Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Welche Partei wählt man als Frugalist?

Zitat von FredFinanzFuchs am 17. Mai 2021, 13:45 Uhr

Und Mitglieder, die in einer Partei bleiben, haben die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen auf die "faulen Äpfel". Sie können dafür sorgen, dass es ihnen in der Partei ungemütlich wird. Sie können darauf einwirken, dass deren Gedanken nicht ins Programm kommen. Sie können dafür sorgen, dass solche nicht in Ämter gewählt werden oder Ämter verlieren.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil:

Wie schon gesagt ist das ein gangbarer Weg wenn sich EINZELNE "faule Äpfel" in den Korb verirren - die Idee ist aber ein schlechter Witz wenn eine Partei mit einem Drittel oder mehr Nazis unter ihren Mitgliedern im "braunen Sumpf" feststeckt!
(und diese Idee zu äußern zeugt entweder von Weltfremdheit oder von einem misslungenen Versuch Propaganda zu machen)

Ich kann den beiden Vorrednern nur voll zustimmen. Ich bin sicherlich nicht sonderlich aktiv hier im Forum, schätze diese Plattform aber durchaus. Vor allem finde ich die verschiedensten Lebensentwürfe, Ziele und Werdegänge hoch interessant. Es ist nur allzu schade, dass eine einzige Person den ganzen Laden hier durcheinander wirbelt und kaputt macht mit seinen unterschwellig politisierenden Statements, dem Fischen am rechten Rand und Verharmlosen von Sachverhalten. Wäre gut, wenn diese ganzen parteipolitischen Diskussionen hier ein Ende finden würden. Dazu gibt es ja anderwo eigene Plattformen. Vom Forenbetreiber Oliver finde ich es übrigens auch schwach, zwar konstruktive Mitglieder wie @fritz wegen Missachtung von Forenregeln zu ermahnen, diesem Treiben aber offenbar tatenlos zusieht.

Zitat von Vision2020 am 17. Mai 2021, 18:59 Uhr

Wäre gut, wenn diese ganzen parteipolitischen Diskussionen hier ein Ende finden würden. Dazu gibt es ja anderwo eigene Plattformen. Vom Forenbetreiber Oliver finde ich es übrigens auch schwach, zwar konstruktive Mitglieder wie @fritz wegen Missachtung von Forenregeln zu ermahnen, diesem Treiben aber offenbar tatenlos zusieht.

Sehe ich auch so. Ich finde es zwar gut, dass Oliver dass hier relativ locker sieht und nicht wie die Moderatoren in einigen anderen Foren agiert, in denen sich diese wie (um im hier zuletzt gebräuchlichen Sprachduktus zu bleiben) ein Blockwart aufführen. Ein bisschen Durchgriff wäre aber angemessen.

Oder vielleicht findet er es ja inhaltlich gut, was hier in letzter Zeit so geschrieben wird? Kann ja auch sein...

@absprung_2020 Ich fühle mich nicht angesprochen. Ich vertrete hier ausschließlich meine persönliche Meinung. Nirgendwo mache ich "Werbung" für eine Partei. Indirekt empfehle ich in diesem thread die FDP.

@vision2020 Dass ich hier "den ganzen Laden durcheinander" wirble halte ich für eine Übertreibung. Die große Aufregung geht doch nur um meine Position, dass die AfD eine wählbare Partei ist und dass ihre Mitglieder nicht für die Aussagen anderer Mitglieder mitverantwortlich sind. Mein spezielles Gebiet ist der Immobilienbereich und da stelle ich hier und da Ideen zur Diskussion. Und bei diesem Thema hier sage ich heute, für Frugalisten ist die FDP die richtige Partei (Meine Meinung, keine Aufforderung).

@exit-tbd Ich hab es gelesen. Aber nach meiner Ansicht sind die faulen Äpfel deutlich weniger als die Hälfte. Da gibt es durchaus eine Chance. Und ich erinnere an "Die 12 Geschworenen". Einer war dagegen und hat dann alle überzeugt. Man sollte also nie zu früh aufgeben.

@fredfinanzfuchs

Wer bin ich schon - ich maße mir also nicht an Dir Tipps geben oder gar Ratschläge erteilen zu können.

Nichtsdestotrotz halte ich derartige "Diskussion" hierzulande inzwischen für ziemlich sinnlos.

Damit kein falscher Tenor aufkommt: Für meinen Teil bin ich weder Wähler der AfD, noch Mitglied dieser Partei geschweige denn gar Funktionär oder Politiker der AfD. Dennoch hatte ich es doch tatsächlich bei zwei Themen mal gewagt (Euro-"Rettung" und Umgang mit der Flüchtlingskrise a la Frau Merkel) in meinem Umfeld Kritik zu üben und sachliche Argumente vorzubringen. Von dann "geh doch gleich zur AfD" und "wähl doch die AfD" bis zum Umhängen des Nazi-Kranzes war fast Alles dabei ... Habe ich inzwischen längst aufgegeben. Auch bevorzuge ich inzwischen statt unserer ÖR-Gemeinwohlmedien eher ausländische Presse. Der Blick von außen (zum Beispiel aus UK oder aus der Schweiz) und Distanz zur Berliner Politikblase scheint nicht selten den medial-journalistischen Blick zu schärfen.

Obwohl schon länger zum Nichtwähler mutiert, beschäftige ich mich gerade mit der Partei Liberal-Konservative-Reformer (LKR). Eventuell für den ein oder anderen Protagonisten hier - um zum Strangthema zurückzukehren - ja auch eine Wahloption.

 

Wer sich näher mit unserem Troll befassen möchte, bitte mal den Beitrag wechseln:

https://frugalisten.de/forum/topic/trollforschung-oder-wer-ist-fredfinanzfuchs/#postid-18399

Zitat von Vision2020 am 17. Mai 2021, 18:59 Uhr

Vom Forenbetreiber Oliver finde ich es übrigens auch schwach, zwar konstruktive Mitglieder wie @fritz wegen Missachtung von Forenregeln zu ermahnen, diesem Treiben aber offenbar tatenlos zusieht.

Oli legt das amerikanisch aus, also "freedom of speech" in Verbindung mit laissez-fair-management, solange alle nett zueinander sind. Facebook lässt grüßen. Er geht dabei tatsächlich das Risiko der stillschweigend angenommenen Zustimmung ein, letztlich aber seine Entscheidung bzw. aus seiner grundsätzlichen Haltung heraus durchaus stringent. Das Ergebnis ist erwartbar und exemplarisch das, was man in diesem thread beobachten kann und sich seit Jahren abzeichnet, ein User wie FFF ist da nur eine besonders auffällige Variante des status quo.

Zitat von Cricetus am 17. Mai 2021, 10:25 Uhr

Wer die AFD wählt, wählt Nazis.
Wer in der AFD Mitglied ist, macht sich mit Nazis gemein.

Ich empfehle zu überdenken, wie man mit dem Begriff "Nazi" umgeht.

Nazi oder Nationalsozialisten waren verantwortlich für einen fürchterlichen Unrechtsstaat, der u. a. einen Weltkrieg mit Millionen Toten anzettelte, die Juden verfolgte und vergaste und für dramatische Verstöße gegen die Menschenrechte verantwortlich war.

Wer diesen Begriff verwendet, um Wähler und Mitglieder einer nicht verbotenen Partei zu etikettieren und diese so mit den Tätern der Nazi-Diktatur gleichsetzt, der beschädigt damit die Gefühle der Opfer  des Nationalsozialismus und ihrer Angehöriger. Kaum eine Familie hat nicht Opfer bei ihren Vorfahren und zu Recht haben wir ein großes Holcaust-Denkmal in Berlin. Und die Täter, die für Millionen Tote verantwortlich sind, dürfen nicht mit Wählern einer zugelassenen Partei auf eine Stufe gestellt werden. Besonders dann nicht, wenn es sich in manchen Ländern um 20% und mehr der Bevölkerung handelt.

Wer das nicht versteht, hier nur zum Verständnis ein Vergleich: Es ist so, als wenn man jemand, der eine Frau verbal belästigt als "Vergewaltiger" bezeichnet wird. Eine Frau, die real vergewaltigt wurde, wird das nicht gutheißen und für unangemessen halten.

Zitat von American Eagle am 17. Mai 2021, 20:19 Uhr

@fredfinanzfuchs

Nichtsdestotrotz halte ich derartige "Diskussion" hierzulande inzwischen für ziemlich sinnlos.

Ich frage mich natürlich auch, warum tue ich mir das an? Warum führe ich diese Diskussion?

Zum einen bringt es mir Spaß, weil sie mich herausfordert. Endlich ist mal was los. Normalerweise umgibt man sich mit Menschen, die einem zustimmen. Hier bekomme ich einmal heftigen Gegenwind, prima!

Und sie zwingt mich, meine Position zu überdenken. Ich habe immer die Einstellung: Bei einem guten Argument ändere ich sofort meine Meinung und schäme mich auch nicht dafür.

90% wählen die AfD nicht. Warum setze ich mich hier für eine Minderheit ein, bei der nachweislich Mitglieder schlimme Äußerungen von sich gegeben haben?
Ein Glück, dass nahezu alle nicht (mehr) zu diesen Äußerungen stehen. Dass vielleicht die schlimmsten aus der Partei ausgeschlossen werden konnten.

Letzten Endes -sage ich mir- ist die Partei nicht verboten, und das ist für mich in einem Rechtsstaat der Maßstab. Die Entlassung von Maassen beim Verfassungsschutz zeigt, dass er  unter mangelnder Gewaltenteilung leidet, er wird als Exekutive von der Legislative besetzt. Deshalb ist für mich eine Beobachtung kein Ausschlußkriterium.

Ich kämpfe somit für Anderdenkende, für eine Minderheit und wehre mich, dass sie z. B. als Nazis diffamiert werden. Die Wähler dieser Partei sind keine Menschen zweiter Klasse. Sie haben die gleichen Rechte wie die anderen 90%. Und sie sollten ernst genomen werden. Gerade in einer Demokratie ist der Minderheitenschutz wichtig. Manchmal sind es einige Wenige, die eine große Horde wieder auf die richtige Spur bringen und nicht in den Abgrund laufen lassen. Also wird auch die Minderheit in einer Demokratie gebraucht und sollte nicht negativ gebrandmarkt werden.

Und man konnte mich nicht überzeugen, dass ich für die Taten oder Äußerungen anderer Menschen mithafte. Eine Partei ist eine der wenigen Möglichkeiten, politisch aktiv zu werden. Und da muss man leider viele Kröten schlucken.

Eigentlich wäre z. B. für mich die FDP die richtige Partei, auch da sie eine Chance hat, an der Regierung mitzumachen. Gerade hat Lindner auf dem Parteitag gefordert, dass doch jeder bis zur Rente wenigstens eine schuldenfreie Wohnung als Eigentum haben sollte. Finde ich genau richtig, ich bin für einen Bürger-Kapitalismus.

Aber ich korrespondiere gerade mit dem Sprecher für Drogen- und Suchtpolitik bei der FDP Wieland Schinnenburg. Die FDP will Cannabis legalisieren, hat aber keine Idee, wie der Jugendschutz gesichert werden könnte. Im Gegenteil, er will die Polizei trotz eines dann größeren Schwarzmarktes abbauen und diffamiert Kontrollen und Strafen bei Drogen als "Repression", die angeblich gescheitert ist. Gescheitert ist die Repression nur, weil sie zu schwach war, Singapur zeigt, dass man die Drogen in den Griff bekommen kann. Und ich habe eine Stiftung für Drogenprävention gegründet. Ist die FDP für mich damit wählbar?

Das sind die Fragen, vor denen auch jeder Frugalist steht, wenn er fragt, welche Partei er wählen soll. Er muss immer ein Programmpaket wählen, bundesweite Volksentscheide als Alternative gibt es nicht.

Zitat von FredFinanzFuchs am 18. Mai 2021, 10:59 Uhr

Letzten Endes -sage ich mir- ist die Partei nicht verboten, und das ist für mich in einem Rechtsstaat der Maßstab.

das ist eine sehr niedrig liegende "Latte"!

blicken wir mal an den anderen Rand des Parteienspektrums:

Die Welt 29.04.2009 
Vor Gericht hat die neue Linke ihr Verhältnis zur alten SED klargestellt. Lafontaines Partei bezeichnete sich selbst als Rechtsnachfolgerin der Partei von Honecker und Ulbricht. ... An Eides Statt erklärte Bundesschatzmeister Karl Holluba: „,Die Linke‘ ist rechtsidentisch mit der ,Linkspartei.PDS‘, die es seit 2005 gab, und der PDS, die es vorher gab, und der SED, die es vorher gab.“

Wenn also eine Partei bzw. deren Rechtsnachfolgerin, die jahrzehntelang rund 15 Millionen Deutsche eingemauert hat und einen Schießbefehl erteilt hat, um diese gegebenenfalls an der Flucht zu hindern, nicht verboten ist - dann ist das nicht-verboten-sein offensichtlich kein Beleg dafür, dass eine Partei auf dem Boden einer FREIHEITLICH-demokratischen Grundordnung steht!

Zitat von FredFinanzFuchs am 18. Mai 2021, 10:29 Uhr
Zitat von Cricetus am 17. Mai 2021, 10:25 Uhr

Wer die AFD wählt, wählt Nazis.
Wer in der AFD Mitglied ist, macht sich mit Nazis gemein.

Ich empfehle zu überdenken, wie man mit dem Begriff "Nazi" umgeht.

Nazi oder Nationalsozialisten waren verantwortlich für einen fürchterlichen Unrechtsstaat, der u. a. einen Weltkrieg mit Millionen Toten anzettelte, die Juden verfolgte und vergaste und für dramatische Verstöße gegen die Menschenrechte verantwortlich war.

Wer diesen Begriff verwendet, um Wähler und Mitglieder einer nicht verbotenen Partei zu etikettieren und diese so mit den Tätern der Nazi-Diktatur gleichsetzt, der beschädigt damit die Gefühle der Opfer  des Nationalsozialismus und ihrer Angehöriger. Kaum eine Familie hat nicht Opfer bei ihren Vorfahren und zu Recht haben wir ein großes Holcaust-Denkmal in Berlin. Und die Täter, die für Millionen Tote verantwortlich sind, dürfen nicht mit Wählern einer zugelassenen Partei auf eine Stufe gestellt werden. Besonders dann nicht, wenn es sich in manchen Ländern um 20% und mehr der Bevölkerung handelt.

Wer das nicht versteht, hier nur zum Verständnis ein Vergleich: Es ist so, als wenn man jemand, der eine Frau verbal belästigt als "Vergewaltiger" bezeichnet wird. Eine Frau, die real vergewaltigt wurde, wird das nicht gutheißen und für unangemessen halten.

Oh, du glaubst also das ich im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst habe?
Das ich nicht weis was die Nazis Menschen angetan haben?
Das meine Familie keine Opfer waren?
Woher nimmst du diese arrogante Gewissheit?

Du weist nicht ob ich Jude bin, ob Sinti. Ob meine Großeltern im KZ gestorben sind oder nicht.

Du hoffst mit der Moralkeule durch zu kommen. Du hoffst das ich reflexartig zurückzucke wenn du mir Relativierung vorwirfst.

Die AFD duldet Nationalsozialistisches Gedankengut in ihren Reihen.

Aus der Geschichte meiner Familie weis ich: Du bist in einem totalitären Staat nicht sicher. Egal ob du arisch bist, egal ob Soldat: Es kann dich und deine Lieben jederzeit treffen. Sobald du eben zu einem der anderen wirst. Ein Fehler einer Hebamme und dein Kind wird als "unwertes Leben" ausradiert. Eine Partei die solches Verhalten lapidar als "Vogelschiss" abtut mag sich die Maske der Bürgerlichkeit geben, aber darunter lauert der totalitäre Staat. Der Kampf gegen die anderen. Nur kannst du eben jederzeit zu einem anderen werden.

Natürlich darf man AFD wählen. Aber dann soll man nicht sagen man hätte von nichts gewusst.

Zitat von Cricetus am 18. Mai 2021, 13:19 Uhr

Ein Fehler einer Hebamme und dein Kind wird als "unwertes Leben" ausradiert. Eine Partei die solches Verhalten lapidar als "Vogelschiss" abtut mag sich die Maske der Bürgerlichkeit geben, aber darunter lauert der totalitäre Staat.

Das hat Herr Gauland gesagt nicht die Partei, und er hat sich später dafür entschuldigt.

Ich habe Dir nicht mangelnde Geschichtskenntnis vorgeworfen. Ich habe nur meine Meinung gesagt: Wer Mörder und Kriegstreiber mit demselben Begriff etikettiert wie Wähler einer zugelassenen Partei, der verletzt die Gefühle der Nachfahren der Opfer. Zum Verständnis hatte ich einen Vergleich gebracht.

Wie lächerlich. Herr [Edit Oliver: Klarname entfernt] benutzt mal wieder eine typische AfD-Verdrehung. Klar, eine Partei kann ja auch gar nichts sagen, sie hat ja schließlich keine Stimmbänder. Meister Gauland gehört aber zum Führungspersonal und repräsentiert damit die Partei. Wer Nazi-Verbrechen verharmlost, tut den Opfern viel mehr weh!

Zitat von exit-tbd am 18. Mai 2021, 11:34 Uhr

Wenn also eine Partei bzw. deren Rechtsnachfolgerin, die jahrzehntelang rund 15 Millionen Deutsche eingemauert hat und einen Schießbefehl erteilt hat, um diese gegebenenfalls an der Flucht zu hindern, nicht verboten ist - dann ist das nicht-verboten-sein offensichtlich kein Beleg dafür, dass eine Partei auf dem Boden einer FREIHEITLICH-demokratischen Grundordnung steht!

Eine Partei als Rechtsnachfolger muss nicht unbedingt für den Rechtsvorgänger haften. Sie kann sich inzwischen anders positioniert haben. Und vor allen Dingen ist das kein Beleg dafür, dass die AfD sich gegen die Grundordnung richtet.

Ganz nebenbei: Auch unsere Grundordnung ist nicht unabänderbar, man kann viele Punkte kritisieren:
* Ist es demokratisch, wenn die "politischen Richtlinien" von einer einzigen Person bestimmt werden, die nicht einmal vom Volk direkt gewählt wurde?
* Entspricht es der Gewaltenteilung wenn das Verfassungsgericht  von der Legislative gewählt wird?
* Ist es ein Rechtsstaat, wenn das Verfassungsgericht Klagen ohne Begründung einfach abweisen kann?
* Warum sind bundesweite Volksabstimmungen nicht in unserer Verfassung klar enthalten, so dass es angeblich eine Änderung der Verfassung dafür braucht?
Und in der Praxis:
* die Abgeordneten sollen unabhängig sein. Sind da ein Fraktionszwang und offene Abstimmungen im Bundestag und-rat verfassungskonform? (Beim Bürger haben wir vorgeschriebene geheime Wahlen. Und die Technik ist heute vorhanden.)

Man kann also sehr viel auch an unserer jetzigen Verfassung kritisieren. Ist man da schon ein "Verfassungsfeind"?

Da nun schon länger nicht mehr das eigentliche Thema des Threads diskutiert wird und die Diskussion leider in Grabenkämpfe und persönliche Diffamierung abzugleiten scheint, schließe ich hier an dieser Stelle nun ab.