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Zahnarztrechnungen ....

Mein 2. Beitrag und kein schöner. Zähne!

Als Kind war man eitel und auf Männerjagd, wer zur Zahnbürste griff. Beim Zahnarzt war ich oft. Die Backenzähne sind alle kaputt. Die Brücke ist 35 Jahre alt, die ältesten Füllungen über 20 Jahre. Selbstkosten für mich heute: Zahnfüllung aus Kunststoff 100 Euro, Teilkrone 1000 Euro. Krankenkasse zahlt kaum was.

Das wird im Moment wieder gerichtet. Jedes Jahr eine Seite. Das gleiche wird später nochmals auf mich zukommen. Eine "Sisiphus"Arbeit. Die Natur hatte es leider so eingerichtet, daß man mit 8 Jahren die bleibende Zähne bekommt.

Wie geht ihr mit zukünftigen größeren Zahlungen um?

@sylvia

Also wie ich mit größeren Zahlungen umgehe: Für so etwas muss man rechtzeitig Rückstellungen bilden, bzw. bei der jährlichen Kalkulation solche Kosten mit einplanen. Bei mir sind die Zähne zwar noch in Ordnung, aber wie ich das deinem Beitrag entnehme, kam das nicht überraschend, sondern du hast schon seit längerer Zeit Probleme. In so einem Fall ist es also abschätzbar, dass da mal eine größere "Reparatur" ansteht. Das gleiche gilt bei mir auch für Autoreparaturen oder das Haus. Es muss entsprechend Geld da sein, falls mal die Heizung kaputt geht oder das Auto den Geist auf gibt. Da das normalerweise nicht jedes Jahr passiert und größere Schäden sich meistens ankündigen, kann (sollte) man vorher dafür ansparen.

Okay kapiert. Ich muss zunächst meine Gewohnheiten und Bedürfnisse kennenlernen. Da gibts ein nettes Büchlein. Kakeboo  . Es nicht drum sich alles zu verkneifen, sondern das weglassen, was mir nicht wichtig ist, und das was mir wichtig bewusst zu geniessen.

 

@sylvia

Sorry, mein Ratschlag war sicher nicht sehr hilfreich. Aber ehrlich gesagt hätte ich auch Probleme, wenn ich von einer plötzlichen Kostenlawine überrollt werden würde. Wie bekommt man da die Kuh vom Eis? 'Hätte, hätte Fahradkette' hilft da natürlich auch nicht weiter. Wenn keine Rücklagen da sind gibt es eigentlich nur ein paar Wege, die alle mehr oder weniger unangenehm sind:

1. Verwandte und Freunde fragen, ob sie aushelfen können.
2. Sofern man Dinge besitzt, die einen nennenswerten Verkauferlös erzielen und verzichtbar sind, dann raus damit. (Schmuck, Auto, Elektronik, Antiquitäten, etc.)
3. Den Haushalt straffen, sofern möglich. Ausgaben vermeiden, die nicht existenznotwendig sind. (z.B. Urlaubsreisen, Restaurantbesuche, Abos, teure Hobbys)
4. Letzter Ausweg: Kleinkredit bei der Bank aufnehmen. Da die Zinsen im Moment niedrig sind, sollte das auch nicht übermäßig teuer werden. 1000 EUR sind sicher auch noch überschaubar, was die Abzahlung angeht.

Man könnte alternativ noch einen anderen Zahnarzt konsultieren für eine zweite Meinung und Behandlungsalternative. Ich weiß von meinem Vater (78), dass es da z.T. erhebliche Unterschiede gibt was komplizierte Behandlungen mit Brücken und Kronen angeht. Da können durchaus mehrere hundert bis tausend Euro zusammenkommen.

Danke! Manches "Anschaffungen" oder Reparaturen sind planbar. Ich hatte zu Beginn mit meinem Zahnarzt gesprochen. Die Füllungen sind schon alt und müssen mal ersetzt werden. Das muss nicht auf einmal passieren.

Es geht drum, was ist mir wichtig. Was mir weniger. Wenn mir wichtig wäre, täglich einen Kaffee trinken zu gehen, ist es auch okay. Aber wenn ich das tue, weil es gehört usw.  und mir nichts bedeutet, kann ich das streichen.

Ich will einfach mal aufschreiben, was ich so ausgebe. Ich hab im Sommer eine neue Waschmaschine gekauft. Die alte war unten schon angerrostet. Die hilft mir sehr. Die ist größer als die alte, ich brauch nur alle 2 Wochen 60-Grad Wäsche statt vorher jede Woche, ständig grübeln wann wasche ich und wo trockne ich. Ständig zog ich die Wäsche herum. Ich hab ein gutes Stück Lebensqualität gewonnen.

Tja, gute Zähne ist auch wichtig. Auch Lebensqualität. 🙂