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Sparen durch Sammeln in der Natur

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Ich bin schon von Kindesbeinen an damit aufgewachsen, zu nutzen, was die Natur uns gibt. Natur war in dem Sinne alles pflanzliche.

Pilze, Kastanien (die fehlten hier noch bisher) :mrgreen: , Beeren im Wald... aber ich gebe zu: ich hab mich früher auch gerne an fremden Obstbäumen gütlich getan. Bei manchen Obstsorten (Mirabellen, Kirschen, Zwetschgen) habe ich im Leben vermutlich viel mehr gestohlenes als gekauftes gegessen.

Manche Buben in der Gegend trieben es noch doller: die bedienten sich an den Forellenteichen am Waldrand!

Um geklautes Obst soll es aber hier nicht gehen. Vielmehr geht es um Tipp, was man aus der Natur legal nutzen kann. Ob andere es doller trieben, ist dabei egal.

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- NEU: www.miteigenenhaenden.de - Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, Suffizienz, DIY -
Zitat von Flitzekittel am 8. Juni 2020, 7:12 Uhr

Um geklautes Obst soll es aber hier nicht gehen. Vielmehr geht es um Tipp, was man aus der Natur legal nutzen kann. Ob andere es doller trieben, ist dabei egal.

Man kann auch vom Feld Kartoffeln und zwiebeln stoppeln. Oft muss man dafür das Feld kaum betreten, am Rand liegt schon genug, was aussortiert wurde. Wenn Obsthaine sehr verwahrlost sind, mitunter seit Jahren, und absehbar ist, dass es eh keiner erntet, hey da greif ich doch beherzt zu, bevor es am Zweig vergammelt 😕

Ich sammle auch ständig. Mein Beutel ist bei jedem Gassi dabei 🙂

-Löwenzahn (Blüten für Löwenzahnhonig , Blätter für Salat oder die Hühner)

-Breit und Spitzwegerich für Hustensaft

-Beifuss (zum Herstellen von Auszug)

-versch. Heilkräuter wie Johanniskraut, Hirtentäschel, Ackerschachtelhalm.. )

-Hagebutte für Tee und Marmelade

-Vogelmiere , Bärlauch, Giersch für Pesto

-wilder Fenchel, wilde Minze

-Hollunder in Massen für Sirup und Gelee

-Beeren

-Pilze

-Nüsse

-alles was sich stoppeln lässt

-Samen und Stecklinge von Pflanzen, die ich gerne im Garten hätte

-Rheinfarn zum Trocknen gegen Schädlinge im Vorratskeller

 

Ich habe heute auf dem Weg nach Hause 1 kg Wiesenchampignons gesammelt. Die Pilze freuen sich gerade über das feuchte, aber doch noch relativ milde Wetter.

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Wir haben vor 10 Tagen fußballgroße Riesenboviste von unserer Streuobstwiese geholt. Zum Glück waren sie im Gras versteckt, so dass sie kein Fremder mitnahm. In Scheiben in der Pfanne braten - lecker!

Musste ich erst mal googeln, Christine.

Sieht lecker aus! Und wo findet man diese? Kann man doe auch kaufen und wo?

Zitat von Muslime_Frugi am 7. Oktober 2020, 23:06 Uhr

Sieht lecker aus! Und wo findet man diese? Kann man doe auch kaufen und wo?

Ich glaube nicht, dass man sie kaufen kann, weil halt nicht als Zuchtpilz geeignet und auch nicht lange haltbar.

Wir finden eigentlich jedes Jahr welche auf unserer Apfel-Streuobstwiese. Leider halt immer alle gleichzeitig. Dann muss man sie sofort ernten und verarbeiten und ggf. einfrieren. Wiesenchampignons gibt's dort auch immer wieder. Die kann man auch dörren und später für Soßen verwenden.

Ja, Bowiste gibt es hier zur Zeit auch, aber nur sehr kleine. Ich habe sie stehen lassen. Sie sollen sich mal etwas mehr ausbreiten. 😉

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Jetzt ist die richtige Zeit, um Löwenzahnblüten zu sammeln und ein leckeres Gelee draus zu kochen.
Sparen? Klar! Kleinvieh macht auch Mist. 🙂

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Hi Fitzekittel

das sieht gut aus. Kannst du ein Rezept einstellen? Schmeckt es nicht bitter?

Danke!

 

Hallo Muslime_Frugi,

Bitter, hm. Ich hatte eigentlich gedacht, dass es bitterer wird, als es nun ist. Es hat ein ganz leichte bittere Note. Beeinflussen kann man die, indem man die Zeit verlängert, oder verkürzt, in der die Blüten im Zuckerwasser ziehen.
Ich habe eine Stunde gewählt. Das war genau richtig für meinen Geschmack. Zwischendurch immer mal kosten ist dabei dann wohl eine gute Idee. 😉

Das Rezept mit Bildern habe ich hier beschrieben.

Gutes Gelingen beim Nachkochen!

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Hi Flitzekittel

eine Frage hätte ich zum Einkochen in des Weck Glas. Kochst du das Weck Glas bei 90° und 10 Min. ein? Wohingegen ich mit Schraubgläser keine schlechten Erfahrungen gemacht habe. Ist ja auch praktisch zum Wiederverschließen.

Auf deiner Seite habe ich deine Bärlauchverarbeitung gesehen. Ich püriere das Pesto gleich komplett mit Parmesan/Pegorino, Nüssen, Olivenöl (anstatt Rapsöl) und Salz und Pfeffer. Pinienkerne sind sehr teuer, Walnüsse finde ich am besten.

Den Beitrag hier hast du gesehen? https://frugalisten.de/forum/topic/sparsam-und-gluecklich/#postid-23818

Danke für den Rezeptlink!
Früher habe ich das Pesto auch fertig gemacht und dann eingefroren. Das braucht aber mehr Platz im Tiefkühlschrank, als das Püree. Deshalb habe ich das irgendwann mal gelassen. Ich verwende übrigens auch Walnüsse statt Pinienkerne. Pinienkerne sind sehr teuer und Walnüsse kann ich einfach sammeln.

Die Weckgläser koche ich bei 90 Grad 10 Minuten ein. So steht es in dem alten Einkochbuch. Daran hab ich mich einfach gehalten. Das Gelee ist ja ohne Fruchtstücke, daher reicht das.
Die Schraubglasdeckel sind nach mehrmaligen Gebrauch nicht mehr immer dicht. Ich habe mir schon öfters die Finger mit heißer Marmelade verbrüht als ich die Gläser nach dem Befüllen auf den Kopf gestellt habe...
Ob ich nun die Gläser und Deckel vorher sterilisiere, oder ob ich die Weckgläser für 10 Min einkoche, ist fast die gleiche Aufwand.

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Es gibt trotz der Trockenheit im Sommer erstaunlich viele Pilze in diesem Jahr. Ich habe gestern einen 3/4 Einkaufskorb Wiesenchampignons 200 m rings ums Haus gefunden. Die Trocken ich gerade. Das ganze Wohnzimmer riecht nach Pilz. 🙂

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