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Schachfreunde?

Gut, gibt es das Off Topic 🙂  --> sind hier einige Schachspieler unterwegs? Ein Schulfreund und ich haben das Schachspiel vor zwei Jahren wieder entdeckt, nachdem wir beite seit Schulzeiten 10 Jahre kaum gespielt haben - seither bin ich begeistert und regelmĂ€ssig dabei, mit den Onlinemöglichkeiten heutzutage ist es auch zu jeder Zeit möglich, einen Spielpartner zu finden. WĂ€re cool, ich bin auf chess.com (Schnell/Blitzschach) oder der Chess Time App (Langzeit-Fernschach) unterwegs.

Habe mal ein bisschen gespielt. Bist du gut? Unter welchem Nickname bist du denn angemeldet?

Amateurniveau, war nie ein Clubspieler oder habe Unterricht gehabt. Gerne, unter chess.com --> Marianori, Chess Time --> Marianor.

Ich spiele ab und an ein bisschen auf dem Handy gegen den Computer auf dem Weg zur Arbeit, oder wenn ich irgendwo warten muss. Habe aber nie im Verein gespielt. Vor langer, langer Zeit zu Schulzeiten in der Schach-AG (ja ja, sowas gab es mal) 🙂 Wir haben damals Fernschach (1 Postkarte pro Zug) gegen Russische SchĂŒler gespielt. Das war lustig.

Also heute spiele ich bestenfalls gutes Hobby-Niveau.

@frugi63

🙂 Dann hast du eine Ă€hnliche Vergangenheit! Wir hatten zu Schulzeiten einfach immer ein Brett im Schulzimmer stehen - welches einige Lehrer sogar verbannen wollten...soweit ist es aber nicht gekommen 😉 Der Philo-Lehrer war ein aktiver Spieler in der Nationalliga und stellte jeweils innert kĂŒrze wieder die Position aufs Brett, bei welcher wir die Woche zuvor zu Pausenende stehen hatten 🙂

--> spiel doch gegen Menschen via App, viel authentischer als gegen die "Blechbox" und macht mehr Spass, da klappt auch mal ein Bluff, ein billiger Trick oder aggressives Opferspiel - am besten ist natĂŒrlich das Spiel am Brett, keine Frage.

Zitat von Marianori am 28. Juli 2019, 12:54 Uhr

Amateurniveau, war nie ein Clubspieler oder habe Unterricht gehabt. Gerne, unter chess.com --> Marianori, Chess Time --> Marianor.

Ich habe dir mal eine Anfrage geschickt. Hoffe der Name war richtig. Mein Nickname ist Fritz-1000

@Marianori, ja, gebe ich dir Recht dass am Brett Auge in Auge spielen mehr Spaß macht aber ich habe leider niemanden in meinem Umfeld der Schach spielt. Scheint auch ein aus der Mode gekommenes Spiel zu sein, dass nur noch alte SĂ€cke wie ich spielen 🙂

 

@frugi63

Na ja zum GlĂŒck fĂŒr den Schachsport ist das politische Interesse daran gesunken (Putin lĂ€sst es sich natĂŒrlich auch heute noch nicht nehmen, sich mit der Schachelite ablichten zu lassen) - aber dass ist natĂŒrlich kein Vergleich zu Zeiten des kalten Krieges im Höhepunkt 1972 um Bobby Fischer und Boris Spassky, als Schach in jeder Sportsendung und den Nachrichten omniprĂ€sent waren.

Es ist ja auch ein vorĂŒbergehendes Zeichen der Zeit, dass man sich kaum mehr stundenlang hinsetzt, um sich einer BeschĂ€ftigung zu widmen.

Aber trotz enormer Konkurrenz auf dem Unterhaltungsgebiet, Schach wĂ€chst auch bei jĂŒngeren wie kaum jemals zuvor - jedoch weniger am Brett, sondern Online! Dank heutiger Technik kann man sich selber praktisch gratis bis auf ein sehr hohes Niveau selber hochspielen, wie dies noch nie zuvor in der Geschichte möglich war - das zeigt sich langsam auch an der Weltspitze - die im Spitzenniveau (noch) nicht deutlich besser wird, die Breite an Topspielern nimmt jedoch schnell uns stark zu.

Randbemerkung fĂŒr technik-interessierte:

Computerschach galt eine Zeit lang als "Killer" des Spiels, man glaubte der Remis-Tod stehe kurz bevor da man sich auf alle Eröffnungen "perfekte" Verdeidigungen errechnen lassen kann. Eingetroffen ist das bisher nicht und Vishy Anand bringt es gut auf den Punkt: "FĂŒr jede TĂŒr, welche Computerschach schliesst, öffnet sie eine bisher unbekannte Neue". Sehr interessant ist aktuell die Entwicklung von KI (kĂŒnstlicher Intelligenz) Schachprogrammen. Diese lernen selber Schach indem sie Millionen von Partien gegen sich selber spielen, und Googles "Alpha Zero" hat anfangs 2018 erstmals klassische Schachalgorithmen (vernichtend) geschlagen - seither beginnen KI-Programme das (wissenschaftliche) absolute (nicht-menschliche) Spitzenschach zu dominieren. Das tolle an der Sache: KI-Programme haben keinerlei Vorinformationen, welche wir aus menschlicher Erfahrung einprogrammieren, somit unterliegen die Resultate auch nicht EinschrĂ€nkungen, welche wir durch die Programmarchitektur vorgeben. Das Resultat sind wunderschöne neue Ideen, von extrem aggressivem Opferspiel bis hin zu rein positionellem Spiel mit verrĂŒckten Zugzwang - Situationen. KI-Schach ist deshalb fĂŒr uns Menschen im Allgemeinen viel anschaulicher und verstĂ€ndlicher als klassiches Computerschach, welches abstrakt war und ĂŒber zig hunderten von ZĂŒgen gespielt wurde -  KI hat also in diesem Bereich eine Welle der Begeisterung ausgelöst auch unter Computerschachfeinden.