Frugalisten - Finanzielle Unabhängigkeit - Einfaches Leben

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Hier erfährst du, wie du mit weniger Geld besser lebst, das gesparte Geld investierst und so schon in jungen Jahren ausgesorgt haben kannst.

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Eine neue Ära für die Frugalisten-Community

Vor dem NDR Landesfunkhaus

Ganz schön verrückt, was bei uns in den letzten Monaten so los war. Kaum hatten wir den Umzug in unsere neue Wohnung hinter uns gebracht und ich meinen neuen Job angetreten, ging auch schon das nächste aufregende Abenteuer los.

Alles fing damit an, dass eine Redakteurin der Wirtschaftswoche bei der Recherche für einen Online-Artikel zufällig auf meinen Blog stieß und mich interviewte.
Das Interview traf bei den Lesern offenbar auf Resonanz und die Wirtschaftswoche beschloss, das Thema Rente mit 40 zur Titelstory ihrer (gedruckten) Neujahrsausgabe zu machen. Neben einigen anderen wurde auch ich für diesen Bericht wieder interviewt, wofür sogar ein Journalist und ein Fotograf zu uns nach Hause kamen.

Dieser Artikel löste dann eine Art Kettenreaktion aus. Plötzlich erhielt ich Nachrichten von Radiosendern und Fernsehteams, die mich interviewen oder einen Beitrag über mich drehen wollten. Online-Magazine fragten, ob ich nicht einen Gastartikel schreiben oder ein Interview geben könnte. Verlage boten mir an, bei ihnen ein Buch zu veröffentlichen. An manchen Tagen erhielt ich gleich drei oder vier Anfragen auf einmal. Total verrückt!

Also nutze ich die Gelegenheit, die Frugalisten-Community auch außerhalb dieses kleinen Blogs etwas bekannter machen zu können.
Im Februar drehte ich zwei TV-Beiträge mit dem NDR und dem ZDF und schrieb einen Gastartikel für die Huffington Post.

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William Bengen, Trinity und die Wahrscheinlichkeiten – Entnahmestrategien (Teil 3)

William Bengen 4 % Regel Entnahmestrategien

Dies ist der dritte Teil der Serie Von den Zinsen leben – Entnahmestrategien unter der Lupe.
Hier geht’s lang zum ersten Teil und zur Übersicht.

Heute starten wir mit einer kleine Zeitreise – und zwar in die USA ins Jahr 1994.

Schon damals sind die Amerikaner Aktien gegenüber viel aufgeschlossener als wir Deutschen. Der Anteil von Aktionären an der Gesamtbevölkerung ist um einiges höher als bei uns. Und da die gesetzliche Rente in den USA kaum zur Sicherung des Lebensunterhalts taugt, sorgen viele Amerikaner mit Aktien privat fürs Alter vor.

Um ausrechnen zu lassen, wie viel sie jeden Monat von ihrem Einkommen zur Seite legen müssen, damit ihr Aktiendepot im Alter genügend abwirft, nehmen viele Menschen die Dienste eines Finanzberaters in Anspruch. Der gibt meistens alle Parameter in eine Tabellenkalkulation ein, und der Computer spuckt eine mögliche Rentenplanung aus.

Auf die Frage, wie viel man aus einem Aktienportfolio jedes Jahr entnehmen könnte, lautet die Antwort damals häufig so:

Der amerikanische Aktienmarkt rentiert im langfristigen Durchschnitt mit 7 % im Jahr. Also können Sie jedes Jahr etwa 7 % Ihres Portfolios verbrauchen.

Wer den letzten Teil dieser Artikelserie gelesen hat, dem dürften jetzt ordentlich die Haare zu Berge stehen. Denn einfach die langfristige Durchschnittsrendite aus dem Portfolio zu entnehmen, lässt das gefährliche Sequence-of-Returns-Risiko (SoRR) außer Acht. Fallen die Aktienrenditen zu Beginn der Rentenzeit unterdurchschnittlich aus, geht man mit dieser Strategie schnell Pleite.

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Winterbericht 2017 – Von Kuddelmuddel und mehr Lebensqualität

Winterbericht 2017 mit Hannover U-Bahn

Vor genau einem Jahr wohnte ich noch alleine in meinem kleinen WG-Zimmer in England. Jeden Morgen fuhr ich mit dem Fahrrad eine dreiviertel Stunde lang bei Wind und Wetter zur Arbeit und abends im Dunkeln die gleiche Strecke wieder zurück. Ich arbeitete Vollzeit – 37,5 Stunden die Woche. Joana wohnte 6.500 Kilometer weit entfernt in der Karibik und arbeitete dort auf einem Segelschiff. 

Heute, gerade mal ein Jahr später, ist alles anders. Wir leben zusammen in Hannover, unsere kleine gemeinsame Wohnung ist mittlerweile fast fertig eingerichtet. Joana arbeitet in einer Werbeagentur, ich in einer kleinen Software-Firma um die Ecke. Ich fahre nur noch 5 Minuten mit dem Fahrrad zur Arbeit. Und ich arbeite dort auch nicht mehr Vollzeit, sondern nur noch 24 Stunden in der Woche.

Es hat sich im vergangenen Jahr also ganz schön was bewegt. Wir haben ein ganz neues Leben in Deutschland angefangen. Eine neue Stadt, eine neue Wohnung, neue Jobs. Und ich muss sagen: Eigentlich hat alles genau so hingehauen, wie wir uns das ausgemalt hatten – oder sogar noch besser.

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Das Sequence-of-Returns-Risiko – Entnahmestrategien (Teil 2)

Sequence-of-Returns-Risiko Entnahmestrategien Von den Zinsen leben

Dies ist der zweite Teil meiner Serie Von den Zinsen leben – Entnahmestrategien unter der Lupe. Hier geht’s lang zum ersten Teil und zur Übersicht.

Wer seinen Lebensunterhalt aus einem Aktienportfolio bestreiten will, dem wird früher oder später ein kleiner Teufel in die Quere kommen, der häufig unterschätzt wird. Selbst viele Finanzexperten haben ihn nicht auf dem Schirm. Und dass, obwohl er eine ansonsten solide Entnahmetrategie ruckzuck in die Pleite befördern kann, wenn man nicht auf ihn achtet. Sogar die berühmte 4-%-Regel wurde nur wegen ihm überhaupt entwickelt. Die Rede ist vom Sequence-of-Returns-Risiko, um das es im heutigen Artikel geht.

Rendite-Reihenfolgen und Marktrisiko

Nehmen wir nochmal mein Beispiel aus dem ersten Teil der Serie. Das zeigt die jährlichen Renditen des MSCI World Aktienindex zwischen 2001 und 2016:

2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008
-13,9 % -24,0 % 25,8 % 11,8 % 16,3 % 16,1 % 5,2 % -38,3 %
2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
26,5 % 10,6 % -3,5 % 14,6 % 29,6 % 10,4 % 2,6 % 9,6 %

MSCI World Index (mit reinvestierten Dividenden) – jährliche Renditen vor Quellensteuerabzug (Brutto-Index)
(Quelle: http://www.clever-und-erfolgreich.de/etf-rendite/)

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Ausgepimmelt! Ein Sommer ohne Arbeit – und wie es jetzt bei uns weiter geht

Ein Sommer ohne Arbeit Ausgepimmelt

Rund drei Monate lang habe ich diesen Sommer nicht gearbeitet – vom 7. Juli (meinem letzten Arbeitstag in England) bis zum 3. Oktober.

Statt die Sommermonate über im Büro zu sitzen und das schöne Wetter nur durch die Fensterscheibe zu beobachten, habe ich einfach das gemacht worauf ich gerade Lust hatte und währenddessen von meinem Ersparten gelebt. Ordentlich rumgepimmelt eben – quasi eine Kostprobe der finanziellen Unabhängigkeit.

Nun ist diese kleine Auszeit vorbei. Seit rund einem Monat bin ich zurück im Hamsterrad und arbeite wieder 40 Stunden in der Woche.

Zeit also für ein kleines Resümee. Wie ist meine Finanziellen Freiheit auf Probe verlaufen? Was habe ich erlebt? Könnte ich mir in Zukunft dauerhaft so ein Leben ohne Job vorstellen? Und was genau mache ich nun zukünftig in Hannover?

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