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Sparen durch Sammeln in der Natur

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Angeregt durch Moyas Beitrag habe ich mal aufgeschrieben was ich, weil es mir Spaß macht, weil es mich entspannt und weil ich damit Geld spare, in der Natur sammle. Die Liste ist nicht vollständig, aber es ist mal ein Anfang und soll eine Anregung sein, selbst mal die Augen auf zu halten

  • Meerrettich
  • Melde und Meldesamen
  • Knoblauch
  • Spargel
  • Hopfen und Hopfenspargel
  • Kamille
  • Haselnüsse, Walnüsse (auch grüne Walnüsse)
  • Löwenzahn
  • Orangen (im Urlaub)
  • Hagebutten
  • Beinwell
  • Caruben (im Urlaub)
  • Äpfel (Besitzer fragen)
  • Johanniskraut
  • Bärlauch
  • Soitzwegerich
  • Holunderblüten, Holunderbeeren
  • Brombeeren
  • Himbeeren
  • Walderdbeeren
  • Schlehen
  • Pilze
  • usw

 

 

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -

Die Liste ist ja mal cool. Wo findest du Spargel? Ich nehme mal an, nicht unter der Plastikplane in diesen länglichen Erdhaufen. 🤭

😀 Ne, ich "sammle" keinen Spargel auf länglichen Erdhaufen.

Spargel findet man an z.B. Wegrändern. Das ist dann wilder grüner Spargel. Der ist nicht so dick, wie der Kulturspargel, aber aromatisch ist er.

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -

Das dachte ich mir schon fast. :mrgreen:  Da werde ich mal den Wegrand absuchen, ob sich bei mir in der Ecke auch wilder Spargel herum wächst.

 

Wahrscheinlich hast du im ersten Jahr noch kein Ernteglück. Da der Spargel meist sehr unauffällig im Gras steht, wirst du ihn sicherlich erst sehen, wenn er größer ist und eine Blüte ausbildet. Dann merkst du dir die Stelle (eventuell mit GPS) fürs nächste Jahr und erntest essbaren Spargel. 😉

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -

Also ich versuche auch Lebensmittel selbst anzubauen oder zu sammeln.

Zwar auch aus dem finanzellen Aspekt, aber auch wegen dem besseren Geschmack.

Bei uns im Garten bauen wir sämtliche Gemüse und Obstsorten an.

Beeren, Karotten, Tomaten, Paprika, Rote Beete, Zucchini....

Wenn ich das erzeugte Gemüse mit dem vom Bio Bauern vergleiche lohnt es sich auch Finanziell ein bisschen.

Dazu Sammeln wir auch Wildkräuter, Äpfel, Birnen, Obst, Beeren und  Nüsse.

Ich finde es ist ein super entspannter ausgleich zum Bürojob.

Und sie wir nicht alle ein bisschen Jäger und Sammler.  🙂

Lass es Finanzeill oder bei Lebensmitteln sein.

@flitzekittel: Ist ja Wahnsinn was du da alles Sammelst. So lange ist meine Sammelliste noch nicht 😉

 

Hallo Selbst!

Das Sammeln hat sich im Laufe der Jahre aufgebaut. Die Liste ist nicht vollständig, aber sie gibt mal einen Einblick. Es gibt ja so viele schöne Sachen zu sammeln. 😀
Du wirst sehen, wenn du einmal damit angefangen hast, kommst du nicht mehr davon los. 😆 Bei mir hat sich inzwischen so etwas wie Ergeiz entwickelt, nie mit leeren Händen nach Hause zu kommen. ...und wenn man seine Umgebung genau beobachtet, findet man auch im Winter z.B. Wurzeln, Kräuter (vorausgesetzt es liegt kein Schnee drauf), Knospen und Früchte.

Jetzt z.B. kann man die Knospen von Wildkirschen sammeln, sie trocknen. Sie haben eine milde Schärfe und können Pfeffer ersetzen. 😉 Schlehen hängen noch an den Büschen und sind jetzt wunderbar süß. Sie sind eine leckere, kostenlose Vitaminquelle.

 

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Hey Sibylle,

Hab mir gleich mal deinen Blog durch geschaut. Sehr interessant. Du machst ja ganz schön spannende sachen.

Selbstgemachtes, DIY, Reparieren.

An Wildkräuter und Pilze traue ich mich noch nicht ganz ran.

Aber so sonst sind wir(meine frau und meine Kinder ganz gut aufgestellt.)

Mit repaieren, Selbermachen, Selber bauen, Garten,

Mit manchen Gemüsen kommen wir schon recht weit.

Wir haben jetzt noch Karotten, Kartoffeln, Rettich, Rote Beete, Schwarzwurzeln, Brenneseltee, Pastinaken, Tomatensuppe und sonstiges eingelegtes.

Gruß

 

Vielen Dank für das Lob!

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Tatsächlich habe ich bisher nur eine Sache die ich im wald sammel: Bärlauch

Das ist aber etwas worauf ich mich jedes Jahr freue. Das Sammeln und Verarbeiten des Bärlauch ist für mich ein Ritual was dem Gefühl nach das Ende des Winters markiert. Durch den milden Winter war es tatsächlich schon diese Woche so weit, und so wurde etwa ein halbes Kilogramm Bärlauch gesammelt und zu Pesto verarbeitet. Ich püriere den Bärlauch zusammen mit Parmesan, Gewürzen, Nüssen und Olivenöl.

 

Vielleicht ziehe ich dieses Jahr los und sammel Bärlauch Blüten für einen zweiten Schwung Pesto.

Ich nehme für mich das Risiko einfach in Kauf, aber wie steht ihr zum Thema Fuchsbandwurm?

Hallo Cricetus!

Ja der Fuchsbandwurm ist schon ernst zu nehmen, aber ehrlich: Dass ausgerechnet der Bärlauch den du erntest mit dem Kot eines infizierten Fuchses in Berührung kommt, ist schon relativ unwahrscheinlich.

Für Bärlauch werde ich auch demnächst losziehen, aber 1/2 kg 😯  hole ich nicht.

Von den Blüten mach eich kein Pesto. Die lege ich in Öl ein. Später schmecken die super zu Grillfleisch. 😉

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -

Auch spannend. Vielleicht wird es auch das.

 

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen das ein guter Teil des Pestos verteilt wird. Und in dem Auwald in dem ich sammeln gehe wächst der Bärlauch einfach wie Gras.

Hallo zusammen,

wir ernten in der freien Natur nur Himbeeren und Brombeeren für Gelee oder Marmelade. Bärlauch wächst bei uns und bei den Nachbarn im Garten unter den Bäumen.

Von Freunden und Nachbarn dürfen wir die Pflaumen, Äpfel und Quittenbäume abernten. Daraus wird dann meist Kompott gemacht und eingefroren. Brennnesseln wären jetzt noch etwas was mir spontan einfällt, aber da setzen wir eher auf den gekauften Spinat.

Geht uns aber eher nicht ums sparen sondern um den Spaß an der Arbeit, ähnlich wie bei unser Gartenarbeit. Wenn ich überlege was unsere Hoch- und Frühbeete gekostet haben ist dazu die Ernte schon reichhaltig aber nicht wirklich finanziell lukrativ.

Wer sparen will sorgt vor. winking smiley

Auch wenn wir gerade den Winter hinter uns haben, beginnt schon wieder die Zeit für den nächsten Winter vorzusorgen. Gern kommt mit dem Winter auch eine Erkältung. Ich mache mir meine Erkältungsmedizin selbst. Das spart Geld und ich weiß was drin ist.
Fichtenspitzenkaramelsirup zu kochen ist leichter als man denkt. Aus 2 Händen voll Spitzen habe ich 5 Gläschen heraus bekommen.

Das Schöne an dieser Medizin ist, dass sie auch noch lecker schmeckt. Wenn man den Sirup nach dem Winter als Medizin nicht benötigt hat, kann man ihn auch als Brotaufstrich essen.

Lecker!

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -

Nur bitte beim Sammeln nicht mit der giftigen Eibe verwechseln. 😉

Aus Fichtennadeln kann man auch super Tee machen. Der soll sogar viel Vitamin C enthalten. Übrigens, die Früchte der Eibe sind tatsächlich essbar. Allerdings nicht die Kerne, die sind giftig. Ich würde es aber trotzdem nicht ausprobieren 😉 Leider findet man Eibe kaum noch in der Natur, da sie dort weitestgehend ausgerottet wurde. Nur noch in Parks und Gärten ist sie anzutreffen.

Zitat von TheWanderer am 7. Mai 2020, 8:27 Uhr

Nur bitte beim Sammeln nicht mit der giftigen Eibe verwechseln. 😉

Sorry, aber Eiben haben keine stechenden Nadeln und hängende Zapfen, auch die Rinde und der Wuchs sind völlig anders.

Wenn man nur die Nadeln betrachtet, könnte man eine Eibe eher mit einer Tanne verwechchseln. Merkspruch: Die Kiefer sticht, die Tanne nicht. 😉

Wer Eiben und Fichten nicht auseinander halten kann, sollte wirklich keine Spitzen sammeln gehen.

 

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Zitat von Fritz am 7. Mai 2020, 18:37 Uhr

Aus Fichtennadeln kann man auch super Tee machen. Der soll sogar viel Vitamin C enthalten. Übrigens, die Früchte der Eibe sind tatsächlich essbar. Allerdings nicht die Kerne, die sind giftig. Ich würde es aber trotzdem nicht ausprobieren 😉 Leider findet man Eibe kaum noch in der Natur, da sie dort weitestgehend ausgerottet wurde. Nur noch in Parks und Gärten ist sie anzutreffen.

Wir haben eine Eibenhecke. Sie trägt auch Früchte, aber essen würde ich sie auch nicht. Ich esse auch keinen Kugelfisch. 😆

Fichtenadeltee geht mir auf den Magen. Nach dem Teeaufbrühen ist wahrscheinlich eh kaum noch Vitamin C übrig. Ne, es gibt für mich andere Tees. 😉 Zur Zeit bin ich gerade dabei Brombeerblätter zu fermentiern.

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In unserer Gegend stolpert man zwangslaeufig ueber massenhaft Brombeeren und Baerlauch. Mein persoenliches Highlight sind die Heidelbeeren im Hochschwarzwald. An Pilze wuerde ich mich dieses Jahr gerne herantrauen.

Efeu - als Ersatz für Wasch- und Spülmittel.

10 Blätter kleingeschnitten in einem Wäschebeutel mit in die Waschmaschine geben und dank der darin enthaltenen Saponine wird die Wäsche sauber.

Alternativ die Blätter in Wasser aufkochen und abseien. Die Flüssigkeit kann dann als Spülmittel verwendet werden. Genaue Anleitungen gibt es im Internet.

Spart Geld und Müll.

 

 

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