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Stromverbrauch für 2 Personen von 1.100 kWh?

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Zitat von Andreas900 am 23. Juni 2020, 15:08 Uhr

Ihr scheint alle recht sparsam zu leben.

Na, dann sprenge ich jetzt mal das Bild. Meine letzte Stromrechnung wies 6.143 kWh aus für meine 58 qm Einliegerwohnung. Aber mit Nachtspeicherheizung ... Nach einem Winter, der kein richtiger Winter war. Waschmaschine und Trockner laufen gar nicht über meinen Zähler. Aber ich brauch immerhin im Sommer keine Klimaanlage, da es selbst nach wochenlangen tropischen Sommern nie mehr als 24 Grad hier drin wird. Im Bad maximal 21 Grad. Aber ich habe von der Familie gemietet und zahle eine im Vergleich sehr niedrige Miete. Insofern würde ich durch Umzug nichts sparen.

 

Ihr scheint alle recht sparsam zu leben. 1.100 kWh finde ich für 2 Personen in einer Wohnung sehr gut. In einem Haus wäre das wahnsinnig günstig.

So weit sind wir da gar nicht weg, mit dem Eigenverbrauch PV- Anlage deutlich drunter ( ohne Heizung, WW und Lüftung mit Wp). Ist aber auch berufsbedingt ein Hobby von mir. Mein Rekord im Einfamilienhaus bei einem Kunden (Einfamilien Wohnhaus mit zwei Personen) liegt übrigen bei genau 27234 kWh im Jahr ohne Heizung und WW. Der Chef des Hauses war Wirtschaftsprüfer und drei Monate im Winter mit Frau in Griechenland. Wie man sieht ist bei den meisten noch Luft nach oben🤔

Wir liegen mit 2 Personen bei etwa 4000 KW.

Ursachen Forschung habe ich auch schon betrieben, leider gibt es nicht einen, sonder viele kleine Einflussfaktoren.

Ein Punkt ist auch bei mir die Gasheizung. Alleine de Regler für die FB Heizung liegen bei 2 Watt , und die kann man garnicht abschalten. Zusammen mit der Heizung sind hier schon die ersten 500 Kw

Zweitens habe ich ein Homeoffice , mit 2 30" Monitoren , auch hier liegen irgendwo zwischen 500 und 1000 Kw begraben.

Die restlichen meiner Meinung nach überflüssigen KW verteilen  sich auf Kühlschrank, und unzählige kleine Standby Geräte. Diese werden wir nun nach und nach entfernen, und zusätzlich intelligente Steckdosen einbauen, d.h. das Hauptgerät schaltet die Zusatzgeräte direkt mit ab.

Das läppert sich unheimlich zusammen, wenn man mal genau nachschaut. Allein in meinem Home Office sind das an Standby Geräten 3 Festplatten, ein BulRay drive, ein Scanner , 2 Drucker , 2 Hubs , ein Wifi Repeater, ein USB Ladegerät , ein drahtloses Telefon mit Ladegerät , ein Audio Adapter, ein PC Bluetooth Adapter , zusätzlich zum PC noch ein Laptop in der Ladestation, eine LED Tischlampe ( die auch einen Standby Verbrauch hat) ...puh

Also ich brauche Haushaltsstrom 2100 kWh pro Jahr.

Und für die Heizung(Erdwärme) brauche ich 2900 kWh pro Jahr.

Seit diesem Monat ist die Photovoltaik auf dem Dach mal schauen wie es nächstes Jahr aussieht 🙂

Wir haben eine Haushalt mit 5 Personen 2 Erwachsene Kinder 4, 2 und 0 Jahre. Das Haus ist 6 Jahre alt.

@energiefuchs: Was sagt der Profi zu dem Verbrauch?

 

Zitat von Achim_Global am 24. Juni 2020, 9:24 Uhr

Wir liegen mit 2 Personen bei etwa 4000 KW.

Ein Punkt ist auch bei mir die Gasheizung. Alleine de Regler für die FB Heizung liegen bei 2 Watt , und die kann man garnicht abschalten. Zusammen mit der Heizung sind hier schon die ersten 500 Kw

Die Regler für die Fußbodenheizung habe ich damals erst gar nicht eingebaut. Da eine Einzelraumregelung baulich (EnEV) vorgeschrieben ist haben wir eine Befreiung der zuständigen Baugenehmigungsbehörde aus wirtschaftlichen Gründen eingeholt. Wir betreiben für die geringe erforderliche Restwärme in unserem Passivhaus eine Wärmepumpe, diese würde durch eine Einzelraumregelung in der Arbeitszahl schlechter laufen. Einzelraumregelung macht in den meisten gut gedämmten Häusern eh wenig Sinn, bei  starken äußeren Wärmedämmungen würden  erst alle Räume eine Temperatur erreichen bevor was nach draußen geht. Bedingung dazu ist allerdings ein optimale Auslegung und Berechnung der Heizkreise und Heizlasten sowie ein guter hydraulischer Abgleich bei Fußbodenheizungen oder wie bei uns die optimal berechneten und eingeregelten Volumenströme der Lüftungsanlage. Stellgröße ist dann nur die Innentemperatur für den Vorlauf bzw. die Heizkurve reagiert auch besser auf plötzliche Sonneneinstrahlung und ähnliches. Low Technik im Haus spart so Energie beim Heizen, Investionen (rund 2500 Euro) und rund 150 Euro Strom für den Betrieb.

Aber leider will der Heizungsbauer ja auch was verdienen und baut es grundsätzlich ein.

Zitat von Selbst am 24. Juni 2020, 14:04 Uhr

Also ich brauche Haushaltsstrom 2100 kWh pro Jahr.

Und für die Heizung(Erdwärme) brauche ich 2900 kWh pro Jahr.

Seit diesem Monat ist die Photovoltaik auf dem Dach mal schauen wie es nächstes Jahr aussieht 🙂

Wir haben eine Haushalt mit 5 Personen 2 Erwachsene Kinder 4, 2 und 0 Jahre. Das Haus ist 6 Jahre alt.

@energiefuchs: Was sagt der Profi zu dem Verbrauch?

 

Hallo @Selbst,

das sind vorbildliche Werte für einen 5 Personen Haushalt. Stromseitig kannst du da nicht mehr viel einsparen ohne Einschränkungen im praktischen Gebrauch auch wird eine Senkung meist nicht mehr wirtschaftlich sein. Wir liegen zu zweit zwar drunter, ich schaue aber nicht nach der Wirtschaftlichkeit der Energieeinsparmaßnahmen sonder habe Spaß dran. Und mit der Photovoltaik-Anlage wird es ja noch mal besser. Schaut mal ob ihr den Solarstrom der  Photovoltaik-Anlage auch auf die Wärmepumpe bekommt (Meßkonzept 6 bei einigen Netzbetreibern!?) das bringt zwar nicht soviel zum Heizen, aber das WW im Sommer wird noch mal günstiger.

2.900 kWh Strom für die Wärmepumpe sind so umgerechnet 11.000 kWh Wärme ( 1100 Liter Heizöl oder m³ Gas), 50 Euro Heizkosten im Monat für WW und Heizung sind super, was will man mehr (oder weniger). Wir benötigen rund 10 kWh Wärme pro m² ohne WW, aber das liegt am Passivhausstandard der sich nicht bei jeder Bauform des Hauses rechnet, wir haben es halt dahingehend optimiert und die Mehrkosten beim Bau sind durch Fördermittel wieder rein gekommen.

Zitat von Achim_Global am 24. Juni 2020, 9:24 Uhr

Wir liegen mit 2 Personen bei etwa 4000 KW.

Ursachen Forschung habe ich auch schon betrieben, leider gibt es nicht einen, sonder viele kleine Einflussfaktoren.

Ein Punkt ist auch bei mir die Gasheizung. Alleine de Regler für die FB Heizung liegen bei 2 Watt , und die kann man garnicht abschalten. Zusammen mit der Heizung sind hier schon die ersten 500 Kw

Zweitens habe ich ein Homeoffice , mit 2 30" Monitoren , auch hier liegen irgendwo zwischen 500 und 1000 Kw begraben.

Die restlichen meiner Meinung nach überflüssigen KW verteilen  sich auf Kühlschrank, und unzählige kleine Standby Geräte. Diese werden wir nun nach und nach entfernen, und zusätzlich intelligente Steckdosen einbauen, d.h. das Hauptgerät schaltet die Zusatzgeräte direkt mit ab.

Das läppert sich unheimlich zusammen, wenn man mal genau nachschaut. Allein in meinem Home Office sind das an Standby Geräten 3 Festplatten, ein BulRay drive, ein Scanner , 2 Drucker , 2 Hubs , ein Wifi Repeater, ein USB Ladegerät , ein drahtloses Telefon mit Ladegerät , ein Audio Adapter, ein PC Bluetooth Adapter , zusätzlich zum PC noch ein Laptop in der Ladestation, eine LED Tischlampe ( die auch einen Standby Verbrauch hat) ...puh

Zwei 30 Zoll Monitore machen heute 140 kWh Stromverbrauch im Dauerbetrieb bei 2000 Bh im Jahr, da lohnt ja schon ein Neukauf bei deinen Verbrauchswerten, der Hub ist dann schon eingebaut. Wir haben im Büro nur Multifunktionsgeräte (Greenline), da kommt kaum was an Stand-by Verbrauch zusammen. Daten liegen auf einer Festplatte und als Kopie in der Cloud, würde mal jedes Gerät auf seine Sinnhaftigkeit im Büroalltag hin überprüfen, wir drucken oder kopieren hier kaum noch was, auch scannen ist fast ausgestorben. Wir haben das mal in Zusammenarbeit mit einem Dienstleister für Bürokommunikation im Bereich gewerbliche Energieberatung bei einer ähnlich ausgestatteten Verkaufabteilung eines Mittelständlers gemacht, da gab es erhebliche Einsparungen im Energie- und Abwicklungsbereich.

Zitat von Christine am 23. Juni 2020, 18:36 Uhr
Zitat von Andreas900 am 23. Juni 2020, 15:08 Uhr

Ihr scheint alle recht sparsam zu leben.

Na, dann sprenge ich jetzt mal das Bild. Meine letzte Stromrechnung wies 6.143 kWh aus für meine 58 qm Einliegerwohnung. Aber mit Nachtspeicherheizung ... Nach einem Winter, der kein richtiger Winter war. Waschmaschine und Trockner laufen gar nicht über meinen Zähler. Aber ich brauch immerhin im Sommer keine Klimaanlage, da es selbst nach wochenlangen tropischen Sommern nie mehr als 24 Grad hier drin wird. Im Bad maximal 21 Grad. Aber ich habe von der Familie gemietet und zahle eine im Vergleich sehr niedrige Miete. Insofern würde ich durch Umzug nichts sparen.

Da würde ich mal mit der Familie reden. Derzeit wird der Heizungsaustausch mit bis zu 45 Prozent der Kosten gefördert. Und der Tausch macht bei einer Elektroheizung schon ohne Förderung wirtschaftlich auf 20 Jahre betrachtet Sinn.

@energiefuchs: danke für dein Feadback....

 

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