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Ausstieg mit 55........die Voraussetzungen wären jetzt schon da, oder???

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Behörden agieren linear hierarchisch und prozessorientiert.
Der Prozess ist zumeist öffentlich nachlesbar.
Umsetzung und Handhabung i.d.R. sehr verlässlich.

Zitat von Muslime_Frugi am 7. März 2024, 14:20 Uhr

 

@feedback

Es geht bei dem Controller nicht um ein Gap von -200 bis +600€, sondern um Faktor 2-3.

Wer in der Dienstleistungsbranche jemand mit 30-40k einen Job sucht wird er wohl schnell vermittelt.
Ich finde das ziemlich zynisch. Gar altersdiskriminierend. Oder eine Benachteiligung Besserverdiener

 

ALG 1 ist nach meinem KEnntnisstand bei ca. 2400 Euro gedeckelt. Daher kann ein Besserverdiener in der Regel recht schnell einen Job finden der ihn besser stellt als ALG 1

Wenn man es mit dem vorherigen Gehalt vergleicht und einen Job mit 50k ablehnt weil man jahrelang 150k verdient hat, dann kann man sagen es ist altersdiskriminierend oder eine Benachteiligung Besserverdiener. Oder man wird sich bewusst dass man jahrelang einen priviligierten Status hatte wo man mehr als 98% seiner Mitbürger verdiente.

 

Und Spezialwissen dass für ein Unternehmen besonders gefragt und demnach gut bezahlt wird ist für 99% der anderen Unternehmen eben nicht diese Mehrkosten wert.

Das passiert am Ende vielen Managern, die sich über ihre Position und Gehalt definiert haben und wenn das mal wegbricht sie in ein tiefes Loch fallen.

Ja ALG1 ist auf 60% bzw. 67% mit Kindern an der BBG bemessen und entsprechend auf die Bezugsgröße 7.550€ des vorherigen Gehaltes  gedeckelt.

Das Gap ist für den Besserverdiener, der deutlich über der BBG verdient daher auch besonders schmerzhaft. Genau wie bei der Rente natürlich auch.

Ob eine Fähigkeit und Qualifikation ein Privileg ist? Ist doch eher eine erarbeitete Tatsache. Ist ein Arzt der ein Medizinstudium machte gegenüber einer Krankenschwester privilegiert?

Ein arbeitsloser Arzt wird erstrangig auch als Arzt vermittelt, bzw. ihm wird zugestanden als Arzt eine neue Stelle zu suchen und finden.

Die Vermittlungsquote bei über 58 Jährige liegt bei 35%. Bei hochqualifizierten Besserverdiener niedrig einstellig. Vermittlungsquoten bei jüngeren äquivalent deutlich besser. Bei den Besserverdiener wohl überproportional. Ich denke schon das hier allein die frühe Geburt ein Nachteil ist. Und da der ältere oft genauso leistungsfähig ist und erfahrener durchaus auch als altersdiskriminierend.

Ob ich dann wegen Statusverlust und Mißachtung deprimiert auf dem Sofa sitze hoffe ich doch nicht. Dafür hab ich mich hier ja Jahre zuvor ausgetauscht und gelernt.
Aber schön ist das nicht.

So, hier kommt ein kurzes update: kurz vorm Frugalisten-Endziel, 54 Jahre alt

ein vertrauliches Firmen-HR Gespräch hat mir den Weg geebnet: Ende Juni nächsten Jahres werde ich um ein finales Gespräch bitten, Ziel: Aufhebungsvertrag (ohne Abfindung) zum 01.01.2026, Freistellung voraussichtlich September oder Oktober 2025, volles Gehalt bis Ende des Jahres 2025, dann 3 Monate Sperre Arbeitsamt.

1,1 Mill im Depot

220T€ abgezahlte ETW

Rente mit 14,4% Abschlag mit 63

2x Lebensversicherungen

ggf. Erbe

Das Privatier-Leben kommt jetzt mit großen Schritten, nur noch gefühlt eine Handvoll Monate.

Lieben Gruß, ich möchte euch Mut machen, haltet an euren Zielen fest!

Hallo Simba,

schön von dir zu hören und das Du Dich auf der Zielgeraden befindest, d.h. beim Ausstieg bist Du 54 oder jetzt?

Passt doch von den finanziellen Eckdaten denke ich.

Bei mir sind es noch knapp 6 Monate, hatte ja noch mal 15 Monate verlängert, weiß nicht ob Du meinen Faden verfolgt hast. Ein OMY gehört dazu wie ich hier gelernt habe 😉

Höre dann mit Beginn 58 auf, damit bin ich fine.

Und hast Du schon ein Plätzchen für Dich in Thailand gefunden?

Hi,

ja genau, ich hatte letzten Monat meinen 54. Geburtstag. Kündigung/Ausstieg/Aufhebung dann mit 55.

Zwecks Überwinterung tendiere ich zu Krabi, wobei Phuket auch tolle Ecken und vorgelagerte Inselchen hat. Aufgrund von berufsbedingten Reisezeiten war ich jetzt allerdings in Bali und war auch hier total begeistert.....allerdings zeitversetzte Regen Reise-Zeit und längerer Flug aber auch extrem gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, hab mich in AMED verliebt, tauchen dort ist Mega, Plus-Punkt gegenüber Thailand....

Aber hier muss ich mich ja in keinster Weise festlegen.

Gruß

Das ist genau die richtige Einstellung.

Ich fliege nächstes Jahr für 6 Wochen nach Thailand, wollen 3 Wochen Laos bereisen und der Rest im Haus und zweimal in die Inselwelt, tauchen will ich dann auch endlich mal wieder. Meine Frau bleibt 4 Monate. Das ist bei uns ebenfalls der grobe Plan, von dort aus Südostasien weiter erkunden, Bali steht auch noch auf dem Zettel, zuerst aber Vietnam.

Auf jeden Fall schöne Aussichten 😎

auch DAS klingt fantastisch!......zwecks Bali stehe ich dir gerne für Tipps zur Verfügung, falls mal Bedarf besteht!

Hallo Simba, mich würde interessieren wie es Dir nun so geht. Wäre schön mal ein Update von Dir zu lesen ob sich alles so entwickelt hat wie gedacht. Hast Du Dich bereits in Krabi niedergelassen?  Die Preise sind leider in Thailand stark gestiegen, zumal wir eher den Nordosten preferieren.

Wie gesagt, wäre schön mal was von Dir zu hören, gerne auch pro und contra, damit man sich besser vorbereiten kann.

VG Dexia

Hallo zusammen und speziellen Gruß an Dexia,

na, dann schreibe ich mal ein kurzes update und freue mich auf eine anregende Diskussion im Anschluss:

Ich habe meine FIRE-Pläne nach 3 Jahren Teilzeit (32h) konsequent umgesetzt (Automotive-Branche, Industrial-Engineer) und hatte exakt an meinem 55. Geburtstag Ende September meinen offiziell letzten Arbeitstag. .....for EVER!!! Geiles Gefühl, aber natürlich immer wieder hinterfragt.....man kommt da auch immer wieder mal ins Grübeln.........Ich habe einen Aufhebungsvertrag erwirkt, ich habe also selbst nicht aktiv gekündigt und kam neben einer kleinen Zielerreichungs-Prämie von knapp 10T€ in den Genuss, 3 Monate (Oktober-Dezember) bei vollem Lohnausgleich freigestellt zu werden. Ein klassisches Aufhebungsprogramm mit hohen Abfindungen gab es zu diesem Zeitpunkt nicht. Keine Chance! Nicht weiter schlimm! Betriebszugehörigkeit 20 Jahre.

Aktueller Status: ab Januar 2026: Arbeitslos gemeldet, ohne Sperre, da ich mir folgenden Satz in den Aufhebungsvertrag hab schreiben lassen: "aus betrieblichen Gründen zur Vermeidung einer betriebsbedingten Kündigung" . 18 Monate lang beziehe ich jetzt Arbeitslosengeld in Höhe von knapp 2900€ Netto monatlich. 4x im Jahr möchte man mich persönlich sehen, natürlich stehe ich offiziell dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, werde Anfang April brav meine Bewerbungsunterlagen mitbringen und mich motiviert zeigen.

Allerdings bin ich mit den 3 Kriterien Teilzeit, Jahresgehalt 2025 von 93T€ (32h), das entspräche ca. 110T€ in Vollzeit im Umkreis von 50km mit 25 Jahren Automotive Erfahrung so gut wie nicht vermittelbar, muss aber natürlich Engagement zeigen. Der Branche geht es schlecht, Entlassungswellen und Stellenabbau, wer stellt da noch jemanden ein, der auf die 60 zugeht.........:-)..........Es gibt keinen Zwang seitens des Arbeitsamtes, zurück in Vollzeit zu gehen. Interessante Info für alle Mitlesenden: die zumutbare Gehaltsgrenze eines potentiellen Jobs ist wie folgt gestaffelt: 4.-6. Monate: Lohn unter 30% des letzten Brutto-Arbeitsgeldes, ab dem 7. Monat: Netto Entgeld muss über der Höhe des Arbeitslosengeldes liegen (inklusive Zuschläge). Zweite wichtige Info: Man hat nur Anspruch auf 21 Urlaubstage, wobei Samstag/Sonntag anders als in der freien Wirtschaft als Urlaubstage gelten. Also 3 Wochen/Jahr................thats it!

Mein aktuell finanzieller Background wie ausführlich im Intro beschrieben: 1.2 Mill im Aktien Depot, selbst bewohnte 100m² ETW im Wert von ca. 220T€, 2 Lebensversicherungen, Rente ab 67 wird bei ca. 12T€ im Jahr liegen...........das evtl. Erbe lasse ich unerwähnt. Somit wiege ich mich in relativer zuversichtlicher Sicherheit bei einem Jahresbedarf von ca. 25T€ p.a......4% Regel.......25-30 fache des Netto-Jahresbedarfs.

Privat: Single, keine Altlasten, keine Schulden, Kinder versorgt und aus dem Haus. ca. 10 Jahre Privatier, dann Rentner. Meine 35 Jahre habe ich voll, aber auch nur weil Militär und Studium angerechnet werden. Somit könnte ich mit 63 in Rente gehen, rechne aber durchaus mit einer politischen Abschaffung dieser Möglichkeit.

Pläne: ich liebe meine zwei Kinder in meiner geographischen Nähe zu sehr, als dass ich übers hardcore Auswandern aktuell aktiv nachdenke. Auch lebe ich zu gerne in NRW in den Monaten März-November. Es zieht mich aber zwecks Überwinterung nach Asien, ich war im Dezember/Januar 5 Wochen erstmalig in Khao Lak Thailand, zuvor 2x 4 Wochen Indonesien/Bali. Wer aufmerksam mitgelesen hat: Tauchen ist meine große Leidenschaft: Koh Pi Pi und Similan Islands in Thailand sind die Highlights, aber eher etwas für liverboard und einwöchige Tauchsafaris. Tauchgänge an der Küste sind uninteressant. Thailand im Vergleich zu Bali hat mir sehr gefallen, insbesondere das sensationelle Essen . Indonesien ist da aber deutlich günstiger, spiritueller (Bali) und mit über 17.500 Inseln deutlich facettenreicher. Im Mai bin ich nochmals in Thailand (Khao Lak, Phuket, 2x Tauchsafari)...........ich werde die Welt und die weltweiten best off Taucherreviere bereisen, ohne mich zu früh festlegen zu wollen oder zu müssen.

Gesundheit ist natürlich das A und O!

Es ist schon ein wenig crazy, das so komplett durchzuziehen und je nach privaten Randbedingungen nicht immer so locker einfach, wie man es sich vielleicht erträumt. Aber eins kann ich euch mitgeben: der alten Firma oder dem beruflichen Hamsterrad habe ich keine einzige Sekunde hinterher getrauert!" Den Übergang Vollzeit - Teilzeit - Aufhebung kann ich aus eigener Erfahrung jedem empfehlen. TRAUT EUCH!

Gruß

für allgemeine Fragen, Anregungen, kritischen Bemerkungen, Infos bezüglich Asien bin ich offen und freue mich auf eure Reaktionen!

noch ein kurzer Hinweis zu meiner anlaufenden, gestuften Entnahme Strategie: Aufbau eines ca. 100T€ Cash Puffers (Tagesgeld/Festgeld) um nicht in schlechten Phasen Aktien verkaufen zu müssen und um gleichzeitig keine unnötigen Kapitalerträge (Aktien-Gewinne) zu erzeugen, denn hier würde die gesetzliche Kranklenkasse (TK) die Hand zusätzlich aufhalten.

Nach meinem letzten Thailand Urlaub hatte ich übrigens für mich eine pro-conta Tabelle Thailand-Bali in verschiedenen Kategorien im direkten Vergleich erstellt ......wenn´s interessiert:  ca. 20-25€ in tollen Privat-Unterkünften incl. Frühstück. Also keine 5* hotels sondern sehr local und authentisch:

Bali lag vorne in den Kategorien:

  1. Tauchen/Schnorcheln (intakte Korallen)
  2. Spiritualität
  3. Unterkünfte im BOHOL Style
  4. Kosten vor Ort......Kaufkraft ca. 10:1 im Vergleich zu Deutschland, da ist Thailand zwar immer noch günstig aber nur auf Platz 2 und in den letzten Jahren haben die Preise angezogen.

Thailand lag vorne in den Kategorien:

  1. Flugdauer
  2. Essen
  3. Strände
  4. Umwelt/Müll/Plastik
  5. Straßen-Ausbau/Verkehr
  6. bessere Reisezeit, zeitversetzte Monsunzeit im Vergleich zu Bali, wenn´s Wetter in Deutschland hässlich ist, ist Thailand perfekt: November-April

Gleichstand zwischen Bali und Thailand in den Kategorien

  1. tropische Natur, Dschungel, Wasserfälle, Botanik (natürlich ist Thailand viel Größer und hat eine riesige Menge an Nationalparks)
  2. Sicherheit
  3. Gastfreundschaft
  4. Wäsche-Service

Eine wirklich ganz subjektive Auflistung

 

@eiko Herzlichen Glückwunsch, Du hast es konsequent durchgezogen, das schaffen ja nicht alle hier 😉

Spannend der Vergleich von Dir, Thailand kenne ich natürlich sehr gut, auf Bali war ich noch nicht, scheint mir aber ziemlich busy und auch sehr viel Verkehr zu sein was ich so höre und sehe, vielleicht schau ich mir das irgendwann mal selbst an. Ist eben eine Insel, da bietet Thailand denke ich mehr Möglichkeiten. Und wie Du sagst, die entgegengesetzte Reisezeit passt perfekt zu Deutschland, denn auch wir haben trotz der exzellenten Voraussetzungen nicht vor auszuwandern.

Ich bin jetzt seit Januar im Vorruhestand, ziehe aber noch bis nächstes Jahr einen neuen Job durch wegen doppeltem Einkommen. Wir haben uns mittlerweile einen kompletten 2. Lebensmittelpunkt in Krabi mit allem drum und dran (Haus mit vollständiger Einrichtung, Auto, Roller) eingerichtet. Daneben wollen wir dieses und nächstes Jahr noch ein paar andere Destinationen erkunden wie Kanada, Sizilien und Südamerika. Dann ist es gut 🙂

Danke Simba für Dein Update, das macht Mut und gibt Energie  ;o)  Bei mir sind es noch in paar Jährchen, genauer gesagt 8, deswegen bin ich froh über die Erfahrungen auf dem Weg dahin aber natürlich auch, wie in Deinem Fall, wenn jemand es geschafft hat und einen Blick zurück werfen kann.

Finanziell bin ich natürlich auch noch meilenweit von dir entfernt, ich denke zudem, weniger wäre für uns auch machbar. Aber wichtig ist, man hat ein Ziel vor Augn und kann davon Träumen  ;o)

Deswegen sind die Berichte von Konsument, sorry Semi-Privatier, ebenfalls immer sehr aufschlußreich  ;o)   Wir spielen halt auch mit dem Gedanken, später zumindest im Winter dort uns niederzulassen. Wie bei Konsument, habe ich den Vorteil, ist meine Frau Thai und somit ist es manchmal einfacher. Allein schon bei der Einreise das Vergnügen zu haben innerhalb von 5 Minuten durch die Border Control zu kommen ist eine feine Sache  ;o)

Wir sind ebenfalls seit den letzten 9 Jahren mindestens einmal in Thailand für wenigstens 4 Wochen, zudem hatten wir das Glück, vor knapp drei Jahren dann 3,5 Monate dort sein zu dürfen (Hauptsächlich im Nordosten, waren auch mal in Laos, Vientiane fand ich interessant wegen dem französisch angehauchten Charme und den wenigen Touristen). Das war für mich so etwas wie ein kleines Sabbatical, man hat dann nicht nur Urlaub gemacht sondern wirklich dort gelebt und die Kultur kennengelernt. Ich möchte sogar sagen, Thailand ist so etwas wie meine zweite Heimat geworden. Leider ist das Problem nun bei mir, dass ich auf den Geschmack gekommen bin und dann sind die 4 Wochen im Winter irgendwie nicht mehr ausreichend und man möchte länger dort bleiben. Unvorstellbar, wenn ich zurückdenke war ich nie ein Fan von langen Reisen und viel Urlaub, so kann sich das ändern. Deswegen nochmal danke Simba und lass immer mal wieder was von Dir hören.

Allerbeste Grüße und weiterhin viel Spaß auch beim Tauchen.

Danke euch, ihr habt völlig recht: zu zweit ist alles schöner und mit der richtigen Frau an eurer Seite geht alles viel leichter und entspannter, wenn es einen in die Ferne zieht. Heimat ist und bleibt aber immer da, wo deine Familie ist!

Mich würde brennend interessieren, welche Erfahrungen ihr in ähnlicher Situation auf dem Arbeitsamt gemacht habt. Ich hatte  Ende April meinen ersten echten Arbeitsamt Termin, beziehe seit Januar knapp 2900€ netto für 18 Monate ohne Sperre, der nächste Termin wird frühestens Ende August sein. Ich habe eine tolle verständnisvolle Sachbearbeiterin, die nicht vermittelt, sondern verwaltet und mir wörtlich sagte, das ich eigentlich nicht mehr vermittelbar sei aufgrund 32h Teilzeit, Alter 55,  94k Gehalt 2025, zumutbarer Umkreis von max. 1h Autofahrt. Ich sollte dennoch beim nächsten Termin eine Handvoll Bewerbungen (Initiativ) vorweisen.

Was hab ich mir im Vorfeld Gedanken und Sorgen gemacht...............sehr entspannt und relaxt und nette angenehme Atmosphäre, wahrscheinlich 2026 in Summe nur 3 Termine a 30min.

Mit anderen Worten: Ja, solange man Arbeitslosengeld bezieht, muss man dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und sich aktiv zeigen, doch wenn es keine adäquaten Stellen gibt? Und nein, ich fühle mich nicht als Schmarotzer, da ich auch jahrzehntelang eine riesige Summe in diese "Art von Versicherung" eingezahlt habe und mir davon nur einen Bruchteil zurück hole.

Friedliche kontroverse Ansichten sind natürlich immer gerne gesehen!

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht beim Übergang Vollbeschäftigung/Teilzeit - Arbeitslosigkeit - Privatier?

Gruß

Ich habe zwar selbst keine Erfahrung mit Arbeitslosigkeit und hoffe auch keine haben zu müssen, aber kenne viele die sich - meist nach ATZ- arbeitslos gemeldet hatten.

Die Erfahrungen waren überwiegend wie von dir geschildert. In Zeiten angespannter Wirtschaftslage wird das noch verstärkter so sein. Ab 60 gibt es wohl die Direktive nicht mehr zu vermitteln bzw. zu pushen.

Sind bei den 2.900€ schon die Sozialversicherungen abgezogen?

BTW: Es ist schon seit 20 Jahren kein Amt mehr sondern eine Agentur, Dienstleister anstatt Amtsmiarbeiter 😉

Zu deiner angesprochenen moralischen Bedenken sage ich jetzt mal nichts kritisches. Aber die Frage warum du dich rechtfertigst musst du dir beantworten.

Was mich auf alle Fälle stört ist das Wording „zurückholen“. Das passt nicht zu dem Grundgedanken der Sozialversicherung angedacht für Notfälle.

Sachlich falsch aber passend zu deiner Sichtweise (zurückholen) ist der „Bruchteil“.

Angenommene 30y Beitragsbemesseungsgrenze = 8.450*2,6%*12*30=79.092

Zurückgeholt = 2.900*18=52.200

… also der Großteil. Plus Rentenbeiträge, Plus KV Zuschüsse. Eingezahlt wurden natürlich weniger als 79k da BBG ständig angestiegen ist.

Hey und guten Morgen muslime_frugi,

du hast absolut recht: Dienstleister, kein Amt......

vielen Dank für deine Musterrechnung und dem Fazit zum Thema Bruchteil/Gr0ßteil, so im Detail hatte ich es noch gar nicht betrachtet und berechnet. Als Rechtfertigung hatte ich es allerdings NICHT geschrieben, wohlwissend, dass dieses Thema kontrovers (auch in diesem Forum) diskutiert wird. Dafür bin ich auch offen, falls der moralische Zeigefinger erhoben wird, solange sachlich und angemessen.

Zu deiner Frage: Ja, monatlich 2870€ Netto (Sozialversicherung berücksichtigt)

 

 

 

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