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Wie bringt man Kindern die Vermögensbildung bei?

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Zum Zinseszinseffekt: Vielleicht sollte ich auch um den Zinseszinseffekt zu fördern als zusätzlichen "Bonus" die Dividenden schenken und so die Thesaurierung fördern - vielleicht sogar einen festen Zinssatz anbieten (4%?)

Meinst du nicht das das etwas ausufert? Möchte man so ein "Zuschusssystem" zu Lernzwecken nicht möglichst einfach halten? Ich finde den Ansatz von @privatier mit seinem Sohn ziemlich gut ! Wer bereits mit 10 über Pokemoninvestments nachdenkt und dort seinen Sturkopf durchsetzt, um den muss man sich wohl nicht mehr großartig sorgen 😉

 

 

Ja, man muß die Kinder einfach laufen lassen. Ich schätze mich jetzt nicht als völlig dumm ein. Seit 2 Jahren spiele ich mit meinem Sohn oft Roulette, wenn wir bei meinem Vater sind. Meiner Einschätzung nach spielt mein Sohn zumeist völlig blöd und ich rede auf ihn ein, dass das so nicht sinnvoll ist. Das Problem ist: er gewinnt meistens...

tja...der Apfel... 🤪

Manche Leute haben eben ein Händchen und andere nicht. Da ich einsehe zu letzteren zu gehören, hab ich einen netten Basis ETF und viel Immobilienkram. Ein Portfolio bei dem z.b. Microsoft 1/3 an Volumen einnimmt würde weder mir noch Microsoft gefallen 💩

Zitat von Max aus E am 5. Februar 2024, 14:50 Uhr

tja...der Apfel... 🤪

Manche Leute haben eben ein Händchen und andere nicht. Da ich einsehe zu letzteren zu gehören, hab ich einen netten Basis ETF und viel Immobilienkram. Ein Portfolio bei dem z.b. Microsoft 1/3 an Volumen einnimmt würde weder mir noch Microsoft gefallen 💩

wieso ein Drittel der Microsoft Aktien im Wert von aktuell ca. 1 Billionen wäre doch nicht schlecht... 😉

okay das stimmt 🤪

Kann ja noch werden, ich bin ja noch Jung 😎

Ich habe mich jetzt entschlossen, keinerlei weitere Auflagen zu machen. Sie sollen breit gestreut in Aktien investieren, die sie auf Immobilien umschichten dürfen.

Die Kinder sind bereit, in den Vanguard All Countries bzw. MSCI World  ggf SRI und tlw. in Emerging Markets zu investieren. Verbraucht werden dürfen die Dividenden. Oder wenn thesaurierend sind Verkäufe in Höhe der Dividenden zum Verbrauch okay.

Ich unterstütze das mit dem gleichen Betrag bis zu 1.000€ jährlich aktuell, später vielleicht höher. Meine Tochter will es zusätzlich mit demselben Betrag unterstützen - wenn das von ihnen investierte Geld verdient und nicht geschenkt wurde.

Sicher wird es das eine oder andere Gespräch geben - und ich kann ihnen ja meine Vermögensbildungsidee erläutern. Ob sie dem folgen wollen, das ist dann ihre Entscheidung.

So ist alles einfach und überschaubar.

 

Das ist aner eine ordentliche Quote, da sind 200% auf die Einzahlungen on top natürlich unschlagbar 😃

Meine Kinder haben haben in der Grundschule 3. Klasse ein Depot mit 2 ETFs bekommen und die Ansage das sie sich eine Aktie on Top für 2000 Euro aussuchen können.

Hat jeder gemacht, ich habe keine der Aktien selbst die ausgesucht worden sind aber ich mische mich da nicht ein 🙂

Seitdem befassen sie sich aber immer wieder mit dem Thema, verfolgen was bei ihnen passiert und jeder hat noch ein paar Aktien on Top gekauft mit seinem Taschengeld - es war schon schön zu sehen wenn sie mit 200 Euro Taschengeld ankamen und gesagt haben Papa kauf mir mal 3 Stück XYZ in mein Depot.

ETFs haben sie sich noch keine ausgesucht, das war damals zu "abstrakt" ein Unternehmen das Autos etc herstellt ist viel greifbarer.

Und ehrlich gesagt sollen sie auch mal einen Totalverlust erleben, lieber in der Kindheit mit kleinen Positionen als später 🙂 Sie sollen verstehen das Unternehmen und Zeiten sich wandeln und es nicht nur HighFlyer existieren.

Die nächste Stufe worauf ich gespannt bin ist wann der erste mal sagt ich möchte was verkaufen, das war bis dato noch nie der Fall - wenn es hieß Papa kaufst du uns Spielzeug XYZ (und es keinen Anlass wie Geburtstag etc gab) war meine Antwort du kannst es selbst kaufen wenn du Aktien verkaufst. Das kam in den Jahren bisher noch nie vor, dann haben sie lieber bis zum nächsten Weihnachten oder Geburtstag gewartet 🙂

Der wichtigste Teil meiner Vermögensbildungsausbildung war dass ich früh erfahren habe dass man sich nur was größeres kaufen kann wenn man drauf gespart hat.

Meine Eltern haben mir nur das gekauft was sie selber für sinnvoll hielten, für alles andere (Zeitschriften, Süßigkeiten, Kassetten, Walkman, oder in Jugendzeiten dann mal eine Musikanlage und ein Surfbrett) musste ich das Geld selber zusammenkriegen. Dafür hatte ich früh eigenes Taschengeld, schon in der ersten Klasse war mir klar dass ich mir zweimal die Woche ne Kugel Eis holen kann, oder einmal im Monat ein kleines Spielzeug. Später gabs dann durch Ferienjobs und so mehr Spielraum, da war ich dann schon so drauf dass ich immer die Hälfte sofort zurückgelegt habe.

Das alleine macht einen nicht reich, aber ohne das gehts auch nicht.

Später hab ich dann auch noch gelernt dass man mit Geld das man mittelfristig nicht braucht Aktien kaufen kann, allerdings hatten meine Eltern immer nur gemanagte Fonds die ihnen der Bankberater verkauft hat.Aber immerhin, besser als wenn einem beigebracht wird dass alles außer Sparbuch böse ist…

Total spannende Thematik. Ich hätte mir gewünscht von meinen Eltern mehr finanzielle Bildung zu bekommen, aber sie wussten es selbst nicht besser. Ich denke es ist auf alle Fälle wichtig, dass man es selbst vorlebt und die Kinder altersgerecht mit einbezieht. Das will ich auf alle Fälle mal so machen, wenn ich Kinder habe 🙂 Wenn Großeltern und Eltern da alle mitmachen ist das natürlich mega! Oft genug muss man sich ja rechtfertigen, warum man keinen Bausparvertrag hat… so habe ich das zumindest erlebt.

Wie man Kindern was beibringt (so ganz allgemein)? Vorleben, teilhaben lassen, erklären, Interessen unterstützen, auch wenn es alle 2 Wochen andere sind, geduldig sein.
Nichts aufsetzten, so wie: "Schau mal kleiner, ich zeigt dir jetzt mal was" 🫣 Boh, das kommt sowieso immer zum falschen Zeitpunkt.

... und von so was "mähst du den Rasen, kriegst du nen Euro", halte ich gar nichts. Familie ist eine Gemeinschaft in der sich jeder irgendwie einbringen sollte.
"Mähst du schon mal den Rasen, habe ich nachher die Zeit mit dir die Radtour zu machen" oder "Mähst du den Rasen, schlage ich dir heute Abend die Schulbücher ein."

 

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Zitat von Flitzekittel am 2. August 2026, 14:22 Uhr

Nichts aufsetzten, so wie: "Schau mal kleiner, ich zeigt dir jetzt mal was" 🫣 Boh, das kommt sowieso immer zum falschen Zeitpunkt.

Kommt immer drauf an, wie man das verpackt.

Als Trainer halte ich mich idR von meinen Kindern fern, ganz vermeiden liess/lässt sich das aber nicht. Mit dem Älteren habe ich das aber mal geklärt, da war der 11. Mein Angebot war, dass ich in der Sporthalle sein Trainer und nicht sein Vater bin. Hat er sich drauf eingelassen und funktioniert, weil ich in seinen Teams nie Cheftrainer war.

Gut funktioniert auch, andere „Lehrer“ einzuspannen. Die können das gleiche erzählen, aber das kommt dann eben nicht von den Eltern - und schwupps - drin im Kopf.

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