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mit 56 in den Ruhestand ohne Sparen

Hallo liebe Community,

nachdem ich in der Vorstellung von fastlane einiges geschrieben habe will ich mich gerne kurz vorstellen. Habe nun kreuz und quer im Forum gelesen, es gibt ja viele Möglichkeiten und Wege vorzeitig aus dem Job auszusteigen, jedem so wie es am besten in die persönlichen Fähigkeiten, Vorlieben und Risikoneigung reinpasst und letztlich gehört auch ein Quentchen Glück dazu wie bei mir. Vereinigendes Element ist wohl der Wunsch früher auszusteigen und dem Leben mehr Qualität abzugewinnen.

Bin 55, seit 22 Jahren glücklich verheiratet, wohnhaft in der schönen Stadt von Oliver, studierter BWLer und arbeite seit 25 Jahren im Bankcontrolling, also Zahlen und Exceltapeten von morgens bis abends, aber auch viele darüber hinausgehende Themen, insgesamt ein Job der mir Spaß macht und mit meinem AG bin ich auch sehr zufrieden. Ist mittlerweile der 5 AG seit Beendigung des Studiums, habe mich mit jedem Wechsel etwas finanziell verbessert. Davor habe ich Industriekaufmann gelernt, 1 Jahr gearbeitet und wusste so die schöne Studienzeit zu genießen, welche ich dann mit einem Auslandssemester in England auf 11 Semester ausgedehnt habe.

Nach Beendigung des Studiums 2 Monate Weltreise Neuseeland, Südsee, Hawaii und die USA, Flug von Vater bezahlt, Rest Dispokredit, hatte eigentlich kein Geld, wollte aber unbedingt die Reise machen da ich eine schwere Krankheit hinter mir hatte (fängt mit K an) und einen positiven Kick brauchte und ich so schnell nicht wieder die Zeit haben würde wenn ich erstmal arbeite (dachte ich damals, war dann doch möglich, jedenfalls 4-6 Wochen am Stück).

Mit 28 Jahren habe ich 1995 angefangen zu arbeiten und durchweg gut verdient, aber nie groß was gespart, was vor allem an meinen kostspieligen Hobbys liegt (Reisen, klassische Motorräder und Autos, viel Sport, Ski, Tauchen, zeitweise Surfen, Fitness) und dann war einiges aus dem Studium abzutragen u.a. Reise, Bafög Rückzahlung. Ich habe mir 2004 ein neues Haus gekauft (zu 2/3 finanziert, freistehend, 127 qm, Doppelgarage, Anbau, gute Stadtlage), welches ich bis 2017 innerhalb der Familie zu Eigenkosten vermietet hatte und in 2007 dann eine ETW (vollfinanziert inkl. aller Nebenkosten und Einrichtung), beide Immos in guter 1 A Lage. Damals rd. 4,5% Zinsen gezahlt, eine Zeitlang damit gehadert sich zwei Immobilien zugelegt zu haben, da die Belastung doch recht hoch war.

Bis die Immobilienpreise angezogen haben. Wir sind dann 2018 in mein Haus eingezogen, habe in dem Zuge rd.  30 Tsd Euro für Renovierung, Modernisierung und Einrichtung investiert. Wollte die Wohnung verkaufen, aber nachdem sich innerhalb von 6 Monaten zu meiner Überraschung kein adäquates Angebot einfinden wollte dann vermietet, was im Nachhinein betrachtet ein glücklicher Umstand gewesen ist, da ich so rd. 20 Tsd. Euro Mieteinnahmen generiert habe und die Wohnung 2 Jahre später für 25 Tsd. Euro mehr verkaufen konnte. In den gesamten 12 Jahren habe ich außer Parkett legen zum Einzug nie etwas investieren oder reparieren müssen, nur die Instandhaltungskostenumlage über das Wohngeld. Vermietung war ebenfalls unproblematisch, hatte super Mieter zu denen ich heute noch Kontakt habe. Also für mich fällt das Fazit zu Immobilien sehr positiv aus, was natürlich mit an den günstigen Einstiegskursen seinerzeit gelegen hat. Von einem Teil des Verkaufserlöses haben wir uns ein Haus in Thailand gebaut, meine Frau hat die deutsche Staatsbürgerschaft, aber auch einen thailändischen Pass, so dass wir die Möglichkeit hatten uns in 2007 ein Grundstück dort zu kaufen. Dort wollen wir in den Wintermonaten wohnen, meine Frau sicher auch mal länger. Mein rostiges Hobby hat mich mittlerweile zu 10 Motorrädern und 4 Autos geführt, welche einen Marktwert von aktuell rd. 100 Tsd. Euro besitzen. Das ist quasi mein "Sparbuch", lässt sich bei Bedarf relativ zügig verkaufen, aber eben keine Geldanlage in dem Sinne weil es Geld kostet. Irgendwann werde ich die aber bis auf wenige Fahrzeuge verkaufen, spätestens wenn es mir keinen Spaß mehr machen sollte. Also alles sehr Mobilien- und Immobilienlastig.

Ich bin nebenberuflich als Hochschuldozent für Bankbetriebslehre, Controlling und Finanzdienstleistungen tätig und unterrichte bspw. auch Kapitalmarkttheorie (CAPM etc.), habe mich witzigerweise da privat aber immer rausgehalten, bespare zwei solide DWS Fonds (für mich als Banker ohne Ausgabeaufschlag), 2 Bausparverträge (als Banker ohne Abschlussprovision), 2 Uniprofirenten (Riesterrenten, für mich als Banker ebenfalls ohne Ausgabeaufschlag gewesen, seit 5 Jahren leider nicht mehr), allen Unkenrufen zum Trotz legen die eine gute Performance hin und aufgrund der Zulagen lasse ich die einfach weiterlaufen). Habe noch einen Pensionsfonds von meinen alten AG, den lasse ich aber ruhen (war Brutto-Netto-Umwandlung, aus versteuertem Einkommen besparen nicht lohnenswert). Aus eingezahlten 12 Tsd. sind mittlerweile immerhin 20 Tsd. geworden. Aber alles keine Riesenbeträge. Ich habe live die Euphorie und dann den Zusammenbruch des Neuen Marktes Anfang der 2000er Jahre mitbekommen und danach die Finanzmarktkrise 2008, so dass mir persönlich ein großes Investment in Aktienfonds zu riskant ist.

Ich hatte nie vor bis 67 zu arbeiten, da bei uns in regelmäßigen Abständen Vorruhestandsprogramme angeboten werden habe ich darauf spekuliert in den Genuss eines solchen Programmes zu kommen. Und wie es dann manchmal so ist im Leben fielen die Ereignisse Wohnungsverkauf, Hausbau in Thailand und Vorruhestandsangebot alle zusammen und aus einer wagen Vorstellung wurde ein konkreter Plan. Nun werde ich Ende des kommenden Jahres mit 56 in den Vorruhestand gehen, mein AG zahlt mir 2/3 meines Gehaltes weiter bis zur Altersrente mit 63 und gleicht zusätzlich lebenslang noch den Abschlag der regulären Rente mit 67 zur vorgezogenen Rente mit 63 aus, insgesamt hat das Programm einen Gegenwert von rd. 450 Tsd. Euro.

Werde über ein Ruhestandseinkommen von rd. 3 Tsd.  netto mtl. verfügen, dazu rd. 500 Euro netto mtl. aus meiner Dozententätigkeit, welche ich mir relativ frei einteilen kann und nur wenige Stunden für aufwenden muss, das sollte ausreichen. Das gilt bis 63, ab dann wird meine gesetzliche Rente rd. 1.800 Euro betragen und rd. 1.000 Euro kommen aus der Kompensationszahlung der Bank, betriebliche AV, Riesterrente und Pensionsfonds, in Summe dann 2.800 Euro brutto, netto verbleibt so 2.400 bis 2.500 Euro. Das Haus in Thailand ist bar bezahlt, für mein Haus hier muss ich noch bis 67 eine Rate in Höhe von rd. 600 Euro bezahlen, dann ist das getilgt.

Solange ich mein reduziertes Gehalt bis 63 bekomme sollte es flutschen, dann könnte es etwas eng werden, das Geld muss für 2 reichen, ich wollte die 6 Jahre aber noch nutzen, etwas Kapital in einem ETF-Fonds anzusparen, habe mich mit dem Thema noch nicht intensiv beschäftigt. Meine Dozententätigkeit werde ich wahrscheinlich nicht bis ans Ende aller Tage ausüben können/werden, wenn man erstmal aus dem Job draußen ist wird man nicht mehr richtig up to date sein und irgendwann fehlt die Praxisnähe, das ist aber nur meine Vermutung.

Danke fürs lesen und ich freue mich auf weiteren Austausch!

kurze Ergänzung weil ich es gar nicht geschrieben habe, die Wohnung habe ich 2007 für 123 Tsd. Euro gekauft (88 qm Maisonette mit TG), finanziert habe ich insgesamt 145 Tsd. Euro und 2020 für 295 Tsd. Euro verkauft, Verkaufserlös war nach Abzug der Restschuld und leider einer Vorfälligkeitsentschädigung von knapp 10 Tsd. Euro 161.415 Euro bei Einsatz von null Eigenkapital, steuerfrei und wir haben 10 Jahre gut drin gewohnt 🙂

Wow geniale Aussichten, auch das dich dein AG so großzügig Entlässt wirklich super. Andererseits hast du in deinem Leben auch sehr lange und viel gearbeitet und es dir darum auch durchaus verdient jetzt zu genießen. Ich wünsche dir ein glückliches Händchen im Umgang mit deinen Ressourcen damit du sie Zeit deines Lebens gut nutzen kannst. Auch genial mit der Dozententätigkeit die ist sicherlich ein Gewinn für alle Seiten.

Hallo Jan,

danke für den freundlichen Empfang und die guten Wünsche, so hat schon mal jemand geantwortet, denn es gibt ja auch Vorstellungen auf die niemand antwortet, das bleibt mir somit erspart 😉

Ja das Angebot ist geradezu luxuriös, wie ein Lottogewinn, vor allem die lebenslange Kompensationszahlung des Rentenabschlags, da ich ja ohnehin mit 63 aufhören wollte habe ich so eine bessere Rente als regulär. So ein Angebot ist aber auch kein Selbstgänger, man muss schon strategisch vorgehen, in kleinen und mittelständischen Unternehmen wird es so etwas nicht geben. Ich habe seinerzeit in einem mittelständischen Bauunternehmen gelernt und hatte zusammen mit den Azubis von Daimler Benz, Siemens und IBM Berufsschule (Blockunterricht). Die wussten schon immer alles bevor der Unterricht losging, die hatten interne Schulungen vorab und auch sonst sehr viele Annehmlichkeiten von denen ich nur träumen konnte. Deswegen war meine Maßgabe, nach dem Studium ebenfalls in ein größeres Unternehmen zu gehen, was dann auch funktioniert hat. Habe dann ganz geschickt gewechselt und bin schließlich bei einem super sozialen AG gelandet. Das Programm war natürlich begehrt und es konnten bei weitem nicht alle Anträge berücksichtigt werden. Ich hatte mich rechtzeitig so positioniert das es funktioniert hat, mein Vertrag war auch relativ teuer da es sich um eine lange Weiterzahlung von 6 Jahren handelt.

Im nachhinein betrachtet sind die 25 Jahre wie im Flug vergangen, bin topfit und sehe auch nicht aus wie man sich gemeinhin einen Ruheständler vorstellt, wenn ich das mal erzähle ernte ich nur irritierte Blicke, können die Synapsen im Gehirn des Gegenüber wohl nicht richtig verarbeiten, also alles richtig gemacht 🙂

Habe auch schon Aussagen gehört, mir geht es noch gut, ich kann noch weiterarbeiten ... nix verstanden denke ich mir da nur.

Daher muss man sich nicht unbedingt ein festes Ziel für den Ruhestand setzen, im Regelfall ist man in fortgeschrittenem Alter aus der Rush Hour raus, hat ein gutes Einkommen und viel Arbeitszeit ersetzt man durch Erfahrung, so ist es jedenfalls bei mir. Ich weiß wie der Hase läuft, was wichtig ist und was nicht.

Habe mit wenigen Ausnahmen immer gerne gearbeitet, zwei Wechsel zu einem Verlagsunternehmen (3 Wochen) und einem großen Versicherungskonzern (6 Monate) habe ich recht schnell beendet, weil es mir nicht gefallen hat. Daher auch meine Empfehlung an die jüngeren, wenn der Job scheiße ist, nicht zu lange des Geldes wegen rumquälen, es gibt ja auch den Begriff der emotionalen Kosten, der meist vernachlässigt wird. Also was "kostet" mich eigentlich die Unzufriedenheit mit Situationen, das kann neben Konflikten in der Partnerschaft auch zu gesundheitlichen Problemen führen und das ist es dann nicht wert wie ich finde. Ein Job führt ja auch zu sozialen Kontakten, Selbstbestätigung, erlernen von Fähigkeiten etc. Viele denken im Ruhestand wartet das Paradies, es passiert erst mal gar nichts, sondern der geregelte Tagesablauf fällt weg und ich sollte mir daher schon vorher Gedanken machen wie ich denn die freie Zeit füllen will.

Die Dozententätigkeit übe ich seit 2013 aus, das ist für mich der optimale Nebenjob, relativ gut bezahlt, nicht der übliche Tausch Zeit gegen Geld und es macht Spaß jungen Menschen was beizubringen, quasi den Staffelstab weitergeben. Muss man aber auch erst mal reinkommen, es ist ein Unterschied ob ich im Job vorne stehe und etwas präsentiere oder ob ich jemandem etwas beibringen will. Wenn man dann seine Skripte, Fallstudien und Übungsaufgaben beisammen hat ist der Aufwand überschaubar. Und man bildet sich immer selbst weiter.

Deine Einstellung finde ich gut und auch deinen Mut schon nach kurzer Zeit den Arbeitgeber zu wechseln wenn es dir nicht gut bekommt. Ich habe auch viele Menschen erlebt die sich eigentlich mit ihrem Job nicht wohl gefühlt haben aber einfach weitergemacht, da sie dachten das es keine Alternativen für sie gibt. Inzwischen glaube ich das es viel mehr Möglichkeiten als das 08/15 Leben gibt wenn man bereit ist sich auf ganz neues einzulassen.

Auch die Lehrtätigkeit im Sinne von den Staffelstab weitergeben finde ich treffend formuliert. Ich war zwar erst 17 Jahre im Unternehmen habe aber auch schon bemerkt das die jüngeren sich sehr freuen wenn man ihnen das richtige Know-How weitergibt die Dinge eigenverantwortlich zu übernehmen, das hat mir auch viel Freude gemacht und mir gezeigt das ich mich auch woanders einbringen kann. Da die jüngeren es ja auch irgendwann schaffen meinen Job zu übernehmen zwar anders als ich es machen würde aber auch ganz ordentlich. Viele Studenten hatten Sorge das sie keinen Job finden werden und viele Arbeitnehmer das sie aus dem Job gedrängt werden dann ist es ja nur gut den Platz für andere frei zu machen ein Win-Win für alle. Ich kann jedem nur empfehlen an Abfindungsprogrammen teilzunehmen es findet sich immer wieder was neues noch besseres. Vielleicht nicht finanziell aber emotional.

Hallo Konsument

schön, dass du eine Vorstellung gemacht hast!
Wie schon geschrieben ist so ein Paket ein Geschenk, wie ein Lottogewinn. Nimm es als solches und genieße die gewonnene Zeit. Eine Dozenten Tätigkeit als kleine Nebenbeschäftigung finde ich spannend. Du wirst noch gefordert und hast soziale Kontakte.

Den ganzen Strauß an privaten und betrieblichen Renten habe ich auch. Noch ein paar Anmerkungen zu deinen BAV, Riester und Pensionsfond:

  • Diese werden, wenn in der Ansparphase fondgebunden angespart, in der Verrentung mit dem dann geltenden Garantiezins bemessen mit einem sogenannten Rentenfaktor das Leben lang verrentet. Dieser liegt derzeit bei bescheidenen 29. Das heißt, auf 10.000€ Kapitalsumme werden 29€ p.M. verrentet
  • Diese Rentenzahlungen gleichen nicht die Inflation aus. Über die Jahre sinkt die Kaufkraft signifikant. Ist das Gesamteinkommen aller Renten zu Beginn schon knapp wird es irgendwann ungemütlich.
  • Aufgrund des Langlebigkeitsrisiko (was ein schräges Wort) liegt je nach Qualität des Versicherungsanbieter die Amortisationszeit im besten Fall 94 und im schlechtesten Fall 121 Jahre.
  • Einziger wirklicher Vorteil ist die Bequemlichkeit, sprich die garantierte und regelmäßige Zahlung

Als Alternative könnte -da wo möglich- eine Einmalauszahlung (meist steuerschädlich im Auszahlungsjahr) sein oder eine Auszahlung in 10 oder 12 Jahresraten. Dies sollte bei der BAV und dem Pensionsfond möglich sein. Bei der Riester wären 20 - 30% einmalig möglich. Paralell müsste ein Aktien/ETF Topf die Lücken füllen. Diese gleichen dann auch die Inflation aus.

Zitat von Muslime_Frugi am 7. Januar 2022, 10:07 Uhr
  • Diese Rentenzahlungen gleichen nicht die Inflation aus. Über die Jahre sinkt die Kaufkraft signifikant. Ist das Gesamteinkommen aller Renten zu Beginn schon knapp wird es irgendwann ungemütlich.

 

Sehr gut ! 😎

Dank deinen Abzinsungsnachhilfestunden 😛

Richtig, die Aussage, dass da welche was nicht verstanden haben: Bist ja noch fit, könntest noch weiterarbeiten; ja derlei Sätze sind auch für mich immer erheiternd.

Den meisten Leuten scheint nicht bewusst, dass die Frage: "Was machst du denn dann den ganzen Tag ohne Arbeit...?" sich früher oder später sowieso jeder stellen muss. Die Frage ist doch also viel eher: Stelle ich mir diese Frage erst mit 67 oder lieber mit 55? Und wann fällt mir dazu wohl die bessere Antwort ein?

Vielen Dank für die Rückmeldungen. P.S. abzinsen bzw. diskontieren ist Bestandteil meiner Vorlesungen 😉

Alles richtig was Du schreibst muslime_frugi, habe einige Deiner Beiträge gelesen, finde ich gut und man erkennt die Lebenserfahrung.

@Absprung: genau so sieht das aus, daher wollen viele auch gar nicht aufhören zu arbeiten weil sie mit sich selbst nichts anzufangen wissen.

@Jan: exakt, die Jugend ist unsere Zukunft und umso besser wir sie ausbilden desto erfolgreicher werden sie sein, schließlich müssen die später unsere Rente zahlen 😉 Ich habe oft in meinem Job mit ehemaligen Studenten von mir zu tun, ist toll die Entwicklung zu sehen.

Daher würde ich immer einen gutbezahlten Job anstreben, der mir Spaß macht, dann muss ich nicht frühzeitig aufhören weil ich völlig genervt oder gestresst bin. Und Arbeit ist nicht nur Geldverdienen. I.d.R, ist man spätestens ab 40 auch in einer guten Einkommensrange angekommen, erntet die Früchte seiner Anstrengungen, gerade die einer langen Ausbildung, und wenn es Spaß macht wozu aufhören. Also ruhig etwas flexibel da ran. Zudem wird die Rente für langjährig versicherte ab 63 erst ab 35 Beitragsjahren gezahlt, da komme ich gerade mal hin: 1995 bis 2023 28 Jahre, 2 Jahre Ausbildung + 1 Jahr kurze Berufstätigkeit macht 31 Jahre. Durch die 6 Jahre Übergangsbezüge ab 2024 bis 2030 komme ich dann erst auf 35 bzw. 37 Jahre. Diversifikation ist wichtig, wobei Immobilien leider sehr teuer und für junge Menschen fast unerschwinglich geworden sind (u.a. Folge der Nullzinspolitik).

Nur bis 67 sollte man nicht arbeiten müssen, ab 50 lässt die Leistungsfähigkeit langsam nach und ich denke wenn man bis 67 arbeitet ist man durch und große Bäume werden nicht mehr ausgerissen. Daher sind wir hier und ich finde den Austausch echt klasse und die verschiedenen Lebensentwürfe zu sehen.

Was Du schreibst muslime_frugi treibt mich auch um, gerade bei der aktuellen Inflation, ab 63 könnte es eng werden: Bei den Übergangsbezügen von 3.000 Euro netto bis 63 und der Kompensationszahlung habe ich eine Dynamisierung von 1%, immerhin, und dann bei der gesetzlichen Rente. Der Rest ist flat. Die Riesterrente reicht für eine Seniorenmonatskarte im ÖPNV, aber nicht für einen Flug nach Thailand 😉

  • Rente ab 63: 1.833 Euro => Dynamisierung x%
  • Kompensationszahlung Rentenabschlag 337 Euro 1% Dynamisierung
  • Ruhegeld Bank (bekommt man ab 10 Jahren Betriebszugehörigkeit) 140 Euro => flat
  • BVV (Betriebliche Altersvorsorge der Banken) 344 Euro => flat
  • Pensionsfonds vom vormaligen AG 41 Euro aus eingezahlten Beiträgen 86 Euro bei 1% Wertentwicklung => flat
  • UniProfiRente (Aktienfonds Riesterrente) 40-60 Euro => flat

In Summe rund 2.800 Euro, nach Steuern 2.400 bis 2.500. Gut, ab 67 fällt die Finanzierung für mein Haus weg, da zahle ich bis 2024 526 Euro mtl. und will im Anschluss einen Volltilger draufsetzen (ca. 600 Euro) und bin bis 67 durch, das bringt natürlich eine Entlastung.

Daher meine Überlegung, die gut 8 Jahre bis 63 mit höherem Einkommen zu nutzen und einen ETF Fonds mit niedrigen Ausgabeaufschlägen zu besparen, vielleicht einen MSCI World, habt ihr eine Empfehlung für mich bevor ich mich durchs ganze Forum lese? Habe ein Depot bei der FFB, hat sich historisch mal so ergeben, vielleicht wechseln?

Ich empfehle immer gerne den:

WKN: A2PKXG

z.B. bei Scalable Capital oder bei der Consorsbank  da aber etwas höhere Kosten.

Für mehr gibt es hier zig Infos. Du sprichst die Diversifikation ja an. Viel Zeit hast du halt nicht mehr. Du könntest regelmäßig entnehmen, aber vielleicht brauchst du das gar nicht und du lässt ihn einfach liegen und entwickeln als quasi.
Mit der eigenen Immobilie schützt du dich ja zumindest vor der Mietinflation. Andrerseits kostet ein Haus auch immer wieder.

Der Austausch hat mir aber auch geholfen, nämlich die eigene Planung zu relativieren. Du bist ja nicht grundlegend schlecht aufgestellt!

Danke für den Tipp. Ich habe vor den Fonds bis 63 (vielleicht auch darüber hinaus) monatlich zu besparen damit ich eine Reserve habe, mehr als 200 Euro im Monat werden es wahrscheinlich nicht werden, also das wird kein Gamechanger. Der Drops für die Altersvorsorge ist mit 55 quasi gelutscht, das Ruder kann ich nicht mehr rumreißen sondern nur kleine Kurskorrekturen vornehmen.

Im großen und ganzen sollte es aber reichen denke ich. Notgroschen ist meine gut gefüllte Garage, denn 4 Autos sind zwar schön aber nicht lebensnotwendig. 10 Motorräder auch nicht. Gleichwohl ist das natürlich mein Hobby seit frühester Jugend und der Ausgleich zu meiner kopflastigen Tätigkeit, ich kann bei der Schrauberei wunderbar abschalten und es ist eine schöne Beschäftigung für den Ruhestand, denn irgendwas kann man immer dran machen wenn man nicht gerade mit fährt.

Mein Haus hatte ich bewusst letztes Jahr innen und außen auf Vordermann gebracht, damit ich erstmal Ruhe habe, war hauptsächlich optischer Natur, mit Baujahr 2005 ist es aber auch noch in einem guten Zustand. Ich habe zwei Bausparer (1x VL-Besparung), welche ich mal zur Zinssicherung abgeschlossen hatte, die ich bei dem aktuellen und wahrscheinlich auch zum Zeitpunkt der (letzten) Anschlussfinanzierung 2024 herrschenden Zinsniveau nicht benötigen werde. Das soll meine Reserve für evtl. notwendige größere Reparaturen (bspw. Heizung) sein, die sind immerhin mit 1% verzinst was derzeit ja ein gigantischer Zinssatz ist 😉

Ich hatte in einem anderen Thread gelesen das Du ebenfalls so um die 55 aufhören wolltest, hast Du schon einen konkreten Ausstieg vor Augen? Ich finde die Drittelung des Lebens ganz charmant, also 28 Jahre Ausbildung, dann 28 Jahre arbeiten = 56 und 28 Jahre Ruhestand = 84, so alt ist mein Vater geworden, ich hoffe das ich das auch schaffe. Wobei nach meiner bisherigen Beobachtung im Bekanntenkreis meiner Eltern ab 80 eigentlich die gute Zeit vorbei ist, mag sein das es bei uns / mir aufgrund guten Lebensstils (kein Rauchen / Trinken) und viel Sport besser wird, man weiß es nicht.

Dann hatte ich gelesen, dass Du Dein Haus befristet vermietet hast. Meine Wahrnehmung ist folgende: habe als Student in einem 22 qm Appartement gewohnt bis 27, dann ein 50 qm Appartement bis 31 - die letzten 2 Jahre zusammen mit meiner Frau - dann vergrößert auf 2 Zimmer Wohnung 72 qm für 8 Jahre und mit 40 in die ETW mit 88 qm. Sind dann erst mit 50 in mein mit 37 neu gekauftes Haus (127 qm) gezogen, also für mich persönlich bietet das Haus die höchste Lebensqualität, auch was die Beschäftigungsmöglichkeiten betrifft wenn man viel Zeit hat. Ich möchte nicht mehr in einer Wohnung wohnen, wie gesagt meine persönliche Wahrnehmung.

Moin,

für mich persönlich bietet das Haus die höchste Lebensqualität, auch was die Beschäftigungsmöglichkeiten betrifft wenn man viel Zeit hat. Ich möchte nicht mehr in einer Wohnung wohnen, wie gesagt meine persönliche Wahrnehmung.

Ich sehe das ähnlich. Letztlich ist mir das Haus auch gar nicht so wichtig (ohnehin bewohnen wir davon nur 60 Quadratmeter) aber ich brauche Freiraum znd Spielweise. Wohnraum brauche ich für mich nur sehr wenig aber eine vernünftige Werkstatt um mich mich auszutoben wäre schön. Seit Jahren suche ich da was passendes und bezshlbares im Umkreis, leider ohne Erfolg. Jetzt hsbe ich die Schnauze voll und baue neu auf dem Hinterhof. Leider muss noch was an Wohmungen mit dazu damit das gsnze genehmigungsfähig wird - eine einfache isolierte Leictbauhalle für 40K Wäre mir lieber gewesen - so "muss" ich das zehnfache investieren - ich will aber einfach nicht mehr warten, ich habe so viele offene Projekte und Ideen. Wann immer es irgendwie geht halte ich mich draußen auf, im Haus bin ich zum Kochen, schlafen. Duschen und Papierkrieg führen.

Als ich meine Mitbewohnerin/mittlerweile Freundin kennenlernte, stand ich kurz davor meine Wohnung im Haus zu vermieten und mir für 150K Eine Gewerbehalle hier im Ort zu kaufen. Neben den 300 Quadratnetern Spielwiese gab es dort auch ein kleines Büro, Bad und einen Unkleideraum - alles zusammen knapp 30 Quadratmeter. Das hätte mir für mich alleine dicke ausgereicht, hätte ich mir nett fertig gemacht. Leider war damals jemand anders schneller. Sich frei auf eigenem Grund bewegen zu können und Auslauf zu haben - das ist für mich der eigentliche Luxus einer privaten Immobilie.

vg

 

 

Zitat von konsument am 8. Januar 2022, 13:39 Uhr

Ich hatte in einem anderen Thread gelesen das Du ebenfalls so um die 55 aufhören wolltest, hast Du schon einen konkreten Ausstieg vor Augen? Ich finde die Drittelung des Lebens ganz charmant, also 28 Jahre Ausbildung, dann 28 Jahre arbeiten = 56 und 28 Jahre Ruhestand = 84, so alt ist mein Vater geworden, ich hoffe das ich das auch schaffe. Wobei nach meiner bisherigen Beobachtung im Bekanntenkreis meiner Eltern ab 80 eigentlich die gute Zeit vorbei ist, mag sein das es bei uns / mir aufgrund guten Lebensstils (kein Rauchen / Trinken) und viel Sport besser wird, man weiß es nicht.

Ich bin eher ein Freund der viertelung: 25 jahre Ausbildung, 25 jahre arbeiten, 50 jahre Freiheit

Ich würde nie ein Haus wollen. Bekäme ich eines geschenkt, würde ich es sofort verkaufen. Wäre ich alleine, hätte ich eine schöne 60 qm Wohnung und das wäre es.  Ich will gar nicht die ganze Zeit zu Hause rumsitzen sondern bin lieber unterwegs oder reise.

Frugi, wenn es nach uns Männern ginge wäre die Wohnung doch eher eine geräumige Werkstatt mit Sitzecke und Kühlschrank :mrgreen:

privatier, ich will Dich ja nicht enttäuschen aber die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern liegt bei 79, und es gibt 4 mal so viele hundertjährige Frauen wie Männer 😉

Ich bin gerne zuhause, muckel hier vor mich hin, reise auch viel aber immer unterwegs sein brauche ich nicht. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden denke ich 🙂

 

Frugi, wenn es nach uns Männern ginge wäre die Wohnung doch eher eine geräumige Werkstatt mit Sitzecke und Kühlschrank

Selbstverständlich 🙂 Da wir aber in der Regel sobald Frauen ins Spiel kommen dahingehend nur noch wenig zu melden haben suchen wir dann nach Kompromissen 😉

Einen Kühlschrank und ein Denkersofa wird mein Refugium aber dennoch haben 🙂

 

Hi Konsument

Mit 55 wäre Ende 2026 und absoluter Worst Case. Wenn es markttechnisch nicht völlig katastrophal läuft wird mich @privatier vorher unter Androhung von Schreibverbot hier rauswerfen.
Ein Update habe ich vor ein paar Tagen hier geschrieben: https://frugalisten.de/forum/topic/2025-ziel-finanzielle-freiheit/?part=11

Wegen der Hütte ist das so ne Sache. Ende 2020 lief ein Sozialplan aus, bei dem ich direkt involviert war. Die Firma hätte noch 1,5 Jahre 90% Gehalt weitergezahlt und dann noch ne kleinere Abfindung. Da hatte ich überlegt das Haus zu verkaufen und mit 48 direkt aufzuhören.
aber es war nicht stimmig und hätte zu viele zerstörerische Elemente gehabt.
Ich habe mich dann entschieden weiter zu arbeiten und das Haus auf Zeit zu vermieten um  emotionalen Abstand zu kriegen und den Turbo fürs Fuck you Money zu zünden.

Wir wohnen jetzt zu 3. auf 75m2 und bei weitem nicht so schön. Hälftig wohne ich bei meiner Freundin in der Mietwohnung. Wenngleich das Haus schon toll ist und viele Möglichkeiten bietet wie: Mit Freunden auf der großen Terrasse zu grillen oder im Sommer uneinsehbar nackt zu sonnen und  vor allem mein eigenes Meditationszimmer und das Lesezimmer, habe ich festgestellt dass das Lebensglück nicht mit der Quadratmeter Zahl korreliert.

Ein Haus ist so ein bisschen wie ein zu großes Auto mit viel Platz und zu viel PS. Spätestens wenn du alleine oder zu zweit fährst merkst du dass es auch Nachteile hat. Beim Umstieg auf ein Kleineres ist es erst etwas ungewohnt, dann erkennt man aber auch viele Vorteile. Man vermisst eigentlich nichts mehr.

Mit einem freistehendes Haus in einem Frugalisten Forum machst du dir ungefähr so viele Freunde wie bei Anton Hofreiter und Co..

Ich gehe vor allem wieder ins Haus zurück weil es familiär so stimmig ist.
Auch ich reise gerne. Das Haus ist da nicht wesentlich nachteiliger als eine Wohnung. Eine gut funktionierende automatische Bewässerungs Anlage, ein Rasenmähroboter und die Jalousien Steuerung erlauben wochenlange Abwesenheit.

Wenn wir da wieder einziehen kann es gut sein dass die Kinder nur noch wenige Jahre bleiben. Spätestens wenn meine jüngere Freundin mit dem Arbeiten aufhört will ich in eine Wohnung wechseln. Im Alter wird ein Haus irgendwann doch zu viel und wenn die Gesundheit mitmacht wollen wir dann länger reisen.

Was dann wirklich passiert wird sich zeigen. Verkaufen müssen werde ich das Haus wegen den FIRE Plänen dann wohl nicht mehr.

Ob dann 1 oder 2 Millionen auf dem Depot liegen ist egal, wenn die Dividenden der einen schon reichen. Die Entscheidung der Verkleinerung wird also rein selbstbestimmt erfolgen.
Könnte mir vorstellen den Verkaufserlös mit den Kindern zu Dritteln und ihnen so schon früher zu helfen. Ein bisschen „die with Zero“ Ansatz.

Hi Muslime_Frugi,

dann landest Du ja auch ungefähr bei einer Drittelung, 1-2 Jahre mehr oder weniger machen den Kohl nicht fett. Der beschriebene Sozialplan war ja kein Angebot das man nicht ausschlagen konnte so wie bei mir. Es geht nichts über eine laufende Zahlung, bei meinem zweiten AG (bzw. dritten mit den 3 Wochen Verlagsunternehmen) hatte ich mich nach 7 Jahren mit meiner Chefin überworfen, nach einigem Hin und Her und unter Berücksichtigung der emotionalen Kosten habe ich mich abfinden lassen mit 50 Tsd. €, das war ein schicker Gehaltseingang im Dezember 2009, ich meine um die 35 Tsd. netto, aber das war auch schnell ausgegeben ... da gab es das Forum noch nicht 😉 Insgesamt waren die 8 Jahre dort von 34 bis 42 aber die besten in meiner Rückschau.

Du bist doch super aufgestellt, ich würde die letzten Jahre im Job ganz entspannt angehen. Meine Gedanken dazu, im Zuge der aktuellen Umstrukturierung, welche zu dem Vorruhestandsangebot geführt hat, gab es neue Jobs für uns. Der zuerst für mich vorgesehene Job gefiel mir gar nicht und ich habe gekämpft in die jetzige für mich sehr gut passende Position zu kommen, denn ich wollte nicht die letzten 2 Jahre völlig genervt und mit der Faust in der Tasche zur Arbeit gehen, sondern die Zeit "genießen" um einen versöhnlichen Abschied vom Arbeitsleben zu haben um das ganze in guter Erinnerung zu behalten, also ein bisschen psychologischer Ansatz. Schaffst Du dann eigentlich die 35 Beitragsjahre ? wobei Du auf die gesetzliche Rente wahrscheinlich nicht angewiesen bist.

Wir haben bis 40 vergleichsweise frugal gelebt mit 72 qm, Miete war schlappe 450 Euro warm. Erst die ETW mit 88 qm war etwas Luxus. Ich stelle aber auch fest, dass sich die Bedürfnisse im Laufe der Zeit verlagern, früher war ich auch viel mehr unterwegs und hätte überhaupt kein Interesse an einem Haus gehabt. Das hat sich erst so mit 50 eingestellt, wobei ich nicht genau weiß, ob ich mehr zuhause bin weil ich ein Haus hab oder weil ich älter geworden bin, wahrscheinlich ein bisschen was von beidem.

Nun zahle ich für mein Haus lediglich einen Kapitaldienst von 526 Euro und davon sind 70% Tilgung. Würde ich 1% Tilgung wählen würde ich nur noch 304 Euro bezahlen, dafür könnte ich wahrscheinlich nicht mal ein 1 Zimmer Appartement mieten (nur ein WG-Zimmer bei Jan 😉 Da die längeren Thailand Aufenthalte in unserem Winter sein werden muss ich mir über Garten zum Glück keine Gedanken machen, da passiert nichts in der Zeit.

Womöglich müsste ich dann noch einem Frugalisten Bürschchen mit meiner Mietzahlung den vorzeitigen Ruhestand finanzieren ... duck und weg :mrgreen:

Ich schaue immer was mich etwas kostet, mein Controller Job ist auch ein bisschen ein privates "Hobby". Ich dokumentiere alle wesentlichen Ausgaben und Planungen seit 25 Jahren in einer Excel-Tabelle und weiß bspw. genau was mein Hausbau, Renovierung etc. gekostet hat, meine Wohnung. Fahrzeuge, Restaurierungen, Urlaube, lfd. Kosten etc. halte immer alles nach. Versuche Fixkosten zu vermeiden (fixe Kosten sind schlechte Kosten), also keine Abos. Streamingdienste, Handy ist 5 Jahre alt, IPad fast 10 (funktioniert immer noch).

Den Kindern schon vorher etwas zu geben ist bestimmt ein guter Ansatz (lieber mit warmer Hand als mit kalten Hand etwas geben). Die with Zero muss ich mir auch iwann Gedanken machen.

 

P.S. Fuck you money war der Film "The Gambler" oder, fand ich auch genial den Auftritt ...

Zitat von konsument am 9. Januar 2022, 13:16 Uhr

...würde ich nur noch 304 Euro bezahlen, dafür könnte ich wahrscheinlich nicht mal ein 1 Zimmer Appartement mieten (nur ein WG-Zimmer bei Jan 😉 ir auch iwann Gedanken machen.

Hi kunsument bei uns im Haus wohnt tatsächlich ein netter Herr ca. 65 Jahre alt in einem WG Zimmer der jetzt Ende Januar in Rente geht. Da er noch ein Haus in seiner Heimat hat (Reihnland Pfalz) hab ich ihm die Miete reduziert er hat nur 270€ all inklusive für ein 10qm Zimmer gezahlt. Du siehst bei mir lässt es sich top frugal leben. Dir mach ich auch eine Sonderrabatt wenn du immer ein halbes Jahr in Asien bist. Ihr seid alle bei mir willkommen 🙂 momentan aber grade alles voll (zum Glück) siehe meine Homepage in meinem Profil.

Den Kinder vorher was geben kann nach hinten los gehen. Das würde ich erst machen wenn die sich selbst was aufgebaut haben sonst ist eventuell der Elan nachher weg. Aber ab und zu ne Kleinigkeit kann sicher nicht schaden.