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Upps...I did it again

@achim_global:

tut mir leid das so direkt zu schreiben, aber du hast eine verkürzte Sicht, so gut wie keine Kapitalmarktkenntnis und dazu noch eine bemerkenswerte Anspruchshaltung geprägt von schwarz/weiß, Glück/Unglück etc. Denken.

Andererseits bist du ein gutes Beispiel, dass man auch völlig ohne Aktien mit 57 einer Immo, Bargeld und ALG1, FIRE machen kann. Viele Wege führen nach Rom, so auch deiner.
Und, es bestätigt meine Meinung, dass keiner der einigermaßen fleißig im Beruf war, länger als bis Ende 50 arbeiten muss.

Zitat von Muslime_Frugi am 27. Januar 2022, 11:34 Uhr

@achim_global:

tut mir leid das so direkt zu schreiben, aber du hast eine verkürzte Sicht, so gut wie keine Kapitalmarktkenntnis und dazu noch eine bemerkenswerte Anspruchshaltung geprägt von schwarz/weiß, Glück/Unglück etc. Denken.

Andererseits bist du ein gutes Beispiel, dass man auch völlig ohne Aktien mit 57 einer Immo, Bargeld und ALG1, FIRE machen kann. Viele Wege führen nach Rom, so auch deiner.
Und, es bestätigt meine Meinung, dass keiner der einigermaßen fleißig im Beruf war, länger als bis Ende 50 arbeiten muss.

Ja, aber (achtung, ich muß hier wie immer gern ein wenig übertreiben, aber das liegt mir beim Schreiben im Blut): wenn er frühzeitig und nachhaltig mit der Investition in Aktien angefangen hätte, säße er jetzt in seinem Traumland in der Wärme. So reicht die Kohle nicht und er muß in D rumfrieren und hat auch keine Nanny, die ihm die Wäsche sortiert...

Zitat von Achim_Global am 27. Januar 2022, 11:20 Uhr

Schön für dich . Ich habe in meinem Leben bisher 2 mal Aktien angefasst, und bin jedes mal auf die Schnauze geflogen.

Leider ist das bei mir echtes hart verdientes Geld und kein Spielgeld . Es mag ja hier viele Leute geben, die es nicht stört, wenn sie eine paar Tausend oder auch 100k  Euro verlieren. Die könne sich natürlich glücklich schätzten.

Alle anderen hier im Forum haben ihr Geld geerbt oder im Lotto gewonnen. Der einzige, der hier arbeitet bist du. Ist dir das noch nicht aufgefallen?

1997 hatte ich schon ein (für meine damaligen) Verhältnisse mit damals 30 ordentliches Portfolio. Habe ein paar Jahr gearbeitet und mich gefreut. Dann kam die Asienkrise und mein Portfolio hat sich halbiert. Die Schmerzen stecken mir heute noch in den Knochen. Das hat mich aber abgehärtet. Denn das war alles nichts gegen das Platzen der Techbubble in den 2000ern. Die 50% Verlust, die ich damals gemacht habe, legt mein Portfolio jetzt manchmal in einem Monat zu. Da muß man schon ein wenig Geduld und Nerven mitbringen.

@muslime_frugi @privatier

Meine liebsten Freude hier , irgendwie seid ihr mir mit euren ehrlichen Worten auch ans Herz gewachsen.

Und bei geschickter Terminierung hat man sogar Anspruch auf 24 Monate ALG1 Höchstsatz 😎 , und bei geschicktere Planung kann man mit spätem Wechsel in die GKV auf die gesamte Lebenszeit betrachtet, locker 6 Stellige Summen einsparen .

Übrigens hat es mittlerweile dank eines erfolgreich abgeschlossenen Projekts und des 6 Monate verzögerten Ruhestandes für eine Zweit Immobile mit Garten in südlicherer Lage Europas  gereicht, ohne die bisherige Budgetplanung in irgend einer Weise anzupassen .

Sicher kann ich mich auch ärgern, das ich nicht vor 20 Jahren für je 10.000 Euro Amazon, Google und Bitcoins gekauft habe.

Aber leider bin ich, wie so viele, nicht mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestattet. Ich tröste mach darüber hinweg, das ich wahrscheinlich nicht der einzige bin, der mit Aktien schon mal Geld verloren hat, aber einer der Wenigen, der sich traut , das auch zuzugeben. 😉

Schön dass man hier offen und ehrlich (natürlich nicht beleidigend und diffamierend) schreiben kann und du das schätzt (meine ich völlig Ironie frei!).

Es liegt mir auch völlig fern dich hier als Trottel oder ähnliches zu betrachten. Das bist du nicht und zurecht kannst du stolz auf deine Lebensleistung sein (auf ALG1 natürlich nicht, wenngleich ich finde das nicht völlig verwerflich es in Anspruch zu nehmen) sein.

Was ich aber schade für dich finde, ist, dass du Chancen und Möglichkeiten nicht intellektuell erfassen willst und dich auch nicht inhaltlich mit dem Thema auseinandersetzt. Musst du natürlich auch nicht. Jeder muss sich mit seinem Anlagemix wohl fühlen. Aber weil du Dinge einfach nicht weißt und einigermaßen umfassend verstehst, ist es doch schade und ernüchternd, dass du das als solches nicht akzeptierst und stehen lässt. Anstatt dessen dir eine Meinung zurecht legst die dir entgegen kommt und in der du dich bestätigt fühlst. Denkt doch mal über diesen Aspekt ein bisschen nach.

Ebenso ist natürlich klar, dass deine offen zur Schau gestellte Freude über Optimierungen zu Lasten der Sozial- und Versicherten Gemeinschaft nicht besonders sympatisch wirkt.

Dies wie das zurechtlegen eigener Meinung steht der Zufriedenheit im Wege - sehe ich zumindest so.

Zitat von Achim_Global am 27. Januar 2022, 11:54 Uhr

Sicher kann ich mich auch ärgern, das ich nicht vor 20 Jahren für je 10.000 Euro Amazon, Google und Bitcoins gekauft habe

Aber leider bin ich, wie so viele, nicht mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestattet.

Wie oft soll man dir noch schreiben: Du sollst marktbreit investieren und nicht mit Amazon & Bitcoins spekulieren. Dafür braucht es keine hellseherischen Fähigkeiten.

Ich tröste mach darüber hinweg, das ich wahrscheinlich nicht der einzige bin, der mit Aktien schon mal Geld verloren hat, aber einer der Wenigen, der sich traut , das auch zuzugeben. 😉

Find ich tatsächlich gut, dass du das so offen schreibst.

Geld verloren hast du bisher nur einmal, vor zwanzig Jahren. Aktuell stehst du noch zu Beginn einer potentiell erfolgreichen Aktionärskarriere, es ist nichts Erwähnenswertes passiert, außer dass du rausgefunden hast, dass du eine sehr große Verlustaversion hast. Es liegt aber weiter an dir, was du aus deinem Aktieninvest am Ende machst.

Zitat von Achim_Global am 27. Januar 2022, 11:20 Uhr

Leider ist das bei mir echtes hart verdientes Geld und kein Spielgeld . Es mag ja hier viele Leute geben, die es nicht stört, wenn sie eine paar Tausend oder auch 100k Euro verlieren. Die könne sich natürlich glücklich schätzten.

Falsche Denke. Wenn du 1000€ in einen marktbreiten ETF steckst, damit du in 20 Jahren davon zehren willst, dann ist nur der erwartete Betrag nach den 20 Jahren wichtig, und der liegt weiterhin weit über 1000€. Ein negativer Zwischenstand nach einem Jahr ändert daran gar nichts.

Verlustaversion...das ist glaube ich meine Persönlichkeit , und das ist auch das , was mich in Zukunft daran hindern wird, weiter irgendwas mit Wertpapieren zu machen.

Sicher habe ich mich vor dem letzten Auf umgeschaut , und die Frage ist natürlich auch, was soll man glauben was will man glauben, und was passiert später . Die NVIDIA Aktie ist das beste Beispiel. In einem Dezember 21 Newsletter von The Motley Fool wurde sie als eine der 3 Wachstumsaktien schlechthin betitelt. 2 Wochen später fällt sie um 30% . Soviel zu Vorhersagen und Empfehlungen . Es ist natürlich meine eigene Schuld , das was irgendwo geschrieben wird, zu glauben.

Es ist eher mein Wesen, das mich schon lange, und auch in Zukunft , vom Aktienmarkt abhält. Anstatt , wie unsere Regierung , Geld auszugeben, und dann zu schauen wo man es her bekommt, schaue ich lieber , wo ich was einsparen kann, um in dem Budget zu bleiben, was ich habe . Keine Verluste ( mal abgesehen von der Inflation, die nun mal da ist) sind mir in dem Fall lieber als die Chance auf  Gewinne.

 

Was die Sozialversicherungen  angeht, so bewege ich mich ganz klar in dem Ramen, den der Gesetzgeber festgesteckt hat. Für die Leistungen habe ich schliesslich auch bezahlt. Ich sehe darin absolut nichts verwerfliches. Ich bin sogar der Überzeugung, das ich , wenn ich mal Einzahlung und Auszahlungen vergleiche, letztendlich trotz Inanspruchnahme berechtigter Leistungen, in diesem land durchaus eindeutig zu den Nettozahlern gehöre, die mehr in den Topf gegeben haben, wie sie raus bekommen .

Hallo Achim,

 

ich kann dem bisher gesagten nur zustimmen: Bei der Börse braucht man nunmal eine gewisse Ausdauer und Schmerztoleranz. Diese kann manchmal sogar über mehrere Montae oder Jahre gefragt sein.

 

Zum Thema ALG1 und etwaige Ansprüche darauf solltest du dir unbedingt mal den kompletten § 159 SGB 3 durchlesen. Ich stelle mal den Link dazu hier ein und hoffe, dass er klappt.

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__159.html

 

Und noch viel wichtiger:

Wenn Leistungen unberechtigt in Anspruch genommen werden, kann neben den oben erwähnten Sperrzeiten im schlimmsten Fall auch ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen den Leistungsempfänger eingeleitet werden:

 

"Wer absichtlich falsche bzw. unvollständige Angaben macht oder Änderungen nicht bzw. nicht unverzüglich mitteilt und dadurch Leistungen erhält, die ihm nicht zustehen, macht sich wegen Betrugs oder Erschleichens von Sozialleistungen strafbar und kann mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bzw. bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden (§ 263 StGB)."

Lass dich am besten vorher mal von einem Fachmann/frau (Rechtsanwalt/Rechtsanwältin) beraten, was hier überhaupt legal möglich ist.

Moin @achim_global

Auch ich kämpfe "dieser Tage" etwas mit mir selbst:

Im Sommer habe ich mir erstmals ein Depot bei der Deka angelegt. Ziemliches Durcheinander und ungünstige Konditionen.

Die Festtage zwischen den Jahren habe ich mir Zeit genommen da mal etwas aufzuräumen. Ich habe das Depot aufgelöst und das Geld auf das Depotkonto bei der ING überwiesen. Leider standen da die Kurse recht schlecht - "kein Problem" dachte ich mir, beim All World sieht die Kurve ja ähnlich aus. Bis alles Geld überwiesen war und auch noch sonstiges Cash das auf Konten "umherlag" überwiesen war und bereit zur Wiederanlage, stiegen zwischenzeitlich die Kurse um fast 5% wieder an. Ich habe dann schön auf dem Allzeithoch investiert und stehe mit meinem Depotwert nun fast 10% im Minus - das war wirklich ganz ausgesprochen doofes Timing - aber wer konnte das ahnen!

Nun habe ich hin und herübergeht ob ich den knapp 80.000€ im Depot nochmal meine letzten Cashreserven von knapp 15.000€ hinterherschicke und für derzeit 8% günstiger nachkaufe.

Im Endeffekt habe ich mich aber entschieden das zu lassen und diesen Vorgang aufzusparen für "wirkliche Kurseinbrüche". Klar ärgere ich mich über die derzeit "verlorenen" 8.000€...

ABER

Mein Anlagehorizont erstreckt sich auf gute 10 Jahre. die eingezahlten 80.000€ sind "nur" ein Viertel der Summe die ich über die nächsten vier Jahre ansparen möchte und so erziehe ich mich dazu, Ruhe zu bewahren und nicht durchzudrehen- als Neuling gar nicht immer einfach. Mit meinen Sparplänen nehme ich ja einen bunt gemischten Strauß mit - und das noch über vier Jahre gefolgt von weiteren 5 Jahren "in Ruhe lassen". Sparplan mal zu niedrigen Kaufpreisen, mal zu sehr hohen - am Markt kann ich nichts ändern. in 5 Jahren wäre ich vielleicht froh, nochmal zu den Kursen des letzten ATH im Januar kaufen zu können. Sicher stehen die Zahlen dann wieder besser. Was also jetzt extrem doof gelaufen ist (Verkauf bei Tief, Wiedereinstieg bei Hoch) kostet mich auf meinen Gesamtanlagehorizont gesehen vielleicht 2% Rendite pro Jahr. Das ist immer noch deutlich weniger als der Prozentsatz mit dem die Inflation mein Kapital entwertet. Was also ist denn eine vernünftige Alternative sein Geld zu "horten". Es auf dem Girokonto zu belassen sichert mir garantierte 3% Kaufkraftverlust zzgl. "Strafzins" - das sehe ich dann auch nicht ein. Mein unglückliches Händchen bei der Depotumstellung kostet mich im Endeffekt also auch nicht mehr Geld als drei Jahre lang gar nichts damit zu machen.

Ich habe alles in einen thesaurierenden All World gestopft - das Ding fasse ich auch nicht wieder an.

Mit Aktien kenne ich mich nicht aus - und möchte auch keine Freizeit opfern, mich da zum Guru zu entwickeln, so dass ich einen einfachen ETF bevorzuge.

Wenn man so dusselig wie ich umstrukturiert habe und mal in die Vergangenheit blickt, so gab es nie einen Zeitraum größer als 15 Jahre in dem man Verlust gemacht hat, egal wie dusselig man gestartet ist. Diese Sichtweise motiviert mich, nicht "durchzudrehen" und abzuwarten was da so alles passiert 😉

Im Endeffekt habe ich ja auch noch Immobilien und eine Oldtimersammlung so dass ETF nur einen Teil meines Vermögens ausmachen und Gott sei Dank gibt es bei Immobilien keine tagesaktuellen Kurse - das ist für mich psychisch besser geeignet. Mein Vorsatz für 2022 ist es daher, zu versuchen, nur einmal die Woche ins Depot zu schauen - ohnehin habe ich keinen Einfluss auf das was da so passiert...

VG

Also für mich als Hobby-Analytiker ist Achim_Global schon ein spezieller Fall: Das was hier im Forum geschrieben wird einfach ignorieren (lieber heißen Tipps von Motley Fool et al. folgen), dann irgendwas ad hoc entscheiden und umsetzen, dann wenns schief geht sagen, dass er sich  selbst nicht im Griff hat und andere es ja viel besser haben, da denen die Verluste nix ausmachen und Spielgeld hätten das er nicht hat, weil hart verdient, und überhaupt eine Grundsatzbetrachtung als Versicherungsnettoeinzahlerheld usw. usf. Und schreibt dann seine Beschwerde als Kommentar in dem Forum, in dem das genau ja nicht so ist und vielfach verstanden und umgesetzt wird, nämlich: Diversifikation und Geduld.

Keiner ist hier der sagt: Glück brauchst du, einfach die Amazon, Google, Bitcoins von morgen kaufen, Achim aber schon, zumindest als retrospektivisches Epos!

Also doch eher so: Achim du willst das; du kannst das aber nicht; das wird dir nicht gelingen und daher kehre um auf den Weg der Vernunft....genug der Hypnose. 🙂

 

Zitat von Arnim am 27. Januar 2022, 13:31 Uhr

Hallo Achim,

 

ich kann dem bisher gesagten nur zustimmen: Bei der Börse braucht man nunmal eine gewisse Ausdauer und Schmerztoleranz. Diese kann manchmal sogar über mehrere Montae oder Jahre gefragt sein.

 

Zum Thema ALG1 und etwaige Ansprüche darauf solltest du dir unbedingt mal den kompletten § 159 SGB 3 durchlesen. Ich stelle mal den Link dazu hier ein und hoffe, dass er klappt.

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__159.html

 

Und noch viel wichtiger:

Wenn Leistungen unberechtigt in Anspruch genommen werden, kann neben den oben erwähnten Sperrzeiten im schlimmsten Fall auch ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen den Leistungsempfänger eingeleitet werden:

 

"Wer absichtlich falsche bzw. unvollständige Angaben macht oder Änderungen nicht bzw. nicht unverzüglich mitteilt und dadurch Leistungen erhält, die ihm nicht zustehen, macht sich wegen Betrugs oder Erschleichens von Sozialleistungen strafbar und kann mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bzw. bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden (§ 263 StGB)."

Lass dich am besten vorher mal von einem Fachmann/frau (Rechtsanwalt/Rechtsanwältin) beraten, was hier überhaupt legal möglich ist.

Also, über so eine Aussage muss ich mich schon ein  ärgern. 😳 Ich hatte oben ganz klar gesagt, das ich mich an die geltende Gesetze halte.

Alle Angaben die ich mache sind absolut korrekt, alle Meldungen sind beim Arbeitsamt gemacht, eine Beratung über den Leistungsanspruch hat mit dem Arbeitsamt stattgefunden, alle Unterlagen liegen vor.

Mit welchem Recht das hier angezweifelt wird, ist mir absolut unverständlich , mir Betrug oder erschleichenden von Leistungen nahe zu legen, ist schlicht weg eine Frechheit und eine unhaltbare Unterstellung.

Zitat von Achim_Global am 27. Januar 2022, 11:54 Uhr

Aber leider bin ich, wie so viele, nicht mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestattet. Ich tröste mach darüber hinweg, das ich wahrscheinlich nicht der einzige bin, der mit Aktien schon mal Geld verloren hat, aber einer der Wenigen, der sich traut , das auch zuzugeben. 😉

Kein Problem, da kann ich wenn gewünscht endlose Listen liefern!

Beispiele gefällig:

  • Ericsson, gekauft für 14, verkauft irgendwann im September 2002 für knapp 0,8
  • Worldcom, gekauft für 28, verkauft irgendwann im September 2002 für 0,12

Stückzahlen waren nicht riesig. @achim_global Rechenaufgabe für dich: wie hoch waren die Verluste in Prozent?

Zitat von Absprung_2020 am 27. Januar 2022, 13:34 Uhr

 

Also doch eher so: Achim du willst das; du kannst das aber nicht; das wird dir nicht gelingen und daher kehre um auf den Weg der Vernunft....genug der Hypnose. 🙂

Werd ich auch machen. Einfach in Ruhe leben, ohne Stress vor Verlusten und Kurseinbrüchen.

Geld auf Festgeldkonten verteilen, nicht mehr als 100K pro Bank , wegen Einlagensicherung, 0.75 % bekommen, 5% Inflationsrisiko pro Jahr einberechnen, und sich einfach um nichts kümmern und das Geld in Ruhe über die nächsten 30 Jahre aufbrauchen, und damit glücklich werden.

😎

Zitat von Privatier am 27. Januar 2022, 13:54 Uhr
Zitat von Achim_Global am 27. Januar 2022, 11:54 Uhr

Aber leider bin ich, wie so viele, nicht mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestattet. Ich tröste mach darüber hinweg, das ich wahrscheinlich nicht der einzige bin, der mit Aktien schon mal Geld verloren hat, aber einer der Wenigen, der sich traut , das auch zuzugeben. 😉

Kein Problem, da kann ich wenn gewünscht endlose Listen liefern!

Beispiele gefällig:

  • Ericsson, gekauft für 14, verkauft irgendwann im September 2002 für knapp 0,8
  • Worldcom, gekauft für 28, verkauft irgendwann im September 2002 für 0,12

Stückzahlen waren nicht riesig. @achim_global Rechenaufgabe für dich: wie hoch waren die Verluste in Prozent?

Und, tut dir das nicht weh ? Ärgerst du dich darüber nicht ?

Zitat von Achim_Global am 27. Januar 2022, 13:49 Uhr

 

Zitat von Arnim am 27. Januar 2022, 13:31 Uhr

Hallo Achim,

 

ich kann dem bisher gesagten nur zustimmen: Bei der Börse braucht man nunmal eine gewisse Ausdauer und Schmerztoleranz. Diese kann manchmal sogar über mehrere Montae oder Jahre gefragt sein.

 

Zum Thema ALG1 und etwaige Ansprüche darauf solltest du dir unbedingt mal den kompletten § 159 SGB 3 durchlesen. Ich stelle mal den Link dazu hier ein und hoffe, dass er klappt.

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__159.html

 

Und noch viel wichtiger:

Wenn Leistungen unberechtigt in Anspruch genommen werden, kann neben den oben erwähnten Sperrzeiten im schlimmsten Fall auch ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen den Leistungsempfänger eingeleitet werden:

 

"Wer absichtlich falsche bzw. unvollständige Angaben macht oder Änderungen nicht bzw. nicht unverzüglich mitteilt und dadurch Leistungen erhält, die ihm nicht zustehen, macht sich wegen Betrugs oder Erschleichens von Sozialleistungen strafbar und kann mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bzw. bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden (§ 263 StGB)."

Lass dich am besten vorher mal von einem Fachmann/frau (Rechtsanwalt/Rechtsanwältin) beraten, was hier überhaupt legal möglich ist.

Also, über so eine Aussage muss ich mich schon ein  ärgern. 😳 Ich hatte oben ganz klar gesagt, das ich mich an die geltende Gesetze halte.

Alle Angaben die ich mache sind absolut korrekt, alle Meldungen sind beim Arbeitsamt gemacht, eine Beratung über den Leistungsanspruch hat mit dem Arbeitsamt stattgefunden, alle Unterlagen liegen vor.

Mit welchem Recht das hier angezweifelt wird, ist mir absolut unverständlich , mir Betrug oder erschleichenden von Leistungen nahe zu legen, ist schlicht weg eine Frechheit und eine unhaltbare Unterstellung.

Alle Angaben sind korrekt? D.h. du hast den ehrlichen Willen, in der Zeit deines ALG I eine neue Anstellung zu finden und wirst dich aktiv darum bemühen, und nicht nur dem Anschein nach? Dann ist doch alles ok. Bei deinem Lebenslauf und deiner Erfahrung wirst du sicher schnell wieder unter Vertrag kommen, 24 Monate ALG I sind also nicht zu befürchten. Und danach musst du auch endlich nicht mehr die Arbeitsagentur um Zustimmung bitten, bis zu drei Wochen im Jahr in deiner Zweitimmobilie mit Garten in südlicherer Lage Europas verbringen zu dürfen. Ich beneide dich.

Doch, klar. Aber das war damals der längste Absturz seit 100 Jahren. Die 3 Jahre waren fürchterlich. Die beiden Positionen oben waren nicht riesig und ich hatte gut gestreut. ZB hatte ich eine große Position Microsoft. Mit denen war ich damals 55% im Minus. Die habe ich aber im Gegensatz zu den beiden Beispielen oben behalten. Heute bin ich mit Microsoft (ohne Dividenden) 1200% im Plus.

Zitat von Privatier am 27. Januar 2022, 14:10 Uhr

Doch, klar. Aber das war damals der längste Absturz seit 100 Jahren. Die 3 Jahre waren fürchterlich. Die beiden Positionen oben waren nicht riesig und ich hatte gut gestreut. ZB hatte ich eine große Position Microsoft. Mit denen war ich damals 55% im Minus. Die habe ich aber im Gegensatz zu den beiden Beispielen oben behalten. Heute bin ich mit Microsoft (ohne Dividenden) 1200% im Plus.

2002 war ich auch dabei ....leider.

@achim_global

Ein Mittelweg zwischen "High-performance-Titeln" und Festgeld ist nicht denkbar? Dem Können ein Chance geben? Warum eigentlich nicht?

@thewanderer

Ja sicher , ich werde mich nach bestem Wissen um eine zumutbare Anstellung ( zumutbar nach § 121 IV S. 2 SGB III, bezüglich Gehalt / Fahrzeit, etc.  ) bemühen.

Wenn ich meine Mitwirkunspflicht nicht erfülle , würden mir ja Leistungen gekürzt

Ob das der Arbeitsmarkt für jemand wie mich in meiner Region , und im fortgeschrittenen Alter , noch her gibt, darüber kann ich natürlich keine Aussage treffen.