Frugalisten - Finanzielle Unabhängigkeit - Einfaches Leben

Werde ein epischer Superheld

Bis zum 67. Geburtstag Tag für Tag arbeiten gehen?
Ich habe da eine bessere Idee!

Hier erfährst du, wie du mit weniger Geld besser lebst, das gesparte Geld investierst und so schon in jungen Jahren ausgesorgt haben kannst.

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Die 300 €-Regel: Bezahlst du einen unendlichen Kredit?

Die 300 €-Regel

Heute starten wir einmal mit einem Gedankenexperiment. Stell dir vor, dein Smartphone ist kaputt gegangen und du gehst darum in den nächstgelegenen MegaMarkt, um dir ein neues Gerät zuzulegen. Weil dein altes Handy sowieso schon etwas überholt war, möchtest du auch gleich auf ein etwas moderneres Exemplar aufrüsten.

Nachdem du eine Weile die angebotenen Geräte verglichen hast, hat es dir schließlich ein Modell besonders angetan: Das nagelneue FancyPhone. Das hat ein schönes großes Display und extra viel Speicherplatz. Und schick aussehen tut es außerdem auch noch.
Also gut, dann soll es eben das FancyPhone werden – auch wenn es mit einem Preis von 300 € ein bisschen mehr kostet, als du eigentlich ausgeben wolltest.
Als du zur Sicherheit nochmal einen Blick auf das Preisschild wirfst, wirst du jedoch stutzig. Scheinbar hat sich der MegaMarkt ein etwas ungewöhnliches Angebot einfallen lassen:

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Geld anlegen – Die Anleitung für komplett Ahnungslose

Geld anlegen Anleitung für Ahnungslose Finanzwesir

In letzter Zeit wurde ich häufiger von Freunden und Bekannten auf das Thema Geldanlage angesprochen:

Sag mal Oliver, du kennst dich doch aus… Ich will jetzt auch endlich mal Geld anlegen, aber ich habe absolut gar keine Ahnung von dem Thema. Hast du vielleicht ein paar Tipps für mich oder kannst mir sagen, in was ich investieren soll?

Vielleicht geht es dir ja genauso. Du hast ein bisschen was gespart und auf deinem Konto hat sich ein nettes Sümmchen angesammelt, für das du gerade keine Verwendung hast. Vielleicht kaufst du dir irgendwann mal ein Haus davon oder sparst es für die Rente. Wie auch immer. Gut wäre es jedenfalls, wenn sich das Geld erstmal irgendwie vermehrt!

Du bist fest entschlossen, das endlich in Angriff zu nehmen. Nur blöderweise ist diese ganze Geschichte mit Aktien, Fonds und Depots ein Haufen böhmischer Dörfer für dich. Wie soll man da bloß durchsteigen?

Also Oliver, hilf mir doch mal! Wie lege ich mein Geld am besten an?

Die zwei wichtigsten Fragen beim Investieren

Das Prinzip beim Geld anlegen ist immer das gleiche: Statt dein Erspartes bei Mini-Zinsen auf dem Konto versauern zu lassen, schickst du es arbeiten. Das bedeutet, dass dein Geld irgendwo auf der Welt einen Mehrwert schafft. Zum Beispiel könnte ein Bekleidungshersteller davon eine Fabrik bauen, die Schuhe produziert und verkauft. Oder jemand baut damit ein Haus, in dem Menschen zur Miete wohnen können. Klappt das, dann kriegst du als Anleger von dem erzeugten Mehrwert etwas ab. Du bekommst mehr Geld zurück, als du investiert hast und dein Vermögen wächst. Dieser Gewinn ist eine Belohnung dafür, dass du mit deiner Investition ein Risiko eingegangen bist. Für höhere Gewinnaussichten musst du auch ein höheres Risiko eingehen.

Aber Moment, das kann doch nicht so einfach sein. Muss man als Anleger nicht ständig die aktuelle Wirtschaftslage studieren und die neuesten Börsentrends kennen? Das können doch nur die Profis, oder?

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Winterbericht 2016: Ein Jahr Berserker-Sparen

Frugalist Berserker-Sparen 70 % Sparquote

Tadaaa, 2017 ist da! Ich hoffe ihr seid alle gut reingerutscht seid und habt anständig mit euren Freunden und eurer Familie gefeiert.
Mit Anbruch des neuen Jahres ist gleichzeitig auch das zweite Halbjahr 2016 Geschichte und somit ist es wieder Zeit für den traditionellen finanziellen Lagebericht.
Anders als im letzten Sommerbericht soll es heute aber nicht nur um die vergangenen sechs Monate gehen. Stattdessen möchte ich einen Rückblick auf das gesamte Jahr 2016 werfen. Für eine Finanz-Statistik finde ich so ein komplettes Jahr einfach interessanter als nur die zweite Jahreshälfte. Also los geht’s:
Wie viel habe ich im Jahr 2016 verdient? Wie viel habe ich ausgegeben (und wofür)?
Wie viel habe ich gespart? Wie haben sich mein Wertpapier-Depot und mein Vermögen entwickelt?

2016 war mein allererstes Jahr, in dem ich vollständig von Januar bis Dezember in einem normalen Vollzeitjob gearbeitet habe. Außerdem hatte ich schon Ende 2015 hier in England ein Gewerbe (Web- und Softwareentwicklung) angemeldet, mit dem ich nebenbei und am Wochenende als Freelancer tätig war.

Das Jahr stand damit unter einem klaren Motto: Geld verdienen!
Um möglichst viel Geld zu sparen und finanziell unabhängig zu werden, brauche ich nämlich zwei Stellschrauben: Möglichst geringe Ausgaben auf der einen und möglichst hohe Einnahmen auf der anderen Seite.
Mit meinen Ausgaben war ich soweit schon recht zufrieden. Trotz gut bezahltem Job lebte ich einfach so weiter wie schon als Student. Ich wohnte in WGs und fuhr mit meinem alten Fahrrad zur Arbeit, statt mir ein Auto zu kaufen. Ich kochte mein Essen selbst und ging nur ab und an mal ins Restaurant. Auf  Elektronik-Spielzeug oder Designermöbel konnte ich sowieso schon immer gut verzichten. Meine Ausgaben bewegten sich also bereits auf niedrigem Niveau.

Im letzten Jahr wollte ich mich darum etwas mehr mit der Einnahmenseite beschäftigen. Das hieß im Klartext: In einem möglichst gut bezahlten Job arbeiten, ordentlich Berufserfahrung sammeln (um in den kommenden Jahren noch mehr verdienen zu können) und zugleich ein Nebengewerbe aufbauen.

Sparen wie ein Berserker

So sieht meine Strategie aus: Ich maximiere mein Einkommen und pflege gleichzeitig einen studentischen Lebensstil mit geringen Ausgaben. Warum? Ganz einfach: Weil das der allerbeste Weg ist, um als junger Mensch innerhalb von nur wenigen Jahren ein fettes Vermögen aufzubauen. Diese Taktik ist auch als Berserker-Sparen bekannt. Laut brüllend und ohne Rücksicht auf Verluste stürze ich mich in die Schlacht. Sparquote? Alles unter fünfzig Prozent ist Pippifax! Alle unnötigen Ausgaben werden in Stücke gerissen. Die Lifestyle-Inflation wird in Grund und Boden gestampft. Jeder Euro, der nicht zwingend benötigt wird, wandert auf die hohe Kante.

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Frugalisten feiert Geburtstag

Frugalisten feiert Geburtstag

Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht! Ein ganzes Jahr ist es nun schon her, dass ich an einem dunklen Wintermorgen im Zug auf dem Weg zur Arbeit saß und auf meinem Handy den allerersten Artikel für diesen Blog tippte. Ein paar Tage später, am 20. Dezember 2015, war es dann so weit: Ich drückte den Veröffentlichen-Button und der Frugalisten-Blog mit den ersten fünf Artikeln erblickte das Licht der Welt.

Es gibt also etwas zu feiern: Frugalisten wird heute ein Jahr alt!

Erstmal möchte ich euch darum ein fettes Dankeschön aussprechen. Es war für mich ein unglaublich aufregendes und spannendes Jahr – und das vor allem dank euch. Ich habe viele interessante Menschen kennen gelernt (sowohl über das Internet als auch im echten Leben) und durfte viele nette E-Mails und Kommentare lesen und beantworten. Über jeden einzelnen habe ich mich wirklich gefreut.

Ich habe festgestellt, dass ich gar nicht so alleine bin, wie ich immer dachte. Zwei Drittel seines Einkommens sparen? Mit 40 in Rente gehen? In meinem Familien- oder Bekanntenkreis schien an so etwas niemand zu denken. Und überhaupt: Über Geld, übers Investieren oder die Rente wurde eigentlich nie großartig gesprochen.

FIWE 2016 Budapest MustachiansDurch den Blog habe ich erst gemerkt, dass es in Wirklichkeit jede Menge Menschen da draußen gibt, die ganz ähnlich drauf sind wie ich. Menschen, die auch keine Lust auf ein langweiliges Waschlappen-Leben haben. Die auch nicht 40 Jahre lang in einem 9-to-5-Job arbeiten wollen. Die ihr Leben selbst in die Hand nehmen, statt nur über die Politiker oder den doofen Chef zu schimpfen. Menschen, die ihr Geld lieber in ihre Freiheit investieren, statt es für Konsum aus dem Fenster zu werfen.

Als ich diesen Blog gestartet habe, wollte ich die US-amerikanische FIRE-Community, die Philosophie von Mr. Money Mustache und Early Retirement Extreme, nach Deutschland bringen.
In den USA ist Financial Independence and Retiring Early mittlerweile eine regelrechte Bewegung geworden. Die Fans von Mr. Money Mustache nennen sich selbst Mustachians, fast wie ein religiöser Orden. Regelmäßig kommen hunderte Menschen zu den zahlreichen Lesertreffen in allen Ecken des Landes.

Ich habe mich gefragt: Könnte es das nicht auch in Deutschland geben?
Du hast keine Lust auf den üblichen Standard-Lebensentwurf Reihenhaus, Ratenkredit und Rente mit 67? Du willst lieber ein spannenderes Leben führen und nebenbei auch noch reich werden? Dann komm zu den Frugalisten! Hier bist du cool, wenn du mit dem Fahrrad fährst und in einer kleinen Wohnung wohnst. Wenn du in Aktien investierst und dein eigenes Gemüse anbaust.

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(Fast) kostenlos ETFs kaufen mit dem OnVista Freebuy-Depot

ETFs fast kostenlos kaufen mit OnVista Freebuys

Seit ich vor einiger Zeit hier auf dem Blog mein ETF-Portfolio veröffentlicht habe, erhalte ich immer mal wieder Fragen wie diese:
Wie genau investierst du eigentlich in deine ETFs? Wie oft kaufst du ETF-Anteile? Bei welcher Bank hast du dein Depot?

Ab und an hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich mein Depot bei der OnVista Bank führe. Alle paar Monate investiere ich dort frisches Geld in meine ETFs. Einen Sparplan besitze ich nicht. Aber warum mache ich das eigentlich so?
Diese Frage möchte ich im heutigen Artikel beantworten. Für mein Vorgehen gibt es nämlich einen handfesten Grund: Das OnVista Freebuy-Depot. Dank dieses ausgeklügelten Systems kann ich meine ETF-Anteile fast ohne jeglichen Gebühren kaufen und spare so ordentlich Geld. Aber fangen wir erstmal ganz von vorne an.

Was ist eigentlich ein Depot?

Wer in Wertpapiere investieren möchte, benötigt ein sogenanntes Wertpapier-Depot bei einem Broker. Ein Depot ist im Prinzip so etwas wie ein ganz normales Konto. Während man auf einem Girokonto allerdings nur Geld einlagern kann, dient ein Depot der Aufbewahrung von Wertpapieren wie etwa Aktien oder ETF-Anteilen. Ein Broker (englisch für „Makler“) ist nichts anderes als eine Art Bank, die den Handel mit Wertpapieren anbietet. So gut wie alle bekannten Banken in Deutschland sind gleichzeitig auch als Wertpapier-Broker tätig.

Auch die Eröffnung eines Depots funktioniert ganz ähnlich wie bei einem gewöhnlichen Girokonto: Man druckt sich von der Internetseite der Bank das entsprechende Antragsformular aus, füllt es aus und schickt es zur Bank zurück. Dann muss man sich noch mit seinem Ausweis oder Reisepass identifizieren. Das geht bei den meisten Banken (auch bei OnVista) per PostIdent in einer Postfiliale: Man zeigt dort seinen Ausweis vor, unterschreibt ein Formular, und der Post-Mitarbeiter erledigt den Rest. Einige Banken machen das mittlerweile sogar schon bequem per Webcam. Man hält sein Gesicht und seinen Ausweis in die Kamera und der freundliche Mitarbeiter auf der anderen Seite macht ein Bildschirmfoto und bestätigt die Identität. Nach ein paar Tagen bekommt man per Post die Zugangsdaten für sein frisch eröffnetes Depot und kann mit dem Investieren loslegen.

Ein Depot besteht typischerweise aus zwei Teilen: Dem Depot selbst und einem Verrechnungskonto. Das Verrechnungskonto ist fast wie ein normales Girokonto, auf das ich Geld einzahlen und von dem ich Geld abheben kann.
Wenn ich einen Wertpapier-Kauf (eine sogenannte Kauforder) in Auftrag gebe, dann wird Geld von meinem Verrechnungskonto genommen, davon die Wertpapiere zum aktuellen Kurs gekauft und diese dann in meinem Depot gespeichert.

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