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So wohnen wir – Unsere fantastische und günstige Wohnung in Hannover

Wohnung Frugalisten Balkon

Über ein halbes Jahr leben Joana und ich nun schon in unserer gemeinsamen Wohnung in Hannover. Höchste Zeit also, dass ihr auch endlich einen Einblick bekommt, wie und wo wir jetzt genau wohnen. Versprochen ist versprochen. 🙂

So klein wie möglich (aber trotzdem luxuriös)

Als wir im letzten Jahr aus England zurückkehrten, standen wir vor der Frage, wie wir künftig in Deutschland leben wollen. In England hatten wir in verschiedenen WGs gelebt und uns dabei meistens zu zweit ein WG-Zimmer geteilt. Einmal haben wir ein ganzes Haus gehütet, während die Besitzer oft mehrere Wochen abwesend waren.

Immer wieder haben wir dabei festgestellt, dass unsere Lebensqualität nicht von der Größe des Wohnraums oder der Wohnungseinrichtung abhing. Viel entscheidender war, wie gut wir uns mit den anderen Bewohnern verstanden, was wir in und außerhalb der Wohnung erlebten und wie weit unser Wohnort von unserem Arbeitsplatz entfernt war.

So stellten wir bei unserer Rückkehr auch keine großen Anforderungen an die Größe unserer zukünftigen Wohnung.
Nach acht Jahren WG-Leben in Deutschland und England wollten wir uns zumindest den Luxus einer eigenen Zwei-Zimmer-Wohnung gönnen. Zwei Zimmer deshalb, damit jeder von uns auch mal einen Rückzugsraum für sich hat. Die tatsächliche Größe der Zimmer war uns dabei aber fast egal. Im Vorfeld hatte ich überlegt und gerechnet, dass wir – je nachdem wie die Wohnung geschnitten ist – auf 40 Quadratmetern ganz wunderbar und komfortabel würden leben können.

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Sommerbericht 2018 – Ein Durchschnittsleben bei 60 % Sparquote

Sommerbericht 2018 Skateboarding Braunschweig

Dieser Sommerbericht ist eine Premiere. Denn zum allerersten Mal in der Geschichte dieses Blogs habe ich ein komplettes halbes Jahr

  • in Deutschland gelebt
  • in einer ganz normalen Mietwohnung gewohnt
  • und (fast) ganz normal gearbeitet

Vorher gab es immer irgendein Kuddelmuddel in unserem Leben. Erst haben Joana und ich in England gelebt. Dort haben wir uns ein WG-Zimmer geteilt und sind mehrmals umgezogen.
Als wir vor einem Jahr nach Deutschland zurückgekehrt sind, habe ich für ein Weile bei meinen Eltern gewohnt, drei Monate rumgepimmelt und anschließend als Freelancer von Zuhause aus gearbeitet.
Im Dezember haben Joana und ich schließlich unsere eigene Wohnung in Hannover bezogen und kurz darauf habe ich meinen neuen Job als Software-Entwickler angetreten.

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Auf in ein neues Abenteuer – Joana geht segeln

Das Segelschiff Mercedes

Unser Leben ist großartig. Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt. Ich habe ein warmes, gemütliches Zuhause und einen ganzen Schrank voller Klamotten. Die Luft ist sauber. Strom, Internet und fließend Wasser kommen rund um die Uhr aus der Wand. Im Supermarkt gibt es das ganze Jahr über gesunde und leckere Lebensmittel aus aller Welt – ich muss quasi einfach nur hingehen und sie mir nehmen. In unserem Land herrschen Frieden und Demokratie. In meinem Job verdiene ich mehr Geld als ich ausgeben kann. Es ist für alles gesorgt.

In so einer Welt, in der bereits alle Bedürfnisse erfüllt sind, kann einem schnell langweilig werden. Wenn ich irgendwo erzähle, dass ich mit 40 nicht mehr in einem Job arbeiten gehen möchte, kriege ich häufig zu hören: „Und was willst du dann den ganzen Tag machen? Mir wäre ohne meinen Job langweilig.“
Viele Menschen haben keine Herausforderung mehr und wissen nichts mit sich anzufangen, wenn sie nicht von einem Arbeitgeber beschäftigt werden. Weil uns keine Alternative einfällt, gehen wir einfach jeden Tag in das gleiche langweilige Büro arbeiten. Dann kaufen wir uns von unserem Gehalt ein möglichst großes Haus und füllen es nach und nach mit allen möglichen Besitztümern. Vielleicht geht es noch ein paar Mal im Jahr in den Urlaub. Den Rest der Zeit sitzen wir dann vor dem Fernseher oder dem Smartphone oder versuchen uns sonst irgendwie zu beschäftigen. In vielen Fällen dreht sich das Leben nur noch um die Frage: „Was kaufe ich mir als nächstes?“

Ich will mein Leben nicht so sinnlos verschwenden. Schließlich lebe ich nur einmal. Damit mir nicht langweilig wird, suche ich mir einfach immer wieder neue, spannende Herausforderungen. Ich möchte jeden Tag etwas Neues dazu lernen, an irgendetwas arbeiten, besser werden. Dinge erforschen, neue Ideen und Perspektiven kennen lernen. Ich will jederzeit zurück blicken können und sagen: „Wow, ich bin ganz schön weit gekommen.“

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Der Mann, der in einem Wohnmobil wohnt: Unterwegs mit Felix

Unterwegs mit Felix im Wohnmobil

Letzten Herbst, als Joana und ich noch in Wolverhampton wohnten, erzählten uns Joanas Uni-Freunde von ihrem Mitstudenten Felix. Dieser sei in einem Wohnmobil aus Deutschland gekommen und würde jetzt hier in England in eben jenem Wohnmobil leben. Diese Geschichte machte uns natürlich neugierig und wir luden Felix kurzerhand zu uns ein. Wir lernten einen sehr netten jungen Mann kennen, der nicht nur tatsächlich in einem Wohnmobil wohnt, sondern auch eine Menge interessanter Geschichten zu erzählen hatte. Vor kurzem besuchte uns Felix für ein Wochenende in Rugeley – oder vielleicht sollte ich besser sagen: er zog für ein Wochenende in unsere Einfahrt? Wir gingen jedenfalls einen Tag lang mit ihm auf Tour und ich nutzte die Gelegenheit, ihn zu seinem abenteuerlichen Leben auf vier Rädern und acht Quadratmetern zu interviewen.

Felix ist 23 Jahre alt, kommt aus Esslingen bei Stuttgart und hat letztes Jahr seinen Abschluss als Fotodesigner gemacht. Jetzt studiert er im Master Digitale und visuelle Kommunikation an der Uni Wolverhampton und wohnt währenddessen in seinem Wohnmobil, einem 1996er Dethleffs Globetrotter, das er über eBay Kleinanzeigen gekauft hat. Vor einiger Zeit hat Felix außerdem die vegane Lebensweise für sich entdeckt und konzipiert in seiner Masterarbeit nun einen Shop für vegane Lebensmittel.

Felix und Oliver mit Wohnmobil

Oliver: Wie lange wohnst du schon hier?
Felix: Ich habe das Wohnmobil im Juli 2015 gekauft, habe dann meinen Abschluss gemacht und seitdem auch schon angefangen, in dem Wohnmobil zu wohnen. Einfach um zu sehen, was ich brauche und was mir noch fehlt. Ich habe es dann präpariert und umgebaut, so dass es meinen Vorstellungen entspricht. Die Reise an sich ging dann erst im September los.

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Die effizienteste Art zu wohnen: So leben wir luxuriös ohne Mietwohnung und Eigenheim

Wohnzimmer Rugeley

Wir sind endlich umgezogen! Nachdem Joana im Februar auch einen Job angetreten hat, konnten wir nicht länger in unserem alten Zuhause in Wolverhampton bleiben. Der Weg von dort zu unseren Arbeitsplätzen war auf Dauer einfach zu weit.

Darum sind wir vor einigen Wochen in den beschaulichen Ort Rugeley1 gezogen. Somit wohnen wir jetzt ziemlich genau in der Mitte zwischen unseren beiden Jobs.

Rugeley Canal NarrowboatIm Gegensatz zu Wolverhampton (einer etwas trostlosen alten Industriestadt) ist Rugeley ein kleines Paradies. Ein gemütlicher Ort mit 20.000 Einwohnern, direkt am Nationalpark Cannock Chase gelegen, der mit seinen Wäldern und Hügeln zum Wandern und Mountainbiken einlädt. Von unserem neuen Zuhause aus sind es gerade einmal fünf Minuten, bis man mitten im Wald ist.
Auf der anderen Seite des Ortes erstrecken sich die malerischen Flussauen des River Trent und der alte Trent-Mersey-Kanal, der im späten 18. Jahrhundert (der Zeit der Industrialisierung) für den Gütertransport gebaut wurde. Heute dient er Hausboot-Kapitänen und Wanderern als Freizeitbeschäftigung.

Vor unserem Umzug stand für uns eine wichtige Frage im Raum: Wo und wie wollen wir wohnen?
Die Mieten und Immobilienpreise sind in England außerirdisch hoch – nicht nur in den Großstädten, sondern auch auf dem Land. Für eine winzige 2-Zimmer-Wohnung hätten wir umgerechnet mindestens 800 € im Monat hinblättern müssen, eher sogar 1000 €. Kaltmieten fangen bei etwa 450 € an. Da dazu kommen dann rund 100 € Council Tax (eine Art Gemeindesteuer, die pro Wohnung oder Haus erhoben wird) sowie die Betriebs- und Nebenkosten. Da der Großteil des Hausbestands hier in etwa Energieeffizienzklasse Z besitzt, dürften dazu vor allem die winterlichen Heizkosten beitragen.
Das war es uns dann einfach nicht wert. Darüber hinaus hätten wir unsere Unterkunft auch noch selbst einrichten müssen, da wir ohne Möbel nach England gekommen waren und die Wohnungen hier nur in wenigen Fällen möbliert sind.

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