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ETF mit Monatliche Ausschuettung

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Hallo Frugalisten,

ich bin neu in der Runde sowie in den Investmentsebene. Mein Depot hab ich bei Onvista seit paar Jahren. Bin ein Kleiner Sparer in hoehe von 6-7 K€ .

Ih bin interessiert an Monatliche Dividenden. In Meinem Portfolio gehoeren:

MUL LY SP500 DD LYX0FS
STOXX Europe 600 263530
ISHSTGLSELD100/STOXX Global Select Dividend A0F5UH
iShares J.P. Morgan USD Emerging Markets Bond UCITS ETF (Dist) A0NECU

Plus 4 Aktien die was Aussschuetten, mindestens Vierteljahrlich.

Ich bn an einen Neuen ETF interessiert, (Monatlich Aussschuettend) wo dann die gesamten Dividenden die ich gerade am aufbauen bin, hin fliessen sollen und am besten auch, als sparplan aufstocken lassen.

Den A0NECU ist top! aber leider bei Onvista nicht als sparplan anlegbar.

Kennt ihr noch einen Vergleichbaren ETF der auch monatlich dividenden verteilt?

Ich waere euch sehr dankbar, fuer jede wichtige Info fuer mich. Mein Ziel, ist die Inflation etwas abschaffen und damit, Spaeter dann eine "eigene aufgebaute zusatzrente" zu haben.

 

Viele Gruesse

 

https://de.extraetf.com/etf-search

https://www.justetf.com/de/find-etf.html

Das sind deine Anlaufstellen. Dann einfach nur links die Filter benutzen. Wobei man bei justetf nicht nach Ausschüttungsintervall filtern kann, wenn ich das richtig sehe.

Hallo underwood,

 

ich danke dir fuer deine Zeit. Ich werde gleicht mal rein schauen.

 

Parallel zum A0NECU (den ich kurz einfach "JPM" nenne) habe ich bei meinen Monatszahlern den A1W95H Pimco Emerging Markets ETF. Beide investieren in Staatsanleihen von Schwellenländern, "JPM" in solche in USD oder EUR, "Pimco" in solche in Landeswährung (evtl. Währungsrisiko).

Nach den Zahlen auf justetf.com rentiert "Pimco" etwas mehr, 5.55% Bruttoausschüttung gegen 4.74% beim "JPM". Aber sie ergänzen sich ja, als weitere Diversifikation...

An Monatszahlern habe ich ferner die CLO-CEFs A0RDSH Oxford Lane Capital und A2ASGJ Eagle Point Credit, die BDCs (Business Development Cos.) A0X8Y3 Main Street Capital, 797937 Gladstone Capital, A0KES9 Gladstone Investment, und zuletzt den REIT 260884 Gladstone Commercial. Bis auf Main Street (Monatsmitte) zahlen alle brav am Monatsletzten aus, und verstetigen so den Ertragsfluss... Das sind keine ETFs, aber nach deutschem Steuerrecht auch Fonds.

Hallo suchenwi!

freut mich auch von dir einen Tipp zu bekommen.

Den Main street capital un den GLAD hab ich.    Ich versuchen naemlich die Dividenden zu steigern erstmal bis auf 50€ monatlich und mehr. Das waere fuer mich schon einen grossen ziel. Leider hab ich noch keine Grossartige ersparnisse mehr, da ich eine Immobilie vor einem 1 Jahr in Mainz gekauft habe. Also, muss ich wieder aufbauen.

Den Pimco fand ich auch sehr intetressant.. nur, zwei index in emerging market? weiss nicht..  Auf jeden Fall hab ich es in meiner watchliste gespeichert und gruen markiert (heisst bei mir, nachst moeglicher kauf).

Den CLO-CEF, Eagle Point credit und BDCs und die anderen Gladstones werde ich heute sehr gerne mal checken.

 

Vielen vielen Dank!

 

Denk dran, es müssen keine monatlichen Ausschütter sein um monatlich Dividenden zu bekommen!😉 Investiere in Aktien die quartalsweise ausschütten, dann aber in unterschiedlichen Monaten. Dann bist du auch bei monatlichen Einkünften. Investiere in sogenannte Aristokraten (googel das!) und schaue Dir mal einen Dividendenkalender an (auch googeln). Ich denke das bringt Dich ein gutes Stück weiter 😉

Ok Frugi63, werde drauf achten. Zum beispiel da habe ich den

ISHSTGLSELD100/STOXX Global Select Dividend A0F5UH

der mir 4x im Jahr ausschuettet.

Aber die Aristokraten kenne ich "noch" nicht.. da werde ich besser recherchiern.

 

Danke sehr!

Parallel zum A0NECU (den ich kurz einfach "JPM" nenne) habe ich bei meinen Monatszahlern den A1W95H Pimco Emerging Markets ETF. Beide investieren in Staatsanleihen von Schwellenländern, "JPM" in solche in USD oder EUR, "Pimco" in solche in Landeswährung (evtl. Währungsrisiko).

Nach den Zahlen auf justetf.com rentiert "Pimco" etwas mehr, 5.55% Bruttoausschüttung gegen 4.74% beim "JPM". Aber sie ergänzen sich ja, als weitere Diversifikation...

Eine frage noch an suchenwi.

wenn man in meinem Fall nur begrenzt kapital hat (1k)  wuerde es sinn machen , alles nur auf JPM oder auf PIM zu anlegen? wenn ja, wo ware es besser deiner sicht (risiko/gewinn) oder waere es besser auf beide verteilen?

Blöde Frage: Wofür genau braucht man eigentlich monatliche Ausschütter? Habt Ihr schon mal diesen Artikel gelesen? https://www.gerd-kommer-invest.de/depotentnahmen-mythen-und-missverstandnisse/

@SalMin: bei 1k Invest würde ich von Monatszahlern abraten. Brutto-Ausschüttungsrenditen im Jahr waren 4.74% (JPM) bzw. 5.55% (Pimco), als ich zuletzt bei justetf.com nachgeschaut habe. Netto für 1k (sagen wir Faktor 0.73) 34.60 (JPM) bzw. 40.15 (Pimco). Im Jahr. Das durch 12 macht 2.88 (JPM) bzw. 3.35 (Pimco) im Monat.

@Fritz: ich brauche Monatszahler zur Verstetigung des Ertragsflusses. Sparpläne wollen ja auch monatlich ihr Geld, und ich will mein Depot als "perpetuum rentabile" so tunen, dass es ohne Pflicht zu Frischgeldzuzahlung selbst wächst. Entnahmen habe ich aber auch nicht vor, ausser im Katastrophenfall Pflegeheim, dann muss wohl allmählich alles entnommen werden 🙁

Ausserdem machen Monatszahler das Controlling sehr einfach...

Zitat von suchenwi am 4. September 2019, 16:50 Uhr

@Fritz: ich brauche Monatszahler zur Verstetigung des Ertragsflusses. Sparpläne wollen ja auch monatlich ihr Geld, und ich will mein Depot als "perpetuum rentabile" so tunen, dass es ohne Pflicht zu Frischgeldzuzahlung selbst wächst. Entnahmen habe ich aber auch nicht vor

Hi Suchenwi,

hab's nicht verstanden, ganz ehrlich. Dividenden ausschütten lassen und damit einen neuen Sparplan füttern ist doch von der rechten Tasche in die linke Tasche gelegt (und dabei Orderkosten gezahlt)?

Wenn die Dividenden im Fonds bleiben, wächst der auch ohne Frischgeldzuzahlung weiter.

Hallo Christine,

du spielst wohl auf die Unterscheidung thesaurierend/ausschüttend an (bis 2018 oft bei ETFs, es gibt auch nicht-ausschüttende Aktien: Berkshire Hathaway, Amazon..; und Anleihen mit 0% Kupon).

Bei ETFs wurde das 2019 steuerlich so geändert, dass Kursgewinne auch per Vorabpauschale versteuert werden, ohne dass man Auszahlungen gehabt hat. Entsprechend haben auch viele ETFs ihr Modell von thesaurierend auf ausschüttend umgestellt.

Ich sehe das schlicht so: Ausschüttungen sind Praxis (Spatz in der Hand), Kursgewinne sind Theorie (Taube auf dem Dach, und von Marktpsychologie und allem möglichen abhängig). Empirisch sind Ausschüttungen weit weniger volatil als die Kursentwicklung.

Klar, wenn ich Erträge eines ETFs in denselben reinvestieren würde ("DRIP" in den USA), wäre thesaurierend einfacher. Mache ich aber kaum. Vielmehr sammle ich die Erträge auf dem Verrechnungskonto, füttere damit Sparpläne, solange sie sinnvoll erscheinen, und investiere den Rest, wenn 1..2k zusammengekommen sind, da, wo es mir am sinnvollsten erscheint. Gestern 1k in Corestate Capital (Luxemburg, Immobilien), was gut werden könnte. Heute 1.5k in iShares Eurostoxx Select Div.30.

Time will tell.

Nachtrag: Transaktionskosten bei onvista-bank-Sparplänen sind fix 1€, bei 500€ also 0.2%.

Oder anders: Erträge kommen von allein (wie die Dukaten aus dem Goldesel).

Kursgewinne realisiert man nur, wenn man das Papier verkauft (den Goldesel schlachtet). In beiden Fällen fallen Steuern an.

Habe ich beides schon gemacht. Wenn die WKN:110244 0.5% Bundesanleihe 2028 plötzlich mit 13% Bruttogewinn verkaufbar ist, mache ich das natürlich (den Ertrag bringt sie bis 2028 nicht rein...)

 

 

Glückwunsch, hab jetzt keinen Rechner , aber pi mal Daumen würdest du bis zum Ende damit minus 5% (Vor Inflation und steuern) machen, inkl. Ausschüttungen, alles andere als ein Verkauf wär da Wahnsinn, ausser man geht davon aus, dass andere Assetklassen noch mehr Minus machen und es Minuszinsen auf Bargeld gibt....

Zitat von suchenwi am 4. September 2019, 19:01 Uhr

Ich sehe das schlicht so: Ausschüttungen sind Praxis (Spatz in der Hand), Kursgewinne sind Theorie (Taube auf dem Dach, und von Marktpsychologie und allem möglichen abhängig). Empirisch sind Ausschüttungen weit weniger volatil als die Kursentwicklung.

Ich verstehe es immer noch nicht: Gewinne heute realisieren - durch Dividendenausschüttung oder Verkaufserlöse (kein Unterschied dabei) - und verkonsumieren ist ja in Ordnung.

Aber Du legst das Geld dann wieder an. Du tauschst - um Deine Illustration zu verwenden - den Spatz dann doch wieder in eine Taube um. Und das könntest Du gleich mit einem Thesaurierer haben. Und das ist, was ich eben nicht verstehe.

Wenn Du umschichten willst in andere Papiere, ist das ja völlig okay. Aber da kannst Du genauso Anteile verkaufen.

Fritz hat schon auf den Artikel von Gerd Kommer verwiesen, ich ergänze noch https://www.gerd-kommer-invest.de/dividendenstrategien-fakten-und-fantasien/

das gefährlich an solchen Charts ist  ja das anleger meinen die würden immer weiter noch oben laufen, was aber halt unmöglich ist, da die anleihe ja mit 100 zurückbezahlt wird (wenn ich das richtig sehe)

https://www.ariva.de/DE0001102440/chart?t=all

oder wenn die jetzt z.b. fonds vergleichen, die voller solche Anleihen sind und die Performance sehen

Hallo @waermflasche,

der aktuelle "fair value" (nominal, brutto) der 110244 ist leicht berechnet: 9 Zinstermine * 0.5 = 4.5, plus 100% Rückzahlung = 104.5%.

Ich hatte die vor 1.5 Jahren zum Mittelkurs 98.56% gekauft. Wenn der Markt jetzt 111.433% zahlt... bitte, gerne. Bruttogewinn 13.2%, natürlich gehen die üblichen Steuern ab. Wobei der Zinstermin Mitte Februar ganz listig ist, weil viele Investoren noch im Freistellungsbetrag sind, also scheinbar netto=brutto. (Ähnlich bei Siemens-Aktien, Dividende Anfang Februar).

Ursprünglich hatte ich gedacht: Tagesgeldkonto zahlt 0.00%, Bundesanleihe 0.5%, also unermesslich besser 🙂 Rechnerisch immer noch korrekt, aber mein diversifiziertes Portfolio (inkl. Rest-110244) wirft aktuell netto 4.7% ab. Noch besser, und inflationsresistenter...

Zitat von Christine am 4. September 2019, 19:49 Uhr

Aber Du legst das Geld dann wieder an. Du tauschst - um Deine Illustration zu verwenden - den Spatz dann doch wieder in eine Taube um. Und das könntest Du gleich mit einem Thesaurierer haben. Und das ist, was ich eben nicht verstehe.

Wenn Du umschichten willst in andere Papiere, ist das ja völlig okay. Aber da kannst Du genauso Anteile verkaufen.

Klar. Aber verkaufen = weg. Immer ein Dilemma mit dem Market Timing. Mit Gewinn verkauft: was, wenn es weiter steigt? Mit Verlust verkauft: was, wenn es sich doch wieder erholt? Da finde ich halten und beobachten stressfreier...

Ausschüttungen kassieren: "have your cake" (Position behalten) "and eat it, too" (Ausschüttungen woanders reinvestieren). Z.B. Erträge aus US-REITs in einen recht rentablen Australien-lastigen ETF investieren, eben um umzuschichten.

Aber in der Praxis verkaufe ich manchmal Aktien, wenn sie um 50% gestiegen sind, und die Dividenden von sagen wir 4 Jahren auf einmal reinkommen... Hängt also vom Einzelfall ab.

Zitat von Waermflasche am 4. September 2019, 19:51 Uhr

das gefährlich an solchen Charts ist  ja das anleger meinen die würden immer weiter noch oben laufen, was aber halt unmöglich ist, da die anleihe ja mit 100 zurückbezahlt wird (wenn ich das richtig sehe)

https://www.ariva.de/DE0001102440/chart?t=all

oder wenn die jetzt z.b. fonds vergleichen, die voller solche Anleihen sind und die Performance sehen

Klar, eine gute (AAA oder leicht drunter) Anleihe zahlt pünktlich ihren Zins und wird zu Laufzeitende zu 100% zurückgezahlt, das ist das Geschäftsmodell. Habe ich auch bei griechischen Staatsanleihen (keine Quellensteuer) so erlebt. Portugiesische (37.5% QSt, davon 15% anrechenbar) habe ich allerdings nach der ersten Abrechnung wieder verkauft.

Anleihen-ETFs habe ich auch einige, zur Risikostreuung:

  • A0LGP4 US TreasuryBonds 7-10y
  • A0LGP5 Euro Govt Bonds 15-30y
  • A0NECU JPM Emerging Markets Bonds (international: USD/EUR)
  • A1W95H Pimco Emerging Markets Bonds (local: Landeswährung)

Die kaufen bei Endfälligkeit halt nach, also Performance auf justetf.com im Auge behalten.

Gerade die EM-ETFs sind durchaus performant gegenüber durchschnittlichen Aktien. Time will tell...

Zitat von suchenwi am 4. September 2019, 20:16 Uhr

Klar. Aber verkaufen = weg. Immer ein Dilemma mit dem Market Timing. Mit Gewinn verkauft: was, wenn es weiter steigt? Mit Verlust verkauft: was, wenn es sich doch wieder erholt? Da finde ich halten und beobachten stressfreier...

Ausschüttungen kassieren: "have your cake" (Position behalten) "and eat it, too" (Ausschüttungen woanders reinvestieren). Z.B. Erträge aus US-REITs in einen recht rentablen Australien-lastigen ETF investieren, eben um umzuschichten.

Dividende entnehmen ist auch Anteilswertschmälerung, wenn die Dividende 10 % ausmacht, ist Dein Anteil anschließend 10 % weniger wert (denn er setzt sich aus Dividende und Wertsteigerung zusammen). Also kannst Du genauso 10 % Anteile verkaufen.

Verkaufen ist weg, Dividende rausnehmen auch.

Herr Kommer erklärt es viel besser als ich. Schau Dir den Link, den @Fritz genannt hat, nochmal an.

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