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Wie Vermögen schützen

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Ich persönlich würde 1/3 in Immobilien (am besten eigene kleine altersgerechte Wohnung plus 1-2 Mietwohnungen, why not), 1/3 in physische Edelmetalle und 1/3 in Aktienetfs inkl. Emerging Marketes (nicht zu viel in den USA da hoch bewertet) investieren, vielleicht auch materielle Güter kaufen wie gutes Werkzeug, Auto, Fahrrad, energetische Selbstversorgung o.ä., breit streuen ist halt angesagt, wobei ich Anleihen meiden würde, irgendwelche Konten im Ausland weiss nicht, könnten vielleicht als erstes enteignet werden falls es in den Staaten Probleme gibt, um deren eigene Bürger zu schützen.

 

Gegen den worst case kann man sich nicht schützen:

Euro Komplettentwertung plus Neustart, plus

Enteignung privater Immobilien und Gold/Silber, plus

dauerhafte Minuszinsen für alle ab dem ersten Cent und Jahrzehnte langer Börsencrash ohne Erholung der Kurse, plus

Einführung einer hohen Zusatzsteuer oder Abgabe für Frugalisten, plus

Weltkrieg, plus

Zerstörung der Erde durch den Menschen oder einen Meteoriten.

 

Da gibt es Startgeld 20,00 in einer neuen Währung und ab zum Wiederaufbau. Ich glaube nicht an diesen worst case.

" Der Lösung ist das Problem egal ."

 

3 Tage Woche. Teilzeitarbeit.

Es muss ja nicht der Worst Case kommen. Es kann nur eine einmalige 30% auf alles Abgabe sein, um Deutschland oder die EU zu retten. Danach muss man dann vielleicht wieder ins Hamsterrad.

 

 

Geld (und Gold) sind nur Tauschmittel.

Und wer nicht selber arbeiten will, hängt davon ab, dass es andere tun können.

Am Ende des Tages hilft nur ein (fruchtbarer) Acker - das einzige was verlässlich unabhängig macht.

Am Anfang tuts aber auch ein Schrebergarten, der Rest wird schön verteilt: Gold, Silber, Aktien, Renten, Immobilien.

Und Kosten maximal reduzieren.

 

Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.

die Enteignung läuft ja schon schleichend, erste Betriebsrenten werden jetzt schon gekürzt (plus neu geschaffene Eigenbeiträge vom Gehalt),  die Nominalzinsen liegen bei 0 und Realzinsen liegen im negativen Bereich....

für den Worstcase: sich mit essbaren Wildpflanzen auszukennen ist auch eine gute Strategie, z.b. Eicheln zum essen geniesbar machen oder wie stellt man Wildfallen auf....

...oder man setzt sich aktiv mit dem Sterben auseinander, Todesmeditation, den Tod akzeptieren, sich auf das "Leben" danach vorzubereiten o.ä.,  um die Angst davor (oder dem Sterbeprozess) zu verlieren, letztendlich beruht jede Angst indirekt auf der Angst vor dem Tod (?!?)

Zitat von Ernst am 23. Juni 2019, 19:39 Uhr

Am Ende des Tages hilft nur ein (fruchtbarer) Acker - das einzige was verlässlich unabhängig macht.

Am Anfang tuts aber auch ein Schrebergarten, der Rest wird schön verteilt: Gold, Silber, Aktien, Renten, Immobilien.

Und Kosten maximal reduzieren.

 

Unsere Prioritätenliste deckt sich mit dem vorgenannten allerdings in einer anderen Reihenfolge . An unserem Garten für die (Teil) Selbstversorgung hängt das fast bezahlte Häuschen, zwei Objekte zum vermieten sind auch real vor Ort da und nicht papierbasierend wie Aktien. Da kommt die Rendite in Form von Euros ab 2021.  Und die Kosten im Passivhaus mit PV und Solarthermie sind nicht der Rede wert, bzw. maximal reduziert was wohnen betrifft. Die gesetzliche Rente ist auch besser als ihr Ruf mit allen zusätzlichen Leistungen. Ob’s mit Aktien noch klappt wissen wir noch nicht, aber mit 52 Jahren auch etwas spät. Gold und Silber lassen wir mal besser weg. Ob es reicht beim Zusammenbruch? Wir werden nicht frieren und nicht verhungern, das ist doch schon mal was.

Zitat von Waermflasche am 23. Juni 2019, 20:01 Uhr

die Enteignung läuft ja schon schleichend, erste Betriebsrenten werden jetzt schon gekürzt (plus neu geschaffene Eigenbeiträge vom Gehalt),  die Nominalzinsen liegen bei 0 und Realzinsen liegen im negativen Bereich....

Bei uns wird nichts enteignet, die niedrigen Zinsen haben den schnellen Vermögensaufbau durch Immobilien bei uns erst möglich gemacht ( mehr Tilgung). Billiges Geld sorgte auch für eine ordentliche Wertsteigerung. Und bei unser kleinen Betriebsrente auf Aktien läuft es auch ganz gut.

Alles was man hat, ist grundsätzlich greifbar - bei uns sind es nur zwei kleine Immobilien mit Schulden, überlegen ggf. eine davon abzustoßen, Schulden nerven und wollen bedient werden, auch wenn die Wohnung nicht vermietet oder vermietbar ist (den Spaß hatten wir jetzt ein gutes Jahr lang... brauche ich so schnell nicht mehr... kein Problem damit, bescheiden zu leben, aber wenn das nicht aus laufendem Einkommen geht, und die Rücklagen schneller verschwinden, als man schauen kann...). Unsere aktuelle Mietwohnung ist super, sonst würde ich auch zum selbstbewohntem einfachen Häuschen mit Gemüsegarten tendieren. Wenn das in Deutschland enteignet wird, ist die Kacke wirklich am dampfen, und dass man arbeiten gehen muss, eins der kleineren Probleme...

Nur auf Aktien möchte ich nicht angewiesen sein.

 

 

Wenn man die berechtigten Sorgen hat, weiter vom Staat enteignet zu werden, sollte man den Gedanken ins Auge fassen, sich einen oder mehrere andere Staaten als Wohnort bzw. Ort für sein Vermögen zu suchen. Dazu muss man auch kein mehrfacher Millionär sein. Es gibt ca. 220 Staaten auf der Erde. Auch einen angesprochenen Weltkrieg dürfte man eher z.B. in Neuseeland überleben als in Westeuropa. Einen guten Blog hierzu gibt es unter staatenlos.ch, der eher businessorientiert ist. Dort gibt es auch eine Fülle von Vorschlägen zur Frage "Konten, Depots oder andere Vermögenswerte im Ausland? Außerhalb des Euroraum oder der EU?" Ich denke wenn man so flexibel ist, derart frugal zu leben, dürfte man auch so flexibel sein, seinen Wohnort zu ändern. Aktuell soll z.B. Gold als Vermögenssicherung über 2k nicht mehr anonym verkauft werden dürfen. Es sieht so aus, dass die Daumenschrauben angezogen werden in DE, was aber nicht wundern sollte.

Für den worst case sind auch Immobilien oder Gold nicht sicher. Ich würde bspw. schonmal diversifizieren bzgl. Währungen und auf einen Mix von EUR, USD, AUD, CHF, GBP setzen.

Aktien und Barvermögen wenn möglich auch örtlich diversifizieren.

Zitat von Fitzi am 16. Juli 2019, 7:55 Uhr

Wenn man die berechtigten Sorgen hat, weiter vom Staat enteignet zu werden, sollte man den Gedanken ins Auge fassen, sich einen oder mehrere andere Staaten als Wohnort bzw. Ort für sein Vermögen zu suchen. Dazu muss man auch kein mehrfacher Millionär sein. Es gibt ca. 220 Staaten auf der Erde. Auch einen angesprochenen Weltkrieg dürfte man eher z.B. in Neuseeland überleben als in Westeuropa. Einen guten Blog hierzu gibt es unter staatenlos.ch, der eher businessorientiert ist. Dort gibt es auch eine Fülle von Vorschlägen zur Frage "Konten, Depots oder andere Vermögenswerte im Ausland? Außerhalb des Euroraum oder der EU?" Ich denke wenn man so flexibel ist, derart frugal zu leben, dürfte man auch so flexibel sein, seinen Wohnort zu ändern. Aktuell soll z.B. Gold als Vermögenssicherung über 2k nicht mehr anonym verkauft werden dürfen. Es sieht so aus, dass die Daumenschrauben angezogen werden in DE, was aber nicht wundern sollte.

Du kannst nicht einfach so den Wohnort aendern. In den meisten Laendern (ausser EU) braucht man dafuer ein Visum, das nicht einfach zu bekommen ist. Also USA. Kanada, Australien, Neuseeland usw.. sind keine Kandidaten einfach mal seinen Wohnort dorthin zu verlagern wenn man nicht Multi-Millionaer ist.
Man muss seinen Lebensmittelpunkt im Ausland haben, also grob mehr als 183 Tage im Jahr dort leben um in Deutschland nicht mehr unbeschraenkt steuerpflichtig zu sein.

Hallo,

ich möchte an die Ideen meiner Vorredner anknüpfen 🙂

Ich bin der Meinung, dass solange in irgendeiner Form ein "Tauschmittel" (Geld) ohne tatsächlichen Gegenwert im Umlauf  ist bzw. einen Großteil des Vermögens ausmacht, kann man dieses nicht vor Verlust schützen. Bodo Schäfer verfolgt u.A die  Prinzipien des "Werte schaffens" und des "klugen Investierens" (Bücher sehr zu empfehlen ;-))

Denke daher:

- Investiere in dich selbst (Bildung, Auftreten etc..)

- Schöpfe Werte für andere

-Sei nicht geizig bzw. häng nicht am Geld

-Und letztendlich : Diversifiziere

Hoffen wir aber trotzdem, dass es nicht zu einem totalen Blackout kommt 😉

Grüße