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Währungsrisiken/-chancen?

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Zu den Standardwarnungen beim Kauf von Wertpapieren gehört der Hinweis auf Währungsrisiken, z.B. dieses dumme Negativbeispiel:

„Die zugrundeliegende Währung ist DEM. Für Anleger aus dem Euro-Raum besteht damit zusätzlich zum Investmentrisiko ein Währungsrisiko.“
https://www.finanzen.net/anleihen/211510-landesbank-baden-wuerttemberg-anleihe

Aber im Ernst: wer Wertpapiere kauft, die im Original z.B. in USD oder GBP notiert sind (was ich oft mache), muss sich auch auf Einflüsse von Währungskursen auf Börsennotierungen einstellen. Aktuell z.B. sind von meinen Top 10 Performers Kursentwicklung 6 aus US, neben Macy's (#1) noch 5 REITs: NRZ, OHI, STAG, GOOD, Spirit Realty. (Ansonsten 3 aus GB: Shell-A, Imperial Brands, Restaurant Group, und der luxemburgische Shootingstar SES Global (hatte ab 23.4. gerade Jahresdividende gezahlt... aber schon wieder bei 21.27% seit Kauf)).

Das mag damit zusammenhängen, dass lt. FAZ der EUR/USD gerade um 1.16 steht, zum Kaufzeitpunkt waren es grob 1.18. Macht wohl schon was aus.

Nachkauf ist aktuell wenig sinnvoll, obwohl STAG und GOOD Monatszahler sind. Gespannt bin ich bei Dividenden, die ja auch vom Kurs betroffen sind: bei GOOD werde ich das übermorgen sehen, STAG ist erst nächsten 15. fällig.

Is' det allet spannend... 😀

sehr guter Hinweis! Meine Erfahrung zeigt allerdings, am Ende gleicht sich das Ganze auch schnell aus. die Käufe aus dem letzten Jahr, zum Teil bei 1,05EUR/USD haben das Depot belastet und belasten es noch. Nun gibt es aber auch Positionen die bei einem Stand über 1,23EUR/USD gekauft wurden. Also langfristig und mit einigen Mischkursen gleicht sich das Problem sehr schnell wieder aus und kann vernachlässigt werden. Bei größeren Summen bleibt immer die Möglichkeit einen Future zur Absicherung zu kaufen, damit kann man das Risiko eingrenzen, muss aber den Zinsverlust bei lang laufenden Future ebenfalls berücksichtigen. Aus meiner Sicht zeigt ein solcher Hedge kaum Wirkung. Somtimes you lose and sometimes you win! Für mich sind Wärungsschwankungen wie das Wetter, es ist da, aber ich muss mich nicht groß drauf einstellen. Außer ich fliege direkt von Dubai an den Nordpol 🙂 oder auf die Börse bezogen, ich handel ausschliesslich an der Forex.

Na ja, klar, "in the long run we are all dead". Mein (Börsen-)Zeithorizont nach hinten sind gerade 4 Monate, und nach vorne... 20 Jahre? Insofern lebe ich doch sehr in der Gegenwart.

Morgen schütten einige ETFs in USD aus: A1H5UN iShares Hi Yield, A0LGP4 US Treasury Bonds 7-10, A0NECU JPM Em.Markets Bonds.. da werde ich in den Abrechnungen den EUR/USD-Kurs mit großem Interesse anschauen (laut FAZ gerade bei 1.1547).

Bei meiner ersten ETF-Ausschüttung am 28.3. war noch 1.2398 angesagt (waren aber nur $0.53 - ich hatte meine Sparpläne auf den 15.d.M. terminiert, onvista-bank führt 1..2 Tage später aus, am 15.d.M. haben aber auch viele (alle?) iShares-ETFs Ex-date... das war sehr lehrreich, und jetzt liegen meine Sparpläne am 1.d.M. 🙂 ) Pfennigfuchserei, aber man lernt sehr viel, wenn man genau hinschaut. Der Geldbeutel ist halt doch eines der empfindlichsten Sinnesorgane...

Und egal, wie EUR/USD nächsten Monat steht, Ausschüttungen sind Gewinnmitnahmen, auch von evtl. Währungsgewinnen, und EUR/EUR = 1.

Das Thema wird mit stärkerem US-Dollar gerade wieder spannender: heute steht EUR/USD bei 1.14 - bei meinen Käufen von US-Wertpapieren war er so um die 1.19 - das heißt, bei meinen häufigen (teils monatlichen) Dividendenzahlungen aus US-Papieren (gleicher Wert in USD) werden knapp 5% mehr EUR ausgezahlt. Eigentlich erfreulich, gut über Inflationsrate... 🙂

Gegenseite: Neu-/Nachkäufe von US-Papieren sind neben Volatilität knapp 5% teurer geworden. Deutlich günstiger dagegen in türkischen Lira notierte Papiere... aber die meide ich lieber. Aktuell habe ich eh zuwenig Liqui zum Kaufen.

Meine bestperformende US-Aktie Macy's ("M", Kaufhauskette) hat im Kurs aktuell 47.85% seit Kauf (vor ein paar Monaten) zugelegt. Darauf hat die Währungskursentwicklung wohl nur geringen Einfluss. Wenn es über 50% werden, verkaufe ich vielleicht 1/3, und habe bei erhaltenem Einkaufswert von 2k eine "Gewinnmitnahme" von 1k gemacht. Die Brutto-Div.rendite von 3.77% bei aktuellem Nasdaq-Kurs macht den Abschied nicht so schwer (ich versuche, möglichst mindestens 5.5% brutto zu erwirtschaften, macht ca. 4% netto nach Steuern). Aber was spekuliert man an einem Samstagabend nicht alles herum... 🙂 Montag 15:30 MESZ macht die NYSE auf, dann schaun wir mal.

Zum Thema Währungsrisiko / ETF ist für mich folgende Frage unbeantwortet: worauf sollte man achten, in welcher Währung ein ETF-Fond gehandelt wird?

Die allgemeine Antworten: das spielt keine Rolle. Es ist für die Performance eines z.B. MSCI World unerheblich - das kann ich teilweise nachvollziehen.

Als Europäer z.B. hingegen frage ich mich, ob es nicht doch eine Rolle spielt - wenn ich meine ETF'S grösstenteils in Dollar gehandelte Positionen im Depot habe und der Dollar z.B. in den nächsten 30 Jahren 40% Kaufkraft verliert? Dieses Szenario halte ich für denkbar - sobald die  asiatisch Wirtschaft genügend mächtig wird um den Dollar mehr unter Druck zu setzen - wenn nicht sogar als Weltwährung abzulösen (z.B. Yuan).

Wie seht ihr diese Thematik?

Ich habe deswegen fast nur deutsche Aktien ( von ETFs halte ich nichts ), weniger Währungsrisiko ( auch deutsche Firmen agieren international, deswegen nicht komplett ohne ) und keine Quellensteuer ( oft lohnt es sich nicht, diese wegen der Gebühren oder viel Papierkram zurück zu fordern).

Auch der Euro verliert jedes Jahr Kaufkraft, so 2-3%, das sind nach 10 Jahren auch -18 bis 25% und nach 20 Jahren -33 bis 45%.

»In meinem Alter begreife ich, dass Zeit mein kostbarster Besitz ist.« »Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.« »Eine Aktie zu verkaufen die fällt, ist in etwa so, als ob man ein Haus für 100.000 Dollar kauft und es verkauft, sobald jemand 80.000 Dollar dafür bietet.« Buffett

https://static.boerse.de/cache/charts/EU0009652759/e53c057543758f7b841eeaac42491090.png

Oben dargestellt der (vor 1999 nur errechnete) Dollar Euro-Chart seit 1970. Da der Langfristanleger in Zeiträumen von 20-40 Jahren denkt bzw. denken sollte, halte ich die Diskussion über Chance und Risiken von Währungsschwankungen für überschätzt. Wir stehen derzeit etwa auf dem Umrechnungsniveau von vor 30 Jahren, mal gewinnt man, mal verliert man. Die Mischung machts und langfristig scheint das egal. Man muss/kann allenfalls seine Verkaufszeitpunkte etwas an die Kurse anpassen, nicht jedoch seine Anlageentscheidung per Grundsatz.

Daß das Währungsrisiko unterschätzt wird sieht man daran, dass immer wieder hochgerechnete Kurse auftauchen "Börse wächst 8% pro Jahr". Dumm nur, dass die Währungskirse mal eben 50% des Depots fressen oder ausmachen können. EURUSD 1.50 oder EURUSD 1.00. alles dagewesen und möglich. Da gleicht sich gar nichts aus. Da ich von meinen Dividenden lebe muss ich damit irgendwie leben. Einen Teil habe ich deswegen außerhalb des Dollarraums investiert. Hochrechnungen ohne Hinweis auf Währungskurschwankungen hslte ich für unseriös. Aktie steigt in Dollar um 25% und fällt in Euro gerechnet um 5%, dafür kann man sich nichts kaufen, oder halt weniger.

Sorry, aber ich denke ihr unterliegt hier einem grundsätzlichen Denkfehler. Warum muss man unbedingt Aktien in Fremdwährungen anlegen? Vergleicht mal den DAX mit dem DJ über 20, 30 oder 40 Jahre. Da macht ihr überhaupt nichts gut. Es sind weit verbreitete Irrtümer, dass Amerikanische Aktien angeblich so viel besser laufen, oder dass die Erhöhung der Komplexität eines Portfolios als Diversifikation verstanden wird. Auf lange Sicht macht ihr mit dem DAX die gleichen Gewinne wie mit einem weltweit "diversifizierten" Depot. Um das Währungsproblem muss man sich nicht wirklich kümmern. Aktien aus dem Euro-Raum reichen völlig aus. Außerdem fallen beim Umtausch von Fremdwährungen auch wieder Gebühren an.

Das Währungsrisiko ist ein Aspekt, der nicht zu unterschätzen ist. Ein anderer Aspekt ist, wie der Wechselkurs ist, den der Broker anbietet. Banken nehmen gern (dreiste) 3% Honorar beim "Währungsgeschäft". Wenn man Aktien in Fremdwährungen hat, wird man idR das Geld in einer anderen Währung ausgeben, wenn man die Aktien liquidiert.

Es ist halt die Frage wie das mit den Währungen weitergeht, langfristig laufen die alle gegen 0 (nach Kaufkraft), deshalb plädiere ich ja auch für Gold und Silber.

zum Euro/Dollar: kurzfristig könnte man meinen, dass der Euro wieder stärker werden müsste, weil in den USA jetzt ein Zinssenkungszyklus gestartet wird, vielleicht der letzte Zyklus auf lange Sicht, bevor es sich bei 0 einpendelt, die Schuldenquote vom BIP hat auch in den USA schon die 100% erreicht (lt. wikipedia). Andererseits wird die sehr laxe Geldpolitik in der EU wohl noch laxer.Die Währungen tun sich alle nicht viel  und sind "überall" schwach, wenn man genau hinschaut. Ich geh davon aus, dass uns das System bald um die ohren fliegt oder es weltweit zu Schuldenschnitten über Nacht kommt, vielleicht als konstatiert aktion, wo dann aufgekaufte Staatsanleihen aus der Bilanz gestrichen werden (USA, Japan, Europa). Im Moment findet fast ein Wettlauf statt, wie man die eigene Währung besonders schwach bekommt, China z.b. könnte mit einer Abwertung die Zölle wieder wett machen. Russland findet in dem Zug scheinbar wieder mehr Vertrauen bei Investoren, da sie auf vielen Rohstoffen sitzen, die Zentralbank kauft da auch aktiv gold und man spekuliert darauf, dass es zu einer Goldgedeckten Währung dort kommen könnte.

wie kann man sich jetzt "schützen" gegen Währungsverluste, vermutlich nur, indem man breit diversifiziert....

@waermflasche

Damit eine Währung wertlos wird, müsste die Inflation massiv ansteigen. Um gegen 0 zu tendieren müsste es praktisch zu einer Hyperinflation kommen. Davon sind wir aber weit entfernt, es gibt keine Anzeichen dafür. Keine der großen "Weltwährungen" ist aktuell in diesem Szenario. Dass soetwas in absehbarer Zeit passiert, ist reine Spekulation und Fantasterei. Man kann nicht daher gehen und anhand der Verschuldung eine baldige Geldentwertung voraussagen. So funktioniert das System nicht. Es gibt zwei getrennte Geldarten, Zentralbankgeld und Giralgeld (Fiat-Money) die haben erst einmal nichts miteinander zu tun. Die Menge an Zentralbankgeld, die im System vorhanden ist, sagt auch erst einmal nichts darüber aus, wie es der Wirtschaft geht. Aber das im Einzelnen zu erklären würde jetzt hier zu weit führen. Staaten können auch nicht pleite gehen wie Unternehmen. Staaten gehen nur pleite wenn die Politik und die Zentralbanken sie pleite gehen lassen wollen. Gold kann theoretisch genauso wertlos werden, denn es ist kein essentieller Rohstoff. Nur 10% des weltweit geförderten Goldes werden tatsächlich in Medizin und Technik gebraucht, alles andere wird zu Schmuck und Goldbarren verarbeitet. Wenn die Menschen nun eines Tages an diesen eingebildeten Goldwert nicht mehr glauben, ist es vorbei. Und dass irgendein Land zur Golddeckung zurückkehrt, ist höchst unwahrscheinlich. Golddeckung bedeutet, dass es in regelmäßigen Abständen zu massiven Deflationen kommt, weil die Geldmenge mit dem Wirtschaftswachstum nicht mithält. Das wäre genauso, als sagt jemand 'ich möchte gern die Pest wieder haben'. Mir scheint du hast dir da aus halbgarem Wissen von unseriösen Internetforen etwas zusammenkonstruiert, was leider nichts mit der Realität zu tun hat. Es gibt eine Menge Leute, die mit Schreckensszenarien und Panikmache gutes Geld verdienen, weil leider viele leichtgläubig darauf herein fallen. Hier wird uns in absehbarer Zeit überhaupt nichts "um die Ohren fliegen". Dass einzige was die Menschen wirklich bedroht ist der Klimawandel und die sinkenden Ölvorkommen.

Es ist nur die Frage welchen Zeitrahmen man nimmt, das Mass der Inflation beschleunigt das ganze dann oder verzögert es, eine Kugel Eis hat in meiner Kindheit z.b. umgerechnet nur 10-15 cent gekostet, heute 1-1,50 euro, d.h. das Geld hat um 90% abgewertet zuminderst für den Bereich, für andere Güter mag das zwar nicht so extrem sein aber tendenziel wird das Papiergeld mit der zeit wertlos oder läuft gegen 0, und das gilt meiner Meinung nach für alle Währungen, ist ja auch logisch, weil die Geldmenge immer weiter ansteigt und zur Zeit halt ziemlich schnell, das mit der Hyperinflation kommt dann zwangsläufig, auch wenn es zwischendurch deflationäre Tendenzen (Rezession....) gibt. Ich hab auf jeden Fall gerade wieder für 5 k Gold und Silber geordert und fühle mich gut dabei....

 

 

Papier tendiert zu seinem inneren Wert, man könnte die Euros und Dollars mittelfristig noch als Toilettenpaier, Tapetenersatz oder als Brennstoff nutzen, sonst noch Ideen? Vielleicht kann man sich auch Kleider daraus nähen, Gold hat den Vorteil, dass es als Schmuck getragen wird, selbst wenn es industriell kaum genutzt wird, bei Silber sieht das aber schon anderes aus, da gibt es vielfältige Anwendungen. Warum halten viele Notenbanken denn Gold und kaufen derzeit aktiv dazu, sind die dumm oder naiv oder warum kaufen die z.b. keine Bitcoin?

Zitat von Waermflasche am 16. Juli 2019, 15:01 Uhr

Es ist nur die Frage welchen Zeitrahmen man nimmt, das Mass der Inflation beschleunigt das ganze dann oder verzögert es, eine Kugel Eis hat in meiner Kindheit z.b. umgerechnet nur 10-15 cent gekostet, heute 1-1,50 euro, d.h. das Geld hat um 90% abgewertet ...

Und um wieviel Prozent sind die Löhne in der Zeit gestiegen? Deine Argumentation hinkt. 2% Inflation sind normal und sogar gewollt.

Zitat von Waermflasche am 16. Juli 2019, 16:30 Uhr

Papier tendiert zu seinem inneren Wert, man könnte die Euros und Dollars mittelfristig noch als Toilettenpaier, Tapetenersatz oder als Brennstoff nutzen, sonst noch Ideen? ...

Hey, ich hab ne Idee! Ich kauf dir dein Papiergeld als Toilettenpapier ab. Und da ich ein fairer Typ bin, zahle ich dir sogar ganze 10 EUR für eine Rolle 100er! Du kannst dir aussuchen ob Dollar oder Euro.

Armer Irrer...  😀

Du willst mir Euro zahlen, guter Witz, ich akzeptiere nur Unzen oder Alkohol, bei Zeiten, vielleicht schon bald, komme ich auf Dein Angebot zurück...

 

...und warum werde ich in diesem Forum so oft persönlich beleidigt?

 

"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du."

Mahatma Gandhi

 

 

Wieso muss es eigentlich inflation geben?

 

Vergleicht man z.b. das bargeld und edelmetalle im verlauf der jahre tendiert bargeld halt schon gegen 0, geldanlagen in aktien, lohnsteigerungen, inflation sind wieder andere Themen...also mir ist klar dass man das Geld auch hätte anlegen können, im Moment fallen aber Zinsanlagen z.b. weitgehend weg, bzw. sehen eher unattraktiv aus

zum Thema oder auf die Frage, warum muss es eigentlich Inflation geben habe ich diesen Artikel gefunden:

https://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/wo-liegt-die-optimale-inflation-1.18676300

...im Grunde geht es darum, dass das Geld produktiv arbeitet und nicht gehortet wird, horten und Passivität werden somit bestraft, die Menschen strengen sich an, weil das Geld schleichend entwertet, sind im besten Fall innovativ, die Lebenserwartung steigt.....Gold und Silber sind dabei natürlich als Feind anzusehen (Frugalisten sind auch nicht gern gesehen), wo kämen wir denn hin wenn das jeder machen würde...

 

Zitat von Waermflasche am 16. Juli 2019, 21:26 Uhr

Wieso muss es eigentlich inflation geben?

 

...wenn man es mal ganz plump ausdrückt ist die Antwort folgende:

Durch die Inflation ist der kleine Michel gezwungen immer schön weiter zu ackern. Es ist doch garnicht gewollt, dass irgendjemand die Möglichkeit hat mit 40, 50 oder 60 aus dem Berufsalltag auszusteigen und nur von seinen Zinsen zu leben. Das Geld soll schön im Konsumkreislauf bleiben.

Gäbe es keine Inflation würde sich der Zeithorizont bis zur finanziellen Freiheit bei einigen wohl doch etwas verkürzen.

Auf der anderen Seite kann man auch sagen, dass eine Inflation eine schleichende Enteignung ist.

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