Frugalisten - Finanzielle Unabhängigkeit - Einfaches Leben

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Ich habe da eine bessere Idee!

Hier erfährst du, wie du mit weniger Geld besser lebst, das gesparte Geld investierst und so schon in jungen Jahren ausgesorgt haben kannst.

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Frugalismus und Familie – Klappt finanzielle Freiheit auch mit Kindern?

Frugalismus und Familie – Klappt finanzielle Freiheit auch mit Kindern?

Immer wenn in den Medien über uns Frugalisten berichtet wird, erscheinen jedes Mal auch kritische Kommentare. Würde man eine Hitliste der häufigsten Einwände aufstellen, stände ein Kritikpunkt dabei ganz weit oben:

Mit Kindern funktioniert das alles nicht.

Hier mal ein paar gesammelte Impressionen aus den sozialen Netzwerken:

Frugalismus mit Kindern geht das nicht Kommentare kurz

(Aufs Bild klicken, um mehr anzuzeigen)

Auch wenn manche Aussagen etwas undifferenziert daher kommen – ist vielleicht doch etwas Wahres dran?
Sind die meisten Frugalisten wirklich kinderlose Singles? Kosten Kinder so viel Geld, dass man als Familie überhaupt nichts mehr sparen kann?
Und gefährdet Frugalismus den Familienfrieden und macht Kinder zu traumatisierten Außenseitern?

Ich glaube, dass all diese Einwände völlig unbegründet und falsch sind.
Und nicht nur das – ich bin mir sogar sicher, dass in Wahrheit das genaue Gegenteil richtig ist:
Ein frugalistisches Leben und das Ziel der finanziellen Unabhängigkeit passen nämlich ganz wunderbar zu einem Leben mit Familie und Kindern.

Frugalisten mit Kindern gibt es jede Menge

Schaut man sich unter den Frugalisten und FIRE-Anhängern um, stellt man schnell fest: Es sind ziemlich viele Familien mit Kindern darunter.
Schon bei den Bloggern in der FIRE-Community muss man nicht lange suchen. An dieser Stelle wollte ich eigentlich einige von ihnen vorstellen – doch die Liste wurde schnell immer länger und länger. Ich habe sie darum jetzt ganz am Ende des Artikels angehängt.

Noch mehr frugalistische Familien findet man in den Büchern von Patrick Hundt und Gisela Enders, bei uns im Frugalisten-Forum (etwa hier, hier und hier) oder bei meinem Kollegen Tim Schäfer.
Auch auf den FI-Meetups, die ich besucht habe, waren immer auch Eltern und Familien. Dass Frugalisten überwiegend Singles und Kinderlose seien, kann ich definitiv nicht bestätigen.

Erweitert man den Blick und sieht sich bei den zahlreichen Minimalisten-Blogs um, entdeckt man schnell weitere Familien, die mit geringen Ausgaben ein glückliches Familienleben führen.

Sehr inspirierend fand ich etwa dieses Interview mit Johanna und Daniel, die mit ihren drei Kindern bewusst reduziert und auf diese Weise zufriedener leben. Durch den Fokus auf das Wesentliche reichen den beiden Eltern außerdem zwei Teilzeitjobs für den Lebensunterhalt.

Oder diese sehr gute WDR-Dokumentation, in der zwei junge Paare mit ihrem Nachwuchs in ein Tiny House und eine Jurte ziehen. Ein Nebeneffekt dieses einfachen, naturverbundenen Lebensstils: Beide Familien kommen gut mit ein paar Hundert Euro im Monat zurecht.

Achja, und dann gibt es ja auch noch Raphael Fellmer. Der Berliner Aktivist und Unternehmer hat fünf Jahre lang (fast) komplett ohne Geld gelebt. Nur etwas für Aussteiger ohne familiäre Verpflichtungen? Falsch, denn auch Raphael hatte zu dieser Zeit schon Frau und Kind.

Natürlich muss nicht jeder in ein Tiny House ziehen oder komplett ohne Geld leben. Aber Beispiele wie diese zeigen, dass pauschale Aussagen wie Mit Kindern geht das nicht! ins Reich der Vorurteile gehören.
Solche festgefahrenen Grundsätze helfen nicht weiter und man verschließt sich gegenüber neuen Ideen und Möglichkeiten.

Sehr treffend bringt es für mich diese YouTube-Nutzerin auf den Punkt:

Positiver Kommentar YouTube Frugalismus

Viele übersehen, dass hinter Frugalismus mehr steckt mehr als nur „mit 40 in Rente gehen“. Es ist eine Lebensphilosophie, von der jeder in irgendeiner Weise profitieren kann. Und Familien mit Kindern erst recht.

Warum Frugalismus und Familie perfekt zusammen passen

Frugalisten verbieten ihren Kindern die Klassenfahrt und den Musikunterricht, damit sie mehr sparen können – so jedenfalls stellen sich einige Kritiker Frugalisten als Eltern vor.
Das ist natürlich vollkommener Unsinn. Denn Frugalismus bedeutet nicht, um jeden Preis Geld zu sparen oder seinen Kindern irgendwas zu versagen.

Frugalismus heißt in erster Linie, ein möglichst erfülltes, aktives und selbstbestimmtes Leben zu führen.
Dazu gehört, möglichst bewusst und effizient mit seinem Geld und seinen Ressourcen umzugehen. Kreativ und neugierig zu sein, um die Ecke zu denken und den Status quo zu hinterfragen. Sport zu treiben und sich körperlich fit zu halten. Sich weiterzubilden und neue Fähigkeiten zu erlernen. Handwerklich tätig zu sein, kaputte Dinge zu reparieren. Abenteuer zu wagen, auch mal den unbequemen Weg zu gehen. Probleme auf eigene Faust zu lösen und daran zu wachsen. Soziale Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Dankbar zu sein für das, was man hat und schöne Dinge auch genießen zu können.

Eigentlich alles Punkte, die ich in einen Eltern-Ratgeber unter der Rubrik Was ich meinen Kindern beibringen möchte aufführen würde.
Dass man auf diese Weise automatisch weniger Geld ausgibt und vielleicht sogar mit 40 in Rente gehen kann, ist ein schöner Nebeneffekt dieses Lebensstils.

Frugalisten sind die besseren Vorbilder

Wer ist der coolere Papa? Der, der am Abend erschöpft im SUV aus dem Büro gefahren kommt? Der seinen Kindern außer üppigem Taschengeld und jährlichen Disneyland-Trips nichts bieten und beibringen kann?

Oder ist es der Frugalisten-Papa, der seinen Kindern Gute-Nacht-Geschichten vorliest, mit ihnen am Fluss Staudämme baut, Wettrennen macht, bei den Hausaufgaben hilft, mit ihnen Brot backt, Seife herstellt, Fahrräder repariert? Der ihnen zeigt wie man in Aktien investiert, gesundes Essen kocht, Webseiten programmiert oder eine Firma gründet. Der seinen Kindern kritisches und kreatives Denken beibringt. Der ihnen vorlebt, dass Lebensglück nicht davon abhängt, welche Produkte und Dienstleistungen man kauft, sondern wie man denkt und handelt.

Frugalisten haben mehr Zeit für ihre Kinder

Die meisten Eltern sind für jede Stunde dankbar, die sie für sich selbst und ihre Familie zur Verfügung haben. Auch darum geht es beim Frugalismus: Weniger Zeit zum Geldverdienen zu benötigen, um mehr Zeit für die schönen und wichtigen Dinge zu haben.

Das kann zum Beispiel heißen, früher in Rente zu gehen, um sich um die Familie kümmern zu können. Oder dass man die Arbeitszeit reduziert, um seinen Kinder beim Aufwachsen zusehen zu können. Es könnte aber auch heißen, in einen schlechter bezahlten, dafür aber stressfreieren Job zu wechseln. So bleibt neben der Arbeit noch genug Energie für den Haushalt oder die Spielzeit mit den Kindern übrig.

Frugalisten haben mehr finanziellen Spielraum

Nach dem Start ins Berufsleben schrauben viele junge Pärchen ihre Ausgaben nach oben: Große Wohnung, Autokredit, Handyverträge, Versicherungen, teure Urlaube. Oft bleibt am Monatsende auch von zwei guten Gehältern nicht viel übrig – die typische Lifestyle Inflation.

Wenn dann Kinder ins Spiel kommen und ein Einkommen ganz oder oder teilweise wegfällt, wird es bei vielen eng. Dann muss Mama kurz nach der Geburt doch wieder einen Nebenjob annehmen. Zu den Herausforderungen mit Baby kommen schnell finanzielle Sorgen hinzu.

Wer schon als kinderloses Paar ein genügsames Leben führt und Geld zurück legt, den kann ein Baby nicht so leicht aus der Bahn werfen.
Eine gute Faustregel ist, maximal eines von zwei Gehältern auszugeben und das andere zu sparen. So kann ein Verdiener sogar für eine Weile komplett ausfallen, wenn Nachwuchs eintrifft.
Zusätzlich gibt einem das zuvor angesparte Geld mehr Handlungsspielraum und Seelenfrieden.

Frugalist mit Kindern? Challenge accepted!

Jetzt habe ich lang und breit davon erzählt, wie Frugalismus mit Kindern funktioniert.
Und das, obwohl ich selbst ja gar keine Kinder habe. Ich habe vielleicht gut reden! 😉

Doch auch das wird schon bald anders sein.

Wir erwarten Nachwuchs - Frugalismus mit Kindern

Ich freue mich euch heute verkünden zu können, dass auch Joana und ich in den kommenden Tagen Nachwuchs erwarten. 🙂
In Zukunft wird sich dieser Blog also hoffentlich auch um unser Leben als kleine Familie drehen.

Bestimmt brennen euch gleich viele Fragen unter den Fingernägeln. Im Laufe der nächsten Artikel werde ich auf alles noch genauer eingehen.
Nur zwei Fragen, die ihr euch wahrscheinlich als erstes stellt, will ich heute schon beantworten.

Ändert sich mein Plan, mit 40 in Rente zu gehen?

Als ich FIRE und die Finanzielle Unabhängigkeit für mich entdeckt habe, waren Joana und ich schon einige Zeit ein Paar. Dass wir eines Tages Kinder haben wollten, stand für uns beide von Anfang an fest. Darum habe ich eine Familiengründung in mein Vorhaben, mit 40 ausgesorgt zu haben, auch immer mit einbezogen. In den nächsten Jahren rechne ich deshalb mit deutlich steigenden Ausgaben.
Würden meine Ausgaben auch in Zukunft auf dem heutigen Niveau bleiben, hätte ich vermutlich schon mit Mitte 30 ausgesorgt.

Ziehen wir in eine größere Wohnung?

Einen Umzug haben wir erstmal nicht geplant. Wir werden also noch eine Weile in unserer wunderbaren Wohnung in Hannover bleiben. Viel Platzbedarf hat so ein Baby ja sowieso nicht.
In der bisher kaum genutzten Schlafzimmerecke haben wir ein Babybett und eine Kommode für die Babysachen untergebracht. Im Bad haben wir außerdem einen Wickleplatz eingerichtet (den Wickeltisch für die Waschmaschine habe ich dafür selbst gebaut. 🙂 )

Mit der Geburt beginnt für mich erstmal ein Monat Elternzeit, in der Joana und ich mit dem Baby zu Hause bleiben. Einen weiteren Monat habe ich im Sommer beantragt, wenn es warm ist. Dann können wir mit der Kleinen Zeit im Freien verbringen und vielleicht sogar ein bisschen verreisen.

Joana hat sich zunächst zwei Jahre Elternzeit genommen. Dank unserer niedrigen Ausgaben haben wir kaum finanzielle Zwänge und können frei entscheiden, wer wann wie lange arbeiten geht. Schon mein Teilzeitjob würde für die Versorgung der Familie ausreichen.

Damit wir die Baby-Ausgaben entspannt im Blick behalten, haben wir unserer kleinen Nachwuchs-Frugalistin übrigens auch schon ein eigenes Haushaltsbuch eingerichtet. Natürlich stilecht nach Papas Vorlage in Google Tabellen.

So, zu guter Letzt kommt hier noch die versprochene Vorstellung der FI-Blogger mit Familie. Wir freuen uns sehr, diesem Kreis bald beitreten zu dürfen. 🙂

Andere FIRE-Blogger mit Kindern

  • Mr. Money Mustache, der wohl der bekannteste FI-Blogger überhaupt. Seine Frau und er sind mit 30 in Rente gegangen, kurz bevor ihr gemeinsamer Sohn geboren wurde. Wie sein Nachwuchs auch ohne horrende Ausgaben eine tolle Kindheit genießt, erklärt er hier (Englisch).
  • Die Frugalwoods (die wohl zweitbekanntesten FI-Blogger nach MMM) haben sogar zwei Kinder. Mit Anfang 30 haben sie sich vom Konsum-Hamsterrad und ihren Bürojobs verabschiedet und einen kleinen Hof auf dem Land gekauft.
  • Mr. Mustachian Post und seine Frau leben mit zwei Kindern im französischsprachigen Teil der Schweiz. Genau wie ich planen die beiden, mit 40 ausgesorgt zu haben. Ihnen ist wichtig, dass ihre Kinder umgeben von Natur und netten Leuten aufwachsen.
  • Mr. Retire in Progress ist letztes Jahr Vater einer kleinen Tochter geworden. Der Italiener ist Anfang 40 und lebt mit seiner Familie in Zürich. Die drei trennen nur noch wenige Jahre von der finanziellen Unabhängigkeit, so dass sich Mr. RIP bald voll seinem Kind und seiner (fast endlosen) Liste von Hobbys widmen kann.
  • Alex Fischer ist 41 und bereist mit seiner Frau und seiner Tochter zurzeit die Welt. So richtig arbeiten gehen muss er dank Dividenden und Online-Einkünften nicht mehr. Wie so ein freies Familienleben aussieht, zeigt Familie Fischer in ihrem Reiseblog.
  • Nico von Finanzglück ist Ende 30 und lebt mit Frau Finanzglück und zwei Kids im Frankfurter Speckgürtel. Trotzdem sieht es ganz gut aus, dass Nico mit Mitte 40 finanziell unabhängig sein wird. Das hat neben seinem guten Einkommen auch damit zu tun, dass Kinder gar nicht so viel kosten müssen, wie oft behauptet wird. Glaubt ihr nicht? Nico hat’s sogar vorgerechnet.
  • Ankur Garg wohnt mit seiner Frau und zwei Kindern in München. Durch ein gutes Einkommen, seine angeborene Genügsamkeit und einigen beherzten Immobilien-Investitionen war er schon mit 35 finanziell unabhängig. Seine Kinder scheinen jedenfalls davon zu profitieren, dass ihr Papa keinem stressigen Bürojob mehr nachgeht.
  • Christian Damke ist 43 und lebt mit seiner Freundin und seiner Tochter ebenfalls in München. Mit Geschick und etwas Glück hat er in der teuren Stadt eine kleine Eigentumswohnung ergattert und selbst renoviert. Mit 50 will der Verlagsunternehmer finanziell ausgesorgt haben.
  • Robert und Emma White haben zwei Kinder und waren schon mit 32 Jahren finanziell unabhängig. Seitdem leben sie von den Einnahmen ihrer vermieteten Wohnungen und einem Online-Business. Robert hat genau nachgerechnet und ist zu einem ähnlichen Schluss gekommen wie Nico: Seine Kindern erwirtschaften sogar Gewinn – zumindest wenn man den Verdienstausfall unberücksichtigt lässt.

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40 Gedanken zu “Frugalismus und Familie – Klappt finanzielle Freiheit auch mit Kindern?”

  1. Lieber Oliver, da bin ich mit meiner Vermutung, worum es sich bei dem im Jahresbericht 2018 erwähnte „wichtigen Ereignis“, 100%ig richtig gelegen. Das freut mich sehr. Ich wünsche euch eine problemfreie Geburt und viel Freude und schöne Momente mit eurer neugeborenen Tochter.

  2. Herzlichen Glückwunsch! Nach dem Titelbild hat mich das zweite Bild zum Schmunzeln gebracht 😀 Und danke für die ganzen Links! Tiny Houses werde ich mir ‚mal anschauen 😉
    LG Friedrich

  3. Hey Oliver,
    mega Story-Telling! Du solltest zu den MythBusters gehen, denn diesen Frugalisten-Family-Mythos kann man nun abhaken!
    Alles Gute euch beiden und wir wünschen euch einen wundervollen Start in euren neuen Lebensabschnitt.
    Lieben Gruß
    Leni, Boboli und Alex – ReiseFamily.com

  4. Gratuliere, Oliver!
    Ich habe auch zwei Kinder (zwei Jungs, 5 und 7) und natuerlich hat jeder sein eigenes Kinderzimmer – aber das braucht man gar nicht. Sie spielen sowieso am liebsten im Wohnzimmer und schlafen im Elternbett. Die Wohnung wird also noch viele Jahre reichen 🙂
    Bei den Kosten sind wir etwas ueber dem Kindergeld, der groesste Posten ist die Kita-Betreuung (etwa 280 Euro fuer beide – kommt auf das Bundesland bzw. Region an). Und wir kaufen (mittlerweile) fast alles neu – da kann man also noch jede Menge reduzieren.
    Viel Spass mit dem Nachwuchs.
    Ihr schafft das schon!

  5. Toller Artikel, der Spannungsbogen ist der absolute Hit 🙂 Ich musste wirklich herzlich lachen!
    An dieser Stelle natürlich auch ganz herzlichen Glückwunsch und eine wundervolle Familienzeit 🙂

  6. Toller Beitrag mit vielen nützlichen Infos!
    Gut zu wissen, dass dieses wichtige Vorurteil zur frugalen Lebensweise damit als entkräftet gelten kann.
    Alles Gute für euch, dann bald zu dritt. 😉

  7. Bis zu meiner Familiengründung (erstes Kind mit 32) hatte ich den Plan mit 40 in „Rente“ zu gehen.
    Dieser Plan hat sich weniger durch die Ausgaben sondern eher durch die Tatsache geändert, dass meine Frau und ich jeweils lieber Teilzeit arbeiten wollten um Zeit für die Kinder zu haben.
    So hat sich die geplante finanzielle Freiheit um gut 10 Jahre nach hinten verschoben.

    Toller Artikel, wie immer.
    Alles Gute für die Zukunft.

  8. Hallo Oliver,

    Alles Gute für die werdende kleine Familie dann 🙂
    ich wäre garantiert gerne ein Frugalisten-Kind.

    liebe Grüsse

  9. Moin Olli,

    uiuiui, der Bauch ist aber seit Eurem November-Besuch ordentlich gewachsen. Ich freue mich, dass die frohe Kund jetzt offiziell ist. Dann kann ich die Zweifler in den Kommentaren direkt an Dich weiterleiten. Wenn schon die deutschsprachige Speerspitze der Frugalisten Bewegung die Nummer mit Kids durchzieht, dann perlt zukünftige Kritik locker ab.

    Ich wünsche Euch beiden alles Gute für die nächsten Wochen und Monate. Diese Zeit werdet Ihr nie vergessen.

    Liebe Grüße auch von Frau Finanzglück,

    Nico

  10. Ich wünsche Euch von Herzen alles Gute, die allerbeste Gesundheit für das Kind, für die Frau und für die ganze Familie! :-)))

    Super!

    Bei uns hat sich der Kinderwunsch leider nie erfüllt… bin mal sehr gespannt, wie diese Veränderung den Blog und Eure Finanzsituation beeinflussen wird…

    Beste Grüße
    Patric

  11. Lieber Oliver,
    Herzlichen Glückwunsch für euch… drei oder vier? Und klar, warum soll ein genügsames Leben mit Zeit füreinander mit Kindern nicht gehen. Ihr werdet es hinkriegen und es einrichten, euer neues Leben.
    Frohe Grüße – Dani

  12. Herzlichen Glückwunsch euch beiden. Auch ich mit Frau und 3 Kindern zähle mich zu den Frugalisten. Ich habe mit dem Lebensstiel angefangen als wir Harz4 bekommen haben, also es geht mit Kindern und mit wenig Geld wenn man nur will. Grüße vom Hardy.

  13. Hallo Olli,

    seit ca. 1 Jahr folge ich deinem Blog und finde deine Artikel einfach klasse. Immer wieder finde ich viele parallelen zu meiner Lebensweise und habe manche Artikel deshalb schon mehrfach gelesen.
    Auch ich bin seit nun 1 Monat stolzer Vater und erlebe immer wieder, wenn Freunde und Bekannte Eltern werden, wieviel Geld schon vor der Geburt ausgegeben wird. Das Zimmer wird neu gestrichen, ein neuer Kinderwagen für 600 Euro, der Kindersitz fürs Auto 350 Euro usw….
    Wenn ich dann argumentiere, dass man das alles doch auch gebraucht für 1/3 des Preises oder weniger bekommt, kommen immer die Antworten, wie „Für mein Kind kaufe ich nur neue Sachen“ oder „Wer weiß wer das schon alles benutzt hat“. Für mich ist es dann oftmals kein Wunder, dass die Eltern tausende von Euro für ihre Sprösslinge ausgeben.
    Wie dem auch sei, ich lebe mit meiner Freundin momentan auf Bali und wir haben für die Erstaustattung unserer kleinen Tochter ca. 65 Euro ausgegeben (Kleidung, Mehrwegwindeln, Bett, Stillkissen, was man eben so benötigt).
    Wir gehen beide nicht arbeiten und können somit die Entwicklung unserer Tochter voll mitverfolgen.
    Ich baue gerade ein kleines Online-Business auf, mit dem ich ein wenig Geld verdiene und der Rest wird von Ersparnissen aus einer vorherigen Vollzeittätigitkeit in Deutschland bestritten.
    Gesamtausgaben im Monat ca. 350 Euro für uns 3, alles inklusive (Miete, Strom, Essen, Kleidung, Rollermiete) und es fehlt uns an Nichts!
    Sicherlich ist Indonesien hier kein Vergleich zu Deutschland, aber dein Artikel und viele andere Beispiele zeigen, wie man auch in Deutschland Kindern mit wenig Geld ein erfülltes Leben ermöglichen kann.
    Danke für deinen Blog und ich bin gespannt auf die nächsten Artikel!

    Gruß

    Michael

  14. Was für eine schöne Geschichte zum Morgenkaffee!
    Herzlichen Glückwunsch euch (bald) 3en und ein weiterhin völlig relaxten Leben! Ich freue mich für euch.
    Beste Grüße Ina (bislang stille Leserin)

  15. Huhu Oli & Joana,
    ich wünsche euch eine unkomplizierte Geburt und dass eure Kleine gesund und munter ist.

    Es ist toll, wenn man sich komplett auf den kleinen neuen Erdenbürger konzentrieren kann und sich keine Gedanken um das Finanzielle machen muss. Ihr werdet tolle Eltern!

    Liebe Grüße
    Jenny

  16. Hallo Oli. Tolle Geschichte und wie schon erwähnt einen schönen Spannungsbogen aufgebaut. Ich wünsche euch viel Spass mit dem kleinen Freudenbündel und freu dich schon mal auf die kurzen Nächte. Anbei sei erwähnt das ich dank deiner Seite gelernt habe, wie einfach es sein kann auf “ Dinge“ zu verzichten ohne das Gefühl zu haben, man würde was verpassen. Mach weiter so. Gruß Tobi…

  17. Hi Oli,

    ich wünsche Euch auch eine glückliche Zukunft als Familie. Ich habe selbst zwei Kinder und sehe hier überhaupt kein Problem. Du hast schön beschrieben worauf es ankommt. Ich bin ein paar Jahre älter als Du, trotzdem springst Du manchmal mit Deinen Entnahme Strategien als Beispielen in die Zukunft, die mich vielleicht schon eher interessieren.
    Zu dem besseren Familienvater. Es tut mir ja leid, Dich hier ein wenig auf den Boden zurück zu holen.
    Der Vater mit dem SUV macht schon mehr her für die Sprößlinge. Aber das ist ja nur auf kurze Sicht betrachtet. Du wirst auch vermutlich zu hören bekommen, wie schlecht es den Kleinen bei Euch bei dem ein- oder anderen ergeht. Keine Sorge, das dauert ein paar Jahre bis sie sich sicher genug fühlen freche Kommentare zu geben…
    Langfristig verhält sich die Erziehung und das Zusammenleben und Zeit miteinander verbringen vermutlich eher wie ein wachsendes Depot. Hier bist Du mit mehr Wahlmöglichkeiten im Vorteil. Und die gibt es leicht ohne Risiko über ein größeres Depot.

  18. Auch von mir, alles Gute für das zukünftige Familienleben!

    Genießt noch mal die Zweisamkeit, mit dem Nachwuchs werden sich ein paar Dinge ändern. In Ruhe essen gehen zum Beispiel 🙂

    Ansonsten gibt man als Eltern wohl in erster Linie dann viel Geld aus, wenn man sich unsicher ist. Die Industrie spielt damit und weiß genau, wie sie das Geld ahnungsloser Eltern aus der Tasche ziehen kann.

    Aber, so wie ich Euch kennen gelernt habe, seit ihr da relativ immun gegen und werden gut zurecht kommen! Das Bauchgefühl ist oft ein besserer Ratgeber, als die ganzen Bücher oder Internetseiten.

    Und so lange Mama und Papa da sind, sind die Zwerge eh zufrieden und benötigen relativ wenig! Du hast das in Deinem Artikel schon ganz gut skizziert! Zudem sind Kinder immer ein Spiegel der Eltern und übernehmen damit, die Ansichten und Geschehnisse quasi von Haus aus. Das fängt beim aufräumen an, geht über die Kommunikation bis zum Thema Geld und der Zufriedenheit, die man mit relativ wenigen Dingen haben kann und will.

    Ihr macht das schon, da bin ich mir ganz sicher!

    Viele Grüße
    lubo

  19. Natürlich entstehen durch Kinder (habe selber zwei) gewisse unausweichliche Kosten und Ausgaben.

    Aber: Kinder sind ja eigentlich die geborenen Antikonsum-Menschen.

    Bekannte waren mal mit ihren Kindern auf den Malediven und fragten sie hinterher, was ihnen dort am besten gefallen hat. Antwort: der Drecks- / Sandhaufen hinter dem Hotel.
    Merke: Kinder lassen sich von teuren Dingen, von Prestige wenig bis gar nicht beeindrucken.

  20. Hallo, mein erster Kommentar hier, und gleich ein so schöner Anlass! Ich wünsche alles Gute für die kommenden Großereignisse, Gelassenheit und viel Freude an dem kleinen Menschlein!
    BTW: Größtes Hindernis am frugalen Lebenswandel könnten tatsächlich die Kita-Gebühren werden – meine Kinder sind für unser erstes Enkelkind hier in Ba-Wü mit einem Betrag von deutlich über 600€ konfrontiert worden. In einem reichen Land wie unserem ein Unding.

  21. Hallo Oliver,

    das sind ja tolle Neuigkeiten!! Ich wünsche Euch alles Gute für die Zukunft, es wird ganz bestimmt nicht so schnell langweilig. 🙂

    Ich teile Deine Meinung, dass es für Kinder generell schöner ist, wenn die Eltern „Quality Time“ mit ihnen verbringen können, anstatt ständig gestresst von der 40-Stunden-Woche plus Überstunden und Im-Stau-Stehen zu sein. Ich denke, Ihr werdet eine gute Balance finden. Es mag sein, dass die Ausgaben mit Kindern etwas steigen, aber wenn man den ganzen total unnötigen Konsum weglässt, bleibt ja sicher auch so noch ein gesunder Puffer.

    Liebe Grüße,
    Michaela

  22. Herzlichen Glückwunsch zum kommenden Elternglück.
    Das ist eine Ganz schön große Überraschung, das hätte ich nun als letztes erwartet. Ich bin mir sicher das ihr das hinkriegt. Ihr habt bereits das richtige Mindset was das wichtigste überhaupt ist.

    Sich als Erwachsener der schon in seinen beruflichen wie privaten Trott steckt die ein oder andere schlechte finanzielle Entscheidung getroffen hat und Verbindlichkeiten kaum von Vermögen unterscheiden kann hat es da viel schwerer allein schon weil der Horizont durch die ganzen Verbindlichkeiten eingeengt wird denen man täglich hinterher arbeitet und so kaum Zeit für anderes findet.
    Ich spreche da durchaus aus eigener Erfahrung denn so wirklich Zugang hab ich geistig erst bekommen als der größte Teil meines Schuldenberg abgearbeitet war.

    Am Ende ist es für die Kritiker auch oft genug nur eine weitere Ausrede um so weiter zu machen wie bisher anstatt sich einfach mal gnadenlos selbst zu reflektieren, danach zu schauen was einen wirklich wichtig ist und sich vorallem mit Blick nach vorne Fehler einzugestehen anstatt sie sich selbst zu rechtfertigen indem man sogar anderen ihre Lebenseinstellung und Träume schlecht und ausredet.

    Ich bin fest von euch überzeugt und würde sogar einen Optionsschein auf euch kaufen ;-P

  23. Mensch Oliver, alles Gute euch!

    Habs mir ja ehrlich gesagt schon gedacht, nachdem du einige Änderungen für 2019 angekündigt hast…

    Viele Grüße aus dem Süden,

    Daniel

  24. Herzlichen Glückwunsch! Und lasst uns nicht vergessen, die die behaupten das Kinder ach so viel Geld kosten sorgen dafür das wir eben nicht so viel Geld brauchen. Da diese alle die tollen Sachen neu kaufen, die wir noch 3 mal gebraucht weitergeben können 🙂

  25. Hallo Oliver,

    bin seit kurzem erst auf deinem Blog aktiv am lesen. Wünsche euch alles gute in der Zukunft. Ich freue mich auf weiter spannende Beiträge!

    Gruß

    Felix

  26. Lieber Oli und liebe Joana,
    herzlichen Glückwunsch und alles gute für euch!

    Wir leben auch frugalistisch mit Familie.
    Wir haben es allerdings umgekehrt gemacht: Da waren erst die Kinder und dann kam der Wunsch nach finanzieller Freiheit. Unsere Kinder sind jetzt fast 5 und 7 Jahre.
    Wir haben definitiv höhere Ausgaben als ohne Kinder. Denn wir zahlen Schulgeld, Kindergartenbeitrag, Hort und haben höhere Essensausgaben als zu 2….
    Hier können wir einem Klischee vorbeugen: Wir zahlen sogar eine private Schule für unsere Kinder 😉
    Aus unserem alten Opel Meriva platzen wir fast heraus. Den würden wir ohne Kinder sicher auch nicht so schnell tauschen. Aber es finden sich eben auch immer kreative Lösungen. So wie du schreibst.

    Ich schreibe über Familien-Frugalisten-Ideen auf meinem Blog http://babettgruen.de/blog/
    Und habe letztes Jahr einen Online-Kurs für finanzielle Bildung für Familien erstellt. Den ersten Familien-Finanz-Kurs in Deutschland:
    http://babettgruen.de/familien-finanz-kurs/

    Im Buch von Gisela Enders, welches du oben vorstellst, sind wir ebenso zu finden.

    Galileo von Pro 7 wollte letztes Jahr über uns berichten. Hat die Filmaufnahmen aber abgesagt, weil wir unsere Kinder nicht filmen lassen wollten. Der Beitrag ging dann (Klischee siehe oben) doch wieder über Single-Männer-Frugalisten 😉

    Noch einmal alles Gute für die nächste Zeit für euch. Grüß vor allem Joana von mir. Ich wünsche euch eine schöne Geburt und eine tolle erste Zeit mit Baby. Es ist so etwas ganz besonderes.
    Bin gespannt auf weitere Berichte von euch.

    Ich bin in einer Stillgruppe, hatte eine Hausgeburt bei meiner Tochter, eine Klinikgeburt bei meinem Sohn.
    Wenn ihr irgendetwas braucht oder reden möchtet, melde dich gerne bei mir.

    Ganz herzliche Grüße
    Babett

  27. Liebe Joana :-),
    ich wünsche dir viel Power für die Geburt und immer Gelassenheit trotz der kurzen Nächte. Alles Gute für Euch drei! Ich bin schon sehr gespannt auf Ollis Berichte als frugalistischer Familienvater.

  28. Ich habe mich gefreut, dass du bald Vater sein wird. Genauso wie ihr, wir sind auf dem Wege zu FIRE, mit einer 4-jaehringen Tochter. Meine Geschichte habe ich einmal auf dem blog „What life could be“ erzaehlt. Der blog wird von einer Familie mit 2 Kinder betrieben, die FI in Deutschland erreicht hat.
    Der absolut Hammer fuer mich in der Klasse ist „Root of Good“: FI mit 3 Kinder in den USA, ohne die in Europa bekannte soziale Leistungen. Meine 2 cents: ein Kind ist eigentlich easy, 2 geht noch, aber 3… noch moeglich aber natuerlich schwerer und nicht fuer jeden. Schoener Beitrag, Oli !

  29. Auch von mir alles gute & herzlichen Glückwunsch!

    Meine persönliche Erfahrung ist, dass kleine Kinder nicht besonders teuer sind. Du bekommst ab Juli 204 Euro Kindergeld pro Monat. Das reicht locker um die zusätzlichen Ausgaben am Anfang zu decken. Von den Betreuungskosten reduzieren 2/3 direkt deine Steuerlast, so dass man effektiv nur 1/3 wirklich zahlt. Also auch hier alles noch machbar. Der große finanzielle Verlust entsteht durch die reduzierte Arbeitszeit, hängt natürlich auch vom Einkommen ab. Wir haben immer von meinem Gehalt gelebt, und das meiner Frau gespart, so dass die Sparquote während der Elternzeit hart eingebrochen ist. Aber das ist ja nur temporär.

  30. Hallo Oliver,
    ich verfolge deinen Blog auch schon länger und habe mich seither auch hin und wieder mit der Kritik an dir bzw. dem Konzept des Frugalismus befasst. Und besonders bei der Familienplanung tuen sich mir hier gewisse Widersprüche auf. Ein oft vorgelagerter Teil der Kritik ist ja eigentlich die Suche nach einer Partnerin, die sowas mitmacht, gerade wenn sie kein frugales Mindset mitbringt. Meine persönliche Erfahrung in der Familie (und warum ich als Frugalist einen weiten Bogen um Frauen mache) ist, dass dieses Konzept spätestens dann, wenn die Geburt des ersten Kindes naht, eigentlich nicht mehr aufrecht zu erhalten ist. Die Frau ist dann mit der Einrichtung des Nestes beschäftigt, für das oft nichts zu teuer sein kann. Spätestens dann ist es auch nicht mehr möglich auch nur einen kleinen Teil seines Einkommens zurück zu halten. Und freilich wird die potentielle Frau schon im Vorfeld ausloten wie liquide der potentielle Mann ist. Pfennigfuchser fallen da hochkant durch.
    Daher gehen mir Artikel wie dieser auch eher an der Realität vorbei. Nichts desto trotz wünsche ich euch 3 eine schöne und frugale Zeit!
    Viele Grüße
    Korbinian-Helmut

  31. Moin Oliver,

    auch von mir herzlichen Glückwunsch!

    Ich bin sehr gespannt auf Deine weiteren Berichte. Das Thema Kinder ist ja ein seeehr weites Feld mit viel Potential zu hochemotionalen Diskussionen…
    Der finanzielle Aspekt ist durchaus wichtig. Da bin ich mittlerweile aber der Meinung, dass nicht die Kinder per se „teuer“ sind, sondern die Eltern. Schließlich ziehen die ja in die größere Wohnung, kaufen den SUV und nur das beste vom besten etc. Die Ansprüche seitens der Kinder kommen erst Jahre später.
    Interessanter finde ich eher, was der Nachwuchs mit einem selbst und der Familienarchitektur/der Partnerschaft macht, bzw. wie man das selbst gestaltet.

    LG vom Philosofa

  32. Hallo Oliver, herzlichen Glückwunsch zunächst mal. Mein Vorredner Korbinian-Helmut scheint wohl nur materialistische Frauen kennengelernt zu haben – die vielen frugalistischen Familienblogs zeigen, dass es auch das Gegenteil gibt. Persönlich muss ich sagen, dass mich Geiz bei Männern zwar auch nicht anmacht, aber wenn jemand ein konkretes Sparziel vor Augen hat und dabei Teil einer größeren Community ist, ist das eine komplett andere Geschichte.
    Die größten finanziellen Probleme bei Kindern sehe ich gar nicht in den unvermeidbaren Kosten, die sie verursachen, sondern dass man ihnen den bestmöglichen Start ins Leben bieten will.
    Ich denke da an so Punkte wie Haus mit Garten, gute Schule mit nicht zu hohem Migrantenanteil, das elterliche „Wettrüsten“ bei den Freizeitaktivitäten und dem privaten Nachhilfeunterricht, und vielleicht will man auch mal etwas mehr bieten als Campingurlaube und Klamotten aus dem Second-Hand-Laden.
    Andererseits bin ich der Meinung, dass zu vielen Eltern plötzlich nur noch das Beste gut genug ist. Man muss nicht nur noch im Bioladen einkaufen, einen Kombi oder SUV fahren, oder ihnen ständig den neuesten Quatsch an Spielsachen kaufen.
    Ich bin jetzt schon neugierig, wie ihr das alles lösen werdet und werde diesen Blog interessiert weiterverfolgen. Wer weiß, vielleicht klappt es bei mir in den nächsten Jahren auch mit dem Kinderkriegen und ihr werdet meine großen Vorbilder.

  33. Herrlich! Auf einen so wunderbaren Artikel zum Thema warte ich schon lange. Ich kam beim Lesen gar nicht mit dem Nicken hinterher. Frugalismus und Familie? Aber klar doch!

    Meine Frau und ich arbeiten beide in Teilzeit, genießen die Zeit mit den drei Kindern und können fast von einem Einkommen leben, für den Vermögensaufbau bleibt eine ganze Stange Geld übrig (unser Verdienst liegt im Medianbereich). Das beruhigt natürlich ungemein – und das spüren auch die Kinder.

    Mit Verzicht hat das Genze nichts zu tun. Im Gegenteil ist es ein Fokus auf das Wesentliche. Für die Kinder geben wir gerne Geld aus (Sport, Musik, Schule, Ausflüge, Urlaub) für eine dicke Karre eher nicht. Ja, in der Stadt geht Familie auch OHNE Auto.

    Aber wie du richtig schreibst, kosten die schönsten Dinge des gemeinsamen Lebens gar kein oder nur wenig Geld. Ein Spaziergang zum Spielplatz, ein wenig lesen, eine Runde Rollerblades auf der Straße, ein wenig Knobeln beim Schach, Oma und Opa besuchen und den Ball im Garten kicken…..

    Euch wünsche nun alles Gute, Oliver! Anstrengend wird´s – aber wunderschön 🙂 .

    Auf deine nächsten Artikel freue ich mich nun noch ein wenig mehr.

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