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Blutiger Frugalanfänger

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Zitat von Arnim am 25. Januar 2021, 9:50 Uhr
Zitat von stephank am 22. Januar 2021, 10:23 Uhr

Am Plan hat sich nichts groß verändert. Ich spiele etwas mit dem Gedanken bei 300.000-400.000 in Teilzeit zu gehen und zwar so, dass ich noch 300-400€ im Monat beiseite legen kann, bis meine Grenze von 500.000 überschritten ist.

Hier halte ich es also etwas mit Oliver das Ganze als Spektrum zu interpretieren. Wenn es die nächsten Jahre am Kapitalmarkt nur bergauf gehen sollte, würde ich allerdings einen Sicherheitspuffer in die 500.00 einplanen, falls relativ zeitnah eine Korrektur stattfinden sollte.

Gute Gedanken. Wir sind da sehr ähnlich aufgestellt 🙂

Darf ich trotzdem fragen, wie du es geschafft hast, deine Sparrate um 800 € zu erhöhen, während deine Ausgaben von vorher 1100 auf unter 1000 € gesunken sind?

 

Liebe Grüße

Das freut mich, da können wir uns in den nächsten Monaten evtl. Jahren sicher gewinnbringend austauschen!

 

Die Ausgaben sind teilweise aufgrund von Corona gesunken. Durchs Home-Office fällt die Pendlerei flach und ich tanke momentan ca. alle 6 Wochen für 60€, während es vorher 40-50€ pro Woche waren. Hier versuche ich in Zukunft mehr darauf zu achten und das Fahrrad zur Normalität werden zu lassen.  Außerdem gehe ich weniger auswärts essen, was für mich zu einem der wenigen nicht frugalen Lebensinhalten gehört. Ich liebe es einfach auswärts essen zu gehen 🙂

Daneben habe ich angefangen mehreren Studenten Nachhilfe zu geben und das Geld wird auch komplett investiert.

Gerne : )

Das mit der Nebentätigkeit hatte ich mir auch schon des Öfteren überlegt .. : )

Allerdings genieße ich meine Wochenenden derzeit einfach zu sehr, um sie "für ein bisschen Geld" zu verschenken. Ich habe zusätzlich auch noch keine Vorstellung, wie ich das sonst machen könnte.. Nachhilfe hatte ich auch auf dem Plan, ist zu Coronazeiten aber bestimmt kein Zuckerschlecken.

Hauptsächlich geht es mir ja aber auch darum, das Leben - so wie es ist - voll auszukosten. Ich denke da muss ich mich dann auch selbst dran halten und nicht versuchen, früher FI zu werden als "nötig".

Hallo,

ich bin zwar schon 33, allerdings haben wir ein ähnliches Ziel.

Mit 45 möchte ich einfach entscheiden können: Bleibe ich heute noch eine Stunde liegen, oder verreise ich spontan.

Für mich die wichtigste Lektion der letzten 7 Jahren - ein Netzwerk ist unerlässlich.
Dies verhalf mir zu einer günstigen Wohnung, welche die letzten Jahre eine enorme Wertsteigerung einbrachte.

Seither besitze ich eine lastenfreie und eine fremdfinanzierte Immobilie, welche vermietet werden.

Betreffend der Frage zu den Unterschieden deiner ETF Werte: Hast du die Kosten in den Rechnungen korrekt vermerkt?
Die Gesamtkostenquote (TER) könnte die Differenz erklären. Oder eventuell auch Fremdwährungen?
Die Kostenunterschiede sind bei mir im Depot von 0,07% - 0,6%, je nach ETF.

LG

Schon wieder ist ein Jahr vorbei, man ist ein Jahr älter geworden und Corona hat uns noch nicht ganz verlassen. Plötzlich ist wieder Krieg in Europa und und und..

 

Zur Zeit erlebe ich die erste negative Phase am Kapitalmarkt aktiv mit, da ich mich 2000 und 2008 noch zu wenig für Finanzen interessiert habe, um die Krisen als solche wahrzunehmen. Ich muss gestehen, dass mir der "Verlust" von 20% im Depot nichts ausgemacht hat, da ich überzeugt bin, in den nächsten 30 Jahren eine Steigerung einzufahren. Buy & Hold scheint daher genau das richtige für mich zu sein.

Die Sparquote von 2000€/monat habe ich beibehalten, obwohl es im Gehalt etwas  nach oben ging. Durch die Corona-Lockerungen gingen die Ausgaben ebenfalls etwas nach oben, da ich - wie bereits erwähnt - gerne auswärts essen gehe. Nach über 2 Jahren in Zeiten von Corona & Homeoffices musste ich auch einfach mal raus und habe dieses Jahr schon 2 relativ normalpreisige (600-700€) Urlaube gemacht und einen dritten für das Jahresende geplant. Für das nächste Jahr überlege ich, ob ich die Sparquote marginal erhöhen möchte.

 

Update zum derzeitigen Depot:

Notgroschen: 6000 € (für den Notfall, dieser wird weder angerührt noch eingerechnet und ist einfach eine Stille Sicherheit im Fall der Fälle)

ETFs: 58000 € (verteilt auf 5 ETFs)

risikoloser Anteil: 14000 € (momentan auf dem Tagesgeldkonto, vielleicht bekommt man ja bald wieder 1-1,5% oder ich investiere einen größeren Teil in Anleihen, wenn ich mich dort genug eingelesen habe.)

Das für mich passende Risikoprofil ergibt sich aus 80% ETFs und 20% Cash.

 

Ansonsten passiert relativ wenig. Die Sparquote läuft jeden Monat ab und ich komme mit dem Rest gut über die Runden. Die Ausgaben belaufen sich auf ca. 1000€ im Monat, wobei die derzeitige Inflation noch nicht in voller Härte bei mir angekommen ist. Das Essen in Restaurants ist spürbar teuerer geworden und ich freue mich schon auf den Abschlag in den Stromkosten am Ende des Jahres.

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