FIRE-frei mit 47 oder 49
Zitat von Gelöschter Benutzer am 8. November 2023, 2:02 UhrHallo,
erstmal, "Rente mit 63" gibt es ohne Abschläge nach 45 anrechenbaren Jahren ("besonders langjährig Versicherte").
Das heißt aber nicht unbedingt, dass man dann mit 63 in Rente gehen kann. Ab Geburtsjahrgang 1964 ist der Renteneintritt mit 65 ohne Abschläge möglich.
Nur mit Abschlägen kann man nach 35 anrechenbaren Jahren ("langjährig Versicherte") tatsächlich mit 63 in Rente gehen.
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-und-Presse/Presse/Meldungen/2023/230814-rente-63-altersrenten.html
Davon auszugehen, dass das alles so bleibt, ist eher unrealistisch.
Ich frage mich, wovor FIRE eigentlich genau fliehen will. Ein anspruchsvoller Job bietet die Möglichkeit, geistig auf der Höhe zu bleiben, vielfältige Erfahrungen zu machen und wenn man finanziell gesehen jederzeit gehen könnte, wird es doch erst so richtig gut. Da kann man doch eine Gelassenheit an den Tag legen und "Nein" zu dem sagen, was man nicht möchte, dass die Kolleginnen und Kollegen bzw. Vorgesetzte nur so staunen werden.
Teilzeit geht nicht? Aber immerhin gibt es ggf. einen Anspruch drauf:
https://www.gesetze-im-internet.de/tzbfg/__9a.html#:~:text=(1)%20Ein%20Arbeitnehmer%2C%20dessen,zu%20bestimmenden%20Zeitraum%20verringert%20wird.
Eine Anmerkung noch: Das Leben ist nicht so planbar, wie manche sich das vorstellen.
Hallo,
erstmal, "Rente mit 63" gibt es ohne Abschläge nach 45 anrechenbaren Jahren ("besonders langjährig Versicherte").
Das heißt aber nicht unbedingt, dass man dann mit 63 in Rente gehen kann. Ab Geburtsjahrgang 1964 ist der Renteneintritt mit 65 ohne Abschläge möglich.
Nur mit Abschlägen kann man nach 35 anrechenbaren Jahren ("langjährig Versicherte") tatsächlich mit 63 in Rente gehen.
Davon auszugehen, dass das alles so bleibt, ist eher unrealistisch.
Ich frage mich, wovor FIRE eigentlich genau fliehen will. Ein anspruchsvoller Job bietet die Möglichkeit, geistig auf der Höhe zu bleiben, vielfältige Erfahrungen zu machen und wenn man finanziell gesehen jederzeit gehen könnte, wird es doch erst so richtig gut. Da kann man doch eine Gelassenheit an den Tag legen und "Nein" zu dem sagen, was man nicht möchte, dass die Kolleginnen und Kollegen bzw. Vorgesetzte nur so staunen werden.
Teilzeit geht nicht? Aber immerhin gibt es ggf. einen Anspruch drauf:
Eine Anmerkung noch: Das Leben ist nicht so planbar, wie manche sich das vorstellen.
Zitat von Muslime_Frugi am 8. November 2023, 10:54 UhrZitat von Laloba am 8. November 2023, 2:02 UhrIch frage mich, wovor FIRE eigentlich genau fliehen will. Ein anspruchsvoller Job bietet die Möglichkeit, geistig auf der Höhe zu bleiben, vielfältige Erfahrungen zu machen und wenn man finanziell gesehen jederzeit gehen könnte, wird es doch erst so richtig gut. Da kann man doch eine Gelassenheit an den Tag legen und "Nein" zu dem sagen, was man nicht möchte, dass die Kolleginnen und Kollegen bzw. Vorgesetzte nur so staunen werden.
Wenn es gut für ihn läuft wird er sich dahin entwickeln. Dann wird es unbeschwert und leicht. Empfundene Probleme und Enge lösen sich dann auf.
Ist ein mentaler Prozess zu einem inneren Ich. Gelingt nicht jedem.
Zitat von Laloba am 8. November 2023, 2:02 UhrIch frage mich, wovor FIRE eigentlich genau fliehen will. Ein anspruchsvoller Job bietet die Möglichkeit, geistig auf der Höhe zu bleiben, vielfältige Erfahrungen zu machen und wenn man finanziell gesehen jederzeit gehen könnte, wird es doch erst so richtig gut. Da kann man doch eine Gelassenheit an den Tag legen und "Nein" zu dem sagen, was man nicht möchte, dass die Kolleginnen und Kollegen bzw. Vorgesetzte nur so staunen werden.
Wenn es gut für ihn läuft wird er sich dahin entwickeln. Dann wird es unbeschwert und leicht. Empfundene Probleme und Enge lösen sich dann auf.
Ist ein mentaler Prozess zu einem inneren Ich. Gelingt nicht jedem.
Zitat von Achim am 8. November 2023, 19:42 UhrZitat von Laloba am 8. November 2023, 2:02 Uhr"Rente mit 63" gibt es ohne Abschläge nach 45 anrechenbaren Jahren ("besonders langjährig Versicherte").
Das ist aber keine "Rente mit 63", sondern eine "Rente 2 Jahre vor der Zeit", denn bei "besonders langjährig Versicherten" gleitet der Rentenbeginn mit. Momentaner Endausbau: Rente mit 65/0 (wenn Normalo-Rentner mit 67/0 in Rente gehen.
Nur mit Abschlägen kann man nach 35 anrechenbaren Jahren ("langjährig Versicherte") tatsächlich mit 63 in Rente gehen.
Wer die Möglichkeit dazu hat und rechnen kann, macht das. Bei den "langjährig Versicherten" bleibt die frühestmögliche Rentenbezugsmöglichkeit bei 63/0, allerdings steigen mit nach hinten gleitendem Standard-Renteneintrittsalter die Abzüge. Aktuell ist das Standard-Renteneintrittsalter 65/11, 2 Jahre 11 Monate später, also beträgt der Abzug aktuell 10,5%.
Ob man selbst mit einer vollen Altersrente noch weiterarbeitet, hängt von einem selber ab und von den Gegebenheiten. Wer sich mit 63/0 schonmal Geld von der Rentenversicherung überweisen läßt, hat heute ja eine recht flexible Möglichkeit weiterzuarbeiten (und auch: weiterzuverdienen).
Ich frage mich, wovor FIRE eigentlich genau fliehen will. Ein anspruchsvoller Job bietet die Möglichkeit, geistig auf der Höhe zu bleiben, vielfältige Erfahrungen zu machen und wenn man finanziell gesehen jederzeit gehen könnte, wird es doch erst so richtig gut. Da kann man doch eine Gelassenheit an den Tag legen und "Nein" zu dem sagen, was man nicht möchte, dass die Kollegen bzw. Vorgesetzte nur so staunen werden.
Teilzeit geht nicht? Aber immerhin gibt es ggf. einen Anspruch drauf.
Eine Anmerkung noch: Das Leben ist nicht so planbar, wie manche sich das vorstellen.
Ich sehe das genauso wie Du. Erstmal habe ich mir meinen Beruf ja bewußt ausgesucht. Ich mach das ganz gern, was ich da mache, wenngleich ich mich in diesem Leben vermutlich nicht mehr an das frühe Aufstehen gewöhnen werde. Lohnsklaverei ist das also für mich nicht. Ich bin (trotz Teilzeit!) schon lang finanziell unabhängig (heißt: Ich könnte mein Leben ohne Einbuße an Lebensqualität finanzieren, wenn das Gehalt wegfiele), das macht einen in der Tat gelassen.
Vor der Zeit gehen möchte ich eigentlich nicht.
Zitat von Laloba am 8. November 2023, 2:02 Uhr"Rente mit 63" gibt es ohne Abschläge nach 45 anrechenbaren Jahren ("besonders langjährig Versicherte").
Das ist aber keine "Rente mit 63", sondern eine "Rente 2 Jahre vor der Zeit", denn bei "besonders langjährig Versicherten" gleitet der Rentenbeginn mit. Momentaner Endausbau: Rente mit 65/0 (wenn Normalo-Rentner mit 67/0 in Rente gehen.
Nur mit Abschlägen kann man nach 35 anrechenbaren Jahren ("langjährig Versicherte") tatsächlich mit 63 in Rente gehen.
Wer die Möglichkeit dazu hat und rechnen kann, macht das. Bei den "langjährig Versicherten" bleibt die frühestmögliche Rentenbezugsmöglichkeit bei 63/0, allerdings steigen mit nach hinten gleitendem Standard-Renteneintrittsalter die Abzüge. Aktuell ist das Standard-Renteneintrittsalter 65/11, 2 Jahre 11 Monate später, also beträgt der Abzug aktuell 10,5%.
Ob man selbst mit einer vollen Altersrente noch weiterarbeitet, hängt von einem selber ab und von den Gegebenheiten. Wer sich mit 63/0 schonmal Geld von der Rentenversicherung überweisen läßt, hat heute ja eine recht flexible Möglichkeit weiterzuarbeiten (und auch: weiterzuverdienen).
Ich frage mich, wovor FIRE eigentlich genau fliehen will. Ein anspruchsvoller Job bietet die Möglichkeit, geistig auf der Höhe zu bleiben, vielfältige Erfahrungen zu machen und wenn man finanziell gesehen jederzeit gehen könnte, wird es doch erst so richtig gut. Da kann man doch eine Gelassenheit an den Tag legen und "Nein" zu dem sagen, was man nicht möchte, dass die Kollegen bzw. Vorgesetzte nur so staunen werden.
Teilzeit geht nicht? Aber immerhin gibt es ggf. einen Anspruch drauf.
Eine Anmerkung noch: Das Leben ist nicht so planbar, wie manche sich das vorstellen.
Ich sehe das genauso wie Du. Erstmal habe ich mir meinen Beruf ja bewußt ausgesucht. Ich mach das ganz gern, was ich da mache, wenngleich ich mich in diesem Leben vermutlich nicht mehr an das frühe Aufstehen gewöhnen werde. Lohnsklaverei ist das also für mich nicht. Ich bin (trotz Teilzeit!) schon lang finanziell unabhängig (heißt: Ich könnte mein Leben ohne Einbuße an Lebensqualität finanzieren, wenn das Gehalt wegfiele), das macht einen in der Tat gelassen.
Vor der Zeit gehen möchte ich eigentlich nicht.
Zitat von Gelöschter Benutzer am 8. November 2023, 21:40 UhrDas fällt alles unter das Konzept "Rente mit 63", auch wenn der Renteneintritt zeitlich verschoben ist. Siehe Link im ersten Beitrag.
Bei "langjährig Versicherten" (35 Jahre) gibt es keine Rente ohne Abschlag. Fängt bei 63 an. Siehe Link. Der Abschlag verringert (!) sich mit jedem Monat, der näher am Regeleintrittsalter ist. Siehe Link im ersten Beitrag.
Es gibt mittlerweile die Option Teilrente, die individuell vorteilhaft ausgestaltet werden kann.
Früh aufstehen ist auch nicht mein Ding. Fange deshalb nicht vor 10.30 an. Aber das muss natürlich auch möglich sein.
Arbeite fast nur noch im Homeoffice (90 Prozent), ist aber nicht weniger stressig. Vor allem muss man sehen, dass man noch vor die Tür kommt...
Das eigentliche Problem ist aber der eigene Perfektionismus 😉
Wenn man dem entkommen will, holt er einen auch ein, wenn man nicht (angestellt) arbeitet.
Viele Grüße.
Das fällt alles unter das Konzept "Rente mit 63", auch wenn der Renteneintritt zeitlich verschoben ist. Siehe Link im ersten Beitrag.
Bei "langjährig Versicherten" (35 Jahre) gibt es keine Rente ohne Abschlag. Fängt bei 63 an. Siehe Link. Der Abschlag verringert (!) sich mit jedem Monat, der näher am Regeleintrittsalter ist. Siehe Link im ersten Beitrag.
Es gibt mittlerweile die Option Teilrente, die individuell vorteilhaft ausgestaltet werden kann.
Früh aufstehen ist auch nicht mein Ding. Fange deshalb nicht vor 10.30 an. Aber das muss natürlich auch möglich sein.
Arbeite fast nur noch im Homeoffice (90 Prozent), ist aber nicht weniger stressig. Vor allem muss man sehen, dass man noch vor die Tür kommt...
Das eigentliche Problem ist aber der eigene Perfektionismus 😉
Wenn man dem entkommen will, holt er einen auch ein, wenn man nicht (angestellt) arbeitet.
Viele Grüße.
Zitat von Gelöschter Benutzer am 9. November 2023, 0:27 UhrDas eigentliche Problem ist aber der eigene Perfektionismus 😉
Wenn man dem entkommen will, holt er einen auch ein, wenn man nicht (angestellt) arbeitet.
Das kann ich bestätigen. Perfektiionismus und Effizienz. Beides konnte ich im Angestelltendsrsein nicht zufriedenstellend umsetzen, das ist heute anders.
Früh aufstehen ist auch nicht mein Ding. Fange deshalb nicht vor 10.30 an. Aber das muss natürlich auch möglich sein.
Und auch da geht es mir ebenso. Ohnehin höre ich keine Wecker. In der Regel stehen wir gegen neun Uhr auf - aufwachen durch Kaffezeremonie bis 10 Uhr, danach geht meine Freundin zwei, drei Stunden arbeiten und ich erledige Tüddelkram und koche dann Mittag. Nach dem Mittagsschlaf so ab 15 Uhr dann beginnt meine konzentrierte Schaffensphase.
Es ist jedes Mal Drama wenn wir früh irgendwo hin müssen weil Terminvergaben irgendwie schief gelaufen sind. Mein bester Freund wohnt drei Häuser weiter. Er steht jeden morgen um halb fünf auf - ich würde sterben (!) und auch bei meinem aktuellen Job (einen Tag die Woche) probieren unsere Dienstplaner gar nicht mehr mir Frühschichten aufs Auge zu drücken 😎👍
Ich empfinde es als absoluten Luxus, ins Bett gehen und aufstehen zu können wie es mir passt bzw. wenn mein Körper es für richtig hält mich zu wecken.
Auch früher auf der Arbeit wo ich eigentlich immer als Leistungsträger galt, habe ich vormittags eigentlich immer nur simuliert, Kaffe getrunken und mit den Kollegen geklönt und nach der Mittagspause dann effektiv meinen Kram abgearbeitet. Dabei habe ich in den wenigen konzentrierten Stunden nicht weniger geschafft als sie.
Tatsächlich habe ich vor einigen Jahren mal einen umfangreichen Studienartikel dazu gelesen. das war sehr interessant. Es ging um verschiedene Biorhythmen-Typisierungen und die Auswirkungen vor allem auch auf Schulkinder. Gut die Hälfte des Menschen kommen mit frühem Aufstehen je nach Ausprägung schlecht zurecht und sind zu unterschiedlichen Tageszeiten leistungsfähig. Je nachdem, was für ein Typ wir also sind, zwingt uns unsere Normengesellschaft in ein Arbeitsmodell, das mit unserem genetischen bzw. natürlichen Leistungszyklus gar nicht übereinstimmt - zumindest nicht bei allen von uns...und wenn man oben drauf dann noch nicht mal unbedingt toll findet was man zur falschen Zeit arbeitet, dann kann auch sowas auf Dauer echt sehr frustrieren. Bei meiner Allianz Versicherungstante ist es auch so. Sie ist selbstständig und auch nie vormittags zu kriegen, dafür kann man sie aber auch um 22 Uhr problemlos anrufen, macht sie bei mir ja auch 😀 🤷🏻♂️
Ich kann jedem mal empfehlen, mal seinen natürlichen Biorhythmus zu analysieren...
Da sich mein aktuelles Sammelsurium an "beruflichen Aktivitäwen" überwiegend an von zu Haue aus zu erledigenden Aktivitäten zusammensetzt, kann ich recht flexibel und bedarfsgerecht Effektive Phasen der Konzentration oder Arbeit ausführen und dann etwas ganz anderes tun um das ganze etwas aufzubrechen - oder auch einfach einsehen, dass es an bestimmten Tagen keinen Zweck hat was zu tun weil der Kopf "dicht" ist. Dsnn mache ich eben lieber eine Radtour oder gehe Rasen mähen oder Holz hacken oder pimmel einfach nur rum und zieh mir ne Serie rein. Ich habe da kein schlechtes Gewissen mehr (auch das ist Übrungssache 😉) und arbeite eben in Zeit gerechnet nicht mehr sehr viel aber dafür sehr effizient und effektiv.
Ich persönlich wäre nicht mehr bereit, mich für egal welches Gehalt wieder in vorgegebene zeitliche Strukturen stopfen zu lassen.
VG
Max (der jetzt eine kurze Pause gemacht hat um diese Antwort zu schreiben und ein Brot zu essen und jetzt, um 00:30 Uhr weiter das Bad streichen geht) 😎👍
Das eigentliche Problem ist aber der eigene Perfektionismus 😉
Wenn man dem entkommen will, holt er einen auch ein, wenn man nicht (angestellt) arbeitet.
Das kann ich bestätigen. Perfektiionismus und Effizienz. Beides konnte ich im Angestelltendsrsein nicht zufriedenstellend umsetzen, das ist heute anders.
Früh aufstehen ist auch nicht mein Ding. Fange deshalb nicht vor 10.30 an. Aber das muss natürlich auch möglich sein.
Und auch da geht es mir ebenso. Ohnehin höre ich keine Wecker. In der Regel stehen wir gegen neun Uhr auf - aufwachen durch Kaffezeremonie bis 10 Uhr, danach geht meine Freundin zwei, drei Stunden arbeiten und ich erledige Tüddelkram und koche dann Mittag. Nach dem Mittagsschlaf so ab 15 Uhr dann beginnt meine konzentrierte Schaffensphase.
Es ist jedes Mal Drama wenn wir früh irgendwo hin müssen weil Terminvergaben irgendwie schief gelaufen sind. Mein bester Freund wohnt drei Häuser weiter. Er steht jeden morgen um halb fünf auf - ich würde sterben (!) und auch bei meinem aktuellen Job (einen Tag die Woche) probieren unsere Dienstplaner gar nicht mehr mir Frühschichten aufs Auge zu drücken 😎👍
Ich empfinde es als absoluten Luxus, ins Bett gehen und aufstehen zu können wie es mir passt bzw. wenn mein Körper es für richtig hält mich zu wecken.
Auch früher auf der Arbeit wo ich eigentlich immer als Leistungsträger galt, habe ich vormittags eigentlich immer nur simuliert, Kaffe getrunken und mit den Kollegen geklönt und nach der Mittagspause dann effektiv meinen Kram abgearbeitet. Dabei habe ich in den wenigen konzentrierten Stunden nicht weniger geschafft als sie.
Tatsächlich habe ich vor einigen Jahren mal einen umfangreichen Studienartikel dazu gelesen. das war sehr interessant. Es ging um verschiedene Biorhythmen-Typisierungen und die Auswirkungen vor allem auch auf Schulkinder. Gut die Hälfte des Menschen kommen mit frühem Aufstehen je nach Ausprägung schlecht zurecht und sind zu unterschiedlichen Tageszeiten leistungsfähig. Je nachdem, was für ein Typ wir also sind, zwingt uns unsere Normengesellschaft in ein Arbeitsmodell, das mit unserem genetischen bzw. natürlichen Leistungszyklus gar nicht übereinstimmt - zumindest nicht bei allen von uns...und wenn man oben drauf dann noch nicht mal unbedingt toll findet was man zur falschen Zeit arbeitet, dann kann auch sowas auf Dauer echt sehr frustrieren. Bei meiner Allianz Versicherungstante ist es auch so. Sie ist selbstständig und auch nie vormittags zu kriegen, dafür kann man sie aber auch um 22 Uhr problemlos anrufen, macht sie bei mir ja auch 😀 🤷🏻♂️
Ich kann jedem mal empfehlen, mal seinen natürlichen Biorhythmus zu analysieren...
Da sich mein aktuelles Sammelsurium an "beruflichen Aktivitäwen" überwiegend an von zu Haue aus zu erledigenden Aktivitäten zusammensetzt, kann ich recht flexibel und bedarfsgerecht Effektive Phasen der Konzentration oder Arbeit ausführen und dann etwas ganz anderes tun um das ganze etwas aufzubrechen - oder auch einfach einsehen, dass es an bestimmten Tagen keinen Zweck hat was zu tun weil der Kopf "dicht" ist. Dsnn mache ich eben lieber eine Radtour oder gehe Rasen mähen oder Holz hacken oder pimmel einfach nur rum und zieh mir ne Serie rein. Ich habe da kein schlechtes Gewissen mehr (auch das ist Übrungssache 😉) und arbeite eben in Zeit gerechnet nicht mehr sehr viel aber dafür sehr effizient und effektiv.
Ich persönlich wäre nicht mehr bereit, mich für egal welches Gehalt wieder in vorgegebene zeitliche Strukturen stopfen zu lassen.
VG
Max (der jetzt eine kurze Pause gemacht hat um diese Antwort zu schreiben und ein Brot zu essen und jetzt, um 00:30 Uhr weiter das Bad streichen geht) 😎👍
Zitat von FIRE_frei am 5. Juni 2026, 6:35 UhrHallo zusammen,
vor knapp 3 Jahren hatte ich diesen Thread zu meinem FIRE-Vorhaben eröffnet. Vielen Dank an alle für die Rückmeldungen und die kritische Betrachtung.
Damals war der Plan, mit 47 oder 49 Jahren auszusteigen. Inzwischen hat sich einiges entwickelt, sodass ich gerne ein Update geben und eure Einschätzung zu unserem aktuellen Stand hören würde.
Kurz nochmal zu uns:
Ich bin aktuell 46 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder.
Angestellter in einem gut bezahlten Konzernjob, seit über 20 Jahren im selben Unternehmen.Meine Frau arbeitet in Teilzeit.
Eigenes Haus vorhanden und schuldenfrei.
Unser Lebensstil ist eher bodenständig, wir hatten nie das Ziel, möglichst viel Konsum anzuhäufen.
Die finanzielle Situation hat sich seit dem ursprünglichen Beitrag deutlich verbessert.Stand heute sieht es ungefähr so aus:
Ich:
Vermögen ca. 630.000 €, davon 200k Festgeld, 420k Depot mit ETFs und Einzelaktien und Rest inkl. Rücklagen Tagesgeld. Bis Mitte 2027 sollte der Stand >700k betragen.Zsätzliche individuelle Rücklagen ca. 30k
erwartete Kapitalerträge aktuell rund 22k dieses und 24k brutto nächstes Jahr.Meine Frau:
Vermögen Mitte 2027 ca. 100k
zusätzliche Rücklagen ca. 20k
Kapitalerträge 2027 ca. 2,5kGemeinsam:
Haus zu gleichen Teilen
Gemeinschaftsrücklagen aktuell rund 40k für
Haus, Urlaub, Nebenkosten etc.Außerdem bestehen später noch:
gesetzliche Rentenansprüche (aktuell grob etwa 70 Rentenpunkte gemeinsam)
Betriebsrente bei mir (heutiger Stand ca. 1.000 € monatlich)
Riesterverträge
fondsgebundene Alt-LV
voraussichtlich irgendwann eine Erbschaft bei meiner Frau (für die Planung bislang nicht berücksichtigt)Der aktuelle Plan ist, dass wir beide möglichst gemeinsam Mitte 2027 aus dem Berufsleben aussteigen.
Wichtige Punkte dabei:
Wir würden nach einem Dispojahr voraussichtlich beide für 12 Monate ALG I beziehen.
Die GKV-Beiträge in den ersten Jahren sind bereits zurückgelegt
Ein großer Teil unserer monatlichen "Ausgaben" sind eigentlich Rücklagen für Haus, Auto, Urlaub und größere Anschaffungen. Diese Beträge werden zunächst nicht konsumiert.
Unsere tatsächlichen Lebenshaltungskosten liegen daher niedriger als es die Gesamtausgaben auf den ersten Blick vermuten lassen.Aktuell rechnen wir grob mit folgenden monatlichen Beträgen nach FIRE:
Ich:
2,2k/ Monat inkl. 1,5k Einzahlung ins Gemeinschaftskonto und GKV --> steigt später auf 2,5k
Meine Frau: 600 €/Monat inkl. 150 € Gemeinschaftskonto
Gemeinschaftsausgaben inkl. weiterhin konservative Rücklagenbildung für Haus, Urlaub, Nebenkosten, etc. bei 2k/ Monat, gedeckt durch o.g. Einzahlungen, Kindergeld und Kapitalerträge der Rücklagen. Die Rücklagen könnten später auch zurück gefahren werden, wenn der Rücklagenstock entsprechend angewachsen ist und hoffentlich nicht voll gebraucht wird.
Nach unseren Berechnungen sollte das Vermögen langfristig weitgehend stabil bleiben oder nur moderat sinken. Die Kapitalerträge so sollten den Großteil bzw. alle wirklichen Ausgaben abdecken können.Der Job gibt mir persönlich außer dem Gehalt kaum noch etwas und ich hangle mich so durch. Zudem nimmt er natürlich weiterhin viel Zeit und gedankliche Aufmerksamkeit in Anspruch, die ich lieber für Kinder/ Familie und Freizeit einsetzen würde ohne ständig Termine und offene Themen im Kopf zu haben.
Gleichzeitig möchte ich natürlich keine leichtfertige Entscheidung treffen, da wir zwei Kinder haben und meine Frau deutlich weniger Vermögen aufgebaut hat als ich.
Mich würden insbesondere folgende Punkte interessieren:
Seht ihr bei den bisherigen Informationen offensichtliche Risiken (neben Börsencrash, und Inflation) oder Denkfehler?
Welche Erfahrungen habt ihr mit FIRE als Familie mit Kindern gemacht?
Gibt es Aspekte, die ihr rückblickend vor eurem Ausstieg unterschätzt habt?ich freue mich über ehrliches Feedback und auch kritische Hinweise.Viele Grüße!
Hallo zusammen,
vor knapp 3 Jahren hatte ich diesen Thread zu meinem FIRE-Vorhaben eröffnet. Vielen Dank an alle für die Rückmeldungen und die kritische Betrachtung.
Damals war der Plan, mit 47 oder 49 Jahren auszusteigen. Inzwischen hat sich einiges entwickelt, sodass ich gerne ein Update geben und eure Einschätzung zu unserem aktuellen Stand hören würde.
Kurz nochmal zu uns:
Ich bin aktuell 46 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder.
Angestellter in einem gut bezahlten Konzernjob, seit über 20 Jahren im selben Unternehmen.
Meine Frau arbeitet in Teilzeit.
Eigenes Haus vorhanden und schuldenfrei.
Unser Lebensstil ist eher bodenständig, wir hatten nie das Ziel, möglichst viel Konsum anzuhäufen.
Die finanzielle Situation hat sich seit dem ursprünglichen Beitrag deutlich verbessert.
Stand heute sieht es ungefähr so aus:
Ich:
Vermögen ca. 630.000 €, davon 200k Festgeld, 420k Depot mit ETFs und Einzelaktien und Rest inkl. Rücklagen Tagesgeld. Bis Mitte 2027 sollte der Stand >700k betragen.
Zsätzliche individuelle Rücklagen ca. 30k
erwartete Kapitalerträge aktuell rund 22k dieses und 24k brutto nächstes Jahr.
Meine Frau:
Vermögen Mitte 2027 ca. 100k
zusätzliche Rücklagen ca. 20k
Kapitalerträge 2027 ca. 2,5k
Gemeinsam:
Haus zu gleichen Teilen
Gemeinschaftsrücklagen aktuell rund 40k für
Haus, Urlaub, Nebenkosten etc.
Außerdem bestehen später noch:
gesetzliche Rentenansprüche (aktuell grob etwa 70 Rentenpunkte gemeinsam)
Betriebsrente bei mir (heutiger Stand ca. 1.000 € monatlich)
Riesterverträge
fondsgebundene Alt-LV
voraussichtlich irgendwann eine Erbschaft bei meiner Frau (für die Planung bislang nicht berücksichtigt)
Der aktuelle Plan ist, dass wir beide möglichst gemeinsam Mitte 2027 aus dem Berufsleben aussteigen.
Wichtige Punkte dabei:
Wir würden nach einem Dispojahr voraussichtlich beide für 12 Monate ALG I beziehen.
Die GKV-Beiträge in den ersten Jahren sind bereits zurückgelegt
Ein großer Teil unserer monatlichen "Ausgaben" sind eigentlich Rücklagen für Haus, Auto, Urlaub und größere Anschaffungen. Diese Beträge werden zunächst nicht konsumiert.
Unsere tatsächlichen Lebenshaltungskosten liegen daher niedriger als es die Gesamtausgaben auf den ersten Blick vermuten lassen.
Aktuell rechnen wir grob mit folgenden monatlichen Beträgen nach FIRE:
Ich:
2,2k/ Monat inkl. 1,5k Einzahlung ins Gemeinschaftskonto und GKV --> steigt später auf 2,5k
Meine Frau: 600 €/Monat inkl. 150 € Gemeinschaftskonto
Gemeinschaftsausgaben inkl. weiterhin konservative Rücklagenbildung für Haus, Urlaub, Nebenkosten, etc. bei 2k/ Monat, gedeckt durch o.g. Einzahlungen, Kindergeld und Kapitalerträge der Rücklagen. Die Rücklagen könnten später auch zurück gefahren werden, wenn der Rücklagenstock entsprechend angewachsen ist und hoffentlich nicht voll gebraucht wird.
Nach unseren Berechnungen sollte das Vermögen langfristig weitgehend stabil bleiben oder nur moderat sinken. Die Kapitalerträge so sollten den Großteil bzw. alle wirklichen Ausgaben abdecken können.
Der Job gibt mir persönlich außer dem Gehalt kaum noch etwas und ich hangle mich so durch. Zudem nimmt er natürlich weiterhin viel Zeit und gedankliche Aufmerksamkeit in Anspruch, die ich lieber für Kinder/ Familie und Freizeit einsetzen würde ohne ständig Termine und offene Themen im Kopf zu haben.
Gleichzeitig möchte ich natürlich keine leichtfertige Entscheidung treffen, da wir zwei Kinder haben und meine Frau deutlich weniger Vermögen aufgebaut hat als ich.
Mich würden insbesondere folgende Punkte interessieren:
Seht ihr bei den bisherigen Informationen offensichtliche Risiken (neben Börsencrash, und Inflation) oder Denkfehler?
Welche Erfahrungen habt ihr mit FIRE als Familie mit Kindern gemacht?
Gibt es Aspekte, die ihr rückblickend vor eurem Ausstieg unterschätzt habt?ich freue mich über ehrliches Feedback und auch kritische Hinweise.
Viele Grüße!
Zitat von Absprung_2020 am 5. Juni 2026, 8:26 UhrIch glaube zu merken, dass du kein ehrliches feedback willst sondern Bestätigung. Das denke ich deswegen, da du ständig das Wort Rücklagen verwendest anstatt Kosten und Ausgaben.
Woher kommen die Kapitaleinkünfte? Aus euren Ersparnissen nehme ich an. Scheint mir als Dauerwert zu hoch.
Wie alt sind die Kinder, was werden die die nächsten Jahre kosten. Was werden eure eigenen Aktivitäten kosten, habt ihr Pläne?
Das mit dem ALG wurde hier mehrfach besprochen. Ich halte das auch für asozial und ihr werdet da in eurem Alter keine Freude dran haben, es sei es macht euch Spaß die Agentur und evtl. Arbeitgeber dauerhaft anzulügen. Was eure Kinder da mal drüber denken... naja, das müsst ihr selbst wissen.
Wichtigster Punkt, eure Kinder: Ich habe bewusst damals nicht aufgehört, bevor meine nicht vollumfänglich erwachsen und nachhaltig ausgezogen war. Vorbildfunktion im Alltag wollte aufrechterhalten.
Ansonsten was du selbst schreibst: nächstes Jahr willst du 70.000 nehr haben und hast 420.000 € in ETF und Einzelaktien. Wenn der Markt 40% abkackt wars das mit der Planung.
Kurzum: Kann klappen, kann auch richtig knapp werden, je nach Ausgabensituation und Entwicklung der Kids. Und 18 Jahre o.ä. bis zur Gesetzlichen Rente ist lang.
Ich glaube zu merken, dass du kein ehrliches feedback willst sondern Bestätigung. Das denke ich deswegen, da du ständig das Wort Rücklagen verwendest anstatt Kosten und Ausgaben.
Woher kommen die Kapitaleinkünfte? Aus euren Ersparnissen nehme ich an. Scheint mir als Dauerwert zu hoch.
Wie alt sind die Kinder, was werden die die nächsten Jahre kosten. Was werden eure eigenen Aktivitäten kosten, habt ihr Pläne?
Das mit dem ALG wurde hier mehrfach besprochen. Ich halte das auch für asozial und ihr werdet da in eurem Alter keine Freude dran haben, es sei es macht euch Spaß die Agentur und evtl. Arbeitgeber dauerhaft anzulügen. Was eure Kinder da mal drüber denken... naja, das müsst ihr selbst wissen.
Wichtigster Punkt, eure Kinder: Ich habe bewusst damals nicht aufgehört, bevor meine nicht vollumfänglich erwachsen und nachhaltig ausgezogen war. Vorbildfunktion im Alltag wollte aufrechterhalten.
Ansonsten was du selbst schreibst: nächstes Jahr willst du 70.000 nehr haben und hast 420.000 € in ETF und Einzelaktien. Wenn der Markt 40% abkackt wars das mit der Planung.
Kurzum: Kann klappen, kann auch richtig knapp werden, je nach Ausgabensituation und Entwicklung der Kids. Und 18 Jahre o.ä. bis zur Gesetzlichen Rente ist lang.
Zitat von Privatier am 5. Juni 2026, 8:55 UhrZitat von Absprung_2020 am 5. Juni 2026, 8:26 UhrIch glaube zu merken, dass du kein ehrliches feedback willst sondern Bestätigung.
Das denke ich auch und deshalb gibt es erstmal kein detailliertes Feedback...
Bei 47 nächstes Jahr würde ich mindestens 23 Jahre bis zur dahin reduzierten Rente rechnen. Könnte sehr knapp werden...
Zitat von Absprung_2020 am 5. Juni 2026, 8:26 UhrIch glaube zu merken, dass du kein ehrliches feedback willst sondern Bestätigung.
Das denke ich auch und deshalb gibt es erstmal kein detailliertes Feedback...
Bei 47 nächstes Jahr würde ich mindestens 23 Jahre bis zur dahin reduzierten Rente rechnen. Könnte sehr knapp werden...
Zitat von Phototropic am 5. Juni 2026, 9:10 UhrMir fehlt hier komplett die Phantasie, wie dieser Betrag für eine 4 köpfige Familie reichen soll.
Wieso liegt so viel Geld in Festgeld? Dadurch wurde für ca. 30% des liquiden Vermögens der starke Anstieg der letzten Monate verpasst.
Ich habe gerade mal nachgeschaut, ein All World liegt auf 1 Jahressicht bei über +25%.
Vielleicht kannst du eher an deinem Job etwas verändern, anstatt ganz aufzuhören.
Mir fehlt hier komplett die Phantasie, wie dieser Betrag für eine 4 köpfige Familie reichen soll.
Wieso liegt so viel Geld in Festgeld? Dadurch wurde für ca. 30% des liquiden Vermögens der starke Anstieg der letzten Monate verpasst.
Ich habe gerade mal nachgeschaut, ein All World liegt auf 1 Jahressicht bei über +25%.
Vielleicht kannst du eher an deinem Job etwas verändern, anstatt ganz aufzuhören.
Zitat von TakeTwo am 5. Juni 2026, 9:12 UhrSchon mal über (Brücken-) Teilzeit und/oder Sabbatical nachgedacht? Dann hast Du bei Deinem Konzern immer noch einen Fuß in der Tür, Dein Vermögen entwickelt sich in der Zeit weiter.
Für 4 Leute finde ich es viel zu dünn.
Schon mal über (Brücken-) Teilzeit und/oder Sabbatical nachgedacht? Dann hast Du bei Deinem Konzern immer noch einen Fuß in der Tür, Dein Vermögen entwickelt sich in der Zeit weiter.
Für 4 Leute finde ich es viel zu dünn.
Zitat von Knuddel am 5. Juni 2026, 10:11 UhrSeht ihr bei den bisherigen Informationen offensichtliche Risiken (neben Börsencrash, und Inflation) oder Denkfehler?
Naja, ohne Börsencrash und mit wenig Inflation reicht euch das wohl bis zur Rente, und die Rente reicht bei niedriger Inflation dann auch.
Aber genau DAS sind doch die offensichtlichen Risiken für die man planen muss. Daher verstehe ich die Frage nicht so recht. Und die Zuversicht dass da in den 20 Jahren bis zu eurer Rente (und dann noch in 20 Jahren Rente) nichts unvorhergesehenes passiert hätte ich nicht.
Seht ihr bei den bisherigen Informationen offensichtliche Risiken (neben Börsencrash, und Inflation) oder Denkfehler?
Naja, ohne Börsencrash und mit wenig Inflation reicht euch das wohl bis zur Rente, und die Rente reicht bei niedriger Inflation dann auch.
Aber genau DAS sind doch die offensichtlichen Risiken für die man planen muss. Daher verstehe ich die Frage nicht so recht. Und die Zuversicht dass da in den 20 Jahren bis zu eurer Rente (und dann noch in 20 Jahren Rente) nichts unvorhergesehenes passiert hätte ich nicht.
Zitat von FIRE_frei am 5. Juni 2026, 13:02 UhrZitat von Absprung_2020 am 5. Juni 2026, 8:26 UhrIch glaube zu merken, dass du kein ehrliches feedback willst sondern Bestätigung. Das denke ich
,da du ständig das Wort Rücklagen verwendest anstatt Kosten und Ausgaben.Woher kommen die Kapitaleinkünfte? Aus euren Ersparnissen nehme ich an. Scheint mir als Dauerwert zu hoch.
Wie alt sind die Kinder, was werden die die nächsten Jahre kosten. Was werden eure eigenen Aktivitäten kosten, habt ihr Pläne?
Vielen Dank für die schnellen Rückmeldungen. Es hilft immer, Input von außen zu bekommen, da es sehr schwer ist, sich neutral ein Bild zu machen von der eigenen Situation, wenn man auch Szenarien durchgerechnet hat.
Das Wort "Rücklagen" verwende ich oft, da mir in vielen Fire-Planungen auffällt, dass diese nicht oder nur knapp berücksichtigt werden, obwohl aus meiner Sicht essenziell. Stattdessen könnte man sich auch das Vermögen schönrechnen. Nur, wenn z.b. das Dach irgendwann fällig wird, schwindet das Vermögen schnell.
Ich fülle mehrere "Töpfe" mit Recht hohen Beträgen, um größere Zukunftsrausgaben abdecken zu können -und plane das nach Fire auch noch zu tun. Diese Töpfe leeren sich aber nicht plötzlich komplett und erwirtschaften momentan sogar noch selbst Erträge. Zudem kann man die Monatsbeträge auch reduzieren, sollten die Einnahmen mal schwächeln.
Die Kapitaleinkünfte kommen aus den Depots und den Festgeldern. Ziel ist es schon, die 2000/ Monat dauerhaft zu halten. Ohne andere Einkünfte fallen dann auch keine Steuern ("nur" GKV) mehr an.
Die Kinder sind ein guter Punkt und der einzige, der mir wirklich etwas Sorgen bereitet, auch bzgl.Vorbildfunktion etc. Dem gegenüber steht aber die Zeit die ich für die beiden (11 und 8) mehr zur Verfügung hätte. Und: noch 10 Jahre so weiter zu machen, ist keine Alternative.
Zitat von Phototropic am 5. Juni 2026, 9:10 UhrMir fehlt hier komplett die Phantasie, wie dieser Betrag für eine 4 köpfige Familie reichen soll.
Wieso liegt so viel Geld in Festgeld? Dadurch wurde für ca. 30% des liquiden Vermögens der starke Anstieg der letzten Monate verpasst.
Ich habe gerade mal nachgeschaut, ein All World liegt auf 1 Jahressicht bei über +25%.
Unsere regelmäßigen Ausgaben haben sich in den letzten 10 Jahren nicht geändert, bis auf Wegfall von Kreditraten und Kinderbetreuung. Anfang des Monats verbleibt nur das Budget auf den Girokonten und das passt soweit. Für außergewöhnliche Kosten gibt es die Töpfe. Wir mussten uns bisher auch nicht stark anstrengen, um das Budget zu halten, trotz Urlaub, Konzerten, Sport der Kinder, etc.
Manchen ist die Festgeldquote zu hoch, manchen zu niedrig. Ich habe mir dadurch etwas Sicherheit erkauft, bei möglichen Crashs nicht blank dazustehen und an die 10 Jahre nur vom Festgeld leben zu können und Tiefs auszusetzen, wenn das nötig sein sollte. Dass es rückblickend lukrativer gewesen wäre, alles in ETFs zu stecken, ist klar.
Zitat von TakeTwo am 5. Juni 2026, 9:12 UhrSchon mal über (Brücken-) Teilzeit und/oder Sabbatical nachgedacht? Dann hast Du bei Deinem Konzern immer noch einen Fuß in der Tür, Dein Vermögen entwickelt sich in der Zeit weiter.
Habe ich, aber Teilzeit hieße bei mir, das gleiche zu tun, nur mit weniger Gehalt (würde aber auch nicht akzeptiert werden). Sabbatical o.ä. gibt es leider nicht. Daher ist die Alternative nur, Vollzeit noch etwas länger zu arbeiten, um mehr Sicherheitspuffer aufzubauen.
Das ist momentan die Überlegung.
Zitat von Absprung_2020 am 5. Juni 2026, 8:26 UhrIch glaube zu merken, dass du kein ehrliches feedback willst sondern Bestätigung. Das denke ich
,da du ständig das Wort Rücklagen verwendest anstatt Kosten und Ausgaben.Woher kommen die Kapitaleinkünfte? Aus euren Ersparnissen nehme ich an. Scheint mir als Dauerwert zu hoch.
Wie alt sind die Kinder, was werden die die nächsten Jahre kosten. Was werden eure eigenen Aktivitäten kosten, habt ihr Pläne?
Vielen Dank für die schnellen Rückmeldungen. Es hilft immer, Input von außen zu bekommen, da es sehr schwer ist, sich neutral ein Bild zu machen von der eigenen Situation, wenn man auch Szenarien durchgerechnet hat.
Das Wort "Rücklagen" verwende ich oft, da mir in vielen Fire-Planungen auffällt, dass diese nicht oder nur knapp berücksichtigt werden, obwohl aus meiner Sicht essenziell. Stattdessen könnte man sich auch das Vermögen schönrechnen. Nur, wenn z.b. das Dach irgendwann fällig wird, schwindet das Vermögen schnell.
Ich fülle mehrere "Töpfe" mit Recht hohen Beträgen, um größere Zukunftsrausgaben abdecken zu können -und plane das nach Fire auch noch zu tun. Diese Töpfe leeren sich aber nicht plötzlich komplett und erwirtschaften momentan sogar noch selbst Erträge. Zudem kann man die Monatsbeträge auch reduzieren, sollten die Einnahmen mal schwächeln.
Die Kapitaleinkünfte kommen aus den Depots und den Festgeldern. Ziel ist es schon, die 2000/ Monat dauerhaft zu halten. Ohne andere Einkünfte fallen dann auch keine Steuern ("nur" GKV) mehr an.
Die Kinder sind ein guter Punkt und der einzige, der mir wirklich etwas Sorgen bereitet, auch bzgl.Vorbildfunktion etc. Dem gegenüber steht aber die Zeit die ich für die beiden (11 und 8) mehr zur Verfügung hätte. Und: noch 10 Jahre so weiter zu machen, ist keine Alternative.
Zitat von Phototropic am 5. Juni 2026, 9:10 UhrMir fehlt hier komplett die Phantasie, wie dieser Betrag für eine 4 köpfige Familie reichen soll.
Wieso liegt so viel Geld in Festgeld? Dadurch wurde für ca. 30% des liquiden Vermögens der starke Anstieg der letzten Monate verpasst.
Ich habe gerade mal nachgeschaut, ein All World liegt auf 1 Jahressicht bei über +25%.
Unsere regelmäßigen Ausgaben haben sich in den letzten 10 Jahren nicht geändert, bis auf Wegfall von Kreditraten und Kinderbetreuung. Anfang des Monats verbleibt nur das Budget auf den Girokonten und das passt soweit. Für außergewöhnliche Kosten gibt es die Töpfe. Wir mussten uns bisher auch nicht stark anstrengen, um das Budget zu halten, trotz Urlaub, Konzerten, Sport der Kinder, etc.
Manchen ist die Festgeldquote zu hoch, manchen zu niedrig. Ich habe mir dadurch etwas Sicherheit erkauft, bei möglichen Crashs nicht blank dazustehen und an die 10 Jahre nur vom Festgeld leben zu können und Tiefs auszusetzen, wenn das nötig sein sollte. Dass es rückblickend lukrativer gewesen wäre, alles in ETFs zu stecken, ist klar.
Zitat von TakeTwo am 5. Juni 2026, 9:12 UhrSchon mal über (Brücken-) Teilzeit und/oder Sabbatical nachgedacht? Dann hast Du bei Deinem Konzern immer noch einen Fuß in der Tür, Dein Vermögen entwickelt sich in der Zeit weiter.
Habe ich, aber Teilzeit hieße bei mir, das gleiche zu tun, nur mit weniger Gehalt (würde aber auch nicht akzeptiert werden). Sabbatical o.ä. gibt es leider nicht. Daher ist die Alternative nur, Vollzeit noch etwas länger zu arbeiten, um mehr Sicherheitspuffer aufzubauen.
Das ist momentan die Überlegung.
Zitat von TakeTwo am 5. Juni 2026, 14:23 UhrHast Du schon gefragt? Dachte ich auch immer, als ich dann mit einer nachvollziehbaren Begründung gefragt hab, ging es doch.
Betrifft sowohl Teilzeit, als auch Sabbatical. Man muss zäh sein, in Teilzeit konsequent auch die Reduzierung der Aufgaben einfordern.
Nach einer Auszeit kriegt man vielleicht erstmal die weniger attraktiven Aufgaben zugeteilt, keine Beförderung, keine Gehaltserhöhung, aber hey, Du wolltest ja eh ganz aufhören. Vielleicht steht man als erstes auf der Abschuß Liste, Abfindung nach 20 Jahren ist auch ok.
Der Arbeitsmarkt ist nicht mehr so toll, freiwillig ohne Not so einen Job aufzugeben, muss schon hoher Leidensdruck vorhanden sein.
Hast Du schon gefragt? Dachte ich auch immer, als ich dann mit einer nachvollziehbaren Begründung gefragt hab, ging es doch.
Betrifft sowohl Teilzeit, als auch Sabbatical. Man muss zäh sein, in Teilzeit konsequent auch die Reduzierung der Aufgaben einfordern.
Nach einer Auszeit kriegt man vielleicht erstmal die weniger attraktiven Aufgaben zugeteilt, keine Beförderung, keine Gehaltserhöhung, aber hey, Du wolltest ja eh ganz aufhören. Vielleicht steht man als erstes auf der Abschuß Liste, Abfindung nach 20 Jahren ist auch ok.
Der Arbeitsmarkt ist nicht mehr so toll, freiwillig ohne Not so einen Job aufzugeben, muss schon hoher Leidensdruck vorhanden sein.
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 6. Juni 2026, 8:26 UhrHaus zählt zum Vermögen. Punkt. Kosten/Rücklagen für das Haus hängen von Größe und Alter ab, der Wert zusätzlich von der Lage. Es kann also niemand abschätzen, ob Deine Rücklagen plausibel sind/bleiben und ob das Vermögen vom Haus evtl. eine Lücke schließen kann (durch Verkauf).
Kosten für die Kinder werden steigen und das Interesse der Kinder an den eigenen Eltern wird (zeitweise) sinken, unweigerlich.
Summe für FIRE wäre mir viel zu knapp, aber gut, ich bin auch kein Frugalist.
Was mir völlig fehlt, ist ein Plan, was Du/Ihr während FIRE tun wollt, also womit füllt ihr den Tag? Die Kinder brauchen mit 8/11 keine Vollbetreuung mehr, die werden zunehmend eigenständiger. Also was ist die Idee für die nächsten 20 Jahre?
Haus zählt zum Vermögen. Punkt. Kosten/Rücklagen für das Haus hängen von Größe und Alter ab, der Wert zusätzlich von der Lage. Es kann also niemand abschätzen, ob Deine Rücklagen plausibel sind/bleiben und ob das Vermögen vom Haus evtl. eine Lücke schließen kann (durch Verkauf).
Kosten für die Kinder werden steigen und das Interesse der Kinder an den eigenen Eltern wird (zeitweise) sinken, unweigerlich.
Summe für FIRE wäre mir viel zu knapp, aber gut, ich bin auch kein Frugalist.
Was mir völlig fehlt, ist ein Plan, was Du/Ihr während FIRE tun wollt, also womit füllt ihr den Tag? Die Kinder brauchen mit 8/11 keine Vollbetreuung mehr, die werden zunehmend eigenständiger. Also was ist die Idee für die nächsten 20 Jahre?
Zitat von Absprung_2020 am 6. Juni 2026, 8:42 Uhr"Dem gegenüber steht aber die Zeit die ich für die beiden (11 und 8) mehr zur Verfügung hätte." Schreibst du @fire_frei
Wie oben geschrieben, das ist leider sehr rosarot, dass du denkst, Kinder wenige Jahre vor der Pubertät sind dazu da, dass du dann mehr Zeit mit denen verbringen könntest. Die werden in wenigen Jahren genau das Gegenteil anstreben, und wie die Biologie das vorsieht, sich von dir/euch abkoppeln.
Dass das bei dir "keineswegs so nicht weitergehen kann", das glaub ich dir ja, aber da muss gedanklicher mehr Fleisch an den Knochen.
"Dem gegenüber steht aber die Zeit die ich für die beiden (11 und 8) mehr zur Verfügung hätte." Schreibst du @fire_frei
Wie oben geschrieben, das ist leider sehr rosarot, dass du denkst, Kinder wenige Jahre vor der Pubertät sind dazu da, dass du dann mehr Zeit mit denen verbringen könntest. Die werden in wenigen Jahren genau das Gegenteil anstreben, und wie die Biologie das vorsieht, sich von dir/euch abkoppeln.
Dass das bei dir "keineswegs so nicht weitergehen kann", das glaub ich dir ja, aber da muss gedanklicher mehr Fleisch an den Knochen.
Zitat von Dexia am 6. Juni 2026, 9:11 UhrHallo Fire-frei, gedanklich bin ich in einer ziemlich ähnlichen Situation wie Du. Du hast hier bereits ein ordentliches Sicherheitspaket Dir aufgebaut, sollte beruflich etwas schiefgehen, dann kannst Du darauf als Backup Lösung zurückgreifen. Meine persönliche Meinung ist ebenfalls, nicht alles in Aktien oder ETFs zu investieren, finde ich gut und mache ich ebenfalls so. Klar man verschenkt hier Rendite aber es beruhigt mein persönliches Sicherheitsempfinden und wir müssen ja schließlich damit leben. Und falls mal was ist, kann man schnell auf dieses Geld zurückgreifen oder auch neue Aktien nach- kaufen. ;o)
Tja, die Sache ist immer, was wäre wenn. Ich sehe halt momentan auch die Gefahr, dass die nächsten Jahre in Deutschland und Europa schwierig werden, in Hinsicht auf die wirtschaftliche Entwicklung. Wie gesagt, ist meine persönliche Meinung und Einschätzung. Von daher denke ich auch momentan, wenn man einen gut bezahlten Job wie Du hat, würde ich noch etwas durchhalten und etwas zu schauen wie sich alles entwickelt. Praktisch könntest Du bereits aufhören aber wenn wir wirklich in eine mehrjährige Rezession geraten wird es schwierig für uns.
Zudem denke ich, dass du ein ähnliches Mindset hast wie ich, man kann im Beruf schlecht nein sagen. Ich denke dies ist eventuell einer der Hauptgründe warum Du Dich auch so unwohl fühlst? Zumindest ist es bei mir der Fall, man kümmert sich um Dinge die nicht wirklich sein Aufgabengebiet sind , da man sieht es läuft ansonsten falsch oder um es nicht in einer Katastrophe enden zu lassen.
Mein Ziel ist es, mein Denken diesbezüglich etwas runter zu fahren, alle Probleme können wir nicht erledigen und abstellen. Und do mehr Zeit und Energie wieder für die Familie zu bekommen.
Frage, kannst Du Deine Arbeit von zu Hause eventuell ausbauen? Homeoffice ist hier eventuell hilfreich, man muss aber konsequent zu sich selber sein und nicht noch mehr von zu Hause arbeiten als wenn man auf der Firma wäre. Diesen Fehler hatte ich ebenfalls gemacht und Belastung war dann Anfangs höher als niedriger.
Sorry, wollte eigentlich nur kurz Antworten, deswegen meine kurze Antwort: Sehen es als Erfolg an, bereits in einer so sicheren und komfortablen Situation zu sein und schalte beruflich einen Gang runter. ;o)
Hallo Fire-frei, gedanklich bin ich in einer ziemlich ähnlichen Situation wie Du. Du hast hier bereits ein ordentliches Sicherheitspaket Dir aufgebaut, sollte beruflich etwas schiefgehen, dann kannst Du darauf als Backup Lösung zurückgreifen. Meine persönliche Meinung ist ebenfalls, nicht alles in Aktien oder ETFs zu investieren, finde ich gut und mache ich ebenfalls so. Klar man verschenkt hier Rendite aber es beruhigt mein persönliches Sicherheitsempfinden und wir müssen ja schließlich damit leben. Und falls mal was ist, kann man schnell auf dieses Geld zurückgreifen oder auch neue Aktien nach- kaufen. ;o)
Tja, die Sache ist immer, was wäre wenn. Ich sehe halt momentan auch die Gefahr, dass die nächsten Jahre in Deutschland und Europa schwierig werden, in Hinsicht auf die wirtschaftliche Entwicklung. Wie gesagt, ist meine persönliche Meinung und Einschätzung. Von daher denke ich auch momentan, wenn man einen gut bezahlten Job wie Du hat, würde ich noch etwas durchhalten und etwas zu schauen wie sich alles entwickelt. Praktisch könntest Du bereits aufhören aber wenn wir wirklich in eine mehrjährige Rezession geraten wird es schwierig für uns.
Zudem denke ich, dass du ein ähnliches Mindset hast wie ich, man kann im Beruf schlecht nein sagen. Ich denke dies ist eventuell einer der Hauptgründe warum Du Dich auch so unwohl fühlst? Zumindest ist es bei mir der Fall, man kümmert sich um Dinge die nicht wirklich sein Aufgabengebiet sind , da man sieht es läuft ansonsten falsch oder um es nicht in einer Katastrophe enden zu lassen.
Mein Ziel ist es, mein Denken diesbezüglich etwas runter zu fahren, alle Probleme können wir nicht erledigen und abstellen. Und do mehr Zeit und Energie wieder für die Familie zu bekommen.
Frage, kannst Du Deine Arbeit von zu Hause eventuell ausbauen? Homeoffice ist hier eventuell hilfreich, man muss aber konsequent zu sich selber sein und nicht noch mehr von zu Hause arbeiten als wenn man auf der Firma wäre. Diesen Fehler hatte ich ebenfalls gemacht und Belastung war dann Anfangs höher als niedriger.
Sorry, wollte eigentlich nur kurz Antworten, deswegen meine kurze Antwort: Sehen es als Erfolg an, bereits in einer so sicheren und komfortablen Situation zu sein und schalte beruflich einen Gang runter. ;o)
Zitat von Muslime_Frugi am 7. Juni 2026, 0:01 UhrLieber @fire_frei
habe deinen Post am Donnerstag auf dem Beifahrersitz off to Lago Maggiore gelesen.
Hier angekommen ein sehr netter Abend mit dem Gastgeber.
Altes Anwesen, ehemaliger Bauernhof. Liebe- und stilvoll mit ordentlich Geld saniert. Sehr familiär und lediglich 4 Zimmer. Die Gastgeber teilen quasi ihr Wohn- und Esszimmer.Warum die Vorgeschichte? Der Gastgeber erzählte in Südafrika eine IT Consulting Firma mit bis zuletzt 150 Mitarbeiter gehabt zu haben.
Dann Verkauf und einige Jahre ein Fischrestaurant in SA betrieben.
mit nicht ganz 50 das Anwesen am Lago gekauft und gut 3 Jahre restauriert.Geplant als Privatierruhesitz. 7 Monate am Lago und im Winter 5 in SA.
Dann wurde es doch langweilig. In den 7 Monaten die 4 Zimmer an Gäste vermietet. Frühstück und optional ein Abendmenue angeboten, um die Kochleidenschaft auszuleben und Begegnungen zu haben.
War ein total interessanter und spannender Austausch, da ich auch 7 Jahe Vertrieb in Afrika gemacht hatte.Musste an dich denken und habe mich gefragt was an deinem Plan so spannend ist und wie inspirierend es gewesen wäre, sich über ein frustriertes Arbeitsleben ohne Erfüllung, ein um sich selbst drehen, Longevity, Dispo, KV Optimirung, ALG Abgreifen und andere derlei Themen auszutauschen gewesen wäre?
Nur so als Gedankenanregung.
Ansonsten: Wäre mir auch in dem Alter/Familienkonstellation viel zu knapp, mit fast pubertären Kindern unpassend.
Aber ok, wir sind ja in einem Frugalistenforum. Da darf es gerne progressiv und knapp zugehen.
Lieber @fire_frei
habe deinen Post am Donnerstag auf dem Beifahrersitz off to Lago Maggiore gelesen.
Hier angekommen ein sehr netter Abend mit dem Gastgeber.
Altes Anwesen, ehemaliger Bauernhof. Liebe- und stilvoll mit ordentlich Geld saniert. Sehr familiär und lediglich 4 Zimmer. Die Gastgeber teilen quasi ihr Wohn- und Esszimmer.
Warum die Vorgeschichte? Der Gastgeber erzählte in Südafrika eine IT Consulting Firma mit bis zuletzt 150 Mitarbeiter gehabt zu haben.
Dann Verkauf und einige Jahre ein Fischrestaurant in SA betrieben.
mit nicht ganz 50 das Anwesen am Lago gekauft und gut 3 Jahre restauriert.
Geplant als Privatierruhesitz. 7 Monate am Lago und im Winter 5 in SA.
Dann wurde es doch langweilig. In den 7 Monaten die 4 Zimmer an Gäste vermietet. Frühstück und optional ein Abendmenue angeboten, um die Kochleidenschaft auszuleben und Begegnungen zu haben.
War ein total interessanter und spannender Austausch, da ich auch 7 Jahe Vertrieb in Afrika gemacht hatte.
Musste an dich denken und habe mich gefragt was an deinem Plan so spannend ist und wie inspirierend es gewesen wäre, sich über ein frustriertes Arbeitsleben ohne Erfüllung, ein um sich selbst drehen, Longevity, Dispo, KV Optimirung, ALG Abgreifen und andere derlei Themen auszutauschen gewesen wäre?
Nur so als Gedankenanregung.
Ansonsten: Wäre mir auch in dem Alter/Familienkonstellation viel zu knapp, mit fast pubertären Kindern unpassend.
Aber ok, wir sind ja in einem Frugalistenforum. Da darf es gerne progressiv und knapp zugehen.
Zitat von Privatier am 7. Juni 2026, 8:24 Uhr@Muslime_Frugi Warum bist du eigentlich so unentspannt in letzter Zeit? Hast du etwa ein frustriertes Arbeitsleben?
@Muslime_Frugi Warum bist du eigentlich so unentspannt in letzter Zeit? Hast du etwa ein frustriertes Arbeitsleben?
Zitat von Life am 7. Juni 2026, 16:05 UhrHallo Fire_frei,
Wenn du kinderlos wärst, könnte ich mir vorstellen, dass es für dich alleine reicht. Aber was ist, wenn deine Kinder mehr Geld beanspruchen für Hobbies oder später fürs Studium? Das wäre bei mir der springende Punkt. Ich würde erst dann wirklich Fire gehen (kündigen), wenn die Kinder nicht mehr auf Unterstützung angewiesen sind. Vielleicht wäre bis dahin 80% möglich (3 Tages Wochenende)? Oder du behältst deinen Job und gibst nicht mehr 100%, nur so viel Einsatz wie notwendig. Nach 8 Stunden Feierabend machen, denken „genug gearbeitet für heute, morgen ist auch ein Tag“ und auf Selbstfürsorge achten. Wie kannst du es schaffen, dass du heute ein schönes Leben hast? Ich rechne damit, dass die wirtschafts- und arbeitsmarktlage weiter runtergeht oder seitwärts verläuft. Dann könnten die jobchancen für Arbeitssuchende schlechter sein. Das sind die Gründe weshalb ich auch jeden Morgen aufstehe und arbeiten gehe. Zumindest solange bis unsere Kinder noch in der Schule bzw. im Studium sind. Alles Gute für dich.
Hallo Fire_frei,
Wenn du kinderlos wärst, könnte ich mir vorstellen, dass es für dich alleine reicht. Aber was ist, wenn deine Kinder mehr Geld beanspruchen für Hobbies oder später fürs Studium? Das wäre bei mir der springende Punkt. Ich würde erst dann wirklich Fire gehen (kündigen), wenn die Kinder nicht mehr auf Unterstützung angewiesen sind. Vielleicht wäre bis dahin 80% möglich (3 Tages Wochenende)? Oder du behältst deinen Job und gibst nicht mehr 100%, nur so viel Einsatz wie notwendig. Nach 8 Stunden Feierabend machen, denken „genug gearbeitet für heute, morgen ist auch ein Tag“ und auf Selbstfürsorge achten. Wie kannst du es schaffen, dass du heute ein schönes Leben hast? Ich rechne damit, dass die wirtschafts- und arbeitsmarktlage weiter runtergeht oder seitwärts verläuft. Dann könnten die jobchancen für Arbeitssuchende schlechter sein. Das sind die Gründe weshalb ich auch jeden Morgen aufstehe und arbeiten gehe. Zumindest solange bis unsere Kinder noch in der Schule bzw. im Studium sind. Alles Gute für dich.
Zitat von exitus2022 am 7. Juni 2026, 16:13 UhrZitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 6. Juni 2026, 8:26 Uhr...
Was mir völlig fehlt, ist ein Plan, was Du/Ihr während FIRE tun wollt, also womit füllt ihr den Tag? ...
Ein guter und m.E. WICHTIGER Punkt!
Ich hatte mich ja 2000 hier im Forum angemeldet, als ich zu der Erkenntnis gelangt bin, dass ich "FI" erreicht hatte ...
Hatte dann aber auch eine Reflexionsphase, WIE ich meine spätere Freiheit genießen will - und nach der Klärung, dass (und wie) ich viel reisen will, noch ein OMY zum abwarten, bis ein Ende der Corona-Reisebeschränkungen absehbar wurde ...
+ erst für den Sportbootführerschein angemeldet - und DANACH den Job gekündigt 😉
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 6. Juni 2026, 8:26 Uhr...
Was mir völlig fehlt, ist ein Plan, was Du/Ihr während FIRE tun wollt, also womit füllt ihr den Tag? ...
Ein guter und m.E. WICHTIGER Punkt!
Ich hatte mich ja 2000 hier im Forum angemeldet, als ich zu der Erkenntnis gelangt bin, dass ich "FI" erreicht hatte ...
Hatte dann aber auch eine Reflexionsphase, WIE ich meine spätere Freiheit genießen will - und nach der Klärung, dass (und wie) ich viel reisen will, noch ein OMY zum abwarten, bis ein Ende der Corona-Reisebeschränkungen absehbar wurde ...
+ erst für den Sportbootführerschein angemeldet - und DANACH den Job gekündigt 😉