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Wärmedämmung an Fassaden nachträglich ist rausgeworfenes Geld

Zitat von Privatier am 25. November 2022, 19:46 Uhr

Du solltest dich sofort umbenennen, Energiepflaume wäre passend!

@privatier, Energiepflaume wäre zu schwach, was glaubst du was mir hier meine Frau an den Kopf wirft nachdem sie das Fachwissen von FredFinanzFuchs verinnerlicht hat.

Schön, wenn hier mit viel Ironie gegenteilige Erfahrungen berichtet werden. Die verlinkten Artikel in Welt, Wirtschaftswoche, Focus und auch Spiegel ( unten) lassen eher Zweifel aufkommen, ob Kosten/Nutzen generell angemessen sind. Besonders bei Mietern, die 8% Verzinsung der Maßnahmen bezahlen müssen. https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/130630577

Eine Entscheidung ist sicherlich nicht einfach. Kosten/Nutzen auch nicht einfach zu kalkulieren. Wir haben eine relativ neue Ölheizung, BJ 1975 und 4 Wohnungen. Fassade ist nicht gedämmt, dafür aber Dach und Keller. Verbraucht so ca. 3200-3500l Öl. Fassadendämmung würde ca. 80T ohne Förderung/Steuerersparnis kosten. Sehe das nicht ein, das armortisiert sich vielleicht nach 15-20 Jahren erst, und dann bin ich 60 und weiß gar nicht ob ich das Haus noch behalten will. Klar, Ölpreis kann man schlecht voraus sagen.

Was mich aber am meisten stört ist, dass diese Arbeiten genaustens überwacht werden müssen da hier mal schnell gepfuscht wird. Also Extrakosten für unabhängige Baubegleitung. Außerdem Extrakosten für Versetzung der Regenrinnen, Balkon und Terassenüberdachung etc. Alles in allem ist es mir bis jetzt zu risikoreich.

Damit wirds auch leider nichts was mit 3-fach verglasten Fenstern und Wärmepumpe.

 

 

Das Sofern ein Teil der Wohnungen vermietet ist, würde das die Mieter nicht besonders freuen. Die Mieterhöhung wegen Verbesserung wäre 8 %. bezogen auf 80.000€ Kosten also 6400 €. Mehr als aktuell das Öl.

Als Mieter würde ich mich dagegen wehren.

Die Kosten für die laufende Instandhaltung bleiben beim Vermieter hängen. Und die sind erheblich, da das Fungizid regelmäßig erneuert werden muss, die Fassade öfter gestrichen werden muss, Risse beobachtet werden müssen.

Zitat von FredFinanzFuchs am 26. November 2022, 16:16 Uhr

Das Sofern ein Teil der Wohnungen vermietet ist, würde das die Mieter nicht besonders freuen. Die Mieterhöhung wegen Verbesserung wäre 8 %. bezogen auf 80.000€ Kosten also 6400 €. Mehr als aktuell das Öl.

Als Mieter würde ich mich dagegen wehren.

Die Kosten für die laufende Instandhaltung bleiben beim Vermieter hängen. Und die sind erheblich, da das Fungizid regelmäßig erneuert werden muss, die Fassade öfter gestrichen werden muss, Risse beobachtet werden müssen.

Oh Mann @fredfinanzfuchs, machst du dich eigentlich nie wenigstens ein bisschen schlau bevor du so einen Scheiss schreibst?

Mittlerweile sollte jeder hier im Forum deine auf kurzzeitige Effekthascherei ausgelegte Masche der Verbreitung negativer Falschaussagen oder Halbwahrheiten doch erkannt haben.
Frage mich was als Nächstes reißerisches Thema von dir ausgegraben wird, Vorschläge wären zum Beispiel:

Hausbesitzer mit Photovoltaikanlage - Feuerwehr löscht nicht

Neues Bürgergeld zu hoch - hunderte Kündigen ihren Job

Atomkraft ist super- Endlager nicht mehr notwendig

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Achtung, Kappungsgrenzen

Unabhängig von der tatsächlichen Höhe der Kosten für die Modernisierungsmaßnahmen gelten seit Inkraftsetzung der Mietrechtsreform zum 1. Januar 2019 die sogenannten Kappungsgrenzen. Du darfst also die Miete bei kostspieligen Modernisierungen nicht mehr unbegrenzt erhöhen. Innerhalb von sechs Jahren darf sich die Miete nicht mehr als um drei Euro pro Quadratmeter erhöhen. Dies gilt, wenn die Ausgangsmiete mehr als sieben Euro pro Quadratmeter betragen hat. Ansonsten sind es maximal zwei Euro, um welchen der Betrag erhöht werden darf.

Modernisierungsmieterhöhungen sind nicht abhängig von Erhöhungen auf die ortsübliche Vergleichsmiete und von der Mietpreisbremse. Wenn Du also die Miete zunächst auf das Niveau der ortsüblichen Vergleichsmiete erhöhst, darfst Du dennoch im Anschluss eine Mieterhöhung wegen Modernisierung durchsetzen – auch wenn dann die ortsübliche Vergleichsmiete überstiegen wird. Wenn Du aber zuerst Modernisierungsmaßnahmen durchführst, durch welche die Miete auf oder über dem Niveau der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt, darfst Du danach keine weiteren Mieterhöhungen vollziehen.

Für den Fall, dass Du Modernisierungsmaßnahmen durchführst, durch welche sich die Miete über dem ortsüblichen Niveau befindet, und es kommt zu einer Neuvermietung der Wohnung, darfst Du auch weiterhin die überhöhte Miete verlangen.

 

Vollzug der Mieterhöhung und Grenzen

Nachdem die Modernisierungsmaßnahme erfolgt ist, musst Du die Mieterhöhung auf Basis der tatsächlich entstandenen Kosten erneut schriftlich bei Deinen Mietern geltend machen. Die erhöhte Miete wird mit dem Beginn des dritten Monats, der auf den Zugang der Erhöhungserklärung folgt, gültig.

Bei einigen Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb von Mietverträgen sind Mieterhöhungen aufgrund von Modernisierung komplett ausgeschlossen. Dies betrifft Index- oder Staffelmietverträge, denn hier steigt die Miete ohnehin regelmäßig. Außerdem kann die Modernisierungsmieterhöhung vertraglich ausgeschlossen werden.

Wir empfehlen Dir, wenn eine Mieterhöhung nach Modernisierung möglich ist, Deinen Mietern die Vorteile der Maßnahmen aufzuzeigen: Langfristig werden Energiekosten gespart und das Wohnen wird komfortabler.

Zu der Fassade:
natürlich hat eine gedämmte Fassade mit den üblichen günstigen Kunstharzputzen versehen einen erhöhten Wartungsaufwand bezüglich der Behandlung wachsender Algen oder ähnlichem meist auf der Westseite. Die wird auch nicht mit Fungiziden behandelt sondern die verwendeten Farben beinhalten die Fungizide. Und jedem sollte klar sein das die günstigste Fassade immer den höchsten Wartungsaufwand hat. Nimm einfach gegen Aufpreis einen mineralischen Putz der alkalisch ist, dann brauchst du auch meist kein Fungizid. Geht dann auch ohne das von dir verteufelte EPS, es gibt bestimmt 15 Alternativen.
Google sollte da auch dir helfen können.
Zitat von Energiefuchs am 27. November 2022, 14:32 Uhr

 

Mittlerweile sollte jeder hier im Forum deine auf kurzzeitige Effekthascherei ausgelegte Masche der Verbreitung negativer Falschaussagen oder Halbwahrheiten doch erkannt haben.
Frage mich was als Nächstes reißerisches Thema von dir ausgegraben wird, Vorschläge wären zum Beispiel:

Hausbesitzer mit Photovoltaikanlage - Feuerwehr löscht nicht

Neues Bürgergeld zu hoch - hunderte Kündigen ihren Job

Atomkraft ist super- Endlager nicht mehr notwendig

Da können wir ja mal einen extra Thread zu machen!

Meine Fassadenfarbe hat mein Vater seinerzeit über seinen Maler im Freundeskreis besorgt. War gut dreifach so teuer wie die aus dem Baumarkt. Nach nunmehr 8 Jahren sieht die Fassade noch immer aus wie neu. Nichtmal Vogelschiss bleibt hängen. An der Straßenseite spritzt im Winter auch ständig Matsch an die Fassade - da gehe ich im Frühjahr einmal kurz mit dem Wasserschlauch auf Sprühstrahl und weichem Handfeger drüber und dann ist nichts mehr zu sehen. Da gibts schon tolle Farben.

Für die Garage habe ich letztes Jahr eine billige Farbe gekauft, weil ich das schnell und billig etwas aufwüschen wollte. Einfache Acryl-Fassadenfarbe zu 40€ den 10L -Eimer. Sieht jetzt schon wieder kacke aus!

Nachteilig ist nur die Oberlage, der aufgestachelte Dünnschichtputz. Er ist nur 2mm dünn und nicht sonderlich wiederstandsfähig. Wenn da jemand mit dem Fahrradlenker langt schrappt etc. dann bröckelt da was raus, teilweise bis aufs Gewebe durch. Das flicke ich alle drei, vier Jahre aus, hab noch einen Sack Gebinde. Das sieht man bei Rauhputz natürlich. Bei meinem zweiten Gebäude war ich schlauer. Hier habe ich nach dem Aufbringen der Trägermatte, diese zur Straßenseite vor dem verputzen auf den unteren 1,5 Metern noch mit einer Arg Glasfaserspachtel überzogen. Waren ein paar Arbeitsgänge mehr, hat sich aber gelohnt - ist steinhart, da muss schon einer mit dem Vorschlaghammer kommen 🙂

Man lernt nie aus.

@energiefuchs Du beleidigst mich hier und behauptest, meine Äußerungen seien „Scheiß“. Ich habe nur geläufige Medien zitiert oder mich auf sie bezogen. Mieterhöhungen wegen Modernisierung sind natürlich gesetzlich begrenzt, ein Link hätte gereicht. Wenn man nicht die vollen 8 % umlegen kann, dann wird die Modernisierung umso unwirtschaftlicher.

ich werde deine Beiträge in Threads, die ich eröffnet habe nicht mehr lesen und kommentieren. Das gleiche gilt für @Privatier, der dich hier unterstützt.

 

Bei 200 Modernisierungsmaßnahmen  ergab sich: „Der durchschnittlichen Jahresmieterhöhung um 1300 Euro stand eine Heizkostenersparnis von nur 300 Euro gegenüber.“

So der Berliner Mieterverein. Es ergaben sich durch die Modernisierung durchschnittlich 35kw/qm Ersparnis.

Es steht dort nichts über den Umfang der Modernisierung. Können also sogar Fenster und Sonstiges enthalten sein. Wäre interessant, hier weitere große Untersuchungen heranzuziehen.

https://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0118/waermedaemmung-balance-von-machbarkeit-effizienz-kostenbelastung-und-nachhaltigem-klimaschutz-011826.htm

Hey Fred, nicht gleich beleidigt sein! Die von dir zitierten Medien sind der Bodensatz der deutschen Zeitungslandschaft und dein Verschwörungsfuzziarchitekt ist zum Glück endlich tot. Dass deine Äußerungen scheiße sind, ist also eine reine Feststellung.

Zitat von FredFinanzFuchs am 27. November 2022, 19:49 Uhr

Das gleiche gilt für @Privatier, der dich hier unterstützt.

 

Ich unterstütze Energiefuchs eigentlich überhaupt nicht. Wir sind ja auch in ganz unterschiedlichen Bereichen unterwegs.

Aber, die Art und Weise wie Du deine Beiträge verfasst und ständig eine neue Sau durchs Dorf treibst, finde ich ziemlich abstoßend. Was für eine negative Energie. Leider gibt es hier ja keine Moderation, und so können müssen wir uns damit beschäftigen.

Zitat von FredFinanzFuchs am 27. November 2022, 19:49 Uhr

@energiefuchs Du beleidigst mich hier und behauptest, meine Äußerungen seien „Scheiß“. Ich habe nur geläufige Medien zitiert oder mich auf sie bezogen. Mieterhöhungen wegen Modernisierung sind natürlich gesetzlich begrenzt, ein Link hätte gereicht. Wenn man nicht die vollen 8 % umlegen kann, dann wird die Modernisierung umso unwirtschaftlicher.

ich werde deine Beiträge in Threads, die ich eröffnet habe nicht mehr lesen und kommentieren. Das gleiche gilt für @Privatier, der dich hier unterstützt.

 

Hallo @fredfinanzfuchs ich habe dich weder beleidigt noch behauptet das deine Äußerungen scheisse sind, ich habe lediglich „festgestellt“ und „kommuniziert“ das die Äußerungen scheisse sind. Den Unterschied solltest du erkennen.
Und nein, du hast nicht nur geläufige Medien zitiert beziehungsweise dich auf diese bezogen. Du hast dich auf den Thread von @bournout2020 bezogen und einfach ohne detaillierte Fachkenntnisse zu besitzen Empfehlungen gegeben. Auch hier solltest du den Unterschied erkennen.

Du musst meine Beträge in deinen Threads nicht lesen, solltest du aber. Gerade hier im Forum kann man viel von anderen lernen, wenn man den will.

 

 

Allgemeiner Hinweis: Ich freue mich über kritische Beiträge und ebenso über sachlich vorgetragene Gegenargumente. Aber allgemein Herabsetzungen, es sei etwas "Scheiss" oder eine "Sau werde durchs Dorf gehetzt", ich solle mich doch mal "ein bischen schlau" machen bevor ich etwas schreibe, auf dessen Beiträge reagiere ich nicht mehr.

Es geht in diesem Forum aus meiner Sicht darum, ggf. Falsches zu korrigieren und Gegenargumente vorzutragen - ohne dabei den Verfasser als Person  anzugreifen oder schlecht zu machen.

Bisher wurde in keinem Beitrag auf diesen Eingangspost eine größere Untersuchung zitiert, in der die Wirksamkeit von Wärmedämmung in der Weise belegt wurde, dass die Heizkosten derart sanken, dass die Investition wirtschaftlich belegt wurde. Z. B. solch eine Untersuchung, die (siehe oben) vom Umfang her derjenigen entspricht, die vom Berliner Mieterverein erwähnt wurde (200 Fälle).

 

Zitat von FredFinanzFuchs am 28. November 2022, 9:09 Uhr

Bei 200 Modernisierungsmaßnahmen  ergab sich: „Der durchschnittlichen Jahresmieterhöhung um 1300 Euro stand eine Heizkostenersparnis von nur 300 Euro gegenüber.“

So der Berliner Mieterverein. Es ergaben sich durch die Modernisierung durchschnittlich 35kw/qm Ersparnis.

Es steht dort nichts über den Umfang der Modernisierung. Können also sogar Fenster und Sonstiges enthalten sein. Wäre interessant, hier weitere große Untersuchungen heranzuziehen.

https://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0118/waermedaemmung-balance-von-machbarkeit-effizienz-kostenbelastung-und-nachhaltigem-klimaschutz-011826.htm

Hallo @fredfinanzfuchs,

Irgendwie hast du das vorgenannte Thema noch nicht ganz durchdacht:

„Die Mieten in Berlin steigen weiter – im 3. Quartal des Jahres 2022 lagen die Angebotsmieten für Wohnungen in der Bundeshauptstadt bei durchschnittlich etwa 12,78 Euro pro Quadratmeter und Monat. Zum selben Zeitpunkt des Vorjahres mussten noch 10,50 Euro für den Quadratmeter gezahlt werden.“

Also ich als Mieter würde mich freuen wenn mir bei solchen Mietpreissteigerungen von 2,28 Euro pro qm und Monat im Jahr der Vermieter aufgrund der energetischen Sanierung 6 Jahre die Miete nur um 3 Euro pro qm  erhöhen darf. Über die zusätzlichen Energieeinsparungen würde ich mich mehr als nur freuen.
Als Vermieter würde ich da erst gar nicht daran denken die Kosten umlegen zu wollen.
Zu Deiner Info:

Eine energetische Sanierung ist meist eh nur im Zuge von notwendigen Erhaltungsmassnahmen wirtschaftlich bzw. dann auch vorgeschrieben. Steuerliche Aspekte, Förderungen und Wertsteigerung der Immobilie sind ja ebenfalls zu beachten. Da das ganze aber sehr umfänglich ist, solltest du hier auf jeden Fall für ein sinnvolles Ergebnis Fachleute zu Rate ziehen.

Zitat von FredFinanzFuchs am 28. November 2022, 20:

Bisher wurde in keinem Beitrag auf diesen Eingangspost eine größere Untersuchung zitiert, in der die Wirksamkeit von Wärmedämmung in der Weise belegt wurde, dass die Heizkosten derart sanken, dass die Investition wirtschaftlich belegt wurde. Z. B. solch eine Untersuchung, die (siehe oben) vom Umfang her derjenigen entspricht, die vom Berliner Mieterverein erwähnt wurde (200 Fälle).

 

Weil z.B:

Der Bericht keine Unabhängigkeit aufweist ( ich sehe keinen einzigen Dämmstoffhersteller mit Werbung in den genannten Printmedien, aber viele Anzeigen der Heizungsindustrie)

Der Bericht veraltet ist und das beschriebene Flammschutzmittel schon seit 7 Jahren bei deutschen Herstellern nicht mehr verwendet wird.

Der Bericht sachlich falsch ist da nachweislich in der beschriebenen brennenden Fassade die zwingend vorgeschriebene Brandriegel nicht eingebaut wurden.

Im Bericht die Entsorgung künstlich hervorgehoben  wurde, ohne auf thermische Verwertung einzugehen

usw. usw. ....

Abgesehen davon wurden die Alternativen vollständig vergessen.

Um es mal klar zu sagen: ohne EPS Wärmedämmung wird uns das erreichen der Klimaschutzziele im Gebäudesektor kurzfristig nicht gelingen. Egal was du hier für Infos einstellst ohne sie zu hinterfragen.

Es wurde hier kritisiert, dass die Formulierung der Überschrift des threads eine auf "Effekthascherei ausgelegte Masche" sei.

Natürlich kann man die Überschrift sachlicher formulieren. Inhaltlich nahezu gleich: "Nachträgliche Wärmedämmung an Fassaden kann unwirtschaftlich sein". Oder "Ist nachträgliche Fassadendämmung unwirtschaftlich?"

Das Forum hier und seine Beiträge sind suchmaschinenoptimiert. Wer ein Thema googelt, der findet oft Forenbeiträge. Dadurch wird die Idee des Frugalismus weiter verbreitet und Oliver verdient etwas Geld. Außerdem soll das Thema zum Lesen animieren. Deshalb formuliere ich prinzipiell etwas provozierend.

Allein das Beispiel von @burnout2022 zeigt, wie unwirtschaftlich Fassadendämmung sein kann. Es wurde im Thema auch nur auf die Wirtschaftlichkeit abgehoben, ob das Ganze z. B. auch aus Klimagründen sinnvoll ist, wurde in der Überschrift nicht thematisiert.

Zitat von Energiefuchs am 28. November 2022, 20:05 Uhr

Hallo @fredfinanzfuchs,

Irgendwie hast du das vorgenannte Thema noch nicht ganz durchdacht:

 

@energiefuchs Ich habe es noch mal mit dem Lesen eines Deiner Beiträge versucht. Du formulierst jetzt zwar weniger "ad personam" - aber solche Äußerungen erlebe ich als anmaßend und oberlehrerhaft. Da Du auf herabsetzende Beziehungsaussagen nicht verzichten kannst, tue mir die Lektüre nicht mehr an.

Zitat von FredFinanzFuchs am 29. November 2022, 8:32 Uhr

Es wurde hier kritisiert, dass die Formulierung der Überschrift des threads eine auf "Effekthascherei ausgelegte Masche" sei.

Natürlich kann man die Überschrift sachlicher formulieren. Inhaltlich nahezu gleich: "Nachträgliche Wärmedämmung an Fassaden kann unwirtschaftlich sein". Oder "Ist nachträgliche Fassadendämmung unwirtschaftlich?"

Das Forum hier und seine Beiträge sind suchmaschinenoptimiert. Wer ein Thema googelt, der findet oft Forenbeiträge. Dadurch wird die Idee des Frugalismus weiter verbreitet und Oliver verdient etwas Geld. Außerdem soll das Thema zum Lesen animieren. Deshalb formuliere ich prinzipiell etwas provozierend.

Hallo @fredfinanzfuchs,

ich finde es gut wenn du an Olivers Konto denkst, schließlich profitieren wir hier im Forum von der zur Verfügung gestellten Plattform. Aber wie bitte soll ein an Wärmedämmung interessierterer User von deinen Aussagen in diesem Thread einen Mehrwert für sich ziehen. Ehrlich gesagt wäre es besser der User würde deine Aussagen zum Thema nicht lesen und fundierte Quellen zu rate ziehen.

Zitat von FredFinanzFuchs am 29. November 2022, 8:32 Uhr

Allein das Beispiel von @burnout2022 zeigt, wie unwirtschaftlich Fassadendämmung sein kann. Es wurde im Thema auch nur auf die Wirtschaftlichkeit abgehoben, ob das Ganze z. B. auch aus Klimagründen sinnvoll ist, wurde in der Überschrift nicht thematisiert.

Kein seriös arbeitender und fachlich gebildeter Energieberater würde diese Aussage treffen ohne:

- Mit dem Bauherrn ein aufklärendes Gespräch geführt zu haben

- Eine Vor Ort Besichtigung durchgeführt zu haben

- Den Erhaltungsaufwand abgeschätzt zu haben

- die finanzielle Situation des Bauherrn zu kennen

- die Bauphysikalischen Bedingungen des Gebäudes betrachtet und berechnet zu haben.

- den Standort des Gebäudes mit in die Betrachtung einzubeziehen

- die Fördermöglichkeiten geprüft zu haben.

- die rechtlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.

- Hinweise zur Energiesteuer getätigt gegeben zu haben.

Und so weiter.....

Im Gegensatz zu dir ist jeder gewerblich tätige Energieberater für Falschaussagen, Berechnungen und falsche Handlungsempfehlungen finanziell haftbar.

Du weist nur sehr wenig über das Gebäude von Burnout2020 und die projektbezogenen Details und fällst schon ein vernichtendes Urteil über die wirtschaftlichen Bedingungen einer Fassadendämmung.

Man kann aber auch aus den von ihm vorgegebenen Daten und Fakten eine wirtschaftliche und zukunftsträchtige Dämmung der Fassade entwickeln, wenn man den weiss wie es geht und die Rahmenbedingungen stimmen.

Objekt mit 4 Wohneinheiten ( in der Annahme je ca 75 qm nach Energieverbrauch und 3 x Vermietung), Dach und Kellerboden gedämmt (lässt auf eine hohen Wärmeverlust durch die Fassade schließen), neue Ölheizung (Verbrauch ca. 3350 l Heizöl für z.Zt.4350 Euro) Gebäude Bj. 1975 (ggfs. einige Schäden an der Fassade, ggfls. Anstrich erforderlich), Bauherr hätte gerne Wärmepumpe (geht nicht wirtschaftlich aufgrund der hohen Vorlauftemperatur), Bauherr hätte gerne dreifachverglaste Fenter (geht nicht aufgrund der Bauphysik), Angebot Fassadendämmung liegt vor (80000 Euro). Bauherr will das Gebäude nur 20 Jahre behalten, dann ggfls. Verkauf.

Besagter Fall das Gebäude würde in meiner räumlichen Nähe stehen und vorgenannte Rahmenbedingungen sind die Basis würde aufgrund der gewährten Förderung die Investition auf 60.000 sinken und die finanzielle Belastung durch den für 15 Jahre zinslosen Kredit mit 2 Prozent Tilgung (danach 0,5 Prozent bis zu 25 Jahre Laufzeit). Der Tilgung von 1200 Euro jährlich stehen ca. 2000 Euro Energiekostenersparnis gegenüber. Da das Gebäude ggfls in 20 Jahren verkauft werden soll, wäre die Restschuld über die Wertsteigerung des Gebäudes durch die Fassadendämmung gedeckt.

Der Bauherr könnte jetzt bauphysikalisch seine gewünschten dreifachverglasten Fenster einbauen, am besten in die Dämmebene um den gefürchteten Schießscharteneffekt zu vermeiden. Erst die Fenster austauschen und in 10 Jahren die Fassade zu dämmen weil die Energiekosten durch die Decke gegangen sind bietet diesen Vorteil nicht.

Der Bauherr kann eine Wärmepumpe einbauen um weitere Heizkostenersparnisse durch den Endenergieträgerwechsel oder den Wegfall der CO2 Steuer zu generieren.

Der Bauherr kann eine Photovoltaik-Anlage montieren, die günstiger wird (Gerüst ist bei der Fassadendämmung ja schon da, und die Mehrwertsteuer fürs Gerüst wird auch gespart). Durch die selbsterzeugte Energie sinken wiederum die Energiekosten, besonders für die Warmwasser Bereitung.

Der Bauherr hat energetisch saniert und kann die Miete erhöhen.

Sämtliche Preissteigerungen für die eingesparte Energie bzw. Die CO2 Steuer und ähnliches entfallen

Die Fassade ist neu, der Erhaltungsaufwand für einen langen Zeitraum kann entfallen.

.......

Die genaue Ersparnis auszurechnen ist aufgrund der Energiepreisproblematik unmöglich, aber mit geringerer monatlicher Belastung ist aufgrund der derzeitigen Fördermöglichkeiten im vorliegenden Beispiel auf jeden Fall zu rechnen.

@fredfinanzfuchs, als Energieberater hätten du jetzt wahrscheinlich eine Schadensersatzklage anhängig  wegen Falschberatung.

 

 

Mag ja alles stimmen. Ich will aber keinen Kredit an der Backe haben (wenn auch zinlos), wenn ich das Haus früher verkaufen will dann ist es ja nicht 64T Euro mehr wert nur weil es eine Dämmung hat. Auch nicht jetzt gerade da die Preise runter gehen.

80K - 20% Förderung = 64K

64K / 2K Einsparung pro Jahr = 32 Jahre Amortisierung

Wärmepumpe: 25K, vielleicht 15-20K nach Förderung. Keine Ahnung wieviel es dann auch wirklich einspart.

84K/ 3K Einsparung pro Jahr = immer noch 28 Jahre

Miete werde ich nicht zu hoch erhöhen, da ich mit meinen Mietern zufrieden bin und diese nicht vergraulen möchte.

Fassade wurde erst vor 4 Jahren im Rahmen einer Dachsanierung gestrichen, ist tip top.

Selbst wenn wir von der Hälfte der Amortisierung ausgehen durch sehr hohe Energiepreise  (14 Jahre) ist es mir immer noch zu lang. Ich werd auch die neu Ölheizung kaum rausschmeißen wollen in den nächsten 10 Jahren. Dazu kommt der "Handwerker" Stress. Ich vertraue keinem mehr 🙂 Die pfuschen alle wo sie können. Daher externe Überprüfung nötig, was wieder paar tausender kostet.

Ich bin da erstmal raus. Vielleicht falle ich dann auf die Nase, ist mir aber egal. Kann sein dass wir die Bude in 5 Jahren verkloppen wenn sie steuerfrei ist und dann ein neues EFH bauen was sowieso effizienter ist.

Einen Altbau bekommt man eben nie wirklich so hin wie man es eigentlich bräuchte. Für das Geld was ich hier schon reingesteckt habe, hätte ich neu Bauen können, auch nach Abzug der Mieteinahmen (klar die Verfügbarkeit von Grundstücken hier in der Gegend ist ein ganz anderes Problem).

Energieberater die nichts taugen hatte ich auch schon hier. Die berechnen nichts genau sondern machen nur eine Überschlagsrechnung. Für eine genaue Analyse brauchts einen Ingenieur und das kostet auch wieder.