Goodbye England! …und die finanzielle Freiheit auf Probe

Am Strand Finanzielle Freiheit auf Probe

Erinnert ihr euch noch? Im vergangenen Herbst ist Joana in die Karibik aufgebrochen, um dort für ein halbes Jahr auf dem Segelschiff Mercedes zu arbeiten. Während der letzten sechs Monate hat sie dort Taue gezogen, das Schiff instand gehalten, den Ausflugspassagieren das Schiff erklärt und Snacks und Getränke serviert. Weil Joana ja eigentlich Grafikdesignerin ist, hat sie für ihre Reederei sogar ein kurzes Video über das Schiff produziert. Aber seht selbst:

Wer übrigens glaubt, dass ich in allen Lebensbereichen der unangefochtene Chef-Frugalist sei, den muss ich eines Besseren belehren. Während ihres Abenteuers hat Joana nur aus einer Reisetasche gelebt und sich mit ihrer holländischen Kollegin eine drei Quadratmeter kleine Kajüte geteilt. Ihr Fazit, als sie wieder da war: Ich habe überhaupt nichts vermisst. Mehr braucht man eigentlich gar nicht.
Dagegen habe ich in meinem gemütlichen WG-Zimmer fast schon verschwenderisch luxuriös gewohnt.

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Das Buch das dich reich macht: Mein Haushaltsbuch mit Google Tabellen

Google Tabellen Haushaltsbuch

In meinem letzten Artikel stellte ich die Frage: Gehst du mit deinem Geld so sorgsam um wie mit Wasser in der Sahara? Oder betätigst du eher bedenkenlos die finanzielle Klospülung und hast in Wirklichkeit gar keine Ahnung, wo dein sauer verdientes Geld genau hingeht?

Um ein Bewusstsein für deine Ausgaben zu schaffen, ist ein Haushaltsbuch der perfekte Begleiter. Darin notierst du – nach Kategorien geordnet – alle deine Einnahmen und Ausgaben. Nach einer Weile überprüfst du, ob deine Ausgaben deinen Werten und Zielen im Leben entsprechen. Du erkennst, wo du dein Geld effizienter einsetzen kannst und kannst so deine Zufriedenheit pro verbrauchter Geldeinheit steigern. Das Haushaltsbuch ist das Buch, das dich reich macht.

In den Kommentaren zum letzten Artikel wurde deutlich, dass auch viele von euch ein Haushaltsbuch führen oder auf die eine oder andere Weise ihre Einnahmen und Ausgaben im Blick haben – sei es mit einer Excel-Tabelle, mit YNAB oder einer Smartphone-App wie Wally oder MyMicroBalance (ein echtes „Buch“ mit Stift und Papier scheint hingegen kaum jemand mehr zu führen 😉 ).

Heute will ich euch zeigen, wie genau ich selbst mein Haushaltsbuch führe und meine Einnahmen und Ausgaben verfolge.

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Wo geht eigentlich mein ganzes Geld hin?

Wo geht mein Geld hin

Wie sparsam gehst du eigentlich mit Wasser um?
Ich vermute mal: Wahrscheinlich nicht so besonders. Nachdem du dein Geschäft verrichtet hast, drückst du bedenkenlos die Klospülung. Zum Abwaschen lässt du einfach das Spülbecken voll laufen – oder wäschst sogar gleich unter laufendem Wasserhahn ab. Duschen gehst du so oft und so lange du Lust hast. Und hast du überhaupt eine Ahnung, wie viel Wasser deine Waschmaschine und dein Geschirrspüler verbrauchen?

Zugegeben, ein großes Problem ist das nicht. Wasser ist in unseren Gefilden ja quasi im Überfluss vorhanden. Ohne jeden Aufwand kommt es in unendlichen Mengen einfach so aus der Wand und ist noch dazu spottbillig. Ob du da einmal mehr die Klospülung drückst oder fünf Minuten länger unter der Dusche stehst, das macht am Ende des Tages kaum einen Unterschied. Deinen Wasserverbrauch streng zu kontrollieren oder gar zu rationieren wäre einfach unnötiger Aufwand.

Wie aber sähe die Sache aus, wenn du statt im paradiesischen Europa in einem kleinen Dorf in der Sahara leben würdest? Unendlich Wasser aus der Wand? Schöner Wunschtraum!
Deine einzige Möglichkeit an Wasser zu gelangen ist es, jeden Morgen in aller Frühe aufzustehen und eine dreiviertel Stunde lang bis zum nächsten Brunnen zu laufen. Da der Brunnen leider nicht der ergiebigste ist, musst du dort acht Stunden lang Wasser pumpen, bis deine beiden mitgebrachten Plastikkanister einigermaßen gefüllt sind. Anschließend schleppst du deinen Ertrag den ganzen Weg wieder nach Hause, wo du erst gegen Abend erschöpft ankommst.

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Ein perfekter Tag an der Sonne

Ein Tag im Skatepark

Neulich war ein ganzes Wochenende lang herrliches Sommerwetter. 20 °C, blauer Himmel und Sonnenschein. Das kommt hier in England nicht allzu oft vor – schon gar nicht Anfang April.
So eine Gelegenheit durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Also habe ich gleich mittags mein Skateboard geschnappt und bin raus in den nahegelegenen Skatepark gefahren.

Der Skatepark in Stafford liegt im Victoria Park, einer zentral gelegenen Parkanlage, die sich am Ufer des Flusses Sow entlang erstreckt. Neben dem Skateplatz gibt es dort große Wiesen, Blumenbeete, mehrere Kinderspielplätze, ein Boule-Spielfeld, zahlreiche Sitzbänke und Pavillons. Ein schönes Fleckchen Grün, mitten in der sonst eher tristen und mit Autos verstopften Stadt.
An so einem sommerlichen Tag herrschte im Park natürlich reges Treiben. Die Leute gingen spazieren, joggten und sonnten sich auf den Wiesen. Familien picknickten oder fütterten die Enten am Flussufer. Kinder tummelten sich auf den Spielplätzen. Am Eisstand bildete sich eine lange Schlange. Alle genossen das wunderbare Wetter.

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Die unglaubliche Macht des Nichtkaufens

Nichtkaufen - öfter mal was Neues

Ich habe neulich mal ein bisschen im aktuellen Statistischen Jahrbuch geblättert, dem amtlichen Jahresbericht des statistischen Bundesamtes. Dabei habe ich mir angeschaut, wie viel Geld wir Deutschen im Schnitt eigentlich für langlebige Konsumgüter ausgeben.

Was genau meine ich mit langlebige Konsumgüter?
Naja, das sind Dinge des täglichen Bedarfs, die typischerweise keine Verbrauchsmaterialien sind: Klamotten, Möbel, elektronische Geräte, Werkzeuge, Hobby-Equipment, Deko- und Einrichtungsgegenstände. Solche Dinge also, die man sich einmalig kauft und dann erstmal für eine Weile behält.

Aus Neugier habe ich mal zusammengerechnet, wie viel Geld eine kinderlose Person in Deutschland im Monat für diese langlebigen Konsumgüter so ausgibt:

Kleidung und Schuhe 58,50 €
Möbel und Einrichtungsgegenstände 28 €
Große Haushaltsgeräte (Kühlschrank, Waschmaschine, etc.) 9 €
Haushaltsgegenstände, Dekoration 22 €
Elektronik (Computer, HiFi, TV) 18 €
Hobbys, Schmuck, Sonstige 21 €
GESAMT 156,50 €

156 € pro Kopf und Monat – das heißt im Klartext: Ein durchschnittlicher Zwei-Personen-Haushalt kauft für fast 4.000 € im Jahr irgendwelchen Krempel.
Das finde ich schon eine ganze Stange Geld dafür, dass langlebige Konsumgüter ja eigentlich langlebig sind und man sie darum nicht ständig neu kaufen muss.

Da stellte sich mir die Frage:
Wie viel gebe ich denn eigentlich für langlebige Konsumgüter aus?

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Teilzeitjob oder Early Retirement – Was darf’s für dich sein?

Early Retirement oder Teilzeitjob

Ich glaube, dass das gängige Lebensmodell der meisten Menschen in Deutschland auf einer gewaltigen Fehlannahme aufgebaut ist. Diese Fehlannahme lautet ungefähr so:

Arbeiten gehen müssen wir ja sowieso.

Von Kindesbeinen an wird uns vermittelt, dass es quasi unvermeidbar sei, unser gesamtes Leben lang in einem (Vollzeit-) Job arbeiten zu gehen. Schließlich müssen wir unser Geld ja irgendwie verdienen – und die Rente gibt es frühestens mit 63.
Da heißt es dann „Such dir einen Job, der dir Spaß macht, den musst du schließlich 40 Jahre lang machen!“
Oder vor den letzten Sommerferien der Schulzeit: „Genieße es nochmal. So viel Freizeit hast du nie wieder in deinem Leben!“

Auf diese scheinbar unumstößliche Grundannahme bauen wir dann alle weiteren Lebensentscheidungen auf, insbesondere unser persönliches Ausgabeverhalten. Es entsteht ein typischer Lebenslauf: Du absolvierst Ausbildung oder Studium und suchst dir danach einen Job, in welchem du ganz gutes Geld verdienst. Naja, und weil wir ja sowieso alle arbeiten gehen müssen, kannst du dein Gehalt dann ja auch mit vollen Händen ausgeben, oder etwa nicht?

Blöderweise wird aber gerade so die fehlerhafte Grundannahme zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung: Wenn du immer alles ausgibst, was du verdienst – ja dann musst du tatsächlich immer weiter arbeiten gehen, bis zum Rentenalter.

Ich glaube ja, wir müssen gar nicht sowieso arbeiten gehen – sondern nur deshalb, um unseren gewohnten Lebensstil finanzieren zu können. Und je weniger Geldverbrauch dieser Lebensstil beinhaltet (und je mehr wir verdienen), desto weniger müssen wir auch arbeiten gehen. So einfach ist das.

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Finanzielle Freiheit – Ein Buch über Leute, die es geschafft haben (oder auf dem Weg sind)

Buch Finanzielle Freiheit Gisela Enders

Es lässt sich schwer abstreiten, dass die deutsche Financial-Independence-Community in den letzten Jahren ordentlich gewachsen ist. Genug sparen, um nie wieder für Geld arbeiten zu müssen – vor einiger Zeit wäre das noch die abenteuerliche Idee eines einsamen Verrückten gewesen.
Mittlerweile ist aber klar: Finanziell frei zu werden, mit 40 in Rente gehen, das ist kein Luftschloss. Es ist möglich, und das nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland mit einem normalen Einkommen.

Das Thema scheint den Nerv der heutigen Zeit zu treffen. Möchte ich wirklich jahrzehntelang jeden Tag für die Träume eines anderen arbeiten gehen? Oder möchte ich lieber frei und selbstbestimmt entscheiden, womit ich meine Zeit verbringe?

Wir haben den Luxus, uns diese Frage stellen zu können. Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt. Zu keinem Zeitpunkt hat es in der Menschheitsgeschichte so viel materiellen Wohlstand gegeben wie heute. Schon mit sehr wenig Geld kann sich jeder von uns einen luxuriösen und komfortablen Lebensstandard leisten. Geräumige, beheizte Wohnungen, elektrischen Strom, fließend Wasser, Internetzugang, das ganze Jahr über gesunde Lebensmittel, warme Kleidung, ärztliche Versorgung, Schulbildung. Das alles kann man schon von einem kleinen Einkommen bezahlen.

Alles, was sonst noch für ein zufriedenes Leben notwendig ist, kann man nicht für Geld kaufen. Und so stellen sich immer mehr Menschen berechtigterweise die Frage: Möchte ich noch mehr materiellen Wohlstand anhäufen? Oder habe ich davon eigentlich schon genug, und verbessere lieber meine sozialen Beziehungen, meine persönlichen Fähigkeiten, meinen Zeitwohlstand?

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Die 300 €-Regel: Bezahlst du einen unendlichen Kredit?

Die 300 €-Regel

Heute starten wir einmal mit einem Gedankenexperiment. Stell dir vor, dein Smartphone ist kaputt gegangen und du gehst darum in den nächstgelegenen MegaMarkt, um dir ein neues Gerät zuzulegen. Weil dein altes Handy sowieso schon etwas überholt war, möchtest du auch gleich auf ein etwas moderneres Exemplar aufrüsten.

Nachdem du eine Weile die angebotenen Geräte verglichen hast, hat es dir schließlich ein Modell besonders angetan: Das nagelneue FancyPhone. Das hat ein schönes großes Display und extra viel Speicherplatz. Und schick aussehen tut es außerdem auch noch.
Also gut, dann soll es eben das FancyPhone werden – auch wenn es mit einem Preis von 300 € ein bisschen mehr kostet, als du eigentlich ausgeben wolltest.
Als du zur Sicherheit nochmal einen Blick auf das Preisschild wirfst, wirst du jedoch stutzig. Scheinbar hat sich der MegaMarkt ein etwas ungewöhnliches Angebot einfallen lassen:

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Geld anlegen – Die Anleitung für komplett Ahnungslose

Geld anlegen Anleitung für Ahnungslose Finanzwesir

In letzter Zeit wurde ich häufiger von Freunden und Bekannten auf das Thema Geldanlage angesprochen:

Sag mal Oliver, du kennst dich doch aus… Ich will jetzt auch endlich mal Geld anlegen, aber ich habe absolut gar keine Ahnung von dem Thema. Hast du vielleicht ein paar Tipps für mich oder kannst mir sagen, in was ich investieren soll?

Vielleicht geht es dir ja genauso. Du hast ein bisschen was gespart und auf deinem Konto hat sich ein nettes Sümmchen angesammelt, für das du gerade keine Verwendung hast. Vielleicht kaufst du dir irgendwann mal ein Haus davon oder sparst es für die Rente. Wie auch immer. Gut wäre es jedenfalls, wenn sich das Geld erstmal irgendwie vermehrt!

Du bist fest entschlossen, das endlich in Angriff zu nehmen. Nur blöderweise ist diese ganze Geschichte mit Aktien, Fonds und Depots ein Haufen böhmischer Dörfer für dich. Wie soll man da bloß durchsteigen?

Also Oliver, hilf mir doch mal! Wie lege ich mein Geld am besten an?

Die zwei wichtigsten Fragen beim Investieren

Das Prinzip beim Geld anlegen ist immer das gleiche: Statt dein Erspartes bei Mini-Zinsen auf dem Konto versauern zu lassen, schickst du es arbeiten. Das bedeutet, dass dein Geld irgendwo auf der Welt einen Mehrwert schafft. Zum Beispiel könnte ein Bekleidungshersteller davon eine Fabrik bauen, die Schuhe produziert und verkauft. Oder jemand baut damit ein Haus, in dem Menschen zur Miete wohnen können. Klappt das, dann kriegst du als Anleger von dem erzeugten Mehrwert etwas ab. Du bekommst mehr Geld zurück, als du investiert hast und dein Vermögen wächst. Dieser Gewinn ist eine Belohnung dafür, dass du mit deiner Investition ein Risiko eingegangen bist. Für höhere Gewinnaussichten musst du auch ein höheres Risiko eingehen.

Aber Moment, das kann doch nicht so einfach sein. Muss man als Anleger nicht ständig die aktuelle Wirtschaftslage studieren und die neuesten Börsentrends kennen? Das können doch nur die Profis, oder?

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Winterbericht 2016: Ein Jahr Berserker-Sparen

Frugalist Berserker-Sparen 70 % Sparquote

Tadaaa, 2017 ist da! Ich hoffe ihr seid alle gut reingerutscht seid und habt anständig mit euren Freunden und eurer Familie gefeiert.
Mit Anbruch des neuen Jahres ist gleichzeitig auch das zweite Halbjahr 2016 Geschichte und somit ist es wieder Zeit für den traditionellen finanziellen Lagebericht.
Anders als im letzten Sommerbericht soll es heute aber nicht nur um die vergangenen sechs Monate gehen. Stattdessen möchte ich einen Rückblick auf das gesamte Jahr 2016 werfen. Für eine Finanz-Statistik finde ich so ein komplettes Jahr einfach interessanter als nur die zweite Jahreshälfte. Also los geht’s:
Wie viel habe ich im Jahr 2016 verdient? Wie viel habe ich ausgegeben (und wofür)?
Wie viel habe ich gespart? Wie haben sich mein Wertpapier-Depot und mein Vermögen entwickelt?

2016 war mein allererstes Jahr, in dem ich vollständig von Januar bis Dezember in einem normalen Vollzeitjob gearbeitet habe. Außerdem hatte ich schon Ende 2015 hier in England ein Gewerbe (Web- und Softwareentwicklung) angemeldet, mit dem ich nebenbei und am Wochenende als Freelancer tätig war.

Das Jahr stand damit unter einem klaren Motto: Geld verdienen!
Um möglichst viel Geld zu sparen und finanziell unabhängig zu werden, brauche ich nämlich zwei Stellschrauben: Möglichst geringe Ausgaben auf der einen und möglichst hohe Einnahmen auf der anderen Seite.
Mit meinen Ausgaben war ich soweit schon recht zufrieden. Trotz gut bezahltem Job lebte ich einfach so weiter wie schon als Student. Ich wohnte in WGs und fuhr mit meinem alten Fahrrad zur Arbeit, statt mir ein Auto zu kaufen. Ich kochte mein Essen selbst und ging nur ab und an mal ins Restaurant. Auf  Elektronik-Spielzeug oder Designermöbel konnte ich sowieso schon immer gut verzichten. Meine Ausgaben bewegten sich also bereits auf niedrigem Niveau.

Im letzten Jahr wollte ich mich darum etwas mehr mit der Einnahmenseite beschäftigen. Das hieß im Klartext: In einem möglichst gut bezahlten Job arbeiten, ordentlich Berufserfahrung sammeln (um in den kommenden Jahren noch mehr verdienen zu können) und zugleich ein Nebengewerbe aufbauen.

Sparen wie ein Berserker

So sieht meine Strategie aus: Ich maximiere mein Einkommen und pflege gleichzeitig einen studentischen Lebensstil mit geringen Ausgaben. Warum? Ganz einfach: Weil das der allerbeste Weg ist, um als junger Mensch innerhalb von nur wenigen Jahren ein fettes Vermögen aufzubauen. Diese Taktik ist auch als Berserker-Sparen bekannt. Laut brüllend und ohne Rücksicht auf Verluste stürze ich mich in die Schlacht. Sparquote? Alles unter fünfzig Prozent ist Pippifax! Alle unnötigen Ausgaben werden in Stücke gerissen. Die Lifestyle-Inflation wird in Grund und Boden gestampft. Jeder Euro, der nicht zwingend benötigt wird, wandert auf die hohe Kante.

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