Vorstellung & Gruß aus Köln!
Zitat von Gelöschter Benutzer am 18. März 2023, 10:54 UhrWie spannend, ich drück die Daumen 🙂
Wie spannend, ich drück die Daumen 🙂
Zitat von juliahahnklose am 27. Juni 2023, 12:45 UhrHallo @koelschejung !
Ich suche für einen Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger Frugalistinnen und Frugalisten in Köln (und Umland), die mir etwas über ihren Lebensentwurf erzählen können. Da scheinst du mir ein guter Ansprechpartner zu sein!
Es wäre super, wenn du dich bei mir für ein kurzes Gespräch melden könntest: 0176 52862922 oder julia.hahnklose@kstamedien.de.
Ich bin gespannt, was du berichten kannst.
Liebe Grüße,Julia Hahn-Klose
Hallo @koelschejung !
Ich suche für einen Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger Frugalistinnen und Frugalisten in Köln (und Umland), die mir etwas über ihren Lebensentwurf erzählen können. Da scheinst du mir ein guter Ansprechpartner zu sein!
Es wäre super, wenn du dich bei mir für ein kurzes Gespräch melden könntest: 0176 52862922 oder julia.hahnklose@kstamedien.de.
Ich bin gespannt, was du berichten kannst.
Liebe Grüße,
Julia Hahn-Klose
Zitat von koelschejung am 16. Februar 2024, 20:22 UhrHallo liebe Mitforisten,
ein Jahr später möchte ich einen verregneten Freitag-Abend nutzen um ein Update zu schreiben und -wie sollte es auch anders sein- nochmal versuchen auf die Schwarmintelligenz zuzugreifen 😉
Das Jahr war insgesamt sehr positiv für mich. Die Gesundheit ist im Griff, der neue Job deutlich entspannter als der alte, lieb gewonnene alte Hobbies wurden reaktiviert, zwei Monate Freistellung für ausgiebige Urlaube genutzt. Könnte schlimmer sein.
Durch das derzeitige Hoch am Aktienmarkt und meine Depotzusammenstellung (seit einiger Zeit ausschließlich MSCI World / FTSE All World sowie aus meiner Konzern - Zeit ein großer Batzen einer Tech-Aktie) ist das Vermögen trotz deutlich niedrigerem Gehalt in neuer Rolle doch stark angestiegen.Aktuell sind es geschätzt ca 1,8M €, welche sich wie folgt zusammensetzen:
- 870k im MSCI World / FTSE All World
- 500k in einer Einzelaktie (fange nun langsam an, diese zu reduzieren. Bin dabei im Zwiespalt zwischen liegen lassen weil "sie wächst gerade so schön" bzw. "verkaufen kostet gut Steuern" & verkaufen wegen Klumpenrisiko)
- Immobilie 1: ca 350k (450k Wert, knapp 100k Restschuld)
- Immobilie 2, die letztes Jahr gekauft wurde und mit +- 0 gezählt wird. 640k Restschuld, 2k netto Miete, endfälliges Darlehen 15 Jahre 1,3%, etwa 600€ Cashflow momentan der ins ETF-Depot geht.
- 50k Tagesgeld zu 4%, baue ich langsam auf, auch mit der Immo 2 im Hinterkopf
- 35k crypto
Das bringt mich zu meiner Lieblingsfrage: Immobilie 1 nächstes Jahr verkaufen ja oder nein? Eckdaten:
- Sie läuft im Sommer 2025 aus der Spekulationssteuer-Frist.
- Sie ist sehr solide für 1.350€ kalt vermietet (3er-WG geeignet, im Kölner Zentrum extrem begehrt)
- Sie ist relativ alt, aber mittlerweile sehr gut in Schuss. Habe letztes Jahr alle Rohre sanieren müssen.
- Im Sommer zieht die derzeitige WG aus, weshalb ich mir gerade vermehrt Gedanken mache
- Für einen Verkauf würde ich das Parkett abschleifen lassen (ist in die Jahre gekommen / dunkel geworden, ursprünglich ein wunderschönes Echt-Holz Parkett. Kosten ca. 4-5k laut erster Angebote.) sowie die alten und beschädigten Türen sanieren (2-3k) Gefühlt würde der dadurch höhere Verkaufspreis die Sanierungskosten deutlich übersteigen.
- Auf der anderen Seite muss ich noch ein Jahr überbrücken & spiele hier die verschiedenen Optionen für einen möglichen Verkauf durch. Mietkauf, Zwischenmiete & dann freie Wohnung verkaufen können, die Wohnung vermietet verkaufen
- Nicht zuletzt stellt sich die Frage, was ich sinnvollerweise mit dem Erlös machen würde. Mutig in Aktien anlegen, aufs Festgeld legen / Anleihen & in 15 Jahren Immo 2 davon bezahlen... oder einfach weiter vermieten, nichts sanieren & die Entscheidung verschieben. Die Asset Allocation gefällt mir so wie sie ist eigentlich ganz gut & lässt mich ruhig schlafen. Weiß nicht, ob ich noch 400-500k mehr in Aktien investieren müsste / möchte.
Da sich dieses Forum in derlei Fragen schon häufig als beste Inspirationsquelle gezeigt hat freue ich mich sehr über eure Meinungen und Vorschläge. 🙂
Hallo liebe Mitforisten,
ein Jahr später möchte ich einen verregneten Freitag-Abend nutzen um ein Update zu schreiben und -wie sollte es auch anders sein- nochmal versuchen auf die Schwarmintelligenz zuzugreifen 😉
Das Jahr war insgesamt sehr positiv für mich. Die Gesundheit ist im Griff, der neue Job deutlich entspannter als der alte, lieb gewonnene alte Hobbies wurden reaktiviert, zwei Monate Freistellung für ausgiebige Urlaube genutzt. Könnte schlimmer sein.
Durch das derzeitige Hoch am Aktienmarkt und meine Depotzusammenstellung (seit einiger Zeit ausschließlich MSCI World / FTSE All World sowie aus meiner Konzern - Zeit ein großer Batzen einer Tech-Aktie) ist das Vermögen trotz deutlich niedrigerem Gehalt in neuer Rolle doch stark angestiegen.
Aktuell sind es geschätzt ca 1,8M €, welche sich wie folgt zusammensetzen:
- 870k im MSCI World / FTSE All World
- 500k in einer Einzelaktie (fange nun langsam an, diese zu reduzieren. Bin dabei im Zwiespalt zwischen liegen lassen weil "sie wächst gerade so schön" bzw. "verkaufen kostet gut Steuern" & verkaufen wegen Klumpenrisiko)
- Immobilie 1: ca 350k (450k Wert, knapp 100k Restschuld)
- Immobilie 2, die letztes Jahr gekauft wurde und mit +- 0 gezählt wird. 640k Restschuld, 2k netto Miete, endfälliges Darlehen 15 Jahre 1,3%, etwa 600€ Cashflow momentan der ins ETF-Depot geht.
- 50k Tagesgeld zu 4%, baue ich langsam auf, auch mit der Immo 2 im Hinterkopf
- 35k crypto
Das bringt mich zu meiner Lieblingsfrage: Immobilie 1 nächstes Jahr verkaufen ja oder nein? Eckdaten:
- Sie läuft im Sommer 2025 aus der Spekulationssteuer-Frist.
- Sie ist sehr solide für 1.350€ kalt vermietet (3er-WG geeignet, im Kölner Zentrum extrem begehrt)
- Sie ist relativ alt, aber mittlerweile sehr gut in Schuss. Habe letztes Jahr alle Rohre sanieren müssen.
- Im Sommer zieht die derzeitige WG aus, weshalb ich mir gerade vermehrt Gedanken mache
- Für einen Verkauf würde ich das Parkett abschleifen lassen (ist in die Jahre gekommen / dunkel geworden, ursprünglich ein wunderschönes Echt-Holz Parkett. Kosten ca. 4-5k laut erster Angebote.) sowie die alten und beschädigten Türen sanieren (2-3k) Gefühlt würde der dadurch höhere Verkaufspreis die Sanierungskosten deutlich übersteigen.
- Auf der anderen Seite muss ich noch ein Jahr überbrücken & spiele hier die verschiedenen Optionen für einen möglichen Verkauf durch. Mietkauf, Zwischenmiete & dann freie Wohnung verkaufen können, die Wohnung vermietet verkaufen
- Nicht zuletzt stellt sich die Frage, was ich sinnvollerweise mit dem Erlös machen würde. Mutig in Aktien anlegen, aufs Festgeld legen / Anleihen & in 15 Jahren Immo 2 davon bezahlen... oder einfach weiter vermieten, nichts sanieren & die Entscheidung verschieben. Die Asset Allocation gefällt mir so wie sie ist eigentlich ganz gut & lässt mich ruhig schlafen. Weiß nicht, ob ich noch 400-500k mehr in Aktien investieren müsste / möchte.
Da sich dieses Forum in derlei Fragen schon häufig als beste Inspirationsquelle gezeigt hat freue ich mich sehr über eure Meinungen und Vorschläge. 🙂
Zitat von Jan Veerman am 16. Februar 2024, 21:06 UhrIch würde die Immo 1 weiter als WG vermieten und den Mietern sagen das du eventuell die nächsten Jahre verkaufen würdest. Falls du verkaufst und noch Leute drin sind jedem 1k anbieten wenn sie innerhalb von 3 Monaten umziehen. Momentan sind die Immopreise nicht so gut. Ich gehe aber davon aus das sie in den nächsten Jahren wieder um mindestens 2% im Jahr steigen, zusammen mit den Mieten ist das eine gute Rendite die zudem viel Spaß und Freude macht.
Ich würde die Immo 1 weiter als WG vermieten und den Mietern sagen das du eventuell die nächsten Jahre verkaufen würdest. Falls du verkaufst und noch Leute drin sind jedem 1k anbieten wenn sie innerhalb von 3 Monaten umziehen. Momentan sind die Immopreise nicht so gut. Ich gehe aber davon aus das sie in den nächsten Jahren wieder um mindestens 2% im Jahr steigen, zusammen mit den Mieten ist das eine gute Rendite die zudem viel Spaß und Freude macht.
Zitat von Muslime_Frugi am 21. Februar 2024, 17:11 UhrHi Kölscherjung
will dir gerne antworten. Sind in einer vermieteten Immobilie weitgehend Eigenkapital gebunden bin ich ein Freund des Verkaufes, es sei denn sie ist zur Eigennutzung später gedacht.
Du bist sau jung und scheinst im neuen Job Ruhe und Frieden gefunden zu haben. Wenn der Cashflow aus den Kapitalanlagen absehbar nicht benötigt wird, würde ich die Wohnung hübsch machen und verkaufen. Das Geld dann in deine ETFs und fertig. Über weitere Verteilung kannst du dir vor der Entnahme Gedanken machen.
Wobei du dann in der glücklichen Lage sein wirst bei nicht überzogenen Ausgaben soviel Kapital zu haben, dass du auch da mit einer hohen Aktienquote fahren kannst.
Hi Kölscherjung
will dir gerne antworten. Sind in einer vermieteten Immobilie weitgehend Eigenkapital gebunden bin ich ein Freund des Verkaufes, es sei denn sie ist zur Eigennutzung später gedacht.
Du bist sau jung und scheinst im neuen Job Ruhe und Frieden gefunden zu haben. Wenn der Cashflow aus den Kapitalanlagen absehbar nicht benötigt wird, würde ich die Wohnung hübsch machen und verkaufen. Das Geld dann in deine ETFs und fertig. Über weitere Verteilung kannst du dir vor der Entnahme Gedanken machen.
Wobei du dann in der glücklichen Lage sein wirst bei nicht überzogenen Ausgaben soviel Kapital zu haben, dass du auch da mit einer hohen Aktienquote fahren kannst.
Zitat von Absprung_2020 am 21. Februar 2024, 19:48 UhrCoole Sache, @koelschejung , wenn man derlei Optionen hat. Allein das ist doch schon Luxus! Ich hoffe, dass die innere Zufriedenheit schon wohlig wirkt, aber zum Thema:
"Wir" verkaufen dann Immobilien, wenn der Preis gut ist und/oder wir keinen Lust mehr auf Hassel mit den Mietern haben. Nicht weil die Haltefrist erreicht ist. Da würde ich mal in mich gehen. Cash anzulegen in Aktien geht ja immer und dauerhaft, also derzeit auch kein Druckpunkt. Ruhe bewahren, das wäre meine Empfehlung.
Coole Sache, @koelschejung , wenn man derlei Optionen hat. Allein das ist doch schon Luxus! Ich hoffe, dass die innere Zufriedenheit schon wohlig wirkt, aber zum Thema:
"Wir" verkaufen dann Immobilien, wenn der Preis gut ist und/oder wir keinen Lust mehr auf Hassel mit den Mietern haben. Nicht weil die Haltefrist erreicht ist. Da würde ich mal in mich gehen. Cash anzulegen in Aktien geht ja immer und dauerhaft, also derzeit auch kein Druckpunkt. Ruhe bewahren, das wäre meine Empfehlung.
Zitat von koelschejung am 18. Oktober 2024, 19:51 UhrMal wieder so ein Moment, wo wahrscheinlich "Ruhe bewahren" angesagt ist - aber ggfs. überzeugt mich auch jemand vom Gegenteil:
Zunächst ein paar Updates:
Die besagte ältere Wohnung Wohnung habe ich im Sommer, ähnlich wie von Muslime_Frugi aufgepäppelt. Boden neu, Küche neu, Badezimmer neu, etwa 50k investiert.
Diese habe ich übrigens aus ersten Aktienverkäufen der o.g. Einzelaktie finanziert.
Die Wohnung ist nun für 1600 kalt vermietet und ich schätze Ihren Wert auf 500.000€.
Ob ich bei nächster Gelegenheit verkaufe, oder sie als Gegengewicht zu den Stocks behalte, ist auch noch nicht entschieden.Die Depots sind in diesem Jahr weiter gewachsen, sodass das Gesamtvermögen mittlerweile gut 2M beträgt.
- ca 1.1M im MSCI World / FTSE All World
- ca. 420k in einer Einzelaktie
- Immobilie 1: ca 500k (450k Wert, knapp 70k Restschuld)
- Immobilie 2, die ich noch mit +- 0 zähle. 640k Restschuld, 2k netto Miete, endfälliges Darlehen 15 Jahre 1,3%, etwa 600€ Cashflow momentan der ins ETF-Depot geht.
- kein Tagesgeld mehr
- 46k Bitcoin
Aus der Kategorie: Was würden die schlauen Foren-User tun:
Meine Gedanken drehen sich gerade um die Einzelaktie. (Tech, SaaS, einer der Marktführer)
Sehr volatil, in der Vergangenheit schon 2-3 mal geärgert, sie bei hohen Kursständen nicht verkauft zu haben.
Nun steht sie sehr nah am all-time-high. Aufgrund meiner Tendenz, alles aufzuräumen / Tabula Rasa zu machen, überlege ich, komplett zu verkaufen. Die bisherigen Verkäufe waren von Tranchen, deren Einkaufspreis relativ hoch waren, also steuerlich günstig. Nun sind nur noch viele viele Aktien übrig, die schon sehr lange liegen. Von den 420k entfallen etwa 250k auf Kursgewinne.
Nun schwanke ich sehr zwischen: "Freu dich doch, dass es so gut gelaufen ist & deutlich weniger Klumpenrisiko in Zukunft - ab in die ETFs damit" und "das ist aber ein ordentlicher Batzen Abgeltungssteuer. Lieber abwarten, das Geld brauchst du momentan nicht."Gibt es Gedanken dazu? 🙂
Mal wieder so ein Moment, wo wahrscheinlich "Ruhe bewahren" angesagt ist - aber ggfs. überzeugt mich auch jemand vom Gegenteil:
Zunächst ein paar Updates:
Die besagte ältere Wohnung Wohnung habe ich im Sommer, ähnlich wie von Muslime_Frugi aufgepäppelt. Boden neu, Küche neu, Badezimmer neu, etwa 50k investiert.
Diese habe ich übrigens aus ersten Aktienverkäufen der o.g. Einzelaktie finanziert.
Die Wohnung ist nun für 1600 kalt vermietet und ich schätze Ihren Wert auf 500.000€.
Ob ich bei nächster Gelegenheit verkaufe, oder sie als Gegengewicht zu den Stocks behalte, ist auch noch nicht entschieden.
Die Depots sind in diesem Jahr weiter gewachsen, sodass das Gesamtvermögen mittlerweile gut 2M beträgt.
- ca 1.1M im MSCI World / FTSE All World
- ca. 420k in einer Einzelaktie
- Immobilie 1: ca 500k (450k Wert, knapp 70k Restschuld)
- Immobilie 2, die ich noch mit +- 0 zähle. 640k Restschuld, 2k netto Miete, endfälliges Darlehen 15 Jahre 1,3%, etwa 600€ Cashflow momentan der ins ETF-Depot geht.
- kein Tagesgeld mehr
- 46k Bitcoin
Aus der Kategorie: Was würden die schlauen Foren-User tun:
Meine Gedanken drehen sich gerade um die Einzelaktie. (Tech, SaaS, einer der Marktführer)
Sehr volatil, in der Vergangenheit schon 2-3 mal geärgert, sie bei hohen Kursständen nicht verkauft zu haben.
Nun steht sie sehr nah am all-time-high. Aufgrund meiner Tendenz, alles aufzuräumen / Tabula Rasa zu machen, überlege ich, komplett zu verkaufen. Die bisherigen Verkäufe waren von Tranchen, deren Einkaufspreis relativ hoch waren, also steuerlich günstig. Nun sind nur noch viele viele Aktien übrig, die schon sehr lange liegen. Von den 420k entfallen etwa 250k auf Kursgewinne.
Nun schwanke ich sehr zwischen: "Freu dich doch, dass es so gut gelaufen ist & deutlich weniger Klumpenrisiko in Zukunft - ab in die ETFs damit" und "das ist aber ein ordentlicher Batzen Abgeltungssteuer. Lieber abwarten, das Geld brauchst du momentan nicht."
Gibt es Gedanken dazu? 🙂
Zitat von exceljunkie am 21. Oktober 2024, 19:32 Uhr@koelschejung
Moin, sehr interessanter Weg bis hierher gratulation. Fand es spannend mich durch die 5 Seiten durchzulesen.
Zu deiner Aktienfrage gibt es meines Erachtens nach nur eine vernünftige rationale Antwort: Alles was verkauft werden kann, verkaufen und in einen ACWI re-investieren.
Freu dich dass du so dicke "Zufallsgewinne" gemacht hast und mach nen Punkt. Sonst ist es ein bisschen wie am BlackJack Tisch sitzen bleiben weil die letzten 8 Hände so gut liefen und man ordentlich Kohle mitgenommen hat 😀 Sind aber nur meine 2 Cents.
Zu deiner 1. Immo in Köln habe ich eine Frage: Hast du dafür die Nach-Steuer Rendite mal sauber ausgerechnet also inklusive Instandhaltungsrücklage etc.
Wenn ich jetzt mal pauschal rechne: 1600 Kaltmiete davon vllt 15% Rücklagen bleiben 1360 Gewinn. Dass du noch Kredit zurück zahlst lasse ich mal außen vor, der ist ja ab 2025 weg. Auf diesen Gewinn bzw etwas weniger davon wegen der Abschreibung zahlst du dann 42% Grenzsteuersatz. Sagen wir mal bei 360 Euro Steuer bleibt ein Netto-Gewinn von 12k pro Jahr auf ein Vermögen von 500k sind ca. 2,5% Netto-Rendite.
1. Hast du das mal sauber mit den echten Werten berechnet und auf welche Netto-Rendite kommst du da?
2. Falls diese Netto-Rendite irgendwo in der von mir vermuteten 2,5% Region liegt gäbe es dann nicht auch Möglichkeiten die 500k in andere nicht mit dem Aktienmarkt korrelierte Anlageklasse zu stecken. Bspw. Anleihen o.ä.?
LG
Exceljunkie
Moin, sehr interessanter Weg bis hierher gratulation. Fand es spannend mich durch die 5 Seiten durchzulesen.
Zu deiner Aktienfrage gibt es meines Erachtens nach nur eine vernünftige rationale Antwort: Alles was verkauft werden kann, verkaufen und in einen ACWI re-investieren.
Freu dich dass du so dicke "Zufallsgewinne" gemacht hast und mach nen Punkt. Sonst ist es ein bisschen wie am BlackJack Tisch sitzen bleiben weil die letzten 8 Hände so gut liefen und man ordentlich Kohle mitgenommen hat 😀 Sind aber nur meine 2 Cents.
Zu deiner 1. Immo in Köln habe ich eine Frage: Hast du dafür die Nach-Steuer Rendite mal sauber ausgerechnet also inklusive Instandhaltungsrücklage etc.
Wenn ich jetzt mal pauschal rechne: 1600 Kaltmiete davon vllt 15% Rücklagen bleiben 1360 Gewinn. Dass du noch Kredit zurück zahlst lasse ich mal außen vor, der ist ja ab 2025 weg. Auf diesen Gewinn bzw etwas weniger davon wegen der Abschreibung zahlst du dann 42% Grenzsteuersatz. Sagen wir mal bei 360 Euro Steuer bleibt ein Netto-Gewinn von 12k pro Jahr auf ein Vermögen von 500k sind ca. 2,5% Netto-Rendite.
1. Hast du das mal sauber mit den echten Werten berechnet und auf welche Netto-Rendite kommst du da?
2. Falls diese Netto-Rendite irgendwo in der von mir vermuteten 2,5% Region liegt gäbe es dann nicht auch Möglichkeiten die 500k in andere nicht mit dem Aktienmarkt korrelierte Anlageklasse zu stecken. Bspw. Anleihen o.ä.?
LG
Exceljunkie
Zitat von Muslime_Frugi am 22. Oktober 2024, 7:16 UhrHallo @koelschejung
schön dass du mal wieder schreibst!
Wie läuft es in deinem Job. Bist du weiterhin zufrieden mit der Entscheidung des Wechsels?
Zu
- der aufgehübschten Wohnung:
Grundlegend würde ich bei Immobilien als Kapitalanlage diese nur behalten wenn die 10 jährige Spekulationsfrist noch nicht abgelaufen ist und/oder die Wohnung noch über Fremdkapital (>30-50%) gehebelt ist.
Oder weil es eine so gute Lage ist, dass die Wohnung so kaum verfügbar ist. Was jedoch an Liebhaberei grenzt. Oder du die Wohnung potentiell absehbar selbst mal nutzen willst.2. Das Übergewicht der Einzelaktie würde ich abbauen und stärker diversifizieren. Alles andere ist nichts anderes als reine Spekulation.
Hallo @koelschejung
schön dass du mal wieder schreibst!
Wie läuft es in deinem Job. Bist du weiterhin zufrieden mit der Entscheidung des Wechsels?
Zu
- der aufgehübschten Wohnung:
Grundlegend würde ich bei Immobilien als Kapitalanlage diese nur behalten wenn die 10 jährige Spekulationsfrist noch nicht abgelaufen ist und/oder die Wohnung noch über Fremdkapital (>30-50%) gehebelt ist.
Oder weil es eine so gute Lage ist, dass die Wohnung so kaum verfügbar ist. Was jedoch an Liebhaberei grenzt. Oder du die Wohnung potentiell absehbar selbst mal nutzen willst.
2. Das Übergewicht der Einzelaktie würde ich abbauen und stärker diversifizieren. Alles andere ist nichts anderes als reine Spekulation.
Zitat von Absprung_2020 am 22. Oktober 2024, 15:40 Uhr@koelschejung
Nun ja, verstehe jetzt im Nachhinein die 'emotionale' Aktienstory des Lieblingswerts nicht so richtig. Bei nun "viele Jahre gehalten" und dann ca. 150% im Plus. Ist das nicht nach vielen Jahren bei recht vielen Qualitätsaktien so, bzw. ist das bei dir um Depot überhaupt eine?
Fazit: Will hiermit auch helfen zu versuchen deine Verkaufshemmung aufzulösen. Verkauf das Ding.... und mach was Stabiles draus.
Nun ja, verstehe jetzt im Nachhinein die 'emotionale' Aktienstory des Lieblingswerts nicht so richtig. Bei nun "viele Jahre gehalten" und dann ca. 150% im Plus. Ist das nicht nach vielen Jahren bei recht vielen Qualitätsaktien so, bzw. ist das bei dir um Depot überhaupt eine?
Fazit: Will hiermit auch helfen zu versuchen deine Verkaufshemmung aufzulösen. Verkauf das Ding.... und mach was Stabiles draus.
Zitat von OnFire am 25. Oktober 2024, 13:35 UhrZitat von koelschejung am 18. Oktober 2024, 19:51 UhrDie Depots sind in diesem Jahr weiter gewachsen, sodass das Gesamtvermögen mittlerweile gut 2M beträgt.
- ca 1.1M im MSCI World / FTSE All World
- ca. 420k in einer Einzelaktie
- Immobilie 1: ca 500k (450k Wert, knapp 70k Restschuld)
- Immobilie 2, die ich noch mit +- 0 zähle. 640k Restschuld, 2k netto Miete, endfälliges Darlehen 15 Jahre 1,3%, etwa 600€ Cashflow momentan der ins ETF-Depot geht.
- kein Tagesgeld mehr
- 46k Bitcoin
Aus der Kategorie: Was würden die schlauen Foren-User tun:
Meine Gedanken drehen sich gerade um die Einzelaktie. (Tech, SaaS, einer der Marktführer)
Sehr volatil, in der Vergangenheit schon 2-3 mal geärgert, sie bei hohen Kursständen nicht verkauft zu haben.
Nun steht sie sehr nah am all-time-high. Aufgrund meiner Tendenz, alles aufzuräumen / Tabula Rasa zu machen, überlege ich, komplett zu verkaufen. Die bisherigen Verkäufe waren von Tranchen, deren Einkaufspreis relativ hoch waren, also steuerlich günstig. Nun sind nur noch viele viele Aktien übrig, die schon sehr lange liegen. Von den 420k entfallen etwa 250k auf Kursgewinne.
Nun schwanke ich sehr zwischen: "Freu dich doch, dass es so gut gelaufen ist & deutlich weniger Klumpenrisiko in Zukunft - ab in die ETFs damit" und "das ist aber ein ordentlicher Batzen Abgeltungssteuer. Lieber abwarten, das Geld brauchst du momentan nicht."Gibt es Gedanken dazu? 🙂
Ich glaube was aktuell wichtiger ist, dass du dir einmal einen Kompass setzt, wo du im Leben hin möchtest. Du sprachst mal an du möchtest als Musiker arbeiten - hierzu liest man nichts mehr, sondern hauptsächlich über Möglichkeiten dein Vermögen zu steigern - ist das kein Thema mehr? Ich denke das Wichtigste ist zu begreifen, dass du das finanzielle Spiel in den normalen Ausgabesphären in denen du dich bewegst bereits heute gewonnen hast. Kinder werden vermutlich höchstwahrscheinlich kein Thema mehr sein und wenn du heute mit Carsharing über die Runden kommst, wirst du vermutlich nicht in 10 Jahren traurig sein, dass es nur für den 3er-BMW als den 911er reicht.
Deine finanziellen Gedankengänge sind alle sinnig und bis auf das Klumpenrisiko der Einzelaktie an dem du dran bist, bist du doch mega aufgestellt. 🙂 Steuerfreier Verkauf im Ausland und die Depots einmal glattzuziehen macht in deinem Fall auf Grund des Immobilienbesitzes wenig Sinn und du bist ja in der neuen Firma zudem noch am UN beteiligt. Persönlich würde ich daher auch asap die Einzelaktie verkaufen, Zähneknirschen die Abgeltungssteuer zahlen und ab in ETF.
=> Fazit: Ich würde mich in deinem Fall eher mal auf die langfristig entscheidenden Themen Fokussieren wie Longevity (und sei es nur möglichst lange so fit zu sein, dass man das Geld auch vernünftig ausgeben kann). Vielleicht mal ein Jahr Auszeit, um die Welt zu bereisen oder oder oder .... 🙂 Ob du am Ende 5 Mio. oder 15 Mio. hast, wird dir im Grab egal sein, insbesondere wenn aktuell keine Nachkommen in Sicht sind.
Zitat von koelschejung am 18. Oktober 2024, 19:51 UhrDie Depots sind in diesem Jahr weiter gewachsen, sodass das Gesamtvermögen mittlerweile gut 2M beträgt.
- ca 1.1M im MSCI World / FTSE All World
- ca. 420k in einer Einzelaktie
- Immobilie 1: ca 500k (450k Wert, knapp 70k Restschuld)
- Immobilie 2, die ich noch mit +- 0 zähle. 640k Restschuld, 2k netto Miete, endfälliges Darlehen 15 Jahre 1,3%, etwa 600€ Cashflow momentan der ins ETF-Depot geht.
- kein Tagesgeld mehr
- 46k Bitcoin
Aus der Kategorie: Was würden die schlauen Foren-User tun:
Meine Gedanken drehen sich gerade um die Einzelaktie. (Tech, SaaS, einer der Marktführer)
Sehr volatil, in der Vergangenheit schon 2-3 mal geärgert, sie bei hohen Kursständen nicht verkauft zu haben.
Nun steht sie sehr nah am all-time-high. Aufgrund meiner Tendenz, alles aufzuräumen / Tabula Rasa zu machen, überlege ich, komplett zu verkaufen. Die bisherigen Verkäufe waren von Tranchen, deren Einkaufspreis relativ hoch waren, also steuerlich günstig. Nun sind nur noch viele viele Aktien übrig, die schon sehr lange liegen. Von den 420k entfallen etwa 250k auf Kursgewinne.
Nun schwanke ich sehr zwischen: "Freu dich doch, dass es so gut gelaufen ist & deutlich weniger Klumpenrisiko in Zukunft - ab in die ETFs damit" und "das ist aber ein ordentlicher Batzen Abgeltungssteuer. Lieber abwarten, das Geld brauchst du momentan nicht."Gibt es Gedanken dazu? 🙂
Ich glaube was aktuell wichtiger ist, dass du dir einmal einen Kompass setzt, wo du im Leben hin möchtest. Du sprachst mal an du möchtest als Musiker arbeiten - hierzu liest man nichts mehr, sondern hauptsächlich über Möglichkeiten dein Vermögen zu steigern - ist das kein Thema mehr? Ich denke das Wichtigste ist zu begreifen, dass du das finanzielle Spiel in den normalen Ausgabesphären in denen du dich bewegst bereits heute gewonnen hast. Kinder werden vermutlich höchstwahrscheinlich kein Thema mehr sein und wenn du heute mit Carsharing über die Runden kommst, wirst du vermutlich nicht in 10 Jahren traurig sein, dass es nur für den 3er-BMW als den 911er reicht.
Deine finanziellen Gedankengänge sind alle sinnig und bis auf das Klumpenrisiko der Einzelaktie an dem du dran bist, bist du doch mega aufgestellt. 🙂 Steuerfreier Verkauf im Ausland und die Depots einmal glattzuziehen macht in deinem Fall auf Grund des Immobilienbesitzes wenig Sinn und du bist ja in der neuen Firma zudem noch am UN beteiligt. Persönlich würde ich daher auch asap die Einzelaktie verkaufen, Zähneknirschen die Abgeltungssteuer zahlen und ab in ETF.
=> Fazit: Ich würde mich in deinem Fall eher mal auf die langfristig entscheidenden Themen Fokussieren wie Longevity (und sei es nur möglichst lange so fit zu sein, dass man das Geld auch vernünftig ausgeben kann). Vielleicht mal ein Jahr Auszeit, um die Welt zu bereisen oder oder oder .... 🙂 Ob du am Ende 5 Mio. oder 15 Mio. hast, wird dir im Grab egal sein, insbesondere wenn aktuell keine Nachkommen in Sicht sind.
Zitat von koelschejung am 4. November 2024, 13:23 UhrZitat von exceljunkie am 21. Oktober 2024, 19:32 Uhr@koelschejung
Moin, sehr interessanter Weg bis hierher gratulation. Fand es spannend mich durch die 5 Seiten durchzulesen.
Zu deiner Aktienfrage gibt es meines Erachtens nach nur eine vernünftige rationale Antwort: Alles was verkauft werden kann, verkaufen und in einen ACWI re-investieren.
Freu dich dass du so dicke "Zufallsgewinne" gemacht hast und mach nen Punkt. Sonst ist es ein bisschen wie am BlackJack Tisch sitzen bleiben weil die letzten 8 Hände so gut liefen und man ordentlich Kohle mitgenommen hat 😀 Sind aber nur meine 2 Cents.
Zu deiner 1. Immo in Köln habe ich eine Frage: Hast du dafür die Nach-Steuer Rendite mal sauber ausgerechnet also inklusive Instandhaltungsrücklage etc.
Wenn ich jetzt mal pauschal rechne: 1600 Kaltmiete davon vllt 15% Rücklagen bleiben 1360 Gewinn. Dass du noch Kredit zurück zahlst lasse ich mal außen vor, der ist ja ab 2025 weg. Auf diesen Gewinn bzw etwas weniger davon wegen der Abschreibung zahlst du dann 42% Grenzsteuersatz. Sagen wir mal bei 360 Euro Steuer bleibt ein Netto-Gewinn von 12k pro Jahr auf ein Vermögen von 500k sind ca. 2,5% Netto-Rendite.
1. Hast du das mal sauber mit den echten Werten berechnet und auf welche Netto-Rendite kommst du da?
2. Falls diese Netto-Rendite irgendwo in der von mir vermuteten 2,5% Region liegt gäbe es dann nicht auch Möglichkeiten die 500k in andere nicht mit dem Aktienmarkt korrelierte Anlageklasse zu stecken. Bspw. Anleihen o.ä.?
LG
Exceljunkie
Vielen Dank @exceljunkie! Die aktuelle Nettorendite auf Basis heutigem Immo-Wert habe ich nicht ausgerechnet, läge aber sicherlich irgendwo im von dir genannten Bereich. Die Wohnung wird im Sommer nächsten Jahres aus der 10-Jahres-Frist fallen und frühestens dann verkauft. Ich habe die meine Berechnungen nur auf Basis des damals bezahlten Kaufpreises gemacht, der lag bei etwas über 250k.
Zitat von Muslime_Frugi am 22. Oktober 2024, 7:16 UhrHallo @koelschejung
schön dass du mal wieder schreibst!
Wie läuft es in deinem Job. Bist du weiterhin zufrieden mit der Entscheidung des Wechsels?
Zu
- der aufgehübschten Wohnung:
Grundlegend würde ich bei Immobilien als Kapitalanlage diese nur behalten wenn die 10 jährige Spekulationsfrist noch nicht abgelaufen ist und/oder die Wohnung noch über Fremdkapital (>30-50%) gehebelt ist.
Oder weil es eine so gute Lage ist, dass die Wohnung so kaum verfügbar ist. Was jedoch an Liebhaberei grenzt. Oder du die Wohnung potentiell absehbar selbst mal nutzen willst.2. Das Übergewicht der Einzelaktie würde ich abbauen und stärker diversifizieren. Alles andere ist nichts anderes als reine Spekulation.
Danke der Nachfrage @muslime_frugi! Natürlich sucht man sich neue Herausforderungen aus, vieles im Kleinstunternehmen ist dann doch nicht so schön "bequem" wie im Großkonzern - die Arbeitsbelastung ist aber deutlich geringer & das war ja - neben der potenziellen Upside durch einen späteren Unternehmensverkauf - einer der Haupt-Treiber für die Entscheidung damals. Insgesamt bin ich mit dem Wechsel sehr zufrieden, schlafe besser & habe mehr Zeit.
Die Wohnung wird definitiv keine Option zur Selbstnutzung sein. Das schaue ich mir ab Sommer 2025 in Ruhe an.
Zitat von Absprung_2020 am 22. Oktober 2024, 15:40 Uhr@koelschejung
Nun ja, verstehe jetzt im Nachhinein die 'emotionale' Aktienstory des Lieblingswerts nicht so richtig. Bei nun "viele Jahre gehalten" und dann ca. 150% im Plus. Ist das nicht nach vielen Jahren bei recht vielen Qualitätsaktien so, bzw. ist das bei dir um Depot überhaupt eine?
Fazit: Will hiermit auch helfen zu versuchen deine Verkaufshemmung aufzulösen. Verkauf das Ding.... und mach was Stabiles draus.
Danke @absprung_2020 So gaaaaanz emotional ist / war die Story auch gar nicht. Mich hat nur das Steuer-Thema gehemmt. Qualitätsaktie... sagen wir eine recht volatile SaaS - Nummer 😉
@onfire - auch dir vielen Dank für den guten Anstoß! Das Musiker-Thema ist weiterhin ein Gedankengang, dazu gesellt haben sich weitere Gedankengänge um 1-2 mögliche "Anschlussszenarien". Wir gehen aber davon aus, dass wir in 2-4 Jahren die Firma verkaufen werden. So lange werde ich mich noch "gedulden", versuchen die Arbeitsbelastung möglichst gering zu halten & mich parallel mehr und mehr mit der Musik zu beschäftigen. Das gelingt im Moment auch ganz gut.
Die Einzelaktien sind nun übrigens zum guten Kurs verkauft.
Zitat von exceljunkie am 21. Oktober 2024, 19:32 UhrMoin, sehr interessanter Weg bis hierher gratulation. Fand es spannend mich durch die 5 Seiten durchzulesen.
Zu deiner Aktienfrage gibt es meines Erachtens nach nur eine vernünftige rationale Antwort: Alles was verkauft werden kann, verkaufen und in einen ACWI re-investieren.
Freu dich dass du so dicke "Zufallsgewinne" gemacht hast und mach nen Punkt. Sonst ist es ein bisschen wie am BlackJack Tisch sitzen bleiben weil die letzten 8 Hände so gut liefen und man ordentlich Kohle mitgenommen hat 😀 Sind aber nur meine 2 Cents.
Zu deiner 1. Immo in Köln habe ich eine Frage: Hast du dafür die Nach-Steuer Rendite mal sauber ausgerechnet also inklusive Instandhaltungsrücklage etc.
Wenn ich jetzt mal pauschal rechne: 1600 Kaltmiete davon vllt 15% Rücklagen bleiben 1360 Gewinn. Dass du noch Kredit zurück zahlst lasse ich mal außen vor, der ist ja ab 2025 weg. Auf diesen Gewinn bzw etwas weniger davon wegen der Abschreibung zahlst du dann 42% Grenzsteuersatz. Sagen wir mal bei 360 Euro Steuer bleibt ein Netto-Gewinn von 12k pro Jahr auf ein Vermögen von 500k sind ca. 2,5% Netto-Rendite.
1. Hast du das mal sauber mit den echten Werten berechnet und auf welche Netto-Rendite kommst du da?
2. Falls diese Netto-Rendite irgendwo in der von mir vermuteten 2,5% Region liegt gäbe es dann nicht auch Möglichkeiten die 500k in andere nicht mit dem Aktienmarkt korrelierte Anlageklasse zu stecken. Bspw. Anleihen o.ä.?
LG
Exceljunkie
Vielen Dank @exceljunkie! Die aktuelle Nettorendite auf Basis heutigem Immo-Wert habe ich nicht ausgerechnet, läge aber sicherlich irgendwo im von dir genannten Bereich. Die Wohnung wird im Sommer nächsten Jahres aus der 10-Jahres-Frist fallen und frühestens dann verkauft. Ich habe die meine Berechnungen nur auf Basis des damals bezahlten Kaufpreises gemacht, der lag bei etwas über 250k.
Zitat von Muslime_Frugi am 22. Oktober 2024, 7:16 UhrHallo @koelschejung
schön dass du mal wieder schreibst!
Wie läuft es in deinem Job. Bist du weiterhin zufrieden mit der Entscheidung des Wechsels?
Zu
- der aufgehübschten Wohnung:
Grundlegend würde ich bei Immobilien als Kapitalanlage diese nur behalten wenn die 10 jährige Spekulationsfrist noch nicht abgelaufen ist und/oder die Wohnung noch über Fremdkapital (>30-50%) gehebelt ist.
Oder weil es eine so gute Lage ist, dass die Wohnung so kaum verfügbar ist. Was jedoch an Liebhaberei grenzt. Oder du die Wohnung potentiell absehbar selbst mal nutzen willst.2. Das Übergewicht der Einzelaktie würde ich abbauen und stärker diversifizieren. Alles andere ist nichts anderes als reine Spekulation.
Danke der Nachfrage @muslime_frugi! Natürlich sucht man sich neue Herausforderungen aus, vieles im Kleinstunternehmen ist dann doch nicht so schön "bequem" wie im Großkonzern - die Arbeitsbelastung ist aber deutlich geringer & das war ja - neben der potenziellen Upside durch einen späteren Unternehmensverkauf - einer der Haupt-Treiber für die Entscheidung damals. Insgesamt bin ich mit dem Wechsel sehr zufrieden, schlafe besser & habe mehr Zeit.
Die Wohnung wird definitiv keine Option zur Selbstnutzung sein. Das schaue ich mir ab Sommer 2025 in Ruhe an.
Zitat von Absprung_2020 am 22. Oktober 2024, 15:40 UhrNun ja, verstehe jetzt im Nachhinein die 'emotionale' Aktienstory des Lieblingswerts nicht so richtig. Bei nun "viele Jahre gehalten" und dann ca. 150% im Plus. Ist das nicht nach vielen Jahren bei recht vielen Qualitätsaktien so, bzw. ist das bei dir um Depot überhaupt eine?
Fazit: Will hiermit auch helfen zu versuchen deine Verkaufshemmung aufzulösen. Verkauf das Ding.... und mach was Stabiles draus.
Danke @absprung_2020 So gaaaaanz emotional ist / war die Story auch gar nicht. Mich hat nur das Steuer-Thema gehemmt. Qualitätsaktie... sagen wir eine recht volatile SaaS - Nummer 😉
@onfire - auch dir vielen Dank für den guten Anstoß! Das Musiker-Thema ist weiterhin ein Gedankengang, dazu gesellt haben sich weitere Gedankengänge um 1-2 mögliche "Anschlussszenarien". Wir gehen aber davon aus, dass wir in 2-4 Jahren die Firma verkaufen werden. So lange werde ich mich noch "gedulden", versuchen die Arbeitsbelastung möglichst gering zu halten & mich parallel mehr und mehr mit der Musik zu beschäftigen. Das gelingt im Moment auch ganz gut.
Die Einzelaktien sind nun übrigens zum guten Kurs verkauft.
Zitat von koelschejung am 10. März 2025, 11:54 UhrHallo Freunde,
es gibt mal wieder ein paar Updates. Das kleinste: Ich bin aus meiner geliebten Heimatstadt weggezogen & verdiene meinen Nickname nicht mehr. 😉
Vorerst wohne ich zur Miete, aber ggfs. dürfte sich das bald ändern.Das größere Update: Ein echtes FIRE mit 40 wird so langsam richtig greifbar. Noch ist nichts spruchreif / Unterschrieben, aber ggfs. kommt es bald zu einem M&A Prozess, der mir etwa 2M € einbringen würde, davon etwa 1M upfront und etwa eine weiter in 3-4 Jahren. Wir sind kurz vor einem Due Diligence Prozess und haben zwei interessierte Käufer.
Vieles wird sicher besser mit dem Steuerberater zu klären sein, aber ggfs. mögt ihr mir beim Gedanken sortieren helfen oder habt noch einen guten Tipp.
Das Forum ist ja voll mit Menschen, die in diversen Dingen mehr Erfahrung haben als ich.Um mal ein theoretisches Konstrukt aufzubauen, Zahlen leicht vereinfacht.
- Ziel: Komplett-"Ausstieg" in den nächsten 1-2 Jahren, für danach bereits diverse Ideen (künstlerische Laufbahn, ggfs. neuer Berufsweg, soll aber beides hier nicht das Thema sein. )
- Eventuell: Wohnungskauf kurzfristig. Hier bietet sich gerade eine tolle Option. Lifestyle-Inflation inklusive 😉 Wenn ich den Kaufpreis gedrückt bekomme würde / müsste ich schon zuschlagen, bevor der Unternehmensverkauf beschlossen ist. Der Einfachheit halber: Ca. 1 Mio Kaufpreis. Falls der Verkauf nicht unmittelbar funktioniert würde ich sie vermieten (3200-3500 kalt), andernfalls selbst nutzen.
Meine derzeitigen Fragestellungen drehen sich in erster Linie um das Kapital, was in der Beteiligungsgesellschaft (Momentan eine UG, wird ggfs. noch zur GmbH aufgesteckt) landen wird bzw. die verschiedenen Optionen:
- Über die Gesellschaft die Wohnung kaufen & mir als GF vermieten? Natürlich unter Berücksichtigung des Finanzsamtes, die eine einigermaßen realistische Miete sehen wollen & steuerlichen Aspekten
- Die Wohnung privat kaufen & mit dem UG-Geld investieren? (z.B. ETFs oder ein Dividenden-Portfolio)
- Privat noch einen Kredit nehmen (ca. 3,2% Zinsen würde ich bekommen), somit sowohl Privatgeld investiert lassen als auch UG-Geld investieren.
Aktueller Bestand: Ca. 2M netto-Vermögen
1,4M in Welt-ETF (Gerade im Sturzflug, insgesamt noch etwa 10% Gewinn drauf, könnte also steuerlich günstiger veräußert werden)
100k Bitcoin (Dito, etwas mehr Gewinn)
Immo 1: Wert etwa 500-550k, etwa 70k Schulden drauf, 1,3 % Zinsen, läuft noch 15 Jahre
Immo 2: Wert etwa 680k inkl Stellplatz, 680k Restschuld, endfälliges Darlehen 15 Jahre 1,3%, 2k netto Miete, etwa 600€ Cashflow momentan der ins ETF-Depot geht.Mein Kapitalbedarf liegt bei ca. 45.000 Netto all in. Bei Selbstnutzung der potenziell neuen Immo würde er nur leicht sinken, da hohes Hausgeld.
Wie würdet ihr das -drei mal Aufs Holz geklopft, Voraussetzung der Verkauf funktioniert - aus Erfahrung sortieren? Gibts da gute Ideen?
Danke vorab!!
Hallo Freunde,
es gibt mal wieder ein paar Updates. Das kleinste: Ich bin aus meiner geliebten Heimatstadt weggezogen & verdiene meinen Nickname nicht mehr. 😉
Vorerst wohne ich zur Miete, aber ggfs. dürfte sich das bald ändern.
Das größere Update: Ein echtes FIRE mit 40 wird so langsam richtig greifbar. Noch ist nichts spruchreif / Unterschrieben, aber ggfs. kommt es bald zu einem M&A Prozess, der mir etwa 2M € einbringen würde, davon etwa 1M upfront und etwa eine weiter in 3-4 Jahren. Wir sind kurz vor einem Due Diligence Prozess und haben zwei interessierte Käufer.
Vieles wird sicher besser mit dem Steuerberater zu klären sein, aber ggfs. mögt ihr mir beim Gedanken sortieren helfen oder habt noch einen guten Tipp.
Das Forum ist ja voll mit Menschen, die in diversen Dingen mehr Erfahrung haben als ich.
Um mal ein theoretisches Konstrukt aufzubauen, Zahlen leicht vereinfacht.
- Ziel: Komplett-"Ausstieg" in den nächsten 1-2 Jahren, für danach bereits diverse Ideen (künstlerische Laufbahn, ggfs. neuer Berufsweg, soll aber beides hier nicht das Thema sein. )
- Eventuell: Wohnungskauf kurzfristig. Hier bietet sich gerade eine tolle Option. Lifestyle-Inflation inklusive 😉 Wenn ich den Kaufpreis gedrückt bekomme würde / müsste ich schon zuschlagen, bevor der Unternehmensverkauf beschlossen ist. Der Einfachheit halber: Ca. 1 Mio Kaufpreis. Falls der Verkauf nicht unmittelbar funktioniert würde ich sie vermieten (3200-3500 kalt), andernfalls selbst nutzen.
Meine derzeitigen Fragestellungen drehen sich in erster Linie um das Kapital, was in der Beteiligungsgesellschaft (Momentan eine UG, wird ggfs. noch zur GmbH aufgesteckt) landen wird bzw. die verschiedenen Optionen:
- Über die Gesellschaft die Wohnung kaufen & mir als GF vermieten? Natürlich unter Berücksichtigung des Finanzsamtes, die eine einigermaßen realistische Miete sehen wollen & steuerlichen Aspekten
- Die Wohnung privat kaufen & mit dem UG-Geld investieren? (z.B. ETFs oder ein Dividenden-Portfolio)
- Privat noch einen Kredit nehmen (ca. 3,2% Zinsen würde ich bekommen), somit sowohl Privatgeld investiert lassen als auch UG-Geld investieren.
Aktueller Bestand: Ca. 2M netto-Vermögen
1,4M in Welt-ETF (Gerade im Sturzflug, insgesamt noch etwa 10% Gewinn drauf, könnte also steuerlich günstiger veräußert werden)
100k Bitcoin (Dito, etwas mehr Gewinn)
Immo 1: Wert etwa 500-550k, etwa 70k Schulden drauf, 1,3 % Zinsen, läuft noch 15 Jahre
Immo 2: Wert etwa 680k inkl Stellplatz, 680k Restschuld, endfälliges Darlehen 15 Jahre 1,3%, 2k netto Miete, etwa 600€ Cashflow momentan der ins ETF-Depot geht.
Mein Kapitalbedarf liegt bei ca. 45.000 Netto all in. Bei Selbstnutzung der potenziell neuen Immo würde er nur leicht sinken, da hohes Hausgeld.
Wie würdet ihr das -drei mal Aufs Holz geklopft, Voraussetzung der Verkauf funktioniert - aus Erfahrung sortieren? Gibts da gute Ideen?
Danke vorab!!
Zitat von koelschejung am 15. April 2025, 16:41 UhrIch darf mich bei allen, die mir während der letzten Jahre in diesem Forum mit Rat und Tat zur Seite standen, herzlich bedanken! Ohne euch wäre ich das ein oder andere Risiko nicht eingegangen, welches sich nun im Nachgang rentiert & tatsächlich mein Leben auf finanzieller Basis komplett verändert hat.
Alle Verträge sind unterschrieben und die finanzielle Freiheit erreicht. Das wird jetzt erstmal sacken gelassen und nichts überstürzt. Wie ich die Summe investiere wird eine der nächsten größeren Entscheidungen sein, siehe Einzel-Thema. Ich tendiere momentan trotz nicht ganz so attraktiver Besteuerung in meiner GmbH zum ETF anstatt zur Einzelaktie.
werde euch gerne auf dem Laufenden halten.
Ich darf mich bei allen, die mir während der letzten Jahre in diesem Forum mit Rat und Tat zur Seite standen, herzlich bedanken! Ohne euch wäre ich das ein oder andere Risiko nicht eingegangen, welches sich nun im Nachgang rentiert & tatsächlich mein Leben auf finanzieller Basis komplett verändert hat.
Alle Verträge sind unterschrieben und die finanzielle Freiheit erreicht. Das wird jetzt erstmal sacken gelassen und nichts überstürzt. Wie ich die Summe investiere wird eine der nächsten größeren Entscheidungen sein, siehe Einzel-Thema. Ich tendiere momentan trotz nicht ganz so attraktiver Besteuerung in meiner GmbH zum ETF anstatt zur Einzelaktie.
werde euch gerne auf dem Laufenden halten.
Zitat von Absprung_2020 am 15. April 2025, 18:47 UhrJa @koelschejung hier weiter zu berichten ist Pflicht.
Hatte deinen vorletzten post nicht mitgekriegt, muss aber auch sagen, dass du eine gleicherweise komplexe wie komfortable Position hast, insbesondere dann, wenn dein Firmenanteilsverkauf realisiert wird.
UG oder Gmbh, das richtet sich ja eher dann nach den zu erwartenden bzw. ausschüttbaren Gewinenn. Aber das sind doch peanuts-Duskussionen, mach ne GmbH und fertig ab fertig. GmbH ist halt irgendwann etwas zäh aufzulösen, ist aber auch zu bewerkstelligen. Stichworte, Meldung Bundesanzeiger, diverse WartezeitEN.
Ich kann aus meiner Zeit der Selbstständigkeit nur sagen: Offen, transparent und geradeaus wird gearbeitet. Irgendwie eine Firma gründen um dem GF dann eine der GmbH gehörende Wohnung zu vermieten... Finanzamtsdiskussionen wollte ich immer vermeiden. Wenn der Vorteil gigantisch ist, dann ok, kann mir dad aber kaum vorstellen!
Grüße und happy days!
Tipp offtopic: mal für dich selbst mitschreiben, was dir so durch den Kopf geht. Ist Jahre später lustig zu lesen.
Ja @koelschejung hier weiter zu berichten ist Pflicht.
Hatte deinen vorletzten post nicht mitgekriegt, muss aber auch sagen, dass du eine gleicherweise komplexe wie komfortable Position hast, insbesondere dann, wenn dein Firmenanteilsverkauf realisiert wird.
UG oder Gmbh, das richtet sich ja eher dann nach den zu erwartenden bzw. ausschüttbaren Gewinenn. Aber das sind doch peanuts-Duskussionen, mach ne GmbH und fertig ab fertig. GmbH ist halt irgendwann etwas zäh aufzulösen, ist aber auch zu bewerkstelligen. Stichworte, Meldung Bundesanzeiger, diverse WartezeitEN.
Ich kann aus meiner Zeit der Selbstständigkeit nur sagen: Offen, transparent und geradeaus wird gearbeitet. Irgendwie eine Firma gründen um dem GF dann eine der GmbH gehörende Wohnung zu vermieten... Finanzamtsdiskussionen wollte ich immer vermeiden. Wenn der Vorteil gigantisch ist, dann ok, kann mir dad aber kaum vorstellen!
Grüße und happy days!
Tipp offtopic: mal für dich selbst mitschreiben, was dir so durch den Kopf geht. Ist Jahre später lustig zu lesen.
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 16. April 2025, 0:19 UhrZitat von koelschejung am 10. März 2025, 11:54 UhrVieles wird sicher besser mit dem Steuerberater zu klären sein, aber ggfs. mögt ihr mir beim Gedanken sortieren helfen oder habt noch einen guten Tipp.
Das Forum ist ja voll mit Menschen, die in diversen Dingen mehr Erfahrung haben als ich.Vieles solltest Du auch mit Deinem StB klären, weil hier im Forum niemand Details kennt. Ich behaupte, dass ich da nicht ganz unbefleckt bin, aber ich lege im Sept. meine Zahlen ... incl. der prognostizierten Steuern für 's kommende Jahr ... meinem StB auf den Tisch und er checkt das dann gegen. Letztlich ist man dafür aber selbst verantwortlich.
Meine derzeitigen Fragestellungen drehen sich in erster Linie um das Kapital, was in der Beteiligungsgesellschaft (Momentan eine UG, wird ggfs. noch zur GmbH aufgesteckt) landen wird bzw. die verschiedenen Optionen:
- Über die Gesellschaft die Wohnung kaufen & mir als GF vermieten? Natürlich unter Berücksichtigung des Finanzsamtes, die eine einigermaßen realistische Miete sehen wollen & steuerlichen Aspekten
- Die Wohnung privat kaufen & mit dem UG-Geld investieren? (z.B. ETFs oder ein Dividenden-Portfolio)
Das sind exakt die Fragen, die Du mit Deinem StB besprechen musst, weil dahinter ja auch langfristige Konstrukte stecken. Man kann aktive Abfragen an FA stellen, ob die Vermietung der UG/GmbH an Dich akzeptiert wird oder nicht. Wenn das FA das akzeptiert, kannst Du die Option durchrechnen. Wenn FA nicht akzeptiert, kannst Du die Option streichen - oder gegen FA klagen.
- Privat noch einen Kredit nehmen (ca. 3,2% Zinsen würde ich bekommen), somit sowohl Privatgeld investiert lassen als auch UG-Geld investieren.
Abhängig von s.o. - letztlich ein (kleiner) Zins-swap, den man in Deiner Position aber planen und mitnehmen kann.
Thema UG/GmbH: hängt davon ab, was Du mit der UG vorhast. Wenn die UG nach außen für Dritte auftritt und davon Bonität abhängig gemacht wird, dann besser in GmbH umwandeln, weil einer UG auf Grund der geringen Einlage eben weniger Bonität zugestanden wird. Wenn Du mit der UG nur für Dich selbst handelst, ist das unerheblich.
Aktueller Bestand: Ca. 2M netto-Vermögen [...]
Wie würdet ihr das -drei mal Aufs Holz geklopft, Voraussetzung der Verkauf funktioniert - aus Erfahrung sortieren? Gibts da gute Ideen?
Danke vorab!!Ich würde bei einer Person (iirc) 1 Mio ausschüttend in ETF anlegen, damit die ~45T€ netto gesichert sind. Rest aktiv/persönlich gesteuert anlegen. Vorausgesetzt, Du willst mit 40 nicht nur am Strand rumliegen und am Caipi veröden ...
Zitat von koelschejung am 10. März 2025, 11:54 UhrVieles wird sicher besser mit dem Steuerberater zu klären sein, aber ggfs. mögt ihr mir beim Gedanken sortieren helfen oder habt noch einen guten Tipp.
Das Forum ist ja voll mit Menschen, die in diversen Dingen mehr Erfahrung haben als ich.
Vieles solltest Du auch mit Deinem StB klären, weil hier im Forum niemand Details kennt. Ich behaupte, dass ich da nicht ganz unbefleckt bin, aber ich lege im Sept. meine Zahlen ... incl. der prognostizierten Steuern für 's kommende Jahr ... meinem StB auf den Tisch und er checkt das dann gegen. Letztlich ist man dafür aber selbst verantwortlich.
Meine derzeitigen Fragestellungen drehen sich in erster Linie um das Kapital, was in der Beteiligungsgesellschaft (Momentan eine UG, wird ggfs. noch zur GmbH aufgesteckt) landen wird bzw. die verschiedenen Optionen:
- Über die Gesellschaft die Wohnung kaufen & mir als GF vermieten? Natürlich unter Berücksichtigung des Finanzsamtes, die eine einigermaßen realistische Miete sehen wollen & steuerlichen Aspekten
- Die Wohnung privat kaufen & mit dem UG-Geld investieren? (z.B. ETFs oder ein Dividenden-Portfolio)
Das sind exakt die Fragen, die Du mit Deinem StB besprechen musst, weil dahinter ja auch langfristige Konstrukte stecken. Man kann aktive Abfragen an FA stellen, ob die Vermietung der UG/GmbH an Dich akzeptiert wird oder nicht. Wenn das FA das akzeptiert, kannst Du die Option durchrechnen. Wenn FA nicht akzeptiert, kannst Du die Option streichen - oder gegen FA klagen.
- Privat noch einen Kredit nehmen (ca. 3,2% Zinsen würde ich bekommen), somit sowohl Privatgeld investiert lassen als auch UG-Geld investieren.
Abhängig von s.o. - letztlich ein (kleiner) Zins-swap, den man in Deiner Position aber planen und mitnehmen kann.
Thema UG/GmbH: hängt davon ab, was Du mit der UG vorhast. Wenn die UG nach außen für Dritte auftritt und davon Bonität abhängig gemacht wird, dann besser in GmbH umwandeln, weil einer UG auf Grund der geringen Einlage eben weniger Bonität zugestanden wird. Wenn Du mit der UG nur für Dich selbst handelst, ist das unerheblich.
Aktueller Bestand: Ca. 2M netto-Vermögen [...]
Wie würdet ihr das -drei mal Aufs Holz geklopft, Voraussetzung der Verkauf funktioniert - aus Erfahrung sortieren? Gibts da gute Ideen?
Danke vorab!!
Ich würde bei einer Person (iirc) 1 Mio ausschüttend in ETF anlegen, damit die ~45T€ netto gesichert sind. Rest aktiv/persönlich gesteuert anlegen. Vorausgesetzt, Du willst mit 40 nicht nur am Strand rumliegen und am Caipi veröden ...
Zitat von MoneyMaker am 16. April 2025, 9:25 Uhr
- Über die Gesellschaft die Wohnung kaufen & mir als GF vermieten? Natürlich unter Berücksichtigung des Finanzsamtes, die eine einigermaßen realistische Miete sehen wollen & steuerlichen Aspekten
- Die Wohnung privat kaufen & mit dem UG-Geld investieren? (z.B. ETFs oder ein Dividenden-Portfolio)
- Privat noch einen Kredit nehmen (ca. 3,2% Zinsen würde ich bekommen), somit sowohl Privatgeld investiert lassen als auch UG-Geld investieren.
ich kann hier MFZ73 nur zustimmen: dringend Steuerberater fragen.
mir fallen dazu einige Hinderungsgründe ein: die Miete muss einem Drittvergleich standhalten (sonst verdeckte Gewinnausschüttung), also als Mieter nichts gewonnen, Mieteinnahme muss aber in der Gesellschaft versteuert werden, der Gewinn aus einem späteren Verkauf unterliegt auch der Steuer (VK-Preis abzgl abgeschriebene Immo!), im Gegensatz zur privaten Spekulationssteuer (steuerfrei nach 10 Jahren, noch!).
Evtl kann Dir ja die Gesellschaft ja einen Kredit geben (Achtung wieder Drittvergleich beachten), dann bliebe zumindest ein Teil der gezahlten Zinsen in Deinem Dunstkreis, aber auch hier StB fragen.
- Über die Gesellschaft die Wohnung kaufen & mir als GF vermieten? Natürlich unter Berücksichtigung des Finanzsamtes, die eine einigermaßen realistische Miete sehen wollen & steuerlichen Aspekten
- Die Wohnung privat kaufen & mit dem UG-Geld investieren? (z.B. ETFs oder ein Dividenden-Portfolio)
- Privat noch einen Kredit nehmen (ca. 3,2% Zinsen würde ich bekommen), somit sowohl Privatgeld investiert lassen als auch UG-Geld investieren.
ich kann hier MFZ73 nur zustimmen: dringend Steuerberater fragen.
mir fallen dazu einige Hinderungsgründe ein: die Miete muss einem Drittvergleich standhalten (sonst verdeckte Gewinnausschüttung), also als Mieter nichts gewonnen, Mieteinnahme muss aber in der Gesellschaft versteuert werden, der Gewinn aus einem späteren Verkauf unterliegt auch der Steuer (VK-Preis abzgl abgeschriebene Immo!), im Gegensatz zur privaten Spekulationssteuer (steuerfrei nach 10 Jahren, noch!).
Evtl kann Dir ja die Gesellschaft ja einen Kredit geben (Achtung wieder Drittvergleich beachten), dann bliebe zumindest ein Teil der gezahlten Zinsen in Deinem Dunstkreis, aber auch hier StB fragen.
Zitat von Muslime_Frugi am 16. April 2025, 9:27 UhrHallo @koelschejung
finde es stark, dass du dich so gut entwickeln konntest und dies auch dankbar an das Forum zurückmeldest. Mir geht es genauso. Auch wenn man vieles weiß... manchmal bedarf es dem nötigen Umpuls, Zuspruch oder einer kritischen Anmerkung.
Man pendelt das Leben ja meist zwischen Prevention und Promotion im Rahmen seiner Wohlfühlzone aus. Mit dem Jobwechsel scheinst du einen richtigen Schritt gemacht zu haben und der perspektivische Exit jetzt on top.
Zu deiner Frage der Ausrichtung der Anlage: Hier bist du ja schon grundlegend mit Immobilien und einem breiten ETF gut aufgestellt. Den Cashflow der Immobilie 1 hast du nicht beziffert? Vermutlich kannst du annähernd die Hälfte deines bezifferten Bedarfs von 45k über den Mietüberschuss decken. Den Rest plus eine großzügige Reserve kannst du aus dem ETF Depot entnehmen.
Das Auscashen des Exit ist also die Kirsche auf der Sahne. In Anbetracht deines zarten Alters halte ich den Puffer aber auch für sinnvoll. Sind diese 1+1 Mio noch zu versteuern? Wenn du dir die 1+ Penthouse Wohnung gönnst und diese cash zahlen würdest wäre davon nicht mehr viel übrig, richtig?
Abgesehen von dem Konsumanteil der geplanten Wohnung würde ich noch breiter streuen und Rohstoffe hinzufügen (Gold, Rohstoffaktien usw.) und da du die Rendite nach oben gar nicht brauchst auch einen größeren RK1 Anteil (so 5y?) vorhalten. Die 2 vermieteten Wohnungen würde ich aufgrund der attraktiven Finanzierung erst mal laufen lassen. Zumindest bis sie 10y im Bestand sind und danach den steuerfreien Verkauf in Erwägung ziehen (mit Fokus die Wohnung 1 die fast getilgt ist).
Die Streuung ist die wirksamste Maßnahme die du als Anleger selbst beeinflussen kannst. Sollte das Einkommen künftig ganz oder teilweise ausfallen, ist das Wohlfühlen der dann existentiell notwendigen Assets nicht zu verachten. Mach dir immer wieder bewusst, dass du dir geringer rentierliche Anlagen zugunsten eines entspannten Gesamtzustandes schlicht und einfach leisten kannst!
Ich vermute jedoch stark, dass du irgendwas machen wirst und damit dann auch wieder etwas Geld verdienst. Zu UG/GmbH kann ich dir nichts sagen.
Wünsche dir einen schönen Frühling!
Hallo @koelschejung
finde es stark, dass du dich so gut entwickeln konntest und dies auch dankbar an das Forum zurückmeldest. Mir geht es genauso. Auch wenn man vieles weiß... manchmal bedarf es dem nötigen Umpuls, Zuspruch oder einer kritischen Anmerkung.
Man pendelt das Leben ja meist zwischen Prevention und Promotion im Rahmen seiner Wohlfühlzone aus. Mit dem Jobwechsel scheinst du einen richtigen Schritt gemacht zu haben und der perspektivische Exit jetzt on top.
Zu deiner Frage der Ausrichtung der Anlage: Hier bist du ja schon grundlegend mit Immobilien und einem breiten ETF gut aufgestellt. Den Cashflow der Immobilie 1 hast du nicht beziffert? Vermutlich kannst du annähernd die Hälfte deines bezifferten Bedarfs von 45k über den Mietüberschuss decken. Den Rest plus eine großzügige Reserve kannst du aus dem ETF Depot entnehmen.
Das Auscashen des Exit ist also die Kirsche auf der Sahne. In Anbetracht deines zarten Alters halte ich den Puffer aber auch für sinnvoll. Sind diese 1+1 Mio noch zu versteuern? Wenn du dir die 1+ Penthouse Wohnung gönnst und diese cash zahlen würdest wäre davon nicht mehr viel übrig, richtig?
Abgesehen von dem Konsumanteil der geplanten Wohnung würde ich noch breiter streuen und Rohstoffe hinzufügen (Gold, Rohstoffaktien usw.) und da du die Rendite nach oben gar nicht brauchst auch einen größeren RK1 Anteil (so 5y?) vorhalten. Die 2 vermieteten Wohnungen würde ich aufgrund der attraktiven Finanzierung erst mal laufen lassen. Zumindest bis sie 10y im Bestand sind und danach den steuerfreien Verkauf in Erwägung ziehen (mit Fokus die Wohnung 1 die fast getilgt ist).
Die Streuung ist die wirksamste Maßnahme die du als Anleger selbst beeinflussen kannst. Sollte das Einkommen künftig ganz oder teilweise ausfallen, ist das Wohlfühlen der dann existentiell notwendigen Assets nicht zu verachten. Mach dir immer wieder bewusst, dass du dir geringer rentierliche Anlagen zugunsten eines entspannten Gesamtzustandes schlicht und einfach leisten kannst!
Ich vermute jedoch stark, dass du irgendwas machen wirst und damit dann auch wieder etwas Geld verdienst. Zu UG/GmbH kann ich dir nichts sagen.
Wünsche dir einen schönen Frühling!
Zitat von MoneyMaker am 16. April 2025, 10:01 Uhr@koelschejung
Evtl geht auch das Modell Dienstwohnung oder der Sitz der Gesellschaft ist in der Wohnung, also zahlt die Gesellschaft einen Mietanteil an der privaten Wohnung..... nur die Links die mir über den Weg gelaufen sind, schreien förmlich nach einer Begutachtung durch einen Steuerberaters ....
https://www.juhn.com/fachwissen/gmbh-steuerrecht/vermietung-an-eigene-gmbh-steuerfalle-betriebsaufspaltung-vermeiden/
https://www.signum-treuhand.com/archive/wohnraumueberlassung-einer-gmbh-an-gesellschafter-geschaeftsfuehrer/
https://libraconsult.at/steuernews/gmbh-mietet-von-gesellschafter/
https://www.smartsteuer.de/online/lexikon/m/mietvertraege-zwischen-kapitalgesellschaften-und-gesellschaftern/
Evtl geht auch das Modell Dienstwohnung oder der Sitz der Gesellschaft ist in der Wohnung, also zahlt die Gesellschaft einen Mietanteil an der privaten Wohnung..... nur die Links die mir über den Weg gelaufen sind, schreien förmlich nach einer Begutachtung durch einen Steuerberaters ....
https://libraconsult.at/steuernews/gmbh-mietet-von-gesellschafter/
Zitat von koelschejung am 21. Dezember 2025, 13:51 UhrVielen Dank für eure wohlwollenden Rückmeldungen! Ein kleines Weihnachtsupdate:
Der Verkauf wurde wie geplant durchgezogen. Aus Gründen sogar inkl. der glücklichen Fügung, dass der gesamte Kaufpreis schon jetzt geflossen ist.
Als einzige Halteklausel ist hinterlegt, dass ich nicht zum Wettbewerb gehen möchte. Der Ausstieg ist also für 2026 fest eingeplant.Die Wohnung habe ich nun privat gekauft - wie Absprung schon sagte: Einfach & transparent halten. Habe dafür den kleinen Bitcoin-Bestand aufgelöst und einiges an ETFs verkauft. Steuerlich wäre es sicher noch attraktiver gewesen, einen Kredit aufzunehmen und das Portfolio arbeiten zu lassen. War mir dann aber zu viel Hebel, da ich ja noch die Bude mit dem endfälligen Darlehen im Bestand habe. War auch ein schönes Gefühl, die Bude einfach so Cash zu bezahlen. Große Blicke beim Notar inklusive. "Was machen Sie denn beruflich?" Bin auch dieses Jahr schon in die Wohnung eingezogen und fühle mich so weit sehr wohl.
Spannende Zeiten nun, sich den nächsten Schritt komplett selbst aussuchen zu dürfen. Wie angedeutet werde ich mich jetzt fokussierter um die künstlerische Laufbahn zu kümmern. Schon jetzt ist beim derzeitigen Job nicht mehr allzu viel zu tun, sodass das langsam ausläuft, ich morgens in der Regel ausschlafe und in Ruhe frühstücke.
Ertappe mich ab und zu dabei, mich trotz allerbester Ausgangslage vor dem Exit zu sorgen. Die "was wäre wenn" - Paranoia, die man den anderen nicht abkaufen mag. 🙂
In den allermeisten Momenten überwiegt aber die Ruhe und die Zuversicht. Portfolio sieht nun wie folgt aus:- Vermietete Wohnung 1: 70k Schulden drauf, knapp 20k kaltmiete, also in 3 1/2 Jahren abbezahlt & danach soll sie knapp die Hälfte meines Kapitalbedarfes abdecken.
- Vermietete Wohnung 2: noch etwa 650k Schulden. Endfälliges Darlehen, etwa 600€ positiver Cashflow bis dahin. Darlehen läuft in 13 Jahren aus.
- Selbstgenutzte Eigentumswohnung. Abbezahlt, Wert ca. 1 Mio. Sollte es jemals eng werden würde ich schweren Herzens mir was Kleineres suchen und die Wohnung vermieten. Dann aber samt Umzug zurück nach Kölle 😀
- Privates ETF Portfolio. 100% FTSE All World, 450k. Verbliebener Kapitalbedarf nach Immos soll hieraus gespeist werden.
- Holding: 2,2M im Depot, 70/30 FTSE All World / 1-3J Euro-Anleihen. Steuerlich weniger attraktiv als Einzelaktien, schlafe aber gut.An der Finanz-Front läuft somit alles rund, die Gesundheit passt momentan auch.
Für 2026 nehme ich mir vor, (noch) mehr zu entspannen & die neuen Projekte mit weniger Perfektionismus anzugehen.Frohe Weihnachten und ein gesundes 2026 euch allen!
Vielen Dank für eure wohlwollenden Rückmeldungen! Ein kleines Weihnachtsupdate:
Der Verkauf wurde wie geplant durchgezogen. Aus Gründen sogar inkl. der glücklichen Fügung, dass der gesamte Kaufpreis schon jetzt geflossen ist.
Als einzige Halteklausel ist hinterlegt, dass ich nicht zum Wettbewerb gehen möchte. Der Ausstieg ist also für 2026 fest eingeplant.
Die Wohnung habe ich nun privat gekauft - wie Absprung schon sagte: Einfach & transparent halten. Habe dafür den kleinen Bitcoin-Bestand aufgelöst und einiges an ETFs verkauft. Steuerlich wäre es sicher noch attraktiver gewesen, einen Kredit aufzunehmen und das Portfolio arbeiten zu lassen. War mir dann aber zu viel Hebel, da ich ja noch die Bude mit dem endfälligen Darlehen im Bestand habe. War auch ein schönes Gefühl, die Bude einfach so Cash zu bezahlen. Große Blicke beim Notar inklusive. "Was machen Sie denn beruflich?" Bin auch dieses Jahr schon in die Wohnung eingezogen und fühle mich so weit sehr wohl.
Spannende Zeiten nun, sich den nächsten Schritt komplett selbst aussuchen zu dürfen. Wie angedeutet werde ich mich jetzt fokussierter um die künstlerische Laufbahn zu kümmern. Schon jetzt ist beim derzeitigen Job nicht mehr allzu viel zu tun, sodass das langsam ausläuft, ich morgens in der Regel ausschlafe und in Ruhe frühstücke.
Ertappe mich ab und zu dabei, mich trotz allerbester Ausgangslage vor dem Exit zu sorgen. Die "was wäre wenn" - Paranoia, die man den anderen nicht abkaufen mag. 🙂
In den allermeisten Momenten überwiegt aber die Ruhe und die Zuversicht. Portfolio sieht nun wie folgt aus:
- Vermietete Wohnung 1: 70k Schulden drauf, knapp 20k kaltmiete, also in 3 1/2 Jahren abbezahlt & danach soll sie knapp die Hälfte meines Kapitalbedarfes abdecken.
- Vermietete Wohnung 2: noch etwa 650k Schulden. Endfälliges Darlehen, etwa 600€ positiver Cashflow bis dahin. Darlehen läuft in 13 Jahren aus.
- Selbstgenutzte Eigentumswohnung. Abbezahlt, Wert ca. 1 Mio. Sollte es jemals eng werden würde ich schweren Herzens mir was Kleineres suchen und die Wohnung vermieten. Dann aber samt Umzug zurück nach Kölle 😀
- Privates ETF Portfolio. 100% FTSE All World, 450k. Verbliebener Kapitalbedarf nach Immos soll hieraus gespeist werden.
- Holding: 2,2M im Depot, 70/30 FTSE All World / 1-3J Euro-Anleihen. Steuerlich weniger attraktiv als Einzelaktien, schlafe aber gut.
An der Finanz-Front läuft somit alles rund, die Gesundheit passt momentan auch.
Für 2026 nehme ich mir vor, (noch) mehr zu entspannen & die neuen Projekte mit weniger Perfektionismus anzugehen.
Frohe Weihnachten und ein gesundes 2026 euch allen!