Jahresbericht 2021 – Alpen, Ausgabenrekord und Ausnahmezustände

Frugalist Oliver Urlaub Alpen Österreich

Tja, was soll ich sagen. Es kam, wie es kommen musste.
Genau wie ich vor einem Jahr prognostiziert hatte, überstiegen meine durchschnittlichen monatlichen Ausgaben 2021 zum ersten Mal die magische Schwelle von 1.000 €.

Aber 2021 war nicht nur mein bisher teuerstes, sondern auch ein ziemlich herausforderndes und anstrengendes Jahr für uns. Mit dem traditionellen finanziellen Jahresbericht will ich heute einmal zurück blicken:

Wie viel habe ich 2021 verdient? Was habe ich ausgegeben?
Wie viel habe ich gespart? Wie haben sich mein Wertpapier-Depot und mein Vermögen entwickelt?

Am Ende des Artikels gibt es schließlich noch eine kleine Vorschau auf das, was bei uns im Jahr 2022 ansteht. Eins kann ich schonmal verraten: Es wird ein ganz neues Kapitel aufgeschlagen. 
Also seid gespannt und lest auf jeden Fall bis zum Ende. 😊

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Sommerbericht 2018 – Ein Durchschnittsleben bei 60 % Sparquote

Sommerbericht 2018 Skateboarding Braunschweig

Dieser Sommerbericht ist eine Premiere. Denn zum allerersten Mal in der Geschichte dieses Blogs habe ich ein komplettes halbes Jahr

  • in Deutschland gelebt
  • in einer ganz normalen Mietwohnung gewohnt
  • und (fast) ganz normal gearbeitet

Vorher gab es immer irgendein Kuddelmuddel in unserem Leben. Erst haben Joana und ich in England gelebt. Dort haben wir uns ein WG-Zimmer geteilt und sind mehrmals umgezogen.
Als wir vor einem Jahr nach Deutschland zurückgekehrt sind, habe ich für ein Weile bei meinen Eltern gewohnt, drei Monate rumgepimmelt und anschließend als Freelancer von Zuhause aus gearbeitet.
Im Dezember haben Joana und ich schließlich unsere eigene Wohnung in Hannover bezogen und kurz darauf habe ich meinen neuen Job als Software-Entwickler angetreten.

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Winterbericht 2017 – Von Kuddelmuddel und mehr Lebensqualität

Winterbericht 2017 mit Hannover U-Bahn

Vor genau einem Jahr wohnte ich noch alleine in meinem kleinen WG-Zimmer in England. Jeden Morgen fuhr ich mit dem Fahrrad eine dreiviertel Stunde lang bei Wind und Wetter zur Arbeit und abends im Dunkeln die gleiche Strecke wieder zurück. Ich arbeitete Vollzeit – 37,5 Stunden die Woche. Joana wohnte 6.500 Kilometer weit entfernt in der Karibik und arbeitete dort auf einem Segelschiff. 

Heute, gerade mal ein Jahr später, ist alles anders. Wir leben zusammen in Hannover, unsere kleine gemeinsame Wohnung ist mittlerweile fast fertig eingerichtet. Joana arbeitet in einer Werbeagentur, ich in einer kleinen Software-Firma um die Ecke. Ich fahre nur noch 5 Minuten mit dem Fahrrad zur Arbeit. Und ich arbeite dort auch nicht mehr Vollzeit, sondern nur noch 24 Stunden in der Woche.

Es hat sich im vergangenen Jahr also ganz schön was bewegt. Wir haben ein ganz neues Leben in Deutschland angefangen. Eine neue Stadt, eine neue Wohnung, neue Jobs. Und ich muss sagen: Eigentlich hat alles genau so hingehauen, wie wir uns das ausgemalt hatten – oder sogar noch besser.

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Sommerbericht 2017 – 70 % zu sparen ist eigentlich ganz leicht

Bayern Tegernsee mit Tretboot

Geschafft!
Mein letzter Arbeitstag in England liegt hinter mir, der Umzug ist erledigt und ich lebe ab jetzt wieder in Deutschland. In Zukunft werde ich nun nicht mehr von meinem Frugalisten-Leben in Großbritannien berichten, sondern aus unserer neuen Heimat Hannover.

Umzug mit Hermes und Flixbus

Normalerweise gibt es nur wenige Ereignisse, die den Menschen heutzutage mehr Stress und Kosten zufügen als ein Umzug. Gemessen daran ging mein Umzug von England nach Deutschland super entspannt und kostengünstig über die Bühne.

Das lag vor allem daran, dass Joana und ich in den letzten zwei Jahren immer in voll ausgestatteten WGs gelebt haben. Somit mussten wir keine eigenen Möbel und fast keine Haushaltsgegenstände mit nach England nehmen. Und auch sonst besitze ich nur eine überschaubare Zahl persönlicher Gegenstände. Je weniger Krempel man sein Eigen nennt (und stattdessen in der Stuff Cloud einlagert), desto weniger Wohnraum benötigt man, und desto weniger muss man bei einem Umzug mit sich herum schleppen.

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Das Buch das dich reich macht: Mein Haushaltsbuch mit Google Tabellen

Google Tabellen Haushaltsbuch

In meinem letzten Artikel stellte ich die Frage: Gehst du mit deinem Geld so sorgsam um wie mit Wasser in der Sahara? Oder betätigst du eher bedenkenlos die finanzielle Klospülung und hast in Wirklichkeit gar keine Ahnung, wo dein sauer verdientes Geld genau hingeht?

Um ein Bewusstsein für deine Ausgaben zu schaffen, ist ein Haushaltsbuch der perfekte Begleiter. Darin notierst du – nach Kategorien geordnet – alle deine Einnahmen und Ausgaben. Nach einer Weile überprüfst du, ob deine Ausgaben deinen Werten und Zielen im Leben entsprechen. Du erkennst, wo du dein Geld effizienter einsetzen kannst und kannst so deine Zufriedenheit pro verbrauchter Geldeinheit steigern. Das Haushaltsbuch ist das Buch, das dich reich macht.

In den Kommentaren zum letzten Artikel wurde deutlich, dass auch viele von euch ein Haushaltsbuch führen oder auf die eine oder andere Weise ihre Einnahmen und Ausgaben im Blick haben – sei es mit einer Excel-Tabelle, mit YNAB oder einer Smartphone-App wie Wally oder MyMicroBalance (ein echtes „Buch“ mit Stift und Papier scheint hingegen kaum jemand mehr zu führen 😉 ).

Heute will ich euch zeigen, wie genau ich selbst mein Haushaltsbuch führe und meine Einnahmen und Ausgaben verfolge.

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