Frugalisten - Finanzielle Unabhängigkeit - Einfaches Leben

Werde ein epischer Superheld

Bis zum 67. Geburtstag Tag für Tag arbeiten gehen?
Ich habe da eine bessere Idee!

Hier erfährst du, wie du mit weniger Geld besser lebst, das gesparte Geld investierst und so schon in jungen Jahren ausgesorgt haben kannst.

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Moin Moin aus Bremen!

Moin Moin!

ich beschäftige mich mit der dem Thema Geldanlage schon ein paar Jahre. Was mit einem Stiftung Finanztest - Abo anfing setzte sich dann fort über den Kommer, Finanzwesir bis zum exzessiven Verfolgen vieler weiterer Finanzblogs. Mittlerweile hat sich die Euphorie etwas gelegt und es wird versucht das gelernte langfristig umzusetzen. Angelegt wird alles Überschüssige so wie bei wohl 90% der übrigen Frugalisten. Breit gestreut, langfristig und langweilig. Wir haben aber noch einen langen Weg vor uns. Sparquoten von 30-40% waren möglich als wir noch keine Eltern waren. Derzeit bin ich über 10% schon stolz.

Weitere Infos zu mir: Ich bin angestellt als Software-Entwickler in Bremen. Seit 11 Monaten haben meine Partnerin und ich eine kleine Tochter. Derzeit sind wir beide  in Elternzeit versuchen so frugal wie möglich zu urlauben. Wir waren dafür in der Lüneburger Heide und in Dänemark. Beides ganz wunderbare Ziele für Frugalisten, wie wir finden. Die großen Spar-Daueraufträge sind aber dennoch für den Zeitraum der gemeinsamen 3-monatigen Elternzeit erst einmal ausgesetzt.

Anschließend soll unsere Tochter möglichst lange zuhause betreut werden. Das bedeutet für eine Zeit lang nur 1 Einkommen, bzw. ein zusätzliches kleines.

An vielen Stellen ist unser Lifestyle schon angepasst:

  • Mit dem Ebike etwa 10km zur Arbeit, statt mit einem eigenen Auto. Auto ist verkauft
  • Monatlich rechnen wir uns unsere Sparquote aus
  • GemüseFirst: Es wird viel Wert auf Selbstgekochtes gelegt und viel Gemüse einfach gedünstet oder gebacken. Das gehört mittlerweile zur Routine. (Kürbis, Möhren, etc)
  • Essengehen findet sehr selten statt. Übrigens auch, weil das lange Stillsitzen mit Baby sowieso keinen Spaß macht

Aber es gibt auch noch Optimierungspotential:

  • Größter Posten ist derzeit unsere Mietwohnung. Und es ist gar nicht so einfach hier zu optimieren. Dazu möchte ich auch noch einen eigenen Beitrag verfassen.
  • Ansonsten haben wir zwar noch ein Auto aber nur einen Kleinwagen. Genau genommen bräuchten wir ihn nicht zwangsläufig. Aber für Besuche der Familie auf dem Land wollen wir derzeit nicht darauf verzichten. Da das Auto übermäßig viel bewegt wird, kostet es auch nicht die Welt.
  • Lebensmittel könnten auch noch hier und da etwas günstiger angeschafft werden. Bei Bio-Qualität, Fisch/Fleisch greifen wir gerne zu qualitativ hochwertiger Ware.

Schöne Grüße,
Sebo

Die Zeit mit Baby ist wirklich ein bißchen schwierig zu überbrücken, da fällt einfach fast die Hälfte weg vom Familieneinkommen. Beim ersten Kind ist uns das nicht sehr aufgefallen, weil wir noch eher studentisch lebten, günstige Mietwohnung und Campingurlaub. Beim zweiten war es dann schon spürbar, der Hauskredit lief weiter, und inzwischen hatte ich angefangen, regelmäßig Aktien zu kaufen, das ging mal ein Jahr lang nicht. Der Betreuer vom Online-Broker hat mir geschrieben, ob es ein Problem gibt...ich hab geantwortet, nönö, alles bestens, hab nur ein Kind bekommen 🙂 und danach ging es ja wieder.  Im 2.Jahr haben wir Eltern beide Teilzeit gearbeitet und uns abgewechselt (mit Oma-Hilfe), und ab dem 2.Geburtstag haben wir einen sehr liebevollen und familiären Kindergartenplatz gefunden, wo wir den Kleinen wirklich mit gutem Gefühl vormittags betreut wußten. Aber mit Kind kann man den frugalen Lebensstil sehr gut trainieren - man braucht so viel sinnloses Zeug überhaupt nicht, das einem als letzter Schrei fürs Baby angepriesen wird - sei es vom Bobo-Kinderwagen über unnötige gesonderte Windelmülleimer mit zugehörigen Plastiksäcken bis hin zu zuckerhältigen teuren "Baby/Kinder"Nahrungsmitteln. Und natürlich: Keinen Bausparvertrag!