Ein Tag im Skatepark

Ein perfekter Tag an der Sonne

Neulich war ein ganzes Wochenende lang herrliches Sommerwetter. 20 °C, blauer Himmel und Sonnenschein. Das kommt hier in England nicht allzu oft vor – schon gar nicht Anfang April.
So eine Gelegenheit durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Also habe ich gleich mittags mein Skateboard geschnappt und bin raus in den nahegelegenen Skatepark gefahren.

Der Skatepark in Stafford liegt im Victoria Park, einer zentral gelegenen Parkanlage, die sich am Ufer des Flusses Sow entlang erstreckt. Neben dem Skateplatz gibt es dort große Wiesen, Blumenbeete, mehrere Kinderspielplätze, ein Boule-Spielfeld, zahlreiche Sitzbänke und Pavillons. Ein schönes Fleckchen Grün, mitten in der sonst eher tristen und mit Autos verstopften Stadt.
An so einem sommerlichen Tag herrschte im Park natürlich reges Treiben. Die Leute gingen spazieren, joggten und sonnten sich auf den Wiesen. Familien picknickten oder fütterten die Enten am Flussufer. Kinder tummelten sich auf den Spielplätzen. Am Eisstand bildete sich eine lange Schlange. Alle genossen das wunderbare Wetter.

Im Skatepark angekommen traf ich schließlich auch auf einige andere Skater. Ein paar von ihnen hatte ich vorher schon einmal getroffen, aber auch ein paar neue Gesichter waren dabei. Wir begrüßten uns, quatschten ein bisschen und spielten eine Runde S.K.A.T.E.
Bei diesem Spiel legt ein Skater einen Trick vor, den die anderen nachmachen müssen. Die einzelnen Tricks haben Namen wie Fakie Bigspin, Frontside 180 oder Nollie Heelflip, die jeder Skater auf der ganzen Welt kennt. Selbst wenn man also in ein fremdes Land kommt und nicht die gleiche Sprache spricht: Eine Runde S.K.A.T.E geht immer.

Wer es nicht schafft, den vorgelegten Trick nachzumachen, der bekommt einen Buchstaben – nacheinander S, K, A, T und E. Wer alle fünf Buchstaben voll hat, scheidet aus. Schafft der erste Skater es nicht, einen Trick vorzumachen, ist der nächste mit dem Vorlegen dran.

Bei dem Spiel geht es weniger um den Wettbewerb, als einfach nur um den Spaß und die Herausforderung. Darum, mit anderen in Kontakt zu kommen, sich gegenseitig zu motivieren und anzufeuern. Wenn jemand einen besonders schwierigen Trick schafft, dann klatschen die anderen oder man bekommt einen Fist bump. Schon so manche gute Freundschaft begann irgendwann mal mit den Worten: Bock auf ne Runde S.K.A.T.E?

So verbrachte ich also den ganzen Tag auf dem Brett. Manchmal übe ich dabei konzentriert einen Trick, mal cruise ich einfach nur locker im Park herum. Zwischendurch quatsche ich ein bisschen mit den anderen. Darüber, wie man einen bestimmten Trick am besten hinkriegt, oder welche Skateparks es in der Gegend noch so gibt. Was sonst so im Leben passiert. Über irgendein lustiges YouTube-Videos oder einfach nur irgendwelchen Blödsinn.

Die Zeit vergeht so wie im Flug. Man vergisst alles um sich herum. Es gibt nur noch mich und mein Board, den Park und den blauen Himmel.
Die Arbeit, die Probleme, alles was noch erledigt werden muss, das wird auf einmal unwichtig und klein.

Später, als alle müde und geschafft waren, blieben wir noch eine Weile im Park sitzen, tranken Bier, erzählten Witze, lachten. Erst gegen Abend, als es langsam kühler wurde, löste sich die Gruppe auf. Es war schon dunkel, als ich an diesem Tag kaputt und glücklich zu Hause ankam.

Mehr davon, bitte.

Es war ein perfekter Tag. Ich liebe es, einfach nur raus zu gehen, Zeit zu haben, das gute Wetter und die Freiheit zu genießen. Man trifft nette Leute, hat mit Gleichgesinnten Spaß und lacht viel. Man stellt sich der sportlichen Herausforderung, lernt neue Tricks dazu, freut sich über den Erfolg.
Am Abend kommt man erschöpft heim. Man ist durchgeschwitzt, die Füße brennen, alles tut weh. Aber man ist entspannt, zufrieden und ausgeglichen. Die Welt ist in Ordnung, nichts kann einen erschüttern. An so einem Tag habe ich alles, was ich zum Glücklichsein brauche.

Ich will in meinem Leben öfter solche Tage erleben können. Sei es auf dem Skateboard, bei einer Wanderung, am Lagerfeuer mit Freunden oder einfach mit meiner Familie im Garten. Nicht im Büro sitzen zu müssen, wenn die Sonne scheint. Einfach frei zu haben, raus zu gehen und etwas zu unternehmen.

Geld brauche ich dafür kaum. Mein Tag im Skatepark hat mich inklusive Essen keine 5 € gekostet. Ein bisschen Verschleiß am Skateboard und den Schuhen. Zwischendurch habe ich mir beim Supermarkt um die Ecke etwas zu Essen geholt, zu Trinken habe ich mir einfach Leitungswasser von zu Hause mitgenommen. Ein oder zwei Bier für den Abend. Mehr brauchte es nicht.

Was ich für so einen Tag dagegen überhaupt nicht benötige: Ein großes Haus, schicke Möbel, Fernreisen, Kinos, Restaurants oder neue Klamotten.
Im Gegenteil: Je mehr ich mir von diesen Dingen kaufe, desto weniger Zeit habe ich, um einfach rausgehen und den Tag genießen zu können. Umso mehr muss ich arbeiten gehen, um das Geld zu verdienen, mit denen ich mir diese Sachen kaufen kann. Da sage ich lieber: Nein danke.

Ob ich nach einem Tag im Park nach Hause in ein kleines WG-Zimmer oder in eine große Villa komme, ob ich mich nach dem Skaten auf einem nagelneuen Designersofa oder einer alten Couch vom Sperrmüll entspanne, das ist mir total egal. Glücklich bin ich nämlich so oder so schon.

Häufig fragen mich Leute, ob ich nicht das Gefühl habe, auf etwas zu verzichten, weil ich nicht jedes Wochenende ins Restaurant gehe, noch nie im Skiurlaub war und auch nicht nach Neuseeland in den Urlaub fliege.
Aber warum soll ich ins Restaurant gehen oder nach Neuseeland fliegen, wenn ich schon auf viel simplere Weise einen perfekten Tag erleben kann? Ich muss nicht viel Geld ausgeben, kein Benzin verheizen und keinen Krempel kaufen, um ein zufriedenes Leben zu führen.

Sogar Johann Wolfgang von Goethe ist mit mir da einer Meinung. Vor 190 Jahren schrieb er:

„Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen
Denn das Glück ist immer da.“
(Erinnerungen, 1827)

Egal was du in deinem Leben machst, du verzichtest immer auf irgendwas. Unsere Zeit und unser Geld sind begrenzt. Wir können zwar alles haben, aber nicht alles gleichzeitig. Gehe ich ins Restaurant, kann ich in der Zeit nicht in den Skatepark gehen. Kaufe ich mir ein großes Haus und fahre dreimal im Jahr in den Skiurlaub, dann muss ich dafür Vollzeit arbeiten gehen und kann nicht mittags im Garten grillen, wenn ich dazu Lust habe.

Du musst also Prioritäten setzen. Und meine Prioritäten sind ganz klar: Ich kaufe mir von meinem Geld am liebsten die Freiheit, solche einfachen, herrlichen Tagen an der Sonne erleben zu können. Darum spare und investiere ich.

Geh vor die Tür

Die Welt da draußen ist ein riesiger, kostenloser Spielplatz direkt vor deiner Haustür. Du muss dafür keinen Eintritt bezahlen, kein Abo abschließen und auch nicht nach Neuseeland fliegen, sondern einfach nur raus vor die Tür gehen.

Es muss ja nicht unbedingt Skaten sein. Du kannst Grillen oder im Park Fußball spielen. Einen Waldspaziergang oder eine Fahrradtour unternehmen. Lagerfeuer am Strand machen, Jonglieren, Slacklinen, Joggen oder Inlineskaten. Mit den Kindern auf dem Spielplatz toben oder im Wald verstecken spielen. Schnapp dir deine Verwandten und Freunde, oder geh einfach raus und lerne neue Leute kennen, die das gleiche im Sinn haben wie du.

Bald ist Sommer. Dann wird es wieder richtig schön warm und es bleibt bis zum späten Abend hell. Steck dir fünf Euro ein, geh raus und tobe dich aus. Es braucht nicht viel für einen perfekten Tag an der Sonne.

Vielleicht sehen wir uns ja.

30 Gedanken zu “Ein perfekter Tag an der Sonne

  1. Erinnert mich an einen schönen Tag neulich mit einem guten Freund im British Museum in London. Der Eintritt war kostenlos, sogar die gut gemachten und interessanten Führungen kosten nichts. Wahrscheinlich hätten wir in den Stunden, die wir da verbracht haben, auch für 500€ pro Nase shoppen können. Musste aber gar nicht bzw hätte mir auch nicht besser gefallen.

    Also: Man suche sich ein günstiges Hobby (also lieber skaten, lesen, Sport machen statt shoppen, Cocktails trinken oder Polo spielen) und hat dann auch viel mehr Zeit, dieses zu genießen, weil man ja viel weniger Kosten erarbeiten muss.

  2. Ahoi!
    Die Sonne scheint. Ich komme grad vom Joggen. Chille jetzt finanzbloglesend auf dem Balkon. Vielleicht wechsel ich später oder morgen noch an den benachbarten See.
    Ich brauche auch nicht viel Geld um meine freien Tage glücklich und zufrieden rumzukriegen!

    Nach Neuseeland will ich aber trotzdem mal 😛

    Ich drücke die Daumen für einen sonnigen englischen Sommer.
    Hier in Südfrankreich ist er schon seit ein paar Wochen Realität. I like!

    Pass auf die Knochen auf beim Skaten und bleib freaky!

    Cheers
    Vince

  3. Das sehe ich (fast) genauso! In seinem Alltag und normalen Leben stimmt das auf jeden Fall. Die Dinge, die mich zufrieden machen, kosten kaum Geld. Das ist das Draußen sein mit Freunden, oder auch Sport/Bewegung. Also benötigt man neben ein klein wenig Geld und vor allem einfach Zeit.

    Trotzdem finde ich es persönlich auch wichtig etwas von der Welt gesehen zu haben, und zwar nicht als Urlaub, sondern als Reise, die auch mehrere Monate dauern kann. Dabei geht es mir einfach darum, noch andere Vegetationen zu erleben (wie Regenwald, Wüste, Berglandschaften). Neben Natur aber Menschen zu treffen, die aus anderen Kulturkreisen kommen. Solche Reisen können zudem manchmal günstiger sein, als die Lebenshaltungskosten in Deutschland oder England. Insbesondere mit Organisationen ala Workaway (http://www.workaway.info/).
    Dabei geht es mir einfach um bestimmte Erfahrungen, die ich mal gemacht haben möchte, und das auch in weit entfernten Gegenden. Man merkt dann natürlich auch, dass das Glück auch an weit entfernten „Paradies-Landschaften“ schnell weg ist, Situationen wieder als normal einstuft und einen Alltag hat. Trotzdem möchte ich bestimmte Gegenden und Landschaften mit meinen eigenen Augen erlebt haben. Solche Reisen sehe ich dann einfach nur als eine Erweiterung meiner eigenen Erfahrungswelt an, mehr auch nicht. Hat man die dann mal gehabt, ist auch gut! 😀 Wenn ich dann einen Beruf habe nach meinem Master, gebe ich dir Recht: In den 5 Wochen Urlaub im Jahr muss man nicht extra nach Neuseeland. Natur, Hobbies und nette Leute gibt es auch hier! =) Und man muss nicht extra in ein anderes Land zu fliegen, um ein gutes Buch zu lesen. :p Und wenn man dann doch noch etwas mehr sehen möchte, kann man auch schön mal das eigene Land erkunden, oder auch Europa erkundschaften! 🙂

    • Hi Hannes,

      ich bin da absolut auf deiner Seite. Reisen um einmal eine andere Kultur kennen zu lernen und einen etwas weiteren Blick auf die Welt zu erhalten, finde ich sehr richtig und wichtig. Aber sowas wird zum Beispiel eher in Form von Slow Travel oder als längerer Auslandsaufenthalt geschehen. Und das macht man, wie du schon sagst, wahrscheinlich nur ein Mal oder wenige Male im Leben.

      Heutzutage hat sich Reisen im Prinzip zum Konsumgegenstand entwickelt. Man kauft sich eben kein schickes Auto und eine teure Wohnungsausstattung, sondern jettet dreimal im Jahr für je zwei Wochen nach Thailand, Südamerika oder Kenia, läuft da touristenmäßig dreimal im Kreis herum und macht schöne Fotos für Instragram. Und das wird mittlerweile von vielen auch noch als völlig normal oder sogar „notwendig“ für ein zufriedenes und erfülltes Leben angesehen. Wer dieses Spiel nicht mitspielt und nur an die Ostsee oder in die Bayrischen Alpen fährt, der wird als weltfremder Langeweiler betrachtet. Da kann man halt bei den Arbeitskollegen und im Freundeskreis nicht zeigen, was man alles exotisches im Urlaub gesehen hat.

      Ich will hier ja gar nicht die Moralkeule schwingen. Ich finde nur, wir sollten uns in einem ersten Schritt zumindest klar machen, dass Urlaubs-Fernreisen eigentlich ein extremer Luxus sind und eigentlich gar nicht so billig sein dürften, wie sie sind. Die externalisierten Kosten sind hoch.

      Wirtschaftswissenschaftler und Wachstumskritiker Niko Paech formuliert es ganz treffend:

      „Flugreisen verursachen den maximalen Klimaschaden, den ein einzelnes Individuum auf legale Weise erzeugen kann. Ein einziger Interkontinental-Flug verursacht mehrere Tonnen CO2. Bei global gerechter Verteilung der CO2-Emissionen lägen pro Person im Jahr nur zwei bis drei Tonnen drin, wenn das Zwei-Grad-Ziel noch erreicht werden soll. Mobilität richtet den grössten Schaden in unserer individuellen Klimabilanz an.“

      (Quelle: http://www.20min.ch/finance/news/story/-Wer-kerosinfrei-Ferien-macht–verliert-an-Status–13776490)

      Und auch du hast auf deinem Blog ja folgendes geschrieben, das ich total zutreffend finde: „Reisen ist ein unglaubliches Privileg des Westens. Das sollte sich jeder bewusst machen.“

      In einem zweiten Schritt können wir dann hinterfragen: Ist es uns das Mehr an Lebensglück, dass uns der zweiwöchige Neuseeland-Trip im Vergleich zu den Bayrischen Alpen bringt, wert, diese externalisierten Kosten zu verursachen? Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Für mich ist die Antwort ein klares Nein.

      • Moin moin! 🙂
        Ja da hast du auf jeden Fall Recht! Gerade bei unserer Generation verschiebt sich der Konsum von Materiellen Dingen zu Erlebnissen wie etwa Reisen. Reisen ist in gewisserweise das, was das Auto früher war, nämlich ein Statussymbol. Und durch günstige Flüge können sich dies natürlich auch immer mehr Menschen leisten. Und es stimmt: An vielen Orten laufen Menschen mit Selfiestick herum, posten Bilder bei Instragram, pushen ihr Ego auf, sind aber nur physisch am Ort anwesend. Auch gibt es die Party-Backpacker, die sich mit anderen Europäern einfach ein Bier hinter das andere kippen. Das kann man so natürlich auch am Ballermann machen, ist aber nicht so cool. Das ist einfach so…

        Auf der anderen Seite gibt es aber die Möglichkeit sich von diesen Gegenden auch fernzuhalten. Man kann im Land couchsurfen und man erhält je nach Land wirkliche Einblicke in die Kultur und das Leben der Menschen. Das kann extrem spannend sein und einen anderen Blick eröffnen über die deutsche Kultur, in der wir leben. Auch lernt man auf einer Reise nicht nur den Selfiestick-Touristen kennen, sondern auch viele andere nette, manchmal sogar inspirierende, Menschen. Es sind Begegnungen, die wahrscheinlich nur wegen dieses „Reises-Flairs“ zustande kommen. Und vor allem muss man nicht nur in Hostels abhängen und Geld „verprassen“. :p Ich liebe die Organisation „Workaway“. Dort gibt es von Freiwilligenarbeit an Schulen, NGO´s, Community-Projekte bis zu Nationalparks Projekte, an denen man teilhaben kann. Man lernt neue Fähigkeiten ,lernt viele interessante Menschen kennen und arbeitet (wenn man das mag :p ) an ungewöhnlichen Orten wie bspw. im Dschungel oder Mitten im Nirdendwo in den Bergen. . Solche Arbeiten waren für mich einfach unglaublich intensiv und sehr bereichernd. Auch das Gefühlt zu haben als Außenstehender (nichts anderes ist man als Tourist) in andere Kulturen/ Leben einzutauchen ist ein sehr schönes! 🙂 Das fängt schon damit an in der günstigsten Klasse im Zug zu sitzen und die Menschen zu beobachten bzw. ein Gespräch anzufangen.
        Und ich persönlich bin einfach ein großer Naturliebhaber und würde einfach gerne grob alle Vegetationszonen mit eigenen Augen erlebt habe.

        Also für mich ist Reisen nicht gleich Reisen. Man kann dies auf sehr verschiedene Art und Weise tun… Das sind Gründe für mich, dass ich sage: Reisen gibt mir mehr Lebensglück. Aber das kann ja jeder für sich selbst entscheiden. Zum Glück sind ja nicht alle Menschen gleich 😀

        Ich werde auch ab 2. Mai nach Indonesien und nach Borneo fliegen, um 2 Monate Workaway zu machen und einen Monat tauchen zu gehen. Ich liebe es nämlich zu tauchen und die Unterwasserwelt in Indonesien soll unglaublich sein. Das möchte ich mit eigenen Augen erleben und ist mir auch einiges an Geld wert! 🙂
        (Aufgrund Workaway, den günstigen Lebenshaltungkosten vor Ort, werde ich wohl trotz Tauchens weniger ausgeben als in Deutschland. Mein WG.Zimmer ist zwischenvermietet. Man braucht also eigentlich wieder mal nur Zeit :p)

        Aber ja, rein umweltbezogen sollte man das alles lassen. Ich hatte vor zwei Monaten auch wieder ein Vortrag in Bremen von Niko Paech gehört. Ja da kann man nichts anderes sagen, dass Reisen egoistisch ist. Es ist nicht notwendig und es schadet dem Klima… Reisen ist demnach egoistisch. Aber streng genommen ist man das auch, wenn man in einen weiten ETF investiert, und damit natürlich auch in Nestlé&Co. Auch könnte man ausschließlich in ethische Bio-Nahrungsmittel investieren und den Rest der Ersparnisse spenden, anstatt diese anzulegen und einer Frührente anzustreben.
        Ich will jetzt nicht damit sagen, dass man dies alles machen muss. Man könnte es aber problemlos! Man muss sich also eingestehen, dass die meisten Menschen irgendwo auch egoistisch handeln und das ist ja auch per se nicht verwerflich, weil man ja doch auch ein Recht hat nach Glück zu streben. Ich finde jeder muss da seinen Mittelweg finden. Reflektiert man bspw. , dass man einen Verhaltenszug hat (wie 3x mal am Tag Fleisch essen), der einen zum einen ungesund macht und gleichzeitig der Umwelt schadet, so sollte man dies einfach lassen. Reflektiert man aber, dass es einem etwas sehr viel gibt (Zufriedenheit, Erfahrungen, etc) , aber auch gleichzeitig die Umwelt schadet, bleibt es egoistisch, kann aber doch okay sein, wenn dies in Maßen geschieht…

        Es ist doch ein längerer Text geworden! 😀 Und aus Zeitgründen überprüfe ich diesen nicht nochmal auf Fehler 😉 )

        Viele, liebe Grüße nach England! =)

      • Hi Hannes,

        ganz genau, der Konsum verschiebt sich von den klassischen materiellen Gütern (Haus, Auto) hin zum Erlebniskonsum.
        Und ich glaube es spielt auch ein bisschen die Angst mit rein, etwas zu verpassen. Alle reisen jetzt ja schließlich. Der Arbeitskollege war neulich auf den Philippinen, die Nachbarn in Australien, die Freunde in Südafrika. Wenn ich da nicht mitmache, laufe ich vielleicht Gefahr, ein „weltfremder Spießbürger“ zu werden.
        Es fühlt sich schon fast so an, als gäbe es in unserer Generation eine Art „Verpflichtung zum Fernweh“.

        Niko Paech würde ich mir auch gerne mal „live“ anhören! Gibt es irgendwo Informationen, wo er wann Vorträge hält? Oder du sagst mir das nächste Mal mal Bescheid, wenn er wieder in Bremen ist. 😉

      • Ach ja 😀 : Und da solche Reisen ala Workaway nun mal Zeit kostet und in 3 Wochen eigentlich nicht möglich sind, bleibt es für mich auch ein „Studi“-Ding und schadet der Umwelt, auch nur solange ich jung bin und studiere :p Darüberhinaus ist Reisen unglaublich anstrengend, vom Planen bis zum Reisen selbst. Von daher will man bzw. ich es auch nicht auf Dauer! 😛

  4. Zu Neuseeland: Norwegen ist von der Landschaft genau wie die Südinsel von Neuseeland und Irland/Schottland ein wenig wie die Nordinsel 😉 Und kulturell sind die Neuseeländer ja doch sehr ähnlich zu „den“ (wenn es DIE Europäer geben sollte) Europäern :p

  5. Scheinbar hast du es ausnahmensweise besser dort in England als hier im Ländle – her schneit’s. Du hast auf jeden Fall Recht, dass man praktisch nichts braucht für einen perfekten Tag. Und oft sind die spontanen Tagen viel schöner als die geplanten weil man mit keinen Erwartungen reingeht.

    • Zugegeben: Das Wochenende war bisher eher eine Ausnahme. Mittlerweile ist es hier auch wieder etwas kälter. Aber immerhin gab es schon so einige schöne Sonnentage im April. Schnee hatten wir quasi den ganzen Winter nicht. 🙂

      Ja, da gebe ich dir Recht. Ich glaube, viele meiner besten Erlebnisse sind sogar einfach nur spontan oder durch Zufall entstanden.

  6. Ich freu mich, dass Du einen so schönen Tag hattest. Und es stimmt, für den perfekten Tag braucht es nicht mehr als Menschen um einen rum und Sonne. Na ja, wahrscheinlich geht es manchmal sogar ohne Sonne. Wobei ich Mrs W Recht geben muss, hier ist es gerade entschieden zu kalt.
    Viele Grüße Monika

    • Haha ja, mit Sonne ist es natürlich immer besser, aber klar geht es auch ohne! 🙂
      Micha hat dafür ja schon ein gutes Beispiel geliefert (einen Ausflug ins Museum).

      Tja, der April macht ja immer so ein bisschen worauf er gerade Lust hat. Ich bin mir aber sicher: im Mai wird es dann wirklich warm. 😉

  7. Servus Oliver,

    du sprichst uns mal wieder aus der Seele. Wir verbringen auch viel lieber „freie“ Tage im wahrsten Sinne des Wortes. Einfach in den Tag hinein leben, ohne Verpflichtungen und Pläne. Und die freien Tage sind deshalb unter anderem so frei, weil man auch nicht gezwungen wird Geld auszugeben, wie es sich an den „unfreien“ Tagen manchmal nicht ganz vermeiden lässt, wenn man zB doch mit den lieben Kollegen einen teuren Café in der Caféteria trinken geht statt im Büro einen aus meiner eigenen Kaffeemaschine zu zapfen, der im Prinzip genauso schmeckt.

    Folgenden Satz aus meinem letzten Artikel möchte ich hier auch nochmal zitieren:
    „Bei uns ist es außerdem so, dass wir immer mal wieder „teure“ Erlebnisse ausprobiert haben. Allerdings waren uns die Sachen einfach nie so viel Geld wert wie sie gekostet haben. Hinzu kommt der Druck, dass es ja jetzt ein ganz toller Tag werden muss, weil es ja viel kostet. Am Ende immer Enttäuschung, während man sich bei einem Ausflug mit minimalen Kosten erstens über die kleinen Dinge freut und man sich zweitens notfalls immerhin freuen kann, dass man wenigstens kein bzw. nicht so viel Geld ausgegeben hat und wir damit unserem wahren Traum einen Schritt näher gekommen sind.“

    Wer sich für den ganzen Artikel interessiert, findet ihn unter :
    https://www.zinskraft.de/2017/04/09/mein-weg-in-die-finanzielle-freiheit/

    Mach weiter so, Oliver!
    Meine Frau und ich freuen uns über jeden Artikel von dir 🙂

    Liebe Grüße
    Martin von Zinskraft

    • Hi Martin,

      sehr schön gesagt! 🙂 Ich teile eure Ansicht da vollständig (auch was allgemein das Verhältnis zu Urlaub/Verreisen angeht).

      Teurer Urlaub: Macht Spaß.
      Billiger Urlaub: Macht auch Spaß (und ist meistens auch noch umweltfreundlicher).

      Da fällt mir die Entscheidung nicht schwer. 😀

  8. Ich überlege die ganze Zeit, was einen perfekten Tag ausmacht?! Sonne ist ein guter Baustein dafür, sicherlich. Zeit, Müßiggang und Spontanität ebenfalls, sowie eine ungezwungene Gesellschaft. Je mehr Bausteine zusammen kommen, desto angenehmer wird es wohl.

    Materielle Dinge spielen dabei eine untergeordnete Rolle, damit steckt man höchstens den Rahmen ab. Wenn man sich in dem Rahmen nur selten bewegt, wird man sich auch nicht zwingend wohl fühlen. Dazu kommen dann noch die erhöhten Erwartungen, wie zuvor bereits beschrieben. Und schon ist die Enttäuschung da.

    Theater oder Oper wären ein Beispiel. Oder ein teures Restaurant. Ist man die jeweilige Atmosphäre nicht gewöhnt, kann man nicht entspannen. Der Genuss und die Zufriedenheit werden sich nicht einstellen. Prinzipiell sollte man aber die etwas teureren Sachen deswegen nicht verteufeln, sondern einfach meiden.

    Definitiv sollte man mehr vor die Tür gehen. Der Mensch lebt in seiner Gewohnheit, man geht stetig seine gewohnten Pfade. Oft kennt man sein eigenes Viertel gar nicht, weiß nicht, dass es vielleicht einen kleinen Hinterhof mit Park gibt, oder eine nette Bar am Ende der Einbahnstraße. Ausprobieren ist die Devise und Kommunikation mit seinen Nachbarn kann auch zu überraschend schönen Momenten führen, wenn man z.B. unbekannter Weise spontan zusammen einen Grillabend ausruft oder mit zum Fussball gucken eingeladen wird.

    • Hi Lubo,

      ich habe mir irgendwann mal eingeprägt: Eine gute Zeit erlebt man mit den richtigen Leuten in der richtigen (Lebens-)Situation. Das deckt sich denke ich ganz gut mit deinen „Bausteinen“. Ungezwungene Gesellschaft klingt nach den richtigen Leuten. Und Zeit und Spontanität braucht man, um auf die richtige Situation warten zu können. Die kommt nämlich nicht auf Knopfdruck und lässt sich selten planen.
      „So, jetzt habe ich eben noch ne Stunde, da erlebe ich jetzt mal noch kurz eine tolle Zeit“ – das hat wohl noch niemand gesagt. Die besten Tage waren immer die, wo man nicht zu einer bestimmten Zeit zu Hause sein musste und auch nichts geplant hatte, was den Tag noch passieren wird.

      Ich glaube auch, dass das Materielle eher den Rahmen absteckt. Ob man nun im Restaurant, im Park oder im Theater ist, es kommt dabei immer darauf an, mit wem man dort ist und wie viel Zeit, welche Erwartungen und welche Stimmung die Teilnehmer mitbringen.
      Und ja, ich denke auch dass dieser Rahmen eine Frage der Gewohnheit ist. Man bewegt sich am liebsten in der Umgebung, die man schon kennt. Aber man kann sich auch neue Umgebungen, neue Hobbies und Lebensmittelpunkte suchen und darin wohlfühlen. Man muss dann eben nur aktiv danach suchen und sie sich schaffen.

      • Glaube mir, als Familienvater sagt man durchaus öfters mal: „So, jetzt habe ich eben noch ne Stunde, da erlebe ich jetzt mal noch kurz eine tolle Zeit“ 😉 😉 😉

        Der Zeitrahmen für eigene Unternehmungen ist mit zwei Kindern eng bemessen. Meistens dreht sich alles um die Familie. Und wenn nicht, dann um Job, Haushalt, Besorgungen etc. Wenn sich dann mal wirklich ein kurzes Zeitfenster öffnet (und eine Stunde ist hier durchaus schon lang), wird es nicht vergeudet, sondern ein persönlicher Moment gefunden.

        Da wir am Maschsee wohnen, gehe ich mit meiner Lieblings-Musik in den Ohren spazieren, Inliner oder Rad fahren. Oder auf ein Käffchen und Stück Kuchen ins Café nebenan zum Nachbarschaftsplausch. Große Planungen im Vorfeld und Treffen sind eingeschränkt, zugegeben. Aber selbst 15 Minuten kurz Gitarre spielen oder mit den besten Kumpel telefonieren, sind in einem gestrafften Terminplan eine tolle Zeit.

      • Jetzt machst du mir aber Angst. 😉
        Ich stelle mir das so vor, dass man mit den Kids auch eine tolle Zeit erlebt, aber vielleicht sind meine Vorstellungen da ja noch etwas zu romantisch. 😀

      • Nein, Deine Vorstellungen sind absolut richtig. Zeit mit Kindern ist großartig. Sie sind direkt, spontan und ohne Filter. Das macht viel Spaß, regt an, ändert und relativiert vieles. Aber ein Familienleben braucht Aufmerksamkeit. Es gibt viele Bedürfnisse, die miteinander verknüpft und zu beachten sind. Man muss Prioritäten setzen, was auch leicht fällt, dadurch sind eigene, persönliche Momente rar, wie zuvor beschrieben. Dafür erlebt man sie mit einer anderen Intensität.

  9. Hi an die FI Community,
    ich möchte hier eine Website vorstellen, die über Crowdinvesting in Nachhalitge Projekte investiert.
    http://www.bettervest.com
    Ich finde das Projekt sehr gut, die Rendite ist auch gut und ich habe einen kleinen Teil meines Vermögens selbst investiert.
    Ich habe keinerlei Verbindung zu dem Unternehmen und möchte euch einfach eine andere Art des Investierens vorstellen außerhalb des normalen Marktes.
    Viele Grüße
    Viktor Wenzel

    • Hi Viktor,

      danke für deinen Hinweis! Von bettervest habe ich auch schonmal etwas gehört.
      Ich finde die Idee und das Konzept super – Crowdinvesting finde ich spannend und Nachhaltigkeit und Energieeffizienz natürlich sowieso.

      Bei den Kleinanlegern gibt es mehr interessante Informationen über die Firma aus Frankfurt und ihre Projekte:
      https://www.kritische-anleger.de/bettervest/erfahrungen/

      Mal sehen, vielleicht investiere ich auch einmal in diesem Bereich. Als Nachrangdarlehen sind diese Investitionen natürlich eher im Risikobereich einzuordnen (daher auch die hohen Renditen). Also nichts für die Altersvorsorge, aber als Diversifikationsbeitrag eventuell nicht verkehrt.

  10. Hallo,

    ein wunderbarer Artikel. Ich bin grundsätzlich auch der Meinung, dass ein schöner Tag überhaupt nicht vom Geld abhängt, und war früher mit meinen Kindern tatsächlich auch viel im Wald unterwegs (das haben wir alle geliebt!).

    Nun sind die Kinder ausgezogen, und ich verbringe die Freizeit mit dem Partner. Und hier habe ich das „Problem“, dass ich total auf dem Land wohne. Hier gibt es praktisch „nichts“. Keinen Park mit Menschen, keine Kultur, keine Museen…die nächste Stadt ist 30km entfernt, die nächste größere sogar 60km. Natürlich kann ich mit meinem Partner hier „spazierengehen“, aber das haben wir bereits so oft gemacht, das hat keinen großen „Glückswert“ mehr für mich. Und alles andere würde irgendwie dann wieder Geld kosten..ich bräuchte ja mindestens die Fahrtkosten, um irgendwo hin zu kommen.

    Gut, man könnte sich mit Freunden/Bekannten treffen und z.B. grillen. Aber wenn diese nicht verfügbar sind, und ich quasi „alleine“ was unternehmen möchte, sieht es hier ziemlich mau aus…

    Oder hab ich da eine geistige Begrenzung erschaffen? Gibt es andere Menschen, die „auf dem Land“ leben und da tolle „Ideen“ haben?

    Gespannte Grüße
    U.

    • Hallo U.,
      wo wohnst du denn? Kann man denn bei dir wandern? Ich habe mit Anfang 20 das spießige Wandern für mich/uns entdeckt. Fing auch mit gemächlichen Spaziergängen an; inzwischen machen wir auch mal Tagestouren in den Alpen. 🙂

      Andere Ideen: Eine Werkstatt einrichten, Tiere halten, Vereinen beitreten, sich ein Ehrenamt suchen wie etwa Flüchtlinge unterrichten, eine heftigere Sportart als Wandern anfangen, einen Garten anlegen, auf die Enkelkinder hoffen … aber es stimmt schon: das Leben auf dem Land erfordert ein hohes Maß an Eigeninitiative.

      Weitere Ideen aus der Community?

  11. Ich wohne in Oberschwaben…Dank Deiner Anregungen hab ich mal auf der Seite unserer Stadt gegoogelt…unter „Freizeiteinrichtungen“ gibt es einen Seniorenverein und die Stadtbücherei. Allerdings wurde ich unter „Vereine“ fündig: neben dem Kleintierzüchterverein und diversen Musikkapellen in den umliegenden Dörfern gibt es einen Alb-Verein, der Wanderungen anbietet. Ich kenne den schon von meinen Eltern, und soweit ich weiß, wandern da hauptsächlich Menschen jenseits der 60…aber: sie bieten auch Radwanderungen an. Mit einer Strecke von 60km…das hört sich interessant an, da melde ich mich vielleicht mal!

    Zu den anderen Vorschlägen: ich mache schon sehr viel so „für mich alleine“, das ist nicht das Problem (auch Sport und Gartenarbeit… :)), ich suche eher so nach Möglichkeiten, etwas draußen und am besten mit anderen Menschen zusammen zu „erleben“. Wobei ich auch schon drüber nachdachte, einfach mit meinem Partner zusammen ein Picknick zu machen. Das will ich eigentlich schon ewig und mach es nie…

    Also, vielen Dank für den Input, das hat mich weitergebracht! 🙂

    • Hallo Uhuohnehu,

      ich denke auf dem Land ist die größte Schwierigkeit, Leute zu finden, die mit einem auf der gleichen Wellenlänge liegen. Einfach weil es weniger Leute und auch weniger verschiedene Netzwerkmöglichkeiten und Interessensgemeinschaften (Sportvereine, Communitys, etc.) gibt als in den größeren Städten.

      Aber auch in der Stadt ist das nicht so leicht: Alles ist anonymer und es ist schwierig, einfach so Menschen kennen zu lernen. In der Regel braucht man auch dort ein oder mehrere Netzwerke oder Communitys, über die man neue Leute kennen lernen kann. Für mich war häufig der Skatepark der Ausgangspunkt. Erst habe ich Leute beim Skaten getroffen, über die ich dann wieder weitere Leute kennen gelernt habe, mit denen man dann auch andere Sachen als Skaten unternommen hat. Während des Studiums war natürlich auch die Studenten-Community (Kommilitonen, Wohnheim, WG-Partys) eine super Quelle für neue Bekanntschaften.

      Im Optimalfall hat man irgendwann dann ein kleines Netzwerk von Menschen, die man einfach spontan anrufen kann, wenn man was unternehmen will. Irgendeiner hat dann meistens schon Zeit. Was man dann genau unternimmt, finde ich noch nicht einmal so wichtig, solange alle Spaß daran haben.

      So etwas wie ein Wanderverein ist wahrscheinlich keine schlechte Idee. Ich denke dabei geht es noch nichtmal unbedingt nur ums Wandern, sondern man kann neue Leute kennen lernen, mit denen man dann wiederum auch andere Aktivitäten starten kann. Vielleicht gibt es ja noch mehr solcher Interessensgemeinschafen in den Nachbargemeinden.

      Voraussetzung ist denke ich immer Geduld, Offenheit und Zeit (nicht gleich nach einer Stunde wieder nach Hause gehen). Viele Bekanntschaften und Unternehmungen ergeben sich irgendwann einfach zufällig, spontan. Gezielt planen kann man es eigentlich kaum, nur die richtigen Voraussetzungen schaffen.

  12. Gestern abend habe ich weiter über das Posting hier nachgedacht…
    Was genau macht denn eigentlich einen „perfekten Tag“ aus?
    Für mich wären das: draußen in der Natur sein, Interaktion mit anderen Menschen, eine gewisse körperliche Betätigung dabei. Oder? Wie seht ihr das?

    • Hi Uhuohnehu,

      ja, diese Dinge sind denke ich definitiv gute Voraussetzungen. Wichtig finde ich außerdem, dass man Ruhe und Zeit mitbringt, und keinen Termindruck hat. Nur so kann sich Spontaneität entwickeln.

Schreibe einen Kommentar