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Erläuterungen

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Nun, Ende 2020, hoffentlich nicht zu ausschweifend, meine Erläuterung zu meinem seit 2018 bestehenden Profil und meiner „Denke“:

Damals, ca. April/Mai 2018 hatte ich das zeitliche Ende meines Erwerbslebens festgelegt, genau in der Zeit als ich auch hier die Seite Frugalisten.de entdeckte hatte. Ein interessanter zeitlicher Match 😊. Den Grundsatzgedanken nicht bis zum Eintritt in die gesetzliche Rente arbeiten zu müssen, den gab es aber schon immer; umso erfreulicher in 2018 seine eigene Zielsetzung, wenn auch mit anderem Planungsehrgeiz (positiv gemeint!), bei anderen zu lesen, insbesondere bei Oliver hier im Blog.

Meine Basis:

In den letzten Jahren meiner Schulzeit war für mich die Aussicht vollkommen irrational, 40 Jahre jeden Morgen um halb sieben o.ä. aufzustehen und ohne Pause irgendwas zu tun, was von anderen entschieden wurde. Unmenschlich gar. Sogar eine (ungewollte) Obdachlosigkeit sah ich als mögliche Realität auf mich zukommen, da jeden Tag noch mehr Zeit aufzuwenden als für die Schule (und da hatte man ja seine Pausen und Freizeit) war für mich weder vorstellbar noch ein dauerhafter Lebensentwurf. Eine Leidenszeit! Seit der fünften war ich quasi lernresistent und dass ich das Abitur gerade so irgendwie mit Sport, Kunst und sog. Orchideenfächern (das ging damals) abgelegt hatte ist im Rückblick als Wunder zu bezeichnen. Aber genug der Selbstpsychologie! Schulleistungsseitig waren meine „Kognitiv-Neuronen“ wohl nicht richtig verknüpft, und nach 20-monatigem Zivildienst zzgl. längerem betrieblichen Praktikum fiel mir das Studium (etwas Naturwissenschaftliches) relativ leicht.

Meine Einstellung zum Geld hat sich in dieser Zeit entwickelt wie folgt: Mit ca. 20, nach 2 Wochen Urlaub im Zelt an der Atlantikküste stand das Ziel fest: In 14 Tagen hatte ich 600 Mark gebraucht, inkl. allem. Logisch: Das sind dann 1.200 Mark/mon = 14.400 Mark im Jahr. Bei damals 6% Zins für Rentenpapiere wären das schlappe 250.000 Mark die ich unbedingt ansparen musste. Machbar! „Lebenslang im Zelt am Atlantik, tausendmal besser als im Reihenhaus in DE!“ Ich hatte also eine Idee für mich, gleichwohl sich die im Laufe der Jahre deutlich relativierte: Familie, Wohnung, Versicherungen …., die deutsche Standardexistenz eben. Bewusste Sparsamkeit bzw. Frugalismus, war nie ein Thema für mich, sondern ich lebte einfach so wie es meine Verhältnisse möglich machten: Auch bei nur z.B. 180 Mark im Monat während des Betriebspraktikums oder eben später dann eine teure Fernreise… ich war immer zufrieden und ich empfand es überhaupt nicht wertvoller in der Lodge in Südafrika zu sein als mein Urlaub am Atlantik mit dem Zelt damals. Mangel wurde von mir nie als Mangel empfunden, und das gilt bis heute. Allenfalls wird’s mal anders, so what?

Das scheint im Nachhinein von erheblichem Vorteil gewesen zu sein, denn wo andere (beruflich, monetär…) offen ehrgeizig und nie zufrieden waren und dann z.T. scheiterten gings bei mir immer relativ unehrgeizig und entspannt weiter. Was ging, das ging, wenn es mal nicht ging, gings halt nicht. Das galt stets für alle Themen. Ja, jetzt in 2020 sogar FIRE. Freunde und ehemalige Kollegen können sich das alles gar nicht vorstellen wie das möglich war und wie das funktionieren kann zukünftig.

Mein (berufliches) Dasein:

Bereits in der Schulzeit war mir klar (Beobachtung Sportverein und Ehrenamtstätigkeit): Die Engagierten arbeiten für die Hallodris mit. Spätestens während der Assistentenzeit an der Uni war dann klar (drittmittelfinanzierte Stelle in der Industrie): Das stimmt(!), sowie: Alle arbeiten für den Firmengewinn, der Firmengewinn gehört dem Kapitalgeber, und die Stammkapital sowie EK-Verzinsung liegt über dem marktüblichen Zins. Erkenntnis für mich: An Firmen beteiligen, also Aktien kaufen sowie Geld für eine eigene Firma sparen. Idealfall: Beides!

Nach vier Jahren im Berufsleben hatte ich die Gelegenheit mich mit Kollegen selbstständig zu machen. Also Gesellschafter-Geschäftsführer mit auch mal 50-60 Stunden pro Woche; Verantwortung und Kundenkontakt, Innendienst und Außendienst, Personal einarbeiten, key-accounts streicheln. 10 Mitarbeiter, der Arbeitsbereich war etwas „mit Umwelt“, für mich absolut sinnvoll und erträglich. Das Erreichen von FIRE mit Beibehaltung des für mich angenehmen Lebensstandards war nach ca. 18 Berufsjahren oder kurz „vor fuffzig“ erreicht, habe dann aber noch (scheibchenweise) ca. 5 Jahre drangehängt, aus Projektverantwortungsgründen, Kollegen, Kunden … das Übliche. Aber auch eigene (Un-)Sicherheit: Reicht die Kohle denn überhaupt? Im Nachhinein: Zwei drei Jahre früher wäre besser gewesen. Das ist heute natürlich einfach zu konstatieren, da ich mehr reflektiere auf die verpassten FIRE-Chancen als über verpasste berufliche Anerkennung/Geld. Sowie: Im Job steigt im Alter auch das Risiko, dass es mal schlechter läuft oder man selbst wird unflexibler (eindeutige Beobachtung bei älteren Kollegen): Also Krankheit, unvermeidbare Bull-shit Projekte und Low-performer bei den Auftraggebern oder auch intern die Nerven kosten und nur hoffen irgendwelche Blöden zu finden die Ihnen Entscheidungen oder Tätigkeiten abnehmen…. usw., das sieht man plötzlich alles deutlicher als davor. Zur Klarstellung: Der, der nie nein sagen konnte wenn es um Herausforderungen und Verantwortung ging, das war häufig ich. Das war auch für die 20 Jahre „ok“. Irgendwann aber eben nicht mehr!

Konsum war mir in dieser Zeit nie wichtig, wenn ich was gekauft habe, dann stets nach längerer Findungsphase die hochwertige Variante. Mit vollen Plastiktüten vom Schnäppchen-Shoppen kommen? Ist mir ein Rätsel! Reisen, mal gut essen gehen, Freunde treffen, sich beim Ausdauersport quälen, Lesen, mit den Händen arbeiten…. dass sind doch die gelungenen Tage.

Mein persönliches FIRE:

Da habe ich hier auf der Seite schon viel zu geschrieben: Habe ab ca. 19 immer Geld verdient und kam aus dem Studium mit mehr Geld raus als ich reingegangen bin. Wachdienst, Druckerei, auf dem Bau, davor 20 mon Zivildienst. Schulden oder auch überzogenes Giro hatte ich nie (mal abgesehen von einem derzeit bestehenden zinslosen Kleinkredit der KfW für Hausumbau). Habe also mit ca. 19 die ersten Aktien gekauft, alle Fehler begangen, die man so machen kann. Optionen auf Dresdner Bank und 40 % Gewinn nach 2 Tagen, das war super. Turn-around Kandidaten wie Bremer Vulkan, Traub, Coop waren ein Desaster. Geld verdient habe ich wenig, es waren dann eher Titel wie BASF oder AGIV die mich auf die richtige Spur brachten, sowie der eine oder andere Aktienbrief der Langfristanlage mit Wachstumswerten propagierte. Erst ab ca. dem Jahr 2000 konnte ich nennenswert Gelder anlegen (da war ich schon Mitte 30), und habe, von Neue Markt - Idiotien als „Würze“ mal abgesehen nur in Langfristtitel investiert, und wirklich immer nach dem Motto: Catch the falling knife. Bitter und verzehrend im weiteren Abschwung, oft süß im Endergebnis.

Aktienanteil meist zwischen 90% und nahe 100%. Im Jahr 2018 ca. 35 % meines Kapitals (%-Angabe ändert sich laufend, je nach Aktienkursständen) in zwei Wohnungen investiert: Umschichtung wegen Kaufgelegenheit eines Denkmals.

Aktuell: Ich rechne derzeit nicht mit einem Kapitalverzehr sondern will allein von der Rendite meiner Investitionen leben. Bei jährlich 1% überlebe ich, bei irgendwie 2,x% lebe ich wie immer, bei 3 % geht auch mal was mit Extras. Wie ich oben schon schrieb: Was geht, das geht, was nicht geht, geht eben nicht; nichts Neues also. Die Inflation wird durch steigende Dividenden neutralisiert, soweit meine Überzeugung (die Titel habe ich schon mehrfach genannt).

Gesetzliche Rente kann ich nullen, vielleicht jede Woche mal ne Pizza(?), das wärs dann aber. Eine bewusste Entscheidung in 1998 schnell auf Distanz zu gehen zu unserem deutschen Staat: Verpflichtende staatliche Umlagesysteme scheinen schwache Systeme, also Hände weg. So kommen in den nächsten 11 Jahren noch drei private Rentenverträge auf mich zu, wo es darum geht zu entscheiden ob Einmalzahlung oder Dauerrente. Hat aber noch Zeit, bzw. mal schauen wie sich die anderen „assets“ oder auch Monatsausgaben (PKV) entwickelt haben bis dahin.

Nach dem Absprung:

Was hat sich heuer bei mir geändert ohne Beruf? Wenn monatlich nicht das gewohnte Einkommen reinkommt fühlt man sich bei größeren Anschaffungen etwas anfälliger für ängstliche Gedanken. Ansonsten kann ich nur von positiven Entwicklungen berichten. Egal ob körperliche Fitness, besserer Schlaf, gesünderes Essen, keine Stupiditäten, stabilere Nerven und allseits herabgesenkte Irrelevanzschranken im Alltag… empfehlenswert, je früher, je besser. Ich bin 54, meine Frau arbeitet noch und freut sich für mich mit, sowie darüber, dass sie nun trotz aufgestocktem Vertrag mehr Freizeit hat, da weniger „Hausdienst“.

Grüße,

Absprung

Hallo Absprung 2020

Glückwunsch zu der lakonischen und umfangreichen Vorstellung.

Es hat schon was wenn sich Senior User sich später noch vorstellen.

Das gibt doch noch mal ein persönlichstes Bild hinter der Person.

Hatte bislang gar nicht mitbekommen dass doch ein gewisser Teil an Immobilien zur Differsifikation beitragen. Auch noch eine Selbstgenutzte? Ist m.M. nach gut vor allem wenn keine GRV dabei ist.

Mit 1% Entnahme meiner Assets ohne die selbstgenutzte Immo werde ich nicht bei FIRE hinbekommen. Muss auch nicht sein, da ausreichend AV zu erwarten ist.

Vielen Dank dafür und noch weiter Spaß hier und viele wertvolle Beiträge.

Zitat von Absprung_2020 am 9. Dezember 2020, 11:02 Uhr

In den letzten Jahren meiner Schulzeit war für mich die Aussicht vollkommen irrational, 40 Jahre jeden Morgen um halb sieben o.ä. aufzustehen und ohne Pause irgendwas zu tun, was von anderen entschieden wurde. Unmenschlich gar. Sogar eine (ungewollte) Obdachlosigkeit sah ich als mögliche Realität auf mich zukommen, da jeden Tag noch mehr Zeit aufzuwenden als für die Schule (und da hatte man ja seine Pausen und Freizeit) war für mich weder vorstellbar noch ein dauerhafter Lebensentwurf. Eine Leidenszeit! Seit der fünften war ich quasi lernresistent und dass ich das Abitur gerade so irgendwie mit Sport, Kunst und sog. Orchideenfächern (das ging damals) abgelegt hatte ist im Rückblick als Wunder zu bezeichnen.

Wie bei mir! Ich hatte mal während des Studiums beim Kaufhof in der IT Abteilung 20 Stunden / Woche gearbeitet, und war mir sicher, das ich das nie aushalten würde. Den ganzen Tag im Büro? Ein Unding! Wie bei dir war ich mir sicher, dass ich spätestens mit 30 aus dem Arbeitsleben ausscheiden (besser rausfliegen) werde, wegen völliger Unkompatibilität. Durch die Schule bin ich auch gerade so durch. Ich hatte allerdings nur die schwierigen Fächer wie Mathe Leistungskurs etc. aber überhaupt keine Lust und so ziemlich das schlechtestmögliche Abitur, dass überhaupt möglich ist.

Zitat von Absprung_2020 am 9. Dezember 2020, 11:02 Uhr

Ansonsten kann ich nur von positiven Entwicklungen berichten. Egal ob körperliche Fitness, besserer Schlaf, gesünderes Essen, keine Stupiditäten, stabilere Nerven und allseits herabgesenkte Irrelevanzschranken im Alltag… empfehlenswert, je früher, je besser. Ich bin 54, meine Frau arbeitet noch und freut sich für mich mit, sowie darüber, dass sie nun trotz aufgestocktem Vertrag mehr Freizeit hat, da weniger „Hausdienst“.

Volle Zustimmung, wobei es mit meiner Frau immer mal Reibungen gibt. Allerdings weiß ich gar nicht warum. Vielleicht ein gewisser unterschwelliger Neid?

Das beste ist: ich habe keine ToDo-Listen mehr. Alles was anliegt, wird kurzfristig erledigt. Kein Aufschieben, "du musst noch die Steuererklärung am Wochenende machen" etc. Ich arbeite das ab, was ansteht. Es gibt vielleicht mal Themen, die gemacht werden müssen, wie den Keller aufräumen. Aber nicht mehr diese endlosen Listen an Todos, die sich aufstauen. Teilweise habe ich dann sogar Leerlauf. Das sind dann Momente, wo man auf gute Ideen kommt, ich habe mich jetzt erstmal bei chess.com angemeldet und es wird ordentlich Schach gespielt.

@muslime_frugi

Das hatte ich mal im Immopfad vorgestellt.

https://frugalisten.de/forum/topic/steuervorteile-durch-haussanierung-denkmal/

Ein absolut steuerlich und seitens KfW-Förderung interessantes Thema, insbesondere solange man (viel) Steuern bezahlt. Für mich bedeutet das, dass ich die nächsten 12 Jahre keine Steuern bezahlen werde, Abschreibungshöhe derzeit ca. 65.000 €/a, plus 2 Grundfreibeträge plus sonstige Abschreibungen und steuerlich anrechenbare Dinge. Erst ab ca. 100.000 €/a werden wir als Familie steuerpflichtig. Und wenn, dann gilt wie schon immer: Je mehr Steuern ich bezahle, desto besser gehts mir auch.

@privatier

Ja, das Schulthema hat mich (als Schulversager) viele Jahre verfolgt und zeigt wie schlicht unser Staat seine Themen abarbeitet, ... das führt aber jetzt zu weit. Tipp für den eigenen Nachwuchs: Gehen Sie nicht zu einem Elternabend, da kriegste ne Krise. Wenn was ist, direkt mit dem LehrerInn Kontakt aufnehmen.

Ich baue derzeit mein Denkmalhaus gerade in Teilen selbst um. Körperlich anstrengend, aber zu sehen, wie Stück für Stück fertig wird...ein Traum!

6 Jahren nach meiner Entscheidung FIRE zu gehen, das Ganze dann Anfang 2020 auch realisiert, nachfolgend eine Rückschau, wie denn Plan und Wirklichkeit aussehen. Vielleicht als Mutmacher gedacht, für den/die einen oder anderen hier:

2018, da war ich 52, und wie ich Anfangs schrieb hier im Faden, war schon viel früher klar: Wenn es irgendwie geht, dann hörst du auf mit der Arbeit. Freiheit statt wie auch immer gearteter Abhängigkeit. Noch zwei Jahren mentaler Vorbereitung also Mitte 2019 Verkündung bei den Mitarbeitern, Kunden und dem Mitgesellschafter: Noch 6 Monate, dann höre ich auf. Hauptaufgabe also: Firmenbeteiligung mit dem Mitgesellschafter entflechten/ablösen. Thematischen Übergang mitgestalten für die Mitarbeiter, und auch z.T. jobmäßig bei damaligen Kunden unterbringen.

Gleichzeitig Bauprojekt, altes Denkmal, 4 Wohnungen und 2 Gewerbeflächen (davon 3 Einheiten im Eigentum) welches seit 2018 lief, finishen, in viel Eigenleistung, als Übergang in die echte „Erwerbslosigkeit“. Kurzum: Wie liefs?

A. Bauprojekt Denkmal: Planung und Wirklichkeit, haben sich von der ersten Planung 2017 bis nun in der Nachbetrachtung 2024 um 45% verteuert, auch wegen Zusatzentscheidungen bestimmte Dinge haben zu wollen (Außenanlage beispielsweise), so dass wir jetzt bei einem Invest (nur unser Hausanteil) jenseits der Mio-Schwelle gelandet sind, eine der drei Wohnung ist selbstbewohnt. Als konservativer Kalkulierer ist das insofern schadlos für mich, da die Mieteinnahmen im gleichen Maße höher sind als ursprünglich geplant, so dass die relative Verzinsung des Bauvorhabens gleich bleibt. Vorteil dennoch: Die Abschreibung im Denkmal sind dermaßen attraktiv, dass wir 2021 sage und schreibe 6,- € Einkommensteuer bezahlt hatten, gleichwohl (durch Verdienst der Frau) die 100.000 € gemeinschaftliches Einkommen überschritten wurde. Ich hatte das schon mehrfach geschrieben: Ich hätte das Projekt Jahre früher stemmen sollen, als Steuersparmodell sehr attraktiv für Gutverdiener.

B. Aktien: Mein Vermögensaufbau bestand immer aus konzentrierter Arbeit in der eigenen Firma um Aktien kaufen zu können und nachfolgend diszipliniertem Anlegen der Gelder in internationale Qualitätsaktien. Schickschnackaktien in 2000 wurden dank mehr oder weniger steiler Lernkurve allesamt bis ca. 2010 ausgemustert. Seit dem keine Experimente mit heißen Tipps, Modeaktien, neuesten Trends, Hoffnungswerte…. Bin derzeit gemittelt über alle Aktien die ich habe (und inkl. realisierter Verluste), egal ob seit 25 Jahren oder erst letztes Jahr gekauft inkl. Dividende bei knapp 160% im Plus. Diese „Durchschnittsaktie“ habe ich, gemittelt über alle Kaufzeitpunkte seit 2016 im Depot. Also einfach alles rechnerisch gemittelt. Klar: Die am längsten im Depot befindlichen haben die höchsten Zuwächse: Mein Depot „vor Abgeltungssteuer“, also alles vor dem 31.12.2008 Gekaufte, das steht derzeit bei plus 515 %. Meine Titel sind bekannt: Starbucks, Microsoft, NovoNordisk, Hexagon, Novozymes, Procter Gamble, Medtronic, Emerson, ITW, Stryker, Unilever, Heineken, Coloplast, Amgen, Iberdrola, Cisco, SAP, usw. seit teilweise 25 Jahren. Adobe, Ansys, Bechtle, Zoetis, und noch ein paar andere seit z.T. erst wenigen Monaten im Depot. Krücken gibt’s ebenfalls: Fresenius, BASF, 3M und noch 2 andere, alles Katastrophen mit bis zu 30% Verlust. Das Gute als Langfristinvestor: Der beste Titel wiegt alle schlechten auf. Verkauft wurde in den letzten Jahren seit ich hier registriert bin, z.T. Depotbereinigung oder Rebalancing, Cash Beschaffung für den Bau oder auch Übernahmen: Novartis, Whole Foods, Pfizer, Intel alle Rohstoff und Ölwerte (Apache, Schlumberger, Royal Dutch, Shell, Rio Tinto), Tabak und auch viele Teilverkäufe (Starbucks, NovoNordisk, Disney, SAP, Stryker …).

C. Bau-, bzw. heute Wohnungsverwaltungs- und Aktienprojekt zusammenfassend: Für mich mittlerweile wie ein Doppelstern die sich gegenseitig umkreisen. Sowohl im Vergleich theoretischer als auch praktischer Ansprüche an das Doing. Man wächst an den Aufgaben; für meine FIRE Zeit ab 2020 ein ideales Ausschleusen der selbst und auch fremd aufgebauten Stresspunkte des Jobs. Eine Entgiftung!

D. Planungen: Sind gut um seine Gedanken zu sortieren. Mehr nicht! Wenn ich heute meine Planungen für die FIRE Zeit anschaue: Irgendwo zwischen Lachen, staunen und ‚gar nicht so schlecht‘ ist alles dabei. Nur eins ist klar: Im Detail gestimmt hat da wenig bis gar nix. Und: In der Summe meist zu negativ! Derzeit liege ich 60% über dem Wert der Aktienentwicklung wie 2018 für 2024 „geplant“. Kurzum: Gäbe es einen crash von derzeit knapp 40%, dann wäre ich bei meiner Ursprungsplanung, die aber auch schon Reserven hatte. Wir kommen lebenshaltungsseitig derzeit mit 2,35% Verzinsung auf unser Gesamtkapital gut aus. Mieteinnahmen und Dividenden bringen das ein, verkauft werden muss bisher nix. (Geringe) Renten oder auch diverse Rentenversicherungen werden für die nächsten Jahre erwartet: Dann werden wir eher bei/unter 2% liegen, natürlich abhängig von der Aktienmarktentwicklung!

E. Zeitmanagement: Verwaltung inkl. Hausreparaturen braucht 10 h/Woche, Sport 10-15 h/Woche, soziale Verpflichtungen 10 h die Woche. Der Rest ist frei für Urlaub, Kultur, irgendwem irgendwas helfen, Tagesausflüge, einkaufen oder Essen gehen etc., Urlaub, Handwerksprojekte. Geil! Alles wann und wo und wie ich es will. Jeden Morgen wird je nach Wetter, Lust und Laune neu entschieden. Allerdings: Die First Lady ist seit Oktober auch zu Hause. Hier ist nun etwas mehr Abstimmung nötig; für alle (Paare) die FIRE gehen: Reihenfolge, wer was wann und wie oder gleichzeitig…, das sollte besprochen, geprobt, überlegt sein. 100% Übereinstimmung gibt’s ohnehin nicht bei so einem Schritt; Toleranz und Rücksicht scheinen hier beidseitig ein hohes Gut.

F. Ungefragte Tipps:

Nicht zu sparsam planen in jüngeren Jahren; es können Dinge wichtiger werden als zunächst gedacht; oft auch Dinge die Geld kosten. (Tochter ist z.B. aktuell ‚unbeabsichtigt‘ in Australien und will besucht werden)

Nicht zu vorsichtig sein, Planungen und das ‚real life‘ laufen nicht linear, Probleme sind zum Lösen da, und das geht meist gut aus.

Nicht zu lange warten, sollte es früher klappen mit FIRE! Das Leben rast so was an einem vorbei. Aufschieben nicht ratsam.

Den Wert sozialer Kontakte nicht unterschätzen. Also das Leben nicht vergessen in jungen Jahren auch wenn es Geld kostet… somit Familie, Freunde, Kinder statt Planung, Kalkulationen, Joboptimierung oder Kosten ganz verkneifen. Flexibles Zeit-Geld, Family/Social–Work Rebalancing sozusagen.

Beruf nicht überbewerten: Weder in der (eigenen) Wichtigkeit noch in der erwarteten Zufriedenheit noch als soziales Gefüge. Beruf war und ich denke das mehr als je zuvor (für mich) nur Mittel zum Zweck.

Jedoch: Aus dem Job auf gesunde Art reingeben was nur geht, um rauszuholen was nur geht. Denn FIRE heißt nix anderes als zu den vermögendsten 1-10 % der Bevölkerung zu gehören. Das schafft man nicht nebenher.

Zuletzt: Den Faktor Zeit wirken lassen. Bei der Geldanlage wie im Job. Brechstange: Wird nicht funktionieren, zumindest ist das meine Erfahrung und Beobachtung bei vielen meiner WegbegleiterInnen.

Fazit: Leute, haut rein, es lohnt sich!

Danke für das Resumee @absprung_2020

Ich bin auch schon gespannt wie das bei mir ausfallen wird, insbesondere wenn der Arbeitsspeicher im Kopf nicht mehr zu mindestens 50% mit Arbeit belegt ist, mal schauen was mir für Gedanken und Ideen für neue spannende Dinge durch den Kopf gehen werden (oder vielleicht auch nicht) 😉

Bei den Leute die ich so kenne, sind keine wesentlichen Sprünge / Veränderungen festzustellen. Also keiner, der etwas völlig anderes / verrücktes macht.

Sondern alle tun mehr oder weniger die Dinge, die sie auch vorher schon gerne gemacht haben, vielleicht etwas intensiver oder auf einem neuen Level (Freund von mir hat sich ein eigenes Boot gekauft, ich mache noch mehr Sport).

 

Zitat von Absprung_2020 am 28. Januar 2024, 17:53 Uhr

 

Nicht zu lange warten, sollte es früher klappen mit FIRE! Das Leben rast so was an einem vorbei. Aufschieben nicht ratsam.

Das finde ich sehr wichtig. Natürlich kann jeder, der will, weiter arbeiten. Aber ich kenne genug Leute, die meiner Einschätzung nach locker aufhören könnten, spätestens nachdem sie noch ganz ordentliche Summen geerbt haben, die aber irgendwie nicht aufhören können.

Wichtig ist auch die Gesundheit: ich bin aktuell fit wie nie, ohne jegliche Probleme/ Krankheiten. Auf meinem Paßfoto von vor 10 Jahren sehe ich älter aus als auf meinem aktuellen. Zuletzt wurde ich fast 20 Jahre jünger eingeschätzt.

Ich denke so wird es bei mir auch sein, eher unwahrscheinlich, dass ich was großartiges neues machen werde, der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier und das prägt sich mit dem Alter eher noch aus. Apropos Alter, ich werde ebenfalls regelmäßig jünger geschätzt (allerdings meist nur 10 Jahre) und ernte ungläubige Blicke wenn ich mal erzähle das ich aufhöre zu arbeiten, dann weiß ich, alles richtig gemacht.

Werde etwas mehr zum Sport gehen, bestimmt öfter mal Vormittags, mehr Moped- und Fahrradtouren in der Woche, etwas länger die Autos polieren, ausgiebiger die Katze streicheln, bisschen mehr im Garten machen, solche Dinge 😉

Das einzige was ich mir vorgenommen habe ist eigentlich thailändisch lernen, zumindest die Basics. Das ist aber schon lange überfällig.

Geht ja auch so:

So lebt Ex-Liqui-Moly-Chef Ernst Prost nach seinem Rückzug - Business Insider

Super und danke für den link. Man erkennt sich da schon sehr wieder. Von dem Gezerre der Selbstständigkeit bis zum Hausumbau.

Ja, man findet neue Dinge, und wenn es mal nur ein selbst gebackener Kuchen ist oder länger Urlaub: 80 Tage in 2023. Dahe rauch meine Bemerkung nicht zu sparsam zu planen. Das kostet Geld, zumal wenn man auch mal woanders hin will, wo Urlaub machen frugal nicht immer möglich ist.

Lieber Absprung

Wie jetzt, möglichst früh und nicht zu sparsam, also am besten früh und fat-FIRE 😆

Zu knapp könnte ein fataler Fehler sein, wenn man mit 50+ dann merkt es ist zu wenig und der Arbeitsmarkt gibt nicht mehr einfach so einen Job her. Mein Sabbatical ergibt 25% weniger brutto und 20% weniger netto. Das ist neben dem Test der Freizeit auch ein guter Test mit 80% Gehalt klar zu kommen. Ich denke ich habe da immer noch bei gutem Leben eine ordentliche Sparquote.

Ne, alles klar. Ich weiß damit umzugehen und danke für die ehrlich und offenen"Erläuterung-Updates". Ich denke sowas ist in so einem Forum sehr wertvoll, weil real gelebt.

Danke auch für die Erkenntnis dass es besser gewesen wäre früher auch parallel in Immobilien zu investieren. Was hätten die 65k Abschreibung bei einem Besserverdiener gebracht, wenn die voll über 12 Jahre mit 42% Spitzensteuersatz wirksam geworden wären. Egal, man kann nicht alles optimieren und es ging auch so mehr als gut.

Vielleicht sei noch etwas Euphorie dämpfend gesagt, dass es keine Verjüngungsgarantie bei FIRE gibt. Wer nie Sport gemacht hat wird sich unwahrscheinlich auf einmal komplett ändern. Wer zur Lethargie und Schwermut neigt sackt mit viel Zeit vielleicht noch weiter ab.

Interessant auch die Änderung, wenn die Frau plötzlich auch den ganzen Tag Zeit hat. Das wird bei mir auch später folgen. Ich vermute mal die Jahre davor mit sich alleine hatten auch ihre Vorzüge?!

Und die 20 Jahre jünger sind natürlich auch eine Ansage. Brad Pitt und Tom Cruise sehen ja auch noch erstaunlich fit und frisch für 60+ aus. Aber morgens nach dem Aufstehen schätzt die auch keiner auf 40 😉

Viel Spaß weiterhin im Leben. Jetzt weiß ich auch wo far-east liegt. Ich hoffe wir sehen uns mal wieder auf der Invest oder sonst wo. Wenn ich dich bei massiver Verjüngung dann überhaupt noch erkenne.

Das ist das wovor ich am meisten Respekt (Angst wäre etwas übertrieben) habe, wie komme ich mit rd. 30% netto weniger klar, da ich ja auch nicht mal eben was aus einem Fonds entnehmen kann. Ich bin dann doch etwas limitiert. Das wird sicher die Herausforderung werden und wahrscheinlich ein frugaleres Leben erfordern.

Jedenfalls werde ich nicht zu denen gehören die dann eine Kreuzfahrt nach der anderen machen oder sich noch mal ein neues Auto kaufen, wobei ich das auch mit mehr Geld nicht machen würde. Schaun mer mal.

Zitat von Muslime_Frugi am 29. Januar 2024, 12:34 Uhr

Interessant auch die Änderung, wenn die Frau plötzlich auch den ganzen Tag Zeit hat. Das wird bei mir auch später folgen. Ich vermute mal die Jahre davor mit sich alleine hatten auch ihre Vorzüge?!

wenn meine Frau mal länger in Thailand bleibt habe ich überhaupt kein Problem damit 😉

ich muss immer schmunzeln wenn ich gefragt werde, wie ich das denn aushalte so ganz alleine, dann denke ich mir nur, ne is klar, ihr wärt doch froh wenn euer Partner mal länger weg wäre :mrgreen:

Jetzt wo meine Frau in der Nebenstraße wohnt: das hat auch Vorteile :mrgreen:

Zitat von Muslime_Frugi am 29. Januar 2024, 12:34 Uhr

Und die 20 Jahre jünger sind natürlich auch eine Ansage. Brad Pitt und Tom Cruise sehen ja auch noch erstaunlich fit und frisch für 60+ aus. Aber morgens nach dem Aufstehen schätzt die auch keiner auf 40 😉

ich habe natürlich neben der Tatsache, das ich viel Sport mache etc. auch einfach Glück: Mein Vater wurde letztens in der Uniklinik mit 85 3 Tage durchgecheckt und hatte außer leichter Arthrose in einem Zeh Null Befunde.

Wenn ich mir so Freunde / Ex-Kollegen ansehe, die etwas älter sind, fällt mir (neben der genetischen Disposition) folgendes auf:

  • Zumeist sind die Haare eher ungepflegt. Zumeist nach Corona ein Heimschnitt oder mit der Maschine. Eher ungepflegt und grau. Dem kann man mit wenige Geld und Aufwand abhelfen.
  • Entweder dicker Bauch oder aber schlank und klapprig. Ab 40 baut man massiv Muskeln ab, also 2 - 3 mal die Woche hartes Geräte / Körpertraining und ordentlich Eiweiß.
  • Die Zähne sind oft schlecht. Da hilft ein gute Zahnarzt mit ordentlicher Behandlung und Pflege (2 mal im Jahr Zahnreinigung etc.)
  • Die Klamotten sind oft angestaubt und eher billig. Einfach ein paar vernünftige, gerne auch etwas teurere Sachen im Angebot im Internet und man sieht gleich viel besser aus.

Und schon sieht man besser aus als die meisten gleichaltrigen Zeitgenossen.

Wahre Worte. Man muss schon darauf achten das man nicht der Verlotterung anheim fällt, das merke ich schon am Home Office, an vielen Tagen kommt man aus der Jogginghose nicht raus. Heute war ich mal wieder in der Bank und das tut schon gut, sich ordentlich anziehen, unter Leuten sein und etwas Konversation abseits von MS Teams.

Gute Gene, Sport und natürlich gesunde Ernährung sind der Schlüssel. Mein Vater ist immerhin 84 Jahre geworden und hätte er nicht geraucht wäre er sicher noch älter geworden. Die Wende war aber ein Oberschenkelhalsbruch, daraufhin ein neues Hüftgelenk was nicht gut gegangen ist. Ständig Schmerzen, wenig Bewegung, starke Schmerzmittel, Gewicht verloren und so hatte der Krebs leichtes Spiel. Dafür war er die 80 Jahre davor nie ernsthaft krank.

Hey, @muslime_frugi , genau, bei den Kindern sparsam, aber nicht zu sparsam! 🙂 Die müssen letztlich alles kriegen,  wenns irgendwie im Rahmen bleibt, um in der Gesellschaft in der wir nunmal leben erfolgreich und glücklich zu werden. Manchmal ein Kunststück, klar! Da habe ich aber oft lieber an mir selbst gespart als an einem Musikinstrument, Freizeitfahrt,  'Sportgeschirr' usw.

Ja, Bingo, die ersten 3,5 Jahre waren der Hammer, aber nicht dass meine Frau jetzt auch zu Hause ist, ist der Punkt, sondern man selbst es ja fast schon übertrieben hatte mit dem Abfeiern der eigenen Freiheiten. 10 Projekte gleichzeitig,  Wegfahren, Sport, alles dann liegen lassen wenn man was anderes im Hirn hat usw. Extrem coole Zeit, also immer noch cool, aber nicht mehr so cool wie damals. Wenn du weißt was ich meine.

@konsument exakt, jetzt ist meine Frau demnächst mal drei Wochen allein In AUS. Freu mich sehr für sie! 😉 Dann noch vier Wochen zusammen ein paar größere Inseln anschauen dort in der Großregion.

Wahre Worte. Man muss schon darauf achten das man nicht der Verlotterung anheim fällt, das merke ich schon am Home Office, an vielen Tagen kommt man aus der Jogginghose nicht raus. Heute war ich mal wieder in der Bank und das tut schon gut, sich ordentlich anziehen, unter Leuten sein und etwas Konversation abseits von MS Teams.

Ich laufe den ganzen Tag in Jogginghose, Gartenlatschenund aufgetragenen Klamotten umher. Egal ob hier zu Hause, auf Radtour oder im Supermarkt. Es interessiert mich nicht die Bohne und es interessiert mich auch nicht wie andere mich wahrnehmen. Wenn ich "außer Haus gehe" wenn ich zu Terminen, zur Arbeit oder bei anderen zu Besuch gehe, dann sieht man mich in der Regel mit Zimmermannshosen, Wollpulli, Lederjacke, Sidebag und "Cowboyhut"

Ich habe hier den Spitznamen Jones und bin im Ort bekannt wie ein bunter Hund 🙈😎💩

Hier in der norddeutschen Kleinstadt mit Dorfcharakter bin ich aber ganz sicher nicht die skurilste Figur 🤔🤪

Es juckt hier auch Niemanden. Die Arbeitslosenquote ist recht hoch, es gibt durch eine Uni (genau gegenüber meines Hauses) unverhältnismäßig viele junge Leute wie auch viele Menschen mit Migrationshintergrund.

Kaum einer hier weiß um die Höhe meines Vermögens - aber dass ich nicht zur ärmeren Hälfte gehöre ist im Ort schon bekannt.

Letztlich erscheine ich aber auch recht wenig auf der Bildfläche und halte mich entweder zu Hause auf oder bin irgendwo hin unterwegs wo es noch trostloser ist 🤷🏻‍♂️😃

Ich pflege verhältnismäßig wenige aber gute und intensive soziale Kontakte bzw. Freundschaften wie auch sehr regelmäßige Kontakte zu "Gleichgesinnten" (u.a. auch mit Leuten hier aus dem Forum). Ich fühle mich eigentlich eigentlich sehr wohl hier, könnte aber auch gerne noch abgeschiedener leben...

Es mag vielleicht etwas arrogant klingen- aber: gerade wenn ich auch die sozialen Medien verfolge etc. - es springt einem echt am laufendem Band so viel Doofheit ins Gesicht über die ich mich dann aufregen muss, dass ich irgendwann beschlossen habe, keine Zeit mehr mit Leuten zu verbringen die mir keinen intellektuellen oder sonstigen Mehrwert bieten oder annehmen wollen. Ich habe keine Lust, mir meine Lebenszeit von Zeitpiraten klauen zu lassen. Ich genieße das mittlerweile sehr 😎

Verlotterung und 'bunter Hund' sind sozusagen die Antipoden. Das ist letztlich noch schwerer zu erreichen (und es zu wollen) als 'nur' etwas besser als die meisten anderen auszusehen. Ich bin da eher der Typ: Unauffällig in der letzten Reihe abtauchen.... was dann aber oft auffällig scheint.

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