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Geld sparen nebenbei - 5 Tipps

Für eine andere Finanzgruppe hab ich mal nachstehende Kurzzusammenfassung für "Geld sparen nebenbei" verfasst. Wahrscheinlich ist das hier jedem bekannt, aber vielleicht hilft es dem einen oder anderen! Und ja, die Zusammenfassung ist stark aus weiblicher Sicht 🙂
Neben der "großen Finanzanalyse" kann man auch mit vielen kleinen Dingen jede Menge sparen –
und vor allem: sich in NICHTS einschränken! Maximaler Lebensgenuss ohne Verschwendung! Hier
eine Zusammenfassung meiner persönlichen Top 5!
1.
Bar zahlen
Ritsch! Jeder kennt das Geräusch, wenn die Karte durchs Gerät ratscht – nur wie viel Geld
man so ausgibt – darüber verliert man leider schnell den Überblick. Ich bin hier sehr großer
Fan von Bargeld. Ich hebe mir am Monatsanfang mein Monatsbudget in bar ab und habe,
wenn keine Anschaffungen geplant sind, maximal 50 EUR in bar im Geldbeutel (ok,
manchmal auch 100 EUR, aber das wars dann auch schon).
Unglaublicherweise gebe ich seither wirklich weniger aus. Ich weiß nicht genau, warum das
so ist, da ich nicht das Gefühl habe, mich in irgendeiner Weise einzuschräken. Aber am Ende
des Monats ist seither mehr übrig.
2.
Konsum als Belohnung
Der Arbeitstag war anstrengend, die Ubahn sowieso schon wieder überfüllt (oder man stand
im Stau) und überhaupt hat man sich wirklich mal wieder was Schönes verdient. Ruck-Zuck
werden dann irgendwelche Luxusartikel gekauft, die einem sehr kurz ein wohliges Gefühl
geben und dann irgendwo rumliegen (siehe hierzu auch Punkt 3).
Ich denke, wir sind uns alle einig, dass man sich durchaus mal belohnen kann – und sogar
soll! Zu haltlosem Konsum gibt es hier jedoch auch kostengünstige Alternativen! Für mich
persönlich ist das z.B. ein Schaumbad bei Kerzenschein mit einem Hörbuch oder eine frisch
gepresste Grapefruit-Schorle oder zurückgelehnt den Lieblingsfilm anschauen.
Sich einfach wieder auf kleinere Freuden und Annehmlichkeiten besinnen bringt viel Freude
ins Leben – und spart auch noch bares Geld!
Finde DEINE Glücksmomente!
3.
Brauch ich das wirklich?
Jeder Mensch kennst es wohl, das Phänomen beim Einkaufen (meiste im Drogeriemarkt, Elekronikfachhandel oder
beim Kleidung einkaufen): OH, wie schön! Das wird mein Leben verbessern! - und
schwupps! Liegt wieder etwas im Einkaufkorb. Meist halten die Dinge nicht das, was sie
versprechen, der 20. Pullover (Kleid, Rock, T-Shirt, was auch immer) liegt im Kleiderschrank
und sah im Geschäft VIEL BESSER aus und von der teuren Anti-Falten-Creme bekommt man
Pickel und das neue Netzteil ist jetzt auch nicht besser. Das Geld hätte man sich sparen können.
Ich habe angefangen, mich bei JEDEM Kauf zu fragen: Brauch ich das wirklich sofort? In
99 % der Fälle war die Antwort Nein. Wenn ich das Produkt nach 3 Tagen noch wollte – dann
war es immer noch früh genug. Meist habe ich mich aber gar nicht mehr daran erinnert, dass
da irgend etwas war!
4.
Kleidung allgemein
Man braucht hin und wieder neue Kleidungsstücke. Und sind wir mal ehrlich: Es macht auch
Spaß! Ich persönlich habe mir hier angewöhnt, auf zeitlose "Evergreens" zu setzen und die
Finger von Trends zu lassen. Den zeitlosen Rollkragenpullover, die zeitlose Bluse, Stoffhose,
usw. kann man oft viele Jahre tragen, ohne dass diese an Qualität verlieren. Und es erleichtert
die Outfitzusammenstellung am Morgen ungemein! Im Schrank dann noch einige wenige
ausgewählte Stücke für besondere Anlässe und fertig.
5.
Essen gehen
Essen gehen ist schön, macht Spaß und meistens schmeckt es auch gut. Fakt ist aber auch,
dass es auf Dauer ins Geld geht, jede Mittagspause im Lokal zu verbringen.
Einfache Lösung: Für Mittag Essen vorkochen und mit zur Arbeit nehmen! Soweit so klar.
Nur sind da oft die Kollegen, die Mittag essen gehen wollen, man mag diese auch gern und
dann ist man ja ein Team. Was also tun?
Bei schönem Wetter bietet es sich zum Beispiel an, gemeinsam ein Picknick zu machen. Bei
schlechtem findet man meistens auf der Speisekarte auch kleinere, günstigere Gerichte und es
spricht nichts dagegen, dann am Platz noch ein belegtes Brot oder eine Banane zu essen. Für
kleines Geld braucht man also nicht zwingend auf Teambuilding verzichten.
Diese Liste ist bei weitem nicht vollständig, ich habe nur "meine" Top 5 hier aufgelistet, die für
mich persönlich am Wichtigsten waren (und sind). Völlig irrelevant ist für mich z.B. der Coffee to

go, da ich diesen nicht konsumiere – Du schon? Dann kannst Du diesen auch ersetzen und jede Menge Geld sparen!

Hallo Lola,

zu deiner 1. - Ich arbeite da auch mit einem Budget, allerdings pro Woche. Ich hole mir Freitags 50-100€ in Bar von der Bank (ich stocke meine Barschaft auf 100€ auf). 50€ davon gehen in den Topf für die Samstagseinkäufe (ich erledige ALLE Lebensmitteleinkäufe für die Woche am Samstag auf dem Wochenmarkt (und einzelne Sachen aus dem Supermarkt). Die restlichen 50€ sind für die Woche, wenn ich doch mal nicht unter der Woche was von zu Hause mitgebracht habe. Meistens habe ich am nachfolgenden Freitag noch so 20€ übrig, dann hole ich mir nur 80€ von der Bank.

zu deiner 5. - Es ist unglaublich, wie sehr Mittagessen gehen ins Geld geht. Hätte ich nie gedacht (sind ja in Mittagsmenüs meist 8-10€). Aber seitdem ich das nicht mehr mache, kann ich mir deutlich mehr im Monat zur Seite legen.

Soweit mein Beitrag dazu 😉

Raphael

Wochenbudget ist auch eine gute Taktik!

Schöne Spartipps. Danke 🙂

 

Hallo,

ich hole mir einmal im Monat mein Haushaltsgeld von 250 Euro.

Das ganze gestückelt in 1 x 100 für besondere Anlässe. (Essen gehen oder für Unternehmungen)

50 Euro als Reserve. Falls ich doch mal mehr Geld ausgebe im Monat

Den Rest in 5 Euroscheine für den Alltag.

Seit mehreren Jahren komme ich so gut mit klar. Habe nicht das Gefühl etwas zu versäumen

Gruß

Uwe

 

Ich habe schon immer mindestens 200 Euro im Geldbeutel, meistens aber zwischen 300 - 500 Euro. Ich möchte nie mit zu wenig (Bar)geld unterwegs sein. Letztes Jahr hatten wir ein Geschäftsessen mit 8 Personen und es wurde überraschend vom Lokal nur Barzahlung akzeptiert. Der Projektleiter wollte anschließend noch einmal losfahren und ich fragte ihn nur wie viel? Alle haben mich dann mit staunenden Augen angeschaut 🙂

Bis vor einem halben Jahr habe ich nur Bar bezahlt, nun bezahle ich gerne kontaktlos mit Karte. Ich habe kein Haushaltsbudget und werde auch kein Haushaltsbuch führen. Erst vor kurzer Zeit habe ich meine Sparquote ausgerechnet um überhaupt einen groben Anhaltspunkt zu haben, den ich zur weiteren Planung heranziehen kann.

Ich arbeite nicht so hart und lebe schon von klein auf relativ sparsam, um mich selbst mit zusätzlichen Maßnahmen zu gängeln. Ich kaufe immer nur was nötig ist und es gibt auch keine Spontankäufe. Für mich geht es nicht nur ums sparen, sondern auch um Ressourcen Schonung und Umweltschutz. Für meinen Konsum ist es unerheblich ob ich Bar, per Karte oder per Smartphone bezahle und egal ob ich mir ein Budget zurechtlege, oder nicht.

Wem eine sparsame Lebensweise noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist helfen aber sicher solche Maßnahmen sehr. Ich kenne auch einen Bekannten der von Karte auf Bar zurückgegangen ist, da er eher zu Spontankäufen und ständig neue Ideen hat, was er sich kaufen könnte. Trotzdem werden weiter jeden Tag in der Bäckerei belegte Brötchen oder stark gezuckerte Teilchen gekauft und noch einiges mehr.

Ich denke es lohnt sich wenigstens 1x im Jahr alle Anbieter durchzugehen: Girokonto, Kreditkarte, Strom, Wasser, Telekommunikation, Gas/Öl usw.

Eine ordentliche Steuererklärung kann sich oftmals lohnen. Vor ein paar Jahren hatte ich hohe private Krankheitskosten und konnte alles über dem Selbstbehalt absetzen. Selbst wenn man in Miete wohnt können Haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerarbeiten, die anteilig auf der Nebenkosten Abrechnung ausgewiesen sind, von der Steuer abgesetzt werden. Das sind nur einige von vielen Beispielen.

Vieles Gegenstände kaufe ich gebraucht, besonders die technischen Gegenstände. Genauso sollte man die eigenen unnützen Gegenstände gewinnbringend an den Mann bringen. Viele Bücher, CDs, DVDs usw. habe ich schon vor einer halben Ewigkeit verkauft, riesige Regale mit entsprechenden Ansammlungen wären für mich ein Graus. Für neue Gegenstände gibt es Online Portale, die jeden Tag irgendwelche Schnäppchen, Deals oder Cashback Angebote verkünden.

Ansonsten heißt es schlicht nicht über die eigenen Verhältnisse leben, sei es Wohnung, Haus, Auto, Urlaube, nicht jeden 2ten Tag Essen gehen usw. und schon gar keine Konsumkredite aufnehmen. Das sollte natürlich alles selbstverständlich sein, für die Masse ist eher das Gegenteil der Fall.

Wie funktioniert es, als (neuer) Mitarbeiter die gesamte Abteilung zu einem Picknick zu überreden? Also jeden Tag. Kaum jemand möchte sich mit Hemd und Anzug in die grüne Wiese setzen und mit selbstgemachter Marmelade bekleckern. Im Winter erst recht nicht. Nun mitgehen und etwas Kleines essen? Kostet noch immer das Doppelte von dem, was ich bräuchte, und zusätzlich das Essen, das mich satt macht.

@ Pica

Versuche Dich auf Dich selbst zu konzentrieren. Du wirst nicht die Abteilung vom Picknick überzeugen können. Du bist neu in der Firma, also passe Dich ein wenig an. Gehe mittags mit essen, nehme kleine Portionen. Wenn Du herausbekommen hast, wer vielleicht alles doch nicht essen geht, kannst Du ja langsam umschwenken. Machst Du Sport? Vielleicht bereitest Du Dich auf einen Halbmarathon vor und nimmst dazu Dein eigenes Essen mit. Nach dem Marathon ist vor dem Marathon 😉

Du kannst auch intermittierendes Fasten durchführen. Du isst einfach nichts über den Zeitraum. Als Begründung kannst Du auch nennen, dass Ihr gerne gemeinsam abends kocht. Von daher möchtest Du nicht mittags auch noch viel essen. Da ist vielleicht auch einiges wahres enthalten. Bei mir essen nicht alle Kollegen auswärts. Es ist kein Problem wenn man den Schritt einmal gemacht hat. Ich war mal wieder einer der ersten. Mittlerweile essen fast die Hälfte der Abteilung ihr eigenes Essen. Das liegt aber auch an unseren exorbitant hohen Kantinenpreisen.

 

Hallo an alle finanziell Gleichgesinnten!

 

Hier meine fünf „Spartipps“ die ich persönlich, mit meinen 52 Jahren, rückblickend als meine fünf klügsten Lebensentscheidungen bezeichne.

 

1. Heirate niemals.

Abgesehen davon, dass keine Ehe ewig hält (wenn nicht einer der Partner unvermittelt abtritt) und viele Eheleute nur noch auf dem Papier verheiratet sind, sich aber abgrundtief hassen, halte ich die Ehe (u.a. ein Kontrollinstrument des Staates) für völlig überflüssig. Richtig bitter wird es bei einer Scheidung. Teuer, nervenaufreibend und für den Unterhaltspflichtigen ein nicht endender finanzieller Albtraum. Ausnahme: Dein Liebster / Deine Liebste ist richtig, richtig vermögend.

 

2. Schaffe dir niemals Kinder an.

 

Kinder sind ein einziges finanzielles Desaster. Wenn du zwischen 20 und 40 bist, ist dein Wunsch sich zu reproduzieren enorm groß. Das ist bei uns in der genetischen Hardware so angelegt. Überstehe diese Jahre. Werde auf keinen Fall weich!

 

Ab 40 lässt so langsam der Kinderwunsch nach, ab 45 siehst du selber ein, dass es eigentlich keine gute Idee mehr ist, ein Kind in die Welt zu setzen, bist du doch am Ende 70 oder älter (oder längst tot), wenn dein Nachwuchs endlich eigenständig ist. Ab 50 fängst du an, kleine Kinder nicht mehr ausstehen zu können und setzt dich genervt im Zug oder im Restaurant um, wenn eine Familie mit ihren „lieben“ kleinen Prinzen und Prinzessinnen sich in deine Nähe setzt.

 

3. Schaffe dir nie ein Auto an.

 

Nur Idioten kaufen sich ein eigenes Auto, welches zu 95% der Zeit unnütz umher steht und im Schnitt locker 400..500 EUR jeden Monat verballert. Ein übergroßer SUV mit was weiß ich nicht alles um seine Prinzessin 800 Meter zum Kindergarten zu fahren? Welch eine Geisteshaltung. Dazu Versicherungen, Reparaturen, Steuern, Reifenwechsel, Inspektionen, nach Benzin stinkende Hände nach dem Anfassen der Zapfhähne, Inspektionen, Termine vereinbaren, Angst davor, dass ein linksautonomer Autohasser einem den wertvollen Lack zerkratzt oder gleich mit einem Grillanzünder auf dem Autoreifen platziert die ganze Karre abfackelt gibt es, hat man ein Auto, alles gratis dazu!

 

4. Befreie dich so früh wie möglich davon, Miete zu zahlen.

 

Fange klein an. 25..30 qm reichen für dich völlig. Denke in anderen Kategorien. Kleine Wohnungen in der Größe bekommst du bereits, trotz der hohen Preise, für vielleicht 40..50.000 EUR. Natürlich nicht in den Brennpunkten München, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, Berlin. Aber in fast allen anderen Städten sieht es anders aus. Richte eine 1-Zimmer-Wohnung nicht mit einem Doppelbett, einen dreitürigen Kleiderschrank und einem Frisiertische ein, dann bleibt kein Platz mehr für deine Wohnzimmerschrankwand und deiner 3-Sitzer-, 2-Sitzer- und zwei Einsitzer-Sofagarnitur! Schaue dir im Internet die Einrichtungen von Wohnmobilen oder Tiny-Häusern an.

 

Statt 400 EUR Kaltmiete und 200 EUR Betriebskosten für eine 2-Zimmer-Wohnung zahlst du nur etwa 150 EUR Hausgeld im Monat; sparst mithin 450 EUR jeden Monat!

 

5. Lebe einen bescheidenen, bodenständigen bzw. frugalistischen Lebensstil.

 

Hierzu hat unser Seitenbetreiber Oliver bereits viele wertvolle Artikel und Einsichten geschrieben.

 

Somit sparst du etwa wie folgt:

 

Tipp 1: kleinere Wohnung, Nahrung nur für eine Person, eingespartes Taschengeld für den Ehegatten usw.

 

600 EUR/Monat

 

Tipp 2: wie Tipp 1, Kindergeld gegengerechnet

 

500 EUR/Monat (pro Kind und ohne Synergien)

 

Tipp 3: Monatskarte gegengerechnet

 

350 EUR/Monat

 

Tipp 4: keine Miete

 

450 EUR/Monat

 

Tipp 5: sparsames Haushalten, einfache Lebensweise

 

300 EUR/Monat.

 

 

In Summe 2.200 EUR/Monat und ein Leben lang!

 

 

Diese Ersparnis gut angelegt und du kannst in der Tat mit 40 „in Rente gehen“.

 

Zitat von CHRIS-HL am 10. Oktober 2018, 12:22 Uhr

 

Hallo an alle finanziell Gleichgesinnten!

 

Diese Ersparnis gut angelegt und du kannst in der Tat mit 40 „in Rente gehen“.

 

Punkt 1: Kann, muss aber nicht - je nachdem wieviel die Frau arbeitet kann man durch eine Ehe aber auch Geld erhalten (ich sag nur mal Steuerklasse).

Punkt 2: Absolute Zustimmung, sind in den klassischen Hochrechnungen was Kinder kosten (bis zum 18.ten Lebensjahr) nicht immer von 120.000 - 150.000 € die rede?

Punkt 3: Jain; ich selbst habe kein Auto - dafür hat meine Frau eins. Hier muss man aber Situationsbedingt abwägen. Ich habe 7 km zur Arbeit die mit dem Fahrrad bei Wind und Wetter gefahren werden. Bei Ihr sind es dann 30 km (ein Weg) und eine SuperDuper ÖPNV Anbindung die zu Ihren Arbeitszeiten garnicht passt. Ohne Auto = Keine Chance.

Punkt 4: So wie Du betrachtet - Absolut. Wobei die meisten würden schon sparen wenn Sie eine Wohnung hätten die vom Platz her ausreichend wäre. Wenn ich im Bekanntenkreis sehe, dass da ein Single-Mann rumjammert wegen der Kohle aber im Gegenzug eine 80 m² Wohnung alleine bewohnt?

 

 

In Summe 2.200 EUR/Monat und ein Leben lang!

...ganz ehrlich? Nö !

2200 € sind ein Batzen Geld; wer dieses Geld monatlich "Netto" auf dem Konto hat verdient "Brutto" wohl so 3600 - 3700 € und liegt somit monatlich genau auf den Deutschen Ø-Gehalt.

Wie soll das dann gehen 2200 € im Monat zu sparen? Keine Ausgaben?

Selbst bei nur 400 € Ausgaben im Monat sind wir dann bei Netto 2600 € was Brutto wohl irgendwo wiederum 4600 € entspricht - und da muss man erstmal hinkommen....

 

 

...manchesmal habe ich das Gefühl, dass nicht nur unsere Politiker den Blick für die "Basis" verloren haben....

 

 

@Chris HL von vorhin.

Na gut, sich eine virtuelle Ausgaben-Zahl nennen und sagen, dass habe ich jetzt gespart ist schon sehr geneigt: Ich habe keine 50 m Motorjacht mit 2 Angestellten und habe deshalb 15.000 €/mon mehr auf dem Konto klingt ja auch nicht besonders belastbar.

Zum Thema: Ihre klügsten Entscheidungn sind schon sehr individuell und eher nicht zwingend mehrheitsfähig. Ich kann Ihnen fast zu jedem Punkt das Gegenteil beweisen und das sind dann für mich die klügsten Entscheidung meines Lebens gewesen.

Feste Partnerin die gleich tickt zum Thema Geldausgabe/Geldsparrate hilft im Leben dennoch Spaß zu haben.

Kinder sind ein wertvoller Beitrag für die eigene Zufriedenheit und innere Entwicklung; gleichwohl sie Geld kosten.

Auto macht unabhängig, insbesondere bei der Jobwahl hilft das die besser bezahlten Jobs zu erreichen.

Nein, mein Leben lang Miete gezahlt und erst jetzt mit über 50, als ich das Geld (auf einen Schlag hinlegen kann) eine eigene Immobilie. Mein Leben lang Zinsen/Dividenden  gekriegt statt zu bezahlen!

Bescheiden und Bodenständig.. ist irgendwie ok würde es aber "bewussten Konsum" nennen. Ich kann aber auch sagen: Hier einen erweiterten Horizont mitzubringen, die Welt bereist zu haben, viele Dinge selbst erlebt zu haben (Kinder), eine gewisse Ruhe und Großzügigkeit mitzubringen ... die helfen schon (bei den weichen Faktoren) einen  Arbeitgeber zu überzeugen der Richtige zu sein für Abteilungsleitung, Personalverantwortung, Leitungsfunktion ... und besser bezahlten Jobs in Frage zu kommen.

Frugalist schrieb neulich (etwa sübertrieben) : Es ist einfacher mehr Geld zu verdienen als zu sparen (das hat eine Kern Wahrheit); nämlich durch eine gewisse Haltung die besseren Jobs zu bekommen, anstatt ggf. immer kleingeistiger zu werden; und das wird man, wenn man ständig ans Sparen denkt bzw. Geldausgabevermeidungsstrategien entwickelt... (ja, da habe ich im Bekanntenkreis die entsprechenden Beobachtungen gemacht)!

 

Sorry,  die Punkt 1 und 2 (von Chris) sind einfach nur traurig - ein "reiches" Leben stelle ich mir anders vor. Nämlich auch reich im Herzen und nicht nur auf dem Konto. Wenn man den Partner/ die Partnerin sorgsam auswählt und nicht auf oberflächliche  Blender hereinfällt,  muss man nicht solche Ängste entwickeln.

Tipp 1 und 2 kann ich auch nicht so recht nachvollziehen. Aber vielleicht hat er ja schlechte Erfahrungen gemacht. Ich habe diesbezüglich keine schlechten Erfahrungen gemacht. Natürlich kosten Kinder viel Geld, das war es mir aber auch definitiv wert, deshalb trauer  ich dem auch nicht nach. Ganz im Gegenteil.

„Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.“ (Winston Churchill)

 

Hallo finanziell Gleichgesinnte,

 

ich habe noch einen sechsten Spartipp:

 

6. Keine Abonnements, keine Versicherungen und keine Mitgliedschaften.

 

Selbstredend sind damit natürlich nicht elementare Dinge wie Kranken- oder Privathaftpflicht gemeint.

 

Meine derzeitige Partnerin mit der ich nicht verheiratet bin (siehe mein Punkt 1) und mit der ich keine Kinder habe (siehe Punkt 2) und mit der ich auch nicht zusammen wohne (Oh, ein neuer siebter Spartipp: Ziehe nie mit jemanden zusammen!) ist dabei den Haushalt und die Finanzen ihrer Eltern, die jetzt in ein Pflegeheim müssen, zu organisieren.

 

Bisher ca. 7..8 Handyverträge. Jedes mal wenn ein Handy verbummelt wurde, wurde ein neuer Vertrag gemacht; natürlich liefen die anderen Verträge für nichts und wieder nichts weiter.

 

Einen Internetzugang mit einer Fritzbox; ihre Eltern wissen nicht im geringsten, was das Internet ist, wundern sich, dass es diesen „neumodischen Quatsch Internet“ immer noch gibt. Wie kommen Sie an so einen Vertrag? Bücher-Abos und Abos für Frauenillustrierte und Fernsehmagazine, für Sammlermünzen und Briefmarken. Beiträge für Vereine, mit denen sie seit Jahren nichts zu tun haben. Haufenweise Lebens- und Unfallversicherungen für Familienmitglieder, viele vorzeitig mit entsprechenden Verlusten beim Rückkaufswert gekündigt.

 

Die zwei Hunde (irgendwelche kleinen Plüschdinger; habe keine Ahnung von Hunden) dürfen nicht mit ins Heim. Was wurde gemacht. Ein Vertrag mit einer Hundepension abgeschlossen.

 

Jetzt haltet euch an einem gut verankerten Gegenstand fest oder setzt euch bitte hin:

 

1.200 EUR jeden Monat für die Hundepension! (Das soll angeblich schon ein kostengünstiger Vertrag sein!)

 

Dafür müsste man Brutto etwa 1.800 EUR im Monat verdienen. Ich kenne genügend Leute, die mit weniger auskommen müssen.

 

Ich warte nur darauf, dass dieses ganze finanzielle Kartenhaus irgendwann zusammenbricht.

 

Also: Finger weg von überflüssigen Abos, merkwürdigen Versicherungen (für Handyklau- oder Brillenbruch usw.) und überflüssigen Mitgliedschaften (Gewerkschaften, Fitnessstudio, Automobilclubs, Mietverein etc.).

 

Bitte denkt daran, dass es sich um meine persönlichen Spartipps handelt. Wer bin ich, dass ich anderen derartiges Aufdrängen oder Vorschreiben will. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

 

Wenn ihr mit eurer Partnerin/eurem Partner glücklich seid, und eure Liebe von Jahr zu Jahr tiefer und inniger wird, wenn eure Sprösslinge euch täglich Freude bereiten und gute Schulnoten bekommen, so freut es mich für euch. Wirklich! (Auch wenn meine Spartipps vielleicht etwas überspitzt herüber kommen, aber ich neige gerne zu solch einem Schreibstil da ich finde, dass es sich so interessanter lesen lässt und länger im Gedächtnis verbleibt).

Euch einen goldenen Herbst!

 

In den meisten Punkten gebe ich dir Recht. Nur eben nicht bei Punkt 2. Meine Kinder ( beide erwachsen) wollen auch keine Kinder. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Da sollte man niemanden reinreden oder verurteilen.

Schönes Wochenende

„Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.“ (Winston Churchill)

kurz zu den fünf Punkten von ChrisHL:

Finde mich da lustigerweise ganz gut wieder - als Negativbeispiel: Verheiratet, zwei Kinder, zwei Autos (relativ bescheidene Exemplare), Wohnung zur Miete, die von mir aus gerne auch einen Tick kleiner sein könnte. Ansonsten aber einigermaßen zurückhaltend mit Konsum.

Das mit der Ehe als Kostenfaktor relativiert sich, wenn der Ehepartner deutlich mehr verdient, als man selbst.

Was die Kinder angeht, so müsste ich lügen, um zusagen, mich würden Kinder (einschließlich meiner eigenen) in Restaurants (und andernorts) mitunter nicht auch nerven (wegsetzen ist leider nicht) - Reisen mit der Bahn mache ich mit Kindern erst gar nicht... und so manchmal denke ich mir schon - warum jemand ohne Kinder von einer normalen Arbeit groß in seiner Freiheit eingeschränkt fühlt, nach acht Stunden ist die Arbeit ja vorbei, also jeden Abend machen, was man will - auch rausgehen... dazu sind noch Wochenenden frei, gesetzlihce Feiertage frei, 26-30 weitere Tage frei, wenn man krank ist, geht man zum Arzt, und kann sich sonst ins Bett legen... und man bekommt sogar noch Geld dafür. Also es gibt genügend Gründe, die dagegen sprechen, sich Kinder anzuschaffen - v.a. wenn man die Minimierung des Fremdbestimmtseins als höheres Ziel hat, und Kinder oder Familie als substituierbare Sache sieht (bin froh und dankbar, nicht auf diese Idee gekommen zu sein).

Als Tipp für das Sparen nebenbei ist das ganze schon ziemlich daneben - die ein oder andere Ehe läuft sicher auch mal eher nebenbei, gibt sicher Paare, die das so auch gut finden - aber Kinder hat man nicht nebenbei (also wenn nicht beide Elternteile, dann doch zumindest einer). Nehme an, dass das eigentlich auch nicht so gemeint ist - wenn es sich einfach nicht ergeben hat, oder man einfach keine Lust hatte - kann man sich auch die positiven Seiten anschauen, die es hat.

Was die 800m angeht, so muss man sagen, dass das als Kindergartenweg einfach eine ganz andere Strecke ist, als sagen wir der Weg zur Arbeit. Kinder gehen langsam - manchmal extrem langsam, besonders, wenn man es eilig hat, oder laufen wie verrückt, und man muss hinterher, und schauen, dass sie in kein Auto laufen - dann geht man den Weg als Mutti oder Vati auch doppelt so oft wie Prinzchen oder Prinzesschen. Auch wenn es regnet, schneit oder hagelt. Mit zweitem Kind im Schlepptau - wenn es dumm läuft, hat das zweite Kind gerade eine Bronchitis. Wenn es eine Mittagspause gibt, geht man den Weg acht Mal am Tag. Macht aus den 800m 6,4km, 3,2 davon mit kaum mehr als 3km/h... zusammen mit der Zeit, die man im Kindergarten verbringt (Umziehen und so...) verbringt man damit dann schnell mal zwei Stunden am Tag, wenn man das zu Fuß macht.

Bin über Jahre 10-20 Wege die Woche meine 5-6 km zur Uni bzw. zum Job geradelt, kein Problem. 800m mit Kindern zu Fuß zum Kindergarten sind gefühlt deutlich weiter.

Kinder kriegen oder nicht ist aus meiner Sicht vornehmlich kein Thema aus Frugalistenperspektive oder wie anstremngedn irgendwas ist, sondern vornehmlich aus Gründen KLimaschutz; wie ich finde:

Diverse think tanks beschäftigen sich damit. Jedes Kind welches in einer INdustrienation geboren wird steht für ca. 9.000 t CO2 Ausstoß bezogen auf seinen erwartetn Lebenszeitraum. z.B.:

http://conceivablefuture.org/

Klimaschutz ist natürlich auch wichtig - möchte nur anmerken, dass das eigentliche Thema Tipps zum Sparen nebenbei war - die Frage, ob man Kinder bekommen will, oder nicht, in dieser Kategorie zu sehen, sehe ich jetzt persönlich schon grenzwertig, daher meine Wortmeldung, die Frage, ob man lieber aus Gründen des Klimaschutzes als aus "egoistischen" Gründen keine Kinder bekommen wollen soll - ist schon etwas weit von Tipps zum Geldsparen nebenbei entfernt...

Es geht nach meiner Erfahrung nicht zwingend darum Geld heute zu sparen und anzulegen. Es könnte auch darum gehen heute Geld mehr auszugehen und morgen dafür um so mehr zu sparen. Was ist bewusster Konsum? Wie kann ich dadurch meine Rendite erhöhen?

Denken Sie an heute an nicht abschätzbare Klimafolgekosten. Gleichwohl ist klar: Ein Einzelner der bewusst konsumiert, wird durch egal welches Einsparpotenzial es nicht schaffen seine Allgefahrenversicheurng zu verbilligen, da nur wegen seines Handelns das Starkwetterereignis nicht geschieht. Andererseits: Wenn ich mein Haus durch Zusatzaufwand (was zunächst Kosten verursacht) wetterfest mache: Ggf. kann ich ganz auf eine Versicherung verzichten. Ganz praktisch: In der Industrie kann ich meine Police bei Brandschutzverischeurngen verbilligen durch entsprechende organisatorische oder technische Zusaztzmaßnahmen.

So sind durchaus argumentative Schnittmengen vorhanden und ich denke was Chris-HL in seiner zugegebenrmaßen etwas steilen These formuliert ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Nachhaltiges Investieren, also durchaus auch weniger Kinder als individuellste, gar egoistischste Maßnahme, können die Seiten der gleichen Medaille sein. Mittlerweile werden über 25 % der weltweiten INvsetitionen in sog. nachhaltige Projekte/Geschäftsideen investiert (Quelle: Jahresbericht Club of Rome). Es scheint, dass diese Investments höherte Renditen haben (werden) als die der alten Industrien. Sowohl direkt als auch indirekt (zukünftige Kostenvermeidung).

Spare nicht nur den einen Euro heute, sondern gleichzeitig auch zukünftig eben wegen deiner heutigen Spar-Entscheidung. Rendite durch gezieltes Geldausgeben sozusagen.

Hallo BiancaLeber!

Ich frage mich gerade, warum du in diesen Werbelink zig Internetforen platziert hast und dabei z.T. auf uraltbeiträge geantworet hattest.
Ein Schlem, der böses dabei denkt...

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -