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FFFs Diskussionsthread: Immobilien, Politik und mehr

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Die Förderung des Erwerbs von Wohneigentum ist nicht meine Idee, sie hat eine lange Geschichte. 1977 wurde z. B. die damalige 7b-Abschreibung auf Bestandsobjekte ausgedehnt, auch für vermietete. Man durfte 8 Jahre lang 5% der Anschaffungskosten absetzen. Außerdem wurde die Grunderwerbsteuer von damals 7% erlassen.

Wenn man das revitalisieren würde, könnte der Erwerber einer 300.000€-Wohnung bei rund 200.000€ Anschaffungskosten 10.000€ steuerlich absetzen und würde damit mit bis zu 4.200€ Steuervorteil gefördert.
Was spricht dagegen, jemanden, der weniger verdient und nicht den Spitzensteuersatz hat, ebenfalls mit 4.200€ Steuernachlass oder -erstattung zu fördern. Damit würde man nur Einkommensschwächere bei der Eigentumsbildung den Einkommensstarken gleichstellen. Sind immerhin 350€ monatlich.

Alternativ könnte man die 4% Belastung durch die Finanzierung absetzbar machen. Das wären dann 12.000€ mit einem Steuervorteil von bis zu 5.000€ und 420€ monatlich.

Übrigens: In ähnlicher Höhe werden die Vermieter von Sozialwohnungen pro Wohnung gefördert, 6-7€/qm monatlich sind da ganz normal. Bei 70qm 420€. Nur da wird die Vermögensbildung des Vermieters mit Steuergeldern gefördert.

Wohnungs-Sozialismus a la Wagenknecht: Das sind die Probleme, wenn dem Staat die Wohnungen gehören. Z. B. Wohnungsleerstände von 20% bei der "Bundesanstalt für Immobilienaufgaben", auch weil die Mitarbeiter von einem Mietausfall bei Renovierung oder Mieterwechsel nicht finanziell betroffen sind. Wenn, dann geht es nur, wenn die Vermieterin der Wohnungen eine nach marktwirtschaftlichen Prinzipien arbeitende Gesellschaft ist, die auch wegen Konkurrenz wirtschaftlich arbeiten muss. Und schwupps -haben wir da wieder die angeblich böse kapitalistische Marktwirtschaft.

Die jetzige Gesetzeslage verhindert den Mietwohnungsbau

Die AfD ist die einzige Partei, die laut ihrem Bundestags-Wahlprogramm Sozialwohnungen abschaffen will und sich gegen Mietpreisbremse und Mietendeckel wendet. Sie will stattdessen nur noch Bedürftige durch Wohngeld fördern. So tragen alle die Förderung Einkommensschwacher:

"Mehr Wohngeld statt Sozialer Wohnungsbau

Der bisherige soziale Wohnungsbau ist gescheitert, er kann nur einen Bruchteil der Berechtigten erreichen. Er führt zu Fehlbelegungen und verursacht hohe Kosten für den Steuerzahler. Es ist besser, einkommensschwache Mieter vermehrt mit Wohngeld zu unterstützen, wo- durch eine soziale Durchmischung gewährleistet wird. Reicht das Wohngeld nicht aus, um sich eine Wohnung zu sichern, ist den Bürgern zusätzlich ein kommunales Wohngeld zu zahlen. Die AfD steht für ein ausgewogenes Mietrecht und lehnt staatliche Überregulierungen sowie Investitionshemmnisse wie die Mietpreisbremse oder den Mietendeckel ab." (S.170)

Deckel und Bremsen fördern auch nicht bedürftige Mieter - und zwar zu Lasten der Vermieter. Das Prinzip des Sozialstaates sollte aber sein, nur Bedürftige zu fördern und zwar zu Lasten aller. Kein Wunder, dass kaum noch Mietwohnungen gebaut werden. Die Vermieter erleben die jetzige Gesetzgebung als ungerecht.

 

Die AfD steht für ein ausgewogenes Mietrecht und lehnt staatliche Überregulierungen sowie Investitionshemmnisse wie die Mietpreisbremse oder den Mietendeckel ab." (S.170)

Deckel und Bremsen fördern auch nicht bedürftige Mieter - und zwar zu Lasten der Vermieter. Das Prinzip des Sozialstaates sollte aber sein, nur Bedürftige zu fördern und zwar zu Lasten aller

Das ist aber so ziemlich das Gegenteil von dem was du seit etwa 20 Beiträgen propagierst, fällt dir das auf? Hast du selbst verstanden was "deine Partei" möchte und erkennst den Unterscheid zu deinen Ansichten?

Oder hast du bei der Argumentation jetzt vergessen auf welche Seite du stehst?

PN an maxause@gmx.de
Zitat von Max aus E am 17. November 2023, 10:17 Uhr

Das ist aber so ziemlich das Gegenteil von dem was du seit etwa 20 Beiträgen propagierst, fällt dir das auf? Hast du selbst verstanden was "deine Partei" möchte und erkennst den Unterscheid zu deinen Ansichten?

Oder hast du bei der Argumentation jetzt vergessen auf welche Seite du stehst?

Die AfD ist aktuell eine vermieterfreundliche Partei und alle Ideen zum Mietrecht und zur Förderung Einkommensschwacher sind sehr vernünftig. Parallell soll die Eigentumsbildung gefördert werden.

Es geht aber auch um die Eigentumsförderung im Bestand. Und dafür kann man das Vermieten weniger attraktiv machen. Dafür habe ich Ideen genannt. Die können tlw. in den nächsten 10 Jahren Wirklichkeit werden, und darauf sollte jeder Vermieter sich einstellen. Also auch der steuerfreie Verkauf nach 10 Jahren ist nicht 100% sicher.

Alles also kein Widerspruch, es ist im Zusammenhang zu betrachten.

Ich stehe auf der Seite derjenigen, die noch kein Vermögen haben und setze mich für die ein. Dazu gehört auch ein Mietrecht, das speziell die Schwachen schützt und nicht mit der Gießkanne nicht Bedürftige einseitig zu Lasten der Vermieter begünstigt. Ein Überangebot an Mietwohnungen wäre gut für den Mietmarkt. Im Bürobereich haben wir z. B. keinen Mangel.

 

Anfang des Jahres sah ich das Plakat zu einem Vortrag "Erfülltes Leben" von Prof. Friedemann Schulz von Thun. Bei ihm hatte ich studiert, und "Friedo" - wie wir Studenten ihn nennen durften - ist mit seinen Büchern "Miteinander reden" bei rororo berühmt geworden.

Das Buch gibt es bei der Onleihe und es geht um die fünf Bereiche Wunsch-, Sinn-, Dasein-, Sinn- und Selbsterfüllung. Ein gutes Modell, um zu hinterfragen, ob man hier auf dem rechten Weg ist.

Meine Wünsche sind schon nahezu alle in Erfüllung gegangen. Ich bin finanziell unabhängig, habe viel gesehen und erlebt. Meine Frau, drei Kinder und sechs Enkelkinder sowie viele Freunde machen mir Freude. Ich leiste einen Beitrag dazu, dass Menschen wohlhabend werden; beruflich aber auch durch gemeinnütziges, politisches Engagement. Ich bin gesund und geistig und körperlich aktiv, lebe drogenfrei und ernähre mich gesund.

Ich wünsche allen ein erfülltes Leben. Und das Jahresende ist ein guter Anlass, sein eigenes Leben einmal zu überdenken.

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Dorgenfrei, wie langweilig 🤪

Gegen ein paar Bierchen am Tresen und am Wochenende zum Spieleabend mit Freunden mal ein Tütchen rauchen ist doch nichts einzuwenden 😎

Gesunde Ernährung finde ich auch wichtig. Wir nehme uns täglich viel Zeit für die Zubereitung unserer Mahlzeiten. Das ist schon toll 🙂

PN an maxause@gmx.de

Fred gehört zu der Generation bei der das „Bierchen“ nicht zu Drogen zählt, das Tütchen aber sehr wohl.

Gehören auch Drogen zu einem "erfüllten Leben"? Sicher wird jeder hier probieren - trotz Suchtgefahr. Wenn also "erfüllt" auch vielseitiges Erleben bedeuten soll, möglichst viel gesehen und erfahren zu haben, dann gehören Drogen sicher dazu. Außerdem wird z. B. der Alkoholkonsum in unserer Gesellschaft intensiv vorgelebt. Wer da nicht mitmacht, gilt schnell als Außenseiter, als Spaßbremse.

Beim Nikotin habe ich relativ schnell die Kurve bekommen und mit 18 wieder aufgehört zu rauchen. Und da vermisse ich nichts. Bestätigung haben ich gefunden bei Allen Carr: "Endlich Nichtraucher". Er hat übrigens auch das Buch geschrieben "Endlich ohne Alkohol". Da habe ich aber erst mit 50 einen Schlußstrich gezogen. Und auch da vermisse ich nichts, und alle meine Freunde haben sich inzwischen darauf eingestellt. LSD und Haschisch habe ich probiert - aber keinen Gefallen daran gefunden. Mit Kaffee habe ich vor 20 Jahren aufgehört, da er mich etwas nervös machte.

Bei Drogen muss jeder selbst eine selbstkritische Inventur machen und für sich einen passenden Weg suchen. Im Problemfall muss man den Mut haben, sich Hilfe zu holen. Manchmal schafft man es nicht allein. Auch hier ist der Jahresschluß ein guter Zeitpunkt, sich darüber Gedanken zu machen.

 

Rauchen ist wirklich richtig dumm. Ich versuche seit Monaten, damit aufzuhören, vielleicht gelingt es mir zwischen den Jahren 🙂

Steht auf jeden Fall auf meiner Agenda ganz weit oben☝️

Der große Trinker war ich nie, vor allem aber habe ich keine Lust auf Kater und den Verlust meiner Sprachfunktion. Alkohol gibt's bei mir ganz gelegentlich und dann auch nur in der Kneipe und nie zu Hause. Wann immer ich wählen kann, bevorzuge ich eher Gras - meiner Meinung nach auch gesellschaftsfreundlicher bzw. öffentlichkeitskompatibler. Mein Übernachbar ist starker Alkoholiker, seine Frau ebenfalls. Leberzirrhose in vollem Gang, dennoch kaum Einsicht. Vier Mal war er schon für Wichen im Krankenhaus, einmal sogar für 3 Wichen im Pflegeheim weil man da hte es geht zu Ende - nunja er lebt noch und schluckt fleißig weiter, ich rechne mit seinem baldigen Ableben. Schade schade wenn man so abrutscht und die Kurve nicht mehr bekommt...!

 

PN an maxause@gmx.de

Die Hypothekenzinsen sind in den letzten Wochen um nahezu ein Prozent wieder gesunken von 4,2 auf aktuell 3,4%. Da sich die Inflation etwas beruhigt hat, wird von weiteren Zinssenkungen in 2024 ausgegangen. In der Welt sieht Fabricius schon eine Wiederbelebung des Wohnungsmarktes -nachdem in den letzten Wochen viel von geplatzter Blase zu lesen war.

Man kann sich also wieder auf die Suche begeben. Für Einsteiger ist eine preiswerte Gebrauchte zu empfehlen, bei der auch vieles in Eigenleistung modernisiert werden kann. Für manche ist es die einzige Möglichkeit, da beim Mietmarkt in angespannten Lagen wenig oder nichts und kaum Auswahl zu finden ist.

Wagenknechts Partei bekennt sich offen zum Wohnungs-Sozialismus

Das Programm der neuen Partei BSW ist raus. Zum Thema "Wohnen", Zitate:

"Wohnungen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen und viele andere wichtige gesellschaftliche Einrichtungen wurden und werden an Renditejäger verscherbelt."

Und deutlicher: " Die Privatisierung und Kommerzialisierung existentieller Dienstleistungen, etwa im Bereich Gesundheit, Pflege oder Wohnen, muss gestoppt werden,"

Wohnen soll der Bürger also nicht im persönlichen Eigentum sondern bei Eigentümern, die gemeinwohlorientiert sind. Die Ware Wohnen soll dem gewinnorientierten Markt entzogen werden.

Das ist insgesamt der Grundgedanke: "Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der das Gemeinwohl höher steht als egoistische Interessen und in der nicht Trickser und Spieler gewinnen."

Egoismus wird verteufelt, eine "Gemeinwohlmotivation" wird herbeigebetet:

"Eine Gesellschaft, deren mächtigste Akteure nur noch von der Motivation getrieben sind, aus Geld mehr Geld zu machen, führt zu wachsender Ungleichheit, zur Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen und zu Krieg. Wir setzen dem unsere Ideen von Gemeinsinn, Verantwortung und Miteinander entgegen..."

Es wird dabei das Grunderkenntnis der Motivationspsychologie ignoriert:  Der Mensch wird zuerst von einem gesunden Egoismus motiviert wird. Er besonders dann zu Leistungen bereit, wenn er daraus einen Nutzen für sich (und seine Nächsten) zieht. Erst in zweiter Linie denkt er gemeinwohlorientiert, berücksichtigt er, dass er auch ein soziales Wesen ist und in einer größeren Gemeinschaft lebt. Und auch da will er für seine Steuern eine angemessene Gegenleistung. Wieder egoistisch.

Es ist also leider ein von sicher wünschenswertem aber letzten Endes von Illusionen geprägtes Menschenbild, das Grundlage der Politik ist.

Und bezüglich "Wohnen" geht es dem Bürger auch um Selbstbestimmung und möglichst wenig Fremdbestimmung. Das erlebt er besonders im Eigentum. Und er will nicht sein Leben lang Miete zahlen. Dem widersprechen gemeinwohlorientierte Konzepte wie Genossenschaften und gemeinnützige Wohnungsunternehmen. Die verlangen auch immer einen Zins für den Geldwert der Wohnung.

Die Konsequenz wird sein: Der Wähler wird erkennen, dass Wagenknecht keine soziale Marktwirtschaft will sondern eine vom Gemeinwohl motivierte sozialistische Wirtschaft. Und dass ihre "rechte" Migrations- und Klimapolitik nur Köder sind, um der AfD Wähler abzujagen.

Über 80% der Bürger woll

Den Versuch, Sozialismus in ein eigentlich kapitalistisch ausgelegtes System einzubinden haben schonmal welche 40 Jahre lang versucht. Toi toi toi, das wird aber anstrengend 🙈

PN an maxause@gmx.de

Ausgerechnet dieser Staat der es nichtmal schafft einen Flughafen oder einen Bahnhof zu bauen ohne sich dabei komplett zu blamieren, soll sich zentral um sämtliche Wohnungen kümmern?

Was muss man bitte gesoffen haben wenn man denkt, dass das gut geht xD

Zitat von PanameraFlow am 10. Januar 2024, 19:30 Uhr

Ausgerechnet dieser Staat der es nichtmal schafft einen Flughafen oder einen Bahnhof zu bauen ohne sich dabei komplett zu blamieren, soll sich zentral um sämtliche Wohnungen kümmern?

Was muss man bitte gesoffen haben wenn man denkt, dass das gut geht xD

Na ja, es können natürlich auch gemeinwohlorientierte Firmen sein. Aber wer motiviert die zu einem sparsamen Umgang mit Ressourcen? Mit dem Motiv Gewinnerzielung ist Sparsamkeit unlösbar verbunden. Wer ist motiviert, bei Freiwerden zügig wieder zu vermieten und sparsam und flott zu renovieren?

Und nach welche Kriterien sollen die Wohnungen dann verteilt werden? Und soll der Staat sie finanzieren ohne Tilgung und so ewig einen Zins nehmen?

Wohnen ist nach Nahrung  d a s  Grundbedürfnis. Das ist für ein Parteiprogramm durchaus ein Prüfstein.

Die beste Lösung a la Wagenknecht wäre es, alle Wohnimmobilien in Gemeinwohleigentum zu überführen. Dafür könnte eine staatlich Firma wie die Treuhand gegründet werden. Dazu müssen natürlich auch alle jetzt privaten Immobilien gehörten. Die Bewohner werden dann Mieter.

Da das Ziel Wagenknechts auch ist, die Vermögensungleichheit zu schleifen, würde die Enteignung dann weitgehend entschädigungslos sein - die bisherigen Eigentümer erhalten ja als Gegenleistung ein Wohnrecht.

Die Finanzierungen müsste dann die neue Treuhand übernehmen. Die Valuta werden dann auf alle Immobilien gemäß ihrem Grundsteuerwert verteilt und erzeugen dann eine entsprechend Nettomiete zzgl. Tilgung. Diejenigen, die schon eine schuldenfreie Wohnung hatten, sollten das als eine Art "Lastenausgleich" sehen. Dem Ziel der Gleichheit müssen eben auch Opfer gebracht werden.

In ca. 20 Jahren sind dann alle Darlehen getilgt und alle wohnen nettomietefrei. Sie zahlen dann nur Instandhaltung, Verwaltung und Betriebskosten.

Es stellt sich dann nur das Problem, dass viele in ungleichen Wohnverhältnissen leben. Da muss es dann eine Einrichtung bei der Treuhand geben, die den Wohnraum nach objektiven und subjektiven Kriterien neu verteilt, so dass möglichst viel Gleichheit entsteht.

Sozialismus geht doch!

Inzwischen wird in angespannten Wohnungsmärkten schon jede dritte Wohnung möbliert kurzzeitvermietet. Es haben sich Unternehmen darauf spezialisiert, mit dem Vermieter einen Mietvertrag zu schließen für x Jahre und jährlicher Verlängerung. Diese vermieten dann kurzzeit. Dadurch wird der Vermieter von den Risiken einer Forderung wegen Verstoßes gegen die Mietpreisbremse befreit und kommt auch nicht in die Gewerblichketi wegen Kurzzeitvermietung.

Das sind die Ausweichmanöver gegen die Mietpreisbremse. So kommen immer weniger Wohnungen zu gedeckelten Mieten an den Markt. Und diese Bremse fördert nicht Bedürftige - denn die werden bei der Vielzahl der Bewerber nicht genommen.

Die Wohnung bekommt von einem kaufmännische denkenden Vermieter der Bonitätsstärkste, denn bei dem hat der Vermieter das geringste Ausfallwagnis.

Viel besser wäre es, statt einer Mietpreisbremse dass der Staat den Mietausfall bei Einkommensschwachen verbürgt - und die Miete durch Wohngeld auch für Normalverdiener erschwinglich macht. Beim Staat kommen durch die Einkommenssteuer des Vermieter sowie rund 40% des Wohngeldes wieder rein - und zusätzlich erhält er bei Gutverdienern auch 40% der nach Wegfall der Mietpreisbremse höheren Steuern - so dass es für Staat und Geringverdiener insgesamt positiuv ausgehen würde. Und es kämen wieder mehr Wohnungen zu normalen Bedingungen an den Markt.

Zitat von FredFinanzFuchs am 13. Mai 2024, 13:59 Uhr

Viel besser wäre es, statt einer Mietpreisbremse dass der Staat den Mietausfall bei Einkommensschwachen verbürgt - und die Miete durch Wohngeld auch für Normalverdiener erschwinglich macht. Beim Staat kommen durch die Einkommenssteuer des Vermieter sowie rund 40% des Wohngeldes wieder rein - und zusätzlich erhält er bei Gutverdienern auch 40% der nach Wegfall der Mietpreisbremse höheren Steuern - so dass es für Staat und Geringverdiener insgesamt positiuv ausgehen würde. Und es kämen wieder mehr Wohnungen zu normalen Bedingungen an den Markt.

Inwiefern lohnt es sich für Otto Normal dann noch Gutverdiener zu werden - und lebt nicht sowieso ein grösserer Anteil von Gutverdienern in Eigentum, statt zur Miete?

 

Viel besser wäre es, statt einer Mietpreisbremse dass der Staat den Mietausfall bei Einkommensschwachen verbürgt - und die Miete durch Wohngeld auch für Normalverdiener erschwinglich macht. Beim Staat kommen durch die Einkommenssteuer des Vermieter sowie rund 40% des Wohngeldes wieder rein - und zusätzlich erhält er bei Gutverdienern auch 40% der nach Wegfall der Mietpreisbremse höheren Steuern - so dass es für Staat und Geringverdiener insgesamt positiuv ausgehen würde. Und es kämen wieder mehr Wohnungen zu normalen Bedingungen an den Markt.

Klingt ganz prima, würde aber nicht funktionieren. Was meinst du was da los ist wenn auf einmal jeder zweite oder Dritte Wohngeld-berechtigt ist 💩🙈 Der Mehrwert würde im Verwaltungsapparat verpuffen. Ein gesunder Markt reguliert sich selbst.

Im Prinzip ist Wohnen im Verhâltnis zum Einkommem die letzten 50 Jahre auch nicht wirklich überinflstionär teurer geworden. Allerdings hat sich die Pro-Kopf-Wojnfläche seit den 70ern mehr als verdoppelt.

Daher bin ich Befürworter von kleinen und Platz-effizienten Wohneinheiten mit dann auch geringen Nebenkosten.

Wenn überhaupt bezuschussen, dann doch bitte die welche "angemessen" wohnen - wenn ich also frugal zu zweit auf 35 Qm lebe und entsprechend wenig Wohnraum belege und andere sich als Single eine 90 Qm Bude "gönnen, dann gibt es eben keinen Zuschuss 🤷🏻‍♂️

Auch regt das natürlich dazu an, große geeignete Wohnungen eher mkt entsprechender Anzahl an Personen als WG zu mieten. Wenn etwas knapp ist dann sollte man nicht mit der Gießkanne fördern sondern diejenigen die datu beitragen das Problem zu lösen 💪 Meinst du nicht auch? 🙂

PN an maxause@gmx.de
Zitat von Max aus E am 14. Mai 2024, 0:58 Uhr

Viel besser wäre es, statt einer Mietpreisbremse dass der Staat den Mietausfall bei Einkommensschwachen verbürgt - und die Miete durch Wohngeld auch für Normalverdiener erschwinglich macht. Beim Staat kommen durch die Einkommenssteuer des Vermieter sowie rund 40% des Wohngeldes wieder rein - und zusätzlich erhält er bei Gutverdienern auch 40% der nach Wegfall der Mietpreisbremse höheren Steuern - so dass es für Staat und Geringverdiener insgesamt positiuv ausgehen würde. Und es kämen wieder mehr Wohnungen zu normalen Bedingungen an den Markt.

Klingt ganz prima, würde aber nicht funktionieren. Was meinst du was da los ist wenn auf einmal jeder zweite oder Dritte Wohngeld-berechtigt ist 💩🙈 Der Mehrwert würde im Verwaltungsapparat verpuffen. Ein gesunder Markt reguliert sich selbst.

Ja, aber der Wohnungsmarkt in Deutschland ist nicht gesund. Seit 2015 sind über 10 Millionen Menschen nach Deutschland eingewandert - zu einem beachtlichen Teil in die Sozialsysteme. Für diese Leute zahlt der Staat also die Unterkunft. Gleichzeitig werden aber keine 300t Wohnungen pro Jahr gebaut.

Max, ich bin aber bei dir - Wohngeld löst das Problem nicht.

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