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Da ich keine realen finanziellen Probleme hab und vor allem auch an Arbeitsaufwand sparen will, führe ich bislang keine Ein- und Ausgabentabellen oder dergleichen, möchte nun aber eventuell doch damit anfangen.
Wie und womit führt ich Buch?
Oldschool auf Papier wäre mir zu unübersichtlich und aufwändig, auf eine Excel-Tabelle am Heim-PC könnte ich unterwegs nicht zugreifen (und wie ich mich kenne würde ich früher oder später drauf pfeifen, das abends alles nachzutragen) und im Playstore am Handy finde ich vor allem Apps, die wegen penetranter Werbung und fehlenden essenziellen Funktionen schlecht bewerten werden. Hat vielleicht jemand einen Geheimtipp?

Hi,

ich habe die App Fymio. Sie braucht einige Zeit, bis sie von allein gelernt hat, was eine regelmäßige Ausgabe ist und was ein spontan kauf war.

Als Jahresplaner habe ich eine Excel-Datei in der GoogleDrive. Also eine mobil beschreibbare Tabelle.

Ich musste schon immer genau meine Liquidität planen, da ich seit Jahrzehnten selbständig bin und bis vor einem Dreivierteljahr sehr schlecht verdiente. Die Liquiditätstabellen (Kostenaufstellung, Konten-Liquidität [was wird wann abgebucht und reicht der Kontostand? muss ich Überträge machen?]) habe ich ohne Google (= der Feind) und ohne proprietäre Software (Excel) in Libre Office Calc auf dem kostenlosen Gebraucht-Notebook zu Hause.

Ich notiere nicht jede einzelne Ausgabe (1 Joghurt, 2 Bananen, ...), sondern habe über die Zeit hinweg einen festen Betrag ermittelt, den ich für Lebensmittel, Haushalts-/Hygieneartikel, Geschenke, Bücher, Parkuhren, Opfergelder, Kino, Briefmarken, Bürobedarf usw. benötige. Der steht in meiner Planung und den hebe ich einmal im Monat bar ab. Da sehe ich sehr gut, was noch übrig ist und ob ich auf Zielkurs bin. Auch unterwegs 🙂

Ich brauche also keine App dafür und auch keine Daten in irgendeiner Cloud.

Ich benutze als Freiberuflerin eine Software für meine Buchhaltung, die ich etwas abgewandelt und angepasst habe für die privaten Ausgaben. Dieses führe ich auf einem Tablet, was allerdings - wie Du schon schreibst - den Nachteil hat, nur an genau diesem Tablet bedient werden kann. Ich bediene mich dabei auch einiger Vereinfachungen: So ist bspw. Aldi = Lebensmittel (auch wenn da mal was anderes dabei ist), DM = Haushalt (auch wenn da mal Kosmetik dabei ist), IKEA = Einrichtung (auch wenn da mal was zum Essen dabei ist), usw. Bargeld erfasse ich auch nur pauschal als Gesamtsumme; was genau da jetzt wohin geht (Trinkgelder, Bäcker, Kleineinkauf), drösel ich nicht auf.

Mir ist es wichtig, dass ich auch mal Jahresauswertungen/Summen ohne großen Aufwand ansehen und vergleichen kann.

Ne Stift und Papier und Excel ist nicht so toll und etwas Nachtragen auch nicht.

Ich bezahle alles mit EC/Visa-Karte und habe zuhause auf dem PC Wiso Mein Geld als Software. EDIT: Bar-Ausgaben sind sehr selten aber leider noch nötig und werden dann von mir Nachgetragen (von unterwegs kurze Notiz im OneNote) und dann irgendwann eingetragen. Früher hatte ich die auch einfach nur als Barausgabe ohne weitere Information drin, das ging auch, da es immer nur sehr wenig ist.
Durch die Karten-Zahlungen ist alles was ich kaufe als Buchung auf dem Konto. Natürlich nur das Geschäft wo ich bezahlt habe, aber das reicht mir. Ich Tanke nicht im Supermarkt 😉
Dann mache ich im Mein Geld eine Umsatzabfrage und alle Buchungen bekommen nahezu vollautomatisch ihre Kategorien zugewiesen und die kann ich per Klick in Diagramme auswerten oder werden zu Budgets hinzugerechnet. Machmal splitte ich dann noch Buchungen auf, z.B. von Amazon, und verpasse den Teilbeträgen dann die passenden Kategorien.
Aufwand der Datenerfassung vielleicht 10 Minuten pro Woche.

Ob es das Online gibt weiß ich garnicht. Ich hatte den Bedarf der Nutzung von unterwegs bisher nicht. Man könnte sich natürlich die DB-Datei in einer Cloud/Usb-Stick ablegen und dann auch über ein Notebook den gleichen Datenbestand im Zugriff haben.

Ich verwende eine App names Moneymanager als Haushaltsbuch, dort kann man auch angegeben aus welchem Topf das Geld gekommen ist für den Einkauf und Geld zwischen den Konten verschieben.

Ansonsten mache ich meine Planungen in Excel.

Danke euch für die vielen Antworten 🙂

Die Liquiditätstabellen habe ich ohne Google (= der Feind) und ohne proprietäre Software (Excel) in Libre Office Calc auf dem kostenlosen Gebraucht-Notebook zu Hause.

Ich verwende eigentlich Open Office, aber nenns fürs Verständnis trotzdem Excel 😉 Und auf Cloud-Dienste, vor allem von Google und Konsorten, würde ich auch lieber weiterhin verzichten

Mein PC ist ein Stand-PC und generell hätte ich am liebsten was fürs Smartphone, weil ich da nicht extra irgendwas zusätzliches mitschleppen muss.
Fymio scheint nicht im Playstore zu sein und der MoneyManager hat laut Rezensionen penetrante Werbung, wo ich wirklich 0 Verständnis und Nerven für hab.

Ich würde schon gern (zumindest vorerst) genauer aufschlüsseln, was ich für Essen, Haushaltsartikel, Partys etc ausgebe. Einen Pi-mal-Daumen-Festbetrag kann ich noch nicht festlegen, ohne das ne Weile zu beobachten 😀 Und eventuell hat ein Bereich Verbesserungsbedarf, muss genauer beobachtet werden und verändert sich dann.

Hmm.... Mal schauen, ob ich noch was schönes finde oder doch auf Calc zurückgreifen muss

Mir fällt gerade ein, meine Bank (ING DiBa) macht im Moment Werbung dafür das Konto zu Analysieren, mit dem Zweck Ausgaben zu identifizieren. Habe das aber weil ich es nicht brauche nicht ausprobiert. Muss man anscheinend nur vorher einmal in den Datenschutz einwilligen damit der Algorithmus drauf darf und dann zeigt der einem ein Ergebnis an. Aber wie gesagt, nicht getestet.

Vielleicht macht deine Bank aber sowas ja auch auf deren Homepage im Kundenbereich? Dann würde ich vorschlagen das erstmal zu testen, denn vielleicht kommt das deinen Vorstellungen schon näher.
Setzt natürlich auch voraus möglichst alles mit Karte zu zahlen.

Ich hab meiner Bank alles an datenschutzrelevanten Zugriffen verwehrt, was ich kann, weil ich da eigentlich kein Fan davon bin 😉 Mein Online-Banking sortiert trotzdem die Karten-Transaktionen in Kategorien (Also weiß, dass eine Kartenzahlung im Supermarkt "Einkauf Lebensmittel" ist und erkennt und kategorisiert auch Drogeriemärkte, Unteraltungselektronik etc.), ich kann nach diesen Kategorien auch suchen, Alle Transaktionen im selben Supermarkt anzeigen und mir werden monatliche Gesamt-Ein- und Ausgaben in einer Übersicht angezeigt. Also bin ich eigentlich eh bereits verwöhnt. Nur zahl ich halt nicht alles mit Karte und Supermarkt ist nicht immer Lebensmittel usw und ich hätte das gerne gesammelt schön übersichtlich und mit Kategorien-Diagramm (stark visueller Typ).

Hab nun aber die App "Haushaltsbuch" in Testbetrieb und bisher finde ich die ganz gut 🙂

Ich fahre mehrgleißig. Für meine Fixkosten und festen Einnahmen benutze ich Excel (bzw. Libre Office da ich Linux Nutzer bin 😉 ) und trage am Ende des Monats meine variablen Kosten mach groben Kategorien ein. Bei bei ist alles auf Monatsbeiträge gerechten.

Zum Ausgang/Einnahmen notieren benutze ich die "Ausgaben erfassen - Finanzen schnell und einfach" App. Diese finde ich super übersichtlicher und ich kann mit Tages/Monats/Jahresweise meine Ausgaben anzeigen lassen. Von dort nehme ich dann immer die Werte für die Tabelle.wWerbung ist mir bisher keine weiter aufgefallen.

Zudem haben wir noch die Spilt App für gemeinsame Alltagseinkäufe, damit wir den Überblick behalten wer den "dran ist" mit bezahlen.

... und der MoneyManager hat laut Rezensionen penetrante Werbung, wo ich wirklich 0 Verständnis und Nerven für hab.

Ich hab den MoneyManager eine Weile getestet und ihn mir dann für 5 Euro als "Premium" gekauft, nutze ihn schon seit 2 Jahren. Bei dem Nutzen ist es mir Wert, und ich hatte auch schon sehr freundlichen Austausch mit dem Support als ich eine Frage zu regelmäßigen Ausgaben hatte.

Was er nicht gut kann - und vielleicht können das andere besser - ist es, Einkäufe zusammenzufassen, die aus unterschiedlichen Kategorien bestehen. Wenn ich z.B. im Supermarkt Eier und Waschmittel gekauft habe, dann sind das zwei verschiedene Kategorien, aber nur eine Abbuchung auf dem Konto. Ich möchte auf einen Blick kontrollieren, ob sich der in der App eingetragene Supermarkteinkauf mit der Abbuchung betragsmäßig deckt.

Life-Hack: Ich lege die Einkäufe auf dem Kassenband gleich nach Kategorien geordnet hin, dadurch fällt mir das Einpflegen des Kassenzettels später viel leichter.

Zitat von Aluna am 27. August 2019, 20:26 Uhr

Ich würde schon gern (zumindest vorerst) genauer aufschlüsseln, was ich für Essen, Haushaltsartikel, Partys etc ausgebe. Einen Pi-mal-Daumen-Festbetrag kann ich noch nicht festlegen, ohne das ne Weile zu beobachten 😀

Nach wie vor finde ich, dass man mit Bargeld im Portemonnaie am besten den Überblick behält, aber das ist vermutlich Geschmackssache. Wer es nicht auf einen Monat verteilt überblickt, legt sich am Anfang der Woche eben 100 € in den Geldbeutel und überlegt sich beim Kauf, für wie viele Tage das Essen reichen wird und ob man damit über oder unter dem Tagesbudget liegt 🙂

Wer natürlich gewohnt ist, fast alles mit Karte zu zahlen (das hat sich mir noch nie erschlossen, ich kaufe gerne anonym ein), für den wird es schwierig, den Überblick zu behalten. Das war in der Karten-Anfangszeit auch das Argument, warum man das nicht praktizieren solle: weil man dann den Überblick über seine Ausgaben verliere und mehr ausgebe, als man sich leisten könne.

Wenn ich - was ich normalerweise vermeide, ich stehe voll hinter "support your local dealer" - etwas im Internet per Kreditkarte bestelle, dann ziehe ich den Betrag (ersichtlich auf der Kartenabrechnung bzw. auf einem kleinen Zettel in meiner Liquiditäts-Hängemappe, auf dem ich Tag, Verkäufer und Betrag für die Kontrolle der Abrechnung notiere) von meinem Haushaltsbudget ab und hebe eben nur 50 € weniger ab. Wer das noch nicht so im Griff hat, kann natürlich auch am Monatsende schauen, was noch vom Budget übrig ist und dann erst Internetshoppen.

Sklavisch betreibe ich das Ganze nicht, der ungefähre Rahmen muss stimmen. Es verleiht einem nur vermeintlich eine Kontrolle über die Ausgaben, wenn man bis auf 3,75 € genau sagen kann, was man in der Vergangenheit für Gemüse ausgegeben hat.

Ich musste übrigens bei urstebutzes Life-Hack kurz schmunzeln. Der zeigt mir nämlich, wie unterschiedlich die Generationen ticken. Ich hab von meiner Mutter gelernt, das Schwerste zuerst aufs Band zu legen und das, was nicht zerdrückt werden darf, ganz zum Schluss. So landet das Schwere beim Einpacken unten im Einkaufsbeutel und die Bananen oben. Ich habe es allerdings auch leichter, denn ich kaufe im Supermarkt (außer evtl. mal ne Banane oder eine Avocado) kein Gemüse und kein Fleisch. Das stammt vom örtlichen Hofladen und dem Landmetzger meines Vertrauens. Insofern könnte ich die Kassenzettel sammeln und sie wären schon automatisch sortiert.

Da ich beruflich excel schon unentwegt nutze, war es ein leichtes mir für die Finanzen die passende Datei zu stricken, ganz auf meine Bedürfnisse ausgerichtet.

Zitat von Christine am 28. August 2019, 11:00 Uhr

Sklavisch betreibe ich das Ganze nicht, der ungefähre Rahmen muss stimmen. Es verleiht einem nur vermeintlich eine Kontrolle über die Ausgaben, wenn man bis auf 3,75 € genau sagen kann, was man in der Vergangenheit für Gemüse ausgegeben hat.

Ich will es wenn dann genau wissen. Zu grobe Kategorien erlauben Schummelei - wenn dann die Süßigkeiten und "Lebensmittel" fallen wobei man sich doch vorgenommen hat, genau dort zu sparen.

Bei EC Karten-Zahlungen sehe ich kein Problem mit dem Überblick, da man ja immer auf sein Konto gucken kann wann man möchte.
Und mal ehrlich, legt ihr mehr aufs Kassenband weil ihr es mit Karte zahlt? Das würde ja bedeuten ihr würdet mit dem Wissen der Kartenzahlung mehr aus dem Regal nehmen. Ist natürlich auch Geschmackssache, aber grundsätzlich sehe ich die Aussage mit dem größeren Überblick beim Bargeld als nicht gegeben an. Vielleicht früher, als die technischen Möglichkeiten noch eingeschränkter waren, aber dafür bin ich zu jung um Erfahrungen zu bewerten.

Kreditkarten verwende ich aus Prinzip nicht (Die oben von mir genannte Visa-Karte ist eine Debitoren-Karte), da die Monatsabrechung m.M.n. genau den Sinn hat Konsumenten zu täuschen. Davon mal abgesehen ist die Sicherheit von Kreditkarten eine Katastrophe. Aus gutem Grund werden die dauert misbraucht und EC Karten nicht.
(Aus IT Blickwickel würde ich auch jedem strengstens davon abraten die Zahlungsinformationen bei Kreditkarten "für das einfache bezahlen" in irgendeinem Shop zu speichern. Besser jedes mal neu eingeben)

Ich bin zwar auch immer ein Freund vom Datenschutz und sage gerne, das der beste Schutz ist keine Daten zu erzeugen, aber wenn ich meiner Bank nicht soweit vertraue, bin ich bei der Bank vielleicht auch falsch. Und nur von dem Wissen wo ich bezahle, weiß man auch noch nicht was ich kaufe.
Viel schlimmer finde ich 3. Dienste die manche Nutzen, die dann schön alle Umsätze aus dem Konto ziehen und durch die Verwendungszwecke i.d.R. auch direkt wissen wo die Person wohnt etc.
Aber solange alles nur bei meiner Bank ist, habe ich da jetzt keine schlaflosen Nächte 🙂

@ Christine: Ich gehöre auch zu denen, die das Schwerste zuerst aufs Kassenband legen, weil das zu Unterst in die Tasche - den Rucksack kommt. Beim Einkaufen per Radl muss bissl gestapelt werden, sonst hat man nur Matsche daheim. Sorry, OT, ich weiß.

Als 92er Jahrgang wurde auch mir beigebracht, zuerst das Schwerste bzw Sperrigste aufs Band zu legen und das mach ich nach wie vor. Wenn ich so drüber nachdenke kauf ich in Supermärkten eigentlich auch nie was anderes als Lebensmittel und Klopapier.
Und ich finde ebenfalls, dass die Übersicht noch viel eher gegeben wäre, wenn man alles mit Karte zahlt als mit Bargeld. Wenns nur darum geht, möglichst nicht über einen bestimmten Betrag pro Monat auszugeben, dann ja, eindeutiger Vorteil bei Bargeld. Aber wenn man eh schon ein Gespür hat und es darum geht, dass man nachher noch schön sehen will, wo(für) das alles jetzt ausgegeben wurde und wo es eventuell doch Unterschiede zu Vormonaten gab, dann eindeutiger Vorteil bei Karte mit Onlinebanking-Übersicht.

Ich hab mich nun übrigens auf die App "Haushaltsbuch" eingeschossen und sie heute mit Zahlen gefüttert. (Synchronisation mit dem Bankkonto mach ich aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen nicht. Nichtmal die offizielle Onlinebanking App der Bank würde ich mir aufs Handy holen, weil da immer wieder von Lücken berichtet wird). Ich finde die von Design und Handhabung sehr ansprechend und die werbefreie Version kostet auch nur 3€ 🙂

Zitat von urstebutze am 28. August 2019, 18:15 Uhr

Ich will es wenn dann genau wissen. Zu grobe Kategorien erlauben Schummelei - wenn dann die Süßigkeiten und "Lebensmittel" fallen wobei man sich doch vorgenommen hat, genau dort zu sparen.

Ja, wahrscheinlich ist unser Ziel unterschiedlich.

Ich will nicht an irgend etwas sparen. Ich lebe schon lange sehr bescheiden, einfach, weil ich es musste. Und ich verstehe nicht, warum mich die Banken jetzt dazu zwingen, mein 12 Jahre altes Handy, das perfekt funktioniert und zwar auch nachdem ich es schon 100 Mal fallenließ, gegen ein Smartphone zu tauschen, weil sie SMS-TAN nicht mehr anbieten wollen. Ist doch einwandfrei PSD2-konform. Grummel. Sorry, total off topic, aber ich will damit sagen, ich brauchte noch nie das Neueste, Tollste, Schickste und muss mir deshalb nicht vornehmen, in einer bestimmten Kategorie zu sparen.

Ich führe gar keine Finanzübersicht. Sobald mein Gehalt kommt geht gleich ein fester Beträge auf unser Gemeinschaftskonto. 3000 € gehen aufs Aktiendepot (Onvista). 70€ für Geschenke und 300€ für Urlaub auf N26-Spaces. Den Rest kann ich dann verprassen. Wenn ich am Monatsende im Plus lande ists gut. Null ist okay. Minus heißt, dass ich zu viel ausgegeben habe (passiert selten).

 

Allerdings habe ich keine Kosten, die jährlich anfallen und auf die ich Rücklagen bilde müsste. Ausnahmen sind Urlaub und Geschenke (häuft sich auf Dezember und März) und dafür habe ich die N26-Spaces. Daher funktioniert das für mich so wie es ist perfekt.

Zitat von skywatcher am 28. August 2019, 23:12 Uhr

Ich führe gar keine Finanzübersicht. Sobald mein Gehalt kommt geht gleich ein fester Beträge auf unser Gemeinschaftskonto. 3000 € gehen aufs Aktiendepot (Onvista). 70€ für Geschenke und 300€ für Urlaub auf N26-Spaces. Den Rest kann ich dann verprassen. Wenn ich am Monatsende im Plus lande ists gut. Null ist okay. Minus heißt, dass ich zu viel ausgegeben habe (passiert selten).

Hi Skywalker.

Meine Erfahrung, wenn du das mit dem Sparen ernst meinst hilft ein Haushaltsbuch ungemein, gerade wenn man viel verdient. Man gibt leichter viel Geld aus und registriert gar nicht wie sich das aufsummiert. Bei deinen Ausgaben ist denke ich noch sehr viel Spielraum ohne auf irgendwas zu verzichten.
Wir geben einfach dadurch, dass ich angefangen habe alles aufzuschreiben und es mir bewusster ist gut $500 im Monat weniger aus.  Klar ist das erstmal nicht viel (relative gesehen), summiert sich ueber ein paar Jahre aber auch auf. Und nach fuenf Jahren ist schon genug Geld da um ein Jahr frueher auszusteigen.

Ich selber nutze eine abgewandelte Version von Olivers Excel-Tabelle. Die Dokumentation ist einfach, da ich so gut wie alles elektronisch zahle.

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