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Auf dem Wege zum Vollzeitprivatier? Wie war das bei Euch?

Pfluecker, das ist ungefähr so als wenn Du Dich mit jemandem unterhälst und es quatscht Dir ständig wer dazwischen, falls Du verstehst was ich meine. Auch im Internet gibt es Anstandsformen die man kennen sollte, unabhängig davon ob man member, moderator oder administrator ist.

Mal wieder ein Troll?

den Verdacht habe ich auch.

dem privatier und konsument sei herzlich für die selbstentlarvung aufgrund ihrer beiden letzten wortspenden gedankt.

sie amüsieren mich. leider ging ihre intention ins leere. von armen würstchen lasse ich mich nicht provozieren. naja, der eine hat ja ein klein bisschen was...

wie klug ich doch war, nicht mehr von mir preiszugeben (vorstellung). wie töricht, hier wertvolle lebenszeit zu verschwenden.

sämtliche ihrer statements mir gegenüber triefen vor destruktivität. mache mir nicht die mühe, sie näher zu analysieren, warum sie lieber ausgrenzen, als zu verbinden. eine änderung ihrer haltung/lebenseinstellung wird altersbedingt unmöglich sein.

lassen sie sich nicht vom neid und harm zerfressen. ansonsten alles gute.

ps sie können freilich das letzte wort haben und sich überlegen fühlen. von mir aus gerne,

ich steige aus diesem unterpunkt ohne groll aus.

@pfluecker wie kann man nur so hochtrabend und geschwollen daherreden und sich gleichzeitig so rüpelhaft verhalten?

Zitat von Privatier am 7. Juni 2022, 21:25 Uhr

Mal wieder ein Troll?

Ja, er ist einer :mrgreen:

@teilzeitprivatier du schreibst, dass du deine Arbeitszeit schon auf 5h am Tag reduziert hast, wie ist es dir damit gegangen? Hast du es bereut? Wie hast du das mehr an Freizeit genutzt?

Was ich damit sagen will, einen gewissen Grad an weniger arbeiten hast du ja schon 😉 Evtl. hilft es dir auch nicht sofort zu kündigen sondern deine Arbeitszeit soweit möglich nochmal zu reduzieren auf z.B. nur 3 Tage die Woche und zu sehen wie es dir damit geht. Quasi ein Arbeitsentzug auf Raten 😉

Schade, ich fand den "Vaillant-Enkel" auf die ersten Zeilen nicht unsympathisch. Ich glaube ja immer erstmal alles. 🙂

 

@teilzeitprivatier: Ich finde den Gedanken auch gut, die Arbeitszeit weiter zu reduzieren. So wie ich es sehe, habt ihr ja ohne die Kinder (noch) keine längeren Reisen geplant und seid die meiste Zeit am Wohnort?

 

Zitat von Privatier am 8. Juni 2022, 8:07 Uhr
Zitat von Privatier am 7. Juni 2022, 21:25 Uhr

Mal wieder ein Troll?

Ja, er ist einer :mrgreen:

Der hat aber schnell die Flinte ins Korn geworfen, eigentlich halten die länger durch ... jetzt wäre wohl ein emoji fällig :mrgreen:

Zitat von Teilzeitprivatier am 7. Juni 2022, 7:24 Uhr
Zitat von konsument am 6. Juni 2022, 16:13 Uhr

Dann haben wir ein Haus in Thailand, wo wir den Winter verbringen und dort kann ich mich mit Haus, Garten, Reisen in Thailand und im asiatischen Raum, Sprache lernen, Kultur etc. beschäftigen. In Deutschland kann ich mich ebenfalls mit Haus und Garten beschäftigen, v.a. der Garten hat noch Potenzial.

Haus in Thailand und Überwintern hört sich gut an... allerdings ist das mit vier Schulkindern momentan nicht realistisch. Ich denke bei mir wird das in den ersten Jahren eher nach Hausmann aussehen 😉

mit 4 Kindern musst Du Dir wahrscheinlich auch nicht groß überlegen, was Du machst, das ist quasi vorgegeben 😉

die Thailand ist bei uns auch nur möglich, weil wir keine Kinder haben und meine Frau gebürtige Thailänderin ist. Mit Kindern würde ich wahrscheinlich noch weiterarbeiten (müssen) für deren Ausbildung/Studium.

Zitat von Privatier am 6. Juni 2022, 14:22 Uhr
Zitat von Teilzeitprivatier am 6. Juni 2022, 12:17 Uhr

 

@Privatier: Wie ist so deine Einschätzung zur Wirkung auf deinen Nachwuchs? Sieht er deinen Lebenswandel als Vorbild oder kommen da komische Sprüche?

 

Tja, das ist eine interessante Fragestellung, auf die ich keine richtige Antwort habe. Ihm geht es ja eigentlich wie im Schlaraffenland: ich habe immer Zeit, kann alles organisieren, materiell gibt es keine Sorgen. Es gilt natürlich zu vermeiden, dass er denkt, dass das einfach so ist. So arbeitet ja seine Mutter noch, und er sieht dann auch was es heisst zu arbeiten. Dann erzähle ich ihm immer wie das früher war, und er mich nie gesehen hätte (ausser mal kurz am Wochenende). Und ich sage ihm auch immer, dass ich einige Zeit vor dem Rechner verbringe und damit mein Geld verdiene. Ausserdem halte ich das Geld ja auch eher knapp. Dann wird die Strecke aus der Stadt /5km) zu Fuss gegangen, um das Ticket zu sparen. Andererseits haben Kinder ihren eigenen Kopf und ich muß mir dann eher mal anhören, wieso ich ihn erst so spät bekommen habe. Mal sehen wie das so wird...Aktuell sehe ich es so, dass er durch die Situation vielleicht tendenziell etwas faul ist (kann er aber auch von mir haben), andererseits schon ständig Pläne zur Selbstständigkeit schmiedet und mit 18 seine erste Million verdient haben will.

Es bleibt spannend

 

ganz interessant, ein Kollege von mir (mein Jahrgang) hatte auch überlegt das Vorruhestandsprogramm in Anspruch zu nehmen. Da seine Frau aber deutlich jünger und noch voll berufstätig ist und der Sohn gerade aufs Gymnasium geht hatte er Befürchtungen ein schlechtes Vorbild zu sein wenn er nur zuhause "rumlungert".

Allerdings war er glaube ich auch nicht voll überzeugt aufzuhören und dann sucht man sich gerne "passende" Begründungen.

Zitat von konsument am 8. Juni 2022, 14:10 Uhr

 Da seine Frau aber deutlich jünger und noch voll berufstätig ist und der Sohn gerade aufs Gymnasium geht hatte er Befürchtungen ein schlechtes Vorbild zu sein wenn er nur zuhause "rumlungert".

Das ist wie bei mir (ok Sohn 3. Klasse). Allerdings diszipliniert das auch. Wer weiss, alleine wäre ich vielleicht in Corona Zeiten völlig verwahrlost. So bleiben Motivation und Antrieb hoch.

@jan_veerman
Zitat von Jan Veerman am 7. Juni 2022, 16:08 Uhr

Das wäre für mich schon ausschlaggebend. Wenn du nur eine Nummer von vielen im Job bist dann macht es ja keinen Unterschied ob du dort arbeitest oder ein anderer. Wenn zudem noch viele Junge Menschen händeringend in deiner Branche den Einstieg suchen dann kannst du sogar Gutes tun wenn du den Platz frei gibst. Mit deiner Expertiese kannst du ja eventuell noch vorher junge Leute einarbeiten da wäre dann eine win-win Situation die wir immer anstreben sollten. Für dich gilt es herauszufinden wo und wie du dich gut einbringen kannst und glaube mir gute Leute wie du werden immer gebraucht. Entscheide selbst was dir gut tut und gehe darin auf dann wird es auch die Menschheit voranbringen.
Meine Frage an dich von wann bis wann warst du denn in Bitcoins investiert und welchen Anteil hast du jetzt noch darin?

naja... loswerden wollen die mich gerade vermutlich nicht... eher suchen die händeringend nach Personal.

Wegen der Bitcoin... gekauft hatte ich bei 700 (und nachgekauft bei 250) und dann bei 9500 alles in Panik verkauft. Einen Teil dann wieder bei 3000 angelegt und dann bei 44000 verkauft. Aktuell habe ich keine mehr, würde aber um die 20000 nochmals welche kaufen.

Zitat von NoFrugalist am 8. Juni 2022, 8:12 Uhr

@teilzeitprivatier du schreibst, dass du deine Arbeitszeit schon auf 5h am Tag reduziert hast, wie ist es dir damit gegangen? Hast du es bereut? Wie hast du das mehr an Freizeit genutzt?

Was ich damit sagen will, einen gewissen Grad an weniger arbeiten hast du ja schon 😉 Evtl. hilft es dir auch nicht sofort zu kündigen sondern deine Arbeitszeit soweit möglich nochmal zu reduzieren auf z.B. nur 3 Tage die Woche und zu sehen wie es dir damit geht. Quasi ein Arbeitsentzug auf Raten 😉

die Reduzierung hat gut getan.... ich bin jeden Tag froh so um die Mittagszeit der Herunterfahrknopf zu betätigen...

Allerdings wurde die gewonnene Zeit weitgehend von Hausarbeit / Kindern aufgefressen, da meine Frau wieder angefangen hat zu arbeiten (ich wollte mich hier aber nicht als Teilzeithausmann anmelden 😉 . Ich überlege ob ich meinem Arbeitgeber anbieten soll z.B. zweimal im Jahr vier Wochen zu arbeiten, das könnte für beide Seiten interessant sein, da wir immer wieder zu Projektphasen verstärkt zu tun haben. Und für mich wäre die sozialversicherungspflicht nicht so schlecht

Zitat von Teilzeitprivatier am 8. Juni 2022, 19:28 Uhr

Wegen der Bitcoin... gekauft hatte ich bei 700 (und nachgekauft bei 250) und dann bei 9500 alles in Panik verkauft. Einen Teil dann wieder bei 3000 angelegt und dann bei 44000 verkauft. Aktuell habe ich keine mehr, würde aber um die 20000 nochmals welche kaufen.

Ich kann nur meinen Hut ziehen vor dir. Diese Nerven hätte ich wohl nicht solche Kurschwankungen auszuhalten und das gleich zweimal. Für mich ist das ganze ja ein Glücksspiel, liegt aber auch daran das ich mich mit dem Zeug einfach nicht auskenne. Ich vermute mal das du dich intensiv mit Bitcoin befasst hast um zu erkennen das sich dein Investment lohnt. Ich habe auch einen Freund der Hundertausende Euros mit Bitcoins verdient hat und sich davon dann ein nettes Haus gekauft hat. Ein anderer hat mir vor ca. 8 Jahren ganz dringend empfohlen in Bitcoins zu investieren habe es jedoch für totale Zockerei gehalten.
Die Idee mit zweimal im Jahr kurz aushelfen finde ich auch klasse. Macht ihr da so etwas wie Halbjahresabschlüsse? Wie kannst du denn sicherstellen das du mit den aktuellen Tools im Unternehmen immer zurechtkommst? Bei mir war es so das dort alle 2-3 Jahre neue Prozesse eingeführt wurden und um seine Arbeit nach diesen Vorgaben umzusetzen hat dies bereits einige Wochen Zeit in Anspruch genommen diese zu beherrschen. Oder seid ihr da sehr schlank/effizient aufgestellt?

Zitat von Jan Veerman am 8. Juni 2022, 20:28 Uhr

Ich kann nur meinen Hut ziehen vor dir. Diese Nerven hätte ich wohl nicht solche Kurschwankungen auszuhalten und das gleich zweimal. Für mich ist das ganze ja ein Glücksspiel, liegt aber auch daran das ich mich mit dem Zeug einfach nicht auskenne. Ich vermute mal das du dich intensiv mit Bitcoin befasst hast um zu erkennen das sich dein Investment lohnt. Ich habe auch einen Freund der Hundertausende Euros mit Bitcoins verdient hat und sich davon dann ein nettes Haus gekauft hat. Ein anderer hat mir vor ca. 8 Jahren ganz dringend empfohlen in Bitcoins zu investieren habe es jedoch für totale Zockerei gehalten.
Die Idee mit zweimal im Jahr kurz aushelfen finde ich auch klasse. Macht ihr da so etwas wie Halbjahresabschlüsse? Wie kannst du denn sicherstellen das du mit den aktuellen Tools im Unternehmen immer zurechtkommst? Bei mir war es so das dort alle 2-3 Jahre neue Prozesse eingeführt wurden und um seine Arbeit nach diesen Vorgaben umzusetzen hat dies bereits einige Wochen Zeit in Anspruch genommen diese zu beherrschen. Oder seid ihr da sehr schlank/effizient aufgestellt?

meine Verlusttragefähigkeit wurde da auch an ihre Grenzen gebracht 😉 Bitcoin hat durchaus ein paar Aspekte, die ich für sehr interessant halte, aber ob es sich durchsetzt kann man eben nicht absehen.

Bei uns geht es da um Softwareeinspielungen. Neue Systeme gibt es auch ab und an, aber das würde ich als noch handhabbar einstufen.

Hi Teilzeitprivatier,

ich bin letztes Jahr mit 48 Jahren aus der Festanstellung ausgestiegen, davor habe ich ein paar Jahre in Teilzeit gearbeitet. Bereut habe ich den Schritt nie. Die "freundschaftlichen" Kontakte im beruflichen Umfeld bestehen nicht fort. Es fehlt eben das gemeinsame Element und es waren eben auch keine wirklichen Freundschaften.

Für mein Umfeld bin ich entweder freiberuflich tätig oder eben Immobilieninvestor, stimmt ja beides. Es braucht halt eben ein Etikett das man gesellschaftlich zugeordnet werden kann. Ich kann in meinem Umfeld keine negative Reaktionen darauf erkennen, eher Zuspruch.

Die freie Zeiteinteilung ist für mich eine der größten Veränderungen. Ich finde das großartig. Es gab kein schwarzes Loch in das ich fiel. Es dauerte jedoch lange bis ich wieder normal war. Ehrlich mir ist das vorher gar nicht aufgefallen, aber ich war in allem zu schnell und zu hektisch. Jetzt laufe ich wieder in Normalgeschwindigkeit. 🙂 Ich mache mehr Sport, in meiner freiberufliche Tätigkeit derzeit arbeite ich gerade 13 Stunden die Woche, was völlig ausreicht. Ich verändere das jeweils so wie ich es mir passt. In der Tätigkeit ist das Geld völlig sekundär. Ich mach die Tätigkeit gerne und interessanterweise ist dadurch das Einkommen daraus gestiegen.

Ich habe eine von mir getrennt lebende Tochter die jedoch eher schon erwachsen ist. Hier kann ich keine negativen Einfluss feststellen. Ich fragen mich da eher warum sowas ein negativen Einfluss haben soll ??

LG

lex

 

Zitat von Lex am 5. Juli 2022, 12:42 Uhr

 

Ich habe eine von mir getrennt lebende Tochter die jedoch eher schon erwachsen ist. Hier kann ich keine negativen Einfluss feststellen. Ich fragen mich da eher warum sowas ein negativen Einfluss haben soll ??

 

Weil mein Sohn zB den Eindruck bekommen könnte, dass es normal ist, mit 2 Stunden am Tag vorm Rechner Geld in beliebiger Höhe zu produzieren. Warum dann 10 - 12 Stunden am Tag im Büro sitzen?

Nunja, dem kann man ja durch Aufklärungsgespräche entgegenwirken. Spatestens wenn er aus dem Haus ust wird er feststellen, dass die Welt anders aussieht, dass es ohne Arbeit nicht geht und dass Papa auch nur früh aussteigen konnte weil er viele Jahre lang studiert, sich qualifiziert und hart gearbeitet hat um letztlich früher aus dem Berufsleben ausscheiden zu können als die Kollegen. Du bist doch für deinen Sohn ein tolles Beisipiel dafür, was man erreichen kann wenn man diszipliniert, zielstrebig und sparsam lebt sowie fleißig ist und nicht immer mit dem Strom schwimmt. Ich hätte da keine Bedenken.

So mache ich das ja auch 😎 bisher klappt es glaube ich auch ganz gut...ausserdem arbeitet ja meine Frau auch noch...