„Rente mit 40“-Halbzeit – Bin ich gescheitert?

Rente mit 40 gescheitert Halbzeit

Diese Tage sind ein besonderer Zeitpunkt für diesen Blog.
Vielleicht erinnert ihr euch noch. Vor rund sechs Jahren und drei Monaten – im Mai 2016 – stellte ich meinen Masterplan für die Rente mit 40 zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor.

Heute – im August 2022 – liegt mein 40. Geburtstag ebenfalls sechs Jahre und drei Monate in der Zukunft. Es ist also Halbzeit auf meinem Weg in die finanzielle Freiheit.

Der perfekte Zeitpunkt, um meinen Plan einmal mit der Wirklichkeit zu konfrontieren.
Wie haben sich meine Einnahmen, Ausgaben und mein Vermögen gegenüber meinem Masterplan entwickelt?
Liege ich eigentlich noch im Plan? Oder ist mein Projekt von der Rente mit 40 gescheitert?

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Die Rente mit 40 ist tot

Die Rente mit 40 ist tot

Nanu, was ist denn hier los?
Die Rente mit 40 ist tot? Was hat denn so eine Überschrift auf dem Frugalisten-Blog zu suchen?

Wenn ich mittlerweile für etwas bekannt bin, dann doch für meinen Plan, mit 40 in Rente zu gehen. Seit ich vor über sieben Jahren die FIRE-Bewegung und die Idee der Finanziellen Unabhängigkeit für mich entdeckte, ist das schließlich mein erklärtes Ziel.

Bis ich vor einer Weile über einen Blogartikel stolperte, der mich zum Nachdenken brachte.
Aber fangen wir von vorne an.

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Steuern auf Kapitalerträge und wie man sie minimiert – Entnahmestrategien (Teil 7)

Steuern optimieren als Privatier Kapitalerträge Finanzamt

Dies ist der siebte Teil meiner Serie Von den Zinsen leben – Entnahmestrategien unter der Lupe. Hier geht’s lang zum ersten Teil und zur Übersicht.

In den vergangenen Teilen der Serie sind wir tief in die Welt der Portfolio-Entnahmen eingetaucht.
Ein zentrales Thema haben wir bisher allerdings außer Acht gelassen. Wenn wir von unseren Kapitalerträgen leben wollen, kriegen wir es schließlich nicht nur mit dem Sequence-of-Returns-Risiko, sondern auch mit Vater Staat zu tun. Wir müssen Steuern auf unsere Zinsen, Dividenden oder die Kursgewinne unserer ETFs zahlen.

In der Finanzcommunity herrscht oft Unwissenheit darüber, wie viel Steuern man tatsächlich zahlen muss, wenn man als Privatier ganz oder teilweise von seinen Kapitalerträgen lebt.
Oft lese ich Aussagen wie diese:
Wenn du 2.000 € aus deinem Portfolio entnimmst, musst du noch 26 % Steuern abziehen, dann bleiben dir netto 1.480 €.

In fast allen Fällen ist das jedoch Quatsch. Je nach Kapitaleinkommen und Lebenssituation ist es als frugalistischer Privatier ziemlich leicht möglich, weniger als 5 % oder sogar überhaupt keine Steuern zu bezahlen.

In diesem Artikel erkläre ich, wie die Besteuerung von Kapitalerträgen in Deutschland tatsächlich funktioniert – und wie man als Frugalist seine Steuerlast geschickt auf ein Minimum reduziert.

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Fünf Alternativen zur finanziellen Freiheit

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Ein Gastartikel von Patrick Hundt

Bestimmt erinnert ihr euch noch an Patrick. Vor anderthalb Jahren schrieb er für seinen Blog Healthy Habits einen Artikel über die Finanzielle Freiheit, in dem auch ich vorkam.
Es war mein allererstes Interview – noch bevor die Medien auf das Thema aufmerksam wurden. Der Finanzrocker kürte den Artikel sogar zum „mit Abstand besten Finanzartikel“ 2017.

Doch für Patrick waren damit noch nicht alle Fragen beantwortet. Denn auch er war, obwohl er erst Mitte 30 war, durch seine Ersparnisse und seine Einnahmen als Blogger und Buchautor bereits finanziell frei. Allerdings wusste er nicht so richtig, was er mit seiner neu gewonnenen Freiheit anstellen sollte.
Darum beschloss er, diesem Thema ein Buch zu widmen. Dafür wollte er Menschen finden, die ebenfalls finanziell frei waren oder es sein wollten und sie fragen, welche Erfahrungen oder Vorstellungen sie mit ihrem Leben ohne Job verbanden. Auch mich besuchte Patrick für ein ausführliches Interview hier in Hannover.

Doch überraschenderweise stieß Patrick bei seiner Recherche auch auf Menschen, welche die Finanzielle Unabhängigkeit am Ende doch nicht anstrebten. Sie hatten alternative Wege gefunden, mehr Freiheit in ihrem Leben zu gewinnen, ohne für die Rente mit 30 oder 40 zu sparen.
Aber bevor ich zu weit aushole, lasse ich ihn ihn heute einfach selbst zu Wort kommen. Bühne frei für Patrick! 🙂

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Ausgepimmelt! Ein Sommer ohne Arbeit – und wie es jetzt bei uns weiter geht

Ein Sommer ohne Arbeit Ausgepimmelt

Rund drei Monate lang habe ich diesen Sommer nicht gearbeitet – vom 7. Juli (meinem letzten Arbeitstag in England) bis zum 3. Oktober.

Statt die Sommermonate über im Büro zu sitzen und das schöne Wetter nur durch die Fensterscheibe zu beobachten, habe ich einfach das gemacht worauf ich gerade Lust hatte und währenddessen von meinem Ersparten gelebt. Ordentlich rumgepimmelt eben – quasi eine Kostprobe der finanziellen Unabhängigkeit.

Nun ist diese kleine Auszeit vorbei. Seit rund einem Monat bin ich zurück im Hamsterrad und arbeite wieder 40 Stunden in der Woche.

Zeit also für ein kleines Resümee. Wie ist meine Finanziellen Freiheit auf Probe verlaufen? Was habe ich erlebt? Könnte ich mir in Zukunft dauerhaft so ein Leben ohne Job vorstellen? Und was genau mache ich nun zukünftig in Hannover?

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