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Pläne und Realität

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@Muslime und mfz was eigentlich hat jetzt eure Nabelschau mit dem Thema von Taketwo zu tun. Nix, gell!

Zitat von Absprung_2020 am 22. Juli 2024, 20:12 Uhr

@Muslime und mfz was eigentlich hat jetzt eure Nabelschau mit dem Thema von Taketwo zu tun. Nix, gell!

[...]

Zitat von Absprung_2020 am 21. Juli 2024, 21:43 Uhr

Hier wurden nach meinem Empfinden viele richtige Dinge gesagt. Was wird im Alter, für sich selbst und für die Angehörigen. Mehrgenerationenhaus ist für mich keine Option, schade, schlimm oder wahlweise Glück, für die, die da wohnen. Für mich ein Ort der gegenseitigen Abhängigkeiten. Das aber genau deswegen (für andere) auf die Füße stellen: Eine gute Sache. Für mich derzeit gedanklich  ein Graus. Will, bzw. wollte ich echt auf anderer Leute Kinder aufpassen mit 83 oder so, damit die mich ab und zu zum Kaffee einladen? Eine aktuelle Position meinerseits, keine echte Meinung! Alles hat sein Für und Wider.

No text.

@mfz73 Einfach mal sagen "stimmt und sorry" ist nicht drin. Fingerhakeln als Grundeinstellung. Hatte taketwo nach Einleitung konkret thematisch adressiert. Du nicht! Egal, jeder hat sein Bild von Wahrheit.

Zitat von Absprung_2020 am 23. Juli 2024, 9:14 Uhr

@mfz73 Einfach mal sagen "stimmt und sorry" ist nicht drin. Fingerhakeln als Grundeinstellung. Hatte taketwo nach Einleitung konkret thematisch adressiert. Du nicht! Egal, jeder hat sein Bild von Wahrheit.

Du bist doch wirklich ein Scherzkeks von besonderer Qualität. Grätscht selbst - wie muslime_frugi auch - ohne Sinn und Verstand in meinen Dialog mit taketwo rein und beschwerst Dich dann, dass der Faden verloren geht.

Brennst Du?

Dass muslime_frugi vor Wochen oder Monaten in die völlig falsche Filterblase abgebogen sein muss, ist mittlerweile offensichtlich und ja, man sollte ihm einfach gar nicht mehr auf seine immer wiederkehrenden Stereotype antworten.

Aber was hat Dein Geseier mit dem zu tun, was ich schrob?

Nix, gell.

Elender Pharisäer.

@mfz73 Danke für die klärenden Worte. Das bringt jetzt so manchen weiter. Grüße

@absprung_2020 hat recht und ich bitte um Nachsicht.
Ich selbst kritisiere immer wieder wenn hier vom Thema abgekommen wird oder sich die Welt um einen selbst dreht.
vom Forum habe ich viel mitnehmen können und kann es noch. Mich interessiert ernsthaft zu welchen Kosten ein „Laie“ oder „Semi Laie“ bauen kann und so über Nacht gewaltige Wertschöpfung generiert. Dachte das ist der Plan von MFZ und er kann dazu was konstruktiv beitragen.

Sein allgemeiner Umgangston ist nicht meiner.
sorry nochmals @taketwo

Zitat von Absprung_2020 am 23. Juli 2024, 9:58 Uhr

@mfz73 Danke für die klärenden Worte. Das bringt jetzt so manchen weiter. Grüße

Man hilft, wo man kann.
Zitat von Muslime_Frugi am 23. Juli 2024, 10:33 Uhr

@absprung_2020 hat recht und ich bitte um Nachsicht.
Ich selbst kritisiere immer wieder wenn hier vom Thema abgekommen wird oder sich die Welt um einen selbst dreht.
vom Forum habe ich viel mitnehmen können und kann es noch. Mich interessiert ernsthaft zu welchen Kosten ein „Laie“ oder „Semi Laie“ bauen kann und so über Nacht gewaltige Wertschöpfung generiert. Dachte das ist der Plan von MFZ und er kann dazu was konstruktiv beitragen.

Das ist weder mein Plan, noch gehört die Frage hierher, wie wir nun alle erkannt haben. Stell' die Frage im richtigen Forum, dann bekommst Du die Antwort, die Dir schon 100 mal gegeben wurde eben zum 101. Mal und ...

Sein allgemeiner Umgangston ist nicht meiner.
sorry nochmals @taketwo

... der Umgangston wird sich dann auch sofort um 180° verändern. Wenn Ihr beide aber komplett irrelevanten Quark verzapft und das auch beide nicht auf die Kette kriegt, dann braucht es halt ab und zu mal einen auf den Kopf. Prinzipiell könnte man Euch beide alle drei Monate regelmäßig an die Einhaltung Eurer eigenen Regeln und Umgangsformen erinnern, was aber nachweisbar vergebene Liebsemüh' ist.

Euer Umgangston in diesem Thread ist eine einzige kommunikative Katastrophe und das ist jetzt wirklich das Letzte, was ich hier dazu schreibe.

Zurück zum Thema, @taketwo:

Meine Intention war keineswegs, Dir die Errichtung eines Mehrgenerationenhauses ans Herzu zulegen, sondern allein, Dir aufzuzeigen, dass Du Dich von der Vorstellung lösen musst, dass Du allein für die Bespaßung Deiner Mutter zuständig bist. Einsamkeit im Alter ist ein ernstes Problem - aber in den allermeisten Fällen hausgemacht, weil viel zu viele Menschen davon ausgehen, dass sie im Alter noch mit der zu großen Bude im Grünen irgendwie klarkommen. Damit ist das aber nicht Dein Verschulden. Wie flexibel Deine Mutter noch ist, musst Du selbst einschätzen, aber wenn sie nicht ausziehen kann oder will, muss eben jemand anders einziehen.

Letztlich eine Frage der Organisation. Bei Dir - mit der Aussage, dass das Geld dreimal reicht - keinesfalls eine finanzielle. Bei vielen anderen wäre es eine rein finanzielle Frage und die wäre schnell negativ entschieden, weil's einfach nicht reicht.

Also denk' nach und organisier' Dein Leben neu, was auch bedeutet, dass sich für Deine Mutter etwas ändern kann. Weder die soziale Dorf- noch Familienerwartung sollte sein, dass alles dauerhaft an Dir hängen bleibt. Also setz' Dir zB das Ziel, dass Du nächstes Jahr die Alpenquerung durchziehst. Das geht ja nur, wenn Du bis nächsten Sommer drei Monate Pflege, i.e. Deine Abhängigkeit, organisiert hast - und dazu ist Dein Kapital da.

Wenn Du Dein Vermögen nicht dafür einsetzt, kannst Du es auch gleich verschenken.

Das heißt nicht, dass Du Deine Mutter komplett im Stich lässt, das verlangt keiner und wirst Du auch nicht. Aber sie kann auch nicht - stillschweigend - verlangen, dass Du Dein Leben aufgibst, nur damit die Situation ihrer Idealvorstellung vom Altern entspricht. Zumal Dein Bruder ja offensichtlich auch nur eingeschränkt unterstützen kann.

Hallo zusammen,

vielen Dank für die vielen Anregungen und Tips,  hat mir sehr geholfen, mich zu sortieren.  Der Wahnsinn in der Firma geht weiter, jeden Tag neue Anweisungen,  geh demnächst für 3 Wochen in den Urlaub,  dann sehen wir weiter.

@mfz73,  ich denke ich hab Dich schon richtig verstanden.  Meine Mutter ist noch Kriegsgeneration, Geld geht sowieso kaputt, Wertpapiere sind des Teufels, allein das Familienheim + Sachwerte ( bei ihr Zeugs) ist gut und richtig.  Sie ist der Oberfrugalist,  alles was Geld kostet ist absolut indiskutabel.  Ihr Geld,  mein Geld,  egal. Ich würde ziemlich viel Geld einsetzen, mehr Betreuer, weitere Tage Tagespflege, whatever.  No Chance.  Wenn ich nichts machen würde, sie würde total verwahrlosen, es wäre ihr egal.

Die Vorschläge mir Mehrgenerationenhaus sind gut und richtig,  denke es gehört zur Altersversorgung, dass man sich rechtzeitig kümmert, wie man in Würde altern kann und wie man sich Unterstützung nach und nach holen kann.  Das machen die wenigsten.  Viele sind mit 70 und 75 noch total fit,  bis was passiert, Oberschenkelhalsbruch oder, oder.

 

Will man denn seine Kinder für die eigene Pflege im Alter einplanen?

Ich kenne das nur aus dem Freundeskreis. Jeder unterstützt „gerne“ seine pflegebedürftigen Eltern. Dies neben dem eigenen Leben kostet jedoch bei allen enorme Kraft. Dann doch lieber Vorsorgen und bei Bedarf Fachpersonal/Service einkaufen.

Bei den älteren Generationen sicherlich problematisch. Da wird der „Generationenvertrag“ gerne neu definiert und Kinder in die Pflicht genommen.

Stand heute würde ich meinen Kinder nicht zur Last fallen wollen. Meine Einstellung kann sich natürlich in einigen Jahrzehnten, im Bedarfsfall, ändern?

Update:  mein Chef wurde degradiert, mein Chef Chef ist seit einigen Wochen krankgeschrieben wegen Burnout, mein Chef Chef Chef wurde ohne Begründung gekündigt.  Wir sind jetzt 10 Indianer ohne Häuptling.

Ich hab der Erhöhung meiner Ziele mitten im Jahr widersprochen, das hat mir gleich ein paar böse E-Mails der Personalchefin eingebracht,  der CSO  (sonst gibt es niemanden mehr), sollte mit mir darüber sprechen, hat er aber nicht gemacht, damit ist für mich der Widerspruch angenommen.   Vermutlich bin ich, als Teilzeit Kraft nicht wirklich im Fokus, da nicht so teuer.

Ich hangele mich von Monat zu Monat, keine Ahnung wie das weitergeht.  Die Zahlen sind weiterhin schlecht, wir hängen zu sehr an der e-Mobilität.

Mein Depot hat zwischenzeitlich wieder ein neues ATH, alles kein existenzielles Problem.

 

Wenn ich es recht im Kopf habe bist du um die 60. Einnahmen über Miete, Renten und Dividenden/Entnahmen etwa zu 1/3 gewichtet.

Wenn du Spaß daran hast die Szenerie aktiv zu beobachten und du es emotional völlig von dir halten kannst, machst du weiter. Ansonsten bietest du dich an zu gehen und wartest ein Angebot ab.

Oder hast du Angst vor der Rechtfertigung ggü. deiner Mutter, wenn du mehr zeit für sie hättest?

Richtig, werde in 6 Monaten 60.  35 Jahre hab ich bald voll und könnte die 3 Jahre bis 63 locker überbrücken.  Wie gesagt, kein existenzielles Problem.  Will halt nicht, wie schon geschrieben, zur 24h Pflegekraft mutieren.

Im Büro sind die Kollegen panisch, HO ist ja schon lange gestrichen,  wir machen jetzt Kalt Aquise, Neukundengewinnung unter Zwang, funktioniert richtig gut 🙈.  Mangels Chefs beschränkt sich der Druck auf emails, die Überwachung der KPI‘s funktioniert auch nicht, bin gespannt, was morgen wieder ist.

Das Stichwort "Microabenteuer" fand ich ganz gut. Ich selbst bin ja seit 5 Jahren zuhause. Da aber meine Partnerin noch arbeiten muß, bin ich auch weder in Peru noch nach Thailand ausgereist. Auch meine Mutter braucht immer mehr Unterstützung (Schwiegermutter ist letztes Jahr um diese Zeit hier in unserer Wohnung nach wenigen Tagen intensiver Pflege verstorben) und eines meiner 6 Enkelkinder hat gefühlt immer gerade Geburtstag oder Einschulung.

Ich genieße es total, mit unserem süßen Hund ausgedehnete Spaziergänge zu unternehmen. Das sorgt auch immer für Sozialkontakte verschiedenster Art. Wenn das Wetter es erlaubt, machen wir tolle Paddeltouren abseits der stressigen Zivilisation oder sind mit dem Rad unterwegs.

Das klingt sicher alles sehr banal, ist aber totaler Balsam für die Seele und braucht weniger Zeit als eine Alpenüberquerung per Pedes. Darüber hinaus ist es erfüllender als ein Job, den keiner zu würdigen weiß.

Viel Glück bei der Suche nach deinem eigenen Weg.

@taketwo

Will keineswegs vom hohen Privatiersross hinunterargumentieren, jedoch: Das klingt nach maximal verschwendeter Lebenszeit. Ich hoffe, dass du den (aus meiner Sicht) verlorenen Lebensjahren nicht irgendwann hinterhertrauerst. Da scheint ja ein Jobwechsel an die Käsetheke des nächsten Supermatkts besser, wenn du mich bitte richtig verstehst.

Zitat von TakeTwo am 13. Oktober 2024, 13:40 Uhr

Im Büro sind die Kollegen panisch, HO ist ja schon lange gestrichen,  wir machen jetzt Kalt Aquise, Neukundengewinnung unter Zwang, funktioniert richtig gut 🙈.  Mangels Chefs beschränkt sich der Druck auf emails, die Überwachung der KPI‘s funktioniert auch nicht, bin gespannt, was morgen wieder ist.

Das hört sich nicht gut an @taketwo Ich bin ja als Controller einer derjenigen, der mit dafür sorgt, dass dieser Druck ausgeübt wird und die Planzahlen an den Mann bringen muss. Wir haben nun auch zwei neue Vorstände, die eine völlig andere Vorstellung von Performance haben was im Rahmen der Planung fürs kommende Jahr nahe an der Grenze zur Unmöglichkeit liegt. Wenn man gute Zahlen reporten kann macht es Spaß aber wenn man in den Rechtfertigungsmodus verfällt ist das unschön. Mit ein Grund warum ich ganz froh bin das ich jetzt aufhöre. Also tu Dir das nicht zu lange an und wenn Du merkst, dass es an die Gesundheit geht zögere nicht Dich krankschreiben zu lassen. Den Karren immer aus dem Dreck zu ziehen dankt Dir hinterher keiner.

Zitat von Porthos am 13. Oktober 2024, 14:41 Uhr

Das Stichwort "Microabenteuer" fand ich ganz gut. Ich selbst bin ja seit 5 Jahren zuhause. Da aber meine Partnerin noch arbeiten muß, bin ich auch weder in Peru noch nach Thailand ausgereist. Auch meine Mutter braucht immer mehr Unterstützung (Schwiegermutter ist letztes Jahr um diese Zeit hier in unserer Wohnung nach wenigen Tagen intensiver Pflege verstorben) und eines meiner 6 Enkelkinder hat gefühlt immer gerade Geburtstag oder Einschulung.

Ich genieße es total, mit unserem süßen Hund ausgedehnete Spaziergänge zu unternehmen. Das sorgt auch immer für Sozialkontakte verschiedenster Art. Wenn das Wetter es erlaubt, machen wir tolle Paddeltouren abseits der stressigen Zivilisation oder sind mit dem Rad unterwegs.

Das klingt sicher alles sehr banal, ist aber totaler Balsam für die Seele und braucht weniger Zeit als eine Alpenüberquerung per Pedes. Darüber hinaus ist es erfüllender als ein Job, den keiner zu würdigen weiß.

@porthos Genau so, mein Bruder hat zwei Hunde und erzählt auch immer dass er darüber viele Kontakte knüpft.

Man muss nicht immer was supertolles, besonderes machen, oft sind es die kleinen Dinge die Spaß machen. Ich kann mich auch gut einfach mal mit meiner Katze beschäftigen oder ich setze mich aufs Rad und mache eine kleine Tour in der näheren Umgebung, bei uns gibt es sehr viele schöne Strecken. Oder ein Buch lesen.

Einfach sich des Lebens erfreuen.

Zitat von Absprung_2020 am 13. Oktober 2024, 14:42 Uhr

@taketwo

Will keineswegs vom hohen Privatiersross hinunterargumentieren, jedoch: Das klingt nach maximal verschwendeter Lebenszeit. Ich hoffe, dass du den (aus meiner Sicht) verlorenen Lebensjahren nicht irgendwann hinterhertrauerst. Da scheint ja ein Jobwechsel an die Käsetheke des nächsten Supermatkts besser, wenn du mich bitte richtig verstehst.

@Absprung,  Du hast ja so recht - „maximal verschwendete Lebenszeit“ merke ich mir für das Kündigungsschreiben 😉

Zitat von Porthos am 13. Oktober 2024, 14:41 Uhr

Das Stichwort "Microabenteuer" fand ich ganz gut. Ich selbst bin ja seit 5 Jahren zuhause. Da aber meine Partnerin noch arbeiten muß, bin ich auch weder in Peru noch nach Thailand ausgereist. Auch meine Mutter braucht immer mehr Unterstützung (Schwiegermutter ist letztes Jahr um diese Zeit hier in unserer Wohnung nach wenigen Tagen intensiver Pflege verstorben) und eines meiner 6 Enkelkinder hat gefühlt immer gerade Geburtstag oder Einschulung.

Ich genieße es total, mit unserem süßen Hund ausgedehnete Spaziergänge zu unternehmen. Das sorgt auch immer für Sozialkontakte verschiedenster Art. Wenn das Wetter es erlaubt, machen wir tolle Paddeltouren abseits der stressigen Zivilisation oder sind mit dem Rad unterwegs.

Das klingt sicher alles sehr banal, ist aber totaler Balsam für die Seele und braucht weniger Zeit als eine Alpenüberquerung per Pedes. Darüber hinaus ist es erfüllender als ein Job, den keiner zu würdigen weiß.

Viel Glück bei der Suche nach deinem eigenen Weg.

@Porthos,  vielen Dank,  klingt echt gut!

Ich halte Euch auf dem Laufenden!!

Hallo allerseits,  nachfolgend ein update:

Meine Mutter hatte plötzlich selber den Wunsch geäußert, in ein Seniorenheim zu ziehen.  Sehr überraschend, weil sie es bisher vehement abgelehnt hatte.

Ich hatte sie bei zwei Einrichtungen auf der Warteliste, eines ganz in meiner Nähe.  Doch da war nichts frei.  Habe gelernt, Warteliste heißt lediglich dass man jemand nicht sofort abwimmeln kann.  Man kommt dann auf die dringende Warteliste.

Nach einigen Wochen kam der Anruf, dass ein Platz frei wäre.  Der Umzug ging schnell, jedoch emotional irrsinnig!!

Die Kosten sind happig, 4.500€, davon zahlt die Pflegekasse ca. 1.100€.  Rest geht aus Rente und dem „Vermögen“ der Mama.  Das besteht hauptsächlich aus dem Haus, das müssen wir (mein Bruder und ich) jetzt renovieren und vermieten.

Die Eingewöhnung läuft suboptimal,  es gefällt ihr nicht wirklich, Anspruch und Realität in dem Heim (vermutlich bei den Meisten) klaffen weit auseinander.  Die Versorgung ist gut, dann gibt es wenige Stunden Beschäftigung, den Rest der wachen Zeit sitzen die Bewohner rum.

Also fahr ich doch wieder mehrmals die Woche hin, spazieren, reden, spielen.

Bisher ergibt das (noch) keine Entlastung, außer, dass ich mir weniger Sorgen machen muss.

Und ich realisiere, monatelange Reisen gehen trotzdem nicht.

Ist das nicht die Hauptsache? Dass du dir weniger Sorgen machen musst und ein Stück weit aus der Verantwortung bist?

Finde es stark von deiner Mutti, dass sie den Wunsch von sich aus geäußert hat. Ich denke das schaffen die allerwenigsten. Hut ab.

Hallo Take Two,

danke für dein update. Da fühle ich mich nicht so alleine. Die meisten Bekannten wollen von diesem Thema nix hören. Meine Mutter ist auch von alleine ins Heim gegangen, nachdem sie eines Tages die Toilette und das Abendbrot in ihrer Wohnung nicht mehr gefunden hatte. Es hat bei ihr nur eine Woche gedauert, dann hatte sie ein EZ in den Heim, wo sie schon in Kurzzeitpfelge war. Eingewöhnung immer anstrengend. Wie du sagst. Ich bin von 5 mal die Woche bis jetzt 2 Mal hingegangen. An einem Tag geht noch eine Bekannte, die wird von uns bezahlt. Mutter hatte einen Armbruch, Bauchop und Gürtelrose bis jetzt...... Immer günstig, wenn ein Angehöriger mit ins KH geht. Auch möchte sie Kontakt, hat sich immer riesig über meinen Besuch gefreut. Ich gehe mit ihr raus, bringe Süsses mit und kümmer mich um die Anziehsachen..... Dieses Jahr war ich so gestresst, dass ich nur Tagesausflüge und eine 3 Tagebusfahrt gemacht habe. Und mir einen neuen Herd gegönnt. 😉 Nächstes Frühjahr fahre ich 15 Tage an die Ostsee, ist schon gebucht. Außerdem feier ich meinen 60. Geburtstag groß. Ist ok so für mich..... Der Eigenanteil an den Heimkosten sinkt pro Jahr. Das macht viel aus. Eine Entlastung wirst du doch schon noch spüren. Das wünsche ich dir.

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