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Banken

Ich habe aus erster Hand gerade eine Info, dass eine Bank ihre Immobilienfinanzierungszusage nicht einhält. Das kann darauf hindeuten, dass dieser Bank das Wasser bis zum Halse steht. Dies im Zusammenhang mit bankfinanzierten Immobilien und Einlagen (Forderungen) bei Banken. Grundsätzlich würde ich derzeit keine Immofinanzierung mit hohem Fremdkapital empfehlen und auch keine hohen Beträge in Bankkonten "lagern". Wenn mehrere Banken insolvent gehen, dann war es das mit der knappen Einlagensicherung. Im Übrigen, wer weiss was mit einem regulären Hypothekendarlehn passiert, wenn die Bank pleite ist, die steht ja im Grundbuch. Wird die Hypothek dann sofort fällig?

Wenn man den Immomarkt betrachtet, wie die Preise angezogen haben die letzten Jahre. Kommen wir wieder in eine wie geartete Überhitzung ? Traue mir nicht zu das zu bewerten. Bei der Immokriese Anfang des Jahrtausends kamen ja die Faktoren gerade in den USA dazu.

Offene Immofonds wurden damals weltweit kurzfristig geschlossen, Substanz mußte unter Preis verkauft werden um die Anleger auszuzahlen. Fazit: Verluste satt.

Für mich sind Immo-Anlagen heute tabu.

Mir kreuseln sich die Haare wenn ich z.b. Exporo ( Zinsland ) , Bergfürst ect. betrachte. Klar funktioniert das im Moment sehr gut mit rund 6 % . Aber lass mal den Immo-Markt wieder eng werden. Dann biste bei fast allen Abschlüssen bei Denen im Nachrang und dementsprechend voll im Risiko.

Ergo: wahrscheinlich Verlust / Totalverlust.

Ich schließe keine geschlossenen Renditeverträge ( ausgenommen evt.  kurz/mittelfristige Festgelder ) mehr ab.  Offene Immo-Fonds in Zukunft evt. , aber nur dann nach erfolgten Einbrüchen.

 

 

Zitat von Fitzi am 17. Januar 2020, 16:32 Uhr

Im Übrigen, wer weiss was mit einem regulären Hypothekendarlehn passiert, wenn die Bank pleite ist, die steht ja im Grundbuch. Wird die Hypothek dann sofort fällig?

Glaube ich nicht. Du hast einen Vertrag den du korrekt bedienst. Der Rechtsnachfolger der Bank als Gläubiger übernimmt den Vertrag und tritt in die Rechte und Pflichten ein. Die Gläubigerseite kann nicht einseitig verändern wenn du korrekt bedienst.

Zitat von Fitzi am 17. Januar 2020, 16:32 Uhr

Ich habe aus erster Hand gerade eine Info, dass eine Bank ihre Immobilienfinanzierungszusage nicht einhält. Das kann darauf hindeuten, dass dieser Bank das Wasser bis zum Halse steht.

Das kann auch darauf hindeuten, dass dem Kunden das Wasser bis zum Hals steht oder das Projekt sich nicht rechnet. Aktuell sind die Banken grundsätzlich froh, wenn Sie ihr Kapital loswerden und keine Strafzinsen an die Bundesbank zahlen müssen, ergo werden Kredite gebilligt, die jenseits jeder Vernunft sind. Dass 'ner Bank aktuell das Kapital ausgeht, wäre schon äußerst eigenartig.

Wobei mir gerade einfällt, dass mir vorletztes Jahr auch eine Bank eine Finanzierung erst zugesagt und dann gecancelt hat bzw. die wollten dann nicht nur den kleinen Finger, sondern gleich den ganzen Arm. Habe dann die Bank gewechselt, zwei andere haben es ohne mit der Wimper zu zucken so bewilligt wie wir das als Kunden haben wollten. Das lag vor allem daran, dass die anderen Banken sich in dem speziellen Gebiet täglich bewegen und diese Geschäfte auch wollen. Ich würde aber nicht so weit gehen, dass die Deutsche Bank Mitte 2017 am Rande des Abgrunds stand, nur weil die uns mal 'ne Finanzierungszusage gecancelt haben. Die haben das in Frankfurt abgelehnt bzw. da sagt halt ein automatisiertes Tool, dass der Kredit nicht bewilligt wird. Vor Ort dürfen die Sachbearbeiter das dann nicht freigeben, selbst wenn sie wollten.