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DeGiro?

an alle zwei Fragen:

wenn DeGiro angeblich so niedrige Gebühren hat, warum nutzen es nicht mehr Leute in Deutschland?

Ist es besser/schlechter als OnVista?

 

MfG

M

Soweit mir bekannt, sollte man auf zwei Dinge bei DeGiro achten:

  • Steuererklärung: DeGiro ist kein deutscher Broker und es gibt Leute, die zumindest früher von Problemen bei der Steuererklärung berichtet haben
  • Sicherheit: Viele Broker verwahren nur deine Wertpapiere. DeGiro wirtschaftet damit und verleiht diese. Es ist also fraglich inwieweit Aktien bei DeGiro sicheres Sondervermögen sind und was passiert wenn DeGiro oder Vertragspartner pleite gehen

Vorsichtig wäre ich auch bei versteckten Kosten wie Spreads/Steps. Und wenn du ein Problem hast, ist so ein Discount Broker sicherlich nicht der kundenfreundlichste, von dem du schnelle Antworten erhältst.

Als Discountbroker würde ich Flatex bevorzugen -> ist deutsch und länger am Markt. Man hört auch fast nur gutes.

Von Flatex habe ich Negativzinsen auf Verrechnungskonto gelesen. No go.

Ich bin auch nicht begeistert von onvista-bank, aber habe bisher nix besseres gefunden.

Trade Republic? Ich möchte schon auf dem 24"-Bildschirm besser überblicken, was ich trade 🙂 Habe aber auch schon auf dem Handy-Webtrading von onvista-bank was verkauft... geht, mit Übung, aber normal will ich das nicht.

Zitat von suchenwi am 2. Dezember 2019, 23:24 Uhr

Von Flatex habe ich Negativzinsen auf Verrechnungskonto gelesen. No go.

Ich bin auch nicht begeistert von onvista-bank, aber habe bisher nix besseres gefunden.

Trade Republic? Ich möchte schon auf dem 24"-Bildschirm besser überblicken, was ich trade 🙂 Habe aber auch schon auf dem Handy-Webtrading von onvista-bank was verkauft... geht, mit Übung, aber normal will ich das nicht.

Warum sind bei einem Broker Negativzinsen ein Problem?

Du hast doch vermutlich ein normales Girokonto bei einer Bank und parkst keine größeren Summen bei einem Broker wie Flatex. Und selbst wenn du mal eine Weile Geld dort rumliegen hast, reden wir von wie viel? 0,4% Strafzins? Selbst wenn du einen ganzen Monat lang dort 10.000 € rumliegen lässt wären dass gerade mal 40/12=3,30 €.

Ich habe mich selber gegen Flatex entschieden, weil ich meisten Buy and hold betreibe. Wenn ich eine Aktie kaufe, dann plane ich sie jahrelang zu halten. Sprich ich trade aktiv vielleicht 10 mal im Jahr, also sehr wenig. Dafür will ich kein extra Konto bei einem Discountbroker einrichten nur um vielleicht 20-40 € Tradinggebühr im Jahr zu sparen. Ist aber Geschmackssache und natürlich vollkommen von deiner Trading-Häufigkeit abhängig. Flatex wäre mich mich bei sowas aber erste Wahl.

10k kann schon sein, wenn ich Ende Januar meine Abfindung  bekomme - das ist die übliche Tranchengröße, wenn ich soviel Liqui habe 🙂 Das parke ich aber nicht einfach, sondern investiere es bei guten Gelegenheiten.

Aber das Verrechnungskonto muss zu Monatsende mindestens 1500€ enthalten, weil am nächsten 1. die Sparpläne ausgeführt werden (3*500). Es füllt sich im Laufe des Monats aus Nettoerträgen - natürlich keine 1500. Das hatte ich früher mit Dauerauftrag sichergestellt. Jetzt mit 1443 Rente netto vor Steuern natürlich nicht mehr, sondern ich fülle durch Aktienverkäufe nach (Kellerleichen, steuerhäßliche Papiere). Und meine Fibu würde weiter kompliziert, wenn ich auch noch (monatliche?) Minuszinsen verbuchen müsste, selbst wenn es nur Cent-Beträge sind...

Das heißt für buy-and-gold mit ETFs (MACCI World/EM) lieber OnVista oder Flatex?

und wie ist denn Trade Republic dabei?