Frugalisten - Finanzielle Unabhängigkeit - Einfaches Leben

Werde ein epischer Superheld

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Ich habe da eine bessere Idee!

Hier erfährst du, wie du mit weniger Geld besser lebst, das gesparte Geld investierst und so schon in jungen Jahren ausgesorgt haben kannst.

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Sommerbericht 2018 – Ein Durchschnittsleben bei 60 % Sparquote

Sommerbericht 2018 Skateboarding Braunschweig

Dieser Sommerbericht ist eine Premiere. Denn zum allerersten Mal in der Geschichte dieses Blogs habe ich ein komplettes halbes Jahr

  • in Deutschland gelebt
  • in einer ganz normalen Mietwohnung gewohnt
  • und (fast) ganz normal gearbeitet

Vorher gab es immer irgendein Kuddelmuddel in unserem Leben. Erst haben Joana und ich in England gelebt. Dort haben wir uns ein WG-Zimmer geteilt und sind mehrmals umgezogen.
Als wir vor einem Jahr nach Deutschland zurückgekehrt sind, habe ich für ein Weile bei meinen Eltern gewohnt, drei Monate rumgepimmelt und anschließend als Freelancer von Zuhause aus gearbeitet.
Im Dezember haben Joana und ich schließlich unsere eigene Wohnung in Hannover bezogen und kurz darauf habe ich meinen neuen Job als Software-Entwickler angetreten.

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Monte Carlo, cFIREsim und deine persönliche Trinity Study – Entnahmestrategien (Teil 4)

Monte Carlo Simulation cFIREsim Trinity Study

Dies ist der vierte Teil der Serie Von den Zinsen leben – Entnahmestrategien unter der Lupe.
Hier geht’s lang zum ersten Teil und zur Übersicht.

Im letzten Artikel der Serie haben wir zwei große Klassiker der Rentenplanung genauer kennengelernt. Die Studie von William Bengen, die erstmals das Sequence-of-Returns-Risiko bei der Entnahme berücksichtigte und damit die berühmte 4 %-Regel prägte. Und die Trinity Study, die Bengens Arbeit um das Konzept der Erfolgswahrscheinlichkeit erweiterte.

Beide Studien nutzten dabei ein ganz ähnliches Verfahren. Sie nahmen eine (möglichst lange) Zeitreihe historischer Aktienrenditen und ließen ein fiktives Wertpapier-Portfolio verschiedene Zeiträume aus dieser Reihe durchlaufen. Am Ende jedes Zeitraums prüften sie: Hätte das Portfolio den Zeitraum überstanden? Bei der Trinity Study bildete der Anteil der erfolgreich verlaufenen Zeiträume dann die Erfolgswahrscheinlichkeit des getesteten Portfolios.

Doch bei dieser Art von Tests mit historischen Daten gibt es auch einige Unzulänglichkeiten.

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Eine neue Ära für die Frugalisten-Community

Vor dem NDR Landesfunkhaus

Ganz schön verrückt, was bei uns in den letzten Monaten so los war. Kaum hatten wir den Umzug in unsere neue Wohnung hinter uns gebracht und ich meinen neuen Job angetreten, ging auch schon das nächste aufregende Abenteuer los.

Alles fing damit an, dass eine Redakteurin der Wirtschaftswoche bei der Recherche für einen Online-Artikel zufällig auf meinen Blog stieß und mich interviewte.
Das Interview traf bei den Lesern offenbar auf Resonanz und die Wirtschaftswoche beschloss, das Thema Rente mit 40 zur Titelstory ihrer (gedruckten) Neujahrsausgabe zu machen. Neben einigen anderen wurde auch ich für diesen Bericht wieder interviewt, wofür sogar ein Journalist und ein Fotograf zu uns nach Hause kamen.

Dieser Artikel löste dann eine Art Kettenreaktion aus. Plötzlich erhielt ich Nachrichten von Radiosendern und Fernsehteams, die mich interviewen oder einen Beitrag über mich drehen wollten. Online-Magazine fragten, ob ich nicht einen Gastartikel schreiben oder ein Interview geben könnte. Verlage boten mir an, bei ihnen ein Buch zu veröffentlichen. An manchen Tagen erhielt ich gleich drei oder vier Anfragen auf einmal. Total verrückt!

Also nutze ich die Gelegenheit, die Frugalisten-Community auch außerhalb dieses kleinen Blogs etwas bekannter machen zu können.
Im Februar drehte ich zwei TV-Beiträge mit dem NDR und dem ZDF und schrieb einen Gastartikel für die Huffington Post.

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William Bengen, Trinity und die Wahrscheinlichkeiten – Entnahmestrategien (Teil 3)

William Bengen 4 % Regel Entnahmestrategien

Dies ist der dritte Teil der Serie Von den Zinsen leben – Entnahmestrategien unter der Lupe.
Hier geht’s lang zum ersten Teil und zur Übersicht.

Heute starten wir mit einer kleine Zeitreise – und zwar in die USA ins Jahr 1994.

Schon damals sind die Amerikaner Aktien gegenüber viel aufgeschlossener als wir Deutschen. Der Anteil von Aktionären an der Gesamtbevölkerung ist um einiges höher als bei uns. Und da die gesetzliche Rente in den USA kaum zur Sicherung des Lebensunterhalts taugt, sorgen viele Amerikaner mit Aktien privat fürs Alter vor.

Um ausrechnen zu lassen, wie viel sie jeden Monat von ihrem Einkommen zur Seite legen müssen, damit ihr Aktiendepot im Alter genügend abwirft, nehmen viele Menschen die Dienste eines Finanzberaters in Anspruch. Der gibt meistens alle Parameter in eine Tabellenkalkulation ein, und der Computer spuckt eine mögliche Rentenplanung aus.

Auf die Frage, wie viel man aus einem Aktienportfolio jedes Jahr entnehmen könnte, lautet die Antwort damals häufig so:

Der amerikanische Aktienmarkt rentiert im langfristigen Durchschnitt mit 7 % im Jahr. Also können Sie jedes Jahr etwa 7 % Ihres Portfolios verbrauchen.

Wer den letzten Teil dieser Artikelserie gelesen hat, dem dürften jetzt ordentlich die Haare zu Berge stehen. Denn einfach die langfristige Durchschnittsrendite aus dem Portfolio zu entnehmen, lässt das gefährliche Sequence-of-Returns-Risiko (SoRR) außer Acht. Fallen die Aktienrenditen zu Beginn der Rentenzeit unterdurchschnittlich aus, geht man mit dieser Strategie schnell Pleite.

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Winterbericht 2017 – Von Kuddelmuddel und mehr Lebensqualität

Winterbericht 2017 mit Hannover U-Bahn

Vor genau einem Jahr wohnte ich noch alleine in meinem kleinen WG-Zimmer in England. Jeden Morgen fuhr ich mit dem Fahrrad eine dreiviertel Stunde lang bei Wind und Wetter zur Arbeit und abends im Dunkeln die gleiche Strecke wieder zurück. Ich arbeitete Vollzeit – 37,5 Stunden die Woche. Joana wohnte 6.500 Kilometer weit entfernt in der Karibik und arbeitete dort auf einem Segelschiff. 

Heute, gerade mal ein Jahr später, ist alles anders. Wir leben zusammen in Hannover, unsere kleine gemeinsame Wohnung ist mittlerweile fast fertig eingerichtet. Joana arbeitet in einer Werbeagentur, ich in einer kleinen Software-Firma um die Ecke. Ich fahre nur noch 5 Minuten mit dem Fahrrad zur Arbeit. Und ich arbeite dort auch nicht mehr Vollzeit, sondern nur noch 24 Stunden in der Woche.

Es hat sich im vergangenen Jahr also ganz schön was bewegt. Wir haben ein ganz neues Leben in Deutschland angefangen. Eine neue Stadt, eine neue Wohnung, neue Jobs. Und ich muss sagen: Eigentlich hat alles genau so hingehauen, wie wir uns das ausgemalt hatten – oder sogar noch besser.

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