Elternunterhalt gefährdet FIRE
Zitat von Fritz am 16. August 2019, 12:18 UhrZitat von Energiefuchs am 16. August 2019, 10:51 UhrHallo zusammen,
wenn ihr die allgemeine Berichterstattung verfolgt habt, hat sich die Politik der Thematik angenommen. Ist jetzt wohl geplant erst ab einem zu versteuernden Einkommen von 100.000 Euro für die Pflege der Eltern aufkommen zu müssen. Damit sind ja die meisten Frugalisten in der Entsparphase denke ich raus und die FIRE-Bewegung nicht mehr in Gefahr.
Ja, das gilt für das Einkommen. Mir ist jedoch noch nicht so ganz klar, wie das Vermögen hier eingerechnet wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Immobilien, Aktien, Barvermögen, usw. nun völlig außen vor bleiben sollen?!
Zitat von Energiefuchs am 16. August 2019, 10:51 UhrHallo zusammen,
wenn ihr die allgemeine Berichterstattung verfolgt habt, hat sich die Politik der Thematik angenommen. Ist jetzt wohl geplant erst ab einem zu versteuernden Einkommen von 100.000 Euro für die Pflege der Eltern aufkommen zu müssen. Damit sind ja die meisten Frugalisten in der Entsparphase denke ich raus und die FIRE-Bewegung nicht mehr in Gefahr.
Ja, das gilt für das Einkommen. Mir ist jedoch noch nicht so ganz klar, wie das Vermögen hier eingerechnet wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Immobilien, Aktien, Barvermögen, usw. nun völlig außen vor bleiben sollen?!
Zitat von Gelöschter Benutzer am 16. August 2019, 12:42 UhrGebe ich dir recht "Energiefuchs".
Ich habe noch nicht den Gesetzentwurf gelesen, aber ich denke mal, das die sich aber der Thematik des Elternunterhalt aus Vermögen nicht angenommen haben. Somit wäre in der Entsparphase evt. man doch noch zahlungsverpflichtet.
Bearbeitet:
Upps, da war einer schneller mit der These ! 😛
Gebe ich dir recht "Energiefuchs".
Ich habe noch nicht den Gesetzentwurf gelesen, aber ich denke mal, das die sich aber der Thematik des Elternunterhalt aus Vermögen nicht angenommen haben. Somit wäre in der Entsparphase evt. man doch noch zahlungsverpflichtet.
Bearbeitet:
Upps, da war einer schneller mit der These ! 😛
Zitat von Gelöschter Benutzer am 16. August 2019, 16:44 UhrDie Vermögensfreigrenzen sind dadurch unberührt, je nach Rechner hat man da Freigrenzen von gut 100000 Euro, hängt von Berufsjahren und Verdienst ab wie viel man da für die eigene Altervorsorge einsetzen kann (+ Rückstellung für Renovierungen, Studium der Eigenen kinder, neues Auto das fällig wird usw.), aber es hängt zusätzlich auch von den einzelnen Sozialämtern ab. In jedem Fall ist es dann ratsam sich einen Fachanwalt zu nehmen.
Also Frugalisten könnten da z.b. bei 200 k aufwärts die Arschkarte haben, durch ein eigenes Haus (evtl auch zur Altersvorsorge vermietete Immobilien) inkl. dementsprechende Schulden ist man da weitgehend geschützt, da könnte man z.b. Eigenkapital gegenrechnen und das Haus evtl. später verkaufen, im Grunde total ungerecht und willkürlich das ganze.
Die Vermögensfreigrenzen sind dadurch unberührt, je nach Rechner hat man da Freigrenzen von gut 100000 Euro, hängt von Berufsjahren und Verdienst ab wie viel man da für die eigene Altervorsorge einsetzen kann (+ Rückstellung für Renovierungen, Studium der Eigenen kinder, neues Auto das fällig wird usw.), aber es hängt zusätzlich auch von den einzelnen Sozialämtern ab. In jedem Fall ist es dann ratsam sich einen Fachanwalt zu nehmen.
Also Frugalisten könnten da z.b. bei 200 k aufwärts die Arschkarte haben, durch ein eigenes Haus (evtl auch zur Altersvorsorge vermietete Immobilien) inkl. dementsprechende Schulden ist man da weitgehend geschützt, da könnte man z.b. Eigenkapital gegenrechnen und das Haus evtl. später verkaufen, im Grunde total ungerecht und willkürlich das ganze.
Zitat von Gelöschter Benutzer am 16. August 2019, 20:22 UhrZitat von Samhain88 am 16. August 2019, 14:26 UhrNein Vermögen interessiert nicht. Nur das Jahreseinkommen
Wir müssen differenzieren.
In der Phase vor Rentenbezug/Altersrente wird das Vermögen evt. keine Rolle spielen ( ich wäre mir da aber auch nicht so sicher ). Wenn man in den Freigrenzen bleibt, dann gibts klar keine Probleme. Hier kann man dann auch , wenn man schon arbeitsfrei lebt, Teile des Vermögens als Lebensunterhalt deklarieren ( 1800,- eur +- p.m.). da kann dann schon ein schönes Sümmchen zusammen kommen. ( z.b. 15 Jahre bis zur Rente = 15 x 12 x 1800 eur = 324000,- eur ) Da werden die meisten sorgenfrei sein.
Als Renter oder ab 65/67 sieht das dann völlig anders aus. Ich lass mal die kleinen Freigrenzen außen vor.
Vermögen in der Rentenphase wird kapitalisiert, also runtergerechnet auf ein fiktives Einkommen pro Monat. Der Zeitraum: Gerechnet wird mit der aktuellen Lebenserwartung. Zur Zeit gibt es ja einen Selbstbehalt von 1800,- netto. Also aktuelles Einkommen dann + Kapitalisierung des Vermögens, alles was drüber ist wird zu 50 % zum EU rangezogen.
Bleibt spannend wie es dann tatsächlich umgesetzt wird.
Zitat von Samhain88 am 16. August 2019, 14:26 UhrNein Vermögen interessiert nicht. Nur das Jahreseinkommen
Wir müssen differenzieren.
In der Phase vor Rentenbezug/Altersrente wird das Vermögen evt. keine Rolle spielen ( ich wäre mir da aber auch nicht so sicher ). Wenn man in den Freigrenzen bleibt, dann gibts klar keine Probleme. Hier kann man dann auch , wenn man schon arbeitsfrei lebt, Teile des Vermögens als Lebensunterhalt deklarieren ( 1800,- eur +- p.m.). da kann dann schon ein schönes Sümmchen zusammen kommen. ( z.b. 15 Jahre bis zur Rente = 15 x 12 x 1800 eur = 324000,- eur ) Da werden die meisten sorgenfrei sein.
Als Renter oder ab 65/67 sieht das dann völlig anders aus. Ich lass mal die kleinen Freigrenzen außen vor.
Vermögen in der Rentenphase wird kapitalisiert, also runtergerechnet auf ein fiktives Einkommen pro Monat. Der Zeitraum: Gerechnet wird mit der aktuellen Lebenserwartung. Zur Zeit gibt es ja einen Selbstbehalt von 1800,- netto. Also aktuelles Einkommen dann + Kapitalisierung des Vermögens, alles was drüber ist wird zu 50 % zum EU rangezogen.
Bleibt spannend wie es dann tatsächlich umgesetzt wird.
Zitat von Amin am 24. November 2019, 20:33 UhrDas ist alles erschreckend, was man alles hier formuliert hat. Muss immer die Gesellschaft für die Eltern umkommen? Denkt keine dran eigener Vater oder Mutter auch selbst versorgen zu müssen? Es ist echt traurig. Ich werde alles was ich habe für meine Familie und meine Eltern geben.
Das ist alles erschreckend, was man alles hier formuliert hat. Muss immer die Gesellschaft für die Eltern umkommen? Denkt keine dran eigener Vater oder Mutter auch selbst versorgen zu müssen? Es ist echt traurig. Ich werde alles was ich habe für meine Familie und meine Eltern geben.
Zitat von Fritz am 25. November 2019, 11:48 UhrZitat von Amin am 24. November 2019, 20:33 UhrDas ist alles erschreckend, was man alles hier formuliert hat. Muss immer die Gesellschaft für die Eltern umkommen? Denkt keine dran eigener Vater oder Mutter auch selbst versorgen zu müssen? Es ist echt traurig. Ich werde alles was ich habe für meine Familie und meine Eltern geben.
Du argumentierst hier mit einer Moralkeule. So einfach kann man die Sache nicht über's Knie brechen. Die heutige arbeitende Generation hat ein enormes Maß an finanziellen Ausgaben zu stemmen. Da kommen zunächst die eigenen Kinder, die mit fortschreitenden Alter und immer längeren Ausbildungswegen teurer werden. Immer mehr machen Abitur und studieren, was die gesamte Ausbildungsdauer auf 17 bis 19 Jahre verlängert. Früher haben die meisten mit 16 angefangen zu Arbeiten und lagen den Eltern nicht mehr auf der Tasche. Dann kommt die eigenen Altersversorgung hinzu für die man sparen muss, weil die Rente in 30 Jahren wahrscheinlich nur noch für die Grundsicherung reicht. Und das nur, weil der Staat nicht von einem Rentensystem ablassen will, das auf illusorischen Annahmen basiert. Und schließlich werden auch die sonstigen Sozialabgaben, sowie Krankenversicherung immer teurer. Das heißt im Endeffekt, man kann seine eignen Lebensziele nicht verwirklichen, weil man ja diese moralische Verpflichtung hat für seine Eltern das letzte Hemd herzugeben. Sorry, auch wenn bei den Meisten das Verhältnis zu den Eltern sicher gut ist, ist das ein bisschen viel verlangt. Da ist überhaupt nichts "erschreckend" oder "traurig" dran.
Zitat von Amin am 24. November 2019, 20:33 UhrDas ist alles erschreckend, was man alles hier formuliert hat. Muss immer die Gesellschaft für die Eltern umkommen? Denkt keine dran eigener Vater oder Mutter auch selbst versorgen zu müssen? Es ist echt traurig. Ich werde alles was ich habe für meine Familie und meine Eltern geben.
Du argumentierst hier mit einer Moralkeule. So einfach kann man die Sache nicht über's Knie brechen. Die heutige arbeitende Generation hat ein enormes Maß an finanziellen Ausgaben zu stemmen. Da kommen zunächst die eigenen Kinder, die mit fortschreitenden Alter und immer längeren Ausbildungswegen teurer werden. Immer mehr machen Abitur und studieren, was die gesamte Ausbildungsdauer auf 17 bis 19 Jahre verlängert. Früher haben die meisten mit 16 angefangen zu Arbeiten und lagen den Eltern nicht mehr auf der Tasche. Dann kommt die eigenen Altersversorgung hinzu für die man sparen muss, weil die Rente in 30 Jahren wahrscheinlich nur noch für die Grundsicherung reicht. Und das nur, weil der Staat nicht von einem Rentensystem ablassen will, das auf illusorischen Annahmen basiert. Und schließlich werden auch die sonstigen Sozialabgaben, sowie Krankenversicherung immer teurer. Das heißt im Endeffekt, man kann seine eignen Lebensziele nicht verwirklichen, weil man ja diese moralische Verpflichtung hat für seine Eltern das letzte Hemd herzugeben. Sorry, auch wenn bei den Meisten das Verhältnis zu den Eltern sicher gut ist, ist das ein bisschen viel verlangt. Da ist überhaupt nichts "erschreckend" oder "traurig" dran.
Zitat von Energiefuchs am 25. November 2019, 13:53 UhrHallo zusammen,
heute morgen brachten sie auf dem Weg zur Arbeit die durchschnittliche Zuzahlung für einen Platz im Pflegeheim. Der lag bei 785 Euro. Das hat mich schon gewundert, hatte eigentlich mit mindestens dem doppelten gerechnet, wobei es da bestimmt noch Unterschiede in der Qualität der Pflegeeinrichtung gibt. Bei der Zahl gehe ich mal davon aus, das bei vielen die normale gesetzliche Rente ausreicht um über die Runden zu kommen.
Hallo zusammen,
heute morgen brachten sie auf dem Weg zur Arbeit die durchschnittliche Zuzahlung für einen Platz im Pflegeheim. Der lag bei 785 Euro. Das hat mich schon gewundert, hatte eigentlich mit mindestens dem doppelten gerechnet, wobei es da bestimmt noch Unterschiede in der Qualität der Pflegeeinrichtung gibt. Bei der Zahl gehe ich mal davon aus, das bei vielen die normale gesetzliche Rente ausreicht um über die Runden zu kommen.
Zitat von suchenwi am 25. November 2019, 20:26 UhrEs ist komplizierter: die Zuzahlung umfaßt außer Pflegekosten noch deutlich mehr.
"Hintergrund ist, dass die Pflegeversicherung - anders als die Krankenversicherung - vom Gesetzgeber als Teilversicherung konzipiert ist, also auch nur Kosten bis zu einer Grenze übernimmt. Der Rest muss privat aufgebracht werden. Hinzu kommen weitere Ausgaben für Unterkunft und Verpflegung - im Fachjargon "Hotelkosten" genannt - sowie Ausgaben für Investitionen in den Einrichtungen, also etwa den Kauf neuer Möbel. Insgesamt ergeben sich im Bundesschnitt derzeit knapp 1900 Euro Zahlungen aus eigener Tasche."
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/pflege-kosten-im-bundeslaendervergleich-eigenanteile-steigen-bis-zu-76-prozent-a-1298056.html
Das decken die wenigsten Renten ab...
Es ist komplizierter: die Zuzahlung umfaßt außer Pflegekosten noch deutlich mehr.
"Hintergrund ist, dass die Pflegeversicherung - anders als die Krankenversicherung - vom Gesetzgeber als Teilversicherung konzipiert ist, also auch nur Kosten bis zu einer Grenze übernimmt. Der Rest muss privat aufgebracht werden. Hinzu kommen weitere Ausgaben für Unterkunft und Verpflegung - im Fachjargon "Hotelkosten" genannt - sowie Ausgaben für Investitionen in den Einrichtungen, also etwa den Kauf neuer Möbel. Insgesamt ergeben sich im Bundesschnitt derzeit knapp 1900 Euro Zahlungen aus eigener Tasche."
Das decken die wenigsten Renten ab...
Zitat von Energiefuchs am 26. November 2019, 15:54 UhrZitat von suchenwi am 25. November 2019, 20:26 UhrEs ist komplizierter: die Zuzahlung umfaßt außer Pflegekosten noch deutlich mehr.
"Hintergrund ist, dass die Pflegeversicherung - anders als die Krankenversicherung - vom Gesetzgeber als Teilversicherung konzipiert ist, also auch nur Kosten bis zu einer Grenze übernimmt. Der Rest muss privat aufgebracht werden. Hinzu kommen weitere Ausgaben für Unterkunft und Verpflegung - im Fachjargon "Hotelkosten" genannt - sowie Ausgaben für Investitionen in den Einrichtungen, also etwa den Kauf neuer Möbel. Insgesamt ergeben sich im Bundesschnitt derzeit knapp 1900 Euro Zahlungen aus eigener Tasche."
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/pflege-kosten-im-bundeslaendervergleich-eigenanteile-steigen-bis-zu-76-prozent-a-1298056.html
Das decken die wenigsten Renten ab...
Hatte mich schon über die niedrige Zahl gewundert, habe auch so die 1900 Euro wie von dir genannt im Kopf gehabt. Dann wird es natürlich nichts mit den meisten Renten, da hast du schon recht.
Zitat von suchenwi am 25. November 2019, 20:26 UhrEs ist komplizierter: die Zuzahlung umfaßt außer Pflegekosten noch deutlich mehr.
"Hintergrund ist, dass die Pflegeversicherung - anders als die Krankenversicherung - vom Gesetzgeber als Teilversicherung konzipiert ist, also auch nur Kosten bis zu einer Grenze übernimmt. Der Rest muss privat aufgebracht werden. Hinzu kommen weitere Ausgaben für Unterkunft und Verpflegung - im Fachjargon "Hotelkosten" genannt - sowie Ausgaben für Investitionen in den Einrichtungen, also etwa den Kauf neuer Möbel. Insgesamt ergeben sich im Bundesschnitt derzeit knapp 1900 Euro Zahlungen aus eigener Tasche."
Das decken die wenigsten Renten ab...
Hatte mich schon über die niedrige Zahl gewundert, habe auch so die 1900 Euro wie von dir genannt im Kopf gehabt. Dann wird es natürlich nichts mit den meisten Renten, da hast du schon recht.
Zitat von Amin am 28. Dezember 2019, 19:22 UhrIch glaube trotzdem dass Deutschland dabei bei dem Thema gut da steht. Meisten Länder der Welt haben gar keine Versicherung oder vergleichbare Sache. Man muss einige Jahre einfach hinnehmen die Eltern zu pflegen oder die Kosten übernehmen wenn man es selbst nicht machen kann. Die Allgemeinheit dafür zu beten ist einfach nicht fair!
Ich glaube trotzdem dass Deutschland dabei bei dem Thema gut da steht. Meisten Länder der Welt haben gar keine Versicherung oder vergleichbare Sache. Man muss einige Jahre einfach hinnehmen die Eltern zu pflegen oder die Kosten übernehmen wenn man es selbst nicht machen kann. Die Allgemeinheit dafür zu beten ist einfach nicht fair!
Zitat von Gelöschter Benutzer am 28. Dezember 2019, 23:09 UhrZitat von Amin am 28. Dezember 2019, 19:22 UhrIch glaube trotzdem dass Deutschland dabei bei dem Thema gut da steht. Meisten Länder der Welt haben gar keine Versicherung oder vergleichbare Sache. Man muss einige Jahre einfach hinnehmen die Eltern zu pflegen oder die Kosten übernehmen wenn man es selbst nicht machen kann. Die Allgemeinheit dafür zu beten ist einfach nicht fair!
Schwieriges Thema in diesem Forum. Zudem ändert sich das laufend, es sollen ja in Zukunft vom Staat weniger Ansprüche gegen die Kinder geltend gemacht werden (Einkommensgrenze 100T€ p.a.) können, was aber bedeutet, dass mehr Steueraufkommen für Pflege und Hospitation aufgewändet werden muss. Ob das in 30 Jahren noch funktioniert oder wie es dann organisiert sein wird, kann man heute unmöglich voraussagen.
Zitat von Amin am 28. Dezember 2019, 19:22 UhrIch glaube trotzdem dass Deutschland dabei bei dem Thema gut da steht. Meisten Länder der Welt haben gar keine Versicherung oder vergleichbare Sache. Man muss einige Jahre einfach hinnehmen die Eltern zu pflegen oder die Kosten übernehmen wenn man es selbst nicht machen kann. Die Allgemeinheit dafür zu beten ist einfach nicht fair!
Schwieriges Thema in diesem Forum. Zudem ändert sich das laufend, es sollen ja in Zukunft vom Staat weniger Ansprüche gegen die Kinder geltend gemacht werden (Einkommensgrenze 100T€ p.a.) können, was aber bedeutet, dass mehr Steueraufkommen für Pflege und Hospitation aufgewändet werden muss. Ob das in 30 Jahren noch funktioniert oder wie es dann organisiert sein wird, kann man heute unmöglich voraussagen.
Zitat von slab am 4. Januar 2020, 7:49 UhrZitat von Amin am 28. Dezember 2019, 19:22 UhrMan muss einige Jahre einfach hinnehmen die Eltern zu pflegen oder die Kosten übernehmen wenn man es selbst nicht machen kann. Die Allgemeinheit dafür zu beten ist einfach nicht fair!
Und was ist, wenn kein gutes Verhältnis zu den Eltern besteht? Gründe dafür gibt es reichlich und manchmal sind die auch berechtigt. Dann werden einem Kosten aufgebürdet, und man ist doppelt belastet.
Zumal die Pflegenotwendigkeit ja durchaus durch ein sehr anstrengendes und gesundheitszehrendes Erwerbsleben entstehen kann. Im Niedriglohnbereich haben die Eltern dann keine Möglichkeit da vorzusorgen, und so werden den Kindern die Kosten aufgedrückt, anstatt wie bei jeder SOZIALversicherung eine gesellschaftliche Gemeinverteilung zu erzielen. Denn profitiert hat die Gesellschaft ja ungemein, wenn billige Arbeitskräfte vorhanden sind.
Wer wohlhabend ist, den stört das sicher nicht. Wer kein Vermögen hat, muss auch nicht zahlen (von was denn), aber die (untere) Mittelschicht muss dann das Vermögen für den Elternunterhalt aufzehren und hat dadurch ein erhebliches erhöhtes Armutsrisiko.
Da ist die Jahresbruttogrenze von 100k € ab 2020 schon ein durchweg richtiger Schritt vom Gesetzgeber.
Zitat von Amin am 28. Dezember 2019, 19:22 UhrMan muss einige Jahre einfach hinnehmen die Eltern zu pflegen oder die Kosten übernehmen wenn man es selbst nicht machen kann. Die Allgemeinheit dafür zu beten ist einfach nicht fair!
Und was ist, wenn kein gutes Verhältnis zu den Eltern besteht? Gründe dafür gibt es reichlich und manchmal sind die auch berechtigt. Dann werden einem Kosten aufgebürdet, und man ist doppelt belastet.
Zumal die Pflegenotwendigkeit ja durchaus durch ein sehr anstrengendes und gesundheitszehrendes Erwerbsleben entstehen kann. Im Niedriglohnbereich haben die Eltern dann keine Möglichkeit da vorzusorgen, und so werden den Kindern die Kosten aufgedrückt, anstatt wie bei jeder SOZIALversicherung eine gesellschaftliche Gemeinverteilung zu erzielen. Denn profitiert hat die Gesellschaft ja ungemein, wenn billige Arbeitskräfte vorhanden sind.
Wer wohlhabend ist, den stört das sicher nicht. Wer kein Vermögen hat, muss auch nicht zahlen (von was denn), aber die (untere) Mittelschicht muss dann das Vermögen für den Elternunterhalt aufzehren und hat dadurch ein erhebliches erhöhtes Armutsrisiko.
Da ist die Jahresbruttogrenze von 100k € ab 2020 schon ein durchweg richtiger Schritt vom Gesetzgeber.
Zitat von ohnePeil am 6. Juni 2026, 11:03 UhrHallos,
das Thema ist ja uralt, wird aber eventuell nach den Plänen der Politik wieder aktuell, weil die 100000-Euro-Grenze auf der Abschussliste ist.
Welche Strategien gibt es, um die mühsam ersparten Rücklagen, die man ja für ein arbeitsfreies Leben braucht, zu erhalten?
Wie wird eigentlich nach den alten Regeln (die dann vermutlich wieder eingesetzt werden) das Schonvermögen festgelegt und der mögliche Unterhalt berechnet, vor allem wenn man in der Entnahmephase ist oder sogar in der Rentenphase?
Die gesetzliche Rente reicht ja eher nicht zum Leben, vor allem wenn man früh zu arbeiten aufgehört hat.
LG
ohnePeil
Hallos,
das Thema ist ja uralt, wird aber eventuell nach den Plänen der Politik wieder aktuell, weil die 100000-Euro-Grenze auf der Abschussliste ist.
Welche Strategien gibt es, um die mühsam ersparten Rücklagen, die man ja für ein arbeitsfreies Leben braucht, zu erhalten?
Wie wird eigentlich nach den alten Regeln (die dann vermutlich wieder eingesetzt werden) das Schonvermögen festgelegt und der mögliche Unterhalt berechnet, vor allem wenn man in der Entnahmephase ist oder sogar in der Rentenphase?
Die gesetzliche Rente reicht ja eher nicht zum Leben, vor allem wenn man früh zu arbeiten aufgehört hat.
LG
ohnePeil
Zitat von TakeTwo am 6. Juni 2026, 17:46 UhrWenn sich die Eltern durch niedrige Renten und Vermögen Pflege selber nicht leisten können, und die Einkommensgrenze drastisch gesenkt wird, wäre das für die Kinder ein schwer zu berechnendendes finanzielles Risiko. Sofern das durch geht, denke ich aber nicht.
Ein Heimplatz kostet ca. 60.000€ pro Jahr, die Pflegeversicherung zahlt davon ca. 20.000€, die fehlenden 40.000€ - Rente müssen die Kinder aufbringen.
Konkret: Meine Mutter zahlt 3500€ pro Monat als Eigenanteil, wir haben ihr Haus vermietet, Miete und Rente reichen trotzdem nicht, 600 - 700€ pro Monat gehen von ihren Ersparten weg.
kürzlich war eine Dame in Kurzzeitpflege im Heim meiner Mama, sie wäre gerne geblieben, das geht aber nicht, meinte sie, sie hätte nur eine geringe Rente und Ihre Tochter als Informatikerin verdient zu viel.
Die Kosten sind in den letzten beiden Jahren um 19% gestiegen. Damit hab ich auch nicht gerechnet.
Bleibt spannend!
Wenn sich die Eltern durch niedrige Renten und Vermögen Pflege selber nicht leisten können, und die Einkommensgrenze drastisch gesenkt wird, wäre das für die Kinder ein schwer zu berechnendendes finanzielles Risiko. Sofern das durch geht, denke ich aber nicht.
Ein Heimplatz kostet ca. 60.000€ pro Jahr, die Pflegeversicherung zahlt davon ca. 20.000€, die fehlenden 40.000€ - Rente müssen die Kinder aufbringen.
Konkret: Meine Mutter zahlt 3500€ pro Monat als Eigenanteil, wir haben ihr Haus vermietet, Miete und Rente reichen trotzdem nicht, 600 - 700€ pro Monat gehen von ihren Ersparten weg.
kürzlich war eine Dame in Kurzzeitpflege im Heim meiner Mama, sie wäre gerne geblieben, das geht aber nicht, meinte sie, sie hätte nur eine geringe Rente und Ihre Tochter als Informatikerin verdient zu viel.
Die Kosten sind in den letzten beiden Jahren um 19% gestiegen. Damit hab ich auch nicht gerechnet.
Bleibt spannend!
Zitat von Muslime_Frugi am 6. Juni 2026, 23:22 Uhr@ohnepeil
Haben deine Eltern so wenig selbstverantwortlich vorgesorgt und sind so blank, dass du derlei Ängste um dein Vermögen haben musst?
Warum soll die Allgemeinheit für eure Familienangelegenheit zahlen?
Was @taketwo an Wesentlichem in der ansonsten umfassenden Antwort und eigener Erfahrung weggelassen hat, ist die Tatsache, dass die Zuzahlung in den ersten drei Jahren stark abnimmt um dann auf einem Niveau zu verharren auf dem 1.700-2.000€ an Alterseinkünften ausreichen.
Nicht viel für einen Rentner ohne eigener Immobilie der vor dem Heim noch Miete zahlen musste. Ist eine eigene Immobilie vorhanden ist eine solche Höhe an Alterseinkünften auch recht wenig. Aber die Immobilie kann ja verkauft werden bevor es an die Kinder geht.
Bei Alterseinkünften von den genannten 1.700-2.000k€ reichen rund 50k€ Vermögen aus um in den ersten 3 Jahren die Zuzahlung zu decken.
Eine Alternative wäre dann noch die Pfiege in der Familie anstatt rundum Versorgung, wie in den meisten Länder der Welt der Fall.
Haben deine Eltern so wenig selbstverantwortlich vorgesorgt und sind so blank, dass du derlei Ängste um dein Vermögen haben musst?
Warum soll die Allgemeinheit für eure Familienangelegenheit zahlen?
Was @taketwo an Wesentlichem in der ansonsten umfassenden Antwort und eigener Erfahrung weggelassen hat, ist die Tatsache, dass die Zuzahlung in den ersten drei Jahren stark abnimmt um dann auf einem Niveau zu verharren auf dem 1.700-2.000€ an Alterseinkünften ausreichen.
Nicht viel für einen Rentner ohne eigener Immobilie der vor dem Heim noch Miete zahlen musste. Ist eine eigene Immobilie vorhanden ist eine solche Höhe an Alterseinkünften auch recht wenig. Aber die Immobilie kann ja verkauft werden bevor es an die Kinder geht.
Bei Alterseinkünften von den genannten 1.700-2.000k€ reichen rund 50k€ Vermögen aus um in den ersten 3 Jahren die Zuzahlung zu decken.
Eine Alternative wäre dann noch die Pfiege in der Familie anstatt rundum Versorgung, wie in den meisten Länder der Welt der Fall.
Zitat von ohnePeil am 6. Juni 2026, 23:32 UhrIch bin (noch) nicht direkt betroffen.
Aber wenn das passieren sollte, dann ist ein Teil meiner Rücklagen weg, weil ich aus dem laufenden Einkommen kaum Unterhalt bezahlen könnte, ich lebe größtenteils von dem, was ich in vielen Jahren angespart habe.
LG
ohnePeil
Ich bin (noch) nicht direkt betroffen.
Aber wenn das passieren sollte, dann ist ein Teil meiner Rücklagen weg, weil ich aus dem laufenden Einkommen kaum Unterhalt bezahlen könnte, ich lebe größtenteils von dem, was ich in vielen Jahren angespart habe.
LG
ohnePeil
Zitat von TakeTwo am 7. Juni 2026, 10:57 UhrZitat von Muslime_Frugi am 6. Juni 2026, 23:22 Uhr@ohnepeil
Haben deine Eltern so wenig selbstverantwortlich vorgesorgt und sind so blank, dass du derlei Ängste um dein Vermögen haben musst?
Warum soll die Allgemeinheit für eure Familienangelegenheit zahlen?
Was @taketwo an Wesentlichem in der ansonsten umfassenden Antwort und eigener Erfahrung weggelassen hat, ist die Tatsache, dass die Zuzahlung in den ersten drei Jahren stark abnimmt um dann auf einem Niveau zu verharren auf dem 1.700-2.000€ an Alterseinkünften ausreichen.
Nicht viel für einen Rentner ohne eigener Immobilie der vor dem Heim noch Miete zahlen musste. Ist eine eigene Immobilie vorhanden ist eine solche Höhe an Alterseinkünften auch recht wenig. Aber die Immobilie kann ja verkauft werden bevor es an die Kinder geht.
Bei Alterseinkünften von den genannten 1.700-2.000k€ reichen rund 50k€ Vermögen aus um in den ersten 3 Jahren die Zuzahlung zu decken.
@muslime_frugi
1700-2000€ ist Geschichte, die Kostensteigerung von fast 10% pro Jahr macht alle diese Kalkulationen kaputt. Ich bin froh, wenn durch die Steigerung der Pflegekasse der Eigenanteil flat bleibt . Mit 3k€ Eigenanteil muss man langfristig rechnen, das haben die wenigsten als Rente und so ein Sparbuch schmilzt dann schnell dahin.
Eine Ex Kollegin hat beide Elternteile in Stationärer Betreuung, Vater schwer dement, Mutter dadurch schwer depressiv und nach Selbstmordversuch im Rollstuhl. 6000€ pro Monat gehen weg (Geld ist da). Das zu organisieren über eine Entfernung von 600km ist echt krass, neben einem Vollzeit Job.
Sie wollte Ihre Eltern nie in ein Heim geben, das gibt’s bei ihr nicht, hat sie gesagt. Ist hingefahren, jede 2. Woche von dort Homeoffice gemacht, mit Pflegediensten gearbeitet, bis sie irgendwann selber zusammengebrochen ist.
Man kann sich gar nicht vorstellen was alles passieren kann, wie gebrechlich und hilfsbedürftig Leute werden können und auch wie widerspenstig.
Irgendwann kommt man an einer stationären Betreuung nicht vorbei.
Und wie lange das gehen kann, eine neue Bewohnerin bei meiner Mama ist 92, die Tochter ist 72, die Tochter sagt, sie pflegt ihre Mutter seit 15 Jahren (nach Schlaganfall), sie mag jetzt einfach nicht mehr. Die Mutter sieht das nicht eine und bricht samt Rollstuhl immer wieder aus. Die Einrichtung sagt, dann muss sie in eine „Geschlossene“, also woanders hin, da gibt’s aber keine Plätze.
Die Kosten explodieren und ich hab keine Ahnung, wie man das in Griff bekommen kann.
Alles den Staat zahlen lassen, kann nicht die Lösung sein, das wird einfach zu teuer. Ich denke, die Kinder wieder stärker in die Pflicht zu nehmen ist der Versuch, dass die Familien kreativ werden, mit einem Netzwerk die Leute so lange es geht zuhause zu versorgen.
Zitat von Muslime_Frugi am 6. Juni 2026, 23:22 UhrHaben deine Eltern so wenig selbstverantwortlich vorgesorgt und sind so blank, dass du derlei Ängste um dein Vermögen haben musst?
Warum soll die Allgemeinheit für eure Familienangelegenheit zahlen?
Was @taketwo an Wesentlichem in der ansonsten umfassenden Antwort und eigener Erfahrung weggelassen hat, ist die Tatsache, dass die Zuzahlung in den ersten drei Jahren stark abnimmt um dann auf einem Niveau zu verharren auf dem 1.700-2.000€ an Alterseinkünften ausreichen.
Nicht viel für einen Rentner ohne eigener Immobilie der vor dem Heim noch Miete zahlen musste. Ist eine eigene Immobilie vorhanden ist eine solche Höhe an Alterseinkünften auch recht wenig. Aber die Immobilie kann ja verkauft werden bevor es an die Kinder geht.
Bei Alterseinkünften von den genannten 1.700-2.000k€ reichen rund 50k€ Vermögen aus um in den ersten 3 Jahren die Zuzahlung zu decken.
1700-2000€ ist Geschichte, die Kostensteigerung von fast 10% pro Jahr macht alle diese Kalkulationen kaputt. Ich bin froh, wenn durch die Steigerung der Pflegekasse der Eigenanteil flat bleibt . Mit 3k€ Eigenanteil muss man langfristig rechnen, das haben die wenigsten als Rente und so ein Sparbuch schmilzt dann schnell dahin.
Eine Ex Kollegin hat beide Elternteile in Stationärer Betreuung, Vater schwer dement, Mutter dadurch schwer depressiv und nach Selbstmordversuch im Rollstuhl. 6000€ pro Monat gehen weg (Geld ist da). Das zu organisieren über eine Entfernung von 600km ist echt krass, neben einem Vollzeit Job.
Sie wollte Ihre Eltern nie in ein Heim geben, das gibt’s bei ihr nicht, hat sie gesagt. Ist hingefahren, jede 2. Woche von dort Homeoffice gemacht, mit Pflegediensten gearbeitet, bis sie irgendwann selber zusammengebrochen ist.
Man kann sich gar nicht vorstellen was alles passieren kann, wie gebrechlich und hilfsbedürftig Leute werden können und auch wie widerspenstig.
Irgendwann kommt man an einer stationären Betreuung nicht vorbei.
Und wie lange das gehen kann, eine neue Bewohnerin bei meiner Mama ist 92, die Tochter ist 72, die Tochter sagt, sie pflegt ihre Mutter seit 15 Jahren (nach Schlaganfall), sie mag jetzt einfach nicht mehr. Die Mutter sieht das nicht eine und bricht samt Rollstuhl immer wieder aus. Die Einrichtung sagt, dann muss sie in eine „Geschlossene“, also woanders hin, da gibt’s aber keine Plätze.
Die Kosten explodieren und ich hab keine Ahnung, wie man das in Griff bekommen kann.
Alles den Staat zahlen lassen, kann nicht die Lösung sein, das wird einfach zu teuer. Ich denke, die Kinder wieder stärker in die Pflicht zu nehmen ist der Versuch, dass die Familien kreativ werden, mit einem Netzwerk die Leute so lange es geht zuhause zu versorgen.
Zitat von ohnePeil am 7. Juni 2026, 11:10 UhrDas Problem ist auch, dass man null Einfluss darauf hat wie die Eltern im Vorfeld das Geld, das eigentlich später für die Pflege verwendet werden könnte, ausgeben.
Wenn man selber relativ bescheiden lebt und dann Unterhalt für jemanden, der früher relativ komfortabel gelebt hat (und dadurch inzwischen alles ausgegeben hat), zahlen muss, dann ist das schon ungerecht.
Das Problem ist auch, dass man null Einfluss darauf hat wie die Eltern im Vorfeld das Geld, das eigentlich später für die Pflege verwendet werden könnte, ausgeben.
Wenn man selber relativ bescheiden lebt und dann Unterhalt für jemanden, der früher relativ komfortabel gelebt hat (und dadurch inzwischen alles ausgegeben hat), zahlen muss, dann ist das schon ungerecht.
Zitat von TakeTwo am 7. Juni 2026, 11:21 UhrZitat von ohnePeil am 6. Juni 2026, 23:32 UhrIch bin (noch) nicht direkt betroffen.
Aber wenn das passieren sollte, dann ist ein Teil meiner Rücklagen weg, weil ich aus dem laufenden Einkommen kaum Unterhalt bezahlen könnte, ich lebe größtenteils von dem, was ich in vielen Jahren angespart habe.
LG
ohnePeil
Man spricht aktuell nur vom Einkommen, nicht vom Vermögen der Kinder, ist ja lange nicht durch, wir reden über ungelegte Eier.
Ansonsten, die Eltern können schon schaun, dass sie in einer Wohnsituation sind, urban, barrierearm, wo man lange mit einem Netzwerk kostengünstig versorgt werden kann.
Ganz wichtig ist in Bewegung bleiben, nicht 1x in der Woche sondern jeden Tag und Kraft Training. So richtig mit Gewichten, dem Muskelabbau und Osteoporose entgegenwirken. Das kostet fast nichts, vielleicht einen Beitrag fürs Fitnessstudio und spart später vielleicht zehntausende an Heimkosten.
Es gibt dazu mittlerweile gute Studien, aber viele Alte sind leider absolut beratungsresistent.
Zitat von ohnePeil am 6. Juni 2026, 23:32 UhrIch bin (noch) nicht direkt betroffen.
Aber wenn das passieren sollte, dann ist ein Teil meiner Rücklagen weg, weil ich aus dem laufenden Einkommen kaum Unterhalt bezahlen könnte, ich lebe größtenteils von dem, was ich in vielen Jahren angespart habe.
LG
ohnePeil
Man spricht aktuell nur vom Einkommen, nicht vom Vermögen der Kinder, ist ja lange nicht durch, wir reden über ungelegte Eier.
Ansonsten, die Eltern können schon schaun, dass sie in einer Wohnsituation sind, urban, barrierearm, wo man lange mit einem Netzwerk kostengünstig versorgt werden kann.
Ganz wichtig ist in Bewegung bleiben, nicht 1x in der Woche sondern jeden Tag und Kraft Training. So richtig mit Gewichten, dem Muskelabbau und Osteoporose entgegenwirken. Das kostet fast nichts, vielleicht einen Beitrag fürs Fitnessstudio und spart später vielleicht zehntausende an Heimkosten.
Es gibt dazu mittlerweile gute Studien, aber viele Alte sind leider absolut beratungsresistent.