Bayern Tegernsee mit Tretboot

Sommerbericht 2017 – 70 % zu sparen ist eigentlich ganz leicht

Geschafft!
Mein letzter Arbeitstag in England liegt hinter mir, der Umzug ist erledigt und ich lebe ab jetzt wieder in Deutschland. In Zukunft werde ich nun nicht mehr von meinem Frugalisten-Leben in Großbritannien berichten, sondern aus unserer neuen Heimat Hannover.

Umzug mit Hermes und Flixbus

Normalerweise gibt es nur wenige Ereignisse, die den Menschen heutzutage mehr Stress und Kosten zufügen als ein Umzug. Gemessen daran ging mein Umzug von England nach Deutschland super entspannt und kostengünstig über die Bühne.

Das lag vor allem daran, dass Joana und ich in den letzten zwei Jahren immer in voll ausgestatteten WGs gelebt haben. Somit mussten wir keine eigenen Möbel und fast keine Haushaltsgegenstände mit nach England nehmen. Und auch sonst besitze ich nur eine überschaubare Zahl persönlicher Gegenstände. Je weniger Krempel man sein Eigen nennt (und stattdessen in der Stuff Cloud einlagert), desto weniger Wohnraum benötigt man, und desto weniger muss man bei einem Umzug mit sich herum schleppen.

Als erstes habe ich mit Hermes für rund 30 € zwei größere Pakete zurück nach Deutschland geschickt. Den Rest – zwei Reisetaschen, einen Rucksack, meine Gitarre und mein Skateboard – konnte ich dann einfach als Gepäck mit in den Fernbus nehmen, mit dem ich die Reise von London bis nach Hannover bestritten habe. Die Kosten für das Busticket: Gerade mal 20 €, plus 9 € Sondergepäck-Zuschlag für die Gitarre (die der Busfahrer aber am Ende gar nicht kassiert hat – danke! 😉 ).

Dazu kamen dann noch 6 € fürs Taxi zum Bahnhof in Stafford, 10 € für ein Zugticket nach London und 2,80 € für die Londoner U-Bahn. Unterm Strich habe ich für den Umzug also rund 80 € bezahlt.

Die Busfahrt dauerte mit insgesamt 18 Stunden natürlich eine Weile, war aber dennoch ganz erträglich. Die Flixbusse sind modern und komfortabel und mit der richtigen Vorbereitung lässt sich so eine Fahrt ganz gut überstehen. Auf jeden Fall sollte man sich genug zu essen und zu trinken einpacken und bequeme Klamotten anziehen. Bei Nachtfahrten ist ein Kissen oder Nackenkissen zum Schlafen hilfreich.
Wenn der Bus an einer Zwischenstation eine Pause einlegt, nutze ich das nach Möglichkeit, um mir draußen ein bisschen die Beine zu vertreten. Auf längeren Fahrten kommt man auch mal mit den anderen Fahrgästen ins Gespräch, so dass die Zeit eigentlich ziemlich flott vergeht.

Spannend war die Fahrt durch den Eurotunnel von Dover nach Calais, bei der der Bus per Eisenbahn transportiert wird. Dazu fährt er über eine Rampe in einen großen Eisenbahnwaggon, der ein bisschen an eine lange Waschanlage erinnert. Schon verrückt, was sich die Menschen so einfallen lassen.

Ich finde, Fernbusse sind oft eine super Alternative zum Flugzeug. Die Tickets sind preiswert und man kann viel Gepäck kostenlos oder sehr günstig mitnehmen. Außerdem ist das Busfahren auch noch deutlich umweltfreundlicher als das Fliegen – trotz Diesel-Antrieb. Auf der gleichen Distanz erzeugt ein Flug einen rund fünfmal höheren Klimaschaden pro Passagier wie ein Reisebus.

Der einzige echte Nachteil einer so langen Busreise: Zumindest ich persönlich kann im Bus nicht besonders gut schlafen. Meistens wache ich nach ein bis zwei Stunden Schlaf wieder auf und bin bei der Ankunft nicht wirklich ausgeschlafen. Schade, dass es in Europa kaum (günstige) Nachtzüge mit richtigen Schlafabteilen gibt.

Das Rumpimmeln hat begonnen

Wie ich ja schon im letzten Beitrag angekündigt habe, mache ich die nächsten zweieinhalb Monate erst einmal frei, bevor ich mir hier in Deutschland einen neuen Job suche. Mein Plan ist, einfach das zu machen worauf ich gerade Lust habe und in dieser Zeit von meinem Ersparten zu leben. Ausschlafen, Freunde besuchen, Skaten, Baden gehen, Feiern, oder spontan irgendetwas starten.
Gerade machen Joana und ich noch Camping-Urlaub in Bayern am Tegernsee (hier ist auch das Artikelfoto entstanden) und am Chiemsee. Anschließend werde ich Joana beim Umzug nach Hannover helfen, wo sie ab 1. August in ihrem neuen Job anfängt.

Aber bevor wir zu weit in die Zukunft schauen, möchte ich heute nochmal einen Blick zurück auf die vergangenen sechs Monate werfen. Schließlich ist es wieder an der Zeit für den traditionellen finanziellen Lagebericht:
Wie viel habe ich im ersten Halbjahr 2017 verdient? Wie viel habe ich ausgegeben (und wofür)?
Wie viel habe ich gespart? Wie haben sich mein Wertpapier-Depot und mein Vermögen entwickelt?

Hier erstmal die wichtigsten Zahlen im Überblick.

Überblick

Meine Netto-Einnahmen (1. Halbjahr 2017): 14.560 €
Meine Ausgaben: 4.216 €
Gespart: 10.344 €
Sparquote: 71 %
Altes Vermögen (1. Januar 2017): 61.674 €
Neues Vermögen (30. Juni 2017): 72.411 €

Erkennbar ist, dass sowohl meine durchschnittlichen Einnahmen als auch meine Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken sind. Verantwortlich dafür dürfte vor allem der Euro-Pfund-Wechselkurs sein. Durch das Brexit-Votum hat die englische Währung ab Mitte 2016 einiges an Wert eingebüßt, so dass auch meine Einnahmen und Ausgaben – umgerechnet in Euro – entsprechend gesunken sind.

Mit unserem Umzug nach Deutschland hat sich das Umrechnen nun zum Glück ja erstmal erledigt. In Zukunft veröffentliche ich alle meine Ausgaben und Einnahmen in waschechten Euros 😉 .

Der Vermögenszuwachs von knapp 11.000 € setzt sich zusammen aus dem gesparten Geldbetrag sowie den Kursgewinnen meines ETF-Depots. Die betrugen in diesem Jahr bisher knapp 1.000 €.
Aber werfen wir erstmal einen Blick auf die detaillierten Einnahmen und Ausgaben.

Einnahmen

Einnahmequelle 1. Halbjahr 2017 Ø im Monat
Netto-Gehalt aus meinem Job als Softwareentwickler 11.535 € 1.923 €
Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge 1.702 € 284 €
Netto-Einnahmen aus meinem Nebengewerbe 1.284 € 214 €
eBay-Verkäufe 36 € 6 €
Sonstiges 3 € 0,50 €
Einnahmen gesamt 14.560 € 2.427 €

Ausgaben

Kategorie 1. Halbjahr 2017 Ø im Monat
Warmmiete 1.999  € 333 €
Lebensmittel-Einkäufe 565 € 94 €
Außer Haus essen 147 € 25 €
deutsche student. Krankenversicherung 549 € 92 €
Haftpflicht- und Unfall-Versicherung 107 € 18 €
Semestergebühren
(für mein pausiertes Masterstudium)
270 € 45 €
Prepaid-Handyvertrag 23 € 3,90 €
Reisen: Transport
(Zug- und Bustickets)
187 € 31 €
Reisen: Unterkunft 55 € 9 €
Parties, Pub & Disko 168 € 28 €
Kleidung 0 € 0 €
Eintrittsgelder, Kino 25 € 4 €
Fahrrad-Ersatzteile und Zubehör 13 € 2 €
Sonstiges 108 € 18 €
Gesamt-Ausgaben 4.216 € 703 €

Depot und Vermögen

Wie sieht meine aktuelle Vermögensaufteilung auf? Im Juni habe ich noch einmal 10.000 € in mein gutes altes ETF-Depot eingezahlt. Während meiner Rumpimmel-Sommerferien investiere ich nun erstmal nicht weiter und behalte meinen aktuellen Cash-Anteil bei, damit ich eine sicherere Reserve für alle Fälle besitze.

Anlage Summe Anteil am Gesamtvermögen
ETF-Portfolio 56.145 € 77,54 %
Betriebliche Altersvorsorge (100 % Aktien)
(kann erst mit 55 ausgezahlt werden)
6.303 € 8,70 %
Cash 9.963 € 13,76 %
Gesamt 72.411 € 100 %

Sparen ist zur Routine geworden

Seit knapp zwei Jahren stehe ich nun schon im Berufsleben und verdiene in meinem Job gutes Geld. Trotzdem gebe ich noch immer nicht mehr als 800 € im Monat aus. Mittlerweile ist es schon völlige Normalität geworden, dass ich am Ende des Monats zwei Drittel meines Einkommens übrig habe. Es erfordert gar keine Anstrengung oder Entbehrung.

Ich hatte während der letzten zwei Jahre nie das Gefühl, auf irgendetwas verzichten zu müssen. Zwar führe ich Buch über alle meine Ausgaben, ich setze mir aber keinerlei Budgets oder Beschränkungen. Ich drehe auch nicht jeden Cent dreimal um. Wenn ich etwas wirklich haben will, dann kaufe ich es mir.

Der Grund dafür, dass sich meine Ausgaben seit meiner Studentenzeit kaum gesteigert haben ist, dass ich mit meinem bisherigen Lebensstandard einfach schon total zufrieden bin. Ich lebe in einer modernen Wohnung mit Strom, warmem Wasser und Internet. Ich habe eine tolle Freundin, eine nette Familie und gute Freunde, viele spannende Hobbys und einen interessanten Beruf.

Ich wüsste nicht, wofür ich eine noch größere Wohnung, neue Möbel oder ein Auto gebrauchen könnte. Ich brauche keine teuren Verträge und Verpflichtungen. Ich habe eigentlich nie das Bedürfnis, mir noch irgendetwas kaufen zu müssen.

Ich glaube, mit wenig zufrieden sein zu können ist eine Tugend, die ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Unsere heutige Gesellschaft entwickelt sich eher in die entgegengesetzte Richtung. Viele Jahrzehnte lang sind wir in behüteten Verhältnissen aufgewachsen, umgeben von Werbebotschaften, materiellem Reichtum und unendlichen Konsummöglichkeiten.
Große Wohnungen mit schicken Einbauküchen, dicke Autos, elektronische Gadgets, tausende von Industrieprodukten, Verbrauchsgütern, Services und Dienstleistungen. Jedes Jahr ein oder zwei Fernreisen. Wir kennen es gar nicht anders.
Vor wenigen Generationen hätte man so ein Lifestyle noch als total dekadent bezeichnet. Mittlerweile wird dieser Lebensstandard aber als normal angesehen – oder sogar für unabdingbar für ein zufriedenes Leben gehalten.

Unser Maßstab dafür, welches materielle Wohlstandsniveau für ein erfülltes Leben notwendig ist, hat sich in den letzten 100 Jahren gewaltig verschoben. Wer heute den durchschnittlichen Lebensstandard der (durchaus fortschrittlichen) 1960er-Jahre führt – ohne Amazon Prime, jährlichen Thailand-Urlaub und einem neuem Smartphone alle 24 Monate, der wird als Knauser oder „Extrem-Minimalist“ beschimpft. Ein Leben in einer kleinen Wohnung und ohne Kompakt-SUV wird als menschenunwürdig angesehen.
Schlimmer noch: wir haben ein regelrechtes Anspruchsdenken entwickelt. Ich will das habenIch habe mir das verdient oder Man muss sich ja auch mal was gönnen. Hohe Ansprüche zu haben ist cool. Genügsamkeit gilt hingegen als Schimpfwort.

Aber nur weil diese vielen Konsummöglichkeiten existieren, heißt das noch lange nicht, dass man sie für ein gutes, zufriedenes Leben auch wirklich braucht. Ich glaube, dass viele unserer „normalen“ Ausgaben einfach nur eine Konsequenz unserer jahrzehntelangen Gewöhnung an einen aufgeblähten Lebensstil sind.

Und genau hier liegt der Grund dafür, warum es eigentlich ganz leicht ist, 70 % von seinem Einkommen zu sparen. Man muss auf nichts verzichten. Den überwiegenden Teil unserer typischen Konsumausgaben kann man einfach durch günstigere Alternativen ersetzen oder komplett weglassen, ohne irgendwelche Einbußen an Lebensqualität zu verspüren.

Ich könnte mir von meinem Einkommen vieles leisten. Aber ich habe schon ein super tolles und luxuriöses Leben und bin zufrieden. Ich muss gar nichts mehr kaufen.
Die Fähigkeit, mit wenig zufrieden sein zu können, hat gewaltige Vorteile. Während der moderne Anspruchsmensch sein hohes Konsumniveau dauerhaft aufrechterhalten muss, bin ich flexibel und kann in den verschiedensten Lebenssituationen glücklich leben. Ich lebe nachhaltiger und umweltbewusster als die meisten Menschen. Ich muss weniger für Geld arbeiten und habe mehr freie Zeit zur Verfügung. Ich kann leichter ein Finanzpolster aufbauen und zwischendurch auch mal drei Monate rumpimmeln. Ich kann meine Zeit und Energie auf die wesentlichen Dinge im Leben lenken.

In diesem Sinne: Genießt den Sommer und lasst euch nicht von der Lifestyle-Inflation verführen. 😉 Ich werde wieder von mir hören lassen, sobald wir aus dem Urlaub zurück sind. Bis bald!

45 Gedanken zu “Sommerbericht 2017 – 70 % zu sparen ist eigentlich ganz leicht

  1. Hey, toller Bericht. Und willkommen in Hannover, Nachbar ;o)

    Nur wenige schaffen es in jungen Jahren so sparsam zu leben, so wenig Konsumgüter zu haben, so selbstgenügsam zu sein. Mittlerweile treffe ich aber immer mehr Menschen in den 40/50igern, denen alles zuviel wird und die ihr Leben wieder entspecken – inkl ihrer Besitztümer. So geht es mir seit diesem Jahr auch. So viel Ballast, der einen nur hemmt.

    Den Blog lese ich gerne und bin gespannt, wie ihr euch in Hannover einlebt :o)

    • Hi Sandra,

      vielen Dank! 🙂 Bisher gefällt es uns eigentlich ganz gut. Ich habe auch gleich nach ein paar Tagen schon beim Skaten neue Bekanntschaften geschlossen. Die Skateszene in Hannover scheint wirklich sehr aktiv zu sein.
      Bis wir uns richtig eingelebt haben und uns in der Stadt gut auskennen, wird es aber bestimmt noch eine Weile dauern.

  2. Hallo Oliver,

    den wichtigsten Gedanken in Deinem Bericht fande ich den Vergleich zu früheren Zeiten, wo die Menschen deutlich weniger hatten. Im Vergleich zu dem Leben vor 50 Jahren ist ein normales Leben heute extrem luxoriös und die meisten Menschen können sich ein Leben mit weniger Wohnraum, dem Benutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln und insgesamt deutlich niedrigeren Ausgaben kaum vorstellen.
    Dabei war es früher die Normalität nicht andauernd ein neues Handy oder anderes elektrisches Gerät kaufen zu können.
    Ich bin mal gespannt, wie sich bei mir die Kosten nach Abschluss meines Studiums und dem Auszug von meinen Eltern entwickeln werden. Mein Ziel ist es mindestens 50% meines Einkommens zu sparen.

    Schöne Grüße
    Dominik

    • Hi Dominik,

      ja, ich finde es auch immer wieder erstaunlich, welches Konsumniveau heutzutage für selbstverständlich gehalten wird.
      Ich lebe eigentlich nicht wie ein Aussteiger oder ein totaler Konsumverweigerer. Ich wohne in einer normalen Wohnung, nutze technische Geräte, gehe ab und an auswärts essen und fahre auch in den Urlaub. Ich kaufe aber einfach nur die Dinge, die mir wirklich sinnvoll erscheinen oder die ich nicht selbst herstellen kann. Früher haben die meisten Menschen (zwangsweise) so gelebt, weil es eben nicht alles zu kaufen gab oder das Einkommen nur für wenig Luxus gereicht hat.
      Trotzdem lese ich hier und da, dass mich viele als „Extrem-Minimalisten“ bezeichnen. Ich glaube, dass liegt einfach nur an dem stark verschobenen Konsum-Maßstab.

  3. Hey, wie immer ist dein Bericht angenehm zu lesen. 70% Sparquote über Jahre hinweg – Hut ab.
    Genieß das „rumpimmeln“.
    Dein nächster Arbeitsweg wird sicherlich wieder mit dem Fahrrad gemacht?
    Da kann man echt neidisch werden, wenn man jeden Arbeitstag mindestens 1,5 Stunden im Auto verbringt.

    • Danke Tom!

      Ja, definitiv soll die nächste Arbeitsstelle in Fuß- oder Fahrradreichweite liegen.
      Wenn es der perfekte Arbeitgeber ist, würde ich mich vielleicht noch zu einer (kurzen) Fahrt mit Öffis überreden lassen (sofern man dabei nicht achtmal umsteigen muss und in kurzen Abständen etwas fährt).

      Momentan haben wir auch noch keine feste Wohnung in Hannover. Sobald ich auch einen Job habe, suchen wir unseren Wohnort so aus, dass Joana und ich beide einen möglichst kurzen Arbeitsweg haben.

      Einen Job, zu dem ich mit dem Auto oder länger als ~45 Minuten fahren müsste, werde ich denke ich nicht annehmen.

  4. Hey Oli,

    viel Spaß weiterhin beim Rumpimmeln! 😀

    Ich hoffe dein Blog wird deutschlandweit bekannt und du gehst als deutscher Mr. Money Mustache in die Geschichte ein. Für mich bist du es schon!

    Hoffentlich ergibt sich irgendwann mal die Gelegenheit, dass wir eine Runde Skate spielen können.

    Viele Grüße
    Benjamin

  5. Willkommen in der Heimat.

    Soweit liegen wir mit den Ausgaben gar nicht auseinander. Zu zweit brauchen wir etwa 1.600 € – 1.800 € im Monat. Pro Person sind das 800 € – 900 €, wobei wir ein Auto besitzen und durch die eigengenutzte Immobilie höhere Ausgaben haben. Gut, den Luxusurlaub rechne ich nicht dazu, der läuft extra. Ich habe mein Leben auch entspeckt, wie es Sandra nennt. Für mein Einkommen lebe ich ebenfalls relativ bescheiden, aber mir passt das so.
    Rumpimmeln kann ich leider nicht, da sitze ich zu fest im Hamsterrad.

  6. Hi Oli,

    lese immer sehr gerne deine „philosophischen Weisheiten“. Manche brauchen Jahrzehnte bis zu dieser Erkenntnis – oder erreichen sie nie. Sei froh und stolz, dass du jetzt schon so weit bist.

    Ich halte es mit meiner Frau sehr ähnlich. Mit drei Kindern ist die Sparquote naturgegeben niedriger. Aber mit ähnlichem Einkommen wie bei dir auf 40% zu kommen ist durchaus zufriedenstellend.

    Mit hat es mit 15 Jahren Erich Fromm angetan. Sein Werk „Haben oder Sein“ kann ich wärmstens empfehlen.

    Und da ich gerade bei Epikur schmökere hier eine Sequenz von ihm:

    „Es ist der ungetrübte Genuß am Dasein selber, der uns doch so viele der schönsten und reinsten Güter darzubieten vermag.“

    Alles Gute in Deutschland!

    • Danke Sebastian! 🙂

      40 % Sparquote mit drei Kindern ist doch fabelhaft. Wie oft hört und liest man irgendwo „Geld sparen? Finanzielle Unabhängigkeit? Schön und gut, aber mit Kindern geht das nicht“. Eine dogmatische Pauschal-Rechtfertigung, die von Beispielen wie dir und vielen anderen widerlegt wird.
      Ich gehe auch nicht unbedingt davon aus, dass ich die 70 % mit einer Familie halten kann – ist ja aber auch nicht nötig. 🙂

  7. hallo Oli,
    schön bist Du wieder in der Heimat, geniesse Deine Ferien, ich habe Meine noch vor mir, bleibe aber daheim, ich wohne eh da wo Andere Ferien machen 🙂

    Ich schaffe keine 70% Sparrate aber mit meinen 50% bin ich mehr als zufrieden, ich habe nicht so grosse Ansprüche und freue mich auch an kleinen Dingen, in meinen Ferien werde ich viel lesen, hab schon ein paar Bücher ausgesucht, ich will es einfach gemütlich haben, dann ist mir wohl, ich werde das notebook mal eine Weile verbannen und so eine Art news-fasten in Angriff nehmen, evtl. werde ich auch mal eine Woche eine richtige Fastenkur machen, ich lass es auf mich zukommen.

    Viel Spass noch und ich hoffe dass Euch Hannover dann auch gefällt.

    • Hi Fit und Gesund,

      Danke! 🙂
      haha ja, Urlaub daheim wird definitiv unterschätzt. Gerade wenn man in einer schönen Urlaubsgegend wohnt, reicht es manchmal ja schon einfach einen Ort weiter zu fahren.

      Lesen ist definitiv ne prima Idee. Ich habe jetzt schon ein paar Wochen nichts gelesen, wird aber Zeit dass ich mir mal wieder ein bisschen Lesestoff besorge. 🙂
      Ich habe in den letzten Wochen auch versucht, meine Zeit vom Bildschirm zu reduzieren und stattdessen lieber raus zu gehen und das gute Wetter zu genießen.

  8. @Oli
    Bin gespannt, was sich bei dir in Deutschland alles tut. Wisst ihr schon, ob es dieses mal eine Wohnung zu zweit oder wieder eine WG wird? Wie sich dein Gehalt in Deutschland entwickelt, wird auch interessant. Der IT-Bereich boomt. Viel Spaß beim Chillen!

    @Benjamin
    Für ein paar Runden Skat wäre ich auch zu haben. 😀 Allerdings befürchte ich, dass Oliver sich besser mit einem Skateboard als mit Skat auskennt.

    @Alexander
    1600-1800 klingt nach nicht viel, wir liegen auch bei rund 1800-2000€. Durch eine Partnerschaft hat man definitiv Einsparungen, weil man alles nur in einfacher Ausführung braucht. Ist auch ein guter Argument, um ewig zusammen zu bleiben. 🙂

    • @ Ex-Studentin: Es geht um eine Runde Skate (mit E hinten) oder auch eine Runde Horse, wie man es nimmt. Nicht Skat! 😀

      Bei dem Spiel geht es darum, dass einer mit dem Skateboard einen Trick vorgibt und die anderen müssen ihn nachmachen. Schafft es jemand nicht, bekommt er einen Buchstaben.
      Wer fünf Buchstaben hat („SKATE“) – ist raus.

      LG
      Benjamin

      • Danke für die Aufklärung! Oli hatte mal von „S.K.A.T.E“ berichtet. 🙂 Für mich ja immer noch erstaunlich, wie man sich auf so einem Board bewegen kann.. Aber das Skat-Angebot steht trotzdem. Habe leider seit Jahren nicht mehr gespielt.

    • Hey Jenny,

      unser Plan ist, dass wir uns zu zweit eine eigene Wohnung suchen. In Hannover sind die Mieten im Gegensatz zu England ja durchaus bezahlbar. Solange ich aber noch keinen Job habe, hat sich Joana fürs erste ein WG-Zimmer in der Nähe ihrer Arbeit gemietet. Ich wohne momentan bei meinen Eltern. 😀

      Später wollen wir uns wir uns dann etwas suchen, von wo wir beide möglichst schnell zur Arbeit kommen.

  9. Moin Oli!
    Umzug mit dem Flixbus ist auch mal ne Ansage

    Als Hobbybayer beneide ich euch ein bisschen um den Urlaub dort. Bei mir heißt es während der Frankreich-Zeit im Sommer immer campen in den Pyrenäen und an einem der Meere wo die Berge enden. Kann man aber auch aushalten

    Wenn ich irgendwann mit meinem Transporter (nicht mit dem Flixbus) zurück nach Deutschland gezogen bin geht es im Sommer wieder nach Bayern

    In 2 Wochen mache ich mal n Abstecher nach München zum Finanzblogger- und Lesertreffen. Aber das ist ja nur Bavaria „Light“

    Ansonsten maximales Enjoyment beim abpimmeln und alles Gute bei der Jobsuche aber vielleicht sehen wir uns ja noch beim Treffen in Hamburg. Ist ja nicht weit von Hannover und irgendein (Schienen)Bus wird dich bestimmt günstig hinbringen. Die Bierpreise im Hofbräuhaus verrate ich dir nicht. Könnte aber sein, dass deine Sparquote für das 2. Halbjahr bei Teilnahme und Bierkonsum auf 70,28% sinkt

    Beste Grüße
    Vincent

    • Hey Vincent,

      der Urlaub war auf jeden Fall super – vor allem der erste Teil am Tegernsee. Am Chiemsee sind wir dann leider etwas in den Dauerregen gekommen und auf dem Zeltplatz ziemlich abgesoffen. War aber trotzdem ein nettes Abenteuer. Da hast du es in den Pyrenäen sicher etwas trockener. 😉

      Ich wünsche dir/euch heute viel Spaß beim Treffen in München. Ich denke ich werde in Hamburg dabei sein, gebe dir aber die Tage noch eine definitive Antwort. Mit meinem Semesterticket komme ich ja sogar kostenlos von Hannover nach Hamburg (wenn ich via Bremen fahre).
      Die Bierpreise werden mich nicht von der Teilnahme abhalten, keine Angst. 😉 Ich bin ja nicht geizig sondern gebe mein Geld nur für die wichtigen Dinge im Leben aus. Bier und ein Treffen mit netten Kollegen würde ich da definitiv zu zählen. 😉

  10. Willkommen zurück in Deutschland.
    Hannover wird schnell eure neue Heimat werden. Sie wird sehr unterschätzt.
    Ich wohne selbst in dieser schönen Stadt.Also wenn ihr Tipps und Fragen habt, schreibt einfach eine Mail

  11. the Happy Frugality Pope has spoken! Amen! 🙂
    Sprichts aus meine Seele!
    Viel Erfolg in dein neues Lebensabschnitt!
    Kannst schon mal damit anfangen dass Du ein Gehaltsvorstellung verdoppelst… 🙂

    Wir haben übrigens freunde in Hannover die wir gerne irgend wann mal besuchen würden. Gut dass Ihr auch dort seid! Da macht ein kurz-trip gleich doppelt viel Sinn.

    Freu mich auf Updates und bis bald im dekadenten Rumänien!

  12. Schöner Bericht. Da kann ich nur sagen „Hut ab !“ zur der konsequenten Lebensweise. Regt zum Nachdenken an, auch die älteren, verlinkten Artikel. Auch wenn ich nicht ganz so weit gehen werde und auch nicht will, ist es schön, über die ganze Bandbreite nachzudenken. Denn bei vielen ist man ja schon ein schräger Vogel, wenn man mit dem Rad zur Arbeit kommt oder noch nie eine Einbauküche gekauft hat. Du zeigst, dass da noch viel, viel mehr geht.
    Super sind auch Deine Bedienungsanleitungen für die Krempel Cloud (cooler Begriff). Da habe ich auch einiges an Erfahrung und kann auch hier Respekt zollen. Die wichtigsten Tricks und Regeln sind knapp und klar zusammengefasst.

    Viel Spaß beim Abpimmeln und einen guten Start in Hannover.

  13. Ja, es ist teilweise schon traurig, dass manche Menschen gar nicht mehr merken, wie gut es ihnen geht. Man vergleicht sich eben lieber mit dem Nachbarn der das größere Auto oder mit den Promis die ständig im Fernsehen von Yacht zu Yacht sprinten. Dabei ist den Leuten gar nicht bewusst, dass die meisten Millionäre auch nur normale Menschen sind, die kein Luxusleben in Monacco führen. Und sie gerade deshalb überhaupt erst Millionäre werden konnten…

    Es ist schon bitter wie oft man hört, dass man z.B. mit 2000 Euro im Monat keine Familie in Deutschland durchbringen könne. Und am Ende kommt raus „Ja, die Frau möchte aber ja doch gar nicht mehr arbeiten.“ „Zwei Autos müssen es trotzdem sein, wie soll die Frau denn sonst einkaufen fahren?“ „Wir möchten aber ein Haus bauen und das geht mit dem Einkommen gar nicht.“ Klar, es ist immer schöner, mehr Einkommen zu haben, aber die Ansprüche, wie viel es denn mindestens sein muss, sind schon sehr hoch. Und dann kommen immer wieder Märchen wie „Ja früher hat doch selbst ein Bandarbeiter 5000 Mark im Monat nach Hause gebracht. Wieso geht das heute nicht mehr?“

    Leider entstehen durch diese Denkweise viele gesellschaftliche Probleme überhaupt erst – siehe G20-Gipfel. Wenn die Leute sich weniger beschäftigen würden, was andere mehr haben und sich etwas „Frugalismus“ angewöhnen würden, wären sie viel zufriedener und würden nicht ständig auf das böse System schimpfen (welches uns ja nur eine beispiellose Friedensperiode mit unglaublichen Wohlstand beschert hat…) Es scheint so als wollten die Menschen nicht mehr mit sich zufrieden sein… Leider ein sehr gefährlicher Nebeneffekt der „Dekadenz“.

    Ups, jetzt bin ich fast ein bisschen zu politisch geworden 😉

    • Ich denke, die Gewöhnung an einen modernen, resourcen- und kapitalintensiven Lifestyle erfolgt auf sehr subtile Weise. Erstmal wird uns durch unser Elternhaus, durch die Umgebung in der wir aufwachsen, eine Messlatte vorgegeben. Wenn schon die Eltern ein großes Haus und zwei Autos haben und dreimal im Jahr nach Asien oder Südafrika fliegen, dann halten wir das für normal.
      Dann sehen wir, was Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen, Nachbarn machen. Wir sehen andere Menschen im Fernsehen und in Zeitschriften. Wir nehmen Werbebotschaften auf. Irgendwann hat sich das Bild in unserem Kopf verankert. Zwanzig Paar Schuhe zu besitzen, Wochenendtrips nach Rom oder Ibiza zu unternehmen und dass es im Supermarkt auch im Januar Tomaten gibt: Alles vollkommen normal und für ein zufriedenes Leben unabdingbar. Dabei war all das vor wenigen Jahrzehnten noch undenkbar – und trotzdem lebten die Menschen nicht unzufriedener als jetzt.

  14. Bei den Ausgaben für Lebensmittel würde ich echt gern erfahren, wovon du dich so ernährst. Der Betrag erscheint mir extrem niedrig. Ich bin selbst sehr sparsam, aber habe keine Idee, wie man sich für unter 100,- EUR im Monat gesund ernähren kann. Ich habe da zumeist das dreifache im Monat stehen.

    Würde gern etwas lernen. Bist du bereit, uns da ein wenig Einblick zu geben?

    Danke vorab!

    CU Ingo.

  15. Danke sehr Benjamin! Sehr interessant.

    Wir sind was das Essen angeht, sehr ähnlich unterwegs. Jedoch komme ich nicht auf deine Preise. Ich hab es jetzt nur überschlagen, aber deine Preise muss ich mal 2 nehmen, dann kommt es hin. Und ich wohne im Osten Deutschlands, wo es meist noch einen Tick günstiger ist, als im Rest der Republik.

    Du kaufst kein Bio ein, oder?

    Respekt, wenn du das so hinbekommst.

    CU Ingo.

    • Hallo Ingo,

      die in dem Artikel genannten Preise beziehen sich meistens auf das entsprechende Aldi-Produkt (z.B. Jogurt, Haferflocken, Gemüse).
      Die „exotischeren“ Sachen wie Chana Dal oder Gewürze kaufe ich für die aufgeführten Preise in Asia-Shops.

  16. Ich schaffe es leider auch nicht, so effizient wie Oli zu essen.
    Wir sind eine dreiköpfige Familie, mein Sohn ist 2 Jahre alt.

    Ein Blick in meine Haushaltsbuch-App verrät:
    Juli Lebensmittel = 363,31 €
    Juli Essen außer Haus = 212,79 €

    Juni Lebensmittel = 328,65 €
    Juni Essen außer Haus = 99,81 €

    Mai Lebensmittel = 328,09 €
    Mai Essen außer Haus = 196,90 €

    etc.

    Ich muss eindeutig mehr Lunchpakete packen, anstatt unterwegs was zu kaufen! 🙂

  17. Hallo zusammen,

    Was die Lebensmittel Ausgaben von Oli betrifft, staune ich auch immer wieder.

    Wir geben im Schnitt 35 € pro Woche und Person aus. Haben aber fast kein Essen außer Haus. Dafür hat jeder von uns mittags sein Lunchpaket.
    Weniger Kosten wären bei uns nur mit großem Verzicht auf Qualität möglich, da wir das nicht wollen ist es für uns Okay. Man muss eben immer abwägen ob man etwas mehr Geld ausgibt und dafür etwas mehr Bequemlichkeit in seinem Leben hat oder ob man bereit ist mehr zu leisten, sprich selbst kochen, planen und diszipliniert Einkaufen, um Geld zu sparen.

    @Benjamin,
    Sind in diesen Kosten bei euch die Drogerieartikel enthalten? So ein Kind isst zwar wenigen braucht aber mehr Windeln ;). Unter Strich sind die Kleinen damit unter Umständen teurer.

    Take care,

    June

    • Hallo June,

      Windeln usw sind da noch nicht enthalten.
      Da kann man noch mal ca. 30 € pro Monat drauf rechnen.
      Oft kaufen meine Eltern und Schwiegereltern aber die Windeln. 😉

      Gruß
      Benjamin

      • Hallo Benjamin,

        dann hilft wohl nur noch der Wochenplan.

        Unserer sieht für die nächsten Tage so aus:

        Fr. Kantine – Tomate Mozarella
        Sa. spätes Frühstück – Merguez mit Brötchen und Grillgemüse
        So. spätes Frühstück – Zucchinipuffer mit Forelle und/oder Kräuterquark
        Mo. gefüllte Wraps – Kartoffelgratin und Salat
        Di. Tortelinisalat – Gurkensalat mit Granatapfel und gegrillte Lammsteaks
        Mi. Kartoffelsalat – überbackener Fetakäse und Tomatensalat
        Do. asiatischer Bratreis – Pizzatoast und Salat

        Frühstück gibt es an den Wochentagen auch noch, aber da hat so jeder von uns 3 seine Vorlieben. Ich esse meist Vollkornbrot mit Käse oder Wurst etwas Rohkost oder Obst. Mein Mann isst Müsli. Zum Mittagessen gibt es immer etwas was wir als Lunch gut mitnehmen können. Zusätzlich kaufe ich noch viel Obst uns extra Gemüse für Rohkost. Dieser Einkauf hat mit einer Kiste Wasser, 2 Tafeln Schokolade, Kaffee und dem üblichen Kleinkram für uns Drei knapp 90 € gekostet.

        Probiert es doch auch mal mit Wochenplan, da man viel gezielter einkauft kann man bei guter Qualität wirklich sparen.

        Ihr habt aber nette Omas und Opas. 🙂

        Take care,

        June

  18. Meine Umzüge liefen bisher auch immer so ab. Bin damals von München nach Leipzig gezogen. Drei Pakete mit meinem Hab und Gut bei meinen Eltern untergebracht und ausgestattet mit einem Rucksack per Mitfahrgelegenheit nach Leipzig gezogen.

    Deine Ausgabenliste finde ich erstaunlich! Und auch großen Respekt für die 70%. Meine Rate liegt aktuell bei 30%. Wobei das bei den Münchner Mietpreisen in meinem Fall auch schon sehr gut ist und ich zugeben muss: Man spart und investiert zwar für die Zukunft, aber man lebt ja trotzdem in der Gegenwart.

    Ein so spartanisches Leben wie du es führst, wäre nichts für mich. Aber ich finde es trotzdem sehr beeindruckend! Hut ab!

  19. Hallo Oliver,
    ein schöner Zufall, dass es Euch nach Hannover verschlagen hat.
    In Hannover wohne ich jetzt seit zwei Jahren und fühle mich dort auch sehr wohl.
    Das wünsche ich Euch auch!
    Die Hannoveraner sind eigentlich ganz ok 😉 Hüte Dich vor den Fahrradfahrern 😀

    Für den Sommer in Hannover ein paar Ideen:
    – Herrenhäuser Gärten besuchen
    – Grillen im Welfengarten gegenüber der Uni. Da sind auch immer viele Familien am Grillen und Studenten treffen sich.
    – die Lister Meile vom Hbf in den Stadtteil List hochspazieren und bummeln.
    Ich empfehle den Frozen Joghurt Laden auf der linken Seite. Der beste Eismann ist La Crema.
    – Die Eilenriede erkunden
    – Den Stadtpark neben dem Congresszentrum besuchen
    – Leute kucken und Picnic am Maschsee
    – in der Nordstadt türkische und arabische Spezialitäten erwerben.
    Durch die Nordstadt spazieren.
    – an der Ihme sitzen: Location „Strandleben“
    – Linden erkunden

    Vielleicht ergibt es sich ja mal, wenn Du ein Bloglesertreffen veranstalten solltest, dass man sich kennenlernt. Oder man läuft sich über den Weg.

    Alles Gute für den neuen Abschnitt.

  20. Hey Oliver!

    Schön dich in Hannover zu wissen Hast du Lust während deiner Rumpimmelphase mal nen Kaffee trinken zu gehen? Ich bewundere was du machst du und würde dich gerne mal kennenlernen.

    Ich freue mich von dir zu hören,

    Nils

  21. Hey, ich habe grade erst den Blogg entdeckt und freu mich wie ein Honigkuchenpferd – ich bin nämlich vor 2 Jahren ebenfalls mit Hermes und Flixbus umgezogen. Ich wurde dafür ziemlich ausgelacht und gefragt, warum ich kein Auto miete. Für mich war es einfacher und VIEL wirtschaftlicher die persönlichen Sachen zu verschicken und alles andere zu verkaufen als damit quer durch Deutschland zu fahren. Ich hoffe, ich finde hier noch ein paar Anregungen um meine Sparquote zu erhöhen. Von 70% bin ich leider meilenweit entfernt.

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