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Minni Haushaltsbuch für faule Leute

Hi zusammen,

ich habe versucht mein Haushaltsbuch ganz schlank zu halten. Hält dies einem echten Frugalisten Haushaltsbuch stand?

Eine Spalte Ausgaben-Sonstiges habe ich noch versteckt das sind Einmalbeträge wie Autoreperatur/Fahrradkauf/Urlaub drin allerdings nur sehr selten benutzt.

Wie würdet ihr an meiner Stelle die Sparquote berechnen?

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Hi @jan-veerman, schwer zu beurteilen, für mich ist nicht ganz nachvollziehbar, was in welche Spalte eingeht. Seh ich richtig, dass du den Tilgungsanteil deiner Darlehen nicht zu deiner Sparrate zählst, und wenn ja, warum nicht? Und wie geht die Steuer für die Immo- Einnahmen in die Rechnung ein?

Hi @thewanderer

Kurze Erklärung zu den Spalten: Gehalt ist Netto davon wird abgezogen Sonderausgaben wie Haushaltsgeld und seit September 900€ Kranken- und Pflegeversicherung die ich voll selbst zahlen muss. Dann kommen noch die Bruttomieteinnahmen dazu als Gesamtnetto auf meinem Konto.

Ausgaben: Leben im Schnitt 500€, Nebenkosten inklusive allem für alle Objekte, Annuität als volle Kosten (Die Tilgung macht sich dann im Schuldenstand bemerkbar da dieser sich ja reduziert und damit mein Vermögen wächst). Die Immos sind eine konservative Bewertung aller Objekte. Die Steuer auf die Immo-Einnahmen gehen etwas unter da von den 40k Cashflow einiges abgezogen werden kann wegen laufender Investitionen die wiederum die Immowerte hochziehen bzw. lineare Abschreibung etc. => bis jetzt zu vernachlässigen.

Mietk. und Giro sind meine Girokonten für Cashbestände. Ich hoffe das es damit klarer wird. 🙂

 

Zitat von Jan Veerman am 28. Januar 2022, 18:45 Uhr

... Hält dies einem echten Frugalisten Haushaltsbuch stand?

"Echte" Frugalisten brauchen kein Haushaltsbuch 😉

Wer eh sparsam lebt UND (bzw. obwohl er) normal verdient - also studentisches/Hartz-IVler-Konsumverhalten bei z.B. einer A13-Besoldung - bei dem bleibt von alleine die Hälfte des Geldes übrig...

Unter nem Haushaltsbuch hätte ich jetzt was anderes verstanden, das ist für mich eher eine Finanzübersicht.

Haushaltsbuch ist für mich eher so eine klein/klein Liste, in der alle Ausgaben genau eingetragen werden und dann je Kategorie summiert werden.

Das beruhigt mich schon mal von @exit-tbd das ich auch wenn mein Haushaltsbuch nach @privatier nicht den geforderten Standards entspricht trotzdem ein echter Frugalist sein kann. 🙂

So eine kleinteilige Detailliste ist tatsächlich nichts für mich da ich pro Monat deutlich mehr als 100 Transaktionen auf den Konten habe das wäre mir wirklich zu viel. Als Frugalist möchte ich ja auch meine Zeit optimal einsetzten wenn ich das so sagen darf. Mein Sparrate lässt sich dann eben leider nicht berechnen aber das ist ja auch egal solange es am Ende irgendwie alles doch passt.

Hi Jan

ein Haushaltsbuch im klassischen Sinn ist das sicher nicht was du da machst.

Eher so ein Mix aus einem sehr rudimentären Haushaltsbuch mit Vermögensübersicht.

Wer ein klassisches Haushaltsbuch mit wirklich allen Daten exakt und dauerhaft führt, der verdient von mir sowas wie eine Mischung aus Respekt und Unverständnis zugleich. Ich habe über ein Jahr ein Haushaltsbuch umfassend mit einer App geführt und kann das jedem nur dringend ans Herz legen der sich auf den frugalen Weg mit Fokus FIRE macht.
Das konsequent zu machen ergibt schon manches Aha Erlebnis. Auch wenn ich die meisten Dinge gut im Blick habe, hat es hier und da sehr zum Nachdenken und bewussteren konsumieren angeregt.

Vor allem bei Lebensmittel und beim Essen gehen oder Kultur und Freizeit gibt es großes Potential. Ich habe vor Corona begonnen und es dann über die harten Lockdowns geführt. Das war schon Augen öffnend.

Nachdem ich einen Jahresschnitt habe, habe ich aufgehört. Zur Kontrolle -wenn gewünscht genügt  ein Blick in den letzten Monatskontoauszug. Da ich das Meiste mit Karte zahle und Bar fast nur Lebensmittel beim Bäcker oder auf dem Markt ist das nun schnell auch ohne Haushaltsbuch gemacht falls überhaupt gewünscht.

Es war wichtig es eine Weile zu führen, aber es beengt mich in meinem Freiheitsgefühl. Ich will auch trotz hohem Sparpotential noch weiter meine Freizeitausgaben einschränken. Sondern hab diese vielmehr im Lockdown zu schätzen gelernt.

Zu dem Thema Haushaltsbuch und verschiedene Apps etc. gibt es einen guten Faden

Zitat von Jan Veerman am 29. Januar 2022, 18:05 Uhr

Das beruhigt mich schon mal von @exit-tbd das ich auch wenn mein Haushaltsbuch nach @privatier nicht den geforderten Standards entspricht trotzdem ein echter Frugalist sein kann. 🙂

So eine kleinteilige Detailliste ist tatsächlich nichts für mich da ich pro Monat deutlich mehr als 100 Transaktionen auf den Konten habe das wäre mir wirklich zu viel. Als Frugalist möchte ich ja auch meine Zeit optimal einsetzten wenn ich das so sagen darf. Mein Sparrate lässt sich dann eben leider nicht berechnen aber das ist ja auch egal solange es am Ende irgendwie alles doch passt.

Da bin ich ganz entspannt. Ich selber führe ja gar keines...

Als Anhänger der Drei-Speichen-Regel versuche ich grob die Entwicklungen aller meiner Anlagen in den verschiedenen Assetklassen zu verfolgen, und wenn ich's für richtig halte, umzuschichten. So richtig schau ich etwa jedes Quartal, ob alles so für mich noch passt.

Auch ich glaube, daß man sich mit dem klein-klein ruhig mal an paar Monate beschäftigen sollte. Dann is aber auch gut. Im Groben denkt man seine Ausgaben als Frugalist/ Minimalst eh automatisch mit. Und wenn ich in dieser komischen Coronazeit etwas mehr für Essens-Lieferdienste und hochwertigen Alkohol ausgebe als sonst, dann ist mir das bewußt. Dafür brauch ich kein Haushaltsbuch das mir sagt: Böse-böse!

Wichtig ist nur, was hinten raus kommt. Die große, grüne Zahl sollte sich (inflationsbereinigt) ständig vergrößern.

Zitat von exit-tbd am 29. Januar 2022, 12:04 Uhr
Zitat von Jan Veerman am 28. Januar 2022, 18:45 Uhr

... Hält dies einem echten Frugalisten Haushaltsbuch stand?

"Echte" Frugalisten brauchen kein Haushaltsbuch 😉

Wer eh sparsam lebt UND (bzw. obwohl er) normal verdient - also studentisches/Hartz-IVler-Konsumverhalten bei z.B. einer A13-Besoldung - bei dem bleibt von alleine die Hälfte des Geldes übrig...

Puh, ganz schön hohes Ross. Es sind nicht so viele Leute, die eine A13 Besoldung oder ein vergleichbares Gehalt bekommen. Ein A13-er muss sich nicht wirklich anstrengen um einiges anzusparen.
Echte Frugalisten sind für mich die, die mit einem mittleren oder kleinen Einkommen etwas sparen und sich Freiheiten zu schaffen. Dafür ist ein Haushaltsbuch ein ganz nützliches Instrument.

Unser Haushaltsbuch ist übrigens recht kleingliedrig und genau.

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- NEU: www.miteigenenhaenden.de - Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, Suffizienz, DIY -
Zitat von Flitzekittel am 1. Februar 2022, 20:32 Uhr

Puh, ganz schön hohes Ross. Es sind nicht so viele Leute, die eine A13 Besoldung oder ein vergleichbares Gehalt bekommen. Ein A13-er muss sich nicht wirklich anstrengen um einiges anzusparen.

Kleine Richtigstellung A13 habe ich nicht da ich kein Beamter bin und gar nicht weiß ob ich das jemals werde. Ich werde nach E12 bezahlt. Habe aber durch meine 17 jährige Berufserfahrung die höchste Stufe 6 erhalten. Das macht Brutto zwar noch weniger als im Konzern wo ich in Teilzeit (32h/Woche) als kleiner Sachbearbeiter (SW Entwickler) sogar noch mehr "verdient" habe. Aber auch als Lehrer strebe ich möglichst bald eine reduzierte Stelle an, sobald es die Umstände erlauben, um einen qualitativ bestmöglichen Unterricht neben meinen weiteren Interessen zu zelebrieren.

Ich denke schon das ich mich etwas anstrengen musste zu sparen um die Immos zu kaufen. In unserem Umfeld gehören wir tatsächlich zu denen mit dem fast geringsten Familieneinkommen. Hier in Schwieberdingen bei Stuttgart ist jeder zweite unserer Freunde bei Bosch/Porsche/Daimler/Trumpf/Thales/Siemens/IBM und co. beschäftigt. Nur als Beispiel fürs Sparen:

  • Habe ein halbes Jahr in einem Durchgangszimmer ohne Türen für 100€ Warmmiete gelebt.
  • Habe bis 30 Jahren nie in einer Wohnung größer als 22qm gelebt und das am Ende sogar mit Frau und einem Kind
  • Habe erst nach dem 3. Kind ein Auto für unsere Familie besorgt
  • Wenn das Wetter einigermaßen gut ist fahre ich auch 15km mit dem Fahrrad zur Arbeit. Meine Kinder verzichten auch auf die teuren ÖPNV Monatstickets und fahren die 4km mit dem Rad zur Schule.

Einzig für das Essen da geben wir tatsächlich gefühlt ziemlich viel aus. Liegt auch ein bisschen daran das ich wenn immer möglich Bio und Freilandhaltung etc. bevorzuge und alles dafür tue.

Mein Haushaltbuch sind die Quittungen, die ich alle jeweils an der Kasse verlange (und  meine Familie dazu anhalte), auch wenn ich Essen einkaufe. So habe ich die Kontrolle über den Verbrauch und die Preise, auch beim Essen, das in der Schweiz recht teuer ist. Also dort kann man schon einiges sparen. Selbstversorgung war für meine Eltern früher angesichts unserer Großfamilie eine Lösung, aber ich selbst bin dafür zu wenig fit. Mein Neffe kocht jedoch sehr gern und auch gesund. Vielleicht wird er künftig etwas in diese Richtung tun, wovon ich dann profitieren könnte, kulinarisch gesehen. Schon jetzt bekocht er mich regelmäßig. 🙂

Was sich auch bewährt hat in all den Jahren des sparsamen Lebens, ist die Methode meiner Mutter: Sie hat immer kleine Noten abgehoben, dann braucht man automatisch weniger. Und diese kleinen Noten hat sie in einen kleinen Fächerkarton gelegt, für jeden Tag ein Fach. Das musste reichen. Als ich die Kasse übernahm, gab ich auch immer nur kleine Noten raus und nie alles zusammen. Auch Taschengeld nicht für einen Monat, sondern tageweise und dies ganz spezifisch für klar bestimmte Ausgaben.

Bei den Kleidern konnten wir auch viel sparen. So wie ich selbst zu einem sparsamen Kleiderkauf angehalten wurde und auch Kleider von anderen nachtrug, so brachte ich es auch der nächsten Generation bei. Außerdem schonte ich die Kleidung, indem ich milde Waschmittel verwendete. So hielten manche wertvolleren Kleidungsstücke über viele Jahre und einige konnten sogar an andere Familienmitglieder weitergegeben werden.

Früher trug ich zuhause auch gern Extra-Hauskleider, um die Straßenkleidung zu schonen. Das wurde früher auch öfter getan, nicht nur meine Eltern, sondern auch die Eltern von Schulkameraden lebten dies vor. Straßenkleidung und vor allem Mäntel wurden nicht immer sofort gewaschen, sondern oft auch einfach gut und lange ausgelüftet. So wurde das Material und der Geldbeutel geschont. Ist auch eine Sitte von früher, muss aber beifügen, dass die Kleidung früher bei uns doch noch bessere Qualität hatte. Meine Mutter achtete sehr auf die Nähqualität, da sie Damenschneidermeisterin war. Sie nähte auch vieles selbst für uns. Wir 7 Kinder waren wie die sieben Schwäne im Märchen, alle dasselbe Jäckchen usw., gut erkennbar für Außenstehende, dass wir zusammengehörten. Ich fand das damals noch cool als kleine Schwester, die gern mit den großen, starken Brüdern angab und auch drohte, wenn es sein musste. 🙂

Meine Mutter hat uns echt tolle Kleider genäht, auch nach Maß, wie wir es wünschten, mit vielen Taschen, so wie es dies damals nicht zu kaufen gab. Die gefütterten Jacken konnten wir drehen, dann hatten wir auf einmal eine zweite, andersfarbige Jacke daraus gemacht. Obwohl sie nicht gern strickte, strickte sie für uns 7 Kinder noch zusätzlich warme Strickjacken.

Mein Vater wurde als Egliräuber bekannt in unserer Region, weil er die Aare fast ausfischte, um uns mit Egli zu ernähren, denn wir wollten alle immer nur Egli, die er zudem perfekt filetierte, damit wir keine "Stecknadeln" im Mund mitkauten. Außerdem war mein Vater ein guter Pilzekenner und -kontrolleur, der uns die feinsten Pilzgerichte auftischte, ohne dass je einer davon Bauchweh bekam. Und dann die vielen Waldbeeren aus dem Wald und unserem Garten. Obwohl wir nichts hatten, aßen wir immer gut und gern.

Liebe Grüße, Laura Maelle
Zitat von Jan Veerman am 1. Februar 2022, 22:01 Uhr
Zitat von Flitzekittel am 1. Februar 2022, 20:32 Uhr

Puh, ganz schön hohes Ross. Es sind nicht so viele Leute, die eine A13 Besoldung oder ein vergleichbares Gehalt bekommen. Ein A13-er muss sich nicht wirklich anstrengen um einiges anzusparen.

Kleine Richtigstellung A13 habe ich nicht da ich kein Beamter....

@ Jan Veerman:  Öm, mein Beitrag bezog sich auf den von exit-tbd.

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- NEU: www.miteigenenhaenden.de - Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, Suffizienz, DIY -
Zitat von Laura_Maelle am 1. Februar 2022, 22:56 Uhr

Mein Haushaltbuch sind die Quittungen, die ich alle jeweils an der Kasse verlange (und  meine Familie dazu anhalte), auch wenn ich Essen einkaufe. So habe ich die Kontrolle über den Verbrauch und die Preise, auch beim Essen, das in der Schweiz recht teuer ist. Also dort kann man schon einiges sparen.

Was machst du dann weiter mit den ganzen gesammelten Quittungen?

Zitat von TheWanderer am 1. Februar 2022, 23:26 Uhr
Zitat von Laura_Maelle am 1. Februar 2022, 22:56 Uhr

Mein Haushaltbuch sind die Quittungen, die ich alle jeweils an der Kasse verlange (und  meine Familie dazu anhalte), auch wenn ich Essen einkaufe. So habe ich die Kontrolle über den Verbrauch und die Preise, auch beim Essen, das in der Schweiz recht teuer ist. Also dort kann man schon einiges sparen.

Was machst du dann weiter mit den ganzen gesammelten Quittungen?

Ich prüfe diese auf versteckte Geldverschwendung und vergleiche mit den Preisen anderer Läden und kaufe dann das jeweilige Produkt dort ein, wo es billiger ist, oder suche günstigere Alternativen, die ich auch meistens finde. Außerdem vergleiche mit dem Bankauszug der letzten drei Vormonate, ob ich das Zeitfenster einhalte oder in der ersten Woche mehr verbraucht habe, was ich dann wieder mit weniger Verbrauch ausgleichen müsste, um am Ende nicht mehr an Kosten verursacht zu haben als in den Vormonaten. Ich verzichte auch bewusst auf aufschiebbare Dinge, wenn ich anderweitig mehr verbraucht habe oder z. B. eine Action nutzen wollte für Reserven. Ich nutze auch bewusst Ermäßigungen und entsprechende Zeiten am Tag, wo solche vermehrt im Laden bestehen.

In meinem Fall ist es so, dass die meisten Ausgaben über die Bankkarte bezahlt werden, sodass ich die geprüften Quittungen am Ende des Monats wegwerfen kann. Viele Preise weiß ich mittlerweile sowieso auswendig, ebenso mein Neffe, der mit mir zusammen lebt. Er ist außerdem noch ein guter Kopfrechner (wie mein Vater früher). Er hat das dadurch auch meistens gut im Fokus, wobei er sein eigenes Geld aber schon weniger gut einteilen kann, zumindest am Anfang des Monats, er spart erst ab Mitte Monat. 🙂

Liebe Grüße, Laura Maelle

Hi @laura_maelle ich habe auch mal ein starkes Augenmerk auf die kleinen Ausgaben gelegt. Dann hat mir mein Vater gesagt: "Sei bei den kleinen Dingen großzügig und bei den großen Anschaffungen genau". Das hat mir geholfen meine Energie auf die großen Posten zu lenken. Damit lässt sich deutlich mehr einsparen als mit allem Kleinvieh (das ja bekanntlich auch Mist macht). Ich werde diese Jahr z.B. in einem Mietshaus Heizung/Fenster/Wasserleitungen erneuern ca. 40k-80k Ausgaben. Das Einsparpotential liegt hier bei ca. 20k-40k. Es lohnt sich also tatsächlich sich damit zu beschäftigen und statt dessen bei kleinen Anschaffungen die Sonderangebote mal außer acht zu lassen damit man eben die Zeit hat sich mit den großen Anschaffungen intensiver zu beschäftigen oder wie seht ihr das?

@jan-veerman

Ja klar, bei den großen Ausgaben schaue ich natürlich auch genau hin, vor allem ob ich diese überhaupt brauche oder es verzichtbar oder abbaubar ist. So habe ich von vornherein  nie den Autofahrschein gemacht, weil ich mir nie ein Auto anschaffen wollte. Mein Generalabo der SBB habe ich aufgelöst, weil es sich nicht mehr lohnte. Meine Lagerhaltungskosten konnte ich halbieren, indem ich mich weiter von Besitz trennte. Meine 3-Zi-Wohnung in Miete teile ich mit meinem erwachsenen Neffen. Ich lebe sehr minimalistisch mit wenig Besitz und mit wenigen Geräten, die Strom verbrauchen könnten. Wir haben keinen Geschirrspüler, keine Mikrowelle, keine Küchengeräte mit Stromanschluss. Nur Backofen mit Herdplatten und Waschmaschine, von der Vermieterin eingebaut. Nichts Zusätzliches. Die Vermieterin wollte uns einen riesigen Gefrierschrank überlassen zur Nutzung, aber diesen Stromfresser lehnte ich gleich ab.

Liebe Grüße, Laura Maelle

Unglaublich du bist wirklich ein Vorbild für minimalistisches Leben @laura_maelle da können wir uns alle eine Scheibe von abschneiden. Danke für deine Inspirationen.