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Umfrage: Wie hoch ist eure Sparquote?

Wie hoch ist deine Sparquote?
Am Monatsende ist nie was ĂŒbrig
0-10 %
11-20 %
21-30 %
31-40 %
41-50 %
51-60 %
61-70 %
71-80 %
81-90 %
> 90 %
Ich bin schon finanziell unabhÀngig und muss nix mehr sparen

Die Definition des Nettoeinkommens ist bei mir als angestelltem Arbeitnehmer noch relativ einfach (ich rechne jÀhrlich): einfach Monatsgehalt und Sonderzahlungen addieren und nach dem Steuerbescheid entsprechend korrigieren.

Langlebige GebrauchsgĂŒter rechne ich nicht direkt als Kosten, sondern schreibe sie ĂŒber die geschĂ€tzte Nutzungsdauer ab. DafĂŒr fĂŒhre ich ein Excel.

Nicht berĂŒcksichtigt werden die derzeit zu 100% thesaurierten KapitalertrĂ€ge im Depot.

Nach dieser Rechnung komme ich fĂŒr 2021 auf eine vorlĂ€ufige Sparquote von ~52%. Warum vorlĂ€ufig? Es stehen noch mein ökonomisch (wenn auch nicht steuerlich) ins alte Jahr gehörende Jahresbonus aus, sowie der Saldo aus der noch anzufertigenden SteuererklĂ€rung.

 

Die Sparquote schwankte in den vergangenen Monaten zwischen 45% (normaler Monat) und 60% (Monat mit Zusatzeinnahmen). Ich habe das GlĂŒck, trotz einer so hohen Sparquote auf nur wenig verzichten zu mĂŒssen. Luxus brauche ich nicht, aber EurozĂ€hlen bei Lebensmitteln oder einer guten Flasche Wein, das wĂ€re nichts fĂŒr mich. In den vergangenen Jahren habe ich aber gemerkt, fĂŒr wie viel Unsinn ich Geld ausgegeben habe. Jetzt konsumiere ich deutlich weniger, dafĂŒr aber wesentlich bewusster. Auf guten Urlaub könne ich beispielsweise nur sehr schwer verzichten, dafĂŒr gebe ich im Alltag kaum Geld aus.

Man sollte beim Sparen das Leben nicht vergessen!

Es ist fĂŒr mich schwierig, sich bei den Prozentangaben ein Bild zu machen?!

Ich fĂ€nde es fĂŒr viele einfacher, mit Euros zu schreiben. Wir haben Monatlich Netto 3100 € (2Personen) Einnahmen und sparen 1250 € jeden Monat!

Viele GrĂŒĂŸe Caro

 

 

 

 

 

Zitat von Caro am 17. April 2022, 7:45 Uhr

Es ist fĂŒr mich schwierig, sich bei den Prozentangaben ein Bild zu machen?!

Ich fĂ€nde es fĂŒr viele einfacher, mit Euros zu schreiben. Wir haben Monatlich Netto 3100 € (2Personen) Einnahmen und sparen 1250 € jeden Monat!

Viele GrĂŒĂŸe Caro

Ob dir das jetzt weiterhilft?
2 Erwachsene, 1 Kind - Netto US-$ 15.000, Sparrate US-$ 11.500

Hallo Tim,

3500 € pro Jahr an Ausgaben fĂŒr alles?!

Jetzt bin ich neugierig geworden! Wie machst du das? Unsere Miete ist schon 6000 € pro Jahr

Nehme mal stark an, dass er von monatlichen Ausgaben und Einnahmen spricht, dann könnten auch 3500$ Ausgaben passen.

Bei mir derzeit Einnahmen um die 10.000 Netto als Alleinverdiener. Ausgaben liegen bei rund 1500-2000€. demnach 8.000€ Sparleistung inkl. Immobilientilgung - oder anders gesagt, etwa 80-85% Sparrate mit 2 Personen und 18 HĂŒhnern 😉

Nicht falsch verstehen, ich finde es toll so viel Geld zu verdienen. Aber gibt es hier auch Leute in unserer Liga?

Caro

 

 

@caro Bei den im Forum genannten GehĂ€ltern traut sich vermutlich kaum noch jemand zu schreiben, der nicht mindestens sechsstellig verdient. Real dĂŒrfte es aber die Mehrheit sein. 🙂 Tim hat aber auch eine mutige Entscheidung getroffen. Dass die USA höhere NettogehĂ€lter haben ist ja kein Geheimnis, trotzdem wandern nur wenige dahin aus. Vielleicht tröstet es dich, dass mein Gehalt eher in deiner Region liegt, und meine Sparquote bei "lumpigen" 50-60%.

 

Es ist halt auch eine Frage der Einkunftsarten. Mit durchschnittlichem Gehalt und ohne nennenswertem Vermögen bzw. Hebeln mit Fremdkapital bei Immobilien ist der Sparquote und den absoluten Summen Grenzen gesetzt.

Bei mir kommen zum 6 stelligen Einkommen zunehmend EinkĂŒnfte aus Dividenden und Mieteinnahmen hinzu.
Der Kauf einer ETW letztes Jahr z.B. wird in wenigen Monaten mit 400€ im Monat die Sparquote erhöhen (=Tilgung). Der Eigenkapital Einsatz war null.

Hohes Einkommen, unternehmerische Risiken einzugehen und Mut zum Investieren ist deutlich effizienter als ein rein frugalistischer Lebensstil.

Ein gewisses frugalistisches und nachhaltiges Leben mache ich aus Überzeugung, weil es mir besser gefĂ€llt als verschwenderisch zu leben. Um FIRE zu erreichen und fĂŒr mein SicherheitsbedĂŒrfnis gebe ich lieber etwas Gas.

Nicht falsch verstehen, ich finde es toll so viel Geld zu verdienen. Aber gibt es hier auch Leute in unserer Liga?

Nunja, im "normalen" Job verdiene ich auch nur unter 1000€ Brutto. Alles andere hab ich mir ĂŒber die Jahre aufgebaut und viele hunderttausend Euro investiert. Viele Jahre lang lebte ich von 1500€ im Monat ohne irgendwas sparen zu können.

Alles andere kommt aus 2 Air BNB die ich selbst gebaut und aufgebaut habe ujd die ich auch selbst putze etc. einer Bullivermietung, einem Anhangerverleih und einem im letzten Jahr gebauten Mehrfamilienhaus. Mein Arbeitstag hat selten unter 16 Stunden und das in der Regel 7 Tage die Woche um alles unter einen Hut zu bekommen. Urlaub, Freizeit - gibts alles nicht bzw. gibts dann kompakt wenn ich FIRE bin...

Aber so erklĂ€ren sich eben die derzeit hohen Geldströme - denn eigentlich arbeite ich fĂŒr 15€ die Stunde im öffentlichen Dienst... auf der anderen Seite habe ich aber auch gut 1,5 Millionen Euro Schulden - finden sicher auch viele gruselig.

Ich ziehe das jetzt noch 4 Jahre mit viel Stress und langen langen Tagen durch und dann ist Feierabend und ich hole all die verpasste Freizeit bis zum Lebensende nach und verdiene dann in eurer Liga...

Die Mehrzahl der hier aktiv schreibenden User sind Gutverdiener oder mindestens nebenberuflich Unternehmer.
Ich bin angestellt, arbeite aber eben in einem Land in dem man ganz legal unbegrenzt arbeiten kann. Andere realisieren das durch ihre SelbststÀndigkeit oder Zweitjobs.

Das kann frustrierend sein wenn man ĂŒber die Frugalismus-Idee in dieses Forum kam. Die RealitĂ€t hier scheint aber zu sein, dass die wenigsten es nur durch einen frugalistischen Lebensstil schaffen (Oli z.B.). Es ist bedeutend einfacher FIRE zu erreichen wenn man versucht ĂŒberdurchschnittlich zu verdienen. Insbesondere wenn man ĂŒber ein Ziel <50 spricht. Der Zinseszinseffekt spricht auch dafĂŒr.

Zitat von Caro am 17. April 2022, 17:57 Uhr

Nicht falsch verstehen, ich finde es toll so viel Geld zu verdienen. Aber gibt es hier auch Leute in unserer Liga?

Caro

Ich habe mit einem Normalo-40h-Angestellten-Job in Deutschland und mit Familie eine Sparquote von knapp ĂŒber 50% (2021). Keine Nebenjobs, keine unternehmerischen Ambitionen, keine Mieteinnahmen, keine FĂŒhrungskraft, kein DAX Unternehmen.

50% ist so meine persönliche Zielmarke, mit der ich bislang gut durchs Leben kam. GefĂŒhlt jedenfalls, Haushaltsbuch fĂŒhre ich erst seit 2019.

2019 und 2020 lag die Sparquote leider niedriger. Langfristig versuche ich aber die 50% zu schlagen.

Zitat von Frugi85 am 17. April 2022, 19:33 Uhr

Nicht falsch verstehen, ich finde es toll so viel Geld zu verdienen. Aber gibt es hier auch Leute in unserer Liga?

Nunja, im "normalen" Job verdiene ich auch nur unter 1000€ Brutto. Alles andere hab ich mir ĂŒber die Jahre aufgebaut und viele hunderttausend Euro investiert. Viele Jahre lang lebte ich von 1500€ im Monat ohne irgendwas sparen zu können.

Alles andere kommt aus 2 Air BNB die ich selbst gebaut und aufgebaut habe ujd die ich auch selbst putze etc. einer Bullivermietung, einem Anhangerverleih und einem im letzten Jahr gebauten Mehrfamilienhaus. Mein Arbeitstag hat selten unter 16 Stunden und das in der Regel 7 Tage die Woche um alles unter einen Hut zu bekommen. Urlaub, Freizeit - gibts alles nicht bzw. gibts dann kompakt wenn ich FIRE bin...

Aber so erklĂ€ren sich eben die derzeit hohen Geldströme - denn eigentlich arbeite ich fĂŒr 15€ die Stunde im öffentlichen Dienst... auf der anderen Seite habe ich aber auch gut 1,5 Millionen Euro Schulden - finden sicher auch viele gruselig.

Ich ziehe das jetzt noch 4 Jahre mit viel Stress und langen langen Tagen durch und dann ist Feierabend und ich hole all die verpasste Freizeit bis zum Lebensende nach und verdiene dann in eurer Liga...

Finde ich toll das Du es gewagt hat, so eine hohe Summe zu stemmen. Ich hatte nie den Mut!  ich bin immer an der Rechnung hÀngengeblieben, leider nie umgesetzt! Du bist ja fast am Ziel !

Finde ich toll!

Caro

Zitat von TheWanderer am 17. April 2022, 18:42 Uhr

@caro Bei den im Forum genannten GehĂ€ltern traut sich vermutlich kaum noch jemand zu schreiben, der nicht mindestens sechsstellig verdient. Real dĂŒrfte es aber die Mehrheit sein. 🙂 Tim hat aber auch eine mutige Entscheidung getroffen. Dass die USA höhere NettogehĂ€lter haben ist ja kein Geheimnis, trotzdem wandern nur wenige dahin aus. Vielleicht tröstet es dich, dass mein Gehalt eher in deiner Region liegt, und meine Sparquote bei "lumpigen" 50-60%.

 

Es stört mich nicht, dass es viele gibt die das 4 oder 5 fache Verdienen. Das was wir sparen , gebe die ja schon fĂŒrs Wohnen aus! Deswegen finde ich es schön wenn sich welche zu Wort melden die in unsere Liga spielen.  Jetzt ,da die Preise 20 % steigen hĂ€tte ich gerne ein paar Tipps wo noch Sparpotenzial ist!

Aber ich glaube ich kann nicht noch mehr runter schrauben. Dann geht die LebensqualitÀt verloren?!

Museen ,nur wenn Eintritt umsonst!

Viel Fahrrad, Auto fĂŒr Arbeit und Langstrecken,

Lebensmittel 200 Euro i Monat.

Seife , Waschmittel und so machen wir selber!

Secondhand

Flohmarkt Sachen kaufen und weiter verkaufen.

Urlaub mit WoWa

KĂ€se, Fisch und Fleisch kaufe ich im FachgeschĂ€ft,  aber immer EndstĂŒcke , ( -50 %) die kennen mich schon und sammeln!😊

Caro

 

 

Ne irgendwo ist die Grenze, und du machst da ja schon vieles richtig. Ein grĂ¶ĂŸerer Brocken wĂ€r nochmal das Auto, falls du irgendwann z.B. durch Jobwechsel oder Umzug darauf verzichten könntest. Falls du Seife/Waschmittel selbst herstelln aus Freude oder gesundheitlichen GrĂŒnden machst passt das ja. Falls das eine Sparmaßnahme sein soll, wĂ€re es finanziell wahrscheinlich sinnvoller, die Zeit in deine berufliche Qualifikation zu stecken. Wenn du das detaillierter diskutieren möchtest, such am besten einen passenden Thread oder mach einen neuen auf.

Ich achte auch dies Jahr verstĂ€rkt auf unnötige Ausgaben. Aber wenn dann mein persönlicher Einkaufskorb 20% teurer wird und meine Sparquote von 50 auf 40% sinkt, weil einkommensmĂ€ĂŸig nichts zu machen ist, na denn akzeptier ich eben die 40%. Ist ja auch ein super Wert. Wird es noch dĂŒsterer, wĂŒrd ich das auch eher ĂŒber Jobwechsel zu lösen versuchen, nicht ĂŒber die Ausgaben. Und immer wieder bewusst machen, in welcher entspannten Situation wir da eigentlich agieren, bei 20% Inflation ohne Lohnsteigerung bekommen weite Teile der MitbĂŒrger lĂ€ngst existenzielle Probleme.

Zitat von TheWanderer am 18. April 2022, 8:48 Uhr

Ne irgendwo ist die Grenze, und du machst da ja schon vieles richtig. Ein grĂ¶ĂŸerer Brocken wĂ€r nochmal das Auto, falls du irgendwann z.B. durch Jobwechsel oder Umzug darauf verzichten könntest. Falls du Seife/Waschmittel selbst herstelln aus Freude oder gesundheitlichen GrĂŒnden machst passt das ja. Falls das eine Sparmaßnahme sein soll, wĂ€re es finanziell wahrscheinlich sinnvoller, die Zeit in deine berufliche Qualifikation zu stecken. Wenn du das detaillierter diskutieren möchtest, such am besten einen passenden Thread oder mach einen neuen auf.

Ich achte auch dies Jahr verstĂ€rkt auf unnötige Ausgaben. Aber wenn dann mein persönlicher Einkaufskorb 20% teurer wird und meine Sparquote von 50 auf 40% sinkt, weil einkommensmĂ€ĂŸig nichts zu machen ist, na denn akzeptier ich eben die 40%. Ist ja auch ein super Wert. Wird es noch dĂŒsterer, wĂŒrd ich das auch eher ĂŒber Jobwechsel zu lösen versuchen, nicht ĂŒber die Ausgaben. Und immer wieder bewusst machen, in welcher entspannten Situation wir da eigentlich agieren, bei 20% Inflation ohne Lohnsteigerung bekommen weite Teile der MitbĂŒrger lĂ€ngst existenzielle Probleme.

Da hast Du Recht! Wir sind auch zufrieden und genießen unsere Freizeit! Seife u Waschmittel selbst machen, wegen Allergien.

Dann sind es eben ein paar Euros weniger die wir zur Seite legen. Job wechsel möchte ich nicht! Ich arbeite 30 std. die Woche, das reicht mir!

Caro

Sparquote im erstern Halbjahr 2022 lag bei ~55% und damit leicht ĂŒber dem Wert von 52% im Vorjahr. Eine Beförderung, einhergehend mit einer netten Gehaltssteigerung machts möglich, die Kosten sind ungefĂ€hr gleich geblieben.