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Beitrag auf t-online.de

Das Thema scheint wirklich in den Fokus der Öffentlichkeit zu geraten:

https://www.t-online.de/finanzen/altersvorsorge/id_83679134/normalverdiener-geht-mit-40-in-ruhestand.html

Interessant finde ich in den Kommentaren das Argument, dass allgemein beim Thema Frugalismus / Finanzielle Freiheit / Minimalismus den Leuten um die Ohren geworfen / vorgehalten wird, dass ja dann keine Familie oder Kinder im Spiel sind / sein können.

 

Das ist grundsätzlich ja richtig. Und natürlich kann es ein, dass einem die ganze finzielle Freiheit und alles was man bis dahin aufgebaut hat um die Ohren fliegt, wenn man keine Familie geplant hat und 10 Jahre später den Traummenschen trifft und es dann doch will. Nur: Es wird ja niemand gezwungen, eine Familie zu gründen. Und so ist es unterm Strich doch wieder die eigene Entscheidung oder das eigene Bedürfnis, dass einem einen bestimmten Weg gehen lässt.

ich habe mich auch gerade über die Kommentare so richtig amüsiert... am besten finde ich "Glück gehabt".. hallo er hat nicht im Lotto gewonnen oder eine große Erbschaft eingestrichen er hat es sich bis hierhin erarbeitet und verdient. Ob ich mich von ihm allerdings beraten oder schulen lassen würde... ich glaube nicht 🙂

Weiß ich auch nicht, ob ich eines seiner Angebote nützen würde, wenn ich noch ganz am Anfang wäre. Fakt ist ja aber auch, dass er nicht nichts tut! Seine Schulungsprodukte sind ja auch nicht aus dem nichts entstanden.

Der Erfolg des Mannes scheint auf neun guten Jahren an der Börse in Folge aufzubauen - wer sagt, dass sowas nochmal kommt? Dann lebt er erst drei Jahre davon und macht nebenher noch irgend so eine Art Finanzberatung (die Qualifikation hierfür scheint v.a. seine Biographie zu sein - hätte ich die Wahl, wäre ich lieber Meteorologe). Wenn man z.B. mit 40 in Rente will, ist der zeitliche Horizont, mit dem man sich beschäftigen muss, ja eher so 50 Jahre. Und wenn man heute anfangen will, hilft es auch nichts, zu wissen, wie es ausgehend vom Jahr 2008 funktioniert hätte...

Es soll Leute geben, die erzielen einen höheren Ertrag an den Finanzmärkten als sie ausgeben (können oder wollen ist mal egal) und somit sich nie entsparen! Und das man in jeder Börsenphase Geld verdienen kann sollte einem auch bewusst sein. Ich stimme aber überein, warum er, auf welchen Grundlagen auch immer, eine Academy gründen musste...sehr zweifelhaft, vielleicht haben es ihn die Sterne verraten 🙂

Zitat von Axe am 27. April 2018, 15:13 Uhr

Es soll Leute geben, die erzielen einen höheren Ertrag an den Finanzmärkten als sie ausgeben (können oder wollen ist mal egal) und somit sich nie entsparen!

Das ist auch mein Plan. Ich betrachte mein Depot als "Sondervermögen", in das ich einzahle, aber nichts entnehmen will. Einzige Zweckbestimmung ist Erbmasse für meine Töchter. Wertsteigerung (vor allem durch Reinvestition von Ausschüttungen) sehe ich sportlich, ohne eigene finanzielle Interessen...

aktuell nach knapp 3 Monaten +0.29% brutto (also inkl. Transaktionskosten etc.), die meisten Dividenden kommen aber erst im Mai 🙂