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Meine 15 Spartipps - oder wir ich finanziell unabhängig wurde

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  1. Keine Markenartikel mehr kaufen, in jedem Bereich.
  2. Nach Möglichkeit Dinge gebraucht kaufen.
  3. Keine Lebensmittel wegschmeissen, dafür weniger kaufen
  4. Bei Foodsharing mitmachen (ich beziehe 80% meiner Lebensmittel von dort) oder Containern gehen.
  5. Möglichst oft reduzierte Angebote (Lebensmittel vor Ladenschluss, Brot vom Vortag) nutzen. Bei uns jeweils 50% reduziert.
  6. Frisch kochen statt fertig Gerichte kaufen.
  7. Auf Fleisch verzichten (es gibt noch viele andere Gründe gegen Fleisch)
  8. Keine emotionalen Käufe tätigen
  9. Alle Kaufentscheidungen mindestens eine Woche aufschieben
  10. Preise vergleichen
  11. Grosspackungen kaufen und unter Freunden aufteilen (Zwiebeln, Mören, etc.)
  12. Intervallfasten (16:8) damit Du weniger isst, Gewicht reduzierst und Deinem Körper etwas gutes tust
  13. Essen & Getränke immer von zu Hause mitbringen statt auswärts kaufen.
  14. Ich nutze zu Hause das Internet vom Handy (2. SIM Karte in einem Hotspot).
  15. Ich schaue Fernsehen nur noch über Internet ohne Kabelanschluss.

Und wenn Du ein schlechtes Gewissen hast, sagst Du jedem, der Dich komisch anschaut, dass Du dadurch nicht mehr arbeiten gehen musst und so die finanzielle Unabhängigkeit erreicht hast. So ist es jedenfalls bei mir. Dann sagt jeweils keiner mehr etwas. Und wenn Du Gleichgesinnte in Deinem Freundeskreis hast, wird es zu einem Sport, zusammen Geld zu sparen, Deine PET Flasche auf dem Klo aufzufüllen und Dich von geretteten Lebensmittel zu ernähren. Sparen macht mich glücklicher, als wenn ich meine ersparte Kohle ausgebe.

Sehr gute 15 Regeln, die nicht nur wenig Geld kosten, sondern oft auch die Umwelt schützen.
Diese Tipps beachtest du sicher schon, aber für andere vielleicht sinnvoll:

- Gegen Durst Wasser trinken, immer aus dem Hahn, keine Flaschen/Tetrapacks kaufen. Wenn die Flasche zu schwer ist, eine leere mit zur Arbeit nehmen und dort auf   dem Klo füllen.

-  keine Tapps nutzen (Spülmaschine, Waschmaschine), sondern einzelne Pulver. Ist viel günstiger und lässt sich auch besser dosieren

 

@thomas-leuthard
Also Punkt 1 kann ich nicht ganz zustimmen. Ich fahre z.B. Michelin-Reifen auf meinem Auto. Das ist mit die teuerste Reifenmarke, allerdings halten die, aufgrund des geringen Abriebes, auch mindestens 2 bis 3 mal so lang wie Billigreifen. 100.000 km sind drin, das ist mit Billigkram nie zu schaffen. Also am Ende habe ich wahrscheinlich weniger ausgegeben, da ich nicht jedes Jahr neue kaufen muss und der Umwelt hilft es auch.

Ein Sprichwort sagt: "Wer billig kauft, kauft zweimal." Und da ist was dran. Man muss schon genau hinschauen. In manchen Bereichen bringen Markenartikel wirklich nichts. Aber wenn's um Langlebigkeit geht, ist das häufig die bessere Wahl.

Das mit den Reifen weiss ich nicht. Aber es gibt natürlich viele Beispiele, wo man mit einem No-Name Produkt mindestens gleichwertig unterwegs ist. Bei Lebensmitteln einfach mal einen Blindtest machen und schon schmecken die nachgemachten Produkt gleich gut (Nutella ist da wohl eine Ausnahme).

Eine gute Liste, vieles davon befolge ich ebenfalls, einigen wenigen Punkten kann ich nicht uneingeschränkt zustimmen (z.B. dem ersten, es gibt durchaus Anwendungen gerade im technischen Bereich oder z.B. Werkzeug, da hat ein Markengerät auch entscheidende Vorteile, nicht nur in Bezug auf Haltbarkeit, aber für Alltagsdinge stimme ich dir >95% zu)

Foodsharing/Containern finde ich vom Grundsatz sehr interessant, habe ich aber nie gemacht - denke, da gibt es bei vielen Menschen eine mentale Hürde

Wenn ich aber noch was zufügen darf, vor allem weil du Nutella erwähnst - solche industriellen Produkte möglichst vermeiden, dann fällt automatisch auch Punkt 12 weg (aber bitte jetzt nicht böse verstehen, ich mag Nutella & Co zwar überhaupt nicht, aber habe dafür genauso das ein oder andere "unnötige" Industrie-Produkt im Schrank wo ich mir genauso an die eigene Nase fassen kann - niemand ist 100% perfekt ;))

  1. Keine Markenartikel mehr kaufen, in jedem Bereich.

Wirklich in jedem Bereich? Oder vielleicht doch eher nur in gewissen Bereichen?

Wenn ich meine Werkzeuge und Maschinen so anschaue (allesamt Markengeräte Bosch, Fein, Flex, Hilti, Mafell) und dran denke wie lange, wie oft und wie Problemlos ich die schon nutze und dann dran denke wie mein Vater sich mit seinem "Discounter-Akkuschrauber" rumärgert...

...ebenso bei den genannten Autoreifen !

Auf meinem damaligen 2.ten Wagen waren beim Kauf günstige Reifen drauf - wehe die Straße war auch nur etwas Nass begannen die Teile nicht ungefährlich zu rutschen während meine Continental die gleiche Situation locker packten und auch mit 10-20 km/h schneller noch hielten. Also wenn ich nur um zu sparen Riskiere ein komplettes Fahrzeug zu zerlegen, dann NÖ !

 

  1. Nach Möglichkeit Dinge gebraucht kaufen.

Absolut, allerdings mit Kopf und Verstand - gerade in Bereichen in denen Akkus verbaut sind hat es einen Grund warum die Geräte verkauft werden, meist ist es der Akku.

Ansonsten Volle Zustimmung; in meiner ersten Wohnung waren zu 90% gebrauchte Möbel - hier etwas leimen, da etwas schleifen und polieren und die Teile waren wie neu.

 

  1. Keine Lebensmittel wegschmeissen, dafür weniger kaufen

Absolut ! Gelingt super mit einem Essensplan

  1. Bei Foodsharing mitmachen (ich beziehe 80% meiner Lebensmittel von dort) oder Containern gehen.

Klingt interessant, muss ich mir mal anschauen - also das Foodsharing; Containern ist bei uns in der Ecke nicht - alle Container sind verschlossen.

 

  1. Möglichst oft reduzierte Angebote (Lebensmittel vor Ladenschluss, Brot vom Vortag) nutzen. Bei uns jeweils 50% reduziert.

Auch hier Absolut korrekt - die meisten Supermärkte haben einen festen Platz an welchem die "Ware kurz vorm Ablaufen" hingelegt wird; in diesem "Krabbelkorb" findet man die tollsten Dinge.

 

  1. Frisch kochen statt fertig Gerichte kaufen.

Das sowieso - und dann am besten mal 1-2 Monate selbst kochen und dann einfach zum Test mal ein Fertiggericht kaufen und essen.

Ihr werdet Euch wundern wie Euch das aufs mal schmeckt; nämlich garnicht.

 

  1. Auf Fleisch verzichten (es gibt noch viele andere Gründe gegen Fleisch)

Habe mich jetzt hingesetzt und 5 Gründe gegen Fleisch gesucht

1.

2.

3.

4.

5.

Hab irgendwie keinen gefunden...

...nee im Ernst; Fleisch ist teuer und meiner Meinung nach in "Maßen" (nicht in Massen) auch sinnvoll. Laut einer gewissen TV-Nachmittagssendung sollen ja in Wurst auch gewisse wichtige Vitamine sein (ACHTUNG: Das war jetzt IRONIE).

Wer körperlich arbeitet braucht was ordentliches zum brennen; habe das Thema "Fleischverzicht" auch schon durch, allerdings war ich nach ~3 Wochen total fertig, schlapp und kraftlos.

 

 

  1. Keine emotionalen Käufe tätigen

Absolut! Da ist die Regel von Oliver welche ich ähnlich Nutze sehr sinnvoll; bei kleinen spontanen Gelegenheiten warte ich 10 Minuten d.h. ich erledige meist die anderen Einkäufe und schaue dann ob ich das wirklich brauche, da ich es meist aber vergesse habe ich gespart.

Bei großen spontanen Gelegenheiten (neues Folder-Messer o.ä.) welche mal schnell über 100 € liegen warte ich mal mindestens Eine eher 4 Wochen ab mit dem Kauf.

 

 

  1. Alle Kaufentscheidungen mindestens eine Woche aufschieben

Absolut.

 

  1. Preise vergleichen

Ja, allerdings ist hierbei wichtig "Gleiches mit gleichem" zu vergleichen. Wie oft habe ich schon erlebt, das Bekannte vermeintlich günstige Dinge gekauft haben die hinterher garnicht so günstig waren weil Sie nicht richtig geschaut haben.

Im Supermarkt nutze ich dazu dann gerne die €/Einheit.

 

  1. Essen & Getränke immer von zu Hause mitbringen statt auswärts kaufen.

Absolut, haben wir vor ein paar Wochen im Hotel genauso gemacht --- sorry, aber wer die Minibar plündert nur weil er Abends vorm ins Bett gehen noch was trinken will ist selbst Schuld.

 

  1. Ich nutze zu Hause das Internet vom Handy (2. SIM Karte in einem Hotspot).

Hmm, naja das kommt wohl schwer aufs Datenvolumen und Nutzung an. Wenn ich denke, dass ich monatlich knapp 7 € fürs Handy bezahle und anteilig ~15 € für Telefon/Internet - glaube ich nicht, dass ich einen Handytarif für 22€/mtl. finde der auch streaming und Co. mitmacht.

 

  1. Ich schaue Fernsehen nur noch über Internet ohne Kabelanschluss.

Tjoa, wenn das Internet auch ausm Kabel kommt passt es ja 🙂

Zitat von Badner am 14. November 2018, 7:30 Uhr
  1. Keine Markenartikel mehr kaufen, in jedem Bereich.

  2. Nach Möglichkeit Dinge gebraucht kaufen.

  3. Keine Lebensmittel wegschmeissen, dafür weniger kaufen

  4. Bei Foodsharing mitmachen (ich beziehe 80% meiner Lebensmittel von dort) oder Containern gehen.

  5. Möglichst oft reduzierte Angebote (Lebensmittel vor Ladenschluss, Brot vom Vortag) nutzen. Bei uns jeweils 50% reduziert.

  6. Frisch kochen statt fertig Gerichte kaufen.

  7. Auf Fleisch verzichten (es gibt noch viele andere Gründe gegen Fleisch)

Habe mich jetzt hingesetzt und 5 Gründe gegen Fleisch gesucht

1.

2.

3.

4.

5.

Hab irgendwie keinen gefunden...

...nee im Ernst; Fleisch ist teuer und meiner Meinung nach in "Maßen" (nicht in Massen) auch sinnvoll. Laut einer gewissen TV-Nachmittagssendung sollen ja in Wurst auch gewisse wichtige Vitamine sein (ACHTUNG: Das war jetzt IRONIE).

Wer körperlich arbeitet braucht was ordentliches zum brennen; habe das Thema "Fleischverzicht" auch schon durch, allerdings war ich nach ~3 Wochen total fertig, schlapp und kraftlos.

 

Hallo Badner und alle anderen, die sich für dieses Thema interessieren.

Es gibt einige Punkte, die sehr wohl gegen den Fleischkonsum sprechen.

Ich könnte jetzt alles aufzählen, würde dann aber vermutlich langweilen. Daher empfehle ich

a) auf Youtube die Beiträge von zwei smarten Jungs Gordon und Ajosha. Die heissen "Vegan ist ungesund".

Zum Beispiel dieses hier (und noch einige weitere): https://www.youtube.com/watch?v=RJSxfqX4EP0

Und b) das wirklich sehr wichtige augenöffnende Buch von Melanie Joy: "Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen".

c) Fleisch ist viel zu billig.

Ich (bzw. auch mein Mann) bin seit fast 20 Jahren erst Vegetarierin dann seit vielen Jahren automatisch Veganerin, und

mit Schwäche hat diese Ernährung nix zu tun. Wenn man es richtig macht. Hat mit Gesundheit und Resourcenschonen und Nächstenliebe zu tun.

 

 

 

 

 

Hallo Thomas,

nachfolgend mal einige Gedanken bzw. Anmerkungen zu deiner Liste:

 

  1. Keine Markenartikel mehr kaufen, in jedem Bereich => Sehe ich anders, meine Erfahrungen nach halten Markenartikel länger, erfüllen Ihre Aufgabe besser, haben einen höheren Wiederverkaufswert, verbrauchen weniger Energie, werden meist umweltfreundlicher hergestellt. Gilt natürlich nicht für die völlig überteuerten Lifestyleprodukte mancher Luxusgüterhersteller wo der Name dann in riesen Lettern vorne drauf steht. Ein Beispiel: billiger Schraubendreher der den Schraubenkopf verhunzt, ggfls. abbricht mit Verletzungsrisiko für den Nutzer und null Wiederverkaufswert hat.
  2. Nach Möglichkeit Dinge gebraucht kaufen.=> kommt drauf an. Gebraucht bedeutet ja schließlich auch Abnutzung und Verschleiß und damit geringere Lebenszykluszeiten und auch keine Garantie. Nutzungsintensivität wäre hier das Stichwort: Positiv gebraucht zu kaufen wäre jetzt zum Beispiel ein Waffeleisen (nutze ich dreimal im Jahr und wird ewig halten, negativ gebraucht zu kaufen wäre jetzt für mich eine Kaffemaschine, nutzen wir täglich 4-5 mal und die neueren Modelle sind energiesparender.Habe ich dagegen die Möglichkeit aktuelles Gebrauchtes im neuwertigen Zustand zu erwerben sicherlich eine gute Idee.
  3. Keine Lebensmittel wegschmeissen, dafür weniger kaufen => das trifft es natürlich zu hundert Prozent.
  4. Bei Foodsharing mitmachen (ich beziehe 80% meiner Lebensmittel von dort) oder Containern gehen.=> bestimmt kein Modell für jedermann und bei uns auf dem Land fehlt da einfach auch das Angebot. Wir kaufen unserer Lebensmittel auf dem Bauernmarkt in guter Qualität zu vernünftigen Preisen.
  5. Möglichst oft reduzierte Angebote (Lebensmittel vor Ladenschluss, Brot vom Vortag) nutzen. Bei uns jeweils 50% reduziert.=> Altes Brot hält natürlich nicht so lange wie frisches, wobie wir mittlerweile selbst backen. Saisonal einkaufen, das spart schon mal enorm, größere Mengen zum vorkochen, einkochen bzw. einfrieren ebenso.
  6. Frisch kochen statt fertig Gerichte kaufen.=> das ist auch gesünder neben der Ersparnis
  7. Auf Fleisch verzichten (es gibt noch viele andere Gründe gegen Fleisch) => kann man, muss man aber nicht, der Bauer um die Ecke hat einen Hofladen mit artgerechter Haltung.
  8. Keine emotionalen Käufe tätigen => da stimme ich dir zu
  9. Alle Kaufentscheidungen mindestens eine Woche aufschieben=> in den meisten Fällen die richtige Vorgehensweise, nur wenn ich z,B. eine Winterjacke brauche und fahre gerade am Outlet vorbei und das Angebot ist gut dann würde ich Sie auch mitnehmen.
  10. Preise vergleichen => wenn es nicht ausartet sicher sinnvoll
  11. Grosspackungen kaufen und unter Freunden aufteilen (Zwiebeln, Mören, etc.)= wäre mir bei dem geringen Preiniveau zu umständlich
  12. Intervallfasten (16:8) damit Du weniger isst, Gewicht reduzierst und Deinem Körper etwas gutes tust=> mache ich auch und tut mir gut.
  13. Essen & Getränke immer von zu Hause mitbringen statt auswärts kaufen.=> Sicher für den Arbeitsplatz gut geeignet, auch mal ein schönes Picknick hat etwas, aber immer.....?
  14. Ich nutze zu Hause das Internet vom Handy (2. SIM Karte in einem Hotspot).=> wir schauen schon mal auf dem I-Pad Videos, wäre mir zu langsam
  15. Ich schaue Fernsehen nur noch über Internet ohne Kabelanschluss.=> kann man machen

Mann muss das nicht alles auf die Spitze treiben um eine vernünftige Sparquote zu erreichen. Wer nur Dinge kauft die er auch wirklich benötigt macht schon mal alles richtig. Wer Wert auf Qualität legt, kauft auch nicht zweimal oder erhält die versprochene Leistung über längeren Zeitraum. Ich habe mir angewöhnt über meinen Besitz Listen zu führen, am besten nach dem Entrümpeln damit anfangen und auf dem Handy immer dabei. Wenn einmal Stand drin ist läuft es nach dem Motto ein Teil defekt dann erst ein neues Teil.

Gruß Ralf

Spartipp und funktionierte bei mir in vier von vier Fällen.

Bei Kauf von Elektro-Haushaltswaren; Drucker, TV...im Saturn oder Media Markt: Das hatte ich vor Jahren mal gelesen, dass die IMMER auf den Amazon-Preis einsteigen um Kundschaft weg vom Internet und in die Märkte zu bekommen, als Werbemaßnahme und Kaufargument.

Also, immer fragen:  "Kann man am Preis was machen, was sagt denn Amazon?"

Zuletzt 110 € gespart an einem Staubsauger! Wurde anstandslos vom Verkäufer kurz gecheckt und dann Preis entsprechend abgesenkt.

Aus aktuellem Anlaß habe ich auch einen Spartipp. Er richtet sich an diejenigen, die Warmwasser per Durchlauferhitzer erzeugen.

Prüft, ob ihr den Durchlauferhitzer auf eine geringere Wärme einstellen könnt bzw. ob ihr alle zwei Tage auch mal kalt duschen könnt.

Durchlauferhitzer verbrauchen abartig viel Strom. Jedes Grad, das ihr einspart macht sich aufs Jahr gerechnet spürbar im Geldbeutel bemerkbar.

.

weniger ist mehr...
Zitat von 3dx64 am 21. Januar 2019, 17:47 Uhr

Durchlauferhitzer verbrauchen abartig viel Strom. Jedes Grad, das ihr einspart macht sich aufs Jahr gerechnet spürbar im Geldbeutel bemerkbar.

Achtung! Obacht! Es ist richtig, dass jedes Grad weniger Temperatur den Geldbeutel entlastet, nur wenn er dauerhaft bei niedriger Temperatur läuft, bilden sich darin gern Keime, die keiner brauchen kann.

Wir haben unseren Boiler auf 35 °C dauerhaft, aber heizen ein Mal in der Woche auf 75°C hoch um mögliche Keime abzutöten. Das ist dann unser Warmbadetag. 🙂

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -

Zu dem Eingangsartikel hab ich mir auch mal so meine Gedanken gemacht:

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1.    Keine Markenartikel mehr kaufen, in jedem Bereich.

Das geht in einigen Bereichen wirklich gut. Pauschalisieren will ich das für mich aber nicht, denn oft ist billig gekauft, doppelt gekauft. Ich wäge lieber ab, ob für meinen Einsatz ein Billigprodukt ausreicht, oder ob es ein Markenartikel sein soll, der mehr ab kann. Ich entscheide das von Fall zu Fall.

 

2.    Nach Möglichkeit Dinge gebraucht kaufen.

Auch das entscheide ich von Fall zu Fall.

 

3.    Keine Lebensmittel wegschmeissen, dafür weniger kaufen

Nie und nichts!

 

4.    Bei Foodsharing mitmachen (ich beziehe 80% meiner Lebensmittel von dort) oder Containern gehen.

Foodsharing gibt es bei uns nicht und Containern ist in Deutschland nicht legal – und wohl auch kaum noch möglich, weil die Container inzwischen wohl überall abgeschlossen sind.

Ich setze auf möglichst viel Selbstversorgung.

 

5.    Möglichst oft reduzierte Angebote (Lebensmittel vor Ladenschluss, Brot vom Vortag) nutzen. Bei uns jeweils 50% reduziert.

Wenn ich extra, um kurz vor Feierabend billig einzukaufen, 2x 6 km fahren muss, hab ich nichts gespart.
Brot backe ich selbst. Kuchen, wenn mal sein soll, auch. Kostet dann immer noch weniger als bei 50% gespart und ich kann mir aussuchen, ob ich Billigmehl nehme, oder  regionales (Bio-)Mehl.

 

6.    Frisch kochen statt fertig Gerichte kaufen.

Immer.


7.    Auf Fleisch verzichten (es gibt noch viele andere Gründe gegen Fleisch)

Ich hoffe, du greifst dann nicht zu diesen „tollen“ Ersatzprodukten, sondern zur echten Möhre! Bei uns gibt es Fleisch. Nicht jeden Tag und wenn, dann sind die Portionen klein.

 

8.    Keine emotionalen Käufe tätigen

Aus dem Alter bin ich raus. 😉

 

9.    Alle Kaufentscheidungen mindestens eine Woche aufschieben

Eine Woche oder länger. Manches braucht man dann auch gar nicht mehr.

 

10. Preise vergleichen

Immer.

 

11. Grosspackungen kaufen und unter Freunden aufteilen (Zwiebeln, Mören, etc.)

Ist mir zu pauschal. Ich vergleiche nach Kilopreis. Großpackungen sind nicht immer billiger. Böse Falle!

 

12. Intervallfasten (16:8) damit Du weniger isst, Gewicht reduzierst und Deinem Körper etwas gutes tust

Mach ich eh. Gibt nur 2 Mahlzeiten. Entweder kein Frühstück, oder kein Abendessen. Je nach Situation.

 

13. Essen & Getränke immer von zu Hause mitbringen statt auswärts kaufen.

Immer.

 

14. Ich nutze zu Hause das Internet vom Handy (2. SIM Karte in einem Hotspot).

Hab kein Internet am Handy. 1 Mal WLAN zu Hause ist günstiger, als x Mal mobiles Internet.

 

15. Ich schaue Fernsehen nur noch über Internet ohne Kabelanschluss.

Hier gibt´s eh kein Kabel und erst seit einem Jahr schnelles Internet. 🙂

 

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -
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weniger ist mehr...

14. Ich nutze zu Hause das Internet vom Handy (2. SIM Karte in einem Hotspot).

Hab kein Internet am Handy. 1 Mal WLAN zu Hause ist günstiger, als x Mal mobiles Internet.

Sehe ich ähnlich.Mobiles Internet zuhause zu nutzen, macht zumindest für mich keinen Sinn. Da nutze ich eine günstige Brandbandleitung (50MBit) + WLAN.

Allerdings nutze ich schon seit Jahren für die mobile Telefonie nur noch Prepaid-Tarife. Auf diese Weise gebe ich lediglich ca. 80 Euro/Jahr fürs Handy aus. Das ist schon großzügig kalkuliert und beinhaltet Fehler, wie das versehentliche Nutzen von mobilem "Breitbandinternet ohne Tarif". Ohne diesen Fehler hätte ich letztes Jahr nur drei Mal mit jeweils 20 Euro aufgeladen und das Guthaben wäre noch nicht verbraucht. Die meisten pauschalen Tarife fangen bei 7€ bis 8€/Monat an und führen somit zu Gesamtkosten von mindestens 80€/Jahr aufwärts. Dabei ist man dann vertraglich gebunden und zahlt für jede Zusatzleistung dann extra.

 

Zitat von Frugmas am 21. Januar 2019, 19:40 Uhr

Ein Durchlauferhitzer ist kein Boiler!

Ja, ok. War mein Fehler.

Zitat von Frugmas am 21. Januar 2019, 19:40 Uhr

Legionellen sind keine Keime. Und werden auch nicht getrunken, sondern eingeatmet. Und sind eigentlich für gesunde Menschen unproblematisch.

Ich habe nichts von Legionellen geschrieben, oder?

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -

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weniger ist mehr...

Ich habe hiermit gespart:

-Haushaltsbuch

-Optimierung und Kündigung von Verträgen

-Carsharing

-Holzofen

-Garten zum Nutzgarten umgestalten

-Foodsharing

-seit 10 Jahren keine neue Kleidung ausser Unterwäsche

-keine Impulskäufe / Konsumexzesse

-Verzicht auf Fleisch

-DIY Putzmittel, Kosmetik, Pflege

-DIYMöbel / Upcycling

-antizyklisches Einkaufen

-in hochwertige Dinge investieren

-mit Wunschlisten arbeiten

-Zeitungspapier statt Zewa und Mülltüten aus Zeitungspapier

-Komposthaufen für Erde, natürliche Dünger (Pferdemist) / Jauche

-statt Schwammtüchern gehäkelte Spültücher

-pfleglich mit Eigentum umgehen

-weniger Auto nutzen

-Einkaufszettel machen, tägliche Einkäufe meiden

-Bücherhäuschen nutzen

-keine Fernreisen

-keine Handyverträge

-nicht rauchen

-Haare selbst schneiden, nicht färben

-kostenlose Hobbys für Kinder (Feuerwehr/ THW..)

-mehr laufen

-Defektes reparieren

-Ableger ziehen , Samen aufbewahren

-Kräuter und Heilpflanzen nutzen

-auf Wäschetrockner und Stromfresser verzichten

-Stofftaschentücher nutzen

-Schraubgläser zum einmachen nutzen

-Tees selbst machen

-unterwegs kein Essen to go kaufen

 

Mir würde noch mehr einfallen..

Diese Tipps sind ja nun so uralt...

Mein Spartip:

Ich spare mir den Unterhalt eines eigenes Autos (ich nutze gelegentlich das meinenr Freundin und hab mich da bei den Kaufkosten beteiligt. Hätte ich die Option nicht hätte ich wie früher trotzdem kein eigenes Auto, sondern würde alle heiligen Zeiten mal carsharing nutzen)

Ich denke damit spare ich mehr Geld (und vermutlich auch mehr Lebenszeit), als wenn ich bei dem ganzen Kleinkram herum tue. Ich kaufe im Supermarkt völlig entspannt das, was mir gefällt und bevorzugt auch das deutlich teurere Bioprodukt, weil ich es so will.

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