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Gold

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Wie haltet ihr's mit dem Golde? Das ist ja immer wieder mal im Gespräch als ultimatives Hedging. Wirft natürlich keine Zinsen ab, aber sollte wertbeständig bleiben, wenn alles andere zusammenbricht...

Man kann physisches Gold "0ver the counter" kaufen, bei theoretisch "gültigen Zahlungsmitteln" (wie Krüger-Rand) sogar MWSt-frei. Und dann irgendwo sicher bunkern.

Man kann auch Wertpapiere auf Gold erwerben, z.B. A0S9GB Xetra-Gold (wo anschaulich einem Anteil 1g Gold entspricht). Ich habe aus Neugier beim Kurs von 35.03 mal 28 Stück erworben, eine Feinunze (31,1... g) kriegt man ganzzahlig eh nicht hin. Dieses Wertpapier hat aber zumindest bei der onvista-bank die besondere Eigenschaft, dass dafür "Verwahrkosten" monatlich berechnet werden (im April 24 Cent, also nichts Weltbewegendes). Kursentwicklung seit Kauf +0.53%, heute +0.34% (auch nichts Dramatisches, aber die letzten Wochen war es eher im Minus).

Ernsthafte Pläne habe ich damit nicht, aber ich lasse es als "Messgerät" mal weiter laufen...

Gold und Edelmetalle...hier stellt sich die Frage was der Zweck des Investments ist.

Als ganz normales Investment zur Diversifikation ist "Papiergold" (Gold-etf, Zertifikate etc.) sicherlich ok.

Als echtes Hedging macht jedoch nur physisches Gold/Silber Sinn. Denn sobald der erste echte Lieferengpass da ist, werden viele Marktteilnehmer feststellen, dass viel mehr Gold an den Börsen gehandelt wurde, als physisch da ist. Wenn man in einem solchen Szenario dann auch noch gesellschaftliche Rahmenbedingungen berücksichtigt - nun, da kann sich jeder selbst seinen Reim darauf machen.

Gold spielt in meinem Vermögensaufbau keine Rolle. Als Hedge für mein Depot ist es völlig ungeeignet .

Als Underlying für Stillhaltergeschäfte ist es zwar teuer, aber prima geeignet und so ziehen immer mal wieder ein paar Optionen auf Gold in mein Depot ein.

Hi,

Gold gehört in den eigenen Tressor oder unter die Matraze. Die habe ich nur für Euro-Crash, Bürgerkrieg mit Migranten, Euro-Dollar_Weltendschuldungscrash. Oder für die Aliensinvasion. Ein Notfallgeld für schlechte Zeiten. Zum Essen ertauschen oder um damit später Sachen aufzukaufen (Firmenbeteiligungen, Häuser, Königreiche)

Ist zwar etwas überspitz formliert, trifft es aber ganz gut.

Hallo, würden Sie sich für physisches Gold oder Aktien entscheiden? Ich weiß, dass es viele alte Hasen gibt, die Gold in Aktien haben, aber nicht in Aktien, was denken Sie?

Meinst du physisches Gold vs (normale) Aktien oder physisches Gold vs Gold in Aktien?

Falls du ersteres meinst, dann würde ich zu Aktien breit gestreit tendieren mit nur einer kleinen Beimischung Gold, falls du zweiteres meinst dann würde ich physisches Gold auf jeden Fall bevorzugen.

 

lg

Heute glänzend amüsiert, eine repräsentative Umfrage der Fa. Heraeus zum Thema Goldkauf. Schön, dass hier alle Vorurteile die man so hat vollumfänglich bestätigt wurden, als kürzester mögliche Beschreibung: Ängstlich negative deutsche Männer jenseits der 50, die glauben mehr zu wissen als der Rest der Welt, gebunkert das Gold in den eigenen vier Wänden, da es da ja sicherer ist als woanders. Letzter Halbsatz war nat. eine Interpretation von mir.

Inflationsschutz als Argument ist auch dabei! Blöd nur, dass wir seit Frühjahr die knapp 10% Inflation haben, der Goldkurs auf Dollarbasis aber vom Top ebenfalls 10% verloren hat, also der Wert relativ zur Kaufkraft um über 20% verloren hat.

Gold ist und bleibt Liebhaberei. Sollte man dann auch ganz nüchtern so akzeptieren wenn man das matt glänzende Gelb in Händen hält. Schönes Gefühl, klar!

Zitat von Absprung_2020 am 3. Juni 2022, 9:10 Uhr

Inflationsschutz als Argument ist auch dabei! Blöd nur, dass wir seit Frühjahr die knapp 10% Inflation haben, der Goldkurs auf Dollarbasis aber vom Top ebenfalls 10% verloren hat, also der Wert relativ zur Kaufkraft um über 20% verloren hat.

Gold ist und bleibt Liebhaberei. Sollte man dann auch ganz nüchtern so akzeptieren wenn man das matt glänzende Gelb in Händen hält. Schönes Gefühl, klar!

Ich habe zwar kein Gold, aber wir leben doch im Euro Raum. Und in Euro gerechnet hat seit Anfang Januar zugelegt. Wer kauft denn genau am Top?

Es geht nicht darum, ob der Euro zum Dollar schwächer geworden ist und daher als deutscher Anleger doch gar nicht so schlecht...usw.

Es geht darum ob Gold ein wie man oft hört Inflationsschutz ist. Auch in den USA gibt's etwa gleichlautende Inflation. Ob Währungsschwankungen das ggf. und zufällig ausgleichen oder gar verstärken sind argumentativ irrelevant.

Zitat von Absprung_2020 am 3. Juni 2022, 9:10 Uhr

 

Inflationsschutz als Argument ist auch dabei! Blöd nur, dass wir seit Frühjahr die knapp 10% Inflation haben, der Goldkurs auf Dollarbasis aber vom Top ebenfalls 10% verloren hat, also der Wert relativ zur Kaufkraft um über 20% verloren hat.

Aber das ist ja nur ein kurzer Moment. Dieses Jahr ist das so. Langfristig sprich die letzten 50 60 Jahre ist Gold wenn ich das gerade richtig im Kopf habe schon immer im Durchschnitt mit den 2-3% Inflation mitgelaufen. Deshalb ist Gold doch eigentlcih schon langfristig ein Inflationsschutz. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Inflationsschutz heißt ja nicht dass es Jahr für Jahr genau mit der Inflation steigen muss.

Bei der Börse sagt man ja auch nicht "Dieses Jahr ist der Markt aber 20% gefallen und deshalb taugen Aktien nichts".

In den letzten 22 Jahren ist Gold um 540% gestiegen. Habe jetzt auf die Schnelle nicht gefunden wie die Inflation seit 2000 ist, aber ich denke nicht dass Geld 80% an Wert verloren hat seit dem also hat man die Inflation ja locker outperformed damit.

Wer kauft denn genau am Top?

Ist mir bei meiner Ersteinlagerung Ende Dezember im ETF depot passiert. Drei Tsge spater gings nur noch abwärts, genau auf Peak gekauft.

Nur wusste ich damals natürlich nicht das die Kurse anscließend vom ATH 10% abschmieren.

Bei Gold ist das ja letztlich auch nicht anders...

Du könntest Dein silber bei mp in düsseldorf oder köln verkaufen, die zahlen recht faire preise (z.b. mapleleaf 24,63 Euro die unze bei einem spotpreis von derzeir 20,62) Wenn Du silber mit viel Aufgeld gekauft hast ist es natürlich Deine eigene Schuld sich vorher nicht richtig informiert zu haben bzgl Besteuerung, Aufgelder usw.....

Gold ist aktuell jedenfalls keine Inflationsabsicherung...

https://app.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/marktberichte/us-boersen-deutliche-verluste-an-der-wall-street-goldpreis-erreicht-neues-jahrestief/28481212.html

Der Chartvergleich Gold in USD und Gold in Euro ist interessant. Zeigt eindrucksvoll wie schwach der Euro ist:

https://www.finanzen.net/rohstoffe/goldpreis

Charttechnisch sollte Gold in USD zwischen 1700 und 1600 drehen und durchstarten. Knapp über 1600 wäre ideal. Unter 1600 würde sich das Bild massiv eintrüben.

Dann wird es ja bald spannend, aktuell bei 1734 USD...

Gold, der super Inflationshedge, hat die 1700 USD Marke unterschritten:

Goldpreis | Realtimekurs | Goldpreis Realtime | finanzen.net

Gold weiterhin kein Inflationshedge:

Viele Belastungsfaktoren: Gold "nicht populär": Goldpreis auf tiefstem Stand seit August 2021 | Nachricht | finanzen.net

Die für mich wichtigen 1600 USD kommen näher. Und die sollten möglichst auch knapp angefahren werden, damit der Chart richtig aufgeladen ist für einen starken Aufstieg.

An dem Punkt bietet sich das Beste Chance/ Risikoverhältnis. Werde genau dann massiv einsteigen, auch gehebelt. Und natürlich abgesichet mit Stopps, denn eine Glaskugel hab auch ich nicht.

 

 

Kennt die jemand? https://rheinische-scheidestaette.de/

Eine Filiale habe ich in der Nähe, Ausweiss erst  ab 2000€

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