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Wie und wo kauft ihr ein?

Hallo liebe Community,

ich versuche seit Jahren meine Einkäufe und meine Ernährung zu optimieren.

Früher bin ich gerne zu REWE gefahren, wird mir aber zu teuer. Außerdem haben neue Discounter in kürzerer Entfernung aufgemacht. Sehr gut erreichbar sind für mich jetzt Aldi, Lidl und Netto.

Ich habe durch bewusstere Einkäufe und Discounter meinen Wocheneinkauf von knapp 60 € auf knapp 50 € gedrückt, ein paar Euro Benzin spare ich vermutlich auch noch.

Dazu gesagt sei, dass ich versuche ausgewogen und gesund zu kaufen. Es soll aber auch schmecken und bequem sein. Absolut genial finde ich z.B. Kaisergemüse aus der TK. Das kostet wenig, ist kein Aufwand, gesund und man kann es alleine essen oder mit anderen Gerichten kombinieren. Ich habe außerdem herausgefunden, dass ich Brokkoli liebe 🙂

Vollkorn Müsli ist auch eine günstige Art gesund satt zu werden. Ich esse es gerne mit Joghurt oder Quark. Die meisten Geschäfte haben inzwischen auch Proteinjoghurt im Angebot. Ich mache meistens Morgens direkt nach dem Aufstehen Sport. Danach proteinreich frühstücken, super!

Ich bin überzeugt viele von euch kaufen noch günstiger ein. Ich kaufe z.B. immer noch Mineralwasser. Ich mag Leitungswasser nicht, auch nicht gesprudelt. Außerdem wohne ich ländlich und wir haben Probleme mit den Nitrit Grenzwerten im Wasser. Auch kaufe ich gelegentlich Markenprodukte, meist aber im Angebot. Bio kaufe ich auch gerne, meist Bio Äpfel und Bio Gemüse. Wobei gerade unter diesen Voraussetzungen, finde ich meine Einkäufe günstig. Liegt vermutlich daran, dass ich nie was wegwerfe. kaufe ich 4 Äpfel die Woche, werden 4 Äpfel gegessen. Vorteil des Single-Seins: Man kann genau planen.

Von den o.g. Geschäften gefällt mir der sonst so beliebte Aldi Discounter am schlechtesten. Aldi hast kaum Marken, schlechtes Obst und Aldi Bio vertraue ich nicht. Die Aldi Bio Äpfel finde ich geschmacksarm während man anderswo Bio wirklich rausschmeckt.

Netto hat ein gutes Vollsortiment und eine größere Auswahl an Wasser, sogar Markenwässer. Vieles ist dauerhaft günstig, aber dafür gibt es wenig Sonderangebote. Wer will kann mit der Deutschlandcard dort auch noch punkten.

Lidl gefällt mir am besten, zu meiner eigenen Überraschung. Lidl hat oft Marken unschlagbar günstig im Angebot und die Eigenprodukte sind auch klasse. Während jedes Aldi gleich aufgebaut ist, wirkt Lidl allerdings unsortierter und als Wasser gibt es nur das Eigenmarke Saskia Wasser.

Vermutlich kann ich mich nicht "richtig-frugal" wenn ich mit meinem Auto einkaufen fahre und dabei sogar teils Markenprodukte kaufe, aber vielleicht habt ihr Tips für mich oder wollte eure Erfahrungen mit Geschäften teilen. Wo kauft ihr ein? Wie spart ihr beim Einkauf?

LG

Andreas

Bei uns sieht das mit dem Einkaufen so aus. Günstig einkaufen ist nur einer der Faktoren, wichtiger ist die Nachhaltigkeit und Qualität der Waren:

  • ca. 30% auf dem direkt bei uns in der Nähe gelegenen Wochenmarkt. Alles lokal aus der Nähe, ca. 50% davon Bioware
  • ca. 30% beim Bio-Supermarkt auf der anderen Strassenseite. Auch dort hauptsächlich hochwertige Ware, auch wenn die zB etwas teurer ist (zB Produkte von Rapunzel)
  • ca. 30% beim Aldi
  • Ansonsten beim lokalen Metzger, der seine eigenen Tiere und Mitarbeiter hat und auch eigenes Futter anbaut und beim Fischladen um die Ecke
  • Brot auch beim lokalen Bio-Bäcker um die Ecke oder beim Bio-Bäcker auf dem Markt, der das Getreide auch selber anbaut und schrotet

Mein Sohn 7, hatte übrigens ausser einer laufenden Nase und Husten noch nie eine der üblichen Kinder-Krankheiten.

Nachtrag: alle Einkaufsmöglichkeiten sind in Fuss-Nähe, ich kaufe also auch alles zu Fuss und mit Stofftaschen ausgerüstet ein.

Also ich würde beim Essen auch nicht sparen.

Wir kaufen auch viel bei Edeka/Rewe/Aldi/Lidl aber zu 90% Bio.

Fleisch kommt bei uns auch vom Bauern um die Ecke. Wildfleisch(Reh) vom Jäger, Weiderind, Schafe von der Weide, Schwein vom Bauern Dirketvermarkter.

Zusätzlich haben wir noch 150 m2 selbstversorgergarten. Dann haben unsere Großeltern Obstwiesen.

Leider ist unser Bäcker im Ort kein Bio Bäcker. Aber er macht lecker Sachen (Jahrelanger Familienbetrieb.) Dafür Backen wir selber viel Brot und sonstige Backware, diese natürlich wieder in Bio.

Mir geht es bei meinen 3 Kindern ähnlich @privatier. Natürlich werden die auch mal Krank und hatten auch mal Fieber aber das ging schnell wieder weg..

Leider haben wir im Ort keine Lebensmittelladen und müssen immer 5 Km fahren. Aber dafür nur 1 mal die Woche.

Zitat von Selbst am 23. Juni 2020, 8:49 Uhr

Leider ist unser Bäcker im Ort kein Bio Bäcker. Aber er macht lecker Sachen (Jahrelanger Familienbetrieb.) Dafür Backen wir selber viel Brot und sonstige Backware, diese natürlich wieder in Bio.

Es muß ja auch nicht alles Bio sein, wenn die Qualität stimmt. Unser Metzger hat zB auch kein Bio Fleisch.

Zitat von Privatier am 23. Juni 2020, 9:06 Uhr
Zitat von Selbst am 23. Juni 2020, 8:49 Uhr

Leider ist unser Bäcker im Ort kein Bio Bäcker. Aber er macht lecker Sachen (Jahrelanger Familienbetrieb.) Dafür Backen wir selber viel Brot und sonstige Backware, diese natürlich wieder in Bio.

Es muß ja auch nicht alles Bio sein, wenn die Qualität stimmt. Unser Metzger hat zB auch kein Bio Fleisch.

Das sehe ich schon auch so. Vor allem bei uns auf dem Land ist es etwas problematisch. Würde der Bäcker auf Bio umsteigen würden viele kunden abspringen weil es zu teuer ist. Somit würde der Bäcker zu machen und ich hätte keinen Bäcker mehr wo ich mit dem Fahrrad hinfahren kann...

Bei dem Metzger ist es auch so. Ich weiß wie er sein Tiere hält und das ist gut. Fleisch aus dem Supermarkt kaufen wir nur noch in Ausnahmefällen.. Die Folgen sind ja zur Zeit in den Medien sehr gut zu sehen.

Zitat von Selbst am 23. Juni 2020, 9:16 Uhr

Würde der Bäcker auf Bio umsteigen würden viele kunden abspringen weil es zu teuer ist.

Bio Backwaren müssen aber nicht teurer sein. Beim Bio Bäcker um die Ecke kosten zB drei gute Frühstücksbrötchen 1,10 EUR und das Angebotsbrot normalerweise 1 Kg 4 Euro bis 4,20.

Gestern hatte ich auf dem Markt ein großes Weizentoastbrot gekauft, schätze mal 750 Gramm, kostet so um die 3 Euro. Bei einem anderen Stand kaufe ich immer Vollkorn-Rosinenbrötchen, die kosten 80 Cent.

Auf Grund der Lage gehen wir meist zu Lidl. Finde ich auch wesentlich besser als Aldi. Netto ist auch nicht schlecht.

Du sagte, Lidl hat nur Eigenmarken Wasser...bei uns im Lidl gibt es fast immer auch Vittel oder was vergleichbares. Manchmal auch Evian.

UNd, wie du schon sagtest, Lidl hat oft gute Angebote, oder solche lokalen Wochen, Spanisch, Apathisch.

Zusätzlich gehen wir noch einmal im Monat in einen Asia Laden, da wir viel asiatisch kochen. Reis wird in 10 oder 20 Kg Säcken gekauft. Auch Sojasaucen, Currypaste, u.s.w. kaufe ich in Liter oder Kilo Paketen. Viele Gewürze und Pasten lassen sich gut einfrieren. Oder es ist getrocknet. Hält praktisch ewig. Einges ziehen wir mittlerweile selber. Koriander, Salbei Basilikum, Thai Basilikum, Curry Leaves

Hallo Andreas,

ich bin ähnlich wie du berufstätiger Großstadt-Single ohne Auto. Meine Ausgaben sehen ähnlich aus und ich denke sehr viel mehr lässt sich nicht optimieren.

Ich kaufe auch wechselweise bei den Discountern (alle im fußläufigen Umkreis) Aldi, Lidl, Penny und Netto ein; jeder dieser Discounter hat bei bestimmten Produkten seine Stärken. Supermärkte wie Edeka oder Rewe meide ich; ist mir einerseits zu teuer, andererseits erschlägt mich die Auswahl. Mindestens 100 Sorten Käse oder Wurst im Kühlregal, dann an der Theke nochmal dutzende Sorten an Aufschnitt etc. Ich bräuchte Jahre, dass alles durchzuprobieren.

Die Fraktion der Ich-kaufe-regional-Bio-beim-Bauer-des Vertrauens-um-die-Ecke-auf-dem-Marktplatz-und-unterstütze-dabei-und-halte-noch-ein-nettes-Schwätzchen-Schrebergarten-Selbstversorger... Ist ja in Ordnung, finde ich auch gut; aber für einen berufstätigen Großstadt-Single einfach völlig unpraktikabel.
Markttage sind während meiner Arbeitszeit, der nächste Bio-Bauernhof-Laden ist sonstwo, auf einen Schrebergarten bzw. Gartenarbeit habe ich so gar keine Lust und die Mengen an Lebensmitteln die man als Single benötigt sind so gering, dass sich das nicht lohnt.

Ich esse überwiegend Obst als Smoothie, Gemüse (TK, auch mal frisch), Reis, Salate mit Tomate, Paprika, Gurken etc... Fleisch so gut wie gar nicht. Mal ne Scheibe Brot, im Büro meist Müsli (schnell, einfach, gesund, hält lange bei Raumtemperatur). Gemüse, Obst etc. hält im Kühlschrank einige Tage so dass der Einkauf dann auch mit ein bis zwei Mal pro Woche durch ist.

Stimmt @achim_global! Vittel hat mein Lidl auch, habe ich erst gar nicht bemerkt 😉

Mein Ziel ist mit nur einem einzogen Wocheneinkauf alles einzupacken.

Warum? Ich habe schlicht keine Lust unnötig viel Zeit im Laden und an der Kasse zu verbringen. Für mich als einzelne Person lohnt es sich auch wenig mehrere Geschäfte abzufahren und überall die Angebote mitzunehmen.

Ich find daher deine Einkaufsweise @privatier viel im Bio- und Wochenmarkt zu kaufen gut aber für mich persönlich nicht so geeignet. Zum Metzger würde ich vielleicht schon aber ich esse kaum Fleisch.

Schöne Idee mit dem Selbstversorgergarten @selbst! Ich habe das auch mal versucht, habe mich dann aber doch für einen naturnahen Garten für Vögel und Insekten entschieden, weil der am wenigsten Arbeit macht. Aber vielleicht findet sich noch eine Ecke für Kräuter. Definitiv kann man als Selbstversorger Geld sparen. Kartoffeln wucherten bei mir noch Jahre später weil ich nicht alle Knollen ausgegraben hatte.

Als besondere Highlights gehe auch ich auf den Wochenmarkt oder hole Fleisch aus einem Laden bei mir um die Ecke der Rind aus Argentinien und Uruguay hat. Da merke ich die Qualität und dafür zahle ich auch gerne.

Die Basics bestelle ich seit Jahren beim Rewe Lieferservice oder Amazon fresh. Mit beiden bin ich sehr zufrieden. Deren Hausmarken "ja" und "jeden Tag" sind preiswert und gut. Find's lustig wie die Lebensmittelindustrie derzeit alles mit Proteinen anreichert und dann teuer verkauft. Einfach Haferflocken, Frischkäse, Mozzarella, Harzer Käse, Linsen, Magerquark für wenig Geld essen. Da dürfen's gerne die billigen Hausmarken sein. Mir schmeckt's.

Auf das "Einkaufserlebnis" Supermarkt verzichte ich gerne. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

 

Zitat von vodef72 am 23. Juni 2020, 15:16 Uhr

Als besondere Highlights gehe auch ich auf den Wochenmarkt oder hole Fleisch aus einem Laden bei mir um die Ecke der Rind aus Argentinien und Uruguay hat. Da merke ich die Qualität und dafür zahle ich auch gerne.

Die Basics bestelle ich seit Jahren beim Rewe Lieferservice oder Amazon fresh. Mit beiden bin ich sehr zufrieden. Deren Hausmarken "ja" und "jeden Tag" sind preiswert und gut. Find's lustig wie die Lebensmittelindustrie derzeit alles mit Proteinen anreichert und dann teuer verkauft. Einfach Haferflocken, Frischkäse, Mozzarella, Harzer Käse, Linsen, Magerquark für wenig Geld essen. Da dürfen's gerne die billigen Hausmarken sein. Mir schmeckt's.

Auf das "Einkaufserlebnis" Supermarkt verzichte ich gerne. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

 

Ehrlich gesagt stehe ich da lieber auf Fleisch vom heimischen Weiderind und Schwäbischen Landschwein. Kann den Hype um das südamerikanische Rinderfleisch auch nicht wirklich nachvollziehen wenn ich mir die Gatterhaltung da anschaue, da ist nichts mehr mit guter Weide und den Cowboys und den erhaltenwerten Regenwald finde ich auch ganz gut.

Ich finde das "Einkaufserlebnis" Wochenmarkt super, vor allem aber ohne Verpackungen  und Plastikfrei. Im Schnitt sind es so 80 Euro in der Woche auf dem Markt für Eier, frisches Obst und Gemüse und sonstiges wie Antipasti. Im Sommer bzw. Herbst auch weniger, da kommt viel aus dem eigenen Garten. Käse und Yoghurt aus dem biomarkt und Wurst/ Fleisch vom Metzger des Vertrauens. Wir finden essen muss nicht billig sein, sondern guter Geschmack und und Gesundheit sind uns wichtiger. Natürlich geht es auch günstiger in guter Qualität aber Beerenfrüchte sind halt teuer, Spargel gabs in der Saison recht oft und gute Antipasti haben schon was für sich.

@ Energiefuchs

Hängt halt alles von den lokalen Gegebenheiten ab. Vom Münchner Stadtrand muß man weit fahren um anständiges heimisches Fleisch zu bekommen. Und die Öko Muttis und Hipster-Griller wollen ja auch alle was. Das die Rinderhaltung in Argentinien nichts mit Cowboyromantik zu tun hat ist mir bewußt. Aber es ist für mich das kleinere Übel gegenüber dem Kauf im Supermarkt. Geschmacklich ist es immer sehr gut, manchmal auch unglaublich gut.

 

 

@vodef72, man kann auch bspw. Rinderhälften kaufen und portioniert einfrieren. Dann lohnt auch eine einmalige Fahrt zur Abholung.

@christine

Du bist lustig! Ich soll also eine Rinderhälfte in das kleine Gefrierfach meines kleinen Kühlschranks in meiner kleinen Wohnung quetschen?

Lassen wir's doch einfach dabei, daß ich Rind aus Argentinien toll finde. Will mich nicht immer für alles rechtfertigen müssen. Ich fliege nie, wohne bescheiden - meine Co2 Bilanz ist sicher nicht die Schlechteste.

Es ging von meiner Seite aus gar nicht um Rechtfertigen. Wollte Dir und anderen Lesern nur mal die Info geben. Es gibt einige Menschen, die gar nicht wissen, dass man so zum einen nose to tail essen kann, die heimischen Landwirte unterstützen und auch noch Geld sparen kann.

Ich kaufe meistens beim 3 km entfernten Lidl ein, ein- zweimal die Woche, meist mit dem Fahrrad. Fußläufig ist ein EDEKA, der ist natürlich teurer, da hole ich selten mal was zur Ergänzung. TK-Spinat z.B. gibt es beim Lidl nicht ohne Zusatzstoffe.

Bei Haushaltswaren schaue ich, dass ich im Internet Großpackungen bekommen, z.B. Staubsaugerbeutel oder Zitronensäure zum Entkalken habe ich jetzt für Jahre auf Vorrat, aber gut gespart, weil solche Artikel im stationären Handel deutlich teurer sind. Habe ewig keine Drogerie von innen gesehen.

Zitat von Andreas900 am 23. Juni 2020, 7:57 Uhr

Ich habe durch bewusstere Einkäufe und Discounter meinen Wocheneinkauf von knapp 60 € auf knapp 50 € gedrückt, ein paar Euro Benzin spare ich vermutlich auch noch.

Nicht schlecht!

Ich habe pro Woche im Durchschnitt 2 x 3 x 7 = 42€. (Möglichst nur) einmal im Monat mache ich eine Tour mit dem Auto. Dann kaufe ich die schweren Sachen, die man bevorraten kann. Den Rest des Einkaufes mache ich mit dem Fahrrad. Die Läden sind sämtlichst 5-6 km von hier entfernt.

 

Zitat von Andreas900 am 23. Juni 2020, 7:57 Uhr

Vollkorn Müsli ist auch eine günstige Art gesund satt zu werden. Ich esse es gerne mit Joghurt oder Quark.

Müsli gibt es hier auch meistens - mit selbstgemachtem Vollfettjoghurt, Beeren/Obst aus eigenem Anbau und einem Schluck gutem Öl. Das hält bis zum Mittag. 🙂

 

Zitat von Andreas900 am 23. Juni 2020, 7:57 Uhr

...gerade unter diesen Voraussetzungen, finde ich meine Einkäufe günstig. Liegt vermutlich daran, dass ich nie was wegwerfe. kaufe ich 4 Äpfel die Woche, werden 4 Äpfel gegessen. Vorteil des Single-Seins: Man kann genau planen.

Bei uns wird auch nichts weggeworfen. Ich kaufe nur zu, was ich wirklich brauche. Deswegen mache ich seit Jahren einen Essenplan. Der wird vorher durchgesprochen, damit niemand mit seinen Vorlieben zu kurz kommt.
Reste werden bei mir immer weiter verwertet. Mit etwas Phantasie wird immer etwas draus. z.B habe ich gerade aus meiner Überproduktion an Beeren und Kirschen aus 2019 Rote Grütze gemacht. So ist der Tiefkühlschrank wieder frei für die Ernte 2020 und die Rote Grütze ist lecker als Beigabe für Mittagessen, als Kuchenbelag oder zu Vanilleeis. 🙂

Oder aus den Knochen vom Grillhähnchen koche ich eine gute Brühe, die ich dann für die nächste Suppe verwende. Bei mir gibt es nichts aus der Tüte, auch keine Brühe. 

 

Wenn ich es verbinden kann, kaufe ich Milch direkt beim Bauern. Ich liebe die frische Milch. Extra das Auto rausholen um Milch zu kaufen, mache ich nicht, denn 20 km Fahrt für 1,2 Liter Milch wäre wirtschaftlich und ökologisch verrückt.
Bio hab ich im Garten. Was ich zukaufen muss, kaufe ich mal Bio, mal nicht Bio. Je nachdem wo ich gerade sowieso einkaufe und welche Ware mir gefällt.

Eier kaufe ich hier im Dorf. Da kenne ich die Hühner 😉

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -