Frugalisten - Finanzielle Unabhängigkeit - Einfaches Leben

Werde ein epischer Superheld

Bis zum 67. Geburtstag Tag für Tag arbeiten gehen?
Ich habe da eine bessere Idee!

Hier erfährst du, wie du mit weniger Geld besser lebst, das gesparte Geld investierst und so schon in jungen Jahren ausgesorgt haben kannst.

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Eine Übersicht über alle bisher erschienenen Artikel findest du hier.

Oder versuch dein Glück mit einem zufälligen Artikel.

Eine kurze Geschichte meiner Ersparnisse – von 0 € bis heute

Eine kurze Geschichte meiner Ersparnisse

Seit es den Frugalisten-Blog gibt, könnt ihr mein Leben und meine Finanzen hier bis fast auf den letzten Cent genau mitverfolgen. Zweimal im Jahr – einmal im Sommerbericht und einmal im Jahresbericht – erzähle ich von meinen Erlebnissen der letzten Zeit, lege meine Einnahmen und Ausgaben offen und veröffentliche die aktuelle Entwicklung meines Vermögens.

Aber was ist eigentlich in den 27 Jahren davor passiert? Außer ein paar Absätzen auf der Über Mich-Seite habe ich bisher kaum etwas über meine Zeit vor Gründung des Blogs erzählt. Wie bin ich aufgewachsen? Habe ich schon als Jugendlicher und Student Geld gespart?

Das will ich heute nachholen. Dafür habe ich einmal die wichtigsten Stationen in meinem Leben aufgeschrieben – von Anfang an bis heute. Ab 2015, als ich den Frugalisten-Blog gestartet habe, gibt es dann einen Eintrag für jedes Jahr und den Link zum jeweiligen Jahresbericht.

Diesen Beitrag möchte ich in Zukunft mit jedem weiteren neuen Jahr ergänzen und weiterführen. So entsteht vielleicht irgendwann eine kleine Dokumentation über meinen Weg zur Finanziellen Unabhängigkeit, mal sehen. 🙂

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Das Buch das dich reich macht: Mein Haushaltsbuch mit Google Tabellen

Google Tabellen Haushaltsbuch

In meinem letzten Artikel stellte ich die Frage: Gehst du mit deinem Geld so sorgsam um wie mit Wasser in der Sahara? Oder betätigst du eher bedenkenlos die finanzielle Klospülung und hast in Wirklichkeit gar keine Ahnung, wo dein sauer verdientes Geld genau hingeht?

Um ein Bewusstsein für deine Ausgaben zu schaffen, ist ein Haushaltsbuch der perfekte Begleiter. Darin notierst du – nach Kategorien geordnet – alle deine Einnahmen und Ausgaben. Nach einer Weile überprüfst du, ob deine Ausgaben deinen Werten und Zielen im Leben entsprechen. Du erkennst, wo du dein Geld effizienter einsetzen kannst und kannst so deine Zufriedenheit pro verbrauchter Geldeinheit steigern. Das Haushaltsbuch ist das Buch, das dich reich macht.

In den Kommentaren zum letzten Artikel wurde deutlich, dass auch viele von euch ein Haushaltsbuch führen oder auf die eine oder andere Weise ihre Einnahmen und Ausgaben im Blick haben – sei es mit einer Excel-Tabelle, mit YNAB oder einer Smartphone-App wie Wally oder MyMicroBalance (ein echtes „Buch“ mit Stift und Papier scheint hingegen kaum jemand mehr zu führen 😉 ).

Heute will ich euch zeigen, wie genau ich selbst mein Haushaltsbuch führe und meine Einnahmen und Ausgaben verfolge.

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Wo geht eigentlich mein ganzes Geld hin?

Wo geht mein Geld hin

Wie sparsam gehst du eigentlich mit Wasser um?
Ich vermute mal: Wahrscheinlich nicht so besonders. Nachdem du dein Geschäft verrichtet hast, drückst du bedenkenlos die Klospülung. Zum Abwaschen lässt du einfach das Spülbecken voll laufen – oder wäschst sogar gleich unter laufendem Wasserhahn ab. Duschen gehst du so oft und so lange du Lust hast. Und hast du überhaupt eine Ahnung, wie viel Wasser deine Waschmaschine und dein Geschirrspüler verbrauchen?

Zugegeben, ein großes Problem ist das nicht. Wasser ist in unseren Gefilden ja quasi im Überfluss vorhanden. Ohne jeden Aufwand kommt es in unendlichen Mengen einfach so aus der Wand und ist noch dazu spottbillig. Ob du da einmal mehr die Klospülung drückst oder fünf Minuten länger unter der Dusche stehst, das macht am Ende des Tages kaum einen Unterschied. Deinen Wasserverbrauch streng zu kontrollieren oder gar zu rationieren wäre einfach unnötiger Aufwand.

Wie aber sähe die Sache aus, wenn du statt im paradiesischen Europa in einem kleinen Dorf in der Sahara leben würdest? Unendlich Wasser aus der Wand? Schöner Wunschtraum!
Deine einzige Möglichkeit an Wasser zu gelangen ist es, jeden Morgen in aller Frühe aufzustehen und eine dreiviertel Stunde lang bis zum nächsten Brunnen zu laufen. Da der Brunnen leider nicht der ergiebigste ist, musst du dort acht Stunden lang Wasser pumpen, bis deine beiden mitgebrachten Plastikkanister einigermaßen gefüllt sind. Anschließend schleppst du deinen Ertrag den ganzen Weg wieder nach Hause, wo du erst gegen Abend erschöpft ankommst.

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Die 300 €-Regel: Bezahlst du einen unendlichen Kredit?

Die 300 €-Regel

Heute starten wir einmal mit einem Gedankenexperiment. Stell dir vor, dein Smartphone ist kaputt gegangen und du gehst darum in den nächstgelegenen MegaMarkt, um dir ein neues Gerät zuzulegen. Weil dein altes Handy sowieso schon etwas überholt war, möchtest du auch gleich auf ein etwas moderneres Exemplar aufrüsten.

Nachdem du eine Weile die angebotenen Geräte verglichen hast, hat es dir schließlich ein Modell besonders angetan: Das nagelneue FancyPhone. Das hat ein schönes großes Display und extra viel Speicherplatz. Und schick aussehen tut es außerdem auch noch.
Also gut, dann soll es eben das FancyPhone werden – auch wenn es mit einem Preis von 300 € ein bisschen mehr kostet, als du eigentlich ausgeben wolltest.
Als du zur Sicherheit nochmal einen Blick auf das Preisschild wirfst, wirst du jedoch stutzig. Scheinbar hat sich der MegaMarkt ein etwas ungewöhnliches Angebot einfallen lassen:

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Waschmaschine, Autowerkstatt, Stromnachzahlung: Unvorhergesehene Kosten (und wie du sie vermeidest)

Auto kaputt

Vielleicht kennst du das: Du verfolgst nun schon einige Monate fleißig den Frugalisten-Blog und hast dir jetzt auch endlich vorgenommen, einen Teil deines Einkommens zu sparen und anzulegen. Eine gute Entscheidung. An sich sieht auch alles bestens aus. Nachdem die Miete, Lebensmittel, Versicherungen und der Sprit fürs Auto bezahlt sind, bleiben dir noch einige hundert Euro übrig, mit denen du dein frisch eröffnetes Investment-Portfolio besparen willst. Aber am Ende des Monats kommt die böse Überraschung: Mal wieder ist von deinem Einkommen nichts übrig geblieben, weil irgendetwas Unvorhergesehenes dazwischen gekommen ist. Die Waschmaschine oder der Fernseher ist kaputt gegangen, das Auto musste in die Werkstatt, im Keller ist ein Wasserrohr geplatzt, der Hund musste notoperiert werden oder dir kam eine gewaltige Stromnachzahlung ins Haus geflattert. Eigentlich könntest du locker 50 % deines Gehalts sparen, wären da nicht diese ständigen unvorhergesehenen Ausgaben, meistens sogar im hohen dreistelligen oder sogar vierstelligen Bereich. Irgendwas ist einfach immer.

Auch bei uns gab es neulich so ein unvorhergesehenes Ereignis. Joana und ich arbeiten in einer ländlichen Gegend Englands und unsere Arbeitsplätze liegen mehr als 50 Kilometer voneinander entfernt. Darum können wir nicht beide mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren. Während ich meinen Arbeitsweg mit Zug und Fahrrad bestreite (bzw. mittlerweile nur noch mit dem Fahrrad), muss Joana jeden Tag mit dem Auto zu ihrem Job fahren.
Eines Morgens blieb ihr Auto dann leider mitten auf der Schnellstraße liegen: Motorschaden. Der Abschleppdienst musste kommen und berappte 250 € für die Bergung. Da eine Reparatur ziemlich aufwändig gewesen wäre, kam stattdessen Joanas Papa aus Deutschland angereist, brachte ihr ein Ersatzauto und nahm das kaputte Fahrzeug wieder mit zurück. Kosten für den Transfer: 600 €.
In der Zwischenzeit benötigte Joana einen Mietwagen, um zur Arbeit zu kommen – noch einmal 150 € weg. Mir nichts, dir nichts erzeugte die Autopanne also Ausgaben von 1000 €. Die Sparquote eines ganzen Monats war futsch.

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