Aktuelles zum Immobilienmarkt
Zitat von Gelöschter Benutzer am 27. April 2024, 10:56 UhrDas ist es ja was ich ja schon seit Monaten sage: es gibt keinen verständlichen Grund warum in einer landesweiten Wohnungsnot und mitten im Energiehype Neubauten im Preis unter ihre Herstellungskosten fallen sollten. Vielleicht mal eine kleine von irgendwem ausgerechnete 5% Delle...aber doch keine realen Abschläge.
Was knapp ist und begehrt das wird auch als Substanzwert bei steigenden Kosten für Bau und Instandhaltung nicht billiger werden...
Das ist es ja was ich ja schon seit Monaten sage: es gibt keinen verständlichen Grund warum in einer landesweiten Wohnungsnot und mitten im Energiehype Neubauten im Preis unter ihre Herstellungskosten fallen sollten. Vielleicht mal eine kleine von irgendwem ausgerechnete 5% Delle...aber doch keine realen Abschläge.
Was knapp ist und begehrt das wird auch als Substanzwert bei steigenden Kosten für Bau und Instandhaltung nicht billiger werden...
Zitat von carpe am 27. April 2024, 23:31 UhrMich würde da interessieren: Was aktuell gebaut wird oder auf neu saniert wird, wie ist da die Qualität? Auch auf Grund Handwerkermangel - Sieht zwar erstmal gut aus - aber durfte mir im Cafe das Gespräch von zwei Rentner anhören, die im 2015er "Neubau" in der Boomtown das Wasserleck über mehrere Stockwerke suchen. "Fachbetrieb" schon länger auf der Suche. Ähnlich in einem 70er Jahre Bau den ich vielleicht gekauft hätte, da suchen sie seit Baubeginn das Wasserleck in der Tiefgarage... Hab mir Altbauten angeschaut von 1907, besserer Bauzustand als 1927er + "Boomzeit" in der in meiner Nachbarschaft, wo hier viel "neu" gebaut wurde.
Mich würde da interessieren: Was aktuell gebaut wird oder auf neu saniert wird, wie ist da die Qualität? Auch auf Grund Handwerkermangel - Sieht zwar erstmal gut aus - aber durfte mir im Cafe das Gespräch von zwei Rentner anhören, die im 2015er "Neubau" in der Boomtown das Wasserleck über mehrere Stockwerke suchen. "Fachbetrieb" schon länger auf der Suche. Ähnlich in einem 70er Jahre Bau den ich vielleicht gekauft hätte, da suchen sie seit Baubeginn das Wasserleck in der Tiefgarage... Hab mir Altbauten angeschaut von 1907, besserer Bauzustand als 1927er + "Boomzeit" in der in meiner Nachbarschaft, wo hier viel "neu" gebaut wurde.
Zitat von Gelöschter Benutzer am 28. April 2024, 0:16 UhrIch könnte das nicht pauschalisieren. Wer Arbeitén ausführen lässt der sollte konntrollieren ob es fachgerecht ist. Wenn man das selbst schwer überprüfen und koordinieren kann, dann sollte man sich einen Fachmann zur Betreuung kaufen der das Projekt begleitet, egal ob Sanierung oder Neubau. Pfusch gabs früher schon und gibt es auch heute noch. Und auch bei korrekter Ausführung kann mal was schief oder kaputt gehen. Dann muss der Schaden behoben werden und dann ist wieder gut. Ich bin gegen sowas versichert. Bei mir im MFH gehen jetzt nach 3-4 Jahren nach und nach die Durchlauferhitzer kaputt.
Is halt so 🤷🏻♂️
Ich könnte das nicht pauschalisieren. Wer Arbeitén ausführen lässt der sollte konntrollieren ob es fachgerecht ist. Wenn man das selbst schwer überprüfen und koordinieren kann, dann sollte man sich einen Fachmann zur Betreuung kaufen der das Projekt begleitet, egal ob Sanierung oder Neubau. Pfusch gabs früher schon und gibt es auch heute noch. Und auch bei korrekter Ausführung kann mal was schief oder kaputt gehen. Dann muss der Schaden behoben werden und dann ist wieder gut. Ich bin gegen sowas versichert. Bei mir im MFH gehen jetzt nach 3-4 Jahren nach und nach die Durchlauferhitzer kaputt.
Is halt so 🤷🏻♂️
Zitat von Privatier am 29. April 2024, 8:42 UhrHauspreise dürften noch mal um 5 bis 10 Prozent fallen (faz.net)
"Fazit der Commerzbank: „Trotz dieser ersten Hoffnungszeichen dürften die Preise von Bestandsimmobilien weiter fallen.“ Dabei dürfte das weitere Abwärtspotential unter der Berücksichtigung der Kosten für energetische Sanierungen bei 5 bis 10 Prozent liegen. Komme es nicht zu einem neuerlichen merklichen Zinsanstieg, dürften sich die Preise um den Jahreswechsel stabilisieren."
Hauspreise dürften noch mal um 5 bis 10 Prozent fallen (faz.net)
"Fazit der Commerzbank: „Trotz dieser ersten Hoffnungszeichen dürften die Preise von Bestandsimmobilien weiter fallen.“ Dabei dürfte das weitere Abwärtspotential unter der Berücksichtigung der Kosten für energetische Sanierungen bei 5 bis 10 Prozent liegen. Komme es nicht zu einem neuerlichen merklichen Zinsanstieg, dürften sich die Preise um den Jahreswechsel stabilisieren."
Zitat von Jan Veerman am 29. April 2024, 9:16 UhrWie lautet nochmal die Regel an den Märkten?
Immer wenn alle glauben das die Preise fallen dann fangen sie an zu steigen. Und wenn alle glauben das sie nur noch steigen können dann platz die nächste Blase.
Insgesamt ist der Immomarkt in Deutschland allerdings sehr stabil es gibt nur kleine Schwankungen der Markt ist sehr träge die Werte recht stabil. Völlig anders als in Asien wo sich mal die Werte in 10 Jahren verzehnfachen.
Wir sind halt hier in good old germany. Alles gemächlich aber herrlich.
Wie lautet nochmal die Regel an den Märkten?
Immer wenn alle glauben das die Preise fallen dann fangen sie an zu steigen. Und wenn alle glauben das sie nur noch steigen können dann platz die nächste Blase.
Insgesamt ist der Immomarkt in Deutschland allerdings sehr stabil es gibt nur kleine Schwankungen der Markt ist sehr träge die Werte recht stabil. Völlig anders als in Asien wo sich mal die Werte in 10 Jahren verzehnfachen.
Wir sind halt hier in good old germany. Alles gemächlich aber herrlich.
Zitat von Gelöschter Benutzer am 17. Mai 2024, 23:28 UhrInteressanter Artikel zum Wohnungsbau und möglichen Entwicklungen.
https://www.focus.de/finanzen/wird-hoehere-mieten-geben-wohnungsanbieter-schwoert-mieter-auf-harte-zeiten-ein_id_259949351.html
Interessanter Artikel zum Wohnungsbau und möglichen Entwicklungen.
Zitat von Privatier am 6. Juni 2024, 9:43 UhrMieten oder Kaufen? Wo sich Investitionen in Immobilien lohnen (faz.net)
Mieten oder Kaufen? Wo sich Investitionen in Immobilien lohnen (faz.net)
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 6. Juni 2024, 10:09 UhrLeitzinsen der EZB werden wohl auch erstmalig seit 8 Jahren um 0,25% gesenkt werden, was sich u.a. auf die Immo-Kredite auswirken wird.
Leitzinsen der EZB werden wohl auch erstmalig seit 8 Jahren um 0,25% gesenkt werden, was sich u.a. auf die Immo-Kredite auswirken wird.
Zitat von Gelöschter Benutzer am 6. Juni 2024, 12:50 UhrIch kaufe auch gerade noch zwei kleine Baugrundstücke die mir vor zwei Wochen über den Weg gelaufen sind und warte dann die Entwicklungen ab. In ein, zwei Jahren wenn der Zins sich gefasst hat und die Politik dem Wohnungsmangel mit kräftigen Förderungen entgegenzuwirken versucht, dann kann man das bebauen, entwickeln oder wieder verkloppen.
In diesem Fall: 2 je 350 qm große Baugrundstücke explizit für tiny Häuser direkt am See mit Wasserlinie und 200m entfernt vom Weserstrand zu 35k pro Grundstück. Ferienvermietung ust dort konzeptioniert, Erstwohnsitz aber auch möglich und geduldet, kenne viele die dort seit Jahren leben. 15 Parzellen gab es. 2 hole ich, zwei daneben ein guter Freund. 5 gibt es noch. der Rest ist bereits weg. glückstreffer, kann man nichts mit verkehrt machen 😎🤷🏻♂️
Ich kaufe auch gerade noch zwei kleine Baugrundstücke die mir vor zwei Wochen über den Weg gelaufen sind und warte dann die Entwicklungen ab. In ein, zwei Jahren wenn der Zins sich gefasst hat und die Politik dem Wohnungsmangel mit kräftigen Förderungen entgegenzuwirken versucht, dann kann man das bebauen, entwickeln oder wieder verkloppen.
In diesem Fall: 2 je 350 qm große Baugrundstücke explizit für tiny Häuser direkt am See mit Wasserlinie und 200m entfernt vom Weserstrand zu 35k pro Grundstück. Ferienvermietung ust dort konzeptioniert, Erstwohnsitz aber auch möglich und geduldet, kenne viele die dort seit Jahren leben. 15 Parzellen gab es. 2 hole ich, zwei daneben ein guter Freund. 5 gibt es noch. der Rest ist bereits weg. glückstreffer, kann man nichts mit verkehrt machen 😎🤷🏻♂️
Zitat von exitus2022 am 2. Juli 2024, 11:36 UhrAus einem aktuellen Angebot (bzw. Gutachten hierzu) ... bei dem ich mich NICHT als Kaufinteressent zeigen werde ...
Das letzte Hochwasser war am 14.07.2021. Davor
ergab sich in den Jahren 2006, 2003 und 1995 im
Einfamilienwohnhaus ein Hochwasser.
Geringe Gefährdung: statistische Wahrscheinlichkeit
eines Hochwassers einmal in 100 – 200 Jahren
(...).
Ein Hochwasser trat binnen 29 Jahren für dieses
Grundstücks 4 mal auf.
Aus einem aktuellen Angebot (bzw. Gutachten hierzu) ... bei dem ich mich NICHT als Kaufinteressent zeigen werde ...
Das letzte Hochwasser war am 14.07.2021. Davor
ergab sich in den Jahren 2006, 2003 und 1995 im
Einfamilienwohnhaus ein Hochwasser.
Geringe Gefährdung: statistische Wahrscheinlichkeit
eines Hochwassers einmal in 100 – 200 Jahren
(...).
Ein Hochwasser trat binnen 29 Jahren für dieses
Grundstücks 4 mal auf.
Zitat von Phototropic am 6. Juli 2024, 16:29 UhrKommer führt die steuerlichen Vorteile von Immobilien auf:
https://youtu.be/fQmjW_-iWpM?t=1680&si=7ENGLWUUdDMZZawD
Kommer führt die steuerlichen Vorteile von Immobilien auf:
Zitat von Absprung_2020 am 8. Juli 2024, 18:18 UhrGerade wieder mal am Zweifeln betreffend der langfristigen Wertsteigerung von Immos, Privat: Zwei Bekannte versuchten seit nunmehr 6 bzw. 12 Monaten Ihr elterliches Haus zu verkaufen. Damals vom Vater für 700.000 DM gebaut, vor ca. 50 Jahren, riesen Grundstück, Pool im Keller.. . Nun statt geschätzt 1,1 Mio im Speckgürtel von S für 650.000 weggegangen. Der andere ist für ein 6 Familienhaus auch bereits von der Maklerschätzung 1,3 Mio auf 1,1 runter. Es geht gar nix.
Ich hatte das ja auch mal für mein eigenes Projekt hier kritisch betrachtet. 200 Jahre alt. Das müsste bei 5% Wertzuwachs ja das mit Abstand teuerste Gebäude der Stadt sein. Ist aber nicht so. Ich denke mittlerweile, dass nur gesparte Miete das Argument ist. Oder eben Renidte durch Mieteinnahme. Wertzuwachs, wie bei Aktien... nunja, sehe ich weiterhin und immer mehr als nicht attraktiv an, zumindest nicht als planbar.
Gerade wieder mal am Zweifeln betreffend der langfristigen Wertsteigerung von Immos, Privat: Zwei Bekannte versuchten seit nunmehr 6 bzw. 12 Monaten Ihr elterliches Haus zu verkaufen. Damals vom Vater für 700.000 DM gebaut, vor ca. 50 Jahren, riesen Grundstück, Pool im Keller.. . Nun statt geschätzt 1,1 Mio im Speckgürtel von S für 650.000 weggegangen. Der andere ist für ein 6 Familienhaus auch bereits von der Maklerschätzung 1,3 Mio auf 1,1 runter. Es geht gar nix.
Ich hatte das ja auch mal für mein eigenes Projekt hier kritisch betrachtet. 200 Jahre alt. Das müsste bei 5% Wertzuwachs ja das mit Abstand teuerste Gebäude der Stadt sein. Ist aber nicht so. Ich denke mittlerweile, dass nur gesparte Miete das Argument ist. Oder eben Renidte durch Mieteinnahme. Wertzuwachs, wie bei Aktien... nunja, sehe ich weiterhin und immer mehr als nicht attraktiv an, zumindest nicht als planbar.
Zitat von exitus2022 am 8. Juli 2024, 19:57 UhrZitat von Absprung_2020 am 8. Juli 2024, 18:18 UhrGerade wieder mal am Zweifeln betreffend der langfristigen Wertsteigerung von Immos, ...
Es gibt in JEDER Assetklasse gute und verlorene Jahrzehnte!
siehe - wegen langer Datenreihe - der Dow Jones
DJIA historical graph (log) - Dow Jones Industrial Average – Wikipedia
1890er bis 1910er Jahre leicht ansteigend
1920er Jahre: Aktienboom
dann 3 Jahre Horrorbaisse, anschließend bis Mitte 1940er Jahre Konsolidierung
ab ca. 1942 bis Mitte 1960er Jahre: Bilderbuchhausse
Mitte 1960er Jahre bis ca. 1982: NOMINAL Seitwärtsbewegung, real da Inflation/Stagflation Baisse = Verlust von ca. 2/3 des anfänglichen DepotWERTES
restl. 1980er und 1990er Jahre: Bilderbuchhausse
2000-Nuller Jahre: Seitwärtsbewegung (dieses mal ohne Inflation)
2010er Jahre: traumhaftes Haussejahrzehnt
Gold
(wobei man erst seit 1971 sinnvoll von einem "Goldpreis" sprechen kann, da vorher per Definition fest an den USD gekoppelt)Goldpreis - Entwicklung bis 2023 | Statista
in den 1970er Jahren heftiger Anstieg von 35 USD/Oz auf >600 USD/Oz
1980er und ´90er Jahre: langsames Absacken auf unter 300 USD/Oz
2000-Nuller Jahre: Vervielfachung de Kurses auf > 1.600 USD/Oz in 2012
2010er Jahre: Korrektur und dann Seitwärtsbewegung
2020er Jahre: seit 2018/´19 erneuter, noch recht moderater Anstieg des Goldpreises ...
(bis jetzt erst eine Verdopplung, vgl. die Verfünffachung im vorletzten Jahrzehnt oder den Anstieg auf mehr als das 15-fache in den 1970ern!)
--> man sollte also vielleicht so alle 5 Jahre mal reflektieren, WELCHE Assetklassen auf 5 bis 15 Jahressicht Potential haben ... und welche Assetklassen eher chancenlos sind ...
(und sich bei ANLAGEentscheidungen auf die aussichtsreichen Assetklassen fokussieren!
EINE Immobilie kann ja ggfs. als "Konsumgut" benötigt werden, so daß hier nur Kauf versus ersatzweises Mieten gegeneinander abzuwägen wären)
Zitat von Absprung_2020 am 8. Juli 2024, 18:18 UhrGerade wieder mal am Zweifeln betreffend der langfristigen Wertsteigerung von Immos, ...
Es gibt in JEDER Assetklasse gute und verlorene Jahrzehnte!
siehe - wegen langer Datenreihe - der Dow Jones
DJIA historical graph (log) - Dow Jones Industrial Average – Wikipedia
1890er bis 1910er Jahre leicht ansteigend
1920er Jahre: Aktienboom
dann 3 Jahre Horrorbaisse, anschließend bis Mitte 1940er Jahre Konsolidierung
ab ca. 1942 bis Mitte 1960er Jahre: Bilderbuchhausse
Mitte 1960er Jahre bis ca. 1982: NOMINAL Seitwärtsbewegung, real da Inflation/Stagflation Baisse = Verlust von ca. 2/3 des anfänglichen DepotWERTES
restl. 1980er und 1990er Jahre: Bilderbuchhausse
2000-Nuller Jahre: Seitwärtsbewegung (dieses mal ohne Inflation)
2010er Jahre: traumhaftes Haussejahrzehnt
Gold
(wobei man erst seit 1971 sinnvoll von einem "Goldpreis" sprechen kann, da vorher per Definition fest an den USD gekoppelt)
Goldpreis - Entwicklung bis 2023 | Statista
in den 1970er Jahren heftiger Anstieg von 35 USD/Oz auf >600 USD/Oz
1980er und ´90er Jahre: langsames Absacken auf unter 300 USD/Oz
2000-Nuller Jahre: Vervielfachung de Kurses auf > 1.600 USD/Oz in 2012
2010er Jahre: Korrektur und dann Seitwärtsbewegung
2020er Jahre: seit 2018/´19 erneuter, noch recht moderater Anstieg des Goldpreises ...
(bis jetzt erst eine Verdopplung, vgl. die Verfünffachung im vorletzten Jahrzehnt oder den Anstieg auf mehr als das 15-fache in den 1970ern!)
--> man sollte also vielleicht so alle 5 Jahre mal reflektieren, WELCHE Assetklassen auf 5 bis 15 Jahressicht Potential haben ... und welche Assetklassen eher chancenlos sind ...
(und sich bei ANLAGEentscheidungen auf die aussichtsreichen Assetklassen fokussieren!
EINE Immobilie kann ja ggfs. als "Konsumgut" benötigt werden, so daß hier nur Kauf versus ersatzweises Mieten gegeneinander abzuwägen wären)
Zitat von Absprung_2020 am 8. Juli 2024, 20:09 UhrDER Unterschied ist jedoch, dass Gold Gold ist. Ein Standard. aktien letztlich auch, solange man nicht auf allein einen alten Gaul setzt.
Bei Immos gibt es weitaus mehr Abhängigkeiten, die individuell nicht oder nur extrem schwer ändern kann: Stadt/Land, Wohngegend in der Lage, Straßenbau, sonstige Verkehrsanbindung, Mode der Immos die gerade gut gehen oder eben nicht, gesetzliche Änderungen, Klimaanpassungsrisiko, Größe, Nachbarn, Schnitt der Immo.... 1 Mio Gründe. Oder anders: Dass mal alle lieber Blech statt Gold als Ehering wollen, oder lieber selbst geschneidert Turnschuhe oder selbst Software schreiben... also es spezielle Firmen und Dienstleister nicht mehr braucht ist auszuschließen. Aktien gut.... Immos oft nicht so gut.
DER Unterschied ist jedoch, dass Gold Gold ist. Ein Standard. aktien letztlich auch, solange man nicht auf allein einen alten Gaul setzt.
Bei Immos gibt es weitaus mehr Abhängigkeiten, die individuell nicht oder nur extrem schwer ändern kann: Stadt/Land, Wohngegend in der Lage, Straßenbau, sonstige Verkehrsanbindung, Mode der Immos die gerade gut gehen oder eben nicht, gesetzliche Änderungen, Klimaanpassungsrisiko, Größe, Nachbarn, Schnitt der Immo.... 1 Mio Gründe. Oder anders: Dass mal alle lieber Blech statt Gold als Ehering wollen, oder lieber selbst geschneidert Turnschuhe oder selbst Software schreiben... also es spezielle Firmen und Dienstleister nicht mehr braucht ist auszuschließen. Aktien gut.... Immos oft nicht so gut.
Zitat von Muslime_Frugi am 8. Juli 2024, 21:28 UhrNaja, der Vergleich hinkt gewaltig.
Ich kann nicht eine einzelne physische Immobilie mit einer breit gestreuten Aktie Anlage vergleichen.Nehme ich nur Realty Income, so lag der Kurs vor 30y bei 7,5$ und heute bei 53$.
Die Ausschüttung lag in der Zeit zwischen 4 und 7% und wurde in etwa der Inflation angepasst.Deine Beispiele @absprung_2020 kann ich nicht beurteilen. Aber das EFH mit Pool klingt nach Horror. Bei dem MFH scheint auch toxisch zu sein.
Einzelimmobilien sind sehr komplex und rechnen sich nur durch steuerliche Subventionen und Fremdkapitalhebel.
Ich habe selbst jahrzehntelange Durststrecken erlebt, wo ich mit Verlust verkauft hätte. Die Miete floss immer und erhöhte sich zuverlässig.
Deshalb warne ich auch immer wieder wenn Max das so easy darstellt. Wenn ich hier lese wie naiv an einfache Anlagen gegangen wird und es an Basiswissen fehlt, kann ich nur davon abraten den Hobbyimmobilientwickler zu spielen oder sich hierzu windig beraten zu lassen.
Bei der selbstgenutzten Standardwohnung oder bedarfsgerechten Haus ist das was anderes.
Naja, der Vergleich hinkt gewaltig.
Ich kann nicht eine einzelne physische Immobilie mit einer breit gestreuten Aktie Anlage vergleichen.
Nehme ich nur Realty Income, so lag der Kurs vor 30y bei 7,5$ und heute bei 53$.
Die Ausschüttung lag in der Zeit zwischen 4 und 7% und wurde in etwa der Inflation angepasst.
Deine Beispiele @absprung_2020 kann ich nicht beurteilen. Aber das EFH mit Pool klingt nach Horror. Bei dem MFH scheint auch toxisch zu sein.
Einzelimmobilien sind sehr komplex und rechnen sich nur durch steuerliche Subventionen und Fremdkapitalhebel.
Ich habe selbst jahrzehntelange Durststrecken erlebt, wo ich mit Verlust verkauft hätte. Die Miete floss immer und erhöhte sich zuverlässig.
Deshalb warne ich auch immer wieder wenn Max das so easy darstellt. Wenn ich hier lese wie naiv an einfache Anlagen gegangen wird und es an Basiswissen fehlt, kann ich nur davon abraten den Hobbyimmobilientwickler zu spielen oder sich hierzu windig beraten zu lassen.
Bei der selbstgenutzten Standardwohnung oder bedarfsgerechten Haus ist das was anderes.
Zitat von Jan Veerman am 8. Juli 2024, 23:03 UhrHi @absprung_2020 ja momentan gibt es nur wenige Käufer und viele Verkäufer auf dem Markt. Eigentlich die Ideale Zeit einzukaufen genau wie im Jahr 2010.
Und nicht vergessen eine Immo wird mit 2% abgeschrieben über 50 Jahre was auch durchaus seine Berechtigung hat. Wer nach 50 Jahren nicht nochmal den gleichen Betrag wie den Kaufpreis in die Immo reingebuttert hat wird einen total Sanierungsfälligen Schrotthaufen vorfinden wenn er dafür noch den halben Preis bekommt kann er froh sein. Hat er hingegen immer fleißig modernisiert wird die Hütte seinen Wert behalten haben. In sehr guter Lage sogar im Wert gestiegen sein. Bei hohen Zinsen etwas weniger bei niedrigen Zinsen deutlich mehr.
Es gab aber schon lange nicht mehr die Möglichkeit in Stuttgart bei einer 100% Finanzierung Cashflow neutral zu vermieten das ist aus meiner Sicht ein Idealzeitpunkt. Die Preise werden jetzt nur noch fallen wenn die Zinsen weiter steigen oder die Mieten drastisch sinken.
Der Einfache Grund dahinter: Die Objekte werden mit der Zeit bei stabilen Zinsen immer leichter zu finanzieren und sobald du Cashflow Positive Immos im Ballungsraum auf den Markt wirfst checken das viele Leute und shoppen dir die Hütten vor der Nase weg was zu steigenden Preisen führt.
Allerdings macht es auch nicht immer Sinn als Verkäufer lange auf steigende Preise zu warten da er laufende Kosten hat und das Kapital ja auch zu hohen Zinsen jetzt besser anlegen könnte. Die Preise sind also Marktgerecht und als Verkäufer sollte man sich nicht ärgern wenn man jetzt zu günstigen Preisen verkauft da man ja anderweitig auch gut investieren kann.
Hi @absprung_2020 ja momentan gibt es nur wenige Käufer und viele Verkäufer auf dem Markt. Eigentlich die Ideale Zeit einzukaufen genau wie im Jahr 2010.
Und nicht vergessen eine Immo wird mit 2% abgeschrieben über 50 Jahre was auch durchaus seine Berechtigung hat. Wer nach 50 Jahren nicht nochmal den gleichen Betrag wie den Kaufpreis in die Immo reingebuttert hat wird einen total Sanierungsfälligen Schrotthaufen vorfinden wenn er dafür noch den halben Preis bekommt kann er froh sein. Hat er hingegen immer fleißig modernisiert wird die Hütte seinen Wert behalten haben. In sehr guter Lage sogar im Wert gestiegen sein. Bei hohen Zinsen etwas weniger bei niedrigen Zinsen deutlich mehr.
Es gab aber schon lange nicht mehr die Möglichkeit in Stuttgart bei einer 100% Finanzierung Cashflow neutral zu vermieten das ist aus meiner Sicht ein Idealzeitpunkt. Die Preise werden jetzt nur noch fallen wenn die Zinsen weiter steigen oder die Mieten drastisch sinken.
Der Einfache Grund dahinter: Die Objekte werden mit der Zeit bei stabilen Zinsen immer leichter zu finanzieren und sobald du Cashflow Positive Immos im Ballungsraum auf den Markt wirfst checken das viele Leute und shoppen dir die Hütten vor der Nase weg was zu steigenden Preisen führt.
Allerdings macht es auch nicht immer Sinn als Verkäufer lange auf steigende Preise zu warten da er laufende Kosten hat und das Kapital ja auch zu hohen Zinsen jetzt besser anlegen könnte. Die Preise sind also Marktgerecht und als Verkäufer sollte man sich nicht ärgern wenn man jetzt zu günstigen Preisen verkauft da man ja anderweitig auch gut investieren kann.
Zitat von Privatier am 8. Juli 2024, 23:04 UhrZitat von Muslime_Frugi am 8. Juli 2024, 21:28 Uhr
Deshalb warne ich auch immer wieder wenn Max das so easy darstellt. Wenn ich hier lese wie naiv an einfache Anlagen gegangen wird und es an Basiswissen fehlt, kann ich nur davon abraten den Hobbyimmobilientwickler zu spielen oder sich hierzu windig beraten zu lassen.
Ich habe ja nun wie hinlänglich bekannt, von Immobilien keine Ahnung...
Aber ich habe vor 1,2 Wochen mit einer Maklerin aus Hamburg telefoniert und die meinte, dass die Insolvenzen deutlich zunehmen und die Investoren (oder Investorinnen) es oft gar nicht verstehen. Da wurde im Aufwärtsmarkt ohne Sinn und Verstand einfach gekauft und jetzt fällt das Kartenhaus in sich zusammen...
Zitat von Muslime_Frugi am 8. Juli 2024, 21:28 Uhr
Deshalb warne ich auch immer wieder wenn Max das so easy darstellt. Wenn ich hier lese wie naiv an einfache Anlagen gegangen wird und es an Basiswissen fehlt, kann ich nur davon abraten den Hobbyimmobilientwickler zu spielen oder sich hierzu windig beraten zu lassen.
Ich habe ja nun wie hinlänglich bekannt, von Immobilien keine Ahnung...
Aber ich habe vor 1,2 Wochen mit einer Maklerin aus Hamburg telefoniert und die meinte, dass die Insolvenzen deutlich zunehmen und die Investoren (oder Investorinnen) es oft gar nicht verstehen. Da wurde im Aufwärtsmarkt ohne Sinn und Verstand einfach gekauft und jetzt fällt das Kartenhaus in sich zusammen...
Zitat von Muslime_Frugi am 8. Juli 2024, 23:16 Uhr@jan-veerman
wie genau definierst du Cashflow positiv? Zins deckend, oder 1, 2% Tilgung? Nicht umlagefähige NK und Instandhaltungsrücklagen inklusive?
Noch eine Lanze für Einzelimmobilien:
Während Einzelaktien auf Null fallen können, ist das bei Immobilien fast ausgeschlossen.
Das EFH meiner Eltern kostete Ende der 70er 150T€ inkl. Grundstück.Laut BORIS liegt alleine der Bodenrichtwert bei 350T€.
Blöd wird es, wenn das Grundstück keinen Wert mehr hat.
wie genau definierst du Cashflow positiv? Zins deckend, oder 1, 2% Tilgung? Nicht umlagefähige NK und Instandhaltungsrücklagen inklusive?
Noch eine Lanze für Einzelimmobilien:
Während Einzelaktien auf Null fallen können, ist das bei Immobilien fast ausgeschlossen.
Das EFH meiner Eltern kostete Ende der 70er 150T€ inkl. Grundstück.
Laut BORIS liegt alleine der Bodenrichtwert bei 350T€.
Blöd wird es, wenn das Grundstück keinen Wert mehr hat.
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 9. Juli 2024, 0:04 UhrZitat von Absprung_2020 am 8. Juli 2024, 18:18 UhrGerade wieder mal am Zweifeln betreffend der langfristigen Wertsteigerung von Immos, Privat: Zwei Bekannte versuchten seit nunmehr 6 bzw. 12 Monaten Ihr elterliches Haus zu verkaufen. Damals vom Vater für 700.000 DM gebaut, vor ca. 50 Jahren, riesen Grundstück, Pool im Keller...
Wie lange bist Du jetzt hier im Forum unterwegs? Und wie oft wurde schon das Beispiel der nicht werthaltigen Villa in der Pampa gebracht? Ich würde tippen sicher 100 mal.
Natürlich ist der Kasten nicht wertstabil, es sei denn, er liegt im Villenviertel und wurde in den letzten 50 Jahren auch instandgehalten - was heutzutage voraussetzt, dass die Schachtel energetisch auf Stand ist und auch eine KI-Steuerung hat. Überleg' einfach mal, was das für 'ne Burg sein muss ... vor 50 Jahren für 700TDM. Der Durchschnittpreis dürfte heute bei ca. 300-350T€ liegen, lass' es von mir aus 400T€ sein, aber das wäre die gleiche Größenordnung ... ohne Inflation. Was bedeutet, dass das damals ein weit überdurchschnittlicher Kasten war.
Solche Dinger stehen hier auch zum Verkauf, aber wer sich sowas heutzutage anlacht, muss schon mal 1 Mio für die Sanierung einplanen. Oder Abriss => Neubau.
Aus so einem Einzelobjekt auf die allgemeine Wertstabilität zu schließen, wird allerdings in 100 Jahren nicht funktionieren.
Nun statt geschätzt 1,1 Mio im Speckgürtel von S für 650.000 weggegangen. Der andere ist für ein 6 Familienhaus auch bereits von der Maklerschätzung 1,3 Mio auf 1,1 runter. Es geht gar nix.
Unsinn. Es geht bei solchen Objekten nichts. Stehen hier auch rum wie doof und wurden mir auch schon "angepriesen". Völlig unbrauchbar nach heutigen Maßstäben - aber erzähl' das mal den Erben, die jeden Monat eine vierstellige Summe für die Nicht-Nutzung berappen, dort ihre Kindheit verbracht und obendrein keine Ahnung von Immos haben.
Ich hatte das ja auch mal für mein eigenes Projekt hier kritisch betrachtet. 200 Jahre alt. Das müsste bei 5% Wertzuwachs ja das mit Abstand teuerste Gebäude der Stadt sein. Ist aber nicht so. Ich denke mittlerweile, dass nur gesparte Miete das Argument ist. Oder eben Renidte durch Mieteinnahme. Wertzuwachs, wie bei Aktien... nunja, sehe ich weiterhin und immer mehr als nicht attraktiv an, zumindest nicht als planbar.
Du verwechselst einen Maserati mit einem Golf. Attraktiv/konstant ist nicht die Luxusbude mit Pool, sondern die 8-Parteien-Bude mit Infrastruktur und Arbeitsplätzen nebendran. Beim Maserati kannste Glück haben, viel Pflege investieren, aber im Prinzip reinstes Lottospiel. Der Golf läuft auf verlässlicher Flamme durch und den verbimmelt man nach 10 Jahren.
Zitat von Absprung_2020 am 8. Juli 2024, 18:18 UhrGerade wieder mal am Zweifeln betreffend der langfristigen Wertsteigerung von Immos, Privat: Zwei Bekannte versuchten seit nunmehr 6 bzw. 12 Monaten Ihr elterliches Haus zu verkaufen. Damals vom Vater für 700.000 DM gebaut, vor ca. 50 Jahren, riesen Grundstück, Pool im Keller...
Wie lange bist Du jetzt hier im Forum unterwegs? Und wie oft wurde schon das Beispiel der nicht werthaltigen Villa in der Pampa gebracht? Ich würde tippen sicher 100 mal.
Natürlich ist der Kasten nicht wertstabil, es sei denn, er liegt im Villenviertel und wurde in den letzten 50 Jahren auch instandgehalten - was heutzutage voraussetzt, dass die Schachtel energetisch auf Stand ist und auch eine KI-Steuerung hat. Überleg' einfach mal, was das für 'ne Burg sein muss ... vor 50 Jahren für 700TDM. Der Durchschnittpreis dürfte heute bei ca. 300-350T€ liegen, lass' es von mir aus 400T€ sein, aber das wäre die gleiche Größenordnung ... ohne Inflation. Was bedeutet, dass das damals ein weit überdurchschnittlicher Kasten war.
Solche Dinger stehen hier auch zum Verkauf, aber wer sich sowas heutzutage anlacht, muss schon mal 1 Mio für die Sanierung einplanen. Oder Abriss => Neubau.
Aus so einem Einzelobjekt auf die allgemeine Wertstabilität zu schließen, wird allerdings in 100 Jahren nicht funktionieren.
Nun statt geschätzt 1,1 Mio im Speckgürtel von S für 650.000 weggegangen. Der andere ist für ein 6 Familienhaus auch bereits von der Maklerschätzung 1,3 Mio auf 1,1 runter. Es geht gar nix.
Unsinn. Es geht bei solchen Objekten nichts. Stehen hier auch rum wie doof und wurden mir auch schon "angepriesen". Völlig unbrauchbar nach heutigen Maßstäben - aber erzähl' das mal den Erben, die jeden Monat eine vierstellige Summe für die Nicht-Nutzung berappen, dort ihre Kindheit verbracht und obendrein keine Ahnung von Immos haben.
Ich hatte das ja auch mal für mein eigenes Projekt hier kritisch betrachtet. 200 Jahre alt. Das müsste bei 5% Wertzuwachs ja das mit Abstand teuerste Gebäude der Stadt sein. Ist aber nicht so. Ich denke mittlerweile, dass nur gesparte Miete das Argument ist. Oder eben Renidte durch Mieteinnahme. Wertzuwachs, wie bei Aktien... nunja, sehe ich weiterhin und immer mehr als nicht attraktiv an, zumindest nicht als planbar.
Du verwechselst einen Maserati mit einem Golf. Attraktiv/konstant ist nicht die Luxusbude mit Pool, sondern die 8-Parteien-Bude mit Infrastruktur und Arbeitsplätzen nebendran. Beim Maserati kannste Glück haben, viel Pflege investieren, aber im Prinzip reinstes Lottospiel. Der Golf läuft auf verlässlicher Flamme durch und den verbimmelt man nach 10 Jahren.
Zitat von DiamondHands am 9. Juli 2024, 7:34 UhrDie Geschichten decken sich zu mindestens mit der Statistik. Siehe hier Wohnimmobilienpreise-Q1-2024
Speziell Einfamilienhäuser sind sehr stark gefallen. Fast -10% in den Top-7 Metropolen im Vergleich Q1 2023 zu Q1 2024. Das ergibt aus Zinsentwicklung aber auch absolut Sinn. Bei den Top-7 Standorten reden wir bestimmt im Mittel von 1 Mio für ein EFH. Da macht der Zins natürlich deutlich mehr aus als bei geringeren Kaufpreises auf dem Land.
Die Geschichten decken sich zu mindestens mit der Statistik. Siehe hier Wohnimmobilienpreise-Q1-2024
Speziell Einfamilienhäuser sind sehr stark gefallen. Fast -10% in den Top-7 Metropolen im Vergleich Q1 2023 zu Q1 2024. Das ergibt aus Zinsentwicklung aber auch absolut Sinn. Bei den Top-7 Standorten reden wir bestimmt im Mittel von 1 Mio für ein EFH. Da macht der Zins natürlich deutlich mehr aus als bei geringeren Kaufpreises auf dem Land.