Sommerbericht 2020 – Rasenmäher und Segelboot

Segeln Urlaub Ostseeinsel Poel

Auf das, was nach dem Studium kommen sollte, hatte ich so gar keine Lust. 40 Jahre lang Vollzeit arbeiten. Den Kredit für ein Reihenhaus abstottern. Abends oder am Wochenende Rasen mähen und das Auto in die Waschanlage fahren. Das klang für mich nach dem vorzeitigen Ende des Lebens.

Diese Worte schrieb ich vor zweieinhalb Jahren in einem Gastartikel für die Huffington Post.

Vor ein paar Tagen kamen mir diese Zeilen wieder in den Sinn – und das gleich zwei Mal.
Beim ersten Mal war gerade Wochenende, wir waren im Garten und Joana mähte den Rasen, während ich mit der Kleinen spielte. Und noch einmal ein paar Tage später, als ich (ob ihrs glaubt oder nicht 🙂 ) auf der Internetseite der KFZ-Zulassungsbehörde nach Wunschkennzeichen stöberte.

Bin ich etwa wortwörtlich auf bestem Wege in das Leben, das ich eigentlich immer vermeiden wollte? Rasenmäher und Waschanlage lassen grüßen.

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Windeln, Elterngeld & Co – Unsere Baby-Ausgaben im ersten Jahr

Baby Ausgaben 1. Jahr Frugalismus

Dass Kinder Geld kosten, dürfte wohl niemand bestreiten.
Aber heißt das, dass man als Familie überhaupt nichts mehr sparen kann? Oder dass Frugalismus mit Kindern nicht funktioniert?
Ganz im Gegenteil. Gerade für Familien mit Kindern ist Frugalismus die perfekte Lebensphilosophie – das zeige ich in diesem Artikel aus dem vergangenen Jahr.

Zu diesem Zeitpunkt war das für mich allerdings noch graue Theorie, denn die Geburt unserer kleinen Tochter stand da gerade erst kurz bevor. Für den Artikel konnte ich deshalb nur auf die Erfahrungsberichte der vielen Eltern in der Frugalisten-Community zurückgreifen.

Mittlerweile sieht das anders aus. Vor kurzem hat unsere Kleine ihren ersten Geburtstag gefeiert – und wir können nun erste eigene Erfahrungen zum Thema Frugalismus mit Familie beisteuern.

Heute soll es dabei erstmal um die finanzielle Seite der Medaille gehen:

Wie viel haben wir im 1. Jahr für unser Baby ausgegeben?

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Frugalismus und Familie – Klappt finanzielle Freiheit auch mit Kindern?

Frugalisten mit Kindern - Geht das?

Immer wenn in den Medien über uns Frugalisten berichtet wird, erscheinen jedes Mal auch kritische Kommentare. Würde man eine Hitliste der häufigsten Einwände aufstellen, stände ein Kritikpunkt dabei ganz weit oben:

Mit Kindern funktioniert das alles nicht.

Hier mal ein paar gesammelte Impressionen aus den sozialen Netzwerken:

Frugalismus mit Kindern geht das nicht Kommentare kurz

(Aufs Bild klicken, um mehr anzuzeigen)

Auch wenn manche Aussagen etwas undifferenziert daher kommen – ist vielleicht doch etwas Wahres dran?
Sind die meisten Frugalisten wirklich kinderlose Singles? Kosten Kinder so viel Geld, dass man als Familie überhaupt nichts mehr sparen kann?
Und gefährdet Frugalismus den Familienfrieden und macht Kinder zu traumatisierten Außenseitern?

Ich glaube, dass all diese Einwände völlig unbegründet und falsch sind.
Und nicht nur das – ich bin mir sogar sicher, dass in Wahrheit das genaue Gegenteil richtig ist:
Ein frugalistisches Leben und das Ziel der finanziellen Unabhängigkeit passen nämlich ganz wunderbar zu einem Leben mit Familie und Kindern.

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So wohnen wir – Unsere fantastische und günstige Wohnung in Hannover

Wohnung Frugalisten Balkon

Über ein halbes Jahr leben Joana und ich nun schon in unserer gemeinsamen Wohnung in Hannover. Höchste Zeit also, dass ihr auch endlich einen Einblick bekommt, wie und wo wir jetzt genau wohnen. Versprochen ist versprochen. 🙂

So klein wie möglich (aber trotzdem luxuriös)

Als wir im letzten Jahr aus England zurückkehrten, standen wir vor der Frage, wie wir künftig in Deutschland leben wollen. In England hatten wir in verschiedenen WGs gelebt und uns dabei meistens zu zweit ein WG-Zimmer geteilt. Einmal haben wir ein ganzes Haus gehütet, während die Besitzer oft mehrere Wochen abwesend waren.

Immer wieder haben wir dabei festgestellt, dass unsere Lebensqualität nicht von der Größe des Wohnraums oder der Wohnungseinrichtung abhing. Viel entscheidender war, wie gut wir uns mit den anderen Bewohnern verstanden, was wir in und außerhalb der Wohnung erlebten und wie weit unser Wohnort von unserem Arbeitsplatz entfernt war.

So stellten wir bei unserer Rückkehr auch keine großen Anforderungen an die Größe unserer zukünftigen Wohnung.
Nach acht Jahren WG-Leben in Deutschland und England wollten wir uns zumindest den Luxus einer eigenen Zwei-Zimmer-Wohnung gönnen. Zwei Zimmer deshalb, damit jeder von uns auch mal einen Rückzugsraum für sich hat. Die tatsächliche Größe der Zimmer war uns dabei aber fast egal. Im Vorfeld hatte ich überlegt und gerechnet, dass wir – je nachdem wie die Wohnung geschnitten ist – auf 40 Quadratmetern ganz wunderbar und komfortabel würden leben können.

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Sommerbericht 2018 – Ein Durchschnittsleben bei 60 % Sparquote

Sommerbericht 2018 Skateboarding Braunschweig

Dieser Sommerbericht ist eine Premiere. Denn zum allerersten Mal in der Geschichte dieses Blogs habe ich ein komplettes halbes Jahr

  • in Deutschland gelebt
  • in einer ganz normalen Mietwohnung gewohnt
  • und (fast) ganz normal gearbeitet

Vorher gab es immer irgendein Kuddelmuddel in unserem Leben. Erst haben Joana und ich in England gelebt. Dort haben wir uns ein WG-Zimmer geteilt und sind mehrmals umgezogen.
Als wir vor einem Jahr nach Deutschland zurückgekehrt sind, habe ich für ein Weile bei meinen Eltern gewohnt, drei Monate rumgepimmelt und anschließend als Freelancer von Zuhause aus gearbeitet.
Im Dezember haben Joana und ich schließlich unsere eigene Wohnung in Hannover bezogen und kurz darauf habe ich meinen neuen Job als Software-Entwickler angetreten.

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