Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Kapitalertragssteuer Schweiz / Deutschland Rückwanderung

Hallo zusammen,

hier eine recht spezielle Fragestellung, die einen Grossteil von euch nicht interessieren und die noch weniger beantworten werden können - ich versuche dennoch mein Glück.

Angenommen man lebt und arbeitet in der Schweiz, ist nur dort steuerpflichtig - so fällt auf Kursgewinne keine (Kapitalertrags)-Steuer an.

Nun kehre man eines Tages mit, hoffentlich prall gefülltem, Depot wieder nach Deutschland zurück.

Fragestellung:

a.) Sind nun in Deutschland auf die gesamten bis dahin angelaufenen Kursgewinne Steuern fällig, wenn man Teile des Depots verkauft?
b.) Sind nur auf die Kursgewinne Steuern fällig, welche in der Zeit zustande gekommen sind, in der man in Deutschland steuerpflichtig ist?
c.) Noch eine dritte Möglichkeit?

Falls a.) die Antwort ist, könnte man dies nicht einfach umgehen, in dem man sein Depot komplett auflöst, nach Deutschland übersiedelt und das Depot neu zusammenstellt?

Ich möchte natürlich keine Tipps zur Steuerhinterziehung, sondern lediglich wissen, wie es denn eigentlich richtig wäre.

Grüsse vom Sparschwein

Wenn du deinen Wohnsitz im Ausland hattest, und dort, auf welche Art auch immer, ein Vermögen erwirtschaftet hast und dieses regulär versteuert hast, kannst du dieses Vermögen natürlich bei einer Umsiedlung nach Deutschland mit nehmen, und musst es auch nicht noch mal verstuern. Wenn du allerdings weiter Einkünfte im Ausland hast, musst du diese dann unter Umständen in Deutschland versteuern. Wenn es mit dem Land kein Abkommen zur Doppel Besteuerung gibt, kann es sogar sein, das die gewisse Einkünfte 2 mal versauern musst. Auch als US Bürger gibt es einige Sonderregelungen. Dazu kommen weitere Fallstricke, z.b. für Einküfte aus Immobilien. Das ganze ist recht komplex. Ich kann davon auch Arien singen, da ich 20 Jahre im Ausland war.

Soweit die generelle Lage . Leider kann ich speziell zu den Depot Gewinnen in der Schweiz nichts sagen. Aber es ist sicher hilfreich, sich hier fachmännischen Rat zu holen. Die Kosten dafür sind wahrscheinlich deutlich geringer als eine unnötige Besteuerung wegen kleiner Formfehler .