Frugalisten - Finanzielle Unabhängigkeit - Einfaches Leben

Werde ein epischer Superheld

Bis zum 67. Geburtstag Tag für Tag arbeiten gehen?
Ich habe da eine bessere Idee!

Hier erfährst du, wie du mit weniger Geld besser lebst, das gesparte Geld investierst und so schon in jungen Jahren ausgesorgt haben kannst.

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Fünf Alternativen zur finanziellen Freiheit

lternativen Finanzielle Freiheit Patrick Hundt

Ein Gastartikel von Patrick Hundt

Bestimmt erinnert ihr euch noch an Patrick. Vor anderthalb Jahren schrieb er für seinen Blog Healthy Habits einen Artikel über die Finanzielle Freiheit, in dem auch ich vorkam.
Es war mein allererstes Interview – noch bevor die Medien auf das Thema aufmerksam wurden. Der Finanzrocker kürte den Artikel sogar zum „mit Abstand besten Finanzartikel“ 2017.

Doch für Patrick waren damit noch nicht alle Fragen beantwortet. Denn auch er war, obwohl er erst Mitte 30 war, durch seine Ersparnisse und seine Einnahmen als Blogger und Buchautor bereits finanziell frei. Allerdings wusste er nicht so richtig, was er mit seiner neu gewonnenen Freiheit anstellen sollte.
Darum beschloss er, diesem Thema ein Buch zu widmen. Dafür wollte er Menschen finden, die ebenfalls finanziell frei waren oder es sein wollten und sie fragen, welche Erfahrungen oder Vorstellungen sie mit ihrem Leben ohne Job verbanden. Auch mich besuchte Patrick für ein ausführliches Interview hier in Hannover.

Doch überraschenderweise stieß Patrick bei seiner Recherche auch auf Menschen, welche die Finanzielle Unabhängigkeit am Ende doch nicht anstrebten. Sie hatten alternative Wege gefunden, mehr Freiheit in ihrem Leben zu gewinnen, ohne für die Rente mit 30 oder 40 zu sparen.
Aber bevor ich zu weit aushole, lasse ich ihn ihn heute einfach selbst zu Wort kommen. Bühne frei für Patrick! 🙂

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Ausgepimmelt! Ein Sommer ohne Arbeit – und wie es jetzt bei uns weiter geht

Ein Sommer ohne Arbeit Ausgepimmelt

Rund drei Monate lang habe ich diesen Sommer nicht gearbeitet – vom 7. Juli (meinem letzten Arbeitstag in England) bis zum 3. Oktober.

Statt die Sommermonate über im Büro zu sitzen und das schöne Wetter nur durch die Fensterscheibe zu beobachten, habe ich einfach das gemacht worauf ich gerade Lust hatte und währenddessen von meinem Ersparten gelebt. Ordentlich rumgepimmelt eben – quasi eine Kostprobe der finanziellen Unabhängigkeit.

Nun ist diese kleine Auszeit vorbei. Seit rund einem Monat bin ich zurück im Hamsterrad und arbeite wieder 40 Stunden in der Woche.

Zeit also für ein kleines Resümee. Wie ist meine Finanziellen Freiheit auf Probe verlaufen? Was habe ich erlebt? Könnte ich mir in Zukunft dauerhaft so ein Leben ohne Job vorstellen? Und was genau mache ich nun zukünftig in Hannover?

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Von den Zinsen leben – Entnahmestrategien unter der Lupe (Teil 1)

Entnahmestrategien - Von den Zinsen leben

Dies ist der erste Teil meiner Artikelserie Entnahmestrategien unter der Lupe.
Hier findest du alle weiteren Teile:

Teil 2: Das Sequence-of-Returns-Risiko.
Teil 3: William Bengen, Trinity und die Wahrscheinlichkeiten
Teil 4: Monte Carlo, cFIREsim und deine persönliche Trinity Study

Stell dir vor, du hast es geschafft. Jahrzehntelang hast du hart gearbeitet und ein stattliches Vermögen angespart. Nun ist es endlich soweit: Du hängst deinen Job an den Nagel und beschließt, künftig nur von deinem Vermögen und dessen Erträgen zu leben.

Wie aber stellst du das am besten an? Einfach von den Zinsen leben? Oder dein Finanzpolster Stück für Stück aufbrauchen? Dein Vermögen sollte einen möglichst planbaren und konstanten Einkommensstrom generieren – etwa so wie ein monatliches Gehalt. Am besten trudelt einfach jeden Monat eine feste Geldsumme auf deinem Konto ein, die deine Ausgaben deckt.

Wenn du Immobilien besitzt und vermietest, geht das noch relativ leicht. Von deinen Mietern bekommst du jeden Monat Geld überwiesen, das du ausgeben kannst. Und wenn du irgendwann älter wirst und nichts vererben möchtest, kannst du deine Immobilien nach und nach verkaufen und den Erlös ebenfalls ausgeben.

Rente mit Aktien

Anders sieht die Sache allerdings aus, wenn du in Aktien oder ein ETF-Portfolio investierst. Denn Aktienerträge bestehen aus Dividenden und Kursgewinnen – und während die Dividenden meist noch einigermaßen stabil bleiben, schwanken die Kursgewinne im Zeitverlauf wild hin und her.

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Goodbye England! …und die finanzielle Freiheit auf Probe

Am Strand Finanzielle Freiheit auf Probe

Erinnert ihr euch noch? Im vergangenen Herbst ist Joana in die Karibik aufgebrochen, um dort für ein halbes Jahr auf dem Segelschiff Mercedes zu arbeiten. Während der letzten sechs Monate hat sie dort Taue gezogen, das Schiff instand gehalten, den Ausflugspassagieren das Schiff erklärt und Snacks und Getränke serviert. Weil Joana ja eigentlich Grafikdesignerin ist, hat sie für ihre Reederei sogar ein kurzes Video über das Schiff produziert. Aber seht selbst:

Wer übrigens glaubt, dass ich in allen Lebensbereichen der unangefochtene Chef-Frugalist sei, den muss ich eines Besseren belehren. Während ihres Abenteuers hat Joana nur aus einer Reisetasche gelebt und sich mit ihrer holländischen Kollegin eine drei Quadratmeter kleine Kajüte geteilt. Ihr Fazit, als sie wieder da war: Ich habe überhaupt nichts vermisst. Mehr braucht man eigentlich gar nicht.
Dagegen habe ich in meinem gemütlichen WG-Zimmer fast schon verschwenderisch luxuriös gewohnt.

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Teilzeitjob oder Early Retirement – Was darf’s für dich sein?

Early Retirement oder Teilzeitjob

Ich glaube, dass das gängige Lebensmodell der meisten Menschen in Deutschland auf einer gewaltigen Fehlannahme aufgebaut ist. Diese Fehlannahme lautet ungefähr so:

Arbeiten gehen müssen wir ja sowieso.

Von Kindesbeinen an wird uns vermittelt, dass es quasi unvermeidbar sei, unser gesamtes Leben lang in einem (Vollzeit-) Job arbeiten zu gehen. Schließlich müssen wir unser Geld ja irgendwie verdienen – und die Rente gibt es frühestens mit 63.
Da heißt es dann „Such dir einen Job, der dir Spaß macht, den musst du schließlich 40 Jahre lang machen!“
Oder vor den letzten Sommerferien der Schulzeit: „Genieße es nochmal. So viel Freizeit hast du nie wieder in deinem Leben!“

Auf diese scheinbar unumstößliche Grundannahme bauen wir dann alle weiteren Lebensentscheidungen auf, insbesondere unser persönliches Ausgabeverhalten. Es entsteht ein typischer Lebenslauf: Du absolvierst Ausbildung oder Studium und suchst dir danach einen Job, in welchem du ganz gutes Geld verdienst. Naja, und weil wir ja sowieso alle arbeiten gehen müssen, kannst du dein Gehalt dann ja auch mit vollen Händen ausgeben, oder etwa nicht?

Blöderweise wird aber gerade so die fehlerhafte Grundannahme zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung: Wenn du immer alles ausgibst, was du verdienst – ja dann musst du tatsächlich immer weiter arbeiten gehen, bis zum Rentenalter.

Ich glaube ja, wir müssen gar nicht sowieso arbeiten gehen – sondern nur deshalb, um unseren gewohnten Lebensstil finanzieren zu können. Und je weniger Geldverbrauch dieser Lebensstil beinhaltet (und je mehr wir verdienen), desto weniger müssen wir auch arbeiten gehen. So einfach ist das.

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