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Energie sparen, über den Winter kommen

https://www.focus.de/finanzen/energie-strompreis-faellt-ins-minus-aber-fuer-verbraucher-bleibt-es-2023-teuer_id_181944454.html

das ganze wird in diesem Artikel auch beschrieben

 

Bzgl der deutschen Gasspeicher:

die gehen zu 90,12% gefüllt ins neue Jahr

https://agsi.gie.eu/#/

kein Wunder bei den Temperaturen. Meine Pufferspeicher sind auch alle voll aufgeladen. Ich weiß derzeit nicht wohin mit der ganzen Wärme aus meinem Meiler. Habe ich so nicht mit gerehnet, sonst hätte ich ihn deutlich kleiner dimensioniert. Habe wenig Lust, alles aufzudecken und nochmal abzukalken. Eigentlich sollte er nur die Grundlast decken. Nun hat die Hütte seit Tagen 24 Grad und wir lüften viel. Der Nachbar ist "Gawaschi"- Meister und geht die Tage mit ans Netz 😉 Sieht aus als wurde mein Haus seinem Starthilfe geben 😀

Vorlauf und Rücklauf liegen einfach 50 Meter auf der Wiese lang - 10 cm dick isoliert - direkt an den Wärmetauscher seines Schichtenspeichers. Sicher hilft er im nächsten Jahr beim erneuten Bau 😉

 

Das Jahr 2022 ist rum und ich konnte 29% Gas einsparen gegenüber dem Vorjahr. Das meiste ist dem warmen Wetter zuzuschreiben. Ab Oktober habe ich das Heizverhalten verändert.

Den Warmwasserverbrauch von ca. 6 m³ Gas pro Monat herausgerechnet bedeutet das eine Reduzierung des Heizenergiebedarfs von 77 kWh/m²/Jahr auf 47 kWh/m²/Jahr. Laut Energieausweis hat meine Wohnung einen Heizenergiebedarf von ca. 100 kWh/m²/Jahr.

Seit Jahresbeginn erprobe ich das alte Konzept der warmen Stube. Nur das Wohnzimmer wird auf 20 Grad geheizt, in allen anderen Räume steht der Thermostat auf Stufe 2, das ergibt real ca. 18°C. Nachts und wenn ich arbeiten bin, wird die Heizungssteuerung abgesenkt auf 15°C mit 2 kurzen Aufheizphasen auf 17°C (morgens und nachmittags). Werktags wird somit zwischen 17 Uhr bis 21:30 Uhr durchgehend geheizt.

Ich bin gespannt, ob ich das neue Verhalten beibehalten kann und welche Auswirkungen es auf den Verbrauch hat. Komforteinbußen empfinde ich gar keine. Der Spieltrieb ist geweckt :mrgreen:

 

Habt ihr auch Änderungen vorgenommen? Und wie empfindet ihr das? Belastend oder bereichernd?

 

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Hab die genauen Daten gerade nicht zur Hand, aber beim Strom haben wir etwa 1300kwh und beim Gas knapp 3000 kwh verbraucht. Das waren beim Strom ca. 10% weniger und beim Gas ca 25% weniger. Beim Strom geht vielleicht noch was, Gas kaum.

Livetracker Energiedaten/Speicher....

https://www.rnd.de/wirtschaft/aktuelle-preise-fuer-gas-strom-und-sprit-energiepreise-und-verbrauch-am-samstag-07-01-2023-YS42RCSWN5DB5NNL37SY23PYO4.html

Zitat von Evo am 6. Januar 2023, 19:26 U
Laut Energieausweis hat meine Wohnung einen Heizenergiebedarf von ca. 100 kWh/m²/

Habt ihr auch Änderungen vorgenommen? Und wie empfindet ihr das? Belastend oder bereichernd?

Hallo @Eva,

wir haben umfangreich saniert um keine Komfort Einbußen hinnehmen zu müssen, also nichts am Heiz oder Duschverhalten geändert.  Endenergieverbrauch (Strom)  für heizen und warmes Wasser liegt bei uns laut Energieausweis bei 3 kWh/qm. Wir haben uns von der gesetzlich vorgeschriebenen Einzelraumregelung der Fußbodenheizung befreien lassen und fahren das ganze Haus auf 21 bis 22,5 Grad je nach Stimmung  Die Heizkreise sind alle berechnet und gleich lang, dann geht sowas über die Heizkurve ganz gut und die Wärmepumpe läuft deutlich effizienter.

Optimieren aber immer noch, haben jetzt ein Rohr zum Einbau unter der Dusche bestellt zur Wärmerückgewinnung aus dem Duschwasser ( lt Hersteller bis zu 60 Prozent). Und wenn die Arbeiten zur neuen Garage mit Carport beginnen kommen noch mal 11 kWp Photovoltaik dazu. Das rechnet sich zwar alles nicht mehr wirklich, aber uns machen die Arbeiten Spaß und ja es bereichert uns.

 

Die Energiepreise sind bei verivox krass gesunken

während man in der Grundversorgung für Gas (und die Grundversorgung war jetzt längere Zeit am günstigsten) bei uns derzeit rund 82 Euro pro monat zahlt, bekommt man jetzt schon Vergleichsangebote für rund 52 Euro (ohne Boni) (Basis: Verbrauch 4000 kwh / Jahr)