Frugalisten - Finanzielle Unabhängigkeit - Einfaches Leben

Werde ein epischer Superheld

Bis zum 67. Geburtstag Tag für Tag arbeiten gehen?
Ich habe da eine bessere Idee!

Hier erfährst du, wie du mit weniger Geld besser lebst, das gesparte Geld investierst und so schon in jungen Jahren ausgesorgt haben kannst.

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Ausgepimmelt! Ein Sommer ohne Arbeit – und wie es jetzt bei uns weiter geht

Ein Sommer ohne Arbeit Ausgepimmelt

Rund drei Monate lang habe ich diesen Sommer nicht gearbeitet – vom 7. Juli (meinem letzten Arbeitstag in England) bis zum 3. Oktober.

Statt die Sommermonate über im Büro zu sitzen und das schöne Wetter nur durch die Fensterscheibe zu beobachten, habe ich einfach das gemacht worauf ich gerade Lust hatte und währenddessen von meinem Ersparten gelebt. Ordentlich rumgepimmelt eben – quasi eine Kostprobe der finanziellen Unabhängigkeit.

Nun ist diese kleine Auszeit vorbei. Seit rund einem Monat bin ich zurück im Hamsterrad und arbeite wieder 40 Stunden in der Woche.

Zeit also für ein kleines Resümee. Wie ist meine Finanziellen Freiheit auf Probe verlaufen? Was habe ich erlebt? Könnte ich mir in Zukunft dauerhaft so ein Leben ohne Job vorstellen? Und was genau mache ich nun zukünftig in Hannover?

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Von den Zinsen leben – Entnahmestrategien unter der Lupe (Teil 1)

Entnahmestrategien - Von den Zinsen leben

Dies ist der erste Teil meiner Artikelserie Entnahmestrategien unter der Lupe.
Hier findest du alle weiteren Teile:

Teil 2: Das Sequence-of-Returns-Risiko.
Teil 3: William Bengen, Trinity und die Wahrscheinlichkeiten
Teil 4: Monte Carlo, cFIREsim und deine persönliche Trinity Study

Stell dir vor, du hast es geschafft. Jahrzehntelang hast du hart gearbeitet und ein stattliches Vermögen angespart. Nun ist es endlich soweit: Du hängst deinen Job an den Nagel und beschließt, künftig nur von deinem Vermögen und dessen Erträgen zu leben.

Wie aber stellst du das am besten an? Einfach von den Zinsen leben? Oder dein Finanzpolster Stück für Stück aufbrauchen? Dein Vermögen sollte einen möglichst planbaren und konstanten Einkommensstrom generieren – etwa so wie ein monatliches Gehalt. Am besten trudelt einfach jeden Monat eine feste Geldsumme auf deinem Konto ein, die deine Ausgaben deckt.

Wenn du Immobilien besitzt und vermietest, geht das noch relativ leicht. Von deinen Mietern bekommst du jeden Monat Geld überwiesen, das du ausgeben kannst. Und wenn du irgendwann älter wirst und nichts vererben möchtest, kannst du deine Immobilien nach und nach verkaufen und den Erlös ebenfalls ausgeben.

Rente mit Aktien

Anders sieht die Sache allerdings aus, wenn du in Aktien oder ein ETF-Portfolio investierst. Denn Aktienerträge bestehen aus Dividenden und Kursgewinnen – und während die Dividenden meist noch einigermaßen stabil bleiben, schwanken die Kursgewinne im Zeitverlauf wild hin und her.

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Goodbye England! …und die finanzielle Freiheit auf Probe

Am Strand Finanzielle Freiheit auf Probe

Erinnert ihr euch noch? Im vergangenen Herbst ist Joana in die Karibik aufgebrochen, um dort für ein halbes Jahr auf dem Segelschiff Mercedes zu arbeiten. Während der letzten sechs Monate hat sie dort Taue gezogen, das Schiff instand gehalten, den Ausflugspassagieren das Schiff erklärt und Snacks und Getränke serviert. Weil Joana ja eigentlich Grafikdesignerin ist, hat sie für ihre Reederei sogar ein kurzes Video über das Schiff produziert. Aber seht selbst:

Wer übrigens glaubt, dass ich in allen Lebensbereichen der unangefochtene Chef-Frugalist sei, den muss ich eines Besseren belehren. Während ihres Abenteuers hat Joana nur aus einer Reisetasche gelebt und sich mit ihrer holländischen Kollegin eine drei Quadratmeter kleine Kajüte geteilt. Ihr Fazit, als sie wieder da war: Ich habe überhaupt nichts vermisst. Mehr braucht man eigentlich gar nicht.
Dagegen habe ich in meinem gemütlichen WG-Zimmer fast schon verschwenderisch luxuriös gewohnt.

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Teilzeitjob oder Early Retirement – Was darf’s für dich sein?

Early Retirement oder Teilzeitjob

Ich glaube, dass das gängige Lebensmodell der meisten Menschen in Deutschland auf einer gewaltigen Fehlannahme aufgebaut ist. Diese Fehlannahme lautet ungefähr so:

Arbeiten gehen müssen wir ja sowieso.

Von Kindesbeinen an wird uns vermittelt, dass es quasi unvermeidbar sei, unser gesamtes Leben lang in einem (Vollzeit-) Job arbeiten zu gehen. Schließlich müssen wir unser Geld ja irgendwie verdienen – und die Rente gibt es frühestens mit 63.
Da heißt es dann „Such dir einen Job, der dir Spaß macht, den musst du schließlich 40 Jahre lang machen!“
Oder vor den letzten Sommerferien der Schulzeit: „Genieße es nochmal. So viel Freizeit hast du nie wieder in deinem Leben!“

Auf diese scheinbar unumstößliche Grundannahme bauen wir dann alle weiteren Lebensentscheidungen auf, insbesondere unser persönliches Ausgabeverhalten. Es entsteht ein typischer Lebenslauf: Du absolvierst Ausbildung oder Studium und suchst dir danach einen Job, in welchem du ganz gutes Geld verdienst. Naja, und weil wir ja sowieso alle arbeiten gehen müssen, kannst du dein Gehalt dann ja auch mit vollen Händen ausgeben, oder etwa nicht?

Blöderweise wird aber gerade so die fehlerhafte Grundannahme zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung: Wenn du immer alles ausgibst, was du verdienst – ja dann musst du tatsächlich immer weiter arbeiten gehen, bis zum Rentenalter.

Ich glaube ja, wir müssen gar nicht sowieso arbeiten gehen – sondern nur deshalb, um unseren gewohnten Lebensstil finanzieren zu können. Und je weniger Geldverbrauch dieser Lebensstil beinhaltet (und je mehr wir verdienen), desto weniger müssen wir auch arbeiten gehen. So einfach ist das.

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Finanzielle Freiheit – Ein Buch über Leute, die es geschafft haben (oder auf dem Weg sind)

Buch Finanzielle Freiheit Gisela Enders

Es lässt sich schwer abstreiten, dass die deutsche Financial-Independence-Community in den letzten Jahren ordentlich gewachsen ist. Genug sparen, um nie wieder für Geld arbeiten zu müssen – vor einiger Zeit wäre das noch die abenteuerliche Idee eines einsamen Verrückten gewesen.
Mittlerweile ist aber klar: Finanziell frei zu werden, mit 40 in Rente gehen, das ist kein Luftschloss. Es ist möglich, und das nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland mit einem normalen Einkommen.

Das Thema scheint den Nerv der heutigen Zeit zu treffen. Möchte ich wirklich jahrzehntelang jeden Tag für die Träume eines anderen arbeiten gehen? Oder möchte ich lieber frei und selbstbestimmt entscheiden, womit ich meine Zeit verbringe?

Wir haben den Luxus, uns diese Frage stellen zu können. Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt. Zu keinem Zeitpunkt hat es in der Menschheitsgeschichte so viel materiellen Wohlstand gegeben wie heute. Schon mit sehr wenig Geld kann sich jeder von uns einen luxuriösen und komfortablen Lebensstandard leisten. Geräumige, beheizte Wohnungen, elektrischen Strom, fließend Wasser, Internetzugang, das ganze Jahr über gesunde Lebensmittel, warme Kleidung, ärztliche Versorgung, Schulbildung. Das alles kann man schon von einem kleinen Einkommen bezahlen.

Alles, was sonst noch für ein zufriedenes Leben notwendig ist, kann man nicht für Geld kaufen. Und so stellen sich immer mehr Menschen berechtigterweise die Frage: Möchte ich noch mehr materiellen Wohlstand anhäufen? Oder habe ich davon eigentlich schon genug, und verbessere lieber meine sozialen Beziehungen, meine persönlichen Fähigkeiten, meinen Zeitwohlstand?

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