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Wie (und worin) investiert ihr?

Wie sieht eure Investment-Strategie aus?

Welches Ziel wollt ihr erreichen und welche Instrumente nutzt ihr dafür?
Immobilien, ETFs, Einzelaktien, P2P-Kredite oder etwas ganz anderes?

Wie lange seid ihr schon dabei und welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

 

Grundstock mit breiten ETFs MSCI World, MSCI Emerging Markets und noch ein bisserl Small Caps. Ansonsten Einzelaktien in der Dividendenstrategie.

Und so ~10% in P2P Kredite in verschiedenen Plattformen.

Beide Sachen mache ich jetzt irgendwie erst seit etwas über einem Jahr. Hatte mich vorher schlicht nicht damit beschäftigt.

Ziele (in aufsteigender Reihenfolge):

1. mehr als 0% Rendite erwirtschaften (Benchmark: Tagesgeldkonto)

2. Sparerfreibetrag ausschöpfen (hatte ich seit vielen Jahren nicht)

3. mehr als max(2%, Inflationsrate) Rendite erwirtschaften

Instrumente: breit gestreut Aktien, ETFs, Anleihen... bis hin zu 28g Xetra-Gold.

Strategie: möglichst gut ausschüttende Wertpapiere, breit diversifiziert, buy-and-hold. Depot wird als "Sondervermögen" betrachtet, in das ich einzahle, aber nichts entnehme - einziger Verwendungszweck ist als Erbmasse für meine beiden Töchter. Ausschüttungen werden reinvestiert, sobald wieder 1k zusammengekommen ist.

Erfahrungen (seit 1.2.2018, also blutiger Anfänger - "fallende Messer"):

1. Post-Aktien sind oft ausser guten Div.renditen auch erfreulich stark in der Kursentwicklung. Aktuell 4 von meinen 10 Top-Performern: #4 Österr.Post, #6 PostNL, #9 Royal Mail, #10 Poste Italiane. (Ö.Post bzw. PostNL waren viele Tage lang auf #1, da steht jetzt aber Shell). Weniger gut, aber noch aktuell "grün": BPost (Belgien), Dt.Post, Japan Post Holdings. CTT Correios de Portugal enttäuscht mit -3.45%, aber immer noch besser als "blue chips" wie Daimler (-9.25%) oder Nestlé (-9.36)...

2. Nebenmärkte (also nicht DE, US) sind oft wetterfester als diese, z.B.: GB, LU, AT.

3. Konkurrenz kann besser sein: frustriert von der Daimler-Kursentwicklung (tief im Keller), habe ich "aus Trotz" BMW gekauft - entwickelt sich prächtig (aktuell #3), Ähnlich mit Dt.Pfandbriefbank, wo die eigentlich branchenähnliche Aareal Bank deutlich besser performt (aktuell #7).

Ich investiere seit mehr als 15 Jahren, zur Zeit in diverse ETFs und ein paar Einzelwerte, überwiegend Dividendenwerte. Dabei folge ich die letzte Zeit gerne den Hinweisen von Luis Pazos auf seinem Blog (nurbaresistwahres.de) und bin besonders entzückt von der Existenz monatlich ausschüttender Wertpapiere, auf die ich mich verstärkt konzentrieren will.

Ziel ist u.a., nicht bis zum regulären Rentenalter zu arbeiten und nach Möglichkeit die Arbeitsstunden vorher nach und nach zu reduzieren (zur Zeit immerhin schon 4 Tage-Woche).

.

 

Ja, monatliche Dividendenzahler finde ich auch sehr schick... habe seit letzter Woche folgende im Depot (mit erwarteter Brutto-Monatsdividende in USD, wovon ab 15% US-Quellensteuer, die aber gegen deutsche KESt verrechnet werden kann, sobald man über den Sparerfreibetrag ist):

260884 Gladstone Commercial ("GOOD") - 17.37

A0X8Y3 Main Street Capital ("MAIN") - 6.08

899744 Realty Income REIT - 5.09

A1C8BH Stag Industry REIT ("STAG") - 5.92

Ich bin gespannt - MAIN zahlt erstmals am 15.5. ... 🙂

Update: einen monatlich ausschüttenden ETF mit gut 5% Dividendenrendite habe ich noch gefunden, gleich gekauft:

A1W95H PIMCO EM Advantage Local Bond Index Source UCITS ETF

Hallo zusammen,

erst habe ich an der Börse im Neuen MArkt gezockt, dann habe ich in Immoblien Investiert und habe später den Weg zurück zum direkt Investment zu Aktien gefunden. In jüngster Vergangenheit ist mir der Optionshandel näher gebracht worden. Dieser hilft mir nun auf dem Weg zur Ziel Rendite von 20%+x pro Jahr.

 

Bin sehr auf die Entwicklung hier im Forum gespannt.

Beste Grüße und viel Glück Oli für dein Unterfangen

Axe

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Hallo Axe,

danke für die anschauliche "Torte" 🙂

Einige Bekannte aus meinem Depot finde ich darin wieder: Dt.Pfandbriefbank, Münchner Rück, Altria, Verizon, Shell, Qualcomm, Omega Health, Vodafone, BASF, AT&T.

Im Gegenzug kann ich kein Tortendiagramm liefern, sähe aber auch wohl unübersichtlich aus, weil mein Depot aktuell 70 Posten enthält (also meist sehr schmale Tortenstücke): 52 Aktien, 12 ETFs, 5 Anleihen, 1 Optionsschein (LB1LKK). Diversifikation halt.

Ich bin seit 1.2.2018 an den Börsen aktiv, also noch blutiger Anfänger, und habe zunächst von jedem Posten nur rund 1k gekauft, um sie kennenzulernen. Was sich bewährt, wird bei günstiger Gelegenheit nachgekauft. Bei Staatsanleihen habe ich (bei Aktien-Baisse) inzwischen größere Häuflein: 10j.Bund 10k, österr.10j. 5k, Griechenland 3k (ja! 4.75% Kupon, läuft bis April 2019, müsste klappen...) Auch ETFs habe ich aufgestockt, gerade auch auf Anleihen (A0LGP5 iShares Euro Govt 15-30yr, A1H5UN iShares USD Hi Yield, A0LGP4 iShares US Treasury Bonds) - um ein Gegengewicht zu Aktien zu haben.

Zitat von Oliver am 16. April 2018, 18:20 Uhr

[...]
Welches Ziel wollt ihr erreichen und welche Instrumente nutzt ihr dafür?
[...]

Mein Ziel ist ganz klar früher in den Ruhestand zu gehen, am besten zusammen mit meiner Frau die noch etwas länger arbeiten müsste.

Es ist hier ein bischen off aber ich überlege aktuell in den neuen, betrieblichen Kapitalplan einzusteigen. Das liest sich brandaktuell so:

  • 5 Jahre Garantieverzinsung von 3%, dann wird neu verhandelt.
  • 27,5% Zuschuss des AG auf Einzahlungen.
  • Auszahlung entweder als Rente oder auf einen Schlag.

Einzahlungen sind auf 20% des Grundgehalts max. beschränkt, plus Urlaubs- & Weihnachtsgeld. Das hört sich erstmal nach einer anständigen Verzinsung an. Leider ist mein AG durch die Überführung der alten Altersicherungssysteme in das neue System dermaßen überfordert, das es erst im Juni Beratungstermine gibt.
Denn wie sich das steuerlich jetzt und später auswirkt habe ich noch nicht herausbekommen.

Aber vielleicht wissen die Frugalisten etwas dazu? Bin schon am rechnen ...

Nutze seit ca 2009 konsequent und ausschliesslich das Weltportfolio Konzept von Gerd Kommer. Er hat sich so viele Gedanken über das Thema gemacht und dokumentiert, dass es hier mE aus der Sicht eines Privatanlegers nicht mehr viel hinzuzufügen gibt. Am Anfang einmal sauber überlegen, wie man es mit dem Risiko/Renditeverhältnis haben möchte und dann nur noch alle paar Jahre mal ein Rebalancing, das wars. Klappt dann völlig schmerzfrei und entspannt...

Zitat von Olaf am 25. April 2018, 16:03 Uhr

Nutze seit ca 2009 konsequent und ausschliesslich das Weltportfolio Konzept von Gerd Kommer. Er hat sich so viele Gedanken über das Thema gemacht und dokumentiert, dass es hier mE aus der Sicht eines Privatanlegers nicht mehr viel hinzuzufügen gibt. Am Anfang einmal sauber überlegen, wie man es mit dem Risiko/Renditeverhältnis haben möchte und dann nur noch alle paar Jahre mal ein Rebalancing, das wars. Klappt dann völlig schmerzfrei und entspannt...

Ich bin gespannt, wie die Einstellung in einem mehrjährigen Bärenmarkt nach einem Crash sein wird! Herr Kommer betrachtet leider den Punkt "Psychologie" gar nicht und wie gut halten auf ewig Funktioniert haben wir im Februar bei den Vola ETF gesehen...

"Laut Thomson Reuters flossen bis zum 07.Februar 23,9 Milliarden Dollar aus US-Aktien ab, davon 21 Milliarden aus ETFs ......  Insgesamt sind das die größten Abflüsse, seit die Daten erhoben werden (seit dem Jahr 1992)."

aktuell wird überhaupt nicht investiert, sondern auf eine Investition draufgezahlt - Wasserschaden mit entsprechendem Mietausfall...

Die Erfahrungen sind relativ überschaubar: Mit 18 oder 19 mal zur Sparkasse gegangen, um 2000 Mark anzulegen - habe mich beraten lassen, und gemacht, was mir nahegelegt wurde, das waren zwei DEKA-Fonds (Technologie und Telemedien), was dabei herauskam, wird (ex post) niemanden überraschen  (waren immerhin noch 270€, nach gut zehn Jahren). Habe dabei immerhin gelernt, Bankberatungen mit etwas Skepsis zu begegnen... gut, dass das riskant war, hätte ich auch als 18-Jähriger wissen können, aber so Sachen wie Depotgebühren hätten auf Nachfrage ruhig etwas sachlicher erklärt werden können - und nicht: "Ach was, Gebühren, total zu vernachlässigen, die Fonds bringen 10% im Jahr - MINDESTENS..."

Im langen Studium lebten wir erst ziemlich lang gezwungenermaßen ziemlich bescheiden - 36m² Wohnung zu zweit, 40€/Woche für alles, was wir im Supermarkt kauften, auch für zwei....  dann habe ich mal eine Zeit lang jeden Nebenjob angenommen, der mir unterkam, was das Einkommen nicht so in die Höhe trieb, wie die halbe Stelle an der Uni, die meine Frau neben ihrem Zweitstudium hatte- haben aber erstmal nichts am Lebensstil geändert, und als wir langsam merkten, dass wir uns auch mehr leisten könnten, und so überlegten, ob wir denn nicht vielleicht eine größere Wohnung mieten sollten, oder ein netteres Auto kaufen usw. gingen wir mal spazieren, und sahen bei der Bank ein Angebot für eine kleine 1-Zimmer Wohnung, für die unser Geld zwar nicht reichte, aber damit als Anzahlung und der angegebnen Miete ziemlich schnell abbezahlt gewesen wäre. Diese Wohnung haben wir angeschaut, aber nicht gekauft, sondern eine kleine 3-Zimmer-Wohnung in besserer Lage. Mit dem eher unsicheren Einkommensverhältnissen (alles befristete Verträge) beschlossen wir aber, weiter auf 36m² zu leben, und die Wohnung an drei Studenten zu vermieten - bzw. das wurde vielmehr von der Bank so beschlossen, weil wir den Kredit nur für ein vermietetes Objekt bekamen. Das lief eigentlich ganz rund, wir merkten schnell, dass wir eigentlich mehr Miete nehmen konnten, als wir zuerst dachten, später kam direkt darüber noch eine Wohnung dazu, die haben wir dann eine Zeit lang selbst bewohnt (und in weiten Teilen auch selbst renoviert), jetzt wird auch diese vermietet, und es lief eigentlich auch ganz gut - bis zum Wasserschaden... jetzt ist erstmal nicht so gut, das Ding kostet wahnsinnig Zeit, Nerven und auch Geld. Als Investition beschäftigte uns die Wohnung jetzt, seitdem wir überhaupt in der Lage waren, irgendwie an Investitionen zu denken - und wird das auch noch eine Zeit lang machen, mal kucken, im Herbst mal die Refinanzierung angehen (vorher sieht das mit nachgewiesenem Gehalt... und auch Mieteinnahmen eher mau aus... Elternzeit und Wasserschaden...) , dann kann man mehr sagen. Ist halt ein ziemlich großer Batzen auf einmal, und wenn was ist, hängt man voll drin.

 

Zitat von Axe am 26. April 2018, 10:22 Uhr
Zitat von Olaf am 25. April 2018, 16:03 Uhr

Nutze seit ca 2009 konsequent und ausschliesslich das Weltportfolio Konzept von Gerd Kommer. Er hat sich so viele Gedanken über das Thema gemacht und dokumentiert, dass es hier mE aus der Sicht eines Privatanlegers nicht mehr viel hinzuzufügen gibt. Am Anfang einmal sauber überlegen, wie man es mit dem Risiko/Renditeverhältnis haben möchte und dann nur noch alle paar Jahre mal ein Rebalancing, das wars. Klappt dann völlig schmerzfrei und entspannt...

Ich bin gespannt, wie die Einstellung in einem mehrjährigen Bärenmarkt nach einem Crash sein wird! Herr Kommer betrachtet leider den Punkt "Psychologie" gar nicht und wie gut halten auf ewig Funktioniert haben wir im Februar bei den Vola ETF gesehen...

"Laut Thomson Reuters flossen bis zum 07.Februar 23,9 Milliarden Dollar aus US-Aktien ab, davon 21 Milliarden aus ETFs ......  Insgesamt sind das die größten Abflüsse, seit die Daten erhoben werden (seit dem Jahr 1992)."

salopp gesagt konnte man seit 2009 machen, was man wollte, und hat dabei gewonnen... jetzt ging es ja wohl schon so ein bisschen abwärts, wie ich so als Außenstehender gehört habe. Wie sich das in Zukunft entwickeln wird, weiß kein Mensch. Einzelpersonen, die auf Dauer den Markt schlagen, sind ziemlich rar gesät. Ziele von 20% p.a. scheinen mir jedenfalls schon stramm in die Richtung Glücksspiel zu gehen - ich möchte das nicht zu meiner Lebensgrundlage machen.

Zitat von namir am 26. April 2018, 11:04 Uhr

Einzelpersonen, die auf Dauer den Markt schlagen, sind ziemlich rar gesät. Ziele von 20% p.a. scheinen mir jedenfalls schon stramm in die Richtung Glücksspiel zu gehen - ich möchte das nicht zu meiner Lebensgrundlage machen.

Es kommt nicht darauf an den Markt zu schlagen, es kommt darauf an jedes Jahr egal was der Markt macht ein positives Ergebnis zu erzielen! Das hat nichts mit Glücksspiel zu tun, außer man findet den Handel per se schon als Glücksspiel, vielmehr hat es etwas mit Portfolio-, Risiko- und Moneymanagement  zu tun. Meine angewandten Strategien und mein eingesetztes Kapital haben einfach einen Erwartungswert von 20%. Also setze ich mir dies auch als Ziel. Wie Theorie und Praxis dann abweichen, wird die Zukunft zeigen! Aktuell sieht es so aus 2017 = 18,5%; 2018 = -5% liegt also noch ein schöner Gewinn vor mir 😉 Mit Ansage!

Es gibt keine sichere Strategie, die 20% p.a. (oder auch nur eine sichere positive Rendite) bringt. Die kann es gar nicht geben, denn dann würde sie jeder anwenden. Und zu glauben, mit ein paar handgestrickten Investmentregeln und den Kosten- und Steuerstrukturen eines Privatanlegers nachhaltig den Markt schlagen zu können, erscheint mir völlig naiv. Das kann, muss und wird schiefgehen.

Mit meiner knapp 3monatigen Erfahrung würde ich sagen: bei Dividendenstrategie, wenn man nur Aktien mit über 5% Dividendenrendite kauft (das sind schon wenige), kann man nach Steuern/Ausfallrisiken vielleicht 3% Rendite erwarten.

Wäre aber auch schon besser als Inflationsrate, und unermesslich besser als 0.00% auf dem Tagesgeldkonto...

Zitat von Olaf am 26. April 2018, 19:52 Uhr

Es gibt keine sichere Strategie, die 20% p.a. (oder auch nur eine sichere positive Rendite) bringt. Die kann es gar nicht geben, denn dann würde sie jeder anwenden. Und zu glauben, mit ein paar handgestrickten Investmentregeln und den Kosten- und Steuerstrukturen eines Privatanlegers nachhaltig den Markt schlagen zu können, erscheint mir völlig naiv. Das kann, muss und wird schiefgehen.

Nichts ist sicher an der Börse! Da sind wir einer Meinung, das war es dann aber auch schon.

Laut Statista sind 67% der deutschen Männer fettleibig! Es gibt 1000 Ratgeber, aber FDH und treibe mehr Sport würde schon min. 50% von der "Krankheit" heilen. Warum machen es nicht alle? Weil sie zu bequem sind, weil sie ausreden haben, weil sie selbst diese einfachen Regeln nicht kennen...ich habe keine Ahnung! Aber das Argument, dann wurde es ja jedermachen ist einfach zu dünn! Kurzum, es macht aber nicht jeder! Aber es haben auch nicht alle ETF sondern wie jetzt wieder in der Presse 170k im Schliessfach.......

Ich glaube es nicht nur, ich bin sogar überzeugt das ich es schaffe! Nicht 20% fix pro Jahr, aber bis 2022 aus 180k ohne weiteren Kapitalzufluss von außen mein Depot auf 522k gehandelt zu haben. Ich bin sogar so überzeugt das ich es öffentlich for free und ohne auch nur einen Cent durch Werbung /Affilate oder sonst etwas damit zu verdienen. Also genau wie unsere Gastgeber hier, einfach aus Leidenschaft zur Sache! Übrigens liege ich aktuell tatsächlich hinter dem Benchmark und alle Fakten sind noch auf deiner Seite 😉

 

Zitat von Axe am 27. April 2018, 9:25 Uhr

Laut Statista sind 67% der deutschen Männer fettleibig! Es gibt 1000 Ratgeber, aber FDH und treibe mehr Sport würde schon min. 50% von der "Krankheit" heilen. Warum machen es nicht alle? Weil sie zu bequem sind, weil sie ausreden haben, weil sie selbst diese einfachen Regeln nicht kennen...ich habe keine Ahnung! Aber das Argument, dann wurde es ja jedermachen ist einfach zu dünn! Kurzum, es macht aber nicht jeder! Aber es haben auch nicht alle ETF sondern wie jetzt wieder in der Presse 170k im Schliessfach.......

67% sind wohl eher übergewichtig (BMI>25), fettleibig (BMI>30) soweit ich so gehört habe etwa ein Viertel. "Normal" übergewichtig ist - wie man an den genannten Zahlen sieht - fast jeder, die meisten davon aber ohne Leidensdruck, manche davon wünschen sich wahrscheinlich sogar, ein paar Kilo mehr zu haben (Kraftsportler und so).

Eine Verdreifachung des Kapitals innerhalb von fünf Jahren ist auf jeden Fall schon ziemlich sportlich, würde sagen, das setzt sehr viel Glück oder eine Erkenntnis über gewisse Gesetzmäßigkeiten heraus, die außer einem selbst sonst niemand hat.

 

 

 

es ging mir weniger um den übergewichtigen Anteil unser männlichen Bevölkerung, als vielmehr um die Tatsache, dass selbst wenn man die Lösung des Problems kennt, offensichtlich nicht jeder automatisch auch dieses entsprechend angeht und umsetzt.

Ich würde sagen, eine Verdreifachung in 5 Jahren mit Ansage und 100% transparenten Trading  hat wenig mit Glück zu tun. Glück gehört in sofern dazu, dass es natürlich Marktphasen gibt in denen mein Depot nicht wächst. Den Markt kann ich nicht vorhersehen, aber ich kann vorhersehen was passiert mit meinem Depot wenn der Markt moderat fällt, moderat steigt oder einfach seitwärts tendiert. Selbst gegen einen Crash kann ich das Depot nahezu ohne Kosten absichern. Somit verdiene ich in 8 von 12 Monaten Geld, zumindest in der Theorie! Natürlich sind die Gewinne in der Theorie auch höher als die Verluste.

Weis ich deswegen mehr als andere... mit Sicherheit nicht! Ich weis aber mit Disziplin, Kontinuität und einem klaren Regelwerk habe ich die Wahrscheinlichkeiten auf meiner Seite! Deswegen und nur deswegen werde ich das Ziel erreichen!

Einfach gesagt, als ETF (in Aktien) Anleger

- verdiene ich Geld wenn der Markt steigt,

- ich verliere Geld wenn er fällt

- und es passiert nichts im Depot in Seitwärtsphasen

Mit Optionen und ich spreche auch wirklich von Optionen, keine Optionsscheine, keine Binären Optionen oder sonstige Zockerpapiere, verdiene ich Geld: wenn der Markt steigt, fällt und sich seitwärts bewegt!  Zumindest bis zu einem gewissen Punkt. In welchen Aufwand jemand das Betreiben möchte ist jeden selbst überlassen. Ich brauche für den Handel jeden Tag maximal 30 min. Also neben Erfahrung und Wissen benötigt man dann auch noch eine gewisse Bereitschaft an Zeit! Ich denke wer Kommer liest, hat diese Bereitschaft! Leider beschneiden sich die meisten den riesigen Chancen an den Märkten, weil sie mit Kommer nicht nur anfangen sondern auch aufhören.

 

Zitat von Axe am 27. April 2018, 9:25 Uhr
Zitat von Olaf am 26. April 2018, 19:52 Uhr

Es gibt keine sichere Strategie, die 20% p.a. (oder auch nur eine sichere positive Rendite) bringt. Die kann es gar nicht geben, denn dann würde sie jeder anwenden. Und zu glauben, mit ein paar handgestrickten Investmentregeln und den Kosten- und Steuerstrukturen eines Privatanlegers nachhaltig den Markt schlagen zu können, erscheint mir völlig naiv. Das kann, muss und wird schiefgehen.

Nichts ist sicher an der Börse! Da sind wir einer Meinung, das war es dann aber auch schon.

Laut Statista sind 67% der deutschen Männer fettleibig! Es gibt 1000 Ratgeber, aber FDH und treibe mehr Sport würde schon min. 50% von der "Krankheit" heilen. Warum machen es nicht alle? Weil sie zu bequem sind, weil sie ausreden haben, weil sie selbst diese einfachen Regeln nicht kennen...ich habe keine Ahnung! Aber das Argument, dann wurde es ja jedermachen ist einfach zu dünn! Kurzum, es macht aber nicht jeder! Aber es haben auch nicht alle ETF sondern wie jetzt wieder in der Presse 170k im Schliessfach.......

Ich glaube es nicht nur, ich bin sogar überzeugt das ich es schaffe! Nicht 20% fix pro Jahr, aber bis 2022 aus 180k ohne weiteren Kapitalzufluss von außen mein Depot auf 522k gehandelt zu haben. Ich bin sogar so überzeugt das ich es öffentlich for free und ohne auch nur einen Cent durch Werbung /Affilate oder sonst etwas damit zu verdienen. Also genau wie unsere Gastgeber hier, einfach aus Leidenschaft zur Sache! Übrigens liege ich aktuell tatsächlich hinter dem Benchmark und alle Fakten sind noch auf deiner Seite 😉

 

Keine Ahnung wie du mit 20% Prozent über 4.5 Jahre von 180k auf 522k kommen willst das ist nach meiner Rechnung ein Prozentsatz von ca. 27%.

Nach meiner Rechnung:

(522/180)^(1/4,5) = 1,267

Vielleicht hab ich auch gerade so spontan einen Denkfehler.

Du solltest eher mit 409k Rechnen in 2022 wenn du mit 20% rechnest. Natürlich nur im Mittel. Ich weiß nicht ob du jetzt davon ausgehst nur weil dein Portfolio in den letzten Jahren nicht dein erstrebten 20% erreicht hat in den nächsten Jahren mehr als 20% erwirtschaften wird. So funktioniert aber die Erwartungstheorie nicht. Beispiel: Nur weil du in den letzten 10 Zügen immer KEINE 6 gewürfelt  hast ist es beim nächsten mal nicht wahrscheinlicher, dass du eine 6 würfelst.

 

Kannst ja deine Rechnung kurz mal vorstellen die 522k sind ja ein sehr konkreter Wert, also musst du dir dabei was ja gedacht haben 😉

Sehr gut aufgepasst 😉 Ich habe mit meinem Selbstversuch im April 2017 angefangen. Ich habe meine Tabelle mal angefügt. Natürlich geht Börse nicht linear, das ist mir klar und gerade aktuell habe ich ja mit einem Draw Down zu kämpfen. Das Depot ist aber bis Heute noch gar nicht komplett aufgebaut, daher bin ich noch für gewisse Märkte extrem Anfällig. Aug/Sep 17 oder Jan 18 waren brutal für mein Depot und natürlich die Vola Explosion 05.02.18 war ein echter Crash für mein Depot. Lehren sind gezogen und weiter gehts, am langfristigen Plan ändert es ja nichts.

 

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Ich glaube, man sollte Investitionsstrategien (Dividenden, Value, etc.) und Trading grundsätzlich trennen.

Ich verstehe Trading so, dass  i.d.R. Finanzderivate auf Sekunden-, Minuten-, Stunden- oder Tageschartbasis auf Bewegungen, Trends, Korrekturen, Ausbrüche etc. gehandelt werden. Man kann das mit z.B. Aktien/Bonds, Optionsscheinen, Zertifikaten, CFDs /Termingeschäfts-Kontrakten machen.

Wem das liegt und der enorme Stressfaktor nichts ausmacht - für den habe ich große Hochachtung. 20% Jahres-Rendite sollten bei einer solchen Tätigkeit erreichbar sein. Dies ist m.E. aber kein Investmenterfolg, sondern die Frucht harter Arbeit in Form von Analyse, Disziplin und das Aushalten von Streß- und Risikosituationen.

Für mich ist das allerdings nichts, da ich nachts lieber ruhig schlafen will.