Google Tabellen Haushaltsbuch

Das Buch das dich reich macht: Mein Haushaltsbuch mit Google Tabellen

In meinem letzten Artikel stellte ich die Frage: Gehst du mit deinem Geld so sorgsam um wie mit Wasser in der Sahara? Oder betätigst du eher bedenkenlos die finanzielle Klospülung und hast in Wirklichkeit gar keine Ahnung, wo dein sauer verdientes Geld genau hingeht?

Um ein Bewusstsein für deine Ausgaben zu schaffen, ist ein Haushaltsbuch der perfekte Begleiter. Darin notierst du – nach Kategorien geordnet – alle deine Einnahmen und Ausgaben. Nach einer Weile überprüfst du, ob deine Ausgaben deinen Werten und Zielen im Leben entsprechen. Du erkennst, wo du dein Geld effizienter einsetzen kannst und kannst so deine Zufriedenheit pro verbrauchter Geldeinheit steigern. Das Haushaltsbuch ist das Buch, das dich reich macht.

In den Kommentaren zum letzten Artikel wurde deutlich, dass auch viele von euch ein Haushaltsbuch führen oder auf die eine oder andere Weise ihre Einnahmen und Ausgaben im Blick haben – sei es mit einer Excel-Tabelle, mit YNAB oder einer Smartphone-App wie Wally oder MyMicroBalance (ein echtes „Buch“ mit Stift und Papier scheint hingegen kaum jemand mehr zu führen 😉 ).

Heute will ich euch zeigen, wie genau ich selbst mein Haushaltsbuch führe und meine Einnahmen und Ausgaben verfolge.

Meine Google-Tabelle als Haushaltsbuch

Ich selbst notiere alle meine Ausgaben und Einnahmen nach Kategorien geordnet in einer selbstgebauten Google-Tabelle.
Google Tabellen funktioniert im Prinzip wie Microsoft Excel. Allerdings ist es kein kostenpflichtiges Programm, das man auf seinem Computer installiert, sondern ist kostenlos und läuft einfach im Webbrowser, wie eine ganz normale Internetseite. Das hat für mich vor allem zwei Vorteile:

  • Ich kann mein Haushaltsbuch von überall aus aufrufen, auch wenn ich meinen Laptop einmal nicht dabei habe.
  • Meine Daten sind bei Google Drive in der Cloud gesichert. Falls meine Festplatte also mal das Zeitliche segnen sollte, geht mein Haushaltsbuch nicht verloren. Außerdem speichert Google auch noch eine Historie, so dass ich versehentlich gelöschte oder falsch eingegebene Daten leicht wiederherstellen kann.

Was praktisch ist: Wenn mal keine Internetverbindung zur Verfügung steht, kann man Google-Tabellen auch offline bearbeiten, sofern man Google Chrome als Browser benutzt. Darin lassen sich die Dokumente offline öffnen und editieren. Die Änderungen werden dann mit der Cloud synchronisiert, sobald man sich wieder mit dem Internet verbindet.

Der größte Nachteil von Google Tabellen ist wohl, dass meine Daten auf einem Server von Google, einem US-amerikanischen Unternehmen, gespeichert und verwaltet werden. Bedenken bezüglich Datenschutz und Datensicherheit sind da also nicht unbegründet. Der Komfort und die Sicherheit, die mir Google bietet, ist mir persönlich diese Einschränkung aber wert.

So notiere ich alle meine Ausgaben

Wenn ich unterwegs bin und etwas in bar bezahle, lasse ich mir im Regelfall einfach den Kassenbon geben und stecke diesen mit zu den Geldscheinen in mein Portemonnaie. Etwa einmal die Woche, wenn ich gerade ein paar Minuten Zeit habe, nehme ich dann alle Kassenbons heraus und trage die Ausgaben in meine Google-Tabelle ein.

Wenn ich keinen Kassenbon bekommen sollte, dann notiere ich die Ausgabe einfach in mein Smartphone. Dafür benutze ich die Android-App Notizen. Die ist mit meiner Dropbox synchronisiert, so dass die Daten nicht verloren gehen können, falls mein Handy einmal verloren oder kaputt gehen sollte. Wenn ich eine Notiz anlege oder bearbeite, wird sie gleichzeitig als Textdatei in meiner Dropbox gespeichert. In der App habe ich einfach eine Notiz Ausgaben angelegt, in der ich die jeweilige Ausgabe eintrage.

Haushaltsbuch App Notizen

Immer am Ende des Monats mache ich dann eine große Abrechnung. Ich gehe alle meine Bankkonten durch und trage mein Gehalt, alle automatische Abbuchungen (Miete, Krankenversicherung, Versicherungen) sowie die Kreditkartenzahlungen in die Google-Tabelle ein. Dazu kommen dann die Eintragungen aus der Smartphone-App.

Das war es dann auch schon. Die Tabelle berechnet mir automatisch die Gesamtsumme, Durchschnittswerte des jeweiligen Jahres und zeigt mir meine aktuelle Sparquote an.

Kassenbons sammeln, Bar-Ausgaben im Smartphone eintragen, große Abrechnung – irgendwie klingt das alles recht aufwändig. Ist es aber in Wirklichkeit überhaupt nicht. Der Trick: Je weniger ich kaufe, desto weniger muss ich auch tracken und in meine Tabelle eintragen! Als eingefleischter Nichtkäufer habe ich beim Ausgaben-Tracking quasi so gut wie nichts zu tun.

Neben den regelmäßigen Abbuchen (Miete, Krankenversicherung) sind die meisten Eintragungen vor allem Lebensmittel-Einkäufe im Supermarkt. Dazu kommt noch eine Handvoll Kreditkarten-Zahlungen oder Paypal-Transaktionen. In meiner Smartphone-App sammeln sich selten mehr als zwei oder drei Bar-Ausgaben im Monat an. Insgesamt verwende ich so vielleicht eine Stunde Zeit pro Monat für mein Haushaltsbuch.

So funktioniert meine Haushaltsbuch-Tabelle

Falls ihr euer Haushaltsbuch auch so führen wollt wie ich, oder zumindest mal einen Blick auf meine Google-Tabelle werfen wollt, habe ich euch unter folgendem Link mein Tabellen-Template zur freien Verfügung gestellt:

https://goo.gl/ZulMmS

Haushaltsbuch Google Spreadsheet

Um meine Tabelle genau so als euer Haushaltsbuch in Google Drive zu verwenden, benötigt ihr einen Google Account. Wenn ihr in diesen eingeloggt seid, dann könnt ihr einfach unter Datei > Kopie speichern ein Duplikat der Tabelle in eurem Google Drive abspeichern.

Wollt ihr Google eure persönlichen Daten nicht anvertrauen, könnt ihr meine Tabelle aber genauso gut auch in Excel, OpenOffice oder LibreOffice verwenden. Dazu klickt ihr einfach auf Datei > Herunterladen als… und speichert die Tabelle als Excel- oder OpenOffice-Datei auf eurem Computer. Einen Google-Account braucht ihr dafür nicht.

Einnahmen und Ausgaben eintragen

Eure Ausgaben und Einnahmen werden in die entsprechenden (hellen) Felder in der Mitte eingetragen. Dabei müsst ihr nur die Zahl selbst eintragen, das €-Zeichen wird automatisch angefügt.

Google Tabellen Summe in ZelleUm mehrere Ausgaben in einem Feld zu zusammenzuzählen, schreibt ihr als erstes ein Gleichheitszeichen (=) in das Feld. Damit startet ihr eine Formel und könnt so einzelne Werte zusammenrechnen. Wenn ihr beispielsweise eine Hose für 3,50 € kauft und dann noch ein paar Schuhe für 10,20 €, dann schreibt ihr einfach =3,5+10,2 in das entsprechende Feld. Die Tabelle addiert dann automatisch die beiden Werte und zeigt als Ergebnis 13,70 €. Um eine bestehende Summe zu bearbeiten, klickt ihr mit einem Doppelklick in die entsprechende Zelle. So öffnet sich der Bearbeitungs-Modus.

Gesamt-Summen und Durchschnittswerte

Alle Durchschnittswerte, Gesamtbeträge sowie die Sparrate und Sparquote werden automatisch berechnet, ihr müsst also nichts manuell machen.

Die Spalte Durchschnitt bis [Monat] zeigt dabei immer den aktuellen Monats-Durchschnitt bis zum letzten abgeschlossenen Monat. Jetzt haben wir zum Beispiel Mai, dementsprechend zeigt diese Spalte den monatlichen Durchschnitt für den Zeitraum Januar bis April. Auf diese Weise werden die in der Zukunft liegenden und der laufende Monat nicht mit in den Durchschnitt eingerechnet, so dass auch während eines laufenden Jahres ein aussagekräftiger Durchschnittswert angezeigt wird.

Kategorien ändern und hinzufügen

In der Tabellen-Vorlage sind die Kategorien eingetragen, die ich für mein Haushaltsbuch verwende. Diese könnt ihr natürlich gerne so anpassen, dass sie für euch Sinn machen und auf eure Lebenssituation passen.
Wenn ihr Kategorien hinzufügen wollt, klickt ihr einfach mit der rechten Maustaste dorthin, wo die neue Zeile eingefügt werden soll und wählt Zeile hinzufügen. Dann müsst ihr noch die Berechnungsformel für die Gesamt- und Durchschnittswert auf die neue Zeile anwenden. Dazu markiert ihr die beiden Zellen mit dem Gesamt- und dem Durchschnittswert ganz rechts in der Zeile darüber und zieht den blauen Rahmen an dem kleinen Rechteck in die neue Zeile.

Google Tabellen eine neue Zeile einfügen und Formel übertragen

Am besten fügt ihr neue Zeilen immer irgendwo in der Mitte ein (und nicht ganz oben oder ganz unten). Auf diese Weise wird die neue Zeile automatisch mit in die Gesamtsumme und den Durchschnitt aufgenommen.

Wichtig ist, aussagekräftige Kategorien zu finden. Sie sollten nicht so kleinteilig sein, dass euch das Tracking zu aufwendig wird. Sie sollten aber auch nicht zu grob sein, so dass ihr später noch gut erkennen könnt, wo konkretes Sparpotential besteht. Ich trenne beispielsweise Lebensmitteleinkäufe und Haushaltswaren (also etwa Klopapier, Spülmittel) in unterschiedliche Kategorien auf. Ob ich die Lebensmittel aber bei REWE oder Aldi kaufe, spielt in meiner Tabelle keine Rolle. Probiert einfach aus, was euch angenehm ist und für euch Sinn macht.

Zu Demonstrationszwecken habe ich für die ersten beiden Monate mal ein paar Werte eingetragen. (Die entsprechen sogar meinen tatsächlichen Ausgaben von Januar und Februar 😉 ).

Ein neues Jahr anlegen

Google Tabellen Tabellenblatt hinzufügenWas ist, wenn das Jahr 2017 vorbei ist und ihr mit 2018 weiter machen wollt? Meine Haushaltsbuch-Tabelle ist so gedacht, dass jedes Jahr ein eigenes Tabellen-Blatt bekommt. Innerhalb eines Tabellen-Dokuments können mehrere Tabellenblätter angelegt werden. Um ein neues Tabellenblatt hinzuzufügen, klickt ihr unten links auf das kleine +-Symbol (Tabellenblatt hinzufügen). Dem neuen Tabellenblatt könnt ihr zum Beispiel den Namen 2018 geben.

Das neue Tabellenblatt ist zunächst erstmal leer. Ihr müsst also noch die Haushaltsbuch-Tabelle in das neu erstellte Tabellenblatt einfügen. Dafür geht ihr einfach zurück in das 2017er-Tabellenblatt, markiert dort mit der Maus die gesamte Tabelle und kopiert sie in die Zwischenablage (Strg+C). Dann geht ihr wieder ins 2018er-Tabellenblatt, wählt dort die erste Zelle (A1) an und fügt die Tabelle aus der Zwischenablage ein (Strg+V). Jetzt müsst ihr nur noch die Jahreszahl in der ersten Zelle auf 2018 ändern und die alten Daten (Ausgaben und Einnahmen) markieren und entfernen – fertig.

So, jetzt aber ran an den Speck. Wenn ihr Vorschläge habt oder Hilfe bei der Anpassung meiner Tabelle braucht, meldet euch einfach oder hinterlasst einen Kommentar. Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausgaben-Tracking! 🙂

 

41 Gedanken zu “Das Buch das dich reich macht: Mein Haushaltsbuch mit Google Tabellen

  1. Hi Oli,
    ich mache es ähnlich wie du. Ich liste jedoch nur meine Kontobewegungen auf und mache die Auflistung am Ende des Jahres. Letztlich ist Excel optimal, wenn man ohnehin nicht viele Ausgaben hat.

    Liebe Grüße
    Jenny

    • Hi Jenny,

      das stimmt: für meine paar Ausgaben lohnt sich eine ausgefeiltere Lösung (App, Verknüpfung mit verschiedenen Konten) auch nicht.

      Und noch eine Sache ist praktisch: Ich bin nicht von einem App- oder Service-Anbieter abhängig. Sollte Google Tabellen irgendwann mal seine Pforten schließen, kann ich meine Tabellen einfach nach Excel exportieren und dort weitermachen.

  2. Moin!
    Schön ausführlich erklärt! Da kann man ja direkt loslegen mit dem „Erfolgsbuch“.

    Ich mache es ganz ähnlich in Excel. Muss ehrlich zugeben, dass mich das Pflegen schon ein bisschen nervt aber ziehe es natürlich weiter durch.
    Ich kann es auch nur jedem empfehlen, es wenigstens mal ein Jahr lang zu machen.
    Als Augenöffner 🙂

    Weitermachen!
    Gruß
    Vincent

  3. Hi,

    ich mache das schon seit 2005 in Google Spreadsheets .. zu dem Zeitpunkt als die Writely Integration war habe ich mein Excel dahin übertragen. Ich mag vor allem das ich von diversen Geräten drauf zugreifen kann.

    Mein Haushaltsbuch habe ich dann über die Jahre verfeinert und auf meine Bedürfnisse angepasst .. das Eintragen dort hat sich so eingeschliffen wie zähneputzen 😉

    Viele Grüße,
    Matthias

    • Hi Matthias,

      krass, da bist du ja schon von Anfang an bei Google Spreadsheets dabei. Als ich mit dem Ausgaben-Tracking angefangen habe, hatte ich meine Tabelle die ersten Monate auch erst in Excel, hab sie dann aber ziemlich schnell zu Google Spreadsheet übertragen.

      Haha, bei mir ist das Eintragen mittlerweile auch schon zur Gewohnheit geworden. 😉 Der Vergleich mit dem Zähneputzen trifft es sehr gut!

  4. Hallo Oli,

    Ich benutze die App HomeBudget schon seit mehr als 2 Jahren und bin äusserst zufrieden. Kann nach jedem Einkauf meine Ausgaben sofort eintippen, klappt prima und hat ausserdem tolle statistische Funktionen. Übrigens gibt es das Programm auf allen gänigen Plattformen wie iOS, Android, Mac und Windows.

    Hab damals auch mit Excel angefangen, war mir dan aber immer zu blöd jeden Abend meine Einkäufe rein zu schreiben.

    Gruss
    Thomas

    • Hi Thomas,
      interessant, noch eine App! Auf dem App-Markt scheint wirklich für jeden Geschmack etwas dabei zu sein.

      Wie dir ging es mir am Anfang auch – wenn man die Einkäufe nicht sofort aufschreibt oder den Kassenbon aufhebt, vergisst man sie ziemlich fix wieder. 😀
      Aus dem Grund habe ich dann das Aufschreiben per Smartphone eingeführt.

  5. Wow! Echt nicht schlecht! Die Welt ist schon etwas angenehmer geworden seit man mobile Geräte für so etwas nutzen kann und kostenlose Lösungen bereitstehen. Hast du auch eine grafische Auswertung einprogrammiert? So gerne ich auch YNAB nutze, Dinge selbst zu machen (=free) kann ich nur befürworten! Meine alte Excellösung die ich zu Anfang hatte war irgendwann nur noch frustrierend und wollte ich gar nicht mehr anfassen…

    • Hi Adam,
      eine fest eingebaute grafische Auswertung habe ich nicht. Aber immer wenn mich ein bestimmter Zeitraum oder ein bestimmter Wert genauer interessiert, generiere ich mit der Diagramm-Funktion von Google Tabellen schnell eine passende Grafik aus den Tabellendaten. So habe ich es zum Beispiel mit meiner Sparquote und den Einnahmen und Ausgaben in meinem letzten Artikel gemacht.

  6. Hallo Oli,

    wieder mal ein super Beitrag über ein interessantes Thema. Ich liebe solche Themen, weil wohl jeder eine andere Methodik hat seine Cashflows zu tracken. Wenn man sich kaum für seine Finanzen interessiert, wird man auch keine Transparenz und Kontrolle darüber haben.

    Ich tracke meine Ausgaben wie folgt: ich nutze MoneyMoney (also eine Banking-Software). Dort kann man neben Girokonto & Kreditkartenkonto auch ein Bargeldkonto einrichten, welches statisch ist und man selbst füttern muss. Über eine iOS-App namens Pennies tracke ich jede Bareinnahme und -ausgabe. Am Ende des Monats mache ich in der App einen CSV-Export und daraus in MoneyMoney einen CSV-Import im Bargeldkonto. Das reicht soweit aus um wirklich jede Ausgabe und Einnahme in der Bankingsoftware transparent zu haben.

    Das Problem ist hier aktuell nur, dass ich doppelt buche. Wenn ich Bargeld abhebe ist dies eine Ausgabe. Wenn ich das Bargeld ausgebe, ist dies wieder eine Ausgabe. Das passt also nicht und ich habe noch keine Möglichkeit in MoneyMoney gefunden sowas wie einen Saldo bzw. eine Gegenbuchungsmöglichkeit zu finden. Das ist in einer Banking-Software wohl auch einfach nicht vorgesehen.

    Insofern werde ich wohl auch früher oder später auf Excel bzw. Numbers umsteigen. Dein Template ist schonmal hervorragend dafür und müsste nur geringfügig von mir auf meine Bedürfnisse angepasst werden. Vielen Dank schonmal dafür. 🙂

    Allerdings gibt es da auch wieder so ein kleines Problem. Wenn ich einkaufen gehe und Güter kaufe, die in verschiedenen Kategorien sind (Nudeln, Waschpulver, Klopapier, iTunes-Guthaben, etc.) steht das alles auf einem Kassenbon. Ich müsste mich also am Ende des Monats hinsetzen und jeden Kassenbon nach seinen Positionen aufdröseln und entsprechend den verschiedenen Kategorien zuordnen. Das klingt nach einer Menge Aufwand. Ich könnte an der Kasse auch über die Güter nach Kategorien sortieren und jede Kategorie einzeln bezahlen, damit die Kassenbons getrennt nach Kategorien wären. 😀

    Als Informatiker stresst mich das auch ein bisschen, weil ich immer das Bedürfnis Workflows zu automatisieren. Ein Traum wäre es, wenn ich alles vollständig zentralisiert und automatisiert verwalten könnte, dazu natürlich Sync über Cloud für alle Geräte, die Cashflows tracken können. Es muss doch eine Möglichkeit geben sich hier eine Pipeline zu bauen.

    Freundliche Grüße
    Daniel

    • In MoneyMoney gibts doch die Möglichkeit eine einfache Gegenbuchung zu erstellen, einfach rechtsklick auf die Buchung (z.B. in dein Offlinekonto Bargeld) und angeben auf welches Konto die Gegenbuchung erstellt werden soll.
      Hilfreich zum Aufsetzen von MoneyMoney half mir dieser Link: https://tekshrek.com/tipps-tricks-zur-moneymoney-banking-app-fuer-os-x/

      Ich erfasse tagsüber mit der iOS App „Next“ sehr schnell Ausgaben. Alle 2-3 Tage übertrage ich die Ausgaben in MoneyMoney (Offline Konto Bargeld). Nach einer Anlernphase wird es gleich richtig kategorisiert.

      Gruß, Bonanza

      • Oh, da war ich etwas voreilig. Habe das nie ernsthaft ausprobiert, ob das so funktionieren kann, wie ich es mir immer am intuitivsten vorgestellt hatte. Vielen Dank für den Hinweis! 🙂

    • Hi Daniel,

      das klingt doch nach einem prima Verfahren. Wenn ich es richtig gesehen habe, gibt es MoneyMoney allerdings nur für den Mac.

      Das Aufdröseln des Kassenbons mache ich prinzipiell auch so. Ich trenne Lebensmittel, Alkoholische Getränke und Hauswirtschaftsmaterial (Klopapier, Müllsäcke, Putzmittel) in unterschiedliche Kategorien auf.
      Dafür hält sich der Aufwand aber noch in Grenzen.
      Komplizierter wird es erst, wenn Joana und ich gemeinsam einkaufen. Dann werden manche Posten auf dem Kassenbon von ihr, manche von mir und manche von beiden zusammen bezahlt (wir halten unsere Finanzen getrennt). In diesem Fall muss ich tatsächlich alle Posten einzeln durchgehen und rechnen.
      Mal gucken, vielleicht denke ich mir hier in der Zukunft auch noch ein etwas eleganteres Verfahren aus, ein gewisser Grad an Automatisierung ist auf jeden Fall immer gut. 🙂

  7. Für einen Überblick und viele Erkenntnisse, ist ein Haushaltsbuch eine sehr gute Sache. Gerade, wenn man erst am Anfang ist und sich seine Finanzen annimmt und bewusst werden möchte. Deshalb: mal wieder ein klasse Beitrag, Oliver!

    Wir selber führen kein Haushaltsbuch mehr. Für die verschiedenen Bereiche haben wir Budgets festgelegt, die zur freien Verfügung stehen. Da muss nicht jede Butter oder Käsescheibe aufgelistet werden. Lebensmittel = x€ pro Monat und gut. Sollte es über das Budget gehen, analysiert man kurz warum und wieso.

    Ausnahme bildet unsere Mobilität. Wohnmobil, Reisen, Carsharing usw. listen wir weiterhin auf, weil hier kein festes Budget angelegt werden kann. Wir haben kein starres Bewegungsprofil, sondern entscheiden nach Situation und Gegebenheiten. Da verliert man durchaus den Überblick und für einen Rückblick, ist die Liste sehr wertvoll.

    • Danke lubo! 🙂

      Auch eine Möglichkeit – gerade mit einer Familie können die Ausgaben ja etwas vielfältiger werden und das Haushaltsbuch wird dann schnell mehr Arbeit als wenn man nur als Single lebt.
      Wie genau kontrolliert ihr denn die Einhaltung eurer Budgets?

  8. Hallo zusammen!
    Ja, ein Haushaltsbuch ist schon eine tolle Sache. Auch wenn ich feststelle, dass das einerseits mit der Zeit zum Selbstläufer wird (jeden Abend frage ich mich kurz, ob ich heute Barausgaben habe) andererseits kategorisiere ich gröber als zu Beginn. Früher habe ich sogar einzelne Artikel mit Preisen hinterlegt, heute ist manchmal der gesamte Einkauf einfach „Nahrungsmittel und Getränke“. Ich arbeite mit Wiso MeinGeld. Hier kann ich eben auch „Offlinekonten“ erstellen, wie zum Beispiel ein Bargeldkonto. @Daniel: Wenn ich am Geldautomaten Geld abhebe, wird das automatisch dem Bargeldkonto gutgeschrieben, da das Geld ja erst weg ist, wenn ich es ausgebe. Das ist schon ganz schön. Barausgaben kann ich mit einer App erfassen. Alles an einer Stelle. Das gefällt mir gut.

    gmwd

    • Hi gmwd,

      bei mir war es umgekehrt. Ich hatte zu Anfang zu grobe Kategorien festgelegt. Ich glaube das waren: „Essen“, „Miete“, „Lebenshaltungskosten“ und „besondere Ausgaben“. Nach zwei Monaten stellte ich fest, das das kaum aussagekräftig war und ich führte die Einteilung ein, die ich jetzt habe.
      Eine feinere Kategorisierung halte ich auch nicht für nötig. In manchen Kategorien landen jetzt schon nur ein bis zwei Ausgaben im Jahr.

  9. Schöne Artikelserie, Daumen hoch!

    Ich habe mir komplett abgewöhnt, in Supermärkten/ Discountern die Kassenbons mitzunehmen. Ausnahme: Kauf von teureren Möbeln/ Kleidung/ Schuhen/ Elektronik, die ggf. umgetauscht werden muss.
    Die auf Thermopapier gedruckten Bons sind kein Altpapier, sondern in Deutschland Restmüll (Google: „Kassenbon Altpapier“). Das spart Müll, Handling und Papierkrieg.
    Das direkte Eintippen in einen digitalen Notizzettel in der Cloud finde ich viel schneller und schlanker.

    Die Kategorien meines Haushaltsbuchs sind etwas schlanker gestaltet, uneindeutige Belege teile ich auf nach Pareto (lieber jetzt 80% als nie 100%):

    Einnahmen:
    Beruflich, Sparen, Steuern, Geschenke/ sonstiges

    Ausgaben:
    Wohnung, Lebensmittel, Gesundheit, Kind, Sparen, Versicherung, Bildung, Fahrtkosten, IT, Fitness, Hobby, Essen gehen, Kleidung, Urlaub, Geschenke

    Ich habe pro Monat ein eigenes Tabellenblatt und unterteile noch in regelmäßige (fixe) Dauerabbuchungen, periodische Kosten (Quartal/ halbjährlich/ jährlich) und die variablen Kosten wie Lebensmittel, um „teure“ Monate vorherzusehen.

    Dann verformele ich die Kategorie-Summen aus den kleinteiligen Monatsblättern in eine riesigen Excel-Tapete, die bis zu meinem 67. Lebensjahr geht, auf Monats- und Jahresebene. Hier steht auch mein Budget pro Kategorie, sodass ich hier sehr gut Abweichungen zum Budget und Schwankungen erkennen und beheben kann.
    Das ist für mich der entscheidende Aspekt beim Erfassen. Hinten den Blick aufs Ganze zu bekommen und steuern zu können.

    • Hallo anti_anti,

      ich wäre auch sehr dafür, den unnötigen Müll der Kassenbons zu vermeiden.
      Allerdings scheint dieser (zumindest im gegenwärtigen System) auch dann anzufallen, wenn ich den Bon an der Kasse nicht mitnehme.
      An den meisten Supermarktkassen wird, wenn ich es richtig beobachtet habe, der Bon automatisch ausgedruckt. Wenn ich ihn nicht mitnehme, knüllt der Kassierer ihn zusammen und wirft ihn weg.

      Direkt die Ausgaben einzutippen wäre für mich häufig schwierig, da ich die Gesamtsumme erst in einzelne Kategorien (oder zwischen Joana und mir) aufsplitte. Darum nehme ich den Bon mit, um später zuhause alles in Ruhe auseinander rechnen zu können.
      Ein System, wie das in der Zukunft auch ohne Kassenbon gehen könnte, wäre sicher wünschenswert. Zum Beispiel könnte man per Karte oder Smartphone bezahlen und dann später online den Einkauf detailliert einsehen.
      Allerdings stellt sich dann die Frage, ob die dafür notwendige IT-Infrastruktur nicht mehr Ressourcen verschlingt und die Umwelt belastet als das Thermopapier der Kassenbons.
      Vielleicht wären biologisch abbaubare Kassenbons die cleverere Lösung.

  10. Danke für den tollen Artikel es ist immer wieder spannend von dir zu Lesen.

    @Daniel und alle anderen Finanzoptimierer
    Ich verwende ebenfalls MoneyMoney zum Tracken meiner Ausgaben. Dabei erschlage ich das Thema tracking mit zwei Methoden:
    1) Ich versuche jede Zahlung, wenn möglich mit Karte zu zahlen. Barabhebungen sind eine eigenständige Kategorie. Dies sorgt für Ungenauigkeit spornt aber an mehr mit Karte zu zahlen oder weniger Geld auszugeben.
    2) Je nach Bank werden die Umsätze automatisch in MoneyMoney importiert oder ich importiere das .CSV File meiner Bank.

    Mit diesen 2 Methoden habe ich mehr als 90% meiner Ein- und Ausgaben fast automatisch erfasst.

  11. Ich nutze gnucash, das nebenbei auch Umsätze von Konten importieren kann (per HBCI/FinTS) und aktuelle Kurse für meine ETFs abrufen kann. Gegenüber einer Excel-Lösung fand ich einige Dinge sehr viel schöner:
    – Kategorisierung lässt sich viel einfacher on-the-fly anpassen
    – Es gibt Unterkategorien, die automatisch aufsummiert werden (Auto->Gebühren, Auto->Benzin, Auto->Reparaturen, Auto->Versicherung…) so dass ich beliebig genau sortieren, aber auch zusammenfassen (Auto) kann
    – Es geht unendlich weiter, ich muss nicht jedes Jahr die Datei oder das Tabellenblatt kopieren
    – Ich muss meine Ausgaben nicht an verschiedenen Stellen eintragen, sondern einfach untereinander weg und jeder Ausgabe anschließend eine Kategorie zuweisen (wobei gnucash bei mehreren gleichen Buchungen auch wieder die gleiche Kategorie vorschlägt – wenn „Edeka“ das letzte Mal „Lebensmittel“ war, ist das auch erstmal wieder der Vorschlag)
    – Alles bei meiner Bank wird direkt abgerufen statt mehr oder weniger mühsam Kontoauszüge im Excel-Format herunterzuladen und sie umzuformatieren, so dass die Buchungen in mein Haushaltsbuch passen – ich muss anschließend nur noch Kategorien vergeben (wobei auch hier in ca. 80% der Fälle gnucash den richtigen Vorschlag macht – z.B. wenn jeden Monat 28€ von Naturstrom abgebucht werden, das beim ersten Mal in die Kategorie Nebenkosten->Strom gefallen ist, dann schlägt er das jedes Mal wieder so vor)
    – Prinzipiell kann ich auch „Split-Buchungen“ machen, also von einem Kassenbon über 8,39€ 3,58€ auf „Lebensmittel“ und die anderen 4,81€ auf „Essen auswärts“ buchen. Mache ich aber nur sehr selten, eher sortiere ich nach Gefühl ab und zu mal einen ganzen Kassenbon in eine andere Kategorie
    – Fremdwährungen werden – auf Wunsch mit tagesaktuellen Kursen – ebenfalls umgerechnet – wenn ich also von der letzten Dienstreise noch 200 Dollar mitbringe, weil ich nächstes Jahr wieder dorthin fahre und Bargeldabhebungen eine Grundgebühr kosten (->soviel wie möglich auf einmal abheben) dann steht mein „Gesamtvermögen“ nicht 200 Dollar zu niedrig

    Das Problem, dass Ausgaben „doppelt“ vorkommen, einmal als Bargeldabhebung vom Girokonto und nochmal wenn das Bargeld tatsächlich ausgegeben wird, löst sich dabei ganz logisch und elegant: Eine Bargeldabhebung wird vom Girokonto abgezogen und gleichzeitig dem „Bargeldkonto“ gutgeschrieben, ist damit also noch nicht ausgegeben (was ja auch der Realität entspricht).

    Die Software kann noch viel mehr, zum Beispiel kann man monatliche und/oder jährliche Budgetpläne machen und die Abweichungen tracken, aber mir reicht die Grundfunktion schon 🙂

    MfG, Arno

    • Hi Arno,

      cool, das hört sich wirklich super gut an. Wenn ich eine ausgefeiltere Lösung nutzen würde als meine jetzige, wären das auch genau meine Anforderungen: Die Zahlungen einfach untereinander zu notieren und eine Kategorie zuzuweisen, mit automatischer Zuweisung von Kontobewegungen.

      Auch die Konvertierung von Fremdwährungen ist praktisch. Damit bin ich momentan auch konfrontiert: Mein Haushaltsbuch führe ich in Pfund. Am Ende des Monats trage ich den durchschnittlichen Wechselkurs des Monats ein und die Werte werden alle in Euro umgerechnet.

      Für gnucash gibt es sogar eine Android App, so dass man Ausgaben auch unterwegs eintragen kann:

      https://play.google.com/store/apps/details?id=org.gnucash.android

      Hast du die mal ausprobiert?

      • Hallo Oli,

        nein, ich bin der ungefähr vorletzte Mensch auf der Welt, der kein Smartphone besitzt, daher auch keine Chance, eine App auszuprobieren 😀

        MfG, Arno

      • Haha, super Arno! 🙂 Dann musst du dich auch nicht leeren Akkus, gedrosseltem Datenvolumen, gebrochenen Displays und Betriebssystem-Updates herumschlagen. Punkt für dich!

  12. Elegant und einfach. Falls ich mal umschwenken sollte auf Non-App Lösungen werde ich mich davon inspirieren lassen.

    Ich habe lange nach einer App fürs Handy gesucht, die so ziemlich alle für mich relevanten Auswertungen und Trackingaufgaben lösen kann.
    Ist mir einfach angenehmer eine Ausgabe im Moment des Kaufs gleich einzutragen und dann nicht mehr daran denken zu müssen.

    Ich kann jedem der ähnlich tickt nur raten mal die App „Mein Haushaltsbuch“ im Playstore anzusehen. Selten hat eine Software so meine Anforderungen (bis aufs Budgeting) erfüllt wie diese.

    Ich wäre auch neugierig auf YNAB, aber wenn ich keine Kontogebühren bei meiner Bank toleriere kann ich auch vermutlich keine Dauergebühr für mein Haushaltsbuch haben ;).

    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.onetwoapps.mh&hl=de

  13. Super Beitrag zum Thema Haushaltsbuch. Ich habe am Anfang einige Apps ausprobiert, bis ich gemerkt habe, dass eine Excel Datei mit Pivot-Tabellen für mich die beste Lösung ist.

    Dabei nutze ich ein Tabellenblatt zur Dateneingabe und lasse dann die Pivot-Tabellen aktualisieren und erhalte somit jederzeit einen aktuellen Überblick wieviel Geld auf welchem Konto vorhanden ist und wie sich die Kosten verteilen.

    Bei der Dateneingabe habe ich Kategorien wie „Verkehrsmittel“; Kostenstellen „Auto“ und Kostenträger „Kraftstoff“ angelegt.

    Das ganze lasse ich dann von Pivot-Grafiken auswerten und erhalte für jeden Tag die Ausgabenhöhe.

  14. Hi FIRE Community,
    kann man in Deutschland in die Vanguard ETFs investieren?
    Die sind ja was die Kosten und Liquidität angeht die besten auf dem Markt.
    Danke,
    Viktor

    • Du kannst die Vanguard ETFs meines Wissens nach nicht über Xetra ordern. Über die Börsen München und Berlin (und teilweise Hannover?) kannst du sie kaufen, allerdings nur mit Spreads zwischen 3 und 5 %.

      Übrigens: Wenn du bei JustETF nach „Vanguard“ suchst, werden dir keine ETFs angezeigt. Erst, wenn du nach der (erfolglosen) Suche unter „Börsenplätze“ nachschaust, werden sie dir angezeigt.

  15. Hi Quinoa,
    danke für deine Antwort!
    Schade, dass man keinen schönen Sparplan darauf auflegen kann.
    Offtopick,
    Oliver kannst du einen Bericht über die Steueränderungen 2018 machen?
    Welche Auswirkungen wird die Veränderung auf dein Portfolio haben?

  16. Ich habe YNAB classic (Windows und Android) und Banking4W (und Banking4A) im Einsatz.
    Beide ergänzen sich wunderbar: YNAB fürs Budget, die Budgetplanung und Banking4W fürs Banking (auch mit Paypal und den ganzen Kreditkarten, die ich habe).

    Früher, das war vor 2012, habe ich ebenfalls ein Haushaltsbuch geführt, also notiert was ich ausgebe. Dann habe ich YNAB classic mal im Steam Sale für 16 Euro (statt 60) gekauft und mich damit auseinander gesetzt. Übrigens funktioniert das YNAB classik aktuell sehr gut, vor ca. einem Monat haben die ein Update auf das neue Dropboxsyncformat erstellt. Auf das neue YNAB werde ich (vermutlich) nicht umstellen, da ich die App auch ohne Internetverbindung nutzen kann.

    Das mit der Tabelle ist mir persönlich zu komplex, mir liegt die Budgetierung einfach besser. Sei es als virtuelles Budget oder mit den Briefumschlägen. Kann sein das ich das aus meiner Zeit als Firmenbesitzer so in Fleisch und Blut überging das ich das auch im Privaten anwende.

    Als ich 18 Monate auf Weltreise war (es war nur eine Auszeit von 3 Monaten geplant 😉 ) habe ich das Problem mit den Währungen gehabt. Elegant gelöst in YNAB: einfach das Budget in anderer Währung angelegt weil auch die Preise komplett unterschiedlich sind, so ist Israel in fast allen Bereichen 15-20 % teurer als in Deutschland, wogegen Singapur, Chile und China günstiger sind. Für jedes Land ein eigenes Budget, das abgerechnet wird in der entsprechenden Währung.

  17. Hallo Oli,
    danke für diese super Anregung, das machst du ja ziemlich professionell. (-; Ich gehöre tatsöchlich zu denjenigen, die das noch mit Stift und Papier tun! Aber das hat auch den Grund, weil ich wichtiges auch gern (zumindest zusätzlich) wirklich materiell da habe, und nicht einfach nur als eine datei, die bei diversen Problemen plötzlich mal weg sein kann. Ich weiß nicht genau warum, aber ich möchte meine Finanzen auf Papier haben. Natürlich kann man dann nicht so schön kalkulieren und automatisch addieren usw. Du hast mich da schon etwas angesteckt mit deiner tolle tabelle. (-;

  18. Hi Oliver,

    erstmal finde ich die Lösung mega gut! Ich habe schon den halben App Store durch was Tools angeht ausprobiert. Meistens wurden die benutzt die irgendwie „schick“ aussehen. Aber so wirklich hilfreich war es nie. Die Methode mit dem Google Spreadsheet ist sowas von simpel und einfach das sie auf mich nicht abschreckend wirkt wie etwa YNAB. Ich habe das Gefühl das Tool komplett unter Kontrolle zu haben ;)Es ist für mich einfach wesentlich besser durchschaubar und anpassbar. Danke für die tolle Vorlage!

    Und noch ein kleiner Hinweis, wenn du ein neues Jahr anlegen willst, kannst du einfach auf das kleine Dreieck neben dem „2017“ drücken und Duplizieren klicken, dann hast du den kompletten Inhalt in einer „Kopie von 2017“ Mappe 😉

  19. Ja die Führung eines Haushaltbuches ist die Maßnahme schlechthin.
    Ich habe mir 2004 Quicken deluxe für 79Euroen gegönnt.
    Habe es jedoch nie zum Onlinebanking genutzt… und alles immer fein direkt eingegeben. Die Auswertungen, der Überblick und die Entwicklungen über nun 13 Jahre zu verfolgen ist genial.
    Dazu gibt es noch ne Inventarverwaltung, Depotverwaltung usw.
    —- und läuft auf Win10 immer noch … also keine ständigen Updates notwendig.

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