Lohnt sich meine betriebliche Altersvorsorge? (Oder kann es mein ETF-Portfolio besser?)

Betriebliche Altersvorsorge

…deutlich zu erhöhen, kann man ein höheres Endvermögen und die finanzielle Unabhängigkeit schneller erreichen. Erst sekundär wichtig sind die erzielbare Rendite und die Kosten. Du kannst das in deinem Beispiel ganz einfach herausfinden, indem Du mit 4% oder 10% Rendite rechnest und mit verschiedenen Kostensätzen experimentierst. Am Ende für die verschiedenen Fälle einfach das Endkapital vergleichen, insbesondere aber das Ratio „BAV mit Arbeitgeberzuschuß“ gegen „ETF in Eigenregie“. (Man könnte auch ketzerisch fragen: um wieviel müssen die Kosten erhöht und die Rendite vermindert werden, damit die BAV das gleiche Endkapital hat.) Der zweite Punkt: Rendite und Verfügbarkeit sind invers korreliert, waren…

Kaufst du noch oder denkst du schon? Eine Lektion im frugalistischen Problemlösen

Flickzeug

…ich mit dem Wagenheber das Auto aufbocken und dann fängt’s an zu regnen. Kurzum: Ich lasse das bei der nächsten Inspektion in der Werkstatt erledigen und die „vergessen“ in der Regel sogar, dass gesondert zu berechnen. Ich weiß natürlich auch, dass die wegen mir nicht arm werden… Aber der Punkt ist doch einfach: Selbst wenn das dann 10€ kostet und die Jungs in der Werkstatt dafür 10 Minuten brauchen und die dann für einen Azubi, der das macht recht gut bezahlt sind. Wenn ich meine (Frei-)Zeit berechnen würde, läge ich weit über 10€. Nutzwert gegeben. Abgesehen von der Aufschieberitis. Ich…

Hasta la vista Hamsterrad! Tritt der Lifestyle-Inflation in den Hintern

Goodbye Lifestyle-Inflation

…war auch beim vorletzten Wochenbericht des Finanzwesirs in den Kommentaren verlinkt) Die beiden haben ja auch lieber in jungen Jahren gespart, um sich mit 40 nur noch aufs Reisen zu fokussieren, anstatt sich bis 67 nur Wochenend- und Ferientripps leisten zu können. So geht’s auch. Bei einer Sache möchte ich dir übrigens vehement widersprechen: „Dasselbe Geld auf dem Konto macht mich nicht gluecklich. Das sind nur Zahlen.“ 1000 € auf dem Konto bedeuten nach der 4%-Regel immerhin 40 € passives Einkommen im Jahr, solange sie auf dem Konto (bzw. Depot) liegen bleiben. Da du ja Filme liebst, könntest du für…

Winterbericht 2016: Ein Jahr Berserker-Sparen

Frugalist Berserker-Sparen 70 % Sparquote

…Eine große Wohnung, ein neues Auto, schöne Möbel, regelmäßige Shopping-Touren und Restaurantbesuche. All die Dinge eben, die man sich vom Bafög oder Azubi-Gehalt noch nicht leisten konnte. Höchstens ein paar Euro im Monat werden für die Altersvorsorge zur Seite gelegt. Ich mache es umgekehrt: Ich nutze einen kleinen Teil meines Gehalts, um mir ein angenehmes und zufriedenes Leben zu ermöglichen. Den überwiegenden Teil meines Einkommens spare ich und pumpe es in mein Wertpapier-Depot, als gäbe es kein Morgen. Auf diese Weise werde ich ein sechsstelliges Vermögen angespart haben, noch bevor das erste Kind das Licht der Welt erblickt oder mich…

Jahresbericht 2018 – Teilzeitwoche, Medienboom und ein sechsstelliges Vermögen

Joana und Oliver am Meer

…pro Jahr, rechtfertigen halt den Aufwand einer Kundenbeziehung plus regelmäßiges Anwenden des Rebalancing-Algorithmus nicht, obwohl das wohl weitgehend automatisiert ist. Es ist ja doch auch ein etwas anderes Produkt als mypension und fairr. Bei diesen beiden gibt es entweder gar kein automatisches Rebalancing, oder ein eher seltenes Rebalancing zurück zu einer starr vorgegebenen Gewichtung. Bei Scalable soll dagegen ständig ein vorgegebener „Value at Risk“ eingehalten werden. Da wird also regelmäßig neu eine Gewichtung berechnet, die die VaR-Bedingung erfüllt, und dann je nach Bedarf jederzeit automatisch umgeschichtet. Damit quetscht man nach Kosten vielleicht noch ein Prozent oder so an Mehr-Rendite (oder…