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Sind Verschwörungsmythen Gift für die Zufriedenheit?

Zitat von Silberberstreif am 30. Dezember 2021, 2:20 Uhr

folgende Parameter:

  1. Omikron verdrängt Delta vollständig (delta hatte ja zuvor alpha verdrängt)
  2. der Krankheitsverlauf bei Geimpften (gegen alpha) und bei Ungeimpften in Bezug auf omikron ist gleich, also relativ harmlos

Wie möchte man dann eine Impfpflicht (plus jährlichen Booster um den Status nicht zu verlieren) begründen/durchsetzen (in der Pflege ist sie ja schon beschlossen)?

Ursprung der Pandemie: «Der Begriff ‹Verschwörungstheorie› wurde nicht von den Medien in die Welt gesetzt, sondern von Wissenschaftern – sie führten die ganze Welt in die Irre»

https://www.nzz.ch/feuilleton/kommt-das-virus-aus-einem-labor-in-wuhan-dem-raetsel-auf-der-spur-ld.1666314

Zitat von TheWanderer am 29. Dezember 2021, 11:39 Uhr
Zitat von Silberberstreif am 29. Dezember 2021, 3:15 Uhr

7 Tage-inzidenz aktuell:

Spanien: 850
Dänemark: 1710
Frankreich: 766
Italien: 450
Portugal: 570
Irland: 1250

alles Länder mit hoher Impfquote

Deutschland: 215

1. hängt die "niedrige" Zahl in D vor allem mit den Maßnahmen und freiwilliger Rücksichtnahme der Bevölkerung zusammen, weil die anderen genannten Länder die letzten Wochen keine so starke Welle hatten wie wir,

2. bist du hier nicht up-to-date. Niemand bestreitet, dass Impfungen Infektionen zuverlässig verhindern, sie tun es leider nur zu einem gewissen, mit der Zeit abfallenden Grad. Drosten und die übrige Wissenschaft hatte früher die - aus damaliger Sicht berechtigte - Hoffnung, dass Impfungen an der Stelle besser funktionieren, nun sieht man die Dinge auf Basis neuer Erkenntnisse eben anders. Außer Schwurbler, die passen ihre Meinung grundsätzlich nicht der Faktenlage an. Dass Politik unkonsequent und verspätet auf neue Erkenntnisse reagiert, ist bekannt und unerfreulich, hat seinen Ursprung aber sicher nicht in einem "höheren Plan des Bösen". 🙂

3. Der Mechanismus ist einfach: Je mehr Leute, vor allem Gefährdete, geimpft bzw. geboostert sind, desto höhere Inzidenzen verkraften wir. Und genau an der Stelle verbauen sich Impfgegner die Freiheit, für die sie vorgeblich kämpfen. Dieses Schema ist trivial und lässt sich in praktisch allen Ländern beobachten. Mancherorts spielt auch Immunisierung durch Infektion eine größere Rolle, würde (oder wird) aber in D noch zu viel Tod und Leid führen, bevor der Effekt hier greifen kann.

Manche "Verschwörungsteoretiker"  behaupten jetzt dass die Impfung dazu führt dass man sogar noch anfälliger für virusvarianten wird, ob was dran ist kann ich nicht beurteilen, ausschliessen würde ich es aber auch nicht, ich schliesse solche Theorien generell nicht aus, bevor ich mich von dem Gegenteil überzeugt habe, meist versuche ich das möglichst rational über verschiedene quellen, bei telegram bin ich aber (bisher) noch nicht, wenn es sinn macht und man anderswo keine brauchbaren informationen bekommt,  werde ich mich da aber auch noch anmelden, ich bin da komplett unideologisch....

Warum setzt du die Verschwörungstheoretiker in Anführungszeichen? Wer so etwas behauptet, ist definitiv einer, es gibt ja bisher keine belastbare Quelle für diese Behauptung. Allerdings gibt es durchaus anderswo brauchbare Informationen: https://www.ndr.de/nachrichten/info/62-Coronavirus-Update-Der-Ueberlastschalter,podcastcoronavirus254.html#Antikoerper

Nichts ausschließen ist ja per Se keine schlechte Taktik. Noch besser ist, mit Wahrscheinlichkeiten umgehen und diese ins Verhältnis setzen. Nach zwei Jahren Pandemie und tausenden Studien in aller Welt gab kaum Hinweise auf ADE? Dann ist dieser Effekt mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Covid-19 nicht relevant. Kann sich mit neuen Varianten oder unter bestimmten Bedingungen (Gesundheitszustand des Patienten, durchgemachte Krankheiten..) vielleicht ändern. Aber wie wahrscheinlich ist das?

Wenn du unideologisch bist, was denkst du dann bei Telegram zu finden?

1. hängt die "niedrige" Zahl in D vor allem mit den Maßnahmen und freiwilliger Rücksichtnahme der Bevölkerung zusammen, weil die anderen genannten Länder die letzten Wochen keine so starke Welle hatten wie wir,

und jetzt ist die Inzidenz bei 1700, nimmt keiner mehr Rücksicht? oder ist die Impfung obsolet?, ich persönlich trage immer noch bis zu 8 Std. tgl FFP 2 und teste mich tgl. auf der Arbeit (Pflege) Im Übrigen waren hier schon 70% trotz teilweise 4. Impfung infiziert.

2. bist du hier nicht up-to-date. Niemand bestreitet, dass Impfungen Infektionen zuverlässig verhindern, sie tun es leider nur zu einem gewissen, mit der Zeit abfallenden Grad. Drosten und die übrige Wissenschaft hatte früher die - aus damaliger Sicht berechtigte - Hoffnung, dass Impfungen an der Stelle besser funktionieren, nun sieht man die Dinge auf Basis neuer Erkenntnisse eben anders. Außer Schwurbler, die passen ihre Meinung grundsätzlich nicht der Faktenlage an. Dass Politik unkonsequent und verspätet auf neue Erkenntnisse reagiert, ist bekannt und unerfreulich, hat seinen Ursprung aber sicher nicht in einem "höheren Plan des Bösen". 🙂

Die Impfungen verhindern offensichtlich so gut wie keine Infektionen und wenn Omikron gefährlich wär, wären die Intensivstationen bei Inzidenzen von 1700 voll, klar sterben auch welche mit Omikron, einige vielleicht sogar letztendlich durch, aber zu 99% vor einem anderen schweren Krankheitshintergrund

3. Der Mechanismus ist einfach: Je mehr Leute, vor allem Gefährdete, geimpft bzw. geboostert sind, desto höhere Inzidenzen verkraften wir. Und genau an der Stelle verbauen sich Impfgegner die Freiheit, für die sie vorgeblich kämpfen. Dieses Schema ist trivial und lässt sich in praktisch allen Ländern beobachten. Mancherorts spielt auch Immunisierung durch Infektion eine größere Rolle, würde (oder wird) aber in D noch zu viel Tod und Leid führen, bevor der Effekt hier greifen kann.

Sind die Impfgegner ("Pandemie der Ungeimpften") immer noch schuld das wir keine Freiheit haben? War es richtig die Grundrechte der Impfgegner dermassen einzuschränken (bis hin zu Berufsverboten) und sie an den Pranger zu stellen?

Meine Meinung habe ich schon anfang/mitte Dezember gebildet, als Lauterbach noch von 100000en neuen Toten sprach und Montgomery Omikron mit Ebola verglichen hat, zu der Zeit gab es längst Berichte aus Südafrika das Omikron "harmlos" ist

Zitat von Silberberstreif am 23. März 2022, 1:10 Uhr

und jetzt ist die Inzidenz bei 1700, nimmt keiner mehr Rücksicht? oder ist die Impfung obsolet?, ich persönlich trage immer noch bis zu 8 Std. tgl FFP 2 und teste mich tgl. auf der Arbeit (Pflege) Im Übrigen waren hier schon 70% trotz teilweise 4. Impfung infiziert.

Keiner mehr Rücksicht nicht, ich bin großteils im HO und mache beim Rausgehen fast täglich Tests, aber man ist heute doch schon wesentlich aktiver als vor drei Monaten, oder?

Meine Meinung habe ich schon anfang/mitte Dezember gebildet, als Lauterbach noch von 100000en neuen Toten sprach und Montgomery Omikron mit Ebola verglichen hat, zu der Zeit gab es längst Berichte aus Südafrika das Omikron "harmlos" ist

Das Ebola-Statement war quatsch, das war auch damals schon Konsens. Wie sich Omikron in der deutschen Bevölkerungsstruktur auswirkt, war im Dezember noch nicht klar, auch wenn du und andere damals schon mit ihrer Spekulation richtig lagen. Südafrika hatte eben wenig alte und hohen Durchseuchungsgrad, schwer vergleichbar.

Nun weiß man aber längst, dass das Gesundheitssystem in dieser Welle nicht mehr an die Grenzen kommen wird. Das ist ein entscheidender Unterschied zur Situation bis letztes Jahr und sollte zu einer ganz anderen Politik führen.

Ich finds auch schade, dass man sich hier so schwer mit Öffnung und Eigenverantwortung tut und das tote Pferd Impfflicht weiter diskutiert. Oder dass wir Schüler bis nach Ostern zur Maske zwingen, während wir die Stadien vollmachen. Oder dass man hier immer noch die Einreise von Sputnik- oder Sinovac- geimpften verweigert, wo andere EU Länder und sogar Kanada und USA das wieder zulassen. Wir sind hier leider etwas schnarchnasig im Umdenken, die Politik noch mehr als die Bevölkerung.

Trotz „Pentagon“ ist Lauterbachs „Killer-Variante“ nirgendwo in Sicht

https://www.focus.de/gesundheit/news/kolumne-von-top-virologe-kekule-trotz-pentagon-ist-lauterbachs-killer-variante-nirgendwo-in-sicht_id_164423961.html

Im Jahre 2022 hatten wir fast durchweg höhere Inzidenzen als 2021. Nachdem sehr viele Menschen jetzt Corona selbst durchgemacht haben nimmt die Angst davor etwas ab und wir haben sogar weniger Maßnahmen als letztes Jahr.
Weltuntergangspropheten warnen gerne vor dem worst case und machen gutes Geld damit weil es sich halt super verkaufen lässt.
Die Gesundheitsgefahr durch Corona ist nach wie vor da die Menschheit hat sich nur größtenteils an das Risiko gewöhnt und kann es besser einschätzen. Darum werden Artikel über Corona auch kaum noch gelesen und gehen in den Nachrichten unter. Wir haben jetzt andere Probleme die wesentlich interessanter geworden sind.

Ja, das stimmt vor 4 Jahren sind wir noch den Feinstaubtod gestorben, mich persönlich betrifft es aber schon noch, wir (Wohnbereich in der Pflege) müssen hier immernoch FFP 2 tragen und uns 3x die Woche testen, viele sind hier schon 5mal geimpft, ich habe mich seit der 3. ausgeklingt, da ich das Risiko einer weiteren Impfung mit kaum getesteten Impfstoff derzeit höher einschätze als durch eine weitere Omikronvariante, aber das muss und darf zum Glück mittlerweile (ohne Konsequenzen) jeder für sich entscheiden.

 

Übersterblichkeit 2022 in Deutschland (und wohl auch weltweit):

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/11/PD22_480_126.html

liegt es an corona, am Klimawandel oder an der Impfung?:

n-tv rätselt aber Marc Friedrich weiß bescheid:

https://www.youtube.com/watch?v=e5WHjk7V7yU&t=6s

"Marc Friedrich weiß Bescheid" ist gut. 😄 Hatte der in den letzten 10 Jahren mal irgendwann mit irgendwas recht? Nach meiner bisherigen Wahrnehmung besteht seine Kernkompetenz darin, die Angst der Deutschen zu Geld zu machen.

einen hab ich noch:

„Die USA haben Nordstream zerstört“ - Punkt.PRERADOVIC mit Oskar Lafontaine

https://www.youtube.com/watch?v=tCpK2h5C1l4

 

redet er nur bulshit?

Kann man natürlich nicht mit Sicherheit ausschließen, aber wieso sollten sie das tun? Was wäre der Nutzen

Ich habe mir das Video nicht angeschaut,

was würde es denn bedeuten wenn es die Amis waren? welche Konsequenzen hätte es oder sollte es dann haben?

hat Jemand ein wirkliches Interesse das ehrlich aufzuklären?

Vermutlich besser man weiss es nicht so genau.

Zitat von Fit und Gesund am 21. November 2022, 11:26 Uhr

hat Jemand ein wirkliches Interesse das ehrlich aufzuklären?

Vermutlich besser man weiss es nicht so genau.

Sehe ich auch so. Diejenigen die es waren oder in Auftrag gegeben haben zu zerstören haben damit ##### (mir fehlen die Worte) getan und sollten versuchen das irgendwie wieder grade zu biegen. Allerdings sollten Verbrecher nicht eine Sekunde unserer Aufmerksamkeit bekommen darum lohnt es sich nicht mal das Verbrechen aufzuklären es macht diese Leute nur noch größer. Am besten man vergisst es sofort und konzentriert sich darauf die Dinge in Zukunft besser zu machen.

Noch schlimmer finde ich, wie kurzsichtig die Pokitik hier wieder reagiert. Wie weit hat man seitdem die Planung von Solar- oder Windenergieanlagen vereinfacht, die Widerspruchs- und Gerichtsverfahren reduziert und dezentrale genossenschaftliche Projekte gefördert bzw. zumindest die selbst geschaffenen Bremsen abgebaut? Finanzielle Nachteile für Kommunen und Länder, die mit dem Ausbau nicht vorankommen? Da gäbe es so viel Potenzial, wo man nichtmal auf Kosten der nächsten Generation mit zig Millarden um sich werfen müsste. Wir sollten europaweit den Energieimport schnellstens drastisch reduzieren, dann sind wir auch nicht mehr so verwundbar durch ausländischen Staatsterrorismus.

Einrichtungsbezogene Impfpflicht wird gekippt

https://www.heise.de/tp/features/Lauterbach-Wunderliche-Wende-bei-einrichtungsbezogener-Impfpflicht-7351504.html

meine Exfrau hat übrigens deshalb ihren Job verloren (bzw hat selbst gekündigt),  ein anderer Mitarbeiter (der sich nicht impfen lassen wollte) war deshalb vor Gericht (und hat gegen den Arbeitgeber gewonnen)

 

"Die Impfung schützt nicht mehr vor der Ansteckung. Wenn sie nicht mehr vor der Ansteckung schützt, dann gibt es auch keinen Grund mehr dafür in diesen Einrichtungen.

Karl Lauterbach (SPD) gegenüber dem ZDF"

seltsam, das wußte ich schon aus Studien von vor über einem Jahr, als nicht Geimpfte noch ausgesperrt wurden ("Zutritt nur für Geimpfte" 2 G Parties usw.), als ich das kritisch anmerkte (analog "kein Zutritt für Juden" altenativ "Schwarze" wurde ich damals als Verschwörungstheoretiker bezeichnet im Bekanntenkreis (Ungeimpfte sind schuld (es gab einen regelrechten Hass auf Ungeimpfte, das gipfelte wohl bei Kimmich vom FC Bayern und dem "Tyrannei der Ungeimpften" von Montgomery) dass wir immer noch im Lockdown sind usw.), mein Sohn (nicht geimpft) konnte keine Praktika für sein Studium machen...

30.10.2021

https://www.rnd.de/gesundheit/studie-zeigt-geimpfte-sind-infektioeser-als-bisher-angenommen-QLVD6JVKFVEFTE2WSDGA2S7X64.html

 

 

 

 

 

 

Dass die Politik oft in die falsche Richtung rennt und sich viel zu spät korrigiert, ist ja nichts Neues. Zur Einordnung gehört aber auch, dass die Impfung zu Beginn gut vor Ansteckung geschützt hat, bei Alpha und eingeschränkt auch bei Delta. Erst bei Omikron fehlte der Schutz, aber Omikron ist noch kein Jahr in D und das Wissen darüber kam noch später.

Ich weiß nicht, wo deine Exfrau gearbeitet hat, aber wenn sie vor Omikron ungeimpft mit Alten und Kranken zusammen war, fänd ich das schon ziemlich asozial.

Zitat von TheWanderer am 26. November 2022, 8:45 Uhr

Ich weiß nicht, wo deine Exfrau gearbeitet hat, aber wenn sie vor Omikron ungeimpft mit Alten und Kranken zusammen war, fänd ich das schon ziemlich asozial.

Ich finde dein Urteil etwas hart. Alte und Kranke haben sich genauso impfen können wie das Pflegepersonal. Wenn die Impfung ein Schutz war dann hätte man sich doch schützen können. Es gab sicherlich auch Kranke die sich nicht impfen lassen konnten da gab es jedoch auch sehr gute Maßnahmen diese vor dem Virus zu schützen. Einem ungeimpften würde ich nicht unterstellen das er nicht alles dafür getan hat die anderen vor einer Ansteckung zu schützen. Mein Erfahrung war die das die ungeimpften die anderen Teile der Bevölkerung sogar sehr gut vor Ansteckungen geschützt haben. Bei uns im Lehrerkollegium war es so das die ungeimpften sich jeden Tag testen mussten und bei kleinsten Anzeichen alles getan haben die anderen zu schützen. Wohingegen die Gemimpften aufgrund von 2G etc. und sehr wenig Tests das Virus sehr schnell in Umlauf gebracht haben. Aus meiner Sicht hätten sich die gemipften im Herbst 2021 auch jeden Tag testen lassen sollen.
Bitte nicht falsch verstehen ich möchte keinem die Schuld geben das sich das Virus verbreitet hat aber wir sollten nicht eine der Seiten als asozial abstempeln.

Generell empfinde ich unsere Gesellschaft als sehr Rücksichtsvoll im Umgang mit anderen, leider geht es oft so weit das wir Rücksichtnahme auch von anderen permanent Einfordern und sich dies mit Toleranz in die Quere kommt. Wir wären zwar gerne Tolerant sind es im Vergleich zu anderen Gesellschaften aber kaum. (Bsp. Kinderlärm, Essverhalten). Ich würde mir wünschen das wir in Deutschland etwas toleranter werden und dafür weniger verbittert auf die Rücksichtnahme anderer gegenüber uns pochen. Lasst uns gemeinsam in Frieden leben und niemanden als asozial bezeichnen. Langfristig erhöht dies die Zufriedenheit aller was doch unser Ziel ist.

Vielleicht nur zum einordnen warum ich mich zu dem Thema äußere:
Vorweg ich bin starker Impfbefürworter und sehr froh das es eine Coronaimpfung gibt. Ich hätte mich gerne auch sofort impfen lassen war jedoch unfreiwillig gezwungen es nicht zu tun. Daraufhin habe ich alle entsprechenden Maßnahmen miterlebt:
Wir durften 2021 nicht an die Wasserfälle von Trieberg meine Familie war sehr traurig zu sehen wie fast jeder rein durfte nur wir nicht. Ich durfte die Bibliothek nicht mehr besuchen um meine Bücher abzugeben obwohl ich mich jeden Tag getestet habe und negativ war. Während die geimpften selbst bei hoher Inzidenz ungetestet rein durften. Ich wurde fast wie ein aussätziger behandelt habe aber alles ohne murren ertragen nur um andere zu schützen. Und wie gesagt ich habe keinerlei Angst vor dem Impfstoff und würde mich auch jetzt jederzeit impfen lassen wenn ich es dürfte nur leider geht es bei mir momentan noch nicht. Habt bitte Geduld mit Menschen wie mir und ich werde auch weiterhin alles dafür tun niemanden von euch mit irgend einer Krankheit anzustecken.
Da wir Verwandte in China haben, haben wir überdies schon lange bevor es eine Maskenpflicht gab freiwillig Masken im Supermarkt getragen um anderer zu schützen auch wenn wir dafür ausgelacht wurden und jeder dachte wir hätten Angst vor dem Virus. Nein wir wollten von Anfang an nur andere Menschen schützen mehr war das nicht. Mittlerweile geht das ganze ja laut Dorsten in eine Endemie über und dank der hohen Herdenimmunität kann jetzt auch das Maskentragen etwas zurückgefahren werden. Aber wie gesagt von mir ging in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht mehr Gefahr aus als von jedem anderen Menschen diese Planeten.

@jan-veerman Ja das war hart formuliert, und natürlich liefere ich hier keine universellen Wahrheiten, sondern nur meine subjektive Meinung. Und natürlich kann diese Frau ein toller, herzensguter Mensch sein, aber dieses konkret beschriebene Verhalten finde ich asozial.

In der Schule meiner Freundin (Niedersachsen) haben sich alle regelmäßig, teilweise täglich testen lassen, unabhängig vom Impfstatus. Aber wie geschrieben ging es mir nicht um Schulen, sondern um Alte und Kranke, z.B. um Pflegeheime. Ich kannte nur eins von Innen, dort wurden selbstverständlich alle täglich getestet, Bewohner, Mitarbeiter, Besucher, Impfstatus egal. Die Impfung senkte aber wie gesagt bis vor einem Jahr noch die Infektionsgefahr zusätzlich. Wer auf diesen Fremdschutz verzichtet und dann mit Menschen arbeitet, die schon extrem schwach sind, entweder nicht impfbar sind oder wegen Suppressiva die Impfwirkung fraglich ist.. sorry, aber wie soll ich das denn sonst nennen? Und auch dank solcher unnötigen Einträge wurden die Regeln dort so verschärft, dass Besuch und alle Angebote im Haus weitgehend wegfallen. Die Leute da hatten stark darunter gelitten, viele haben auch die Zeit danach nicht mehr erlebt. Natürlich haben da auch Politik und andere viel verbockt, aber wer in dem Umfeld ungeimpft war hat die Lage völlig überflüssigerweise mit verschlimmert.

@thewanderer ich gebe dir recht das in dem von dir beschriebenen Fall des Pflegeheims das Pflegende Personal zu dieser Zeit geimpft sein sollte. Bzw. das ungeimpfte Personal in anderen Stationen/Bereichen hätte eingesetzt werden sollen. Bitte nicht vergessen es gab auch Pflegepersonal was sich nicht impfen durfte aus welchen Gründen auch immer.
Was Krankenhäuser angeht dort gibt es tatsächlich unsoziale Zustände (ich kenne dort eine große Krebsstation aus erster Hand). Diese Zustände sind jedoch in keinster weise auf das Verhalten der Pfleger/Ärzte zurück zu führen. Die tuen wirklich alles für die Patienten. Es sind die Umstände Corona ist und war dagegen einfach nur Peanuts, sorry aber auf Details möchte ich nicht eingehen. Fragt einfach mal eure eigenen Bekannten/Verwandten wer auf einer Krebsstation arbeitet und wie es dort abläuft und was sich ändern sollte.

als Ungeimpfter musste man sich tgl. testen lassen, oft auf eigene Kosten während es unter 2 G teilweise gar keine Kontrolle gab und man den Leuten Freiheiten gewährte, da kam es dann zu Massenansteckungen (z.b. in Chören oder Diskotheken), das konnte man vor über einem Jahr schon beobachten und hat trotzdem (wider besseren Wissen) die Ungeimpften zum Sündenbock abgestempelt

würdet Ihr Euch denn bald den nächsten booster abholen? Oder impfen nur wenn man davon gesellschaftlich profitiert? Das Impfzertikat läuft ja bald bei vielen aus? Oder sind jetzt die "völlig neuen" Erkenntnisse von Lauterbach Grund, das nicht mehr tun zu müssen?